Frauen – Veranstaltungen & mehr

Unser feministischer Frauenveranstaltungskalender wird von den fembit-Frauenprojekten zusammengestellt. Weitere feministische Inhalte finden Sie in der Liste «News – aus dem Netz gefischt» Und auch wenn sich das Zeitrad dreht, bleiben vergangene Artikel bei uns im Frauenarchiv weiterhin zugänglich.

»Lesung

Miriam Meckel: Mein Kopf gehört mir

Miriam Meckel: Mein Kopf gehört mir

Dienstag, 22. Mai 2018, 20.00 Uhr, Zürich

Die Publizistin Miriam Meckel ist Herausgeberin der WirtschaftsWoche und Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen. Als Grenzgängerin zwischen Wissenschaft und Praxis beobachtet sie seit Jahren, wie neue Technologien und das Internet unser Leben verändern.

In ihrem neuen Buch Mein Kopf gehört mir macht Sie sich auf die Spuren des Brainhacking - diesem neuen Phänomen, das erstaunliche neue Möglichkeiten mit sich bringt, aber mit Vorsicht zu geniessen ist. Miriam Meckel meint: «Wir sind dabei, eine gefährliche Grenze zu überschreiten: Unser Denken wird berechenbar, wir werden optimierbar. Dürfen wir alles tun, was wir können?»

Miriam Meckel

Weitere Informationen & Tickets:  https://kaufleuten.ch

»Party

The Devils / The Sex Organs

The Devils / The Sex Organs

Samstag, 26. Mai 2018, 23.00 Uhr, Bern

STATEMENT? Acht Frauen* aus der Schweiz haben sich vor einem Jahr zu einem DJ-Kollektiv zusammengetan, um sich auszutauschen, zu unterstützen und das eigene musikalische Universum zu teilen und erweitern. Nun laden sie zur ersten Labelnacht in Bern.

Weitere Informationen:  https://frauenraum.ch

»Veranstaltung

Geld und Weiblichkeit

Geld und Weiblichkeit

Sonntag, 27. Mai 2018, ab 16.30 Uhr, Zürich

Eine Frauengruppe um Katharina Serafimova (Nele Pintelon, Eva Theiler, Csilla Hosszu, Valérie Romano) traf sich bereits dreimal. Die spannende Runde über Geld und Weiblichkeit trifft sich am Sonntag, 27. Mai 2018 im Roten Raum, um über die Abstimmungsvorlage Vollgeld-Initiative zu diskutieren.

Weitere Informationen:  www.frauenimzentrum.ch

»Veranstaltung

Netzwerken – offline!

Netzwerken – offline!

Montag, 28. Mai 2018, 18.30–21.30 Uhr, Zürich
Die Fachstelle für Gleichstellung lädt ein und informiert über Aktuelles aus der Fachstelle, gefolgt von einem kurzen Referat von Laura De Weck. Anschliessend informieren diverse Projekte über ihr Engagement – Vorbeischauen lohnt sich!

Weitere Informationen & Anmeldung: www.stadt-zuerich.ch

»Ringvorlesung

Postkoloniale Geschlechterverhältnisse

Postkoloniale Geschlechterverhältnisse

Donnerstags, 22. Februar–31. Mai 2018, 18.15–20.00 Uhr, Bern

Dekolonisierung der Geschlechterforschung

Die postkoloniale Forschung zeigt, dass unsere Gesellschaften auf tiefgreifende Weise von der kolonialen Vergangenheit und von neokolonialen Konstellationen geprägt sind. Die Ringvorlesung fragt, wie diese fol- genreiche Einsicht mit Blick auf die Geschlechterverhältnisse sowie ihre Analyse und Kritik produktiv gemacht werden kann: Wie können wir die Entstehung der modernen Geschlechterordnung rekonstruieren, wenn Race dabei eine grundlegende Rolle spielt? Wie können wir aktuelle Transformationen der Geschlechterverhältnisse deuten, wenn diese in einem postkolonialen Kontext situiert sind? Wie sieht ein postkolonialer Feminismus aus? Wie kann intersektional geforscht werden? Und was heisst es, die Geschlechterforschung zu dekolonisieren?

