Politisches

Fundamentalismus versus Frauenrechte

Samstag, 8. Juni 2013, Basel

Öffentliche Tagung: Fundamentalismus versus Frauenrechte

Der Nachmittag wird dieser hoch aktuellen Problematik gewidmet. Ursa Krattiger lädt Interessierte herzlich ein, sich bei ihr zu melden, wenn sie mitdenken und mitorganisieren möchten: adf_svf_secret@bluewin.ch.

Mehr Infos unter: www.frauundpolitik.ch


Bedingungsloses Grundeinkommen: Was bringt es für die Frauen?

Donnerstag, 24. Mai 2013, 20 Uhr, Bern

Frauen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen denken gemeinsam darüber nach, was sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ändern könnte und was bei seiner Umsetzung mitbedacht werden muss.

Mehr Infos unter: www.cfd-ch.org


Frauenquoten - was heisst das global?

Dienstag, 12. März 2013, Basel

Veranstaltung des Hunger Projekts Schweiz und Deutschland in Kooperation mit Fraueninfo Schweiz.

Laut UNO werden zwei Drittel der Arbeit auf der Welt von Frauen erledigt, die Hälfte der Lebensmittel wird von Frauen produziert. Frauen sind aber in wichtigen Positionen in Politik und Wirtschaft stark untervertreten. Ist die Frauenquote ein sinnvolles Instrument zur Beseitigung dieser ungleichen Situation? Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspraäsidentin a.D. hält ein Kurzreferat. Rita Sarin, Landesdirektorin Hunger Projekt Indien, berichtet über ihre Erfahrungen aus dem Schwellenland. Anschliessend Podiumsdikussion.

Mehr Infos unter: www.fraueninfo.ch


Lohngleichheit – Handbremse lösen!

Donnerstag, 7. März 2013, 12.30-13.15 Uhr, Bern

Demo vor dem Bundeshaus
Treffpunkt: 12.30 c/o Berner Kantonalbank (direkt neben Bundeshausplatz)

Für gleichwertige Arbeit verdient ein Mann 50, eine Frau nur 41 Franken. Die Hälfte dieses Lohnunterschieds lässt sich erklären. Die andere Hälfte ist reine Diskriminierung. So geht das nicht weiter: Wenn die Wirtschaft bei der Beseitigung dieses Unterschieds weiter so trödelt wie in den letzten 10 Jahren, dann wird Lohngleichheit erst in 66 (!) Jahren erreicht sein. Deshalb verlangen wir zwingende gesetzliche Instrumente zur Durchsetzung der Lohngleichheit. Dafür demonstrieren wir bunt, kreativ und möglichst zahlreich vor dem Bundeshaus.


Equal Pay Day - Tag der Lohngleichheit Frau / Mann

Donnerstag, 7. März 2013

Frauen verdienen in der Schweiz 18,4 Prozent weniger als Männer. Sie müssen somit bis zum 7. März arbeiten, um für gleichwertige Arbeit denselben Lohn zu erhalten, den Männer schon am 31. Dezember in der Tasche haben. Frauen verdienen nicht weniger, weil sie weniger leisten, sondern weil sie für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden. Deshalb gibt's den Equal Pay Day, den Tag für Lohngleichheit von Frau und Mann. Der Equal Pay Day findet auf Initiative von Business and Professional Women (BPW) Switzerland statt.

Mehr Infos unter: www.equalpayday.ch/


Wi(e)der die Integrationsmaschinerie

Freitag, 25. Januar 2013, Bern

cfd-Tagung zur Migrationspolitik

Kategorisieren, Sortieren, Regulieren, Kontrollieren: Die Maschinerie läuft, geölt und geschmiert mit überholten Vorstellungen von Arbeit, Demokratie, Frauen und Männern, Innen und Aussen.

An der Tagung unternehmen wir den Versuch, den Integrationsdiskurs zu entzerren und Migrationspolitik neu zu konstruieren als gesellschaftliche Zukunftsdebatte. Die Workshops machen sichtbar, wie sich Diskurse und Praktiken gegenseitig durchdringen. Anhand von Projekten und Praktiken der Arbeitsmarktintegration, der sozio-politischen Partizipation sowie des Diskriminierungsschutzes legen wir Pisten für gesellschaftspolitisch wirksame Ansätze und Aktivitäten.

Mehr Infos unter: www.cfd-ch.org


Podium: Drecksgeschäfte? Auswirkungen des Rohstoffbooms

Donnerstag, 17. Januar 2013, 19.30 Uhr, Bern

mit:

  • Ramona Duminicioiu, Aktivistin von 'Save Rosia Montana' (Rumänien)
  • Jo Lang, Vizepräsident Grüne Schweiz, Historiker und freier Autor
  • Winfried Wolf, Chefredakteur der linken Wirtschaftszeitschrift Lunapark 21 und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von attac Deutschland
  • Moderation: Susanne Schneeberger, OeME Fachstelle

Mehr Infos unter www.frauenraum.ch


UNICEF Menschenkette gegen Gewalt an Mädchen

Montag, 10. Dezember 2012, 12:15 Genf / 18:15 Zürich

Am Internationalen Tag der Menschenrechte bildet UNICEF Schweiz eine Menschenkette gegen Gewalt an Mädchen.

Mehr Infos unter: www.unicef.ch


Frauenbilder in den Medien

Montag, 26. November 2012, Bern

Welche Verantwortung haben Medien bei der Konstruktion des vorherrschenden Frauenbildes? Wie ist eine Berichterstattung zu erreichen, die Frauen nicht auf ihr Aussehen reduziert?

Es diskutieren: Nicole Althaus (Autorin "Machomamas"), Sylvie Durrer (Direktorin EBG), Martina Leonarz (Medienwissenschaftlerin), Natalie Wappler (Leiterin Abteilung Kultur SRF) Moderation: Helen Issler (Vizepräsidentin Alliance F)

Mehr Infos unter http://www.cfd-ch.org/16tage/


Unitagung mit Doris Leuthard

Samstag 24. November 2012, Zürich

Nach 2006, 2008 und 2010 findet am 24. November die vierte überparteiliche Frauentagung "Meinungsmacherinnen" statt. Erneut werden zwischen 100 und 200 Teilnehmerinnen aus der ganzen Deutschschweiz erwartet. Die Teilnehmerinnen sollen sich Impulse holen und Strategien kennen lernen für die eigene politische Karriere und lernen, was es braucht, um auf dem politischen Parkett vorwärts zu kommen. In Workshops können die Frauen zudem an ihren persönlichen Kompetenzen feilen. Besonders gefreut hat die ZF die Zusage von Frau Bundesrätin Doris Leuthard. Gemeinsam mit anderen Referentinnen wird sie ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen einbringen.

Mehr Infos unter www.frauenzentrale.ch/zuerich/


Aktion "Alte Rollenbilder - bitte spülen!"

Samstag 24. November 2012, Winterthur und Zürich

Ein Aktion der frauenberatung sexuelle Gewalt (Zürich) und des Frauen Nottelefon Winterthur im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt" -Kampagne.

Gewalt an Frauen ist in der Schweiz Alltag. Mit unserem Denken und Handeln beeinflussen wir unsere Umwelt. Helfen Sie mit, zementierte Rollenbilder aufzubrechen und Gewalt an Frauen zu verhindern.

Mehr Infos unter http://www.cfd-ch.org/16tage/


Politiktalk in Basel

Donnerstag, 20. September 2012, Basel

Der zweite Polittalk der FachFrauen Umwelt widmet sich dem Thema Frauenquote. Das Instrument der Frauenquote, zunächst eingeführt in politischen Gremien und Parteien, wird seit kurzem wieder vehement diskutiert. Diesmal jedoch liegt der Fokus auf dem Bereich der Wirtschaft, insbesondere der Repräsentanz von Frauen in den Führungsetagen von Unternehmen. Auf dem Podium stehen Frauen aus dem wirtschaftlichen Umfeld, die unterschiedliche Meinungen zur Frauenquote vertreten und mit uns diskutieren werden

Mehr Infos unter www.ffu-pee.ch


Kampagne für selbstbestimmte Geschlechterrollen

Diverse Veranstaltungen

"Rollen rollen" macht in frischer und unverkrampfter Weise auf den Zusammenhang von Sexismus und mangelnde Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam. Wir wollen dich ermutigen, deine Talente und Interessen auszuleben, unabhängig davon, ob sie den traditionellen Geschlechterrollen entsprechen oder nicht.

"Rollen rollen" will einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen nicht aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Geschlechtsidentität oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden oder Gewalt erleben.

Mehr Infos unter http://rollenrollen.ch


Nationaler Lesbenkongress 2012

Samstag 25. August 2012

Zusammen mit der LOS wird WyberNet am 25. August 2012 den ersten nationalen Lesbenkongress auf die Beine stellen. Interessante Themen erwarten euch.

Mehr Infos unter www.wybernet.ch


Picknick beim Gleichstellungsbaum

Donnerstag, 14. Juni 2012, ab 17 Uhr, Anny-Klawa-Platz, 8004 Zürich

Einladung der Zürcher Gewerkschaftsfrauen – und des VPOD Zürich

Frauen, Männer und Kinder, alle sind eingeladen, ab 17 Uhr mit Picknick und Sitzdecke bestückt auf den Anny-Klawa-Platz zu kommen. Wer Lust hat, kann etwas für den gemeinsamen Schlemmertisch mitbringen (Fingerfood). Ein Trinkbrunnen und ein paar Sitzbänke auf dem Platz sind vorhan­den.

Mehr Infos unter www.vpod-zh.ch


Frauentag in Bern

Mittwoch, 30.05.2012, Bern

Besuch im Bundeshaus

organisiert von der Frauenzentrale Aargau
Kosten: 20.- (ohne Bahn und Verpflegung)

Anmeldung bis 20. Mai an info@frauenzentrale-ag.ch oder 062 837 50 10


Bedingungsloses Grundeinkommen: Was bringt es für die Frauen?

Donnerstag, 24. Mai 2012, 20.00 Uhr, Frauenraum Reitschule Bern

Es diskutieren:
Judith Giovannelli-Blocher, Schriftstellerin
Ursula Knecht-Kaiser, Labyrinthplatz Zürich; Gutesleben
Therese Wüthrich, Zentralsekretärin syndicom; WIDE Debattierclub
Annemarie Sancar (Moderation), Genderbeauftragte DEZA; Mitglied WIDE
Das Publikum

Vor kurzem ist in der Schweiz eine Volksinitiative lanciert worden, die tief verankerte Anschauungen über Arbeit und Lohn ins Wanken bringen könnte: Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens soll "der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen".

Frauen mit unterschiedlichen Hintergründen denken gemeinsam darüber nach, was sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ändern könnte und was bei seiner Umsetzung bedacht werden muss.

Türöffnung und Bar ab 19.00 Uhr
Eintritt frei

Mehr Infos unter: www.frauenraum.ch


Hausarbeit – alte und neue feministische Kontroversen

Mittwoch, 9. Mai 2012, 19.00 Uhr, Uni Bern

Es diskutieren:
Barbara Duden, Historikerin
Elisabeth Joris, Historikerin
Tove Soiland, Gesellschaftstheoretikerin

Universität Bern, Kuppelraum, (Hörsaal 501, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4)
Eintritt frei, Kollekte
Organisiert von der AG Feministische Dialoge von WIDE Switzerland

Mehr Infos unter: www.wide-network.ch


Mentorinnen gesucht

Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des Kantons Luzern

Um schulisch schwächere und ausländische Jugendliche bei der Lehrstellensuche zu unterstützen sucht die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des Kantons Luzern Mentorinnen.

Nähere Auskunft erteilen:
Berufs-. Studien- und Laufbahnberatung des Kantons Luzern
Priska Wyss / Thomas Jost
Berufsintegrationscoaching / Mentoring
Leopoldstr. 6
6210 Sursee
041 925 26 63
priska.wyss@lu.ch

Mehr Infos unter www.frauenluzern.ch


Feministisches Treffen

Sonntag, 15. Januar, ab 10.45 Uhr im Frauenraum der Reitschule in Bern

Aufgrund unserer Analyse zum Abtreibungsrecht planen wir mögliche Aktionen im Rahmen der Kampagne gegen den Angriff aufs Abtreibungsrecht. Kommt zahlreich, denn es geht um unsere Grundrechte!

Mehr Infos > www.marchemondiale.ch/


«Femmegagement» – neuer Schwung für neue (Frauen)Politik

Dienstag, 13. Dezember 2011, 19.00 bis 21.00 Uhr im Gartenhof, Gartenhofstrasse 7, 8004 Zürich

Die oekumenische Frauenbewegung sucht ds Gespräch mit engagierten Frauen (und Männern) anderer Generationen und Überzeugungen.

Braucht es Frauenpolitik … oder Gleichstellungspolitik für alle?

Streitbare Positionen und Austausch mit den Jung-Politikerinnen Linda Bär (JUSO-Gemeinderätin Zürich) und Tanja Walliser (SP-Stadträtin Bern), Brigitte Becker (Boldern/oefz) und Elke Rüegger-Haller (oefz) und allen, die kommen. (mit Imbiss)

KOMMT UND REDET MIT!!!

Oekumenische FrauenBewegung Zürich
brigittebecker@gmx.net
www.oefz.ch


Bewegte Vergangenheit - Frauengeschichte in Bildern

Dienstag 30. August 2011, 18 Uhr, RomeroHaus, Kreuzbuchstr. 44, Luzern

Öffentliche Führung durch die Ausstellung mit Franziska Rogger Kappeler

Seit 1982 sammelt und erschliesst die Gosteli-Stiftung Bilder, Dokumente, Publikationen von Frauenorganisationen, Frauenverbänden und einzelnen Frauen, die in Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Gesellschaft und Familie eine wichtige Rolle gespielt haben.
Das RomeroHaus zeigt einen Teil der Ausstellung, die das Gosteli-Archiv anlässlich seines 20. Jubiläums zusammengestellt hat und ergänzt sie mit Bildern vom Frauenstreik 1991 aus Luzern.

Öffnungszeiten täglich von 8.30 bis 18.30 Uhr,  Eintritt frei


CSD Kreuzlingen-Konstanz

Samstag, 16. Juli 2011, Kreuzlingen und Konstanz

Der nächste CSD am Bodensee wird am 16. Juli 2011 in Konstanz und Kreuzlingen stattfinden, unter dem Motto "Trau dich!". Genaueres dann hier und bei den Terminen! www.csd-konstanz.de


sexuelle gewalt gegen mädchen & strategien dagegen

Donnerstag. 7. Juli 2011, 19 Uhr, infoladen rabia, Bachtelstr. 70 Winterthur

frauen-infoveranstaltung mit wildwasser e.v. aus berlin zu sexueller gewalt gegen mädchen & strategien dagegen.

vokü 19.00, veranstaltung 20.00


15 Jahre Gleichstellungsgesetz - Geschichte & Geschichten

Montag, 20. Juni, 19.30 Uhr, Bibliothek zur Gleichstellung, Stadthaus Zürich, Raum 429, Stadthausquai 17, Zürich

Vor 15 Jahren trat - nach einem langwierigen Prozess des Verhandelns und Taktierens - am 1. Juli 1996 das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann in Kraft. Es verbietet die direkte oder indirekte Benachteiligung von Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmern aufgrund ihres Geschlechts.

Dr. iur. Claudia Kaufmann, erste Leiterin des Eidg. Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann, Generalsekretärin des EDI und heutige Ombudsfrau der Stadt Zürich, war massgeblich an der Geburt des Gleichstellungsgesetzes beteiligt.

Susanne Brunner, Gesprächsleiterin «Tagesgespräch» von Radio DRS, unterhält sich mit Claudia Kaufmann und fragt nach, wie es damals trotz vielfältiger Gegenwehr möglich war, das Gesetz durchzubringen, und was das Gesetz für die Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben brachte und bringt.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die einen spannenden Einblick erhalten wollen, wie es zu diesem Meilenstein in der Gleichstellung von Frau und Mann kam.

Der Eintritt ist frei, die Platzzahl beschränkt. Um Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen und Anmeldung


CSD - Zurich Pride Festival 2011

Donnerstag, 16. Juni – Sonntag, 19. Juni 2011, Zürich

live with the difference – vivre avec la différence

Das Motto der Pride 2011 nimmt sich dem von den Dachverbänden lancierten Kampf gegen die Diskriminierung an.

Unser Motto versteht sich als Aufforderung die Unterschiede Anderer zu tolerieren und zu akzeptieren, aber auch mit dem eigenen Anderssein zu leben. Dabei bezieht sich dies nicht nur auf die sexuelle Ausrichtung, sondern auf sämtliche Diversitäten unserer Gesellschaft.

Einen speziellen Augenmerk legen wir dabei auf den gesundheitlichen Aspekt, wie z.B. HIV/AIDS oder körperlichen und geistigen Einschränkungen sowie die Diskriminierung rund um dieses Thema.

Mehr Infos: www.zurichpridefestival.ch


Bewegte Vergangenheit - Frauengeschichte in Bildern

bis Freitag, 30. September 2011, RomeroHaus, Kreuzbuchstr. 44, Luzern

Seit 1982 sammelt und erschliesst die Gosteli-Stiftung Bilder, Dokumente, Publikationen von Frauenorganisationen, Frauenverbänden und einzelnen Frauen, die in Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Gesellschaft und Familie eine wichtige Rolle gespielt haben.
Das RomeroHaus zeigt einen Teil der Ausstellung, die das Gosteli-Archiv anlässlich seines 20. Jubiläums zusammengestellt hat und ergänzt sie mit Bildern vom Frauenstreik 1991 aus Luzern.

Öffnungszeiten täglich von 8.30 bis 18.30 Uhr,  Eintritt frei


ACHTUNG. FERTIG. FRAUEN LOS!

Dienstag, 14. Juni 2011, ganzer Tag an vielen Orten in der Schweiz

Wir haben in der Gleichstellung schon einiges erreicht – bis zur tatsächlichen Gleichstellung gibt es aber noch viel zu tun. Damit Gleichstellungsforderungen vorwärts kommen und umgesetzt werden, braucht es neuen Schub!

Wir rufen auf: Frauen, sorgt am 14. Juni 2011 für vielfältige Aktionen am Arbeitsplatz, zu Hause, im Quartier und im öffentlichen Raum. Am 14. Juni puschen wir die Gleichstellung nach vorne!

ACHTUNG.FERTIG.FRAUEN LOS! Wir haben ein Ziel – gleich viel!

Mehr Infos: www.14juni2011.ch


Standaktion zum Thema sexuelle Gewalt gegen Frauen in Nicaragua

10. - 11. Juni 2011, Afro-Pfingsten, Winterthur

Die Winterthurer Amnesty Gruppen organisieren gemeinsam eine Standaktion an den Afro-Pfingsten zum Thema sexuelle Gewalt gegen Frauen in Nicaragua.

Sie werden über die Lage der Frauen in Nicaragua informieren und Unterschriften sammeln.


Häusliche Gewalt und Migrantinnen

Montag, 6. Juni, 10.30 Uhr, Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, Bern

Die Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht (SBAA) stellt ihren neuen Bericht zum Thema «Häusliche Gewalt und Migrantinnen» vor. Darin untersucht sie anhand von konkreten Einzelfällen, mit welchen Schwierigkeiten Migrantinnen, die häusliche Gewalt erfahren, konfrontiert sind, wenn sie sich vom gewalttätigen Ehemann trennen.

Anmeldung bis 1. Juni auf www.beobachtungsstelle.ch


Grossmütter-Manifest

Samstag, 4. Juni 2011, 13.15 Uhr, beim Engel in der Bahnhofshalle, Hauptbahnhof Zürich

Warum ein Grossmütter-Manifest?

– Wir sind die Generation, die gesund, aktiv und politisch interessiert ins Alter geht. Wir übernehmen Verantwortung für unser Altern und arbeiten mit an sozialverträglichen Lösungen für ein Alter in Selbstbestimmung und Würde.

– Wir sind die Generation, die solidarisch hinter den Jungen steht, privat wie poltitisch. Auch wenn wir eigene Meinungen vertreten: wir stärken den Jungen den Rücken.

– Wir sind die Generation, die stolz ist auf ihre Leistungen bezüglich Frauenrechte und Gleichstellung. Ein Anfang ist gemacht.

Samstag, 4. Juni 2011, ab 13.15 Uhr, Start beim Engel in der Bahnhofshalle, Hauptbahnhof Zürich

13.40 Uhr, Ankunft Werdmühleplatz. Von hier geht es weiter mit Pauken und Trompeten Richtung City-Kirche am Stauffacher.


Frauentreffen zur Vorbereitung des 14. Juni 2011

Samstag, 14. Mai, 11 – 16 Uhr vpod-Sekretariat, Birmensdorferstr. 67, Zürich

An den monatlichen Frauentreffen werden Ideen ausgetauscht, konkrete Aktionen geplant und handfeste Vorbereitungen getroffen.

Frauenwerkstätten: Jetzt wird es handfest - Singwerkstatt mit Magda Vogel, Spruchwerkstatt, Transpiwerkstatt…

Mehr Infos: www.gbkz.ch


Ausstellung Frauenstimmrecht, 40 Jahre danach

7. Mai - 21. August 2011, Musée d’art et d’histoire, Neuenburg

Neuenburg feiert 1000 Jahre Geschichte, was dagegen sind nur 40 Jahre Frauenstimmrecht…? 2011 ist ebenfalls ein Jubiläumsjahr für die Schweizerinnen, welche am 7. Februar 1971, nach 100 Jahren unablässigem Ringen, als Letzte in Europa, das Frauenstimm- und Wahlrecht erhalten haben.

Die Ausstellung zeichnet diesen jahrzentelangen Kampf nach, in dem Neuenburg eine wegweisende Rolle gespielt hat. Die Besucherinnen und Besucher entdecken Plakate der zahlreichen Abstimmungen, Werbematerial, Presseartikel und Filme, welche diese Zeit widerspiegeln. „Missstimmungen in den Haushalten“, „eine Bedrohung des Familien- und des politischen Lebens“, das waren – neben vielen anderen - die etwas verstaubten Argumente der Gegner.

Die Ausstellung erinnert auch daran, dass die Diskriminierungen trotz der zahlreich gewonnenen Schlachten weiterhin bestehen. Obwohl ein Thema von nationaler Bedeutung, reserviert die Ausstellung dem Kanton Neuenburg, der zusammen mit dem Kanton Waadt im Jahre 1959 der Erste war, die Frauen als eigenständige Bürgerinnen anzuerkennen, einen speziellen Platz.

Am Projekt beteiligt sind: das Gleichstellungsbüro des Kantons Neuenburg, das Kunsthistorische Museum, die Frauenzentrale und der Verband für Frauenrechte.


Frauenlandsgemeinde

Samstag 30. April 2011, Aarau

Die nächste FrauenLandsGemeinde-Tagung findet am Samstag 30. April 2011 in Aarau statt.

Das Thema lautet: Frauen gestalten die Welt

Mehr Infos im Frühling auf www.frauenlandsgemeinde.ch


Frauentreffen zur Vorbereitung des 14. Juni 2011

Donnerstag, 14. April, 19 Uhr, vpod-Sekretariat, Birmensdorferstr. 67, Zürich

An den monatlichen Frauentreffen werden Ideen ausgetauscht, konkrete Aktionen geplant und handfeste Vorbereitungen getroffen.

Am 14. Juni 2011 können alle Frauen dabei sein: So geht’s - Die Aktionen-Börse

Mehr Infos: www.gbkz.ch


Nationale Tagung Regenbogenfamilien 2011

Samstag, 9. April 2011, Kornhausforum, Bern

Der Dachverband Regenbogenfamilien organisiert am 9. April 2011 in Bern (Kornhausforum) die "Nationale Tagung Regenbogenfamilien". Ziel der Tagung ist, die aktuelle Situation von Regenbogenfamilien in der Schweiz aufzuzeigen und Zukunftsperspektiven auszuarbeiten. Ein separates Kinderprogramm wird während der Tagung angeboten.

Anmeldung und mehr Infos: www.rainbowfamilies.ch


Was ist denn eigentlich passiert?

Mittwoch, 30. März 2011, 17.30 - 21.30 Uhr, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Zürich

Frauen und Männer im Gespräch über den Wandel des Geschlechterverhältnisses. Diesmal: Frauen im Gespräch unter Frauen mit Heidi Witzig.

Seit der Einführung des Frauenstimmrechts vor 40 Jahren und der Aufnahme des Gleichstellungsartikels in die Bundesverfassung vor 30 Jahren hat sich im Verhältnis zwischen den Geschlechtern viel getan. Auch der Frauenstreik vor 20 Jahren hat Spuren hinterlassen.

Wir bieten dieses Seminar an, weil uns die historische und gesellschaftliche Entwicklung in diesen Jahren interessiert. Ebenso möchten wir wissen, wie sich die Veränderungen in der Arbeit, der Partnerschaft, der Familie usw. in den Biografien von Frauen und Männern ausgewirkt haben. Auch die Männer waren gefordert, ihre Rolle neu zu definieren.

Wir laden interessierte Frauen und Männer verschiedener Generationen ein, sich im Austausch mit anderen Gedanken zur eigenen biografischen Entwicklung zu machen anhand von Fragen wie <Was ist denn eigentlich passiert? Was habe ich mir vorgestellt, gewünscht? Was ist daraus geworden? Was möchte ich noch erreichen?>

Maximale Teilnehmer/innenzahl 50. Wir arbeiten mit der Methode des Worldcafés. In wechselnden Gruppen fragen wir nach unseren persönlichen Erfahrungen im Rahmen der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen. Jeder Abend schliesst mit einer Zusammenfassung und einer Bezugnahme zur Geschichte und realen Ereignissen.

Moderation: Heidi Witzig, Historikerin und Lu Decurtins, Dipl. Sozialpädagoge und Supervisor

Jeweils Mittwoch, 17.30 – 21.30 Uhr

16. März, Männer im Gespräch unter Männer mit Lu Decurtins
30. März, Frauen im Gespräch unter Männer mit Heidi Witzig
13. April, Frauen und Männer im Gespräch mit Heidi Witzig und Lu Decurtins

Anmeldung: cornelia.jacomet@zuerich.ch, 044 266 85 05. Die Teilnahme an zwei Abenden wird vorausgesetzt.


Demo „Frauen bewegen die Welt – 100 Jahre Frauentag“

Samstag, 19. März 2011,    14 Uhr, Landesmuseum, Zürich

Wie jedes Jahr rufen wir auch im Jubiläumsjahr 2011 auf zu einer kämpferischen, lauten und vielfältigen Frauendemonstration zur Feier und Weiterführung des 8. März als Frauenkampftag. Dieser Tag hat eine lange Geschichte, Kämpfe von Frauen haben eine lange Geschichte. Vieles wurde weltweit erkämpft, vieles erreicht. Und doch ist und bleibt der 8. März, auch hundert Jahre nach seiner Ausrufung als Tag der Frauen, ein Kampftag an dem es gilt, Erreichtes zu verteidigen und auf dem Weg zur Befreiung von allen Formen der Unterdrückung und Ausbeutung voranzuschreiten.


Frauentreffen zur Vorbereitung des 14. Juni 2011

Montag, 14. März, 19 Uhr, bei den verschiedenen Gewerkschaften

An den monatlichen Frauentreffen werden Ideen ausgetauscht, konkrete Aktionen geplant und handfeste Vorbereitungen getroffen.

Planung witziger und kreativer Aktionen für den eigenen Betrieb. Jede Gewerkschaft lädt ihre Mitglieder ins eigene Sekretariat ein.

Mehr Infos: zu den Veranstaltungsorten www.gbkz.ch


Frauendemo zum internationalen Frauenkampftag

Samstag, 12. März 2011, 13.30 Uhr, Hechtplatz, Zürich

Frauen kommt alle an die Demo - Gemeinsam sind wir stark!

Auf einen starken, bunten, lauten und kämpferischen 8. März 2011

 


Care-Arbeit

Dienstag, 8. März 2011, 19 - 21 Uhr, Bullingerhaus, Jurastrasse 13, Aarau

Care-Arbeit – die Sorge um Kinder, kranke und alte Menschen – macht Leben erst möglich. Diese Arbeiten werden bis heute zum grössten Teil von Frauen erbracht, meist unbezahlt. Wir werfen einen Blick auf die grundlegende Bedeutung dieser Arbeit und auf mögliche Perspektiven von Care-Arbeit und Geschlechtergerechtigkeit aus theologischer Sicht.

