Frauen – Veranstaltungen & mehr

Unser feministischer Frauenveranstaltungskalender wird von den fembit-Frauenprojekten zusammengestellt. Weitere feministische Inhalte finden Sie in der Liste «News – aus dem Netz gefischt» Und auch wenn sich das Zeitrad dreht, bleiben vergangene Artikel bei uns im Frauenarchiv weiterhin zugänglich.

»Konzert

Noga Erez: Off the Radar

Noga Erez: Off the Radar

Montag, 27. August 2018, 21.00 Uhr, Zürich

Spannung liegt in der Luft, wenn die Sängerin Noga Erez auftritt. Für ihren Dance-Electro-Pop verwendet sie harte, aggressive elektronische Sounds und in ihren Texten über Terror, sexuelle Gewalt, enttäuschte Loyalitäten nimmt sie kein Blatt vor den Mund. In Israel, ihrer Heimat, wird sie dafür von Konservativen angefeindet, aber auch ebenso heftig als Stimme einer jungen, lebensfro- hen Generation gefeiert, die genug von Terrorangst und Krieg hat. Das kontroverse Lebensgefühl dieser Generation, das ständig zwischen Party und Bedrohung oszilliert, ist der Grundton ihrer Songs.

Noga Erez

Weitere Informationen: www.theaterspektakel.ch

»Jubiläum

80 Jahre cfd

80 Jahre cfd

Samstag, 1. September 2018, 13.00–16.00 Uhr, Bern

Der cfd ist 80 Jahre jung und öffnet am Samstag 1. September von 13 – 16 Uhr seine Türen für Sie. Packen Sie die Gelegenheit beim Schopf – erfahren Sie alles, was Sie schon immer über den cfd wissen wollten, aus erster Hand:

  • An vier Stationen erzählen die Mitarbeiterinnen aus ihrer aktuellen Arbeit im In- und Ausland und beantworten Ihre Fragen.
  • Kellerkino mit cfd-Filmen: «A very hot summer» (Gaza, 13 Min.) Schlussfilm der Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen 2017 (33 Min.) «3/10 einer Sekunde» (Film zu Body Positivity, 4 Min.) «Wir Mitbürgerinnen» (40 Min.)
  • Ein Wettbewerb mit feministischen Preisen fordert Sie heraus
  • Am süssen Buffet bietet sich Gelegenheit zu weiteren Gesprächen

Weitere Informationen: www.cfd-ch.org/

»Veranstaltung

Wozu verpflichtet Familie?

Wozu verpflichtet Familie?

Donnerstag, 6. September 2018, 18.00-20.00 Uhr, Zürich

Alle haben Familie. Und alle haben manchmal Schwierigkeiten mit ihr. Die Philosophin Barbara Bleisch geht einem der prägendsten und spannungsreichsten Verhältnisse in unserem Leben auf den Grund: der Beziehung zu den eigenen Eltern. Ihr Buch fragt nach den Spielregeln, die in engen Bindungen gelten, und skizziert eine Moral der Familienbeziehung, die jede/n angeht.

Sätze wie «Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!» oder «Blut ist dicker als Wasser!» zeigen, wie aufgeladen das Verhältnis zu den eigenen Eltern ist. Barbara Bleisch untersucht diese existentielle und zugleich komplizierte Verwandtschaftsbeziehung und macht deutlich, was Kinder im Guten wie im Schlechten an ihre Eltern bindet. Denn eines ist völlig klar: Die Familienbande lassen sich nicht kappen.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch

»Bibliothek

Eröffnung der Bibliothek

Eröffnung der Bibliothek

Samstag, 8. September 2018, 12.00–18.00 Uhr, Zürich

Die Frauenbibliothek schema f hat ihren Lagerraum in einem Keller in Schwamendingen verlassen und zieht mit der Bibliothek der Zeitschrift «Widerspruch» in den neu gegründeten bücherraum f in Oerlikon.

Jungstrasse 9
8050 Zürich

Weitere Informationen: https://buecherraumf.wordpress.com/

»Konferenz

10th European Feminist Research Conference

10th European Feminist Research Conference

Mittwoch, 12.–Freitag, 15. September 2018, Göttingen

Die Tagung ist dem Thema «Diversity, Difference, Diffraction: Confronting Hegemonies and Dispossessions» gewidmet. Es werden ca. 600 Teilnehmende aus aller Welt erwartet, die Ihrer Forschung in 11 thematischen Streams präsentieren werden. Außerdem finden diverse Diskussionen, Keynote Vorträge, Workshops, Buchpräsentation und weitere Veranstaltungen statt.

