Frauen – Veranstaltungen & mehr

Unser feministischer Frauenveranstaltungskalender wird von den fembit-Frauenprojekten zusammengestellt. Weitere feministische Inhalte finden Sie in der Liste «News – aus dem Netz gefischt».  Und auch wenn sich das Zeitrad dreht, bleiben vergangene Artikel bei uns im Frauenarchiv weiterhin zugänglich.

»aktuell

W I C H T I G E   I N F O

W I C H T I G E   I N F O

Aufgrund der unsicheren Lage wegen des Corona-Virus empfehlen wir allen Frauen, sich bzgl. unten stehenden Veranstaltungen auf den entsprechenden Websites zu informieren.

Für die Lektüre Zuhause weisen wir gerne auf unsere News-Seite hin.


Mit solidarischen Grüssen
fembit-Redaktion

»50 Jahre Frauenstimmrecht

3-sprachige zentrale Informations-Drehscheibe

3-sprachige zentrale Informations-Drehscheibe

2021

Das Jubiläum des Schweizer Frauenstimmrechts steht vor der Tür. 2021 feiern wir, dass Schweizer Frauen sich seit 50 Jahren politisch beteiligen dürfen. Ein guter Anlass darüber nachzudenken, was diese Veränderung den Frauen und auch der Politik, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft in der Schweiz gebracht hat. Es muss aber auch ein Anlass sein, über den späten Zeitpunkt, an dem Frauen ihr Stimmrecht gewährt wurde, nachzudenken sowie über die grundlegende Bedeutung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen für die Demokratie in der Schweiz. Was heisst das für das eigene Selbstverständnis von Demokratie, wenn die Hälfte der Gesellschaft so lange ausgeschlossen war? Wie hat sich dies ausgewirkt? Der Blick zurück und der Blick auf die Entwicklung bringt uns dazu, über den aktuellen Zustand unserer Demokratie nachzudenken. Dieses Nachdenken wollen wir breit und wirksam anregen sowie bekannt machen.

Um die geplanten Aktivitäten rund um das Jubiläumsjahr besser terminlich zu koordinieren, initialisiert der Verein CH2021 eine 3-sprachige zentrale Informations-Drehscheibe (on- und offline). Im Zentrum steht eine interaktive, öffentliche und laufend aktualisierte Aktionslandkarte. Mithilfe der Landkarte bzw. der Webseite ch2021.ch können sich Interessierte einen Überblick verschaffen, welche Personen, Organisationen und Institutionen sich mit welchen Themen und Aktionen am Jubiläumsjahr beteiligen.

Verein 2021

Weitere Informationen: https://ch2021.ch

»50 Jahre Frauenstimmrecht

Kultur-Agenda zum Frauenstimmrecht

Kultur-Agenda zum Frauenstimmrecht

2021

Es gibt viel zu feiern

Überall in der Schweiz werden die 50 Jahre Frauenstimmrecht zelebriert – mit Veranstaltungen und Online-Events, Filmen, Ausstellungen, Spielen und Büchern. Hier sind zahlreiche Tipps.

Kulturagenda Frauenstimmrecht 2021

Weitere Informationen: www.tagesanzeiger.ch (pdf)

»50 Jahre Frauenstimmrecht

Ebenso neu als kühn

Ebenso neu als kühn

Dienstag, 9. März–Dienstag, 18. Mai 2021, 18.15 Uhr, Zoom-Webinar

Ringvorlesung der Kommission UZH Interdisziplinär (UZH-i)

Im Jahr 2021 können die Schweizerinnen auf 50 Jahre politische Rechte zurück­blicken. Die interfakultäre Vorlesungsreihe nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, das Thema Frauenrechte und Demokratie aus unterschiedlichen disziplinären Per­spek­tiven zu beleuchten. Ausgehend von der Einführung des Frauen­stimmrechts im Jahr 1971 werden aktuelle Fragen zur Bedeutung von Demokratie, Menschen­rechten und Gleich­stellung in Wissenschaft, Politik und Kunst behandelt. Die Formate der Veranstaltung variieren. Den Auftakt bildet die Theateraufführung zur Juristin Emilie Kempin-Spyri (1853−1901), deren Bedeutung für die Gleichstellung und die Universität Zürich bis heute herausragend ist. Der Anspruch von Kempin-Spyri auf politische Gleichberechtigung der Schweizer Frauen galt dem Bundesgericht im Jahr 1887 als «ebenso neu als kühn». Die Vorlesung nimmt diese Einschätzung zum Anlass, Geschichte und Gegenwart der Frauenrechte in einen Dialog zu bringen und wissenschaftlich zu würdigen. Die öffentliche Ringvorlesung in Zürich ist in Koo­pera­tion mit den Ringvorlesungen der Universitäten Basel und Bern zum Jubiläum des Schweizer Frauenstimmrechts konzipiert worden.

Programm & Anmeldung: www.uzh.ch

»Streaming-Reihe

Feminismus und Sexarbeit: Widerspruch?

Feminismus und Sexarbeit: Widerspruch?