Diskussion mit Dr. theol. Ina Prätorius und Apéro


100 Jahre Internationaler Tag der Frau in der Schweiz

Dienstag, 8. März 2011, 19 Uhr, Alte Börse, Bleicherweg 5, (Börsensaal), Zürich

Die Zürcher Frauenzentrale lädt herzlich zum Feiern ein:

30 Jahre Gleichstellungsartikel in der Verfassung
40 Jahre Frauenstimmrecht
100 Jahre Internationaler Tag der Frau in der Schweiz

Programm:
19:00 Uhr Filmprogramm «Erlebte Schweiz: Frauenbilder – Frauenrechte »
Austausch mit politischen Pionierinnen
Podium und Ausblick in die Zukunft mit drei jungen Nationalrätinnen aus dem Kanton Zürich:
Chantal Galladé, Tiana Moser und Barbara Schmid-Federer
ab 21:00 Uhr Apéro und anschliessend Fest und Tanz mit Oldies aus den 70er und 80er Jahren mit Mezzanotte DJ Micheline

Anmeldung: Zürcher Frauenzentrale www.frauenzentrale-zh.ch


8. März 2011 – Feiern Sie mit!

Dienstag, 8. März 2011 in Chur und an verschiedenen RhB Bahnhöfen

100 Jahre Internationaler Tag der Frau40 Jahre Frauenstimmrecht30 Jahre Gleichstellung»

06.00-08.00 Uhr Gratis-Gipfeli und Gratis-Info für Pendlerinnen und Pendler – offeriert zum 100. Internationalen Tag der Frau an diversen RhB-Bahnhöfen.

09.00-11.00 Uhr Brunch für Mütter und Väter mit Kindern sowie für Seniorinnen und Senioren im Café Martinsplatz, 1. Stock.

12.00-14.00 Uhr Kultur am Mittag für alle! Kunst und Lunch: Bündner Kunstmuseum Chur

12.00-14.30 Uhr Informationsstand beim Bahnhof Chur zu den Jubiläen und zum Equal Pay Day vom 11. März 2011 (Tag der Lohngleichheit).

18.30-22.00 Uhr World Café in der HTW Chur– offen für alle – Menschen kommen miteinander

ins Gespräch zum Thema «female shift». Mit Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf (Referat).

Mehr Infos: www.frauenzentrale-graubuenden.ch


Frauenstadtrundgang mit anschliessender Kundgebung zum 8. März

Dienstag, 8. März 2011, 18 Uhr, Stadelhofenplatz, Zürich

Frauenstadtrundgang: Fauenkampf (k)ein Spaziergang.

Die Frauendemo zum internationalen Frauenkampftag findet am Samstag, 12 März statt, Treffpunkt 13.30 Hechtplatz, Zürich.


Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen

Freitag, 4. - Dienstag, 8. März 2011, Caracas, Venezuela

Die Basisfrauen der Welt werden zusammen kommen, um sich auszutauschen, ihre Kämpfe und Forderungen zu beraten, um gemeinsam zu feiern, sich kennen zu lernen und international noch mehr Frauenpower zu entfalten.

Die internationale Frauenbewegung konnte in Folge der Vernetzung, z.B. nach dem NGO Forum in Peking, bedeutende internationale Kampagnen, die auch Erfolge zeigten, durchführen: die Kampagne zur Rettung von Sarah Balabagan, Kampagnen gegen Steinigungen, gegen Beschneidungen, gegen Gewalt gegen Frauen und Kampagnen, die dem Wunsch nach stärkerer Zusammenarbeit wie in Weltfrauenmärschen Rechnung trugen.

In den letzten Jahren wurde einerseits die selbstständige Frauenbewegung durch NGOs und staatliche Institutionen absorbiert und andererseits wuchs der dringende Bedarf an kämpferischen, selbstständigen Frauenbewegungen weltweit! Auch das zeigt uns: die Zeit ist reif für eine weltweit verbundene kämpferische Frauenbewegung und ihre Plattform, eine Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen!

Mehr Infos: www.weltfrauenkonferenz.ch


Ist Multikulturalismus schlecht für Frauen?

Donnerstag, 3. März 2011 bis 19. Mai 2011, Universität Bern, Raum 105, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4, Bern

Diese Frage stellte Susan Moller Okin 1999 vor dem Hintergrund der französischen Migrationspolitik. Sie diagnostizierte einen tiefen Graben zwischen emanzipatorischen Anliegen und dem Anspruch auf kulturelle Vielfalt, der sich für Frauen besonders verhängnisvoll auswirke. Zu einem ähnlichen Schluss kommt die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen in ihrem Positionspapier zu Gleichstellungsfragen und kulturellen Normen, in welchem sie ein Kopftuchverbot an Schweizer Schulen fordert.

Ob von Rasern oder Kopftuchträgerinnen die Rede ist, in der aktuellen Ausländerdebatte entfachen sich die Debatten häufig an der Frage der Geschlechterverhältnisse. Die Rolle der Frau oder das Verhalten von männlichen Jugendlichen geraten zum Gradmesser für die Integrationsfähigkeit von Migrantinnen und Migranten, und konservative Parteien eignen sich Gleichstellungsanliegen für die Propagierung fremdenfeindlicher Positionen an.

Die Verbindung von Geschlecht und Kultur soll in der diesjährigen IZFG Ringvorlesung den Blick gerückt werden. In sechs Beiträgen und einem Podiumsgespräch loten Expertinnen und Experten das Spannungsfeld zwischen dem universellen Anspruch für gleiche Rechte und dem Anspruch auf kulturelle Diversität aus und diskutieren die Herausforderung für feministische Positionen. Die Beiträge der Ringvorlesung befragen die geschilderten Entwicklungen theoretisch, aus dem Blickwinkel der Geschlechterforschung ebenso wie der Rechtswissenschaften, als auch mit Blick auf politische Strategien und das alltägliche Zusammenleben.


Zwischen Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Erwartungen - Geschlechterrollen im Wandel

Mittwoch, 23. Februar 2011, 16.30 - 19Uhr, Aula Bahnhof Restaurant, Luzern

Die dritte Plattform Gesellschaftsfragen widmet sich dem Wandel der Geschlechterrollen in der Familie und sucht nach Ansätzen, wie die Gleichstellungsarbeit im Kanton Luzern gezielt weiterentwickelt werden kann.

Programm:

«Familie im Wandel – Konsequenzen für die Gleichstellung» mit Prof. Dr. Andrea Maihofer, Zentrum Gender Studies, Universität Basel.

«Vereinbarkeit von Beruf und Familie gestalten – ein Thema auch für Männer und Betriebe» mit Lic. phil. Fabian Leuthold, Fachstelle UND Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen
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«Geschlechterbilder und -rollen gespiegelt an Geschichten immigrierter Familien», mit Dr. Annemarie Sancar, Gender Expertin EDA/Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).

Im Anschluss an die Referate wird im «Luzerner Café» über die Schlussfolgerungen für die künftige Gleichstellungsarbeit im Kanton Luzern diskutiert.


Frauentreffen zur Vorbereitung des 14. Juni 2011

Montag, 14. Februar, 19 Uhr, vpod-Sekretariat, Birmensdorferstr. 67, Zürich

An den monatlichen Frauentreffen werden Ideen ausgetauscht, konkrete Aktionen geplant und handfeste Vorbereitungen getroffen.

Heute: Wo steht die Gleichstellung heute? Eine Bilanz Mit Dore Heim, Fachstelle für Gleichstellung Stadt Zürich

Mehr Infos: www.gbkz.ch


JA zur Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt»

Abstimmung, 13. Februar 2011

Über die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» wird am 13. Februar 2011 abgestimmt. Mit der Verbannung der Armeewaffen ins Zeughaus werden die tatsächliche Sicherheit von Frauen sowie ihr Sicherheitsgefühl erhöht.

Das will die Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt»:

Die Militärwaffe wird aus dem Kleiderschrank entfernt. Sie gehört in gesicherte Räume der Armee.

Wer Waffen besitzen, tragen und gebrauchen will, muss dafür den Bedarf nachweisen und die erforderlichen Fähigkeiten mitbringen.

Überflüssige Waffen, die in Estrichen und Kellern herumliegen, werden eingesammelt.

Alle übrigen Waffen werden registriert, was die Prävention und die Verfolgung von Verbrechen verbessert.

Die Sicherheit – namentlich von Frauen – wird so erhöht, das Drohpotenzial gesenkt und Suizide verhütet.

Die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» will den privaten Waffenbesitz einschränken und die Armeewaffen ins Zeughaus verbannen. Zudem fordert sie ein zentrales Waffenregister. Damit holt sie ein, was viele Frauen und Männer, friedenspolitische Organisationen, Frauenverbände sowie Profis im Umgang mit den Folgen von Waffengewalt schon lange fordern.

Mehr Infos: www.schutz-vor-waffengewalt.ch


40 Jahre Frauenstimmrecht

Donnerstag, 10. Februar 2011, 14.30 Uhr, Begegnungszentrum Dünamo, Nürensdorf

40 Jahre Frauenstimmrecht «Beherzt und unerschrocken – Wie Judith Stamm den Frauen den Weg ebnete»

Begleitung: Clemens Bieler, Pfarrer


40 Jahre Frauenstimmrecht - 10 Jahre Frauennetz

Mittwoch, 9. Februar 2011, 18.30 Uhr Hofkeller, St.Gallen

Ein Abend zum Feiern

Regierungsrätin, Kathrin Hilber, unsere Frauennetz-Patin lädt uns in den Hofkeller nach St. Gallen zu einem Politgespräch ein.

Beim anschliessenden kleinen Imbiss haben wir Gelegenheit, diese beiden Jubiläen gebührend zu feiern.

Treffpunkt: 9. Februar 2011 18.15 Uhr Klosterplatz

Anmeldung bis 15. Januar 2011 an das Sekretariat Frauennetz Gossau www.frauennetzgossau.ch


Vorbereitungssitzung: 8. März - internationaler Frauenkampftag

Montag, 7. Februar 2011, 20 Uhr, Sitzungszimmer des VPOD, Birmensdorferstrassse 67, Zürich

Seit über 10 Jahren gibt es ein 8.März Bündnis in Zürich, das die alljährige Demonstration für Frauen organisiert.

Folgende Aktivitäten sind schon geplant:
8.März ein kleiner Frauenstadtrundgang mit anschliessender Kundgebung, 18 Uhr, Zürich
12.März Frauendemonstration, 13:30 Uhr Hechtplatz Zürich

Gerne diskutieren und informieren wir, um die geplanten Aktivitäten in Zürich und in der Schweiz zu koordinieren.

Gemeinsam sind wir stark!
Solidarische Grüsse
auf einen starken, bunten und kämpferischen 8.März 2011

Das 8.März Bündnis


40 Jahre Frauenstimmrecht

Montag, 7. Februar 2011, 16.30 - 19.30 Uhr vor und im Grossratsgebäude, Aarau

Am Montag, 7. Februar können wir 40 Jahre Frauenstimmrecht feiern. Wir tun dies ausgiebig und medienwirksam und zusammen mit wichtigen Aargauer Mandatsträgerinnen. Alle interessierten Frauen sind willkommen.


40 Jahre Frauenstimmrecht

Montag, 7. Februar 2011, 20 Uhr, Nachtcafé, Theater Basel

Generationentalk mit Frauenstimmen von damals und heute

Zum 40. Jubiläum des Frauenstimmrechts in der Schweiz bringen die Fachstelle Gleichstellung von Frauen und Männern Basel-Stadt und das Theater Basel Frauen aus verschiedenen Generationen miteinander ins Gespräch. Angeline Frankhauser (74), Heidi Schelbert Syfrig (74), Tatjana Simeunovic (40), Michèle Roten (31), Céline Angehrn (25) reden über damals und heute. Es moderieren Christoph Keller und Inés Mateos.


40 Jahre Frauenstimmrecht: Das Recht der Weiber

Montag, 7. Februar 2011, 17.30 - ca. 20 Uhr, Rathausbrücke (Gemüsebrücke), Zürich

«Ob die Frauen auch zum Volke gehören? Das ward zart erörtert»: Im Zürcher Kantonsrat debattierten die Männer über die neue Verfassung, die 1831 in Kraft treten sollte. Sie streiften dabei auch die Frage des Frauenstimm- und –wahlrechts, kamen aber über die «zarten Erörterungen» (NZZ?) nicht hinaus. Den Frauen wurden lange Zeit nicht nur die politischen Rechte vorenthalten, auch im zivilrechtlichen Bereich waren sie den Männern nicht gleich gestellt.

Aus Anlass des 40. Jahrestags der Einführung des Frauenstimm- und –wahlrechts auf nationaler Ebene laden wir Sie am 7. Februar 2011 zu einem Stadtrundgang ein. An verschiedenen Stationen erzählen Historikerinnen des Vereins Frauenstadtrundgangs, was die rechtliche Ungleichstellung für die Zürcherinnen im Alltag bedeutete. Den Abstimmungskampf von 1971 in Zürich können Sie live in der Bibliothek zur Gleichstellung im Stadthaus mitverfolgen. Anschliessend gibt es Glühwein und Meitschibei.

Veranstalter: Verein Frauenstadtrundgang Zürich und Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich

Die Platzzahl ist beschränkt! Anmeldungen bis 1. Februar bei eva.kraehenbuehl@zuerich.ch, Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich

Der Rundgang findet bei jeder Witterung statt!


40 Jahre Frauenstimmrecht

Samstag, 5. Februar, 14–17 Uhr, PROGR, Zentrum für Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30, Bern

2011 ist das Jahr der grossen Jubiläen: 100 Jahre Internationaler Frauentag, 40 Jahre Frauenstimmrecht, 30 Jahre Gleichstellung in der Verfassung, 20 Jahre Frauenstreiktag und 15 Jahre Gleichstellungsgesetz.

Der Internationale Frauentag vor hundert Jahren diente vor allem der Forderung nach einem allgemeinen Frauenwahlrecht, das von der Sozialdemokratie als einziger Partei mitgetragen wurde. Erst 60 Jahre später, nach einer verlorenen Volksabstimmung und verschiedensten Verzögerungstaktiken, wurde diese Forderung auch in der Schweiz eingelöst: Am 7. Februar 1971 wurde die Vorlage vom (männlichen) Stimmvolk mit 621 109 gegen 323 882 Stimmen angenommen.

Diesen Meilenstein feiern wir am Samstag, 5. Februar 2011 in Bern, zusammen mit Pionierinnen der Gleichstellung wie Sonya Schmidt mit engagierten Frauenrechtlerinnen wie Maria Roth-Bernasconi und Ruth-Gaby Vermot und mit unsererParteispitze, vertreten durch Christian Levrat und Ursula Wyss. Doris Stump präsentiert einige Bonmots engagierter Frauenrechtlerinnen und Julia Gerber Rüegg, Co-Präsidentin der SP Frauen Schweiz, moderiert die Feier. Zudem wählen wir die brandneue, feministische Internationale und prämieren ihre VerfasserInnen.

Eingeladen sind alle, egal welchen Geschlechts, die mitfeiern wollen

Anmeldungen bitte bis am 27. Januar 2011 über T 031 329 69 90, F 031 329 69 70 oder Mail: spfrauen@spschweiz.ch, anschliessend wird das Detailprogramm zugestellt.


Lorbeeren für Helvetia?

Dienstag, 1. Februar 2011, 18.15 - 20 Uhr, Universität Bern, Raum A003, UniS, Schanzeneckstr. 1, Bern

Als eines der letzten Länder Europas führte die Schweiz das Frauenstimmrecht ein; heute verfügt das Land über eine weibliche Regierungsmehrheit. Was steht hinter Helvetias Aufholjagd? Ist die Schweiz wirklich eine Vorreiterin bezüglich Frauen in der Politik? Hat sich das politische Agendasetting durch die Erhöhung des Frauenanteils in den politischen Institutionen verändert? Wie haben sich die Machtverhältnisse durch den Einzug der Frauen verschoben?Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Podiumsdiskussion anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Schweizer Frauenstimmrechts.

Es diskutieren:
Ruth Dreifuss, Alt-Bundesrätin, Genf
Prof. Dr. Brigitte Studer, Historikerin, Universität Bern
Dr. Georg Lutz, Politologe, Universität Lausanne
lic. phil. Fabienne Amlinger, Historikerin, Universität Bern
Moderation: Dr. Sabin Bieri, IZFG

Anschliessend Apéro, Präsentation des Comics vom Verein Gendering und Vernissage der Zeitschrift genderstudies #18, welche sich beide thematisch dem 40-jährigen Jubiläum des Frauenstimmrechts widmen.Eintritt frei


Keine Zeit für Utopien? Perspektiven der Lebensformenpolitik im Recht

Freitag, 28. Januar 2011, 9.15 - 18- Uhr, Bildungszentrum 21, Missionsstrasse 21, Basel

Die rechtliche Anerkennung und gleichberechtigte Würdigung aller Lebens- und Beziehungsformen erscheint – blickt man auf die gegenwärtige Rechtslage – bislang als utopisch. Dies soll sich ändern!

Das Schweizerische Institut für feministische Rechtswissenschaft und Genderlaw veranstaltet am 28. Januar 2011 in Basel die Tagung  "Keine Zeit für Utopien? Perspektiven der Lebensformenpolitik im Recht".

Anhand der Themenfelder 'Alleinerziehende', 'gleichgeschlechtliche Eltern' und 'Migration' wird die aktuelle Lebensformenpolitik im Recht von verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Das anschliessende 'Café Utopia' bietet Raum für neue Lösungsansätze, die der Vielfalt der Beziehungen und Lebensformen tatsächlich Rechnung tragen.


Frauen gegen Waffen - Mahnwache

Donnerstag, 27. Januar 2011, Zeughausplatz (gegenüber Paradeplatz, vor dem Zeughauskeller), Zürich, 17.30 Uhr

Jedes Jahr sterben in der Schweiz 300 Menschen durch Schusswaffen. Für jedes dieser Opfer wird eine Kerze angezündet. Diese Aktion wird organisiert vom Komitee Frauen gegen Waffen.


JA zum Schutz vor Waffengewalt am 13. Februar

Donnerstag, 27. Januar 2011, 19.30 Uhr, Kantonsschule, Zofingen

Podiumsdiskussion mit
Patrick Angele, Sekräter bei der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee
Helene Aecherli, Redaktorin bei der Frauenzeitschrift annabelle
Samuel Eichenlaub, Vizepräsident der Jungen SVP Aargau
Stefan Mühlemann, Schützengesellschaft Zofingen

In jedem dritten Schweizer Haushalt gibt es heute mindestens eine Schusswaffe. Die grosse Mehrheit davon sind Militärwaffen. Jährlich kommen in der Schweiz rund 300 Menschen durch Schusswaffen ums Leben. Das sind 300 zu viel.Schon die Drohung mit der Waffe im Schrank kann Familien das Leben zur Hölle machen – ganz zu schweigen von den Fällen, in denen die Waffe tatsächlich eingesetzt wird. Zahlreiche Studien belegen: Je mehr Schusswaffen im Umlauf sind, desto öfter kommt es im Affekt zu Morden und Suiziden. Weniger Waffen bedeuten mehr Sicherheit, tödliche Kurzschlusshandlungen können verhindert werden.Deshalb fordert die Initiative:
Militärwaffen ins Zeughaus
Ein eidgenössisches Waffenregister
Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis: Wer eine Waffe will, muss den Bedarf nachweisen und die entsprechenden Fähigkeiten mitbringen. Überflüssige Waffen werden aus dem Verkehr gezogen.

Retten Sie Leben und stimmen Sie am 13. Februar JA zum Schutz vor Waffengewalt!


JA zum Schutz vor Waffengewalt am 13. Februar

Dienstag, 25. Januar 2011, 20.00 Uhr, Alte Kaserne, Winterthur

kontradiktorische Podiumsdiskussion mit
Chantal Galladé, Nationalrätin SP Psychiaterin
Christine Romann, Ärztin FMH
Hans Fehr, Nationalrat SVP
Hermann Suter, Vizepräsident ProTell

In jedem dritten Schweizer Haushalt gibt es heute mindestens eine Schusswaffe. Die grosse Mehrheit davon sind Militärwaffen. Jährlich kommen in der Schweiz rund 300 Menschen durch Schusswaffen ums Leben. Das sind 300 zu viel.Schon die Drohung mit der Waffe im Schrank kann Familien das Leben zur Hölle machen – ganz zu schweigen von den Fällen, in denen die Waffe tatsächlich eingesetzt wird. Zahlreiche Studien belegen: Je mehr Schusswaffen im Umlauf sind, desto öfter kommt es im Affekt zu Morden und Suiziden. Weniger Waffen bedeuten mehr Sicherheit, tödliche Kurzschlusshandlungen können verhindert werden.Deshalb fordert die Initiative:
Militärwaffen ins Zeughaus
Ein eidgenössisches Waffenregister
Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis: Wer eine Waffe will, muss den Bedarf nachweisen und die entsprechenden Fähigkeiten mitbringen. Überflüssige Waffen werden aus dem Verkehr gezogen.

Retten Sie Leben und stimmen Sie am 13. Februar JA zum Schutz vor Waffengewalt!


40 Jahre Frauenstimmrecht

Montag 17. Januar 2011 19.30 Uhr, Bibliothek Worb, Schmitteplatz, Worb

Die ehemalige CVP-Nationalrätin Judith Stamm und die Autorin/Journalistin Nathalie Zeindler lesen und diskutieren über das Buch "Beherzt und unerschrocken - Wie Judith Stamm den Frauen den Weg ebnete"


Auftakt zum Frauenstreikjahr

Freitag, 14. Januar 2011, 19 Uhr, VPOD-Sekretariat, 5. Stock (Lift), Birmensdorferstrasse 67, Zürich (gegenüber Bahnhof Wiedikon)

Die Frauenkommission des Zürcher Gewerkschaftsbundes lädt alle interessierten Frauen ein

  • mit einem Überraschungsfilm und Getränken zum Anstossen,
  • mit Informationen zum Stand der Vorbereitungen für den Aktions- und Streiktag 14. Juni 2011 und
  • mit der Möglichkeit, sich mit anderen Frauen für die Vorbereitung zu vernetzen.

Mehr Sicherheit für Frauen

Donnerstag, 13. Januar 2011, 19.00 - 21.00 Uhr, Kulturhaus Helferei - Kapelle, Kirchgasse 13, Zürich

Braucht es Armeewaffen im Haus? Kontradiktorisches Gespräch im Vorfeld der Eidg. Volksabstimmung Anfang Februar. Lassen Sie sich informieren und bilden Sie sich eine eigene Meinung. Die Veranstaltung ist öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen.

Link zum Trägerverein der Initiative: www.schutz-vor-waffengewalt.ch


Debattier-Club „Politische Ökonomie und Care in der Schweiz“

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 18.15 Uhr, cfd, Falkenhöhenweg 8, Bern

Debattier-Club zu „Politischer Ökonomie und Care in der Schweiz“ von WIDE Switzerland. Die Idee zu diesem Gefäss entstand im Anschluss an das Seminar zu Feministischer Ökonomie mit Mascha Madörin, in welchem uns das theoretische Rüstzeug zu Ökonomie, Politik und Care vermittelt wurde.

Nun möchten wir uns in einer nächsten Phase mit aktuellen politischen und ökonomischen Fragen beschäftigen – Mascha Madörin wird wenn möglich jeweils ebenfalls an der Runde teilnehmen.

Die Idee ist, dass wir uns jeweils mit einem bestimmten politischen/ökonomischen Bereich beschäftigen und einer konkreten Frage/konkreten Fragen aus der Runde nachgehen - und dass eine der Teilnehmenden diese Fragen vorbereitet und auch eine Einführung dazu macht.

Der Debattier-Club findet jeweils am 2. Donnerstag des Monats statt.


Werden Jungen wirklich von Lehrerinnen benachteiligt?

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 18.15 - 19.45 Uhr, PHBern, Fabrikstrasse 2E, Parterre, Raum 001, Bern

In vielen schulischen Aspekten sind Mädchen heute erfolgreicher als ihre männlichen Altersgenossen. Das war nicht immer so: Trendstatistiken zeigen, dass es in den Schulsystemen fast aller Länder der Welt in den letzten Dekaden zu einem geschlechtsspezifischen Wandel von Bildungserfolg gekommen ist. In den wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Debatten über die Ursachen dieser „Jungenkrise“ wird immer wieder auf die Feminisierung des Lehrerberufs verwiesen. Empirische belastbare Überprüfungen dieser These sind bislang jedoch rar.  In dem Vortrag werden aktuelle Befunde aus Deutschland präsentiert, die den postulierten Zusammenhang zwischen der Feminisierung des Lehrerberufs und dem Bildungsmisserfolg der Jungen widerlegen.

Referent: Dipl. Soz. Martin Neugebauer (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung, Universität Mannheim)
Diskutantin: Dr. Catherine Baur (Zentrum für Forschung und Entwicklung, PHBern)
Moderation: Prof. Dr. Elisabeth Grünewald (Institut Vorschulstufe und Primarstufe, PHBern)


Die Macht des Welthandels: Wie wirken sich Nahrungsmittelketten auf die Geschlechterbeziehungen aus?

Dienstag, 7. Dezember 2010, 14 - 16 Uhr, Gebäude UniS, Schanzeneckstrasse 1 (Raum wird noch bekannt gegeben), Bern

Dr. Stephanie Barrientos, Manchester, beschäftigt sich mit den Auswirkungen der globalen Nahrungsmittelketten auf die Geschlechterverhältnisse im Süden.

Mehr Infos: www.wide-network.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 25. November 2010 - Freitag, 10 Dezember 2010, verschiedene Orte

Frauen werden immer noch deutlich häufiger und auf andere Art als Männer in die Schranken verwiesen: ihre Meinung unterdrückt, ihre Körper geschlagen, ihre Sexualität beschnitten, ihr Leben bedroht, ihre Teilnahme verweigert. Gewalt gegen Frauen gibt es in verschiedenen Ausprägungen in allen Gesellschaften und Gesellschaftsschichten.

Die 2010 zum dritten Mal in der Schweiz stattfindende Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen thematisiert sowohl direkte als auch indirekte Gewalt gegen Frauen. An den 16 Tagen zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und dem Internationalen Menschenrechtstag zeigen Tausende von Organisationen weltweit Frauenrechtsverletzungen auf – und was dagegen unternommen wird. Dieses Jahr liegt der Fokus der Kampagne auf Waffen und Gewalt gegen Frauen.

Gemeinsam fordern die beteiligten Organisationen und Institutionen ein Ende von Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen.

Infos zu den einzelnen Veranstaltungen: www.cfd-ch.org/16tage/index.php


Wirtschaft beginnt zu Hause

Dienstag, 23. November 2010, Hofkeller, Klosterhof 3, St.Gallen

Haus- und Familienarbeit teilen - ein Gewinn für alle!

Ist Haus- und Familienarbeit a priori weiblich?

Gemäss Statistik: ja, auf Grund des logischen Verstandes: nein.

An dieser Fachtagung zeigen wir auf, dass die Aufteilung und die Wertschätzung der Haus- und Familienarbeit ein wichtiger Beitrag an die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter und zentrale Faktoren bei der Umsetzung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind.

Wirtschaft und Gesellschaft, Arbeitsmarkt und Familiengestaltung kommen um das Thema nicht mehr herum.

Anmeldung bis 21. November 2010 an die Frauenzentrale des Kantons St.Gallen:
info@fzsg.ch oder Telefon 071 222 22 33


Frauentagung Meinungsmacherinnen

Samstag, 13. November 2010, 09 - 17 Uhr, Universität, Rämistrasse 71, Zürich

Überarteiliche Frauentagung zu der alle politisch interessierten Frauen sowie amtierende und kommende Politikerinnen eingeladen sind. Auf dem Programm stehen spannende Referate und ein vielversprechendes Workshop-Angebot, angefangen von "authentisch und überzeugend sprechen" über "politische Karriereplanung" bis hin zu "Ethik in der Politik".