Weitere Informationen: www.uni-goettingen.de

»Nationale Kundgebung

Nationale Kundgebung für Lohngleichheit und gegen Diskriminierung

Nationale Kundgebung für Lohngleichheit und gegen Diskriminierung

Samstag, 22. September 2018, 13.30 Uhr, Bern

Das Schneckentempo der Schweiz bei der Gleichstellung von Frauen und Männern ist legendär. Auch weit im 21. Jahrhundert sind in der Schweiz Macht und Geld noch ungleich auf Männer und Frauen verteilt: Frauen sind in Politik und den Führungsgremien der Wirtschaft untervertreten und verdienen für gleichwertige Arbeit im Schnitt monatlich 600 Franken weniger als die Männer. Massnahmen gegen die Diskriminierung von Frauen stossen immer noch auf grossen Widerstand, obschon alle davon profitieren würden.

Auch 2018 braucht es Druck. Massnahmen für die Lohngleichheit sind überfällig, doch sie drohen wegen Verhinderungstaktiken in einer parlamentarischen Endlosschlaufe zu verglühen. Mit einer breit abgestützten Demo am 22. September setzen wir ein deutliches Zeichen, damit es vorwärtsgeht. Wir gehen vors Bundeshaus um zu zeigen: Wir Frauen wollen unseren Anteil an Macht und Geld. Schluss mit Aussitzen – Lohngleichheit jetzt!

Weitere Informationen: www.swonet.ch

»Feministische Fakultät

2. Feministischer Lehrgang 2018/2019

2. Feministischer Lehrgang 2018/2019

Info-Veranstaltungen, samstags 28.7. / 25.8. / 8.9. / 6.10., 13-16 Uhr, Zürich

Die feministische fakultät stellt sich und den zweiten fem! Lehrgang vor.

Wollen Sie prüfen, ob dieser Lehrgang etwas für Sie, Ihre Tochter, Ihre Mutter, Ihre Freundin, Ihre Kollegin ist? Dann erfahren Sie hier alles zu den Inhalten, den Referentinnen, der Organisation und den Konditionen für den fem! Lehrgang 2018/2019.

Weitere Informationen: https://feministische-fakultaet.org/

»Kurs

Einführung in die feministische Ökonomie

Einführung in die feministische Ökonomie

Dienstag, 6./20. Nov., Dienstag, 4./18. Dez. 2018, 18.30–21.00 Uhr, Bern

Der Kurs führt ein in die Geschichte und Aktualität feministischen Denkens über Arbeit. Im ganzen 20. Jahrhundert haben Feministinnen Arbeit theoretisiert und deren ökonomische Zusammenhänge und Möglichkeiten der Bezahlung politisiert. Verschiedene aktuelle und vergangene Ansätze und Perspektiven werden vorgestellt und diskutiert. Im Fokus des ersten Abends steht die Geschichte der Arbeit mit besonderem Blick auf die feministische Thematisierung mit bezahlter und unbezahlter Arbeit. Die Diskussion von Texten von Silvia Federici und Maria Mies zu Lohn-für-Hausarbeit bzw. der Bedeutung der Subsistenz-Arbeit ist Inhalt des zweiten Abends. Am dritten Abend führt Mascha Madörin in aktuelle Fragen zu Care-Ökonomie ein. Der vierte und letzte Abend ist reserviert für Anliegen, Interessen, Fragen der Teilnehmerinnen.

Weitere Informationen: http://wide-switzerland.ch (pdf)

»Kabarett

Hazel Brugger: Première neues Soloprogramm

Hazel Brugger: Première neues Soloprogramm

Freitag, 1. Februar 2019, 20.00 Uhr, Luzern

Hazel Brugger brüskiert und berührt virtuos und stets bescheiden. Sie kreiert wilde Geschichten aus dem Nichts und findet schöne Worte für das Hässliche. Mit ihrem verspielten Charme penetriert sie kompromisslos die Psyche jedes Zuschauers – und der hat auch noch Spaß daran. Schonungslos, detailverliebt und mit viel Herz zerlegt Hazel Brugger die Welt in Einzelteile. Und führt ihr Publikum dabei stets über einen schmalen Grat, mal still, mal wild, aber immer sehr komisch.

Hazel Brugger

Weitere Informationen & Tickets: hazelbrugger.ch