Weitere Informationen: http://www.izfg.unibe.ch (pdf)

»Veranstaltung

Rotes Palaver 29: Über das Vertraute hinaus das Andere denken

Rotes Palaver 29: Über das Vertraute hinaus das Andere denken

Donnerstag, 31. Mai 2018, ab 18.30 Uhr, Zürich

Die feministische Avantgarde hat einen anderen Blick auf die Frau vorgestellt und mit der Aufforderung verbunden, selbstbestimmt und selbstbewusst neue Bilder zu entwerfen. Die Arbeiten der portugiesischen Künstlerin Helena Almeida (Fotografie, Konzeptkunst) präsentieren das Anliegen: My Work is My Body, My Body is My Work. Kiki Smith hat ebenfalls das Thema Körper: die Erkundung des Körpers.

Weitere Informationen:  www.frauenimzentrum.ch

»Vortrag & Gespräch

Marlene Streeruwitz: Anzeichen der Macht

Marlene Streeruwitz: Anzeichen der Macht

Mittwoch, 6. Juni 2018, 18.30 Uhr, Zürich

Mode ist Antrieb und Dilemma zugleich, sie ist sowohl ökonomischer Faktor wie Seismograph gesellschaftlicher Befindlichkeiten, Ausdruck von Sehnsucht und Instrument für Ein- und Ausschlussmechanismen. Die Ausstellung «Fashion Drive» im Kunsthaus Zürich beugt sich über 500 Jahre Modegeschichte im Spiegel der Kunst. Auch in der Literatur spielt Mode als Indiz und Zeichen eine zentrale Rolle. Darüber wird – zwischen den Bildern der Ausstellung – die österreichische Autorin und Essayistin Marlene Streeruwitz mit Gesa Schneider und der Kuratorin der Ausstellung, Cathérine Hug, sprechen.

Weitere Infos, Tickets: www.literaturhaus.ch

»Ausstellung

Women: Frauenbilder durch die Jahrhunderte

Women: Frauenbilder durch die Jahrhunderte

Samstag, 24. Februar–Sonntag, 17. Juni 2018, Winterthur

Seit jeher waren Frauenbilder hauptsächlich Projektionen männlicher Künstler: Maria oder Muse? Tugendheldin oder Femme fatale? Zwischen derart stereotypen Vorstellungen pendelte das Frauenbild in der Kunst während Jahrhunderten: Das Bild der Frau war das Bild des Mannes von der Frau. Die durch gesellschaftliche Strukturen geprägten Stereotypen haben sich von den Altmeistern über Pierre Bonnard und Félix Vallotton bis weit ins 20. Jahrhundert hinein erhalten. Ihnen standen nur wenige Bildfindungen von Künstlerinnen gegenüber. Seit den 1960er Jahren begann sich dieses Missverhältnis zu wandeln: als Gegenbild zu den eindimensionalen Rollenzuweisungen haben zeitgenössische Künstlerinnen wie Pipilotti Rist, Sylvie Fleury und Candice Breitz entscheidende Beiträge zur Formulierung eines neuen weiblichen Menschenbildes geschaffen.

Le repos des modèles, Vallotton
Féllix Vallotton, Le repos des modèles, Kunst Museum Winterthur

Weitere Infos, Führungen: www.kmw.ch

»Ausstellung

Fashion Drive – extreme Mode in der Kunst

Fashion Drive – extreme Mode in der Kunst

Freitag, 20. April–Sonntag, 15. Juli 2018, Zürich

Von der Schlitzmode über die Schamkapsel zu Haute Couture und Streetwear: 200 Werke zeugen davon, wie Kunstschaffende die Modewelt über Jahrhunderte wahrgenommen, kommentiert und beeinflusst haben. Die Ausstellung reicht von malerischen und plastischen Erscheinungen der Renaissance bis in die Gegenwart.

Sie umfasst Gemälde, Skulpturen, Installationen, Grafiken und Aquarelle, Fotografien, Filme, Kostüme und Rüstungen von rund 60 Künstlerinnen und Künstlern.

Fashion Drive

Weitere Infos: www.kunsthaus.ch