Mehr Infos: www.gleichstellung.uzh.ch/news/frauentagungmeinungsmacherinnen.html


Debattier-Club „Politische Ökonomie und Care in der Schweiz“

Donnerstag, 11. November 2010, 18.15 Uhr, cfd, Falkenhöhenweg 8, Bern

Debattier-Club zu „Politischer Ökonomie und Care in der Schweiz“ von WIDE Switzerland. Die Idee zu diesem Gefäss entstand im Anschluss an das Seminar zu Feministischer Ökonomie mit Mascha Madörin, in welchem uns das theoretische Rüstzeug zu Ökonomie, Politik und Care vermittelt wurde.

Nun möchten wir uns in einer nächsten Phase mit aktuellen politischen und ökonomischen Fragen beschäftigen – Mascha Madörin wird wenn möglich jeweils ebenfalls an der Runde teilnehmen.

Die Idee ist, dass wir uns jeweils mit einem bestimmten politischen/ökonomischen Bereich beschäftigen und einer konkreten Frage/konkreten Fragen aus der Runde nachgehen - und dass eine der Teilnehmenden diese Fragen vorbereitet und auch eine Einführung dazu macht.

Der Debattier-Club findet jeweils am 2. Donnerstag des Monats statt.


Frauen, Frieden und Sicherheit - 10 Jahre UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 - Chancen & Grenzen

Mittwoch, 10. November 2010, 9.15 bis 13.15 Uhr, Kultur-Casino, Bern

Die UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit feiert 2010 ihr zehnjähriges Bestehen.

Zu diesem Anlass und zur Lancierung des neuen Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der Resolution 1325 lädt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zusammen mit dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und dem Kompetenzzentrum Friedensförderung (KOFF) – swisspeace ein zur Veranstaltung Frauen, Frieden und Sicherheit 10 Jahre UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 Chancen & Grenzen.


Sofagespräch „Frauen bewegen die Kultur“

Dienstag, 9. November 2010, 19.30 Uhr, Restaurant Schützenhaus, Burgdorf

mit Natacha, F. Manz, S. Maendly

Die Veranstaltungen der Frauenzentrale BE stehen allen Interessierten offen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen! Genauere Angaben zu den einzelnen Anlässen erhalten Sie untenstehend, im Bulletin oder auf dem Sekretariat der Frauenzentrale BE.

Mehr Infos: www.frauenzentralebern.ch

 


Von erodierten Reisterrassen und globalisierten Arbeitskräften

Samstag, 23. Oktober 2010, 9 - 17 Uhr, Romerohaus, Kreuzbuchstrasse 44, Luzern

Philippinische Frauen zwischen Tradition und Migration. Tagung mit Caroline Casiñe Galvez, Anny Hefti, Cye Rene Oraya Reyes, Bianca Miglioretto, Julie Tuvera Palaganas.

Die bekannten Reis- und Gemüseterrassen der Cordilleras auf den Philippinen sind bedroht. Freihandelsabkommen und die rücksichtlose Ausbeutung der natürlichen Ressourcen zerstören sowohl die Lebensgrundlage der Bevölkerung wie auch den lokalen Markt. Die Folgen sind Landflucht und Migration ins Ausland.

Die Auswirkungen der Globalisierung betreffen aber nicht nur die Wirtschaft und die Umwelt, sie beeinflussen auch die Gesellschaftsstruktur und die Geschlechterverhältnisse. Welche Strategien entwickeln Frauen und indigene Basisorganisationen, um der Globalisierung entgegenzutreten und ihre wirtschaftlichen und politischen Rechte einzufordern? Wie verbinden sie diese Forderungen mit dem Kampf um die Anerkennung von Geschlechteridentität und ihrer sexuellen Orientierung?


Konzepte der feministischen Ökonomie (Wiederholungsseminar, WIDE)

Dienstag, 19. Oktober 2010 bis 14. Dezember 2010, jeweils Dienstag, 18.15 – 20.00 Uhr, Universität Bern

Das öffentliche Seminar hat zum Ziel, Grundlagen der ökonomischen Ansätze zu Entwicklung und Geschlecht zu erarbeiten und zu diskutieren. Insgesamt vier Seminar- Abende zu den zentralsten ökonomisch-feministischen Konzepten und Fragestellungen.

Das Seminar richtet sich VertreterInnen aus Entwicklungsorganisationen und Verwaltung sowie an Studierende und weitere Interessierte. Es sind keine ökonomischen Vorkenntnisse erforderlich. Die Zahl der TeilnehmerInnen ist beschränkt.

Dozentinnen: Mascha Madörin, Ökonomin,
Annemarie Sancar, Sozialanthropologin (4. Abend)


Debattier-Club „Politische Ökonomie und Care in der Schweiz“

Donnerstag, 14. Oktober 2010, 18.15 Uhr, cfd, Falkenhöhenweg 8, Bern

Debattier-Club zu „Politischer Ökonomie und Care in der Schweiz“ von WIDE Switzerland. Die Idee zu diesem Gefäss entstand im Anschluss an das Seminar zu Feministischer Ökonomie mit Mascha Madörin, in welchem uns das theoretische Rüstzeug zu Ökonomie, Politik und Care vermittelt wurde.

Nun möchten wir uns in einer nächsten Phase mit aktuellen politischen und ökonomischen Fragen beschäftigen – Mascha Madörin wird wenn möglich jeweils ebenfalls an der Runde teilnehmen.

Die Idee ist, dass wir uns jeweils mit einem bestimmten politischen/ökonomischen Bereich beschäftigen und einer konkreten Frage/konkreten Fragen aus der Runde nachgehen - und dass eine der Teilnehmenden diese Fragen vorbereitet und auch eine Einführung dazu macht.

Der Debattier-Club findet jeweils am 2. Donnerstag des Monats statt.


Frauenrechte im Schatten der Burka-Debatte

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 18.30 - 20.30 Uhr mit anschliessendem Apéro

Feministinnen und Wissenschafterinnen im Gespräch

In der Debatte um die Burka- und Kopftuch-Frage berufen sich BefürworterInnen und GegnerInnen auf die Gleichstellung. Rechts-konservative Kreise rechtfertigen damit ihre fremdenfeindliche Politik und verdrängen so wichtige Gleichstellungsanliegen.

Die Zeitschrift «Olympe» sammelt in ihrer neusten Ausgabe Beiträge von Autorinnen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Positionen das Thema beleuchten, und bietet damit eine Plattform für eine ernsthafte Diskussion um die Frauenrechte.

Zur Vernissage der «Olympe» laden die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich und die Fachstelle für Gleichstellung des Kantons Zürich zu einem öffentlichen Podiumsgespräch ein.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die an einer ernsthaften Diskussion über Burka und Kopftuch, Frauenrechte und Gleichstellung interessiert sind.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltet durch: Fachstelle für Gleichstellung des Kantons Zürich und die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich


Wir Frauen in Gesellschaft und Politik

Samstag, 25. September 2010, 09 - 11 Uhr, Hotel/Restaurant Wartmann, Rudolfstrasse 15, Winterthur

Referentin: Rosmarie Zapfl-Helbling, a. Nationalrätin

Kosten: Fr. 15.- (Referat und Frühstück)

Keine Anmeldung

Evangelischer Frauenbund Zürich


Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Vorbeugen und handeln.

Freitag, 17. September 2010, 8.30 Uhr, Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, Zürich

Eintägiger Kurs für Führungskräfte und Personalverantwortliche

Der Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz ist nicht ein «Kerngeschäft» von Führungskräften und Personalverantwortlichen. Ein konkreter Fall kann jedoch zu einem ernsthaften Imageschaden und zu Verunsicherung unter den Mitarbeitenden führen. Deshalb – aber auch aufgrund des Gleichstellungsgesetzes – ist es unumgänglich, sich mit den möglichen Folgen einer sexuellen Belästigung auseinanderzusetzen und präventive Massnahmen zu ergreifen. Dieser Kurs vermittelt die wichtigsten Grundlagen, um in Ihrem Unternehmen/Ihrer Organisation effizient und angemessen vorgehen zu können.

Mehr Infos: Büro für die Gleichstellung Stadt Zürich


Grossmütterrevolution - Ergebniskonferenz

Donnerstag, 16. September, 9 Uhr, Migros-Hochhaus, Limmatplatz, Zürich

Nach der erfolgreichen Zukunftskonferenz im März 2010 im Kiental, an der knapp 60 Grossmütter teilnahmen, führt die GrossmütterRevolution nun am 16. September in Zürich eine Ergebniskonferenz durch.
An dieser Veranstaltung haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die aktuellen Projekte und Arbeitsgruppen zu informieren und an den Diskussionen und Weiterentwicklungen teilzunehmen.
So stellt unter anderem die Arbeitsgruppe „Die neue Frauen – Alterskultur“ ihr Forschungsprojekt vor, das die Altersforschung mit den konkreten Erfahrungen und Ressourcen der Grossmütter-Generation verknüpft und vertieft. Die Projektgruppe „Grossmütterbilder – Enkelkinder fotografieren ihre Grossmütter“ arbeitet mit dem Medium Fotografie am Image der Grossmutter in unserer Gesellschaft.
Den musikalischen Rahmen bildet die Rock- und Popband "Die Mammuts", eine 11-köpfige Frauenformation im Grossmütteralter.
Diese Veranstaltung steht auch interessierten Grossvätern, Frauen, Männern, Organisationen und Medien offen.
Kosten: CHF 40.- inkl. Mittagessen, Pausenverpflegung und Abschlussapéro. Der Beitrag ist vor Ort zu bezahlen.

mehr Infos: www.grossmuetterrevolution.ch


Sofagespräch „Frauen bewegen die FamilienUnternehmen"

Dienstag, 14. September 2010, 19.30 Uhr, Hotel Weisses Kreuz, Lyss

mit E. Jaisli, S. von May, D. Gfeller

Die Veranstaltungen der Frauenzentrale BE stehen allen Interessierten offen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen! Genauere Angaben zu den einzelnen Anlässen erhalten Sie untenstehend, im Bulletin oder auf dem Sekretariat der Frauenzentrale BE.

Mehr Infos: www.frauenzentralebern.ch

 


Debattier-Club „Politische Ökonomie und Care in der Schweiz“

Donnerstag, 9. September 2010, 18.15 Uhr, cfd, Falkenhöhenweg 8, Bern

Nun ist es soweit: Am Donnerstag, 9. September findet der erste Debattier-Club zu „Politischer Ökonomie und Care in der Schweiz“ von WIDE Switzerland statt. Die Idee zu diesem neuen Gefäss entstand im Anschluss an das Seminar zu Feministischer Ökonomie mit Mascha Madörin, in welchem uns das theoretische Rüstzeug zu Ökonomie, Politik und Care vermittelt wurde.

Nun möchten wir uns in einer nächsten Phase mit aktuellen politischen und ökonomischen Fragen beschäftigen – Mascha Madörin wird wenn möglich jeweils ebenfalls an der Runde teilnehmen.

Die Idee ist, dass wir uns jeweils mit einem bestimmten politischen/ökonomischen Bereich beschäftigen und einer konkreten Frage/konkreten Fragen aus der Runde nachgehen - und dass eine der Teilnehmenden diese Fragen vorbereitet und auch eine Einführung dazu macht.

Der Debattier-Club findet jeweils am 2. Donnerstag des Monats statt.


Gegen Gewalt gegen Frauen

Freitag, 3. September 2010, 19.30 Uhr, Weisser Saal, Volkshaus, Stauffacherstr. 60, Zürich

Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens hat die Stiftung Frauenhaus Zürich eine Bildungs-DVD für junge Erwachsene und weitere Interessierte produziert. Die Stiftung lädt zur Première ein und möchte auf das besondere Geburtstagsgeschenk mit den Anwesenden anstossen.

19.30: Begrüssungsworte durch Salome Zimmermann, Präsidentin Stiftung Frauenhaus Zürich
Einführungsworte zur Bildungs-DVD, Susan A. Peter, Geschäftsleiterin Stiftung
Begleitworte von Irene Huber Bohnet, Co-Leiterin Fachstelle gegen Gewalt des Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann, EDI

19.45: Bildungs-DVD «gegen Gewalt an Frauen»
Im Frauenhaus
Was ist Gewalt?
30 Jahre gegen Gealt an Frauen
Und was geht mich das an?

21.30: Apéro
Musikalischer Ausklang mit DJ Scarlett, female voices


EuroPride in Warschau - Solidarität mit Lesben und Schwulen in Polen

Samstag, 17. Juli 2010, Warschau

Nach der Jubiläums-EuroPride 2009 in Zürich findet die EuroPride 2010 in Warschau statt. Die schwullesbischen Organisationen in Polen freuen sich, wenn wir sie in grosser Anzahl unterstützen.

LOS und PINK CROSS bieten in zusammenarbeit mit Pink Cloud Travel Service ein Package an mit Hotel und Stadtrundfahrt.

Mehr Infos: www.pinkcloud.ch


Die heile Familie?

Dienstag, 22. Juni 2010, 9 Uhr, Kursaal, Bern

Seit den 70er Jahren haben sich die Rollen und das Verständnis von Familien grundlegend verändert. Heute gibt es eine Vielfalt an Familienformen und die Arbeits- und Rollenteilung zwischen Frau und Mann hat sich in Richtung einer grösseren Gleichberechtigung entwickelt. In den letzten Jahren lässt sich aber auch eine Gegenbewegung beobachten. In der familienpolitischen Diskussion ist der Ruf nach einer stärkeren Berücksichtigung der traditionellen Familie lauter geworden. Das 10. Familienforum vom 22. Juni 2010 der Eidg. Koordinationskommission für Familienfragen macht dieses Spannungsfeld der Familien zwischen Tradition und Moderne zum Thema.

Anmeldeschluss 1. Juni 2010

Anmeldung und mehr Infos: www.okapublic.ch/aktuelles


Kind da, Job weg - Schwangere und Mütter auf dem Arbeitsmarkt, Workshop für Fachleute

Montag, 21. Juni 2010, 13.30 – 16.00 Uhr, Fachstelle für Gleichstellung, Ausstellungsstrasse 88, 8005 Zürich

Vor fünf Jahren wurde das EO-Gesetz eingeführt. Es garantiert erwerbstätigen Frauen bei Mutterschaft einen 14-wöchigen Urlaub mit Lohnfortzahlung. Trotzdem riskieren Frauen noch immer aus dem Arbeitsmarkt zu fallen, wenn sie schwanger werden. Viele quittieren den Job, wenn das Kind da ist – die wenigsten ganz freiwillig: Sei es, weil ausgerechnet ihre Stelle im Zuge einer Reorganisation gestrichen wurde; sei es, weil die Bedingungen für den Wiedereinstieg nach dem Mutterschaftsurlaub zu hart sind (keine Möglichkeit für Teilzeitarbeit, für unbezahlten Urlaub usw.). Einmal erwerbslos folgen finanzielle Sorgen und Probleme mit Stellensuche und Kinderbetreuung.

Gesundheitsschutzvorschriften, Kündigungsschutz und Gleichstellungsgesetz verbieten zwar die direkte und indirekte Diskriminierung von Schwangeren und Müttern, die Möglichkeiten, dieses Verbot auch durchzusetzen, sind aber begrenzt.

ExpertInnen zeigen anhand von Fallbeispielen die Tücken und Lücken der Gesetze. Die TeilnehmerInnen des Workshops haben Gelegenheit, ihre Erfahrungen mit der Beratung von Schwangeren und Müttern auf dem Arbeitsmarkt auszutauschen und über mögliche Verbesserungen zu diskutieren.

Der Workshop richtet sich an Fachleute aus dem Personalwesen, aus Berufsverbänden, Gewerkschaften, Arbeitslosenkassen, Versicherungsanstalten, Gleichstellungs- und Rechtsberatungsstellen

Anmeldung bis 10. Juni an Fachstelle für Gleichstellung


Gender Politics

Freitag, 18. Juni 2010 18.00 Uhr, bis Samstag, 19. Juni, 17.00 Uhr,  UniS, Schanzeneckstrasse 1, Universität Bern, (Räume vor Ort signalisiert)

Warum wird im europäischen Kontext gerade das Argument der ungleichen Geschlechterverhältnisse immer wieder angeführt, um sich von den «Anderen», insbesondere «dem» Islam abzugrenzen? Und warum werden dabei die Zwänge, denen muslimische Männer ausgesetzt sind, kaum Thema? Welche Rolle spielen diese diskursiven Muster für die jeweils eigenen Geschlechterordnungen und deren ungleiche Geschlechterverhältnisse? Antworten auf diese Fragen versucht die Fachtagung der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung SGGF zu Rolle von Geschlecht und Sexualität in den gegenwärtigen Prozessen der Rassisierung, Orientalisierung und Okzidentalisierung. Dazu gilt es, sowohl historische Traditionslinien zu verfolgen als auch grundlegende theoretische Überlegungen zum konstitutiven Verhältnis von Rasse, Klasse und Geschlecht in den westlichen Gesellschaften anzustellen.

Anmeldung bis 1. Juni: info@genre.geschlecht.ch

Mehr Infos: www.gendercampus.ch


Sofagespräch „Frauen bewegen die Gesellschaft“

Mittwoch, 16. Juni 2010, 19.30 Uhr, Salle de Réunion, Tertianum Bellevuepark, Thun

mit G. Hauck, E. Manea, M. Wigger

Die Veranstaltungen der Frauenzentrale BE stehen allen Interessierten offen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen! Genauere Angaben zu den einzelnen Anlässen erhalten Sie untenstehend, im Bulletin oder auf dem Sekretariat der Frauenzentrale BE.

Mehr Infos: www.frauenzentralebern.ch

 


Übergabe Petition "Familienchancen"

Dienstag, 15. Juni 2010, 14.00 Uhr, Bundesplatz Bern beim Eingang über die Bundesterasse

Die Unterschriften werden vom Sekretariat der Rechtskommissionen beider Räte engegengenommen.

Dazu eingeladen sind:
Frauen und Männer mit Kindern oder Kinderwunsch
Regenbogenfamilien
Frauen und Männer, welche sich für Lesben und Schwule und ihre Kinder vernünftige Rechte wünschen

Mehr Infos: www.familienchancen.ch


Frauenbar

Montag, 14. Juni 2010, ab 18 Uhr, Restaurant Zeughaushof, Kanonengasse 20, Zürich

Einladung an alle Frauen zum Frauenstreiktag:
Frauenbar der Zürcher Gewerkschaftsfrauen
„Wenn Frau will, steht alles still“. Unter diesem Titel fand am 14. Juni 1991 in der Schweiz der landesweite Frauenstreik statt. Über eine halbe Million Frauen beteiligten sich daran, um gegen die vielfältige Diskriminierung von Mädchen und Frauen zu protestieren. Im nächsten Jahr, am 14. Juni 2011, liegt dieser eindrückliche Streik 20 Jahre zurück.


Müssen wir Frauen immer noch oder wieder streiken?

Montag, 14. Juni 2010, ganzer Tag auf verschiedenen Plätzen in der Stadt Zürich

Müssen wir Frauen immer noch oder wieder streiken?
Mit einer Stimmkarte zu dieser Frage stehen wir Zürcher Gewerkschaftsfrauen am 14. Juni 2010 auf der Strasse. Von allen wollen wir wissen: Müssen wir Frauen nach 20 Jahren wieder streiken? Wir fragen interessiert – und warnend. Immer noch werden Frauen in vielen Lebensbereichen benachteiligt. Immer noch fehlt es am Willen und an griffigen Massnahmen, die tatsächliche Gleichstellung von Frau und Mann zu verwirklichen. Die Gewerkschaftsfrauen der ganzen Schweiz sind sich einig: Am 14. Juni 2011, 20 Jahre nach dem landesweiten Frauenstreik, müssen wir Frauen daher wieder ein deutliches Zeichen setzen! Was sagen Sie? Nehmen Sie teil an der Umfrage! Kommen Sie am 14. Juni ab 18 Uhr in die Frauenbar.
Aktivitäten der Zürcher Gewerkschaftsfrauen am 14. Juni 2010:
07.30 – 08.15 Uhr Empfang der KantonsrätInnen, Rathaus Zürich, Limmatquai 55
11.00 – 16.00 Uhr Umfrageaktion auf verschiedenen Plätzen in der Stadt Zürich
Ab 18 Uhr: Frauenbar, Restaurant Zeughaushof, Kanonengasse 20, Zürich


Lohngleichheit für Frau und Mann – mehr wissen, fair handeln!

Donnerstag, 10. Juni 2010, 9 Uhr, Stade de Suisse, Wankdorf Bern

Zur Verwirklichung der Lohngleichheit zwischen Frau und Mann stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung. An der Tagung werden diese vorgestellt und Erfahrungen sowie Resultate diskutiert. Denn Fairness auch beim Lohn lohnt sich. Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit bezahlen, werden auf dem Stellenmarkt als fair und attraktiv wahrgenommen. Sie handeln gesetzeskonform und sind gut auf die Anforderungen im öffentlichen Beschaffungswesen vorbereitet.

Anmeldung unter www.okapublic.ch/aktuelles


Christopher Street Day

Samstag 5. Juni 2010, 13.00 Uhr, Hafendamm Enge, Zürich

Die neue Strecke der Zurich Pride Festival Demonstrations-Parade führt entlang des Seebeckens des wunderschönen Zürichsees. Start ist wie letztes Jahr am Hafendamm Enge. Die Route führt dann über die Quaibrücke auf das Uto-Quai bis Höhe Kreuzstrasse, ein absoluter Traum mit grosser Präsenzwirkung.

Mehr Infos: www.csdzurich.ch


Diversity Management für Personalfachleute

Donnerstag, 3. Juni 2010, 13.30 Uhr, Novotel, Zürich (Turbinenplatz)

Die Nichtdiskriminierung von Minderheiten, speziell wegen derer sexuellen Orientierung, ist eine Management-Aufgabe.

Grosse Unternehmen haben die Notwendigkeit einer klar kommunizierten Nichtdiskriminierung innerhalb der eigenen Reihen längst erkannt. Teilweise werden diese Diversity Richtlinien auch als Marketinginstrumente, sowohl für die Kun-den-, wie auch die Personalwerbung schon beinahe missbraucht. Es liegt in der Verantwortung der Führungskräfte, grundlegende Menschenrechte am Arbeits-platz zu schützen. Dazu können die Personalfachleute einen grossen Beitrag leisten. Nicht selten verstossen gerade HR-Abteilungen gegen Weisungen und Recht, natürlich ohne dies bewusst zu tun. Der Umgang mit homosexuellen Be-werberinnen oder Bewerbern und Mitarbeitenden wird in den meisten Unterneh-men weder angedacht, noch in den Kadergremien angesprochen.

Mehr Infos: www.zurichpridefestival.ch


Mit Herausforderungen leben, Kraft und Hoffnung suchen

Montag, 31. Mai 2010, 19.30 Uhr, Bullingerhaus, Jurastr. 13, Aarau

Vortrag und Diskussion mit der palästinensischen Friedensaktivistin Dr. Sumay Farhat-Naser

Die bekannte Friedensaktivistin und Buchautorin  Dr. Sumaya Farhat-Naser wird uns über die äusserst angespannte Situation der Menschen in Palästina berichten. Wie ergeht es dort den Frauen, den Kindern und der Zivilbevölkerung ganz allgemein inmitten der ständigen militärischen Bedrohung? Gibt es hoffnungsvolle Strategien zur Bewältigung des schwierigen Alltags?


Sorgeökonomie als Ausgangspunkt für Kapitalismuskritik und alternative Wirtschaftstheorie

Montag, 31. Mai 2010, 18.15 Uhr, UniS Bern, Schanzenstrasse 1, Raum A027, Bern

Vortrag von Dr. Ulrike Knobloch (Wirtschaftsethik, Universität Fribourg)

Das systematische Einbeziehen der unbezahlten Arbeit in die ökonomische Analyse ist eine der grossen unerledigten Aufgaben von Wirtschaftstheorie und Wirtschaftsethik. In einem öffentlichen Vortrag skizziert die Ökonomin Ulrike Knobloch ihren sozialökonomischen Ansatz zur bezahlten und unbezahlten Sorgebarbeit, der die ökonomische Theorie in zentralen Punkten weiterentwickelt. Themen, an denen sich diese Überelgungen konkretisieren lassen, sind u.a. das Grundeinkommen, das sozialökonomische Grundrecht auf Betreuung und Pflege sowie die Globaliserung der Hausarbeit. Moderiert wird die WIDE-Veranstaltung von der Ökonomin Mascha Madörin.


Gerechtigkeit in der Krise

Montag, 31. Mai – Mittwoch, 2. Juni 2010, Reformiertes Kirchgemeindehaus Johannes, Wylerstrasse, Bern

Im ökumenischen Seminar im Spannungsfeld von Bibel und Ökonomie stehen Gleichnisse im Zentrum. Die feministische Befreiungstheologin Luise Schottroff zeigt, wie der Rabbi aus Nazareth seine Reich-Gottes Botschaft in Bezug brachte zur realen Unrechtssitutation. Die brasilianische Pfarrerin Regene Lamb wird in einem zweiten Schritt die biblische Botschaft mit der ökonomischen Realität ihres Landes konfrontieren. VeranstalterInnen sind Brot für alle, die Fachstelle OeME Bern-Jura-Solothurn, die OeME Kommission Bern Stadt sowie Kirche im Dialog. Anmeldeschluss: 30. April 2010.

Mehr Infos: www.cfd-ch.org


17. Frauenlandsgemeinde Aargau

Samstag, 29. Mai 2010, Grossratsgebäude, Aarau

Dieses Jahr zum Thema Frau und Körper und Frau und Gesundheit (Arbeitstitel).

Das Detailprogramm war noch nicht bekannt, als dieser Veranstaltungshinweis in den fembit-Veranstaltungskalender eingefügt wurde.

Mehr Infos: www.frauenlandsgemeinde.ch


Müttersterblichkeit in Burkina Faso

Samstag, 29. Mai 2010, 10 - 16 Uhr, Seefeldstrasse 93, beim GZ Riesbach, Zürich

Die Frauengruppe Zürich von Amnesty International betreibt am Markt Riesbach einen Info- und Flohmarktstand. Sie sammeln Unterschriften gegen Müttersterblichkeit in Burkina Faso, betreiben nebenbei aber auch noch einen Flohmarkt.


Wie lässt sich das UNO-Übereinkommen gegen Frauendiskriminierung CEDAW und sein Mitteilungsverfahren nutzen?

Donnerstag, 27. Mai 2010, 13.30 - 17.30 Uhr, Walkerhaus, Belpstrasse 24, Bern

Wie andere Menschenrechtsübereinkommen ist auch das Übereinkommen CEDAW mit der Ratifizierung geltendes Recht in der Schweiz geworden. Seine Bestimmungen präzisieren das Diskriminierungsverbot für verschiedene Lebensbereiche. Das Zusatzprotokoll sieht ein «Mitteilungsverfahren» vor, das betroffenen Frauen die Möglichkeit öffnet, sich beim CEDAW-Ausschuss zu beschweren, wenn sie sich in ihren Rechten verletzt fühlen. Der Workshop wird von der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Justiz BJ und der Direktion für Völkerrecht DV organisiert und richtet sich an praktizierende Anwältinnen und Anwälte. Er soll ihnen Gelegenheit geben, sich mit dem Übereinkommen CEDAW, seinen Möglichkeiten und Grenzen vertraut zu machen.

Mehr Infos: www.ekf.admin.ch/aktuell


Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Ein heikles Thema in der Beratung

Donnerstag, 27. Mai 2010, 09.00 Uhr und Freitag, 28. Mai 2010, 9.00 Uhr, Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, Zürich

Kurs für Beratende und innerbetriebliche Ansprechpersonen

Der Kurs vermittelt das nötige Wissen, um Beratungen von Betroffenen kompetent durchführen zu können, reflektiert die Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Beratungstätigkeit und stellt die Angebote der spezialisierten Fachstellen vor.

Die Weiterbildung richtet sich an Personen mit Beratungsaufgaben.


Mehr Infos: Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich


Kinder, Häusliche Gewalt und Resilienz

Mittwoch, 26. Mai 2010, 18 – 20 Uhr, Kultur- und Kongresszentrum, Schlossplatz 9, Aarau

Fachveranstaltung mit Film, Referat, Diskussion und Apéro anlässlich des bald einjährigen Bestehens der AHG  

Kinder und Jugendliche, welche Häusliche Gewalt erleben, wachsen häufig unter belastenden Bedingungen auf. Ihre Entwicklung kann dadurch ernsthaft beeinträchtigt werden. Der Film „Risikokinder – bleibe stark, egal was passiert“ der Luzerner Regisseurin Ursula Brunner portraitiert vier junge Menschen im Alter von 19 bis 29 Jahren, welche trotz erlebter Häuslicher Gewalt heute stark und engagiert im Leben stehen. Eindrücklich schildern sie ihre von Gewalt geprägte Jugend, aber auch die erlebte Unterstützung, die stärkenden Beziehungen und die gewählten Strategien, welche ihnen im Leben weitergeholfen haben.  