Do, 25. März  20.00 Uhr, Mi, 21. April, Di, 25. Mai 2021, Online

Streaming-Reihe zum Buch «Ich bin Sexarbeiterin»

In den Online-Veranstaltungen lesen Autorinnen Auszüge aus Porträts von Sexarbeiter*innen. die Moderatorin Helene Aecherli führt Gespräche mit Sexarbeiter*innen und anderen Fachpersonen.

In  der Miniserie gehen die Herausgeber*innen in Zusammenarbeit mit dem Kosmos verschiedenen Aspekten von Sexarbeit nach:

  • 25. März 2021, um 20.00 Uhr Sex und Moral?
  • 21. April 2021 Feminismus und Sexarbeit: ein Widerspruch?
  • 25. Mai 2021 Kunden? Freier? Käufer?

Weitere Informationen: https://kosmos.ch

»50 Jahre Frauenstimmrecht

FrauenStimmen

FrauenStimmen

Dienstag, 25. Mai 2021, 18.00–19.30 Uhr, online

Dank der Initiative von Frauen kam 1996 auch das Gleichstellungsgesetz zustande, das die Gleich­stellung im Erwerbsleben sichert. Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert folgten dann die Mutterschaftsversicherung, schliesslich die zwei Wochen Vaterschaftsurlaub und die Anschubfi­nanzierung von Krippenplätzen. Auch Themen wie häusliche Gewalt, Vergewaltigung in der Ehe, Splitting der AHV und Care-Arbeit wurden dank dem Engagement von Frauen zum Politikum. Und in Sachen «Ehe für Alle» würde die Schweiz ohne die Beteiligung von Frauen nicht stehen, wo sie heute steht. Die abstimmenden Frauen erwiesen sich in der Regel weit progressiver als die abstimmenden Männer.

Wenn das Frauenstimmrecht schon früher ein­geführt worden wäre ­­– wie sähe die Schweiz in Sachen Mutterschutz und Vereinbarkeit von Erwerbs-, Haus- und Familienarbeit aus?

Über diese und weitere Fragen referiert und diskutiert die Historikerin Elisabeth Joris am BiblioTalk.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch

»Hommage 2021

50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht

50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht

Sonntag, 7. Februar – Mittwoch, 30. Juni 2021, Bern

Hommage 2021 ehrt die Tausenden von Schweizerinnen, die sich während 100 Jahren für ihre Selbständigkeit und chancengleichen Möglichkeiten eingesetzt und damit eine freiere Gesellschaft erstrebt haben. Sie taten dies nicht nur fürs Frauenstimm- und Wahlrecht, das 1971 endlich errungen wurde. Die Frauen in der Schweiz engagierten sich variantenreich auf verschiedensten Gebieten, letztlich unverzagt und erstaunlich beharrlich.

Ihnen sind eine Ausstellung in der Altstadt von Bern mit 52 Porträts von Frauen aus allen Kantonen und eine Panorama-Projektion gewidmet.

hommage 2021

Weitere Informationen: https://hommage2021.ch

»Ausstellung

Frauen in Zermatt: gestern und heute

Frauen in Zermatt: gestern und heute

Freitag, 28. Mai 2021 – Mittwoch, 30. Juni 2021, Zermatt

2021 jährt sich die Erstbesteigung des Matterhorns durch Lucy Walker – der ersten Frau auf dem Matterhorn – zum 150sten Mal. Ausserdem ist 2021 das 50-jährige Jubiläum des Frauenstimm- und Wahlrechts in der Schweiz. Das Matterhorn Museum nimmt diese beiden Jubiläen zum Anlass, sich mit der Rolle der Frauen in der Zermatter Geschichte und Gegenwart und damit mit Fragen der Gleichstellung und Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft zu befassen.

Weitere Informationen: www.zermatt.ch

»Veranstaltung

Frauensession

Frauensession

Freitag, 29. Oktober – Samstag, 30. Oktober 2021, Bern

Die zweite Frauensession am 29. und 30. Oktober im Bundeshaus

Die eidgenössischen Wahlen im 2019 haben deutlich gezeigt: Die Bevölkerung will die Stimmen der Frauen* hören. Frauen* und Männer* sollen zu gleichen Teilen politische Entscheidungen treffen. Deshalb organisiert alliance F, der Bund Schweizerischer Frauenorganisationen gemeinsam mit den Evangelischen Frauen Schweiz (EFS), dem Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV), dem Dachverband Schweizerischer Gemeinnütziger Frauen (SGF), dem Schweizerischen Katholischen Frauenbund (SKF) und der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen (EKF) am 29. und 30. Oktober 2021 eine Frauensession.

246 Frauen* aus allen Regionen der Schweiz werden während zwei Tagen im Nationalratssaal Platz nehmen, ihre dringlichsten Anliegen diskutieren und Anträge aus eigens gebildeten Kommissionen behandeln. Zum Schluss überreichen sie Parlament und Bundesrat ihre konkreten Forderungen. Damit kommt die Frauensession einer echten Parlamentssitzung so nahe wie nur möglich - genauso bindend sollen auch die Resultate sein.

Weitere Informationen: https://de.alliancef.ch