Im anschliessenden Referat „Trotz allem stark und mutig im Leben stehen! Zur Resilienzfähigkeit von gewaltbetroffenen Kindern und Jugendlichen“ wird aufgezeigt, wie Fach- und Bezugspersonen Kinder und Jugendliche in dieser Situation unterstützen können.  

Eine Veranstaltung der Anlaufstelle gegen häusliche Gewalt des Kantons Aargau (AHG) in Zusammenarbeit mit der Bildungsstelle Häusliche Gewalt Luzern.

Anmeldung und mehr Infos: www.ahg-aargau.ch


Standaktion zu Müttersterblichkeit an Afropfingsten

Freitag, 21. - Samstag, 22. Mai 2010, Winterthur

Die Lokal- und Hochschulgruppe von Amnesty International Winterthur unterhält am Weltmarkt der Afropfingsten Winterthur einen Stand zum Thema «Sterben für ein neues Leben? Aktion gegen Müttersterblichkeit in Burkina Faso»

Ganzes Programm: www.afro-pfingsten.ch


Religionsfreiheit und Gleichstellungsgesetz - Podiumsdiskussion

Donnerstag, 20. Mai 2010, 19 -21 Uhr, Martinshof, Rosengasse 1, Liestal

Was bedeuten Religionsfreiheit und Gleichstellungsgesetz für Frauen, was für Männer? Was haben das kantonale Integrationsgesetz und internationale Menschenrecht mit gläubigen Frauen und Männern in der Schweiz zu tun? Wie kommen wir weg von politischen Schlagworten hin zu praktikablen Lösungen und einem guten Zusammenleben von Frauen und Männern in der Schweiz?


Politik im Einkaufskorb

Dienstag, 11. Mai 2010, ab 19.00 Uhr, "Hofstadel", Albertschwil, Gossau SG

Referat von Frau Dr. Yvonne Gilli, Ärztin, Nationalrätin der Grünen Partei der Schweiz

Wie kann ich ökologisches Wirtschaften beeinflussen?

Wie unterstütze ich fairen Handel?

Wie verhindere ich Kinderarbeit?

Ist umweltbewusstes Einkaufen nur für Reiche möglich?

Anschliessend: Apéro mit regionalen Produkten, spendiert vom Frauennetz Gossau. Sie können eine freiwillige Spende an die Gossauer "Tafel" leisten.

Mehr Infos: Frauennetz Gossau


Verdienen was ich verdiene

Dienstag, 4. Mai 2010, 13.30 - 17.30 Uhr, HSG Women Universität, Bodanstrasse 8 (Sitzungszimmer im Dachgeschoss), St.Gallen

Das Studium abgeschlossen und nun endlich richtig verdienen. Doch was heisst «richtig»? Schon bei den BerufseinsteigerInnen zeigt sich, dass die Löhne von Frauen und Männern auseinander klaffen.

Der von der Fachstelle für Gleichstellung geleitete Workshop «Verdienen was ich verdiene» gibt Tipps was Frauen tun können, damit sie ihre Arbeit nicht unter ihrem Wert verkaufen.


Sofagespräch „Frauen bewegen die Politik“

Dienstag, 20. April 2010, 19.30 Uhr, ONO, Bern

mit S. Sommaruga, M. Jametti und L. Hafner

Die Veranstaltungen der Frauenzentrale BE stehen allen Interessierten offen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen! Genauere Angaben zu den einzelnen Anlässen erhalten Sie untenstehend, im Bulletin oder auf dem Sekretariat der Frauenzentrale BE.

Mehr Infos: www.frauenzentralebern.ch


CSD Lörrach

Donnerstag 15. bis Samstag 17 April 2010, Lörach

Nach unserem ersten CSD im vergangenen Jahr, freuen wir uns ganz besonders, dieses Jahr den CSD Südwest im Dreiländereck austragen zu dürfen! Wir wollen zeigen, das Homosexualität auch ausserhalb der Großstädte möglich ist und eine grenzübergreifende und lebendige Community besteht. Die dreieinhalb Tage werden unter dem Motto „Liebe ohne (Vor)Urteil“ stehen.

Mit einer Lesung von Sandra Wöhe am 17. April

Mehr Infos: www.csd-loerrach.de


Wieder Mut schöpfen - eine Aktion des Frauen Nottelefons Winterthur

Mittwoch, 14. April 2010, Steinberggasse, Winterthur

10000 Schüsseln für Winterthur

Zeigen Sie sich solidarisch mit 10000 von Gewalt betroffenen Frauen und spenden Sie eine Schüssel - Am 14. April werden an der Steinberggasse in Winterthur 10000 Schüsseln in einer gemeinsamen Aktion aufgestellt. Bringen Sie Ihre Schüsseln in eine der Abgabestellen – so unterstützen Sie die Aktion und die Arbeit des Frauen Nottelefons Winterthur!

Mehr Infos: www.frauennottelefon.ch


Konzepte der feministischen Ökonomie

Montags 29. März, 12. und 19. April, 10. Mai 2010, Universität Bern

An vier Seminar-Abenden mit der Ökonomin Mascha Madörin werden Grundlagen ökonomischer Ansätze zu Entwicklung und Geschlecht erarbeitet und diskutiert. Im Zentrum stehen ökonomisch-feministische Konzepte und Fragestellungen. Das von WIDE organisierte Seminar ist öffentlich und richtet sich an MitarbeiterInnen von Entwicklungsorganisationen und Verwaltung, StudentInnen und weitere Interessierte. Die Seminarreihe schliesst am 31. Mai 2010 mit einem Roundtable mit Beiträgen der Ökonominnen Hella Hoppe, Ulrike Knobloch und Mascha Madörin.

Die TeilnehmerInnenzahl für den Seminar-Zyklus ist beschränkt.

Mehr Infos: www.wide-network.ch


Die GrossmütterRevolution - Zukunftskonferenz für engagierte Grossmütter

Donnerstag, 25. März ab 14 Uhr bis Freitag 26. März, 15 Uhr, Seminarhotel Kientalerhof, Kiental ob Reichenbach im Kandertal (BE)

Die neuen Grossmütter geben sich nicht mehr mit der traditionellen Rolle zufrieden. Sie nehmen Anteil am gesellschaftlichen Wandel und wollen Verantwortung für eine gerechtere Welt für ihre Enkelkinder übernehmen.

Zum Auftakt des Projektes "GrossmütterRevolution" treffen sich Grossmütter Ende März im Kiental/BE zur Zukunftskonferenz. Es werden Erfahrungen und Anliegen ausgetauscht und gemeinsam neue Rollenbilder, konkrete Projektideen und politische Vorstösse diskutiert. Mit dabei sind engagierte Grossmütter wie Catherine Dessemontet, Edith Buxtorf, Ruth Fries, Heidi Witzig, Elvira Benz, Monika Stocker.

Weitere engagierte Grossmütter sind herzlich eingeladen!

Kosten: CHF 145 – 165 für Zimmer und Verpflegung

Infos und Anmeldungen: www.grossmuetter.ch


Gender Budgeting

Samstag, 20. März 2010, 13:30 bis 16:45 Uhr, Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Paulus, Kirchgemeindehaus, Freiestrasse 20, Bern

Referentinnen: Zita Küng, lic jur., Inés Mateos, lic. phil.

Moderation:  Annemarie Sancar, DEZA

Veranstalterin: NGO-Koordination post Beijing Schweiz

An der Tagung vertiefen wir das Wissen über Gender Budgeting, seine Wirkungsmechanismen und setzten uns mit dem Transfer in die Praxis auseinander. Ziel ist die Erarbeitung eines Argumentariums, das Politikerinnen und aktive Frauen für ihre Lobbyarbeit benützen können.

Weitere Informationen und Anmeldung auf www.postbeijing.ch
Anmeldungen sind auch nach der Anmeldefrist vom 05. März noch willkommen! Es wird um sofortige Anmeldung gebeten.


Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Ein heikles Thema in der Beratung

Donnerstag, 18. März 2010, 9.00 Uhr / Freitag, 19. März 2010, 9.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Winterthur-Stadt, Liebestrasse 3, Winterthur

Kurs für Beratende und innerbetriebliche Ansprechpersonen

Der Kurs vermittelt das nötige Wissen, um Beratungen von Betroffenen kompetent durchführen zu können, reflektiert die Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Beratungstätigkeit und stellt die Angebote der spezialisierten Fachstellen vor.

Die Weiterbildung richtet sich an Personen mit Beratungsaufgaben.


Mehr Infos: Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich


Podiumsdiskussion: Familie und Beruf vereinbaren - eine Chance für alle

Donnerstag, 18. März, 19.00 Uhr - 21.15 Uhr, Grossratssaal, Aarau

Regula Strobel, Leiterin der Fachstelle Familie und Gleichstellung, führt mit einem Impulsreferat ins Thema ein.

Anschliessend diskutieren: Regierungsrätin Susanne Hochuli, der Unternehmer Samuel Wehrli, der Gemeindeammann von Buchs, Heinz Baur, die alleinerziehende Mutter und Verwaltungsangestellte Mariann Steiger, sowie der Familienmann und Archäologe Andreas Fischer.

Moderation hat die Journalistin Cécile Speitel.

Anschliessend ein Apéro im Foyer.

Dieses Podium wird von allen Frauen- und Gleichstellungsorganisationen des Kt. Aargau unter der Federführung der Frauenzentrale Aargau organisiert.

Keine Anmeldung notwendig.


"Snijeg - Snow"

Montag 15. März 2010 18.45 Uhr, Stattkino, Löwenplatz 11, Luzern

Ostbosnien nach dem Krieg: Sollen die sechs Frauen von Slavno ihr Dorf aufgeben und verkaufen oder mit den fünf Kindern und dem alten Mann dort bleiben, wo sie ihre vermissten oder toten Männer vermuten?

Einführung mit Renate Metzger-Breitenfellner. In Zusammenarbeit mit der PHZ Luzern (Zentrum für Menschenrechtsbildung (ZMRB) und Gender- und Diversity Beauftragte).

Billette-Vorverkauf: 041 410 30 60

Eine Veranstaltung im Rahmen des «Marche mondiale des femmes»

Mehr Infos: www.stattkino.ch


Bagdad brennt

Samstag 13. März 2010, 20.00 Uhr, Theater im Burgbachkeller, St. Oswalds-Gasse 3, Zug

Theater mit Kristina von Holt. Eine Irakerin (24) lebte mehrere Jahre im Ausland und kam als Teenager nach Bagdad zurück. Sie hat den Krieg überlebt. Wie? Nach dem Theater wissen wir mehr.

Apero ab 19.15 Uhr

Eine Veranstaltung im Rahmen des «Marche mondiale des femmes»


Mehr Infos: www.burgbachkeller.ch


Gewalt in den eigenen vier Wänden

Samstag, 13. März 2010, 16.00 Uhr, Bahnhof Gelfingen

Begleitet von einer Fachperson des Frauenhauses Luzern lernen wir während einer Uferwanderung am Baldeggersee vom Bahnhof Gelfingen zur Badi Baldegg die verschiedenen Facetten und unterschiedliche Aspekte von häuslicher Gewalt kennen.

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen des marche mondiale des femmes


Frauendemo

Samstag, 13. März 2010, 13.30 Uhr, Schützenmatte, Bern

«Her mit dem schönen Leben!» So lautet das Motto der grossen Frauendemo im Rahmen der 3. Internationalen Aktion der Marche mondiale des femmes.

2010 findet die dritte weltweite Aktion der Marche mondiale des femmes statt. Rund um die Welt mobilisieren sich die Frauen, um die Gleichstellung voranzutreiben. Sie fordern ein Recht auf Erwerbsarbeit und soziale Sicherheit, den Zugang zu öffentlichen Gütern (Service Public), Frieden und Entmilitarisierung und ein Ende der Gewalt an Frauen. In der Schweiz soll die Frauendemo vom 13. März 2010 mit einer eindrücklichen und fantasievollen Kundgebung zu einem Höhepunkt werden. Gewerkschaftsfrauen mit ihren Verbänden und zahlreiche Frauenorganisationen rufen zu einer starken Teilnahme auf.


Die Frauen zahlen die Krise nicht!

Gleichstellung ist kein Schönwetterprogramm!

Mit den Löhnen muss es endlich aufwärts gehen!

NEIN zur Erhöhung des Frauenrentenalters!

NEIN zum Rentenklau!


Besammlung für die Frauendemo: 13.30 Uhr, Schützenmatte in Bern, anschliessend Kundgebung auf dem Bundesplatz

Fest im Frauenraum der Reitschule ab 17 Uhr

Mehr Infos: www.marchemondiale.ch


Verdienen Sie, was Sie verdienen? - Diskussion um Lohngleichheit von Frau und Mann.

Donnerstag, 11. März, 18 bis 20 Uhr, UBS, Konferenzgebäude Grünenhof, Nüschelerstrasse 9, Zürich (Tram 6, 7, 11, 13 - Haltestelle Rennweg)

Frauen verdienen in der Schweiz 19,3 Prozent weniger als Männer. Somit müssen sie bis zum 11. März 2010 arbeiten, um denselben Lohn zu erhalten, den Männer schon am 31. Dezember 2009 in der Tasche hatten. Frauen verdienen nicht weniger, weil sie weniger leisten, sondern weil sie für die gleiche Arbeit bei gleicher Ausbildung schlechter bezahlt werden. Der Lohnunterschied wird grösser, je höher eine Frau in der Hierarchie aufsteigt. Qualitative und finanzielle Gleichstellung sind Voraussetzungen, um Wahlfreiheit in der Lebensgestaltung zu haben.


Tag der Lohngleichheit

Donnerstag, 11. März 2010, Aktionen und Veranstaltungen in der ganzen Schweiz

Im Gegensatz zu den Zahlen von 2006 hat sich der Lohnunterschied 2008 von 18,9 auf 19,3 Prozent erhöht. Das heisst, das Frauen einen Tag mehr als im Vorjahr arbeiten müssen, um auf den gleichen Lohn zu kommen, wie ihre männlichen Kollegen. Schweizweit werden am Equal Pay Day vielfältige Aktionen und Veranstaltungen zu Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen veranstaltet.

Mehr Infos: www.equalpayday.ch


Verdienen Sie, was Sie wert sind?

Donnerstag, 11. März 2010, 18.30 - 20.00, Saal Roter Turm, Rathausgasse 5, Baden

Es diskutieren:
Didier Froidevaux Chef Sektion Löhne und Arbeitsbedingungen, BfS, Bern
Karin Meyer Personal- und Unternehmensberatung, Zürich
Corinne Schärer  Gewerkschaftssekretärin unia, Bereich Gleichstellung, Bern
Willi Schilling  ehemaliger Leiter Personal Feller AG
Moderation: Sonja Hasler Rundschau, Schweizer Fernsehen
ab 17.30 h Sandwichbuffet im Foyer Restaurant Roter Turm


Von der Frauenbewegung zum Gender Management?

Dienstag, 9. März 2010, 19.00, Uni Zürich, Oase, im Hauptgebäude, KO2 G 289

Perspektiven von Frauenbefreiung heute.

Vortrag mit anschliessender Diskussion mit Tove Soiland zum internationalen Frauenkampftag.

Veranstaltung von Unsereunizh


«Mein Schuh – mein Weg»

Montag, 8. März 2010, 18.00 Uhr, Burgbachkeller, Sankt-Oswalds-Gasse 3, Zug

Zuger Frauen auf dem politischen Parkett

Für das Wahljahr wirbt das FraueNetz für die Politik als solches und stellt die Broschüre «Mein Schuh – mein Weg» vor. Darin erzählen sechs Frauen: Gemeindepräsidentin Margrit Hegglin, ehemalige Regierungsrätin Ruth Schwerzmann, Kantonsrätinnen Hanni Schriber-Neiger und Silvia Künzli, Ex-Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz und Ex-Nationalratskandidatin Simone Hutter, von ihren Schuhen, die sie fürs politische, aber auch sonst fürs Leben aussuchen. Sie berichten über spitze Absätze und steile Wege, über Schönes und Schwieriges und über Erfahrungen, die sie in ihren Politschuhen machen durften.

Ergänzt werden die Portraits mit aktuellen politischen Erklärungen aus dem «Handtaschenlexikon».


Ladenöffnungszeiten - Machen wir den Bossen Dampf!

Montag, 8. März, 18 Uhr, vor dem Coop Bahnhofsbrücke, Zürich

Die Geschäfte werden vor gewissen Feiertagen neu bis um 20 statt 17 Uhr geöffnet haben. Am Muttertag ist ein Sonntagsverkauf bewilligt geworden. Einige Geschäfte haben nun am Samstag dauerhaft bis um 20 statt 18 Uhr geöffnet. So geht es nicht weiter! Immer längere Ladenöffnungszeiten zu Lasten der Angestellten und dies bei einem tiefen Lohnniveau.

Her mit den geregelten Arbeitszeiten! Genug Freizeit für FreundInnen und Familie! Kein Stress und Leistungsdruck! Arbeit auf Abruf ist eine Frechheit! Wir wollen nicht ständig verfügbar sein!

Wehrt Euch dagegen! Am Montag, 8. März findet um 18 Uhr vor dem Coop Bahnhofsbrücke eine Aktion statt. Zeige, dass Du ein Recht auf freie Abende und Wochenenden und faire Löhne hast. Bringe Deine ArbeitskollegInnen und solidarische FreundInnen und Verwandte mit.


8. März im LoRa: Sondersendeprogramm zum Frauenkampftag!

Wie jedes Jahr nehmen sich LoRafrauen am 8. März den ganzen Äther und gestalten auf 97,5 Mhz ein vielfältiges Frauenprogramm. Ab 12 Uhr warten Cüpli und Kuchen auf alle Frauen im LoRa. Männer bleiben draussen, uns gehört das LoRa am 8. März alleine- Wenn ihr die LoRafrauen kennenlernen wollt, schaut vorbei und stosst mit uns auf den intenationalen Frauenkampftag an: Alle Hörerinnen, LoRa-Ehemalige und Sendungsmacherinnen sind herzlich eingeladen!

  • 00 - 04 Uhr Frauenmusik und kurze Beiträge verschiedenen Frauenredaktionen aus dem deutschsprachigen Raum: Zum Träumen, Wachwerden, „Über-den-Tellerand-Blicken", als Einstimmung auf das LoRasondersendeprogramm...
  • 04 - 06 Uhr: Rote Welle Spezial zum 8. März: Infos, Berichte vom Frauenkampf weltweit
  • 06 - 07 Uhr: Frauenportraits mit Anna
  • 07 - 08 Uhr: Frauenwecker für Frühaufsteherinnen - Mit viel Power in den Frauensondersendetag!
  • 08 - 09 Uhr: Feministische Musik aus aller Welt mit Gülsin
  • 09 - 10 Uhr: Türkischsprachige Frauensondersendung zum 8. März
  • 10 - 12 Uhr: Mujeres de Martes Latino live on air
  • 12 - 13 Uhr: Frauenmittagsinfo: Wir blicken auf die Frauendemos und Aktionen in Zürich und anderswo.
  • 13 - 14 Uhr: Classica: Siegrun führt uns in die Welt der Frauen in der klassischen Musik ein
  • 14 - 15 Uhr: Kadindan Kadina. Türkischsprachige Frauensendung mit Özkut
  • 15 - 16 Uhr: Polskie Babki: Polnischsprachige Frauensendung mit Polska Babka Tina
  • 16 - 17 Uhr: Frauenmusicmix DJ Amrit: DJ Amrit versüsst uns  mit Weltmusik von Frauen den 8. März
  • 17 - 18 Uhr: Radio Parss: Frauensendung auf Farsi mit Zari, die über Frauenwiderstand im Iran berichtet.
  • 18 - 19 Uhr: Fraueninfo: Informativ, aufmüpfig und aktuell berichten wir über Frauenstreiche und die Welt aus Frauensicht-natürlich auch am internationale Frauentag!
  • 19 - 20 Uhr: FöNixen: Frauenkultur/Kultur von Frauen zum Hören, Staunen, Geniessen...
  • 20 - 21 Uhr: Die Hälfte des Äthers: Frauenwiderstand weltweit. LoRafrauen aus verschiedenen Ländern, Bewegungen und Sprachen kommen zur Livediskussion zusammen und tauschen sich aus über Widerstanderfahrungen, Themen und Aktionsformen von Frauen weltwelt!
  • 21 - 22 Uhr: Sondersendeprogramm zum 8. März
  • 22- 24 Uhr: Ladies First: Frauenmusik zum Ausklang

Marche mondiale des femmes

bis Sonntag, 17. Oktober 2010

Vom 8. März bis am 17. Oktober 2010 finden weltweit Märsche und Veranstaltungen der Marche mondiale des femmes statt, so auch in der Schweiz. Diese 3. Internationale Aktion basiert auf den vier Aktionsfeldern der Marche mondiale des femmes: Öffentliche Güter und Dienstleistungen, Frieden und Entmilitarisierung, Ökonomische Unabhängigkeit, Gewalt gegen Frauen.

Mehr Infos: www.marchemondiale.ch


Internationaler Tag der Frau

Montag, 8. März 2010, 18.30 - 21.00 Uhr, Calvensaal, Chur

Mit Frauen an der Zukunft bauen

Humor, Musik und Round Table zu Gesellschaftsthemen - mit Michaela Maria Drux und steel4ever, mit Apéro

Mehr Infos: Frauenzentrale Graubünden


Internationaler Frauentag

Montag, 8. März 2010, 19.00 Uhr, Filmpodium Biel, Seevorstadt 73, Biel

Veranstaltung zum 8. März

ab 19.00 Uhr Apéro und Suppe
um 20.00 Uhr Film
organisiert vom Frauenplatz Biel

Mehr Infos: www.frauenplatz-biel.ch


Internationaler Frauentag 2010 - Frauen als Sparplan?

Montag, 8. März 2010, 11.00 - 17.00 Uhr, Erlebnispark auf dem Barfüsserplatz, Basel

Die Aktion 8. März Basel-Stadt, die jährlich den Internationalen Frauentag in Basel mit einem Ereignis hervorhebt, greift dieses Jahr das Thema Arbeitsverältnisse von Frauen auf.


«Kraft & Macht der Frauen»

Montag, 8.März, 2010, 19:00 Uhr, Alte Börse, Börsensaal, Bleicherweg 5 (beim Paradeplatz), Zürich

Corine Mauch, Zürichs erste Stadtpräsidentin, referiert zum Thema Frauen und Macht.

Anschliessende Podiumsdiskussion mit:
Claudia Bandixen, Präsidentin des Kirchenrates der Evang. Ref. Landeskirche Aargau
Susanne Blank, Geschäftsleitungsmitglied Travail Suisse und Verwaltungsrätin Post und SUVA
Barbara Schmid-Federer, Nationalrätin
Ursula Keller, Professorin für Experimentalphysik an der ETH Zürich

Moderation: Dore Heim, Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich

anschliessend Apero und Sound von MISSISFOX


8. März in St. Gallen

Montag, 08. März ab 17.00 Uhr, verschiedene Orte in St. Gallen

17.00 - 18.30 Uhr Frauenbar beim Bärinnenplatz mit Livemusik

dann gehts zum Frauenpavillon im Stadtpark

19.00 Uhr Essensmöglichkeit

20.00 Uhr Referat und Diskussion zum Thema: Who cares? - Alles nur eine Frage des Zeitmanagements? Haushalt, Betreuung, Pflege... "Care-Arbeit" im Neoliberalismus

21.00 Frauenfest mit SheDJ Sabin

Mehr Infos: Politische Frauengruppe St. Gallen


Bildung und Arbeit für alle Frauen

Montag, 8. März 2010 ab 18:00 Uhr, Zentrum St. Michael, Luzern-Littau

Das SAH Zentralschweiz Migration Co-Opera organisiert seit sieben Jahren das Interkulturelle Frauenfest zum Internationalen Tag der Frau. Die Veranstaltung ermöglicht das gegenseitige Kennenlernen verschiedener Kulturen. Es ist ein erster Schritt zur Vernetzung, welcher Frauen aus Afrika, Europa, Asien, Amerika und der Schweiz die Integration erleichtert. Bis zu 500 Frauen nehmen jeweils an diesem Fest teil. 

Mit dem Interkulturellen Frauenfest zum Internationalen Tag der Frau 2010 unterstützt das SAH Zentralschweiz Co-Opera den Weltmarsch der Frauen - Marche mondiale des femmes. Damit wird die Wichtigkeit der Bildung unter den Frauen bewusster gemacht.

Das abwechslungsreiche Programm bietet musikalische und tänzerische Darbietungen. Kulinarisch werden die Teilnehmerinnen mit einem interkulturellen Buffet verwöhnt. Parallel zu den Festlichkeiten erhalten die Frauen Informationen zum Thema „Frau - Bildung - Arbeit“. Unter diesem Titel werden auch Bilder von der Fotografin Jutta Vogel ausgestellt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Alle Frauen sind im 2010 wiederum herzlichen eingeladen, an diesem Anlass teilzunehmen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Drei Stationen – der etwas andere Stadtspaziergang für Frauen am Internationalen Tag der Frau

Montag, 8.März 2010, 19.30 Uhr, im Warteraum Bahnhof Sursee

Frauen und Gewalt…
… im öffentlichen Raum: Wie sicher fühlen wir uns? Eine Lagebeurteilung der Polizeidirektorin Yvonne Schärli
… im Arbeitsalltag einer Polizistin: Bei Aufgaben und Einsätzen unterschiedlichster Art.
… in der Werbung: Frauen als Objekt – welche Botschaft vermitteln uns Bilder?

Kommen Sie mit uns auf den Weg, er führt uns vom Bahnhof zum Polizeiposten und dann zum ZOFJ.

Organisation: FrauenRäume, Kath. Frauenbund und ZOFJ, Zentrum für offene Jugendarbeit, Sursee

Eine Veranstaltung im Rahmen des «Marche mondiale des femmes»


Demo - Internationaler Frauenkampftag

Samstag, 6. März, 14.00 Uhr, Hechtplatz, Zürich

Wie jedes Jahr startet die feministische, bunte, wütende, fröhliche, lautstarke 8. März-Demo zum Internationalen Frauenkampftag am Hechtplatz in Zürich.


SHOE DAY - Das globale Coming Out mit Flip Flops, Sneakers und Gummistiefeln

Donnerstag, 4. März 2010

Am 4. März feiern Lesben auf allen Kontinenten ein globales Coming Out, indem sie Ihre Schuhe aus dem Fenster hängen als Zeichen lesbischer Pride und Solidarität.

Der Ursprung des SHOE DAY ist aus dem Grundbedürfnis entstanden, welches wohl die meisten Lesben kennen:

Zu wissen, dass frau nicht die Einzige ist.

Da nicht alle Lesben über einen gut funktionierenden „Gaydar“ verfügen, wollten wir diesem Problem mit einer witzigen Idee Abhilfe schaffen. 2004 starteten wir deshalb auf SHOE einen Aufruf an unsere Userinnen.

Das Resultat hat mittlerweile fast kultstatus erreicht: Seit nunmehr 7 Jahren werden am 4. März weltweit die Latschen aus dem Fenster gehängt, wie die italienischen Mammas ihre Unterwäsche, um zu zeigen: Lesben sind überall.

WAS MUSS ICH TUN?

Schritt 1 - Hol deine Latschen am 4. März 2010 aus dem Schrank und häng sie zum Fenster raus

Schritt 2 - Mach ein Foto und füge es der SHOE DAY Foto Galerie hinzu.

Schritt 3 - Schlendere in deiner Nachbarschaft herum und guck ob noch jemand die Treter rausgehängt hat.

Mehr Infos www.shoe.org


Begegnungstag im Bundeshaus

Samstag, 6. Februar 2010, 9.30 - 14.00 Uhr, Bundeshaus, Bern

Im nächsten Jahr werden erstmals drei Frauen den beiden Parlamentskammern und dem Bundesrat vorstehen. Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer, Ständeratspräsidentin Erika Forster und Bundespräsidentin Doris Leuthard laden aus diesem Grund alle interessierten Frauen am 6. Februar 2010 nach Bern zu einem Begegnungstag ein.


Seit der Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts haben die Frauen in der Politik viel erreicht: 1977 wurde mit Elisabeth Blunschy die erste Nationalratspräsidentin gewählt, 1991 mit Josi Meier die erste Ständeratspräsidentin und 1999 amtete Ruth Dreifuss als erste Bundespräsidentin. 2010 werden die drei Gremien zum ersten Mal gleichzeitig von Frauen geleitet. Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer, Ständeratspräsidentin Erika Forster und Bundespräsidentin Doris Leuthard möchten diese Gelegenheit nutzen, um Frauen mit unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Erfahrungen und unterschiedlichen Lebenswegen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Er soll zum einen der Rückschau, zum andern dem Ausblick dienen. Im Parlamentsgebäude besteht die Möglichkeit, mit den drei Präsidentinnen zu diskutieren und sich in sieben ,Frauenzimmern" mit speziellen Gästen zu unterhalten - etwa zum Thema Frau, Mutter und Grossmutter, Frau und Berufung, Frau und Chefin, Frau und Schönheit oder Frau und Staatsdienst. Die Politik wird selbstverständlich ebenfalls thematisiert.

Wer am Anlass teilnehmen möchte, ist gebeten, sich bis am 15. Januar 2010 per Mail oder Postkarte bei den Parlamentsdiensten zu melden (Adresse siehe unten). Der Zutritt ist beschränkt. Die Teilnehmerinnen werden per Los bestimmt und erhalten rechtzeitig einen Bestätigungsbrief mit einem persönlichen Zutrittsbadge. Darauf steht auch das Zeitfenster für den Zutritt.

Adresse für Anmeldungen: Parlamentsdienste, Öffentlichkeitsarbeit, 3003 Bern - oder Mail: information@pd.admin.ch


Wir gehen nach Strassburg in den Europarat

Donnerstag, 28. Januar 2010, ca. 7.00 Uhr, Bahnhof Aarau

Im Rahmen des Projektes „Rendez-vous mit Aargauer Politikerinnen“ besuchen wir unsere Aargauer Nationalrätin und Europarätin Doris Stump im Europarat. Wir werden einen Einblick in den Europarat und die konkrete Arbeit von Doris Stump erhalten. Dazu dürfen wir Sitzungen beiwohnen und tauschen uns mit „unserer Europarätin“ aus.Auch Frauen, die sich als " nicht politisch" bezeichnen, sind herzlich willkommen. Sie müssen über kein spezielles politisches Wissen verfügen. Interesse genügt.

Wir werden morgens ca. 7.00 in Aarau mit dem Zug losfahren und abends spätestens gegen Mitternacht zurück sein. Das genaue Programm erhalten die Teilnehmerinnen Anfang Januar  2010.

Kosten: Reise nach Strassburg und zurück, sowie Verpflegung (Mittagessen und gemeinsames Nachtessen mit Doris Stump) werden von den Teilnehmerinnen selber bezahlt.

(Preis der Zug-Reise: ohne Halbtaxabo Fr. 108.-, mit Halbtax: Fr. 90.-. mit Generalabo: Fr. 71.-).

Anmeldung so rasch als möglich, spätestens bis 30. Dezember 2009 an FrauenLandsGemeinde Aargau, Ressort Kommunikation, Halden 20, 5000 Aarau


Zwischengeschlecht.org Soliparty

Freitag, 22. Januar 2010, Kalkbreitestrasse 4, Zürich, Tram 2 oder 3 bis Kalkbreite

Die Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org fordert ein Verbot von genitalen Zwangsoperationen an zwischengeschlechtlichen Menschen und "Menschenrechte auch für Zwitter!".

Der frischgebackene Verein Zwischengeschlecht.org lädt ein:

FILM 21h: „Das verordnete Geschlecht“

Ab 22h BANDS & DJs:
SARNA (Nice Try Records)  Ol‘ School Punk to Techno
BLADE (Nxtlvl.ch)  Dubstep
ZODIAK (Jeronafruit)  Grindcore to Drum‘n‘Bass
HOMOSADICUS (I) Grindthrash
DISHARMONIC ANORKESTRA (ZH) Noise

EINTRITT: 10.-- / 5.-- (Nichtverdienende)

Mehr Infos: Zwischengeschlecht.org


zweite Vorbereitungssitzung für die Frauendemo vom 13. März 2010 in Bern

Dienstag, 15. Dezember 2009, 18.15-19.45 Uhr, movendo-Sitzungszimmer, Monbijoustrasse 61, Bern

Vorläufge Traktandenliste:

• Informationen aus den Gruppierungen und Organisationen (Reaktionen, Unterstützung)
• Demo-Inhalte (Forderungen, Text der Fronttransparente)
• Demo-Ablauf (Start, Zwischenhalte, Kundgebung auf dem Bundesplatz, «Vormarsch»)
• Werbematerial
• Finanzierung
• Workshops für Batacudas
• Varia

Mehr Infos: www.marchemondiale.ch


REALITY CHECK

noch bis 10. Dezember 2009, Universität Bern (Unitobler, Lerchenweg 36)

Werbung, die mit Stereotypen und Diskriminierung arbeitet, ist allgegenwärtig. Sie spielt mit Klischees, die auf Kosten von Menschen gehen – mehrheitlich Frauen, immer häufiger auch Männer. Kann Werbung anders daher kommen, ohne ganz mit Reizen geizen zu müssen? Wertschätzend und trotzdem auffällig, lust- und humorvoll?

Der Wettbewerb gegen Sexismus und für mehr Geschlechtervielfalt in der Werbung ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Die 21 Wettbewerbsbeiträge von Studierenden und Auszubildenden werden in Basel und Bern präsentiert.

Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 8 bis 20 Uhr


Sonntag, 29. November 2009

JA zur Volksinitiative für ein Kriegsmaterialexport-Verbot

Kleinwaffen spielen eine verheerende Rolle bei der Ausübung sexualisierter Gewalt in Kriegskontexten und Gewalt gegen Frauen zu Hause.

Die Schweiz hat  Besseres zu exportieren als Waffen.

mehr Infos: www.kriegsmaterial.ch


Zwangsverheiratung und –ehe

Freitag 27. November 2009, 9.15 Uhr bis 16.45 Uhr, Campus Muristalden, Muristrasse 8, Bern

Stehen Sie beruflich oder ehrenamtlich mit potenziell oder tatsächlich betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen oder mit deren Umfeld in Kontakt? Dann lädt Sie das Kompetenzzentrum Integration herzlich zu dieser Tagung ein. Dort erfahren Sie mehr über die Hintergründe von Zwangsheirat und lernen Ansätze zur Prävention und Krisenintervention kennen.


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

noch bis 10. Dezember 2009

Gewalt gegen Frauen äussert sich z.B. in direkten Faustschlägen oder verbalen Beschimpfungen, aber auch strukturell in Lohnungleichheit oder in von einer Ehe abhängigen Aufenthaltsbedingungen für Migrantinnen. Gewalt ist vielfältig sichtbar und unsichtbar.

Sowohl direkte als auch indirekte Gewalt gegen Frauen thematisiert die zum zweiten Mal in der Schweiz stattfindende Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen». Zwischen dem 25. November und dem 10. Dezember 2009 werden wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen diverser Organisationen in der vom cfd organisierten Kampagne Formen von Gewalt aufzeigen und nach Lösungen suchen.

Mehr Infos: www.16tage.ch


Podium "Schule & sexuelle Identität"

Sonntag, 15. November 2009, 18.30 Uhr, Löwenplatz 11, stattkino, Luzern

Die Herausbildung einer sexuellen Identität beschäftigt alle Jugendlichen im Verlaufe ihrer Entwicklung. Während dieser Prozess von den meisten Heranwachsenden als normal empfunden wird, müssen sich homo- und bisexuelle Jugendliche damit auseinandersetzen, dass sie anders fühlen als viele Gleichaltrige. Die Schule spielt in dieser Entwicklung eine entscheidende Rolle, da Jugendliche einen grossen Teil ihrer Zeit in der Schule verbringen und dort meist auch über ein starkes soziales Netzwerk verfügen. Eine Thematisierung der sexuellen Identität im Unterricht ist daher wünschenswert. Zwar sind in den letzten Jahren Fortschritte bei der Verankerung der Sexualpädagogik im Lehrplan erzielt worden, doch bei der Umsetzung im Schulalltag treten Probleme auf. Viele Lehrkräfte haben Hemmungen, Themen aus dem Sexualbereich anzusprechen, oder haben Angst, dass dann die halbe Elternschaft vor der Tür steht.

Am Podium «Schule & sexuelle Identität» soll der Umgang mit sexueller Orientierung in der Bildungspolitik, der Lehrerbildung und im Schulalltag beleuchtet werden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
Esther Schönberger, Kantonsrätin CVP und Rektorin KBS Luzern
Michael Killer, das andere Schulprojekt «gleichgeschlechtliche liebe leben» (GLL) und Bezirksschullehrer
Daniel Nyffeler, Schulmediator, Lehrlingsberater und Berufsschullehrer
Ulrich Zimmermann, Dozent PHZ, Leiter Modul Sexualpädagogik

Leitung:
Simone Brander, Mitglied Fachgruppen Bildung und Politik von LOS und Pink Cross

Eintritt frei, beschränkte Platzzahl

Mehr Infos: www.pinkpanorama.ch


Strategie gegen genitale Verstümmelung von Frauen

14. November 2009, 13.00 - 18.00, Maison/Salle Wyttenbach, rue Jakob- Rosius 1, Biel

Dr. Layla Dahawi et Muna Eltahir Hassan Eltahir déléguées de l‘Azza Women du Soudan et autres invités débattront sur la stratégie à promouvoir pour éradiquer les mutilations génitales des jeunes filles au Soudan et en Suisse.

13:00 Ouverture
Félicienne Villoz Muamba, Présidente association Arc-en-ciel, Bienn
Pierre-Yves Moeschler, Conseiller municipal, direction de la formation, de la prévoyance sociale et de la culture, Bienne
Marguerith Stolz, Sage femme, l›hôpital régional, Bienne

13:30 Musique & chant contre l’excision au Mali
Fatoumata Dembélé, Chanteuse, danseuse et griote, Mali / Berne

14:00 Stratégie à promouvoir pour lutter contre les MGF au Soudan et en Suisse
Dr. Layla Dahawi, Présidente de Azza Women’s Organisation Soudan

15:45  Pause & chant
Thé et snack

16:30  Danse rituelle du Soudan
Quelles sont les valeurs qui sous-tendent la pratique de l’excision au Soudan? – Explications

16:45  Questions, discussion, échange

18:30  Clôture


Wo hört das Spiel auf?

Donnerstag,  12.- Samstag, 14. November 2009, 9.00–17.00 Uhr, (SA -16.00 Uhr) Beratungsstelle CASTAGNA, Universitätstr. 86, Zürich

Sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen
Sexuelle Übergriffe unter Geschwistern

Inhalte

  • Was ist ein «Dökterli-Spiel» und was ein sexueller Übergriff? (Altersgerechtes Sexualverhalten)
  • Können Kinder Täter sein? (Hintergründe und Ursachen)
  • Welche Folgen haben sexuelle Übergriffe für die betroffenen Kinder? (Psychische und soziale Entwicklung)
  • Welche Interventions- und Unterstützungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung? (Grundlagen der Intervention)
  • Wie können Geschwister zu TäterInnen und Opfer werden? (Umfeld, persönliche Entwicklung, Bindungsformen)
  • Was bedeuten sexuelle Übergriffe unter Geschwistern für das Familiensystem? (Sozialer Druck, Beziehungssysteme)
  • Welche Interventionsmöglichkeiten haben Eltern? (Beratung von Eltern)•    Möglichkeiten und Grenzen von professionellen Interventionen

Ziele

  • Sicherheit bei der Einschätzung der Situation erlangen
  • Adäquates Verhalten gegenüber betroffenen und tätlichen Kindern sowie deren Eltern kennen lernen
  • Dynamik der sexuellen Übergriffe unter Geschwistern innerhalb des Familiensystems verstehen
  • Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene im HelferInnen-System erkennen
  • Interventions- und Unterstützungsmöglichkeiten erarbeiten


Dieser Kurs eignet sich für Fachleute mit fundiertem Vorwissen über sexuelle Ausbeutung, für Personen, die unseren Einführungskurs besucht haben, sowie insbesondere für KindergärtnerInnen, LehrerInnen, MitarbeiterInnen von Horts und Krippen, Behördenmitglieder und Fachleute aus dem Bereich Kinderschutz.

Kursleiterinnen
Regula Schwager, Mitarbeiterin CASTAGNA, Psychologin, Psychotherapeutin
Marie-Louise Pfister, Mitarbeiterin CASTAGNA, Sozialpädagogin, Paar- und Familientherapeutin

Kosten: Fr. 850.–
Anmeldeschluss: 8. Oktober 2009



REALITY CHECK

bis Mittwoch 25. November, im Connect Café, Unternehmen Mitte, Gerbergasse 30, Basel

Werbung, die mit Stereotypen und Diskriminierung arbeitet, ist allgegenwärtig. Sie spielt mit Klischees, die auf Kosten von Menschen gehen – mehrheitlich Frauen, immer häufiger auch Männer. Kann Werbung anders daher kommen, ohne ganz mit Reizen geizen zu müssen? Wertschätzend und trotzdem auffällig, lust- und humorvoll?

Der Wettbewerb gegen Sexismus und für mehr Geschlechtervielfalt in der Werbung ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Die 21 Wettbewerbsbeiträge von Studierenden und Auszubildenden werden in Basel und Bern präsentiert.

Öffnungszeiten: Di/Mi/Do 11.00 bis 14.00, 16.00 bis 20.00


«work & care» – Vereinbarkeit von Beruf und Pflege aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht

Mittwoch , 11. November 2009, 09.00 – 17.00 Uhr, Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe, WE'G, Mühlemattstrasse 42, Aarau

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in der Schweiz ein erklärtes politisches und wirtschaftliches Ziel. Die Diskussion beschränkt sich im Wesentlichen auf Förder- und Unterstützungsmassnahmen für Familien mit gesunden Klein- und Schulkindern. Konstellationen und Arrangements, die sich aus der Erwerbstätigkeit und familialen Pflege ergeben, ist dagegen ein weitgehend unbeachteter Themenkreis. Hier setzt das zweijährige SNF/DORE-Forschungsprojekt «work & care» an. An der Tagung am 11. November 2009 in Aarau werden die Resultate aus den Angehörigeninterviews und Expertengesprächen präsentiert und die Thematik aus den unterschiedlichen Perspektiven der pflegenden Angehörigen, der Betriebe und Politik diskutiert.

Anmeldung: www.weg-edu.ch/angebot/tagungen/anmeldung_11112009.php


Ist Gleichstellung finanzierbar?

Mittwoch, 11. November 2009, 19.00 – 21.00 Uhr, Sitzungszimmer Loosli, vatter Business Center, Bärenplatz 2, Bern

Die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit ist ein Wunsch vieler Paare, aber lohnt sich das und ist es überhaupt realisierbar?

Wir gehen an unserem Anlass der Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie nach. Dabei beleuchten wir die Resultate einer Studie der Westschweizer Gleichstellungskonferenz egalite.ch für den Kanton Bern, informieren uns wie Unternehmen und Männer mit diesen Herausforderungen umgehen und welche Konsequenzen sich für die Familien(-einkommen) abzeichnen.


Die Frauenquote in Norwegen - eine Erfolgsstory?

Montag, 9. November 2009, 19.00 Uhr, UBS-Konferenzgebäude Grünenhof, Nüschelerstr. 9, Zürich

Vortrag mit anschliessender Podiumsdiskussion

Vibeke Heidenreich vom Institute for Social Research in Oslo referiert über die norwegische Frauenquote für Verwaltungsräte.

Anschliessend disktuieren auf dem Podium:
Prof. Margit Osterloh, Universität Zürich
und Katharina Prelicz-Huber, Nationalrätin  

Moderation: Marina Villa, Zürich

Eintritt frei, ein frühzeitiges Erscheinen wird empfohlen



Globalisierte Lohnarbeit im Privathaushalt

Freitag, 6. November 2009, 9.30 - 16.30 Uhr, Konferenzzentrum Egghölzli, Weltpoststr.20, Bern

Hausarbeit ist in der Öffentlichkeit nicht sichtbar. Doch gerade in der Hausarbeit findet eine der umfassendsten gesellschaftlichen Verschiebungen der Gegenwart statt. Frauen aus sogenannten Niedriglohnländern bilden eine wachsende Schicht prekär beschäftigter Hausangestellter, die zunehmend auch Pflegeaufgaben übernehmen. Welche gesellschaftlichen Kräfte stehen hinter dieser Entwicklung? Wie sieht die Situation in der Schweiz aus? Welche Gegenstrategien gibt es? Welche Forderungen müssen an die Politik gestellt werden? Mit Maria Rerrich (München), Mascha Madörin (Basel), Jamshid Pouranpir (Genf), Karin Pape (NyonGenf), Bea Schwager (Zürich), Sarah Schilliger (Basel)

Tagungsbeitrag Fr. 120.- (Fr. 80.- für Denknetz-Mitglieder, Fr. 40.- für Nicht-und Wenigverdienende), inkl. Getränke und Mittagslunch.

Anmeldung unter Angabe von Name und Postadresse an tagung@denknetz-online.ch.


Geschlechterverhältnisse im Neoliberalimus

ab Donnerstag, 5. November 2009, 19.00 bis 21.30 Uhr, vpod Zürich, Birmensdorferstr. 67, 5. Stock (Tram 9/14 Bahnhof Wiedikon), Zürich

Ein Lektüreseminar für Frauen zu feministischer Ökonomie mit Tove Soiland, Historikerin

10 Abende von November 2009 bis März 2010
Zeit: 10 Abende: Donnerstags jeweils 19.00 bis 21.30
Daten: 5.11., 19.11., 3.12., 17.12., 7.1., 21.1., 4.2., 18.2., 4.3., 18.3.

Kurskosten: für 10 Abende: Fr. 100.- für vpod-Mitfrauen, Fr. 240.- für Nicht-Mitglieder

Anmeldung: bis 9. Oktober 2009 bei: Esther Caviola, vpod Zürich Regionalsekretariat, Tel. 044 295 30 00 oder esther.caviola@vpod-zh.ch


Worum dreht sich Ihr Leben?

Mittwoch 4. November bis Montag, 26. November 2009 in der Alten Kaserne, Technikumstrasse 8, Winterthur

Wanderausstellung der Gleichstellungskonferenz der Ostschweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein zum Thema Familie und Beruf in Balance

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8-23 Uhr, Sa 9-23 Uhr


Waffenverbreitung - Friedensförderung - Geschlechter(un)gleichheit

Mittwoch, 4. November 2009, 19-21 Uhr, Volkshaus, Grüner Saal, Stauffacherstrasse 60, Zürich

Die Verbreitung von Waffen behindert die Friedensförderung und torpediert die UNO-Millenniums-Entwicklungsziele. Kleinwaffen spielen eine verheerende Rolle bei der Ausübung sexualisierter Gewalt in Kriegskontexten und Gewalt gegen Frauen zu Hause.

Vor der Abstimmung über das Waffenexport-Verbot vom 29. November 2009 stellen friedens- und gleichstellungspolitische ExponentInnen ihre Politik und Praxis zur Diskussion: Wie gehen friedenspolitische AkteurInnen das Problem von Aufrüstung und Waffenverbreitung an? Was erreichen sie mit Initiativen zur Kontrolle und Regulierung des Waffenhandels, mit Genderprogrammen in der Konfliktprävention und -transformation? Josef Lang, GSoA und Grüne Fraktion; Lukas Labhardt, Amnesty International Schweiz und Franziska Müller, cfd, im Gespräch mit Susan Boos von der WoZ.

Mehr Infos zur Abstimmung: www.kriegsmaterial.ch


15 Jahre Beijing Platform for Action: Rückblick und Ausblick

Freitag, 30. Oktober 2009, 13.30 bis 18.00 Uhr, UniS, Raum A -122, Schanzeneckstr. 1, Bern

Öffentlicher Workshop: Im Hinblick auf das 15-jährige Jubiläum der Internationalen Frauenkonferenz 1995 in Beijing lädt das Wissenschaftliche Forum der Plattform WIDE Switzerland, das am IZFG angegliedert ist, alle Interessierten aus Wissenschaft und Praxis zu einem halbtägigen Workshop ein. Mit Inputs und Diskussionen zur Bedeutung und zur politischen Umsetzung der Aktionsplattform von Beijing im internationalen, nationalen und regionalen Kontext, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen ökonomischen Entwicklungen.

Anmeldefrist: 15. Oktober 2009

Weitere Informationen: www.izfg.unibe.ch; www.wide-network.ch


Tötungsdelikte durch Intimpartner – wann ist die Gefahr vorbei?

Donnerstag, 29. Oktober 2009 von 13.00-17.00 Uhr, Stadthofsaal, Uster

Eine Fachtagung von "Frauenhaus und Beratungsstelle Zürcher Oberland" für Fachpersonen und weitere interessierte Frauen und Männer

Hauptreferent: Dr. Jens Hoffmann vom Institut Psychologie und Sicherheit und der Technischen Universität Darmstadt (er hat u.a. die Amok-Software entwickelt, die die Stadt Zürich neu einführt).

Weitere Referatsbeiträge von Polizei, Täter- und Frauenhausarbeit, sowie ein Podium mit den ReferentInnen.

mit anschliessenden Apéro


Instrumente der UNO-Frauenrechtskonvention im Bereich der Frauenförderung

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 18:30 bis 20:30 Uhr, Pro Iure Auditorium, Juristische Fakultät, Peter Merian-Weg 8, Basel

Warum sind Frauen in hohen Positionen in Wirtschaft, Politik oder Universität nach wie vor die Ausnahme? Ist die Familienfrage nach wie vor eine Frauenfrage? Werden Erwerbsbiographien nach wie vor in erster Linie durch das Geschlecht beeinflusst? Braucht es mehr Frauenförderung? Oder wollen die Frauen gar nicht gefördert werden?

Die Schweiz hat die UNO-Frauenrechtskonvention unterzeichnet und sich damit auch zu Frauenförderungsprogrammen verpflichtet. Gemäss Kritik der UNO nimmt die Schweiz ihre diesbezüglichen Verpflichtungen nicht wahr. FEMJURdiskutabel informiert darüber, welche Instrumente die UNO-Frauenrechtskonvention im Bereich der Frauenförderung bereit hält.

Inputreferate:
Die Instrumente der UNO-Frauenrechtskonvention
Prof. Dr. iur. habil. Regula Kägi-Diener, Rechtsanwältin, Titularprofessorin Universität St. Gallen

Frauenförderung aus der Perspektive der Gender Studies
Prof. Dr. phil. Andrea Maihofer, Professorin für Geschlechterforschung und Leiterin des Zentrums Gender Studies der Universität Basel

Ein Kommentar aus Sicht der Gleichstellungspraxis
Dr. iur. Kathrin Arioli, Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Zürich

Moderation: lic. iur. Christa Sonderegger, Leiterin Rechtsabteilung Bildungs-, Kultur und Sportdirektion Basel-Landschaft


Coming-out Day 2009

10. Oktober 2009, 10.00 - 14.00 Uhr, vor Globus an der Bahnhofstrasse, Zürich

Standaktion für den Coming-out Day 2009. Wir möchten die Öffentlichkeit auf den COD und auf unsere Engagements gegen Homophobie, für mehr Akzeptanz und natürlich die Petition Familienchancen aufmerksam machen.



Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Vorbeugen und handeln

Mittwoch, 23. September 2009, 8:30 – 12:00 Uhr und 13:30 – 17:00 Uhr, Altersheim Klus Park, Asylstrasse 130, 8032 Zürich

Eintägiger Kurs für Führungskräfte und Personalverantwortliche

Der Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz ist nicht ein «Kerngeschäft» von Führungskräften. Ein konkreter Fall kann jedoch zu einem ernsthaften Imageschaden und zu Verunsicherung unter den MitarbeiterInnen führen. Deshalb ist es unerlässlich, sich mit den möglichen Folgen sexueller Belästigung auseinanderzusetzen und - wie vom Gleichstellungsgesetz vorgeschrieben - präventive Massnahmen zu ergreifen. Der Kurs vermittelt die wichtigsten Grundlagen dazu.

Der Kurs ist ein gemeinsames Angebot der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich und der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Zürich.

Mehr Infos und Anmeldeformular: Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich


Gewalt an Frauen – Theaterstücke schaffen Zugang

Mittwoch, 23. September 2009, 18 - 19.30 Uhr, Volkshaus Zürich, Grüner Saal

Zu Gewalt an Frauen kommt es überall, das Thema ist aber nach wie vor ein Tabu. In vielen Ländern des Südens wird Theater erfolgreich eingesetzt, um Zugang zu heiklen Themen wie Gewalt an Frauen zu schaffen. Die Theatergruppe «Nuestra Cara» (unser Gesicht) des Frauenkollektivs aus Matagalpa, Nicaragua, wendet seit vielen Jahren Theater als Sensibilisierungsinstrument in der Arbeit mit Frauen und Jugendlichen in ländlichen Zonen an. Themen wie häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch oder ungewollte Schwangerschaft werden auf eine leicht verständliche, spielerische und sinnbildliche Art  dargestellt. Die Theaterstücke rütteln auf und laden zum Nachdenken ein über bestehende Wertsysteme, Rechtsordnungen, Männer-/Frauenrollen, Selbstvertrauen und Selbstbestimmung.

Fanny Vado von «Nuestra Cara» ist zu Gast in der Schweiz und gibt im Rahmen der Veranstaltung Einblick in den theaterpädagogischen Ansatz und die Arbeitsweise der Theatergruppe. Durch das Einbringen seiner Erfahrungen schafft Guido Capecchi des Theaters Knotenpunkt, Zürich,  den Bezug zu Anwendungsmöglichkeiten im hiesigen Kontext.

Anmeldungen erwünscht an info@interteam.ch

oder Tel. 041 360 67 22

Mehr unter www. interteam.ch


Kein höheres AHV-Alter für Frauen: Gesamtschweizerische Demo

Samstag, 19. September 09, 13.30 Uhr Schützenmatte, Bern

Kein höheres AHV-Alter für Frauen ist eine der Parolen dieser Demo, die vom Gewerkschaftsbund organisiert wird mit dem Motto "Wir wollen eure Krise nicht bezahlen!"

Weitere Parolen:
Wir wollen jetzt mehr soziale Sicherheit und kein höheres AHV-Alter für Frauen
Arbeitsplätze sichern! Endlich ein Konjunkturprogramm für den ökologischen Umbau
Kaufkraft sichern, Löhne erhöhen – Steigende Krankenkassenprämien auffangen

mehr Info: www.sgb.ch


Der Lohngleichheitsrapport

Freitag, 11. September 2009, 20.00 Uhr (Türöffnung 19.00 Uhr), Frauenpavillon im Stadtpark St.Gallen

Filmabend der Frauenzentrale St. Gallen zum Jahresthema «Lohn(un)gleichheit»

In vier 15-minütigen Dokumentarfilmen schildern Frauen, wie sie sich erfolgreich für Lohngleichheit gewehrt haben. Arbeitgeber berichten, wie und warum sie in ihren Unternehmen die Lohngleichheit fördern und Fachleute geben Auskunft.

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich. Es wird eine Getränke- und Brötlibar betrieben.

Mehr Infos: frauenzentrale sg


Chancengleichheit – Der blinde Fleck der Klimapolitik

Mittwoch, 9. September 2009, 20 Uhr, Bollwerkstadt, Bollwerk 35, Bern

Umweltpolitik ist nicht geschlechtsneutral. So simpel diese Aussage, so gross das Unverständnis, das damit in Politik und Gesellschaft ausgelöst wird. Die gegenwärtige Klimadiskussion – im Hintergrund von Wirtschaftskrise und grünen Konjunkturprogrammen – zeigt einmal mehr: Ihre Ansätze sind einseitig und durch eine technologiefixierte, marktkonforme Perspektive geprägt. Obwohl der Zugang zu neuen Technologien und Märkten alles andere als gerecht ist, werden Machtverhältnisse kaum thematisiert. Ein geschlechterdifferenzierter Blick fehlt vollständig. Die Linke ist gefordert, Umwelt- und Sozialpolitik zu verflechten, indem sie die Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit, Menschenrechte und ökonomische Sicherheit aus einer Perspektive der Chancengleichheit angeht.

Fragestellungen

• Was hat Klimapolitik mit Geschlechtergerechtigkeit zu tun?
• Warum ist es wichtig, dass Frauen in den Klimaverhandlungen am Verhandlungstisch sitzen?
• Was bedeutet die Privatisierung von Ressourcen im Kontext von Chancengleichheit und Klimawandel?
• Ist das gegenwärtige Verständnis von Nachhaltigkeit geschlechtergerecht?
• Wie wirkt sich der Bereich der erneuerbaren Energien auf die Chancengleichheit aus?

Inputreferat: Ulrike Röhr Dipl. Ing. und Dipl. Soz., Leiterin genanet.org, Berlin – ein interdisziplinäres Frauennetzwerk für mehr Chancengleichheit im Umweltbereich

Diskussion: Franziska Teuscher Nationalrätin Grüne / Grünes Bündnis Stadt Bern und Eva Geel Leiterin des Bereiches «Klima & Energie» Greenpeace Schweiz

Moderation: Priscilla Imboden Wirtschaftsredaktorin, Schweizer Radio DRS

Mehr Infos: Grünes Bündnis Bern


Lohn(un)gleichheit

Dienstag, 1. September 2009, 17.30 bis 19.15 Uhr, anschliessend Apéro, Restaurant Rathaus, Hauptplatz 1, Rapperswil

Trotz Gleichstellungsgesetz, das seit 1996 in Kraft ist, gibt es immer noch Lohndiskriminierung. Im Kanton St.Gallen verdienen Frauen für die gleiche Arbeit durchschnittlich 27 Prozent weniger als Männer. Die Schweiz liegt im Vergleich mit anderen – vor allem europäischen – Ländern am Ende der Skala, wenn es um Gleichberechtigung bei der Entlöhnung geht. In den letzten 45 Jahren hat sich die Lohndifferenz zwischen den Geschlechtern um etwa zehn Prozent verringert. Entwickelt sich die Angleichung im gleichen Tempo weiter wie bisher, so wird eine flächendeckende Lohngleichheit erst in 60 bis 70 Jahren erreicht sein.

Wollen wir es uns leisten, noch so lange zu warten?

Fachleute informieren an der Veranstaltungsreihe der Frauenzentrale über die Hintergründe der Lohnunterschiede, zeigen auf, wie sie zu überwinden sind und gehen auf Fragen des Publikums ein. Sie richtet sich an berufstätige Frauen, Wiedereinsteigerinnen, Auszubildende und ihre Eltern sowie an Verantwortliche aus Unternehmen, die Massnahmen zur Lohngleichheit ergreifen wollen.

Mehr Infos: frauenzentrale sg


Was kommt nach der Finanzkrise? Seminar für Frauen mit Mascha Madörin, feministische Ökonomin

Montag, 31. August 2009, 18.30 bis 21.00 Uhr, Romerohaus, Kreuzbuchstr. 44, Luzern

Mascha Madörin forscht derzeit vor allem zu den Bereichen öffentliche Finanzen und Care-Ökonomie. Und sie ist überzeugt davon, dass es politisch, sozial und ökologisch verträgliche Massnahmen gibt, um den gegenwärtigen Abwärtstrend in der Wirtschaft zu stoppen. Im RomeroHaus leitet die Ökonomin ein Seminar für Frauen. Dabei geht es um den aktuellen Stand der kritischen Debatte, aber auch um Stolpersteine des feministischen Denkens.

Zweiter Abend 7. September 2009

Kosten 60.00 für beide Abende

Anmeldung bis Montag, 24.08.2009 bei www.romerohaus.ch


Protest-Happening gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen auf dem Buckel der Frauen

Mittwoch, 22. Juli 2009, 20.15 Uhr, Pestalozzi-Wiese, Zürich (beim Globus, 3 Minuten vom Hauptbahnhof)

Ab Oktober verlängern sich die Ladenöffnungszeiten in der Zürcher City am Samstag bis 20 Uhr. Geht es nach "Tourismus Schweiz" sollen die Geschäfte demnächst in allen Städten auch Sonntags offen haben.

Der Detailhandel weisst die höchste Frauenerwerbsquote aller Branchen des privaten Sektors auf. Im Detailhandel sind mehr Frauen angestellt als im gesamten verarbeitenden Gewerbe. Wieder einmal werden also die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen hauptsächlich auf dem Buckel der Frauen ausgetragen. Frauen wehrt Euch dagegen und kommt am Mi. 22.7.09 um 20.15 auf die Pestalozzi Wiese.

Wir wollen unsere Kinder nicht immer wieder vertrösten auf irgendwann! Wir wollen nicht nur zur Spätvorstellungs ins Kino! Auch wir haben ein Privatleben!

Wir wollen faire Arbeitsbedingungen im Verkauf - weil wir es verdienen! 


Warum Frauenmord?

Montag, 29. Juni 2009, 19.00 Uhr, Volkshaus, Blauer Saal, Stauffacherstr. 60, Zürich

Die Kurdische Gesellschaft diskutiert die Frauenmorde und die politische Situation in der Türkei. Wie ist die Situation der Frauen und die allgemeine politische Atmosphäre in der Türkei?

DiskussionsteilnehmerInnen:

Rojda Deniz, Kurdische Journalistin

Yusuf Yesilöz, Schriftsteller

Metin Tekce, Mitglied der DTP

Sie sind herzlich eingeladen

FEKAR, Kurdische Kulturvereine in der Schweiz


Müssen wir Frauen wieder streiken?

Sonntag, 14. Juni 2009, 10 – 14 Uhr, Zürich, Adresse später auf untenstehendem Link

Brunch in Zürich für alle Gewerkschafterinnen und interessierte Frauen, mit Film, Gästen und Diskussionen zur Frage: Müssen wir Frauen wieder streiken?

Vor 18 Jahren rief der Schweizerische Gewerkschaftsbund unter dem Titel „Wenn Frau will, steht alles still“ zum landesweiten Frauenstreik auf. Über eine halbe Million Frauen folgten am 14. Juni 1991 dem Aufruf, legten die Arbeit nieder und gingen auf die Strasse.

Viele heute im Arbeitsleben stehende Frauen haben den Frauenstreik von 1991 als Kind oder Jugendliche erlebt und wissen nicht so genau, was ihre Mütter, Tanten und grossen Schwestern auf die Strasse trieb. Und viele heute im Arbeitsleben stehende Frauen haben sich vor 18 Jahren aus guten Gründen und mit grossen Hoffnungen am Frauenstreik beteiligt.

Darum organisiert das Frauenforum des VPOD Zürich am 14. Juni 2009 einen Frauenbrunch, an dem wir – neben dem geniesserischen Beisammensein – einige Fragen diskutieren möchten:

Wie kam es zum landesweiten Frauenstreik vom 14. Juni 1991?
Welche Anliegen und Forderungen standen im Zentrum des Frauenstreiks?
Welche dieser Anliegen und Forderungen wurden bis heute erfüllt? Welche nicht?
Was haben die Gewerkschaften gegen die Diskriminierung der Frauen unternommen und mit welchem Erfolg?
Welche gleichstellungspolitischen Anliegen und Forderungen haben wir heute?
Müssen wir Frauen wieder streiken?

Frauenforum VPOD Zürich
Postfach 8180, 8036 Zürich
Tel. 044 295 30 00, info@vpod-zh.ch

Weitere Informationen folgen auf www.vpod-zh.ch


Europride Parade

Samstag, 6. Juni 2009, 14:00 Uhr, Zürich

Der Umzug beginnt um 14.00 Uhr. Der Treffpunkt war beim Eintrag in fembit noch nicht bekannt. Die nötigen Angaben werden  auf der Website von Europride veröffentlicht.

Für Tanzfreudige: Die LOS ist mit einem Wagen dabei.

Mehr Infos: www.los.ch

und www.europride09.eu


Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Donnerstag, 14. Mai 2009 und Freitag, 15. Mai 2009, Altersheim Klus Park, Asylstrasse 130, 8032 Zürich

Kurs für Beratende und innerbetriebliche Ansprechpersonen

Wenn Sie Ihr Wissen zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erweitern möchten, Ihre Handlungskompetenz in der Beratung von Betroffenen stärken möchten, den Erfahrungsaustausch mit Fachpersonen suchen, ist diese Weiterbildung genau das Richtige für Sie.

Der Kurs richtet sich an Personen mit Beratungsaufgaben, zum Beispiel aus innerbetrieblichen Anlaufstellen für Betroffene, Rechts- und Sozialberatungsstellen, Erwerbslosenberatung, Lehrlingsbetreuung sowie Verbänden und Gewerkschaften.

mehr Infos: Fachstelle für Gleichstellung Stadt und Kanton Zürich


Alle an den 1. Mai und die Frauen an die Spitze!

1. Mai 2009, 10.00 Uhr in der Lagerstrasse (Ecke Sihlpost), Zürich

Die Frauen führen dieses Jahr den 1. Mai-Umzug in der Stadt Zürich an. Damit setzen wir ein klares Zeichen dafür, dass Gewerkschaften, linke Parteien und viele andere Organisationen frauen- und gleichstellungspolitische Forderungen in Zeiten der Krise nicht hintenan stellen.

Frauen und ihre Arbeits- und Lebensbedingungen sind von der Krise in besonderer Weise bedroht. In einer Krisenzeit besteht zudem die Gefahr, dass frauen- und gleichstellungspolitische Forderungen noch tiefer unter den Teppich gekehrt werden als heute. Dabei verdienen Frauen durchschnittlich immer noch 19% weniger als Männer. Frauen sind auf Kaderstellen und in einflussreichen Positionen immer noch so selten zu finden, als würden ihrer Karriereleiter die obersten Sprossen fehlen. Unternehmerinnen werden gebremst, weil es für sie ungleich schwieriger ist als für Männer, einen Kredit für die Gründung ihrer Firma zu bekommen. Von einer ausgewogenen Verteilung der unbezahlten Arbeit auf Männer und Frauen sind wir immer noch weit entfernt. Immer noch tragen Frauen die grössere Verantwortung für Haushalt, Kinderbetreuung und pflegebedürftige Angehörige. Darum sind es auch vor allem Frauen, die unter diesen Mehrfachbelastungen, der schwierigen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den fehlenden Kinderbetreuungsplätzen und der einseitigen Flexibilisierung der Arbeitszeiten leiden. Deshalb: Frauen an die Spitze! In der Politik, in der öffentlichen Verwaltung, in den Unternehmen und den Organisationen – und am 1. Mai-Umzug in der Stadt Zürich.

Alle Frauen sind aufgerufen und eingeladen: Kommt alle an den 1. Mai-Umzug in der Stadt Zürich. Nehmt eure Arbeitskolleginnen mit, eure Töchter, Mütter und Schwestern, eure Freundinnen und Nachbarinnen. Bringt Transparente mit euren Forderungen mit. Wir tragen sie gemeinsam an der Spitze des Umzugs.

Kontakt bei Fragen zur Frauenspitze am 1. Mai-Umzug:
Brigitte Gügler, Mitglied GBKZ-Vorstand, Tel. 044 295 30 21
Iris Bischel, Mitglied GBKZ-Kommission für Stadtzürcher Angelegenheiten, Tel. 044 266 52 52

Corine Mauch Stadtpräsidentin von Zürich

zweiter Wahlgang 29. März 2009

nicht vergessen, nicht verschlafen - 

Am 8. Februar wurde sie in den Stadtrat gewählt. Die Chancen sind gut, dass sie auch Stadtpräsidentin wird. Jede Stimme ist wichtig.

Mehr Infos: www.corine-mauch.ch

Equal Pay Day

Dienstag, 10. März 2009, Veranstaltungen an verschiedenen Orten in der Schweiz

Seit 1981 ist das Prinzip der Gleichstellung von Mann und Frau in Artikel 8 Absatz 3 der Schweizerischen Bundesverfassung verankert. Der Grundsatz der Gleichstellung "Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit."

Alles klar, darüber muss man doch nicht mehr diskutieren. Schön wärs.

Frauen verdienen im Durchschnitt noch immer 19% weniger als Männer. Nicht weil sie weniger leisten, sondern weil sie für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden, weil sie oft Teilzeit arbeiten, weil sie in schlechter bezahlten Branchen arbeiten, weil sie in kleineren Betrieben arbeiten, weil ihre Karrierechancen durch den Familienknick schlechter sind. Schlecht für die Frauen - schlecht für die Wirtschaft. Weniger Einkommen führt zu weniger Investitions-Spielraum und Konsum und zu einer verminderten Rücklagenbildung und Vorsorge.

Wissenschaftliche Studien und Diskussionsbeiträge zum Weltfrauentag genügen nicht, um an dieser Tatsache etwas zu ändern. Das Thema muss öffentlich werden.

Mehr Infos: www.equalpayday.ch


Internationaler Frauenkampftag

Samstag, 7. März 2009, 13.30 Uhr, Hechtplatz, Zürich

Demo zum Internationalen Frauenkampftag.

"Ich bin nicht frei, solange eine einzige Frau unfrei ist, auch wenn sie ganz andere Ketten trägt als ich." (Audre Lorde)

Die Demo wird nur von Frauen organisiert und besucht.

Frau Soll hat die Nase voll !
Frau Einsam kämpft jetzt gemeinsam !
Gegen prekäre Jobs und miesen Lohn!
Auf zum internationalen Frauenkampftag
 


Stand und Publikumsbefragung

Samstag, 7. März 2009, 11.00 - 15.00 Uhr, bei der Helvetia, Mittlere Rheinbrücke, Basel

An einer Standaktion zum internationalen Frauentag vom 8. März wird das Publikum zum Verständnis von Feminismus und Gleichstellung befragt.

Veranstalterin: Das Frauennetzwerk "Aktion 8. März Basel-Stadt"


Initiative "Schutz vor Waffengewalt" zustande gekommen

Montag, 23 Februar 2009, Bern, Bundesplatz

Die Eidgenössische Volksinitiative «für den Schutz vor Waffengewalt» kommt zustande. Rund 118'000 Unterschriften sind gesammelt, nötig wären 100 000. Die Unterschriften werden in den nächsten Wochen von den Einwohnergemeinden beglaubigt und voraussichtlich am 23. Februar bei der Bundeskanzlei eingereicht.

Das will die Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt»

  • Die Militärwaffe wird aus dem Kleiderschrank entfernt. Sie gehört in gesicherte Räume der Armee.
  • Wer Waffen besitzen, tragen und gebrauchen will, muss dafür den Bedarf nachweisen und die erforderlichen Fähigkeiten mitbringen.
  • Überflüssige Waffen, die in Estrichen und Kellern herumliegen, werden eingesammelt.
  • Alle übrigen Waffen werden registriert, was die Prävention und die Verfolgung von Verbrechen verbessert.

Die Sicherheit – namentlich von Frauen – wird so erhöht, das Drohpotenzial gesenkt und Suizide verhütet.

 

Corine Mauch in der Stadtrat und als Stadtpräsidentin von Zürich

8. Februar 2009

Zitate aus ihrer Website:

"Geboren am 28. Mai 1960, Kindheit und Grundschule in der Schweiz und den USA Seit 25 Jahren in Zürich wohnhaft (zunächst zehn Jahre im Kreis 4, seither Unterstrass im Kreis 6). In langjähriger Gemeinschaft mit Lebenspartnerin lebend.

Mein politisches Engagement begann in der Umwelt-, der Anti-Atom- und der entwicklungspolitischen Bewegung. Diese Themen beschäftigen mich weiterhin. Ökologische und Nachhaltigkeitsfragen wurden mein berufliches und auch mein politisches Betätigungsfeld im Zürcher Gemeinderat. Als Vizepräsidentin der „Erklärung von Bern“ engagiere ich mich für gerechtere Strukturen.

Chancengleichheit ist mir als Sozialdemokratin ein zentrales Anliegen. Um sie zu verwirklichen, braucht es einen handlungsfähigen Staat. Er muss dort aktiv werden, wo in einer Gesellschaft freier Menschen die Schwächeren benachteiligt werden. Ein demokratisch legitimierter Staat übernimmt Aufgaben, die der „freie Markt“ nicht zu gewährleisten vermag. Hier hat er die wichtige Funktion, mit dem sozialen Netz die Existenz von bedrohten Menschen zu sichern und mit seinen Dienstleistungen bei der Bildung, der Gesundheit, der Sicherheit und dem Schutz der Bürgerrechte allen Menschen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen."

Mehr Infos: www.corine-mauch.ch


Koordination der Aktivitäten vom 8. März 2009

Dienstag, 17. Februar 2009, 19.30 Uhr, Provitreff, Sihlquai 240, 8005 Zürich

Das Revolutionäre FrauenLesbenbündnis lädt ein zu einer Infoveranstaltung zur Vorbereitung für den 8. März 2009. Sie informieren über die geplante Demo am 7. März und laden alle Veranstalterinnen ein, ihre Aktivitäten mit ihnen zu koordinieren.


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Mittwoch, 10. Dezember 2008, Altstadt, Luzern

Radio-Ballett zum Thema «Gewalt gegen Frauen»: Eine Aktion zum Mitmachen und Zuhören. TeilnehmerInnen begeben sich mit eigenem Radio zum Aktionsort und setzen Regieanweisungen von Radio 3Fach (97,7fm) um.

cfd mit Radio 3Fach

Was ist ein Radio-Ballett?
Alle haben ihre kleinen Radios, Handys oder mp3 Player mit Radiofunktion mit Kopfhörern dabei und hören über Radio Anweisungen. An einem Radioballett machen mehrere Menschen gleichzeitig das Gleiche. Mit Pantomime nehmen wir den öffentlichen Raum ein, um Gewalt an Frauen, die sich oftmals verborgen im Privaten abspielt, sichtbar zu machen und für Verwirrung bei PassantInnen zu sorgen. Nebst Themen wie häusliche Gewalt, Frauenhandel, Waffengewalt und Frauen im Krieg, stellen wir auch strukturelle Gewalt wie Diskriminierung in der Arbeitswelt symbolisch dar.
Die Bühne ist gross und wir brauchen noch viele MittänzerInnen
Damit diese Aktion möglichst wirkungsvoll ist, brauchen wir eure Mithilfe! Engagiert euch gegen Gewalt an Frauen und mobilisiert möglichst viele Frauen, und natürlich auch Männer, die bei der Aktion mitmachen. Es braucht keine Anmeldung, nur ein Radio.
Bern, Neuengasse am Dienstag 25.11., 12.15h, mit Radio RaBe 95,6fm am Ohr
Zürich, Limmatquai Nähe Rudolf-Brun-Brücke am Samstag 6.12., 13h, mit Radio LoRa 97,5fm am Ohr
Luzern, Kornmarkt am Mittwoch 10.12, 12.15h, mit Radio 3Fach 97,7fm am Ohr
Eine beschränkte Anzahl Radios stellen wir vor Ort zur Verfügung.

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 12.00, Münster, Bern

«Der Mensch lebt nicht vom Brot allein», Suppenmittag mit Friedenstexten und musikalischer Begleitung

FriedensFrauen Weltweit

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 19.30, Alter Stadthaussaal, Marktgasse 53, Winterthur

Kinder als Betroffene und Zeugen bei Häuslicher Gewalt, Referat Dr. Corinna Seith: «Gewaltbelastung und Unterstützungsbedarf von Kindern und Eltern im Kontext von Gewaltschutzgesetzen», Fragerunde und Diskussion

Frauen Nottelefon Winterthur und Frauenhaus Winterthur

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Dienstag, 9. Dezember 2008, 12.15–13.30, Hotel Union, Luzern

Info & Lunch: «Frauenhandel. Möglichkeiten und Grenzen juristischer Gegenmassnahmen», Gespräch mit Nadja Meyenhofer

Fachstelle Feministische Theologie und horizonte, Hochschulseelsorge Luzern

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Montag, 8. Dezember 2008, 19.30, Münster, Bern

«Ehrenmord und Rechtsstaat», Gespräch mit Seyran Ates, Juristin und Friedensfrau aus Berlin und Regula Kägi-Diener, Juristin und Präsidentin der Schweizer Juristinnen

FriedensFrauen Weltweit

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Sonntag, 7. Dezember 2008, 20.00, Kanzlei, Zürich

Benefiz-Frauen-Disco für Frauenprojekt im Ausland

Stiftung Frauenhaus Zürich

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Samstag, 6. Dezember 2008, 13.00, Zürich, Kreis 1

Radio-Ballett zum Thema «Gewalt gegen Frauen»: Eine Aktion zum Mitmachen und Zuhören. TeilnehmerInnen begeben sich mit eigenem Radio zum Aktionsort und setzen Regieanweisungen von Radio LoRa (97,5fm) um.

Was ist ein Radio-Ballett? Alle haben ihre kleinen Radios, Handys oder mp3 Player mit Radiofunktion mit Kopfhörern dabei und hören über Radio Anweisungen. An einem Radioballett machen mehrere Menschen gleichzeitig das Gleiche. Mit Pantomime nehmen wir den öffentlichen Raum ein, um Gewalt an Frauen, die sich oftmals verborgen im Privaten abspielt, sichtbar zu machen und für Verwirrung bei PassantInnen zu sorgen. Nebst Themen wie häusliche Gewalt, Frauenhandel, Waffengewalt und Frauen im Krieg, stellen wir auch strukturelle Gewalt wie Diskriminierung in der Arbeitswelt symbolisch dar.Die Bühne ist gross und wir brauchen noch viele MittänzerInnen
Damit diese Aktion möglichst wirkungsvoll ist, brauchen wir eure Mithilfe! Engagiert euch gegen Gewalt an Frauen und mobilisiert möglichst viele Frauen, und natürlich auch Männer, die bei der Aktion mitmachen. Es braucht keine Anmeldung, nur ein Radio.
Bern, Neuengasse am Dienstag 25.11., 12.15h, mit Radio RaBe 95,6fm am Ohr
Zürich, Limmatquai Nähe Rudolf-Brun-Brücke am Samstag 6.12., 13h, mit Radio LoRa 97,5fm am Ohr
Luzern, Kornmarkt am Mittwoch 10.12, 12.15h, mit Radio 3Fach 97,7fm am Ohr
Eine beschränkte Anzahl Radios stellen wir vor Ort zur Verfügung.

cfd mit Radio LoRa

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Freitag, 5. Dezember 2008, 10.00–16.00, Zentrum für Migrationskirchen Wipkingen, Rosengartenstr. 1, Zürich

Tagung: «Kontakt statt Konflikt - Strukturelle Gewalt an Migrantinnen», ein Wissens- und Erfahrungsaustausch

Anmeldung und Informationen unter info(ät)sos-rassismus.ch

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 4. Dezember 2008, ab 13.00, Inselspital, Haupteingang Frauenklinik, Bern

«Rosen und Infos zu Familienplanung»

Lantana (Fachstelle Opferhilfe bei sexueller Gewalt) und Frauenhaus Bern

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 4. Dezember 2008, 13.00–17.30, beim Luzerner Theater, Theaterstr. 2, Luzern

Standaktion mit Selbstverteidigungsvorführungen

Frauenzentrale Luzern und Pallas, Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen Luzern

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 4. Dezember 2008, 14.15–16.50, Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, Bern

Tagung: «Stalking. Psychoterror im Alltag. Ein privat- und ein strafrechtliches Problem?» Über Schutz, Verhaltensweisen, Recht und RechtsberaterInnen bezüglich Stalking.
Anmeldung bis 25.11.08 unter info@lawandwomen.ch

Juristinnen Schweiz

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 4. Dezember 2008, ab 17.00, Casinoplatz, Bern

«Rosen und Musik»

organisiert von der Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern, Bern und Thun.

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 4. Dezember 2008, 19.00 Reitschule, Frauenraum, Bern

Filmabend: «Wer bist du, dass du sprichst», Dokumentarfilm von Maria Binder und Verena Franke über sexuelle Foltererfahrung, Traumaverarbeitung und den Kampf um gesellschaftliche Veränderung

Frauenraum Reitschule Bern

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 4. Dezember 2008, ab 19.00, beim Rathaus Luzern

Standaktion im Rahmen von Schweigen für den Frieden

VPOD Frauen Luzern und Schweigen für den Frieden

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 4. Dezember 2008, 19.30, Münster, Bern

«Frauen an den Krisenherd: Die Friedenspolitik der Schweiz am Beispiel Sudan», Tamara Münger und Günther Baechler vom Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten im Gespräch

FriedensFrauen Weltweit

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 4. Dezember 2008, 20.00, Kino Rex, Pfäffikon

Filmvorführung: «Verstümmelt, geschlagen, missbraucht…» von Barbara Rady-Rupf,anschliessend Gespräch mit der Regisseurin und Claudia Hauser, Leiterin Frauenhaus und Beratungsstelle Zürcher Oberland

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Mittwoch, 3. Dezember 2008, Nachmittag und Abend, verschiedene unia-Sekretariate

Tag der offenen Tür gegen Lohndiskriminierung der Frauen. Die Gewerkschaft Unia öffnet am Nachmittag in mehreren Regionen ihre Türen und informiert interessierte Frauen, wie sie sich gegen Lohndiskriminierung wehren können.

Mehr Infos: www.16tage.ch

und www.unia.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Dienstag, 2. Dezember 2008, 12.15–13.30, Hotel Union, Luzern

Info & Lunch: «Häusliche Gewalt und dann? Praktische Folgen in Straf- und Zivilrecht»,
Gespräch mit Luzia Vetterli

Fachstelle Feministische Theologie und horizonte, Hochschulseelsorge Luzern

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Dienstag, 2. Dezember 2008, 18.00, Johanneskirche, Zürich

Benefizkonzert zu Gunsten der Stiftung Frauenhaus Zürich und des Vereins Mädchenhaus Zürich

die vogelfreien in concert unter der Leitung von Magda Vogel

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Dienstag, 2. Dezember 2008, 19.00 Reitschule, Frauenraum, Bern

Vortrag: «Ökonomische Sach- und Denkzwänge aus feministischer Perspektive» von Ulrike Knobloch,
Diskussion und Lounge mit Barbetriebab
19.00 Barbetrieb
19.30 Vortrag

Dafne - das feministische Netzwerk und Frauenraum Reitschule Bern

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Montag, 1. Dezember 2008, 18.30, Länggasstreff, Lerchenweg 35, Bern

Filmabend mit Apéro: «Grbavica» (Esmas Geheimnis) von Jasmila Zbanic, die Folgen des Krieges in Bosnien dargestellt anhand einer sensiblen Mutter-Tochter-Beziehungund deren Alltag in Sarajevo

BAFFAM, Beratungsstelle für Frauen und Familien mit Migrationshintergrund

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Sonntag 30. November 2008, 11.00, Kino Riffraff 3, Zürich

Filmmatinée: «Grbavica» von Jasmila Zbanic (Bosnien und Herzegowina 2006),
anschliessend Gespräch mit Fachfrauen zum Thema Vergewaltigung als Kriegsmittel.
Moderation: Alenka Ambros, unterstützt von der Neugass Kino AG

WILPFSchweiz (Women’s International League for Peace and Freedom)

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Sonntag, 30. November 2008, 18.00, Johanneskirche, Zürich

Benefizkonzert zu Gunsten der Stiftung Frauenhaus Zürich und des Vereins Mädchenhaus Zürich

die voglefreien in concert unter der Leitung von Magda Vogel

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Samstag, 29. November 2008, Märit, Thun

«Rosen und Musik» am Märit (Markt)

Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern, Bern und Thun

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Samstag, 29. November 2008, 10.00–17.00, Hirschenplatz, Zürich

Verkaufs- und Informationsstand zu den Tausenden von verschwundenen und getöteten indigenen Frauen in Nord-, Mittel- und Südamerika und zu Gewalt gegen Frauen in Kriegs- und Krisensituationen

Incomindios Schweiz und WILPFSchweiz

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Samstag, 29. November 2008, 11.00–12.00, Saal der Ochsenschüür, Pfrundhausgasse 3, (beim Kirchhofplatz), Schaffhausen

«Frauen stärken in Kosova - persönlich und gesellschaftlich», Referat von Lumnije Deqani, Leiterin des Frauenhauses in Kosova und albanisch-deutsche Gedichte von Mihane Balaj, interkulturelle Übersetzerin.
Mit Annette Dietschy, Osteuropa-Verantwortliche cfd.
Mit Imbiss

Schaffhauser Menschenrechtstage und cfd

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Samstag, 29. November 2008, 20.00–03.30, Reitschule, Frauenraum, Bern

«Stop Murder Music», Infoveranstaltung und Party gegen Homophobie und Homohass nicht nur im Dancehall-Reggae

Frauenraum Reitschule Bern

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Freitag, 28. November 2008, 10.00–16.00, Illuster, Uster

Standaktion mit Informationen zu Anlaufstellen

Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kt. Zürich und Frauenhaus/Beratungsstelle Zürcher Oberland

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Freitag, 28. November 2008, 13.00–20.30, Le Cap, Bern

Tagung: «Frauen und Männer in Konflikten. Vom Einfluss gewaltsamer Konflikte auf Geschlechterverhältnisse.» Mit Beiträgen von Frauen aus Palästina, Algerien und Kosova.

Anmeldung bis 17.11. unter 16tage(ät)cfd-ch.orgcfd – Christlicher Friedensdienst

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Freitag, 28. November 2008, ab 17.30, Quartierzentrum Aussersihl, Zürich

Bilderausstellung mit Werken von Opfern von Frauenhandel,
Apéro

FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Freitag, 28. November 2008, 19.00, Kirche St. Maria zu Franziskanern, Luzern

Ökumenische Feier zum Anlass der «16 Tage gegen Gewalt an Frauen»

Frauengemeinschaften der Stadt Luzern

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 27. November 2008, ab 18.00, Mahagony-Hall, Klösterlistutz 18, Bern

Fünf Jahre Beratungsarbeit von Gewalttätern zum Gewaltausstieg – drei Generationen Männer stellen sich dem Thema Gewalt: Urs Widmer, Schriftsteller; Pedro Lenz, Poet; Gabor&Co, Rapper

Berner Fach- und Beratungsstelle STOPPMännerGewalt

Mehr Infos: www.16tage.ch
und www.stoppmaennergewalt.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 27. November 2008, 18.00, Restaurant Zeughaushof, Kanonengasse 20, Zürich

«Geschlecht – Gehirn – Gender». Referat und Diskussion mit der Neuropsychologin Prof. Dr. phil Marianne Regard
ab 18.00 Barbetrieb
19.30 Referat

bif, Beratungs- und Informationsstelle für Frauen, gegen Gewalt in Ehe und Partnerschaft

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 27. November 2008, 19.30, Gewerkschaftshaus, Rebgasse 1, Grosser Saal, Basel

Frauen sehnen sich nach Frieden. Filmvorführung: «Schmerz und Revolte» in Anwesenheit der Regisseurin Lucienne Lanaz
Frauenstimmen aus Kriegsgebieten
Bilderausstellungaus den besetzten Gebieten in Palästina

Basler Frauenvereinigung für Frieden und Fortschritt

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 27. November 2008, 19.30, Park-Casino, Schaffhausen

Referat von Micheline Calmy-Rey über Menschenrechtspolitik
Verteilung von Schleifen

Schaffhauser Menschenrechtstage/HEKS-Arbeitsgruppe

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 27. November 2008, 19.30, Münster, Bern

«Friedensarbeit zwischen Diskretion und Provokation» - Friedensfrauen im Gespräch

FriedensFrauen Weltweit

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Mittwoch, 26. November 2008, 18.30, Rote Fabrik, Zürich

Filmvorführung: «Rachida» von Yamina Bachir
anschliessend Diskussion mit der Algerierin Cherifa Bouatta, Leiterin der cfd-Partnerorganisation SARP

cfd mit Rote Fabrik

Mehr Infos: www.16tage.ch


"frei leben – ohne gewalt“ ein weithin sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Dienstag, 25. November 2008, überall, Terre des Femmes Fahnenaktion

Machen Sie mit bei der Fahnenaktion!

Ob als öffentliche Einrichtung mit großen Fahnen oder als engagierte Privatperson mit dem Banner: Zeigen auch Sie Flagge für ein freies und selbstbestimmtes Leben für Mädchen und Frauen weltweit!

Beachten Sie den aktuellen Veranstaltungskalender zum 25. November auf unserer Homepage und teilen Sie uns auch Ihre Aktionen mit! Außerdem freuen wir uns über Fotos Ihrer Fahnenaktion für unsere Dokumentation.

www.frauenrechte.de


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Dienstag, 25. November 2008, 9.00 - 11.00, Rathausstrasse, Liestal

Mahnwache für gewaltbetroffene Frauen und Kinder
Informationsstand zu häuslicher Gewalt
Polizisten geben Auskunft zu Vorgehen und Richtlinien

Kirchliche Frauenstelle BL

Mehr Infos: www.16tage.ch


Lücken und Tücken. Dialog über die Interventionspraxis gegen Gewalt an Frauen in Ehe und Partnerschaft

25. November 2008 in Biel (Adresse und Zeit siehe Link unten ab Mitte August)

Die Dachorganisation der Frauenhäuser (DAO ),  die Feministische Koalition (FemCo)  und die Marche mondiale des femmes (MMF),  führen am 25. November 2008 in Biel eine Fachtagung zur Interventionspraxis gegen Gewalt an Frauen in Ehe und Partnerschaft.

Zur Bekämpfung von Gewalt in Ehe und Partnerschaft wurden in den letzten Jahren verschiedene Gesetze ausgearbeitet und in Kraft gesetzt. Der Widerspruch zwischen der Intention der Frauenbewegung und der heutigen Umsetzung fordert zum Dialog auf zwischen den AkteurInnen. An der Fachtagung am 25. November wird die neue Praxis in der Gewaltbekämpfung mit einem kritischen, feministischen Blick betrachtet. Aus unterschiedlichen Perspektiven der Interventionspraxis (Polizei, Justiz, Anwaltschaft, spezialisierte Beratungsstellen und Frauenhäuser) wird die Umsetzung der Gesetzgebung auf ihre Wirksamkeit überprüft.

Um Gewalt an Frauen in all ihren Ausformungen zu bekämpfen, sind sowohl ein politisches Bewusstsein, als auch Sensibilität gegenüber diskriminierenden Mechanismen notwendig. In diesem Sinne soll die Tagung auch die Vernetzung der unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure sowie das Knüpfen von Kontakten ermöglichen.

Referate:

Gewalt gegen Frauen, Gewalt in Ehe und Partnerschaft, Gewalt im Stillen (f) Patrizia Romito, Professorin für Sozial- und Gesellschaftspsychologie, Universität Triest

Gesetze gegen häusliche Gewalt zum Schutz der Opfer? Eine kritische kriminologische Standortbestimmung zur Lage in der Schweiz (d), Peter Mösch Payot, Mlaw, LL.M Jurist und Kriminologe, Hochschule Luzern

Die Rechtslage aus der Sicht einer Opferanwältin unter spezieller Berücksichtigung migrationsrechtlicher Hindernisse, Susanne Bertschi, Rechtsanwältin, Basel (d)

Ermitteln statt vermitteln. Was bedeutet die neue Gesetzgebung für die Polizeiarbeit? (d), Jean Pierre Monti, eh. Generalsekretär des Verbands Schweizerischer Polizeibeamter

Begleitung von gewaltbetroffenen Frauen. Tücken der Gesetzgebung für die Frauenhaus- und Opferberatungspraxis (f), Claudia Meyer, KoLeiterin Opferberatungsstelle Freiburg und Sozialarbeiterin Frauenhaus

Blick über die Grenze. Feministischer Blick und Erfahrungen aus Österreich  (d), Elfriede Fröschl, Mag. Prof.in (FH) DSA Forschungskoordinatoring FH Campus Wien

Workshops:

TeilnehmerInnen aus den verschiedenen Berufsgruppen treten in den Dialog mit ReferentInnen. Aussagen werden diskutiert und überprüft, Strategien werden entwickelt, um der Banalisierung der Gewalt gegen Frauen und Kinder entgegenzuwirken.

Die Tagung wird zweisprachig (d/f) geführt und im Plenum simultan übersetzt.

Das detaillierte Tagungsprogramm wird Mitte August per Mail versandt.

Weitere Informationen laufend auf www.25-11-2008.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Dienstag, 25. November 2008, ab 11.00, Lush-Shop, Lintheschergasse 8, Zürich

Projektpräsentation «Sexismus in der Werbung»
erste Aktion von «Reality Check»

Terre des femmes Schweiz
Team «Reality Check»

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Dienstag, 25. November 2008, 12.00–13.00, Bern, Innenstadt

Radio-Ballett zum Thema «Gewalt gegen Frauen»: Eine Aktion zum Mitmachen und Zuhören. TeilnehmerInnen begeben sich mit eigenem Radio zum Aktionsort und setzen Regieanweisungen von Radio RaBe synchron um.

Regieanweisungen werden per Radio 95,6fm bekannt gegebe

Was ist ein Radio-Ballett?
Alle haben ihre kleinen Radios, Handys oder mp3 Player mit Radiofunktion mit Kopfhörern dabei und hören über Radio Anweisungen. An einem Radioballett machen mehrere Menschen gleichzeitig das Gleiche. Mit Pantomime nehmen wir den öffentlichen Raum ein, um Gewalt an Frauen, die sich oftmals verborgen im Privaten abspielt, sichtbar zu machen und für Verwirrung bei PassantInnen zu sorgen. Nebst Themen wie häusliche Gewalt, Frauenhandel, Waffengewalt und Frauen im Krieg, stellen wir auch strukturelle Gewalt wie Diskriminierung in der Arbeitswelt symbolisch dar.
Die Bühne ist gross und wir brauchen noch viele MittänzerInnen
Damit diese Aktion möglichst wirkungsvoll ist, brauchen wir eure Mithilfe! Engagiert euch gegen Gewalt an Frauen und mobilisiert möglichst viele Frauen, und natürlich auch Männer, die bei der Aktion mitmachen. Es braucht keine Anmeldung, nur ein Radio.
Bern, Neuengasse am Dienstag 25.11., 12.15h, mit Radio RaBe 95,6fm am Ohr
Zürich, Limmatquai Nähe Rudolf-Brun-Brücke am Samstag 6.12., 13h, mit Radio LoRa 97,5fm am Ohr
Luzern, Kornmarkt am Mittwoch 10.12, 12.15h, mit Radio 3Fach 97,7fm am Ohr
Eine beschränkte Anzahl Radios stellen wir vor Ort zur Verfügung.

cfd und Radio RaBe

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Dienstag, 25. November 2008, 18.00, Bern, Münster

"Gesichter des Friedens"
Eine sehr eindrückliche Ausstellung der FriedensFrauen im Berner Münster.
Weltweit

Mehr Infos: www.16tage.ch

 


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Dienstag, 25. November 2008, 19.00–21.00, Reussport 2, Luzern

Frauenpalaver zum Thema häusliche Gewalt
Film- und Diskussionsabend

Co-Opera
Schweizerisches Arbeiterhilfswerk Zentralschweiz

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Dienstag, 25. November 2008, 19.30, Offene Kirche Elisabethen, Basel

Stärkungsritual für Frauen
am «Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen»

Frauenstelle der Römisch-Katholischen Kirche BS

Mehr Infos: www.16tage.ch


16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Dienstag, 25. November 2008, 19.30, Jugendhaus, Steinberggasse 31, Winterthur

Referat des Mädchenhauses Zürich: «Familiäre Gewalt an Mädchen und jungen Frauen»,
mit anschliessender Diskussion und Apero

Jugendhaus Winterthur in Zusammenarbeit mit Frau Organisator

Mehr Infos: www.16tage.ch


Lücken und Tücken. Dialog über die Interventionspraxis gegen Gewalt an Frauen in Ehe und Partnerschaft

25. November 2008, 08.45 - 17.00, Farelhaus, Biel

Die Dachorganisation der Frauenhäuser (DAO ),  die Feministische Koalition (FemCo)  und die Marche mondiale des femmes (MMF),  führen am 25. November 2008 in Biel eine Fachtagung zur Interventionspraxis gegen Gewalt an Frauen in Ehe und Partnerschaft.

Zur Bekämpfung von Gewalt in Ehe und Partnerschaft wurden in den letzten Jahren verschiedene Gesetze ausgearbeitet und in Kraft gesetzt. Der Widerspruch zwischen der Intention der Frauenbewegung und der heutigen Umsetzung fordert zum Dialog auf zwischen den AkteurInnen. An der Fachtagung am 25. November wird die neue Praxis in der Gewaltbekämpfung mit einem kritischen, feministischen Blick betrachtet. Aus unterschiedlichen Perspektiven der Interventionspraxis (Polizei, Justiz, Anwaltschaft, spezialisierte Beratungsstellen und Frauenhäuser) wird die Umsetzung der Gesetzgebung auf ihre Wirksamkeit überprüft.

Um Gewalt an Frauen in all ihren Ausformungen zu bekämpfen, sind sowohl ein politisches Bewusstsein, als auch Sensibilität gegenüber diskriminierenden Mechanismen notwendig. In diesem Sinne soll die Tagung auch die Vernetzung der unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure sowie das Knüpfen von Kontakten ermöglichen.

Referate:

Gewalt gegen Frauen, Gewalt in Ehe und Partnerschaft, Gewalt im Stillen (f) Patrizia Romito, Professorin für Sozial- und Gesellschaftspsychologie, Universität Triest

Gesetze gegen häusliche Gewalt zum Schutz der Opfer? Eine kritische kriminologische Standortbestimmung zur Lage in der Schweiz (d), Peter Mösch Payot, Mlaw, LL.M Jurist und Kriminologe, Hochschule Luzern

Die Rechtslage aus der Sicht einer Opferanwältin unter spezieller Berücksichtigung migrationsrechtlicher Hindernisse, Susanne Bertschi, Rechtsanwältin, Basel (d)

Ermitteln statt vermitteln. Was bedeutet die neue Gesetzgebung für die Polizeiarbeit? (d), Jean Pierre Monti, eh. Generalsekretär des Verbands Schweizerischer Polizeibeamter

Begleitung von gewaltbetroffenen Frauen. Tücken der Gesetzgebung für die Frauenhaus- und Opferberatungspraxis (f), Claudia Meyer, KoLeiterin Opferberatungsstelle Freiburg und Sozialarbeiterin Frauenhaus

Blick über die Grenze. Feministischer Blick und Erfahrungen aus Österreich  (d), Elfriede Fröschl, Mag. Prof.in (FH) DSA Forschungskoordinatoring FH Campus Wien

Workshops:

TeilnehmerInnen aus den verschiedenen Berufsgruppen treten in den Dialog mit ReferentInnen. Aussagen werden diskutiert und überprüft, Strategien werden entwickelt, um der Banalisierung der Gewalt gegen Frauen und Kinder entgegenzuwirken.

Die Tagung wird zweisprachig (d/f) geführt und im Plenum simultan übersetzt.

Das detaillierte Tagungsprogramm wird Mitte August per Mail versandt.

Weitere Informationen laufend auf www.25-11-2008.ch


Nationaler Tochtertag

13. November 2008

Mädchen und Knaben erhalten die Gelegenheit, sich mit dem Thema Lebensentwürfe auseinanderzusetzen. Der Tochtertag bereitet auf die Berufswahlphase vor und unterstützt die Berufsorientierung von Mädchen und öffnet den Knaben Blick auf verschiedene Lebensperspektiven.

Der Tochtertag wurde von der Konferenz der Schweizerischen Gleichstellungsbeauftragten initiiert und 2001 erstmals als Vater-Tochtertag durchgeführt. Seither wird er kontinuierlich ausgebaut zu einem Tag, der einen Beitrag zur Gleichstellung von Mädchen und Knaben leisten will.

Die Mädchen können am Tochtertag die Arbeitswelt am Arbeitsplatz der Eltern erkunden oder an einem der beiden Projekte zur Förderung des Technik- und Informatikinteresses Mädchen-Technik-los! und Mädchen-Informatik-los! teilnehmen. Erstmals öffnen im internationalen Jahr der Informatik zahlreiche Schweizer Banken, Versicherungen, Industriebetriebe, Fachhochschulen und Hilfsorganisationen mit Informatik-Abteilungen ihre Türen für interessierte Mädchen.

Knaben setzen sich an einem Projekttag mit an der Schule mit verschiedenen Lebensentwürfen auseinander. Oder sie erhalten im Rahmen des Projekts Ein Tag als Profibetreuer mit ihrer Schulklasse die Gelegenheit, in Altersheimen und Kindertagesstätten Einblick in Betreuungsberufe zu erhalten.

Die FFG vermittelt ausserdem in Zusammenarbeit mit der Fachstelle UND Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen rollenteilende Väter an Schulklassen. Väter, die sich in Haushalt und Familie aktiv engagieren, berichten aus ihrem Alltag.

Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann, Kanton Zürich

Weitere Infos unter:

 

 


Killer’s Paradise – Weiblichkeit als Risiko?

Donnerstag 30. Oktober 08, 19Uhr, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Zürich

Schätzungsweise 600 Frauen werden in Guatemala jährlich ermordet. Die Suche nach Gründen ist schwierig – bestraft wird niemand.

film (engl.) von Dirk Nel (BBC) mit anschliessenden Beiträgen von Nadia Graber (PBI-Freiwillige, Guatemala 2007/2008) und Alma Noser (AI Lateinamerika)

Eintritt: Fr. 15.-
www.stadt-zuerich.ch/karldergrosse


Sexuelle Belästigung: Erkennen, Konsequenzen ziehen und Kosten sparen

Donnerstag, 30. Oktober 2008, Hotel Bern, Zeughausgasse 9, Bern

Das Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann und das Staatssekretariat für Wirtschaft haben gemeinsam praxisnahe Materialien zur Prävention und zum Umgang mit Fällen sexueller Belästigung am Arbeitplatz erarbeitet. An der Fachtagung erfahren Personalverantwortliche und Führungskräfte, wie sie diese Instrumente wirksam in ihrem Verantwortungsbereich umsetzen können. Beispiele aus der Praxis zeigen mögliche Wege aus der Komplexität von konkreten Fällen.

Leitung: Patricia Schulz, Direktorin des Eidg. Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann
Kosten: 250 Franken inkl. Unterlagen, Getränke und Stehlunch
Anmeldung und weitere Informationen bis zum 9. Oktober 2008 unter: www.okapublic.ch/aktuelles/index.htm


Guatemala - sexuelle Orientierung als Bedrohung?

Mittwoch 22. Oktober 2008, 19Uhr, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Zürich

Ausgrenzung, Intoleranz und Straffreiheit bei Verbrechen gegen sexuelle Minderheiten gehören in Guatemala zum Alltag. Bericht über die Verfolgung von Schwulen, Lesben und Transgender von Jorge López (Präsident) und Zulma (Mitarbeiterin von der Guatemaltekischen Organisation OASIS – Organisation zur Unterstützung einer integren Sexualität/HIV-Prävention) Kommentar: Hans Markus Herren, queeramnesty

Eintritt: Fr. 15.-
www.stadt-zuerich.ch/karldergrosse


Aktion BH - für Früherkennungsprogramme von Brustkrebs

20. Oktober 2008, ab 15 Uhr, Bundesplatz in Bern

eine Aktion, die bewegt und wachrüttelt

Für eine Aktion auf dem Bundesplatz in Bern am 20. Oktober 2008, ab 15 Uhr, sammeln wir 1‘500 alte BHs. Jeder steht symbolisch für eine Frau, die letztes Jahr in der Schweiz an Brustkrebs gestorben ist.

Mit unserer Aktion setzen wir ein Zeichen für die schweizweite Einführung von Früherkennungsprogrammen. Denn noch immer sterben in unserem Land zu viele Frauen an Brustkrebs, weil er zu spät entdeckt worden ist.

Unsere Vision: eine laaaange Wäscheleine in Bern, an der 1‘500 BHs flattern.

Wir haben Frauen in der ganzen Schweiz eingeladen, alte BHs und Bikinioberteile in ein Couvert zu stecken und zu schicken. Unser Postfach: Aktion BH, Postfach 13, 3036 Detligen

Die Aktion ist phantastisch angelaufen. Seit wenigen Wochen treffen bei uns Hunderte BHs ein!! Das Postfach ist häufig zu klein für all die Couverts und Päckli!

Aktion BH - eine Aktion, die aufwühlt und nach Taten schreit

Unterstützt von der Bernischen Krebsliga.

www.aktion-bh.ch


Offene Worte - Zur Aktualität von Iris von Rotens "Frauen im Laufgitter"

Freitag 17. Oktober 2008, 19 - 21.30 Uhr und Samstag 18. Oktober 2008, 10 - 19 Uhr 2008 in der Imprimerie, St-Johannes-Vorstadt 19/21, Basel

Im Herbst 2008 jährt sich das Erscheinen von Iris von Rotens Buch Frauen im Laufgitter zum 50. Mal. 1958 lösten ihre Offenen Worte zur Stellung der Frau eine riesige öffentliche Polemik aus. Die Kritik zielte dabei mehr auf die Person der Autorin denn auf das unbequeme Bild, das Iris von Roten mit spitzer Feder von den Problemen des weiblichen Lebens in der Schweiz zeichnete. So verfehlte das Werk seine Wirkung - es kam buchstäblich zu früh. Seither ist Frauen im Laufgitter zwar zum Bestseller geworden, aber eine umfassende Beschäftigung mit den Analysen von Iris von Roten ist bis heute ausgeblieben.

Die Veranstaltung Offene Worte holt das nun endlich nach. Ausgehend von der Einschätzung, dass Iris von Rotens Streitschrift bis heute kaum etwas von ihrer Brisanz und Intensität verloren hat, wurden WissenschaftlerInnen, Künstlerinnen und Politikerinnen verschiedener Generationen eingeladen. In Referaten und Diskussionen gehen sie der Frage nach, ob und wie dieses streitbare Buch auch heute noch zum Schreiben, Denken und Handeln anregt. Iris von Rotens Frauen im Laufgitter ist im Buchhandel erhältlich.

Mehr Informationen: www.genderstudies.unibas.ch unter aktuelles


Buchvernissage "Frauen führen. Auch bei Ihnen?" von Trix Angst

Dienstag, 24. Juni 2008, 17.00 Uhr, Walcheturm 267, Ahnengalerie, Eingang Walcheplatz 2, Zürich

Zum Thema Frauen in Führungspositionen sprechen
Dr. Kathrin Arioli, Leiterin Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann
Dr. Ursula Gut-Winterberger, Regierungsrätin, Finanzdirektion
Trix Angst, Autorin, Arbeits- und Organisationspsychologin
Prof. Dr. Christoph Baitsch, Herausgeber, Organisationsberater

Anmeldung bis 20. Juni 2008 bei der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann , Tel 043 259 25 72

zum Buch:
Woran liegt es, dass Frauen in Führungspositionen weitaus seltener anzutreffen sind als Männer? Diese Frage bildete den Ausgangspunkt für eine Untersuchung in der Verwaltung des Kantons Zürich. Es ist eine Typologie für Organisationseinheiten entstanden, die sich in ihrer Haltung und Praxis gegenüber Frauen im Kader unterscheiden. An diese Typologie knüpft ein neues Arbeitsinstrument für die Führungs-, Personal- und Gleichstellungsarbeit an: Damit lassen sich Organisationseinheiten diagnostizieren und Möglichkeiten aufzeigen, wie der Frauenanteil in Führungspositionen erhöht werden kann.


Tag der Lohngleichheit

Samstag, 14. Juni 2008, ab 10.00 Uhr im Restaurant Zeughaushof (im Kasernenhof), Kanonengasse 20, Zürich

14. Juni 1991, Frauenstreik in der ganzen Schweiz: 10 Jahre nach der Verankerung der Gleichstellung in der Bundesverfassung hatte sich nicht viel geändert.

Und heute?
In Sachen Lohngleichheit haben wir seit dem Frauenstreiktag vom 14. Juni 1991 zumindest einen Fortschritt erzielt: Lohngleichheit ist Thema. Wöchentlich werden die Ergebnisse irgendeiner Untersuchung veröffentlicht, die besagt, dass Frauen deutlich weniger verdienen als ihre Kollegen. Zum Beispiel belegt eine neue Studie, dass junge Frauen sechs Jahre nach Ende der obligatorischen Schulzeit im Durchschnitt zehn Prozent weniger als junge Männer verdienen. Oder wir lesen, dass sich die Lohnschere ab dem Alter 45 zunehmend zu Ungunsten der Frauen öffnet. Diese Erkenntnisse führen leider nicht automatisch zur notwendigen Korrektur in der Praxis. Lohngleichheit muss nach wie vor erstritten werden.

Ab 10.00 Uhr: Brunch im Restaurant Zeughaushof (im Kasernenhof, Kanonengasse 20, Zürich, Bus 31 bis Haltestelle Kanonengasse)

11.00 – 12.30 Uhr: Der Lohngleichheitsreport – eine Filmreportage aus dem Arbeitsalltag von Frauen, die sich erfolgreich gegen Lohnungleichheit zur Wehr gesetzt haben. Einführung und Diskussion mit Kathrin Arioli, Leiterin der Fachstelle für Gleichberechtigungsfragen des Kantons Zürich.

Anschliessend: Austausch mit Gewerkschaftsfrauen, die aktiv an einer Lohnklage beteiligt waren.

Ende der Veranstaltung: 14.00 Uhr

Überblick über den Stand der aktuellen Gleichstellungsverfahren vor Gerichtunter www.gleichstellungsgesetz.ch


Gute Tagesbetreuung für Kinder

Freitag, 13. Juni 2008, 9.45 bis 16.30 Uhr, Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, Bern

Gute Tagesbetreuung für Kinder - Qualität und Anstellungsbedingungen

Mit u.a. Christine Flitner und Michela Bovolenta (Zentralsekretärinnen vpod), Thomas Jaun (Leiter der Fachschule für familienergänzende Kindererziehung), Marianne Zogmal (Association romande des directeurs et directrices d'Institutions de le petite enfance). Ateliers zu Rahmenbedingungen, Gesamtarbeitsverträgen, Integration und Sprachförderung, Aubildung, Qualität und Finanzierung.

Anmeldung 


Frauen in Schwarz gegen die israelische Besatzung

Samstag, 17. Mai 2008, 13.00 Uhr, Waisenhausplatz Bern

Jeden Freitag vor Beginn des Sabbats demonstrieren in Jerusalem schwarz gekleidete Israelinnen gegen die Besetzung der palästinensischen Gebiete. Als „Frauen inSchwarz“ wollen auch wir das Ende der Besatzung fordern. Wir verteilen uns in Gruppen im ganzen Stadtzentrum.

Die Aktion ist in Vorbereitung
Melden Sie sich bei www.nahostfrieden.ch, wenn Ihre Organisation die Aktion unterstützen will.


Solidaritätskundgebung für Eveline Widmer-Schlumpf

Freitag, 11. April 2008, 14.00-15.30 Uhr auf dem Bundesplatz Bern

alliance F und die Dachverbände der Schweizerischen Dachorganisationen verurteilen aufs Schärfste den rüden Umgang mit der nach rechtsstaatlichen und demokratischen Grundsätzen gewählten Bundesrätin. Sie lehnen die Diffamierungen gegenüber Eveline Widmer-Schlumpf kategorisch ab und sprechen sich deutlich für eine anständige und tolerante politische Kultur aus.


Internationaler Kongress zu Gleichstellung in den Städten

4./5. April 2008, Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich

Organisiert wird der Kongress durch die Städte Zürich, Basel, Bern und Genf. Vorgestellt werden innovative Projekte aus 15 europäischen Städten zu Themen wie Migration, Kinderbetreuung, Frauenhandel, Stadtplanung, Lohngleichheit, Häusliche Gewalt, gender budgeting und Gewaltprävention bei Jugendlichen. Der Kongress bietet Austausch und Vernetzung für Fachleute aus der Wissenschaft, den NGO, der Politik und den Medien sowie für an Gleichstellung interessierte Personen.

Programm und Anmeldung


Malinowka, Ein Präventionsprojekt gegen Frauenhandel in Minsk

Donnerstag, 3. April 2008, 19.00 Uhr, Mediensaal Kornhaus, Bern

Menschenhandel – Frauenhandel: das Geschäft mit der «weissen Sklaverei» boomt. Zwei Drittel der Betroffenen sind Frauen. Allein in Europa werden nach internationalen Schätzungen jährlich rund eine halbe Million Mädchen und junge Frauen Opfer von Menschenhandel. Wer sind sie? Woher kommen sie? Wer sind die Täter? Welche Präventionsmassnahmen gibt es in den Herkunftsländern? Was können die Zielländer tun? Antworten auf diese Fragen und Einblicke in die Mechanismen des Menschenhandels gibt ein Filmvortrag von Dr. Irina Gruschewaja, Menschenrechtlerin aus Weissrussland. Sie zeigt einen Film der deutschen TVJournalistin Inge Bell über das Geschäft mit der Ware Frau und berichtet aus erster Hand über die schwierige Präventionsarbeit ihres Hilfsprojektes «Malinowka» in Minsk (Weissrussland).


Sturmgewehre ins Zeughaus!

Volkinitiative für den Schutz vor Waffengewalt

Immer wieder kommt es mit Armee- und anderen Waffen zu Familiendramen und Selbstmorden. Alleine durch Ordonnanzwaffen sterben jedes Jahr rund 300 Menschen. Wenn Schusswaffen nicht so leicht verfügbar wären, könnten tödliche Kurzschlusshandlungen verhindert werden. Bei vielen Fällen von häuslicher Gewalt wird die Waffe im Haus von Männern als Machtinstrument eingesetzt. Schon die latente Drohung mit Waffengewalt kann Frauen und Kindern das Leben zur Hölle machen. Deshalb muss endlich mit dem verhängnisvollen Männlichkeitsideal «wehrhaft ist ehrhaft» gebrochen werden. Unterschriftenbogen herunterladen


Aktionstag gegen Mädchenbeschneidung

8. März 2008

Die UNICEF Schweiz ruft am 8. März zum Aktionstag gegen Mädchenbeschneidung auf. Mehr Informationen bei: UNICEF


Kampagne Euro 08 gegen Frauenhandel

8. März 2008

Am 8. März wird die Kampagne Euro 08 gegen Frauenhandel lancieret mit Strassenaktionen in den Austragungsstädten der Euro 08 – Basel, Bern, Genf und Zürich.

Besammlung zur Demo in Zürich 12 Uhr, WerdmühleplatzWeitere Informationen bei frauenhandeleuro08


Internationaler Frauentag in Winterthur

8. März 2008

Marktgasse, 9.00 - 12.00 Uhr. Frauen-Info-Parcours, organisiert von SP und Gewerkschaftsbund Winterthur, durch die Marktgasse. Stände zu den Themen Zwangsheirat, Beschneidung, häusliche Gewalt, Lohnungleichheit.

11.00 Uhr Führung mit Stadträtin Pearl Pedergagna, Treffpunkt beim ersten Stand in der Marktgasse, Höhe ZKB. Anschliessend Apéro.

Mehr Informationen bei www.frauenorganisator.ch.vu  


Internationaler Frauenkampftag, Frauendemo 8. März

Frauen die kämpfen, sind Frauen die leben

Demo 8. März, 13.30 Uhr Hechtplatz Zürich


Aufruf Strassenaktion gegen Frauenhandel

8. März 2008, 12 Uhr Werdmühleplatz, Zürich - Umzug durch die Innenstadt

Aufruf 'Kampagne Euro 08 gegen Frauenhandel' und 'FIZ - Fraueninformationszentrum für Frauen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa': Stopp Frauenhandel! Mehr Schutz und mehr Rechte für die Opfer von Frauenhandel in der Schweiz!


Koordinationstreffen für den 8. März

Donnerstag, 28. Februar 2008, 19.30 Uh, Frauenzentrum, Mattengasse 27, Zürich

Zur Planung einer grossen, bunten, lautstarken Demo am 8. März um 13.30 Uhr auf dem Hechtplatz in Zürich.

 

 

 


Gleicher Lohn - wann endlich?

Die soeben veröffentlichten Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2006 machen es deutlich: Die Frauen erhalten noch immer rund einen Fünftel weniger Lohn als ihre männlichen Berufskollegen!

Mehr Infos beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund (pdf 52kb) 


Frauenzentrum - Neue Veranstaltungsreihe 'Querbeet'

Jeweils Donnerstag, 18.30–20.30, Mattengasse 27, 8005 Zürich, 1. Stock

Diskussion. Der Apéro bietet zudem die Möglichkeit, sich informellDas Frauenzentrum startet im Januar die Themenreihe Querbeet’, welche spannende Orte und Themenbereiche querdurchs soziale Netz für interessierte Frauen zugänglich macht. Fachfrauen werden Projekte, Bücher, Beratungsstellen und Themenvorstellen und ihr Wissen über aktuelle und spannende Erkenntnisse zugänglich machen. Querbeet bietet vom Januar bis Dezember 2007ausgewählte Trouvaillen an, mit Informationen, Platz für Fragen und für auszutauschen und zu vernetzen.

Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr 2007 mit Euch!

Details und Daten siehe beiliegenden Flyer (pdf, 1 S, 461 kB). 

Oder ist zu beziehen unter 044 272 05 04 (Büro Frauenzentrum).

Fr. 15.- pro Abend / pro Frau

 


Online Petition - Stoppt den Frauenhandel in Griechenland!

"Seit den frühen neunziger Jahren ist Griechenland ein Ziel- und Durchgangsland für Frauenhandel. Trotzdem hat die griechische Regierung bislang nur ungenügende Massnahmen getroffen, um den Frauen Schutz und Unterstützung zu bieten. Fordern Sie die Regierung dazu auf, die Opfer von Frauenhandel besser zu schützen."

Wer die Online-Petition unterschreiben will, klickt hier

Zudem: Informationen zum Thema Frauenhandel an der Euro08.


Stopp Gewalt gegen Frauen

Samstag, 24. November 2007

Solidaritätslauf mit VIPS, Start 13.30 Stadthaus Zürich, Moderation Susanne Kunz, Musik, Marktplatz und Infostände.

Vip gegen Gewalt an Frauen  


Frau - Klasse - Kampf
immer schön nach oben rechts zielen...

7. November 2007, 19 Uhr, Volkshaus, Gelber Saal, Veranstaltung mit Frigga Haug

"Muss Kapitalismuskritik feministisch sein?" Diese Frage wird im Zentrum der Veranstaltung mit Frigga Haug stehen.

Die marxistisch-feministische Soziologin und Philosophin Frigga Haug wird von einem historischen Abriss der Frauenbewegungen und deren Kämpfe bis zur heutigen Situation einen Bogen spannen.

Was sind ihre Schlussfolgerungen? Auf welchen Erkenntnissen basiert ihr Begriff "GeschlechterVerhältnisse" und weshalb sind Produktionsverhältnisse auch Geschlechterverhältnisse? Durch eine marxistische Analyse von Gesellschaft sollen die ökonomischen und sozialen Verhältnisse und Widersprüche aufgezeigt werden.

Geschlechterverhältnisse reproduzieren und gestalten sich dabei bis heute immer wieder neu. Weiter soll aber auch die Frage sein, was das für die politische Praxis heute bedeutet. Geben ihre Analysen Antworten auf die Frage, wie die aktuellen Widersprüche als Triebkraft für neueProduktions- und Geschlechterverhältnisse wirken und den Frauenkampf aktivieren können?

 

Weitere Informationen unter:


Frauen in den Nationalrat

Sonntag, 21. Oktober 2007, Nationalratswahlen

Alternative Liste
Anja Recher, 1975, Studentin/Velokurierin/Heilpädagogin, Zürich
Susi Wiederkehr, 1948, Zoologische Präparatorin, Uster
Anja Peter, 1980, Studentin, Winterthur
Thelma Huber, 1962, alt Gemeinderätin, Zürich
Katharina Gander, 1976, Historikerin/Kommunikationsfachfrau, Winterthur
Glenda Loebell-Ryan, 1954, Sozialarbeiterin, Zürich
Denise Tunali-Beytekin, 1960, Sozialarbeiterin, Zürich
Rahel El-Maawi, 1977, soziokulturelle Animatorin FH, Zürich
Isabel Maiorano, 1975, Sozialpädagogin, Zürich
Malu Dubach, 1967, Sozialarbeiterin, Winterthur
Rosita Schaub, 1963, Sozialarbeiterin, Zürich
Yvonne Dürsteler-Severa, 1949, Hausbrauerin, Winterthur
Ruth Bieri, 1956, Musikerin, Zürich
Christina Wellinger, 1960, Leiterin Museumsdienste, Zürich
Afra Weidmann, 1935, pensioniert, Zürich
Irène Schweizer, 1941, Musikerin, Zürich

Grüne
Ruth Genner, Zürich (bisher)
Marlies Bänziger, Winterthur
Katharina Prelicz-Huber, Zürich
Lilith Hübscher, Winterthur
Esther Hildebrand, Bezirk Pfäffikon
Susanne Rihs, Bezirk Bülach
Edith Spörri, Bezirk Dielsdorf
Jeanine Kosch, Bezirk Horgen
Heidi Bucher, Zürich
Annelies Huber-Ehrsam, Winterthur
Ornella Ferro, Bezirk, Uster
Gaby Kisker, Zürich
Angela Wittensöldner, Bezirk Uster
Maria Rohweder, Bezirk Meilen
Dora Frei Santschi, Bezirk Dietikon
Esther Guyer, Zürich

Partei der Arbeit
Meral Bozay-Sahin, Büroangestellte, Dietikon
Anjuska Weil, Geschäftsführerin, Zürich 
Angela Martucc,i Wissenschaftliche Assistentin, Winterthur
Rita Maiorano, Verwaltungsangestellte, Zürich
Käthi Weber-Strub, Lehrerin, Zürich
Heidi Bolliger Werner, Med. Laborantin, Zürich
Marianne Angst-Kummle, Sozialpädagogin, Zürich
Käthi Schwab, Sozialpädagogin, Zürich
Noëmi Landolt, Studentin, St. Gallen
Jadranka Zivojevic, Juristin, / Sozialpädagogin Zürich
Lydia Kesselring, Kaufm. Angestellte, Hüttwilen
Christina Doan-Handloser, Tagesmutter, Zürich

SP
Chantal Galladé, Winterthur (bisher)
Jacqueline Fehr, Winterthur (bisher)
Anita Thanei, Zürich (bisher)
Christine Goll, Zürich (bisher)
Vreni Müller-Hemmi, Zürich (bisher)
Vreni Hubmann, Zürich (bisher)
Barbara Marty Kälin, Bertschikon (bisher)
Julia Gerber Rüegg, Wädenswil
Jacqueline Badran, Zürich
Gülizar Cestan, Zürich
Karin Maeder-Zuberbühler, Rüti
Rosemarie Joss, Dietikon
Doris Schneebeli,Affoltern a. A.
Ursula Angst-Vonwiler, Pfäffikon
Erika Ziltener, Zürich
Andrea Kennel, Dübendorf
Lucia Tozzi, Zürich
Beatrice Reimann, Zürich
Cécile Krebs, Winterthur


Wahlkandidatinnen im Gespräch

Donnerstag, 13. September 2007, 20.00 Uhr, Theater am Stadelhofen, Zürich

Die Ständeratskandidatinnen Chantal Galladé, Verena Diener und Kathy Riklin und die Nationalratskandidatinnen Natalie Rickli und Lena Schneller bestreiten gemeinsam einen von jungen Frauen vorbereiteten Anlass, der unter dem Mentoringprogramm der Zürcher Frauenzentrale läuft.


Mehr Kinderbetreuungsplätze gefordert

Jetzt unterschreiben für mehr Kinderbetreuungsplätze im Kanton Zürich!

Hier Unterschriftenbogen herunterladen!

Mehr Infos: http://www.kinderbetreuung-ja.ch/inkuerze.html


Massnahmen zum Schutz bei Gewalt in Familien

Donnerstag, 14. Juni 2007, 20 Uhr, Alter Stadthaussaal, Marktgasse 53, Winterthur

Das Winterthurer Frauen-Nottelefon lädt zu einer Podiumsdiskussion ein, an der ÖsterreicherInnen von ihren Erfahrungen mit dem neuen Bundesgesetz zu Schutz bei Gewalt in Familien berichten.


14. juni 2007 Tag der Lohngleichheit

vpod frauenforum Zürich

Die perfekte Frau!
Theater und Fest im Kulturmarkt
www.kulturmarkt.ch
Aemtlerstrasse 23, 8003 Zürich (Naehe Schmiede Wiedikon, Kreuzung Kalkbreite/Aemtlerstrasse)

Programm:
Ab 19h Barbetrieb
19:30h Begrüssung Doris Schüepp, Generalsekretärin vpod
Anschliessend Einführung zum Thema Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit
20h spielt das Colori-Theater St. Gallen www.colori.ch
Improvisation und Szenen: Die perfekte Frau! - wie schafft sie das nur?
Erwerbsarbeit 50%
Haushalt/Familie/Beziehung 50%
Freie Zeit 50%
=Total 100%

ab 21:30h Barbetrieb, Musik und Plauderei
Kollekte

vpod frauenforum Zürich
Birmensdorferstr. 67
8004 Zürich
044 295 30 00
info at vpod-zh dot ch
www.vpod-zh.ch

Wir freuen uns auf einen spannenden und unterhaltsamen Abend!

Flyer (pdf)


 


Ganzer Lohn für ganze Arbeit

Donnerstag, 22. März 2007, 18.30, Frauenzentrum, Mattengasse 27, 8005 Zürich

Immer noch erhalten Frauen weniger Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit als ihre männlichen Kollegen. Wenn ein Mann für eine bestimmte Arbeit Fr. 50.- erhält, muss sich eine Frau mit Fr. 39.- begnügen.
Welche Unterstützung bietet uns das Gleichstellungsgesetz?

Therese Wüthrich, Frauensekretärin der Mediengewerkschaft comedia

Eintritt: Fr. 15.-


Demo: 8. März 2008 Internationaler Frauenkampftag in Zürich

Samstag, 10. März 2007, 13.30 Uhr, Hechtplatz, Zürich

  • Motto: "Lass uns aus der Rolle fallen, damit wir nicht in die Falle rollen!"
  • Org.: Revolutionäres FrauenLesbenBündnis zum 8. März
  • PC-Konto: 80-23179-1 

Demo: Internationaler Frauenkampftag in Bern

Donnerstag, 8. März 2007, 12.30 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern

  • In Bern wird entschieden!
  • Wir sind da!
  • Lohngleichheit Ja!

Die Nationalratsdebatte vom 8. März 2007 ist nicht wie jede andere. Auf der Traktandenliste steht die Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes, welche vom eidgenössischen Justizdepartement in Auftrag gegeben wurde. Zur Debatte stehen aber auch hängige parlamentarische Vorstösse zum Thema Gleichstellung im Erwerbsleben und zur Lohngleichheit. Konkrete Massnahmen für die Gleichstellung von Frau und Mann sind notwendig. Leider lehnt der Bundesrat fast alle Vorschläge ab.

Das Gleichstellungsgesetz von 1996 ist eine grosse Errungenschaft; es ist dank dem Frauenstreik von 1991 zustande gekommen. Nun sind wir alle verantwortlich, dass dieses Gesetz endlich umgesetzt wird!


Stopp Mädchenbeschneidung!

Alle 10 Sekunden wird ein Mädchen genital beschnitten. Weltweit sind es jedes Jahr 3 Millionen. Jedes Mädchen ist eines zuviel.
UNICEF setzt sich weltweit für ein Verbot dieser schmerzvollen Praktik ein. Auch in der Schweiz. Hierzulande wird die Zahl der betroffenen und gefährdeten Mädchen und Frauen auf ca. 6700 geschätzt.
Ab 6. Februar, dem internationalen Tag gegen Mädchenbeschneidung, ruft UNICEF Schweiz dazu auf, ein Verbot dieser schmerzvollen Praktik in allen Ländern zu fordern und die Verankerung einer Strafnorm gegen alle Formen der weiblichen Genitalverstümmelung im Schweizerischen Strafgesetzbuch zu unterstützen.
Geben Sie jetzt Ihre Stimme ab auf www.unicef.ch und unterstützen Sie mit Ihrem Namen die Forderung nach einem gesetzlichen Verbot von Mädchenbeschneidung in der Schweiz.

Ein Schritt Richtung Lohngleichheit

Immer noch bekommen Frauen weiniger Lohn. Mit der 1-12 Initiative kann diese Ungerechtigkeit zwar nicht beseitigt aber abgeschwächt werden. 

Heute verdient ein Top-Manager in der Schweiz im Schnitt 56 Mal mehr als sein/e Mitarbeiter/in mit dem kleinsten Einkommen. Das soll sich ändern. Niemand soll in einem Jahr weniger verdienen als der Top-Manager im gleichen Unternehmen in einem Montat verdient!

Mehr Infos und Unterschriftenbogen auf www.juso.ch/de/1-zu-12-Initiative


Kinderbetreuung 2x Ja - Abstimmung Kanton Zürich

JA zur Wahlfreiheit
JA zur Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit

Alle Eltern sollen das Familienmodell und die Betreuungsart für ihre Kinder wählen können, welches ihren Bedürfnissen am besten entspricht – ob zu Hause oder ergänzend dazu in einer Betreuungseinrichtung und unabhängig vom Wohnort und Einkommen. Diese Wahlfreiheit haben sie aber heute nicht, weil Betreuungsplätze trotz grosser Nachfrage fehlen. Es braucht 8000 bis 9000 zusätzliche Plätze im Kanton Zürich. Heute sind es gesamthaft 9`500 Plätze.
Viele Familien mit tiefen und mittleren Einkommen sind darauf angewiesen, dass beide Elternteile arbeiten. Ein gutes und bezahlbares Betreuungsangebot ist hier eine wirtschaftliche Notwendigkeit – keine freie Wahl. Wenn familienergänzende Betreuungsangebote fehlen oder zu teuer sind, bleiben viele Kinder in der schulfreien Zeit meist unbetreut zu Hause. Auf über 40 Prozent der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren trifft diese bittere Tatsache leider zu.
Viele gut ausgebildete Frauen ziehen sich nach der Geburt ihres Kindes aus dem Arbeitsmarkt zurück. Nach dem Unterbruch arbeiten sie – wenn überhaupt – oft nur in Teilzeitbeschäftigungen. Dadurch geht der Wirtschaft ein wichtiges Arbeitskräftepotenzial verloren. Um diese wichtigen Ressourcen zu nutzen und zu behalten, berücksichtigen viele Unternehmen bei der Wahl ihres Standortes das Betreuungsangebot vor Ort.
JA zur Chancengleichheit
JA zu einem bezahlbaren und fair finanzierten Betreuungsangebot

Die frühkindliche Betreuung in guter Qualität wirkt sich positiv auf den späteren Bildungs- und Berufsweg. Kinder aus bildungsfernen und fremdsprachigen Familien bekommen durch die familienergänzende Betreuung im Vorschulalter bessere Integrationsvoraussetzungen und Bildungschancen. Die öffentliche Hand erspart sich dadurch spätere Sozialkosten.
Arbeit muss sich lohnen! Wenn das zusätzliche Einkommen durch die Erwerbsarbeit beider Elternteile für die Kosten der Kinderbetreuung und die höheren Steuern nahezu aufgebraucht wird, lohnt sich die Arbeit nicht. Darum muss die finanzielle Belastung ausgewogen auf die Eltern, Gemeinden und den Kanton aufgeteilt und bei den Elterntarifen muss die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit berücksichtigt werden.
Ein doppeltes JA mit Vorzug für die Initiative
Im gesamtgesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Interesse müssen im Kanton Zürich dringend zusätzliche, qualitativ gute Betreuungsplätze geschaffen werden. Die Initiative Kinderbetreuung JA! gewährleistet diesen raschen Ausbau und garantiert eine gerechte Aufteilung der Kosten.

Mehr Infos: www.kinderbetreuung-ja.ch


40 Jahre Frauenstimmrecht - Erinnerungsstücke im Landesmuseum Zürich

Mit einer Zweidrittelsmehrheit nahm das männliche Stimmvolk am 7. Februar 1971 das Frauenstimmrecht an. Das Landesmuseum präsentiert aus diesem historischen Anlass im Februar Erinnerungsstücke als Objekte des Monats in der Ausstellung «Geschichte Schweiz». So erinnert zum Beispiel eine kleine Trillerpfeife an die Grossdemonstration am 1. März 1969 auf dem Bundesplatz in Bern.

Das Landesmuseum sucht handfeste Erinnerungen.
Die Erinnerungen an die Zeit vor dem Frauenstimmrecht sind vielfältig. Das Schweizerische Nationalmuseum sucht Erinnerungsstücke aus dem Kampf um das Frauenstimmrecht. Ob Befürworter oder Gegnerin, das Schweizerische Nationalmuseum sucht Ihre Trillerpfeife, Umzugsfackel, Demo-Transparente und Ansteckknöpfe, Postkarten, Aufkleber, Plakate etc. und Ihre Geschichte dazu. Wenn Sie einen Gegenstand haben, den Sie dem Schweizerischen Nationalmuseum schenken möchten, kontaktieren Sie uns: Rebecca Sanders | Kuratorin Landesmuseum Zürich | +41 (0)44 218 65 61 oder rebecca.sanders@snm.admin.ch
Sie können Ihr Objekt am Montag, 14. und am 28. Februar zwischen 14 und 16 Uhr ins Landesmuseum bringen. Rebecca Sanders wird Ihre Geschichte am Welcome Desk entgegennehmen.


Gleiche Chancen für alle Familien

Petition für die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare mit Ehepaaren in Bezug auf Elternrechte und Adoption

Der heutige Ausschluss von Personen in eingetragener PartnerInnenschaft von Adoption, eingeschlossen Stiefkindadoption, durch das PartnerInnenschaftsgesetz geht vor allem zu Lasten der Kinder.

Homo- und bisexuelle Personen bringt das PartnerInnenschaftsgesetz in die absurde Lage, dass sie zwar adoptieren können, solange sie ledig sind. Gehen sie aber eine eingetragene PartnerInnenschaft ein, verlieren sie diese Möglichkeit. Für gleichgeschlechtliche Paare stellt dieser kategorische Ausschluss von der Adoption zudem eine massive und auch ungerechtfertigte Diskriminierung dar. Immerhin hat sogar der europäische Gerichtshof für Menschenrechte klar festgestellt, dass Homosexualität kein Grund zur Verweigerung einer Adoption sein dürfe.

Hier gehts zur Unterschriftensammlung


Keine Budgetkürzung für die Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann!

Briefaktion

Die bürgerlichen Parteien verlangen im Kantonsrat in einem Budgetantrag die praktische Halbierung des Budget der kantonalen Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann im Kanton Zürich. (Kürzungsantrag um eine halbe Million, gegenwärtiger Aufwand rund 1.2 Millionen). Unter anderen wird der Kantonsrat über diesen Antrag am 14. Dezember entscheiden. Wenn die Kürzung durchkommt, kann die Fachstelle ihre gesetzlich vorgesehenen Aufgaben nicht mehr angemessen erfüllen. Für das bissschen Gleichstellung, was unter Einsatz der Gewerkschaften erreicht wurde, wäre dies ein grosser Rückschritt.

Bitte schreibt an die KantonsrätInnen in eurem Wahlkreis und schickt Leserinnenbriefe gegen diese Kürzung. Adressen findet ihr unter http://www.kantonsrat.zh.ch/Mitglieder.aspx .

Musterbrief des Gewerschaftsbundes

Adressen für Leserinnenbriefe


Gleiche Chancen für alle Familien

Der heutige Ausschluss von Personen in eingetragener Partnerschaft von Adoption, eingeschlossen Stiefkindadoption, durch das Partnerschaftsgesetz geht vor allem zu Lasten der Kinder.

Homo- und bisexuelle Personen bringt das Partnerschaftsgesetz in die absurde Lage, dass sie zwar adoptieren können, solange sie ledig sind. Gehen sie aber eine eingetragene Partnerschaft ein, verlieren sie diese Möglichkeit. Für gleichgeschlechtliche Paare stellt dieser kategorische Ausschluss von der Adoption zudem eine massive und auch ungerechtfertigte Diskriminierung dar. Immerhin hat sogar der europäische Gerichtshof für Menschenrechte klar festgestellt, dass Homosexualität kein Grund zur Verweigerung einer Adoption sein dürfe.

unterschreiben auf www.familienchancen.ch


JA zur Initiative für ein flexibles AHV-Alter – besonders wichtig für Frauen

Volksabstimmung am 30. November 2008

Viele Frauen haben, neben ohnehin kleineren Erwerbseinkommen, oft nur eine ungenügende oder gar keine zweite Säule. Müssen sie oder wollen sie vor dem ordentlichen Rentenalter aus dem Erwerbsleben aussteigen, haben sie heute kaum eine Möglichkeit, sich die Frühpensionierung von einer Pensionskasse finanzieren zu lassen. Wegen der fehlenden oder zu tiefen Rente der zweiten Säule, die zudem bei einem Vorbezug meistens auch reduziert wird, liegt ein Vorbezug mit Kürzung der AHV-Rente für die meisten Frauen einfach nicht drin. Frauen können sich deshalb heute kaum je frühpensionieren lassen. Ein soziales flexibles AHV-Alter ist deshalb gerade für Frauen besonders wichtig. Gerade sie sind darauf angewiesen, dass die AHV-Rente bei einer Frühpensionierung nicht gekürzt wird.

Frühpensionierung ist heute meistens ein Privileg von sehr gut verdienenden Männern, wie aus sämtlichen Statistiken und Studien hervorgeht. Da die meisten Frauen nicht zu den Gutverdienenden gehören, sind sie bei einer vorzeitigen Pensionierung benachteiligt. Es ist eines der Ziele der Initiative, Frauen eine flexible Pensionierung ohne Renteneinbusse zu ermöglichen, jedenfalls dann, wenn sie aus gesundheitlichen oder anderen Gründen insbesondere nach einem arbeitsreichen Leben mit oft nicht existenzsichernder Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung darauf angewiesen sind.

Auch selbständigerwerbende Frauen haben meistens keine oder nur eine ungenügend zweite Säule.

www.ahv-online.ch


Frauen-Erklärung für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten

JETZT BRAUCHT ES FRAUEN, DIE SICH FÜR EIN VERBOT VON KRIEGSMATERIAL-EXPORTEN EINSETZEN!

Wir Frauen stellen fest:

Nach wie vor liefern Schweizer Waffen-Produzenten Kriegsmaterial in Kriegs- und Konfliktgebiete. So gehören Pakistan wie auch Saudi-Arabien zu den grössten Kunden der Schweizer Waffenindustrie.

Waffen sind kein Produkt wie jedes andere. Waffen werden hergestellt und eingesetzt, um zu töten. Waffen schaffen grosses Leid, vor allem auch für Frauen und Kinder.

Heute gehört die Schweiz zu den grössten Exporteuren von Munition für Pistolen und Gewehre. Diese sog. Kleinwaffen sind die wahren Massenvernichtungswaffen unserer Zeit – jedes Jahr sterben  dadurch Hunderttausende von Menschen.

Für uns ist klar:

Je weniger Waffen es gibt, desto weniger bewaffnete Konflikte und desto weniger Gewalt gegen Männer, Frauen und Kinder gibt es auf dieser Welt.

Statt auf Aufrüstung und Krieg setzen wir auf eine Friedenspolitik, welche die soziale Sicherheit und die Menschenrechte ins Zentrum setzt.

Mit einem Verbot von Kriegsmaterial-Ausfuhren setzt die Schweiz ein mutiges Zeichen und steht zu ihrer humanitären Tradition. Die Schweiz hat Besseres zu exportieren als Waffen.

WIR FRAUEN SAGEN JA ZU EINEM VERBOT VON KRIEGSMATERIAL-EXPORTE

Hier Unterschreiben www.frauen-gegen-waffen.ch

 

NEIN zum Rentenklau an der Frau!

Denn Frauen trifft diese Revision härter, trotz der kleineren Einkommen.

Frauen haben bereits zweimal bezahlt! Arbeitnehmerinnen haben bereits zweimal für die Sicherung der Altersrenten bezahlt: Durch die Erhöhung des AHV-Rentenalters von 62 auf 64 Jahre zum Ausgleich der höheren Lebenserwartung und durch die Senkung des Umwandlungssatzes der Pensionskassen von 7,2 auf 6,8 Prozent.  

Sämtliche Fakten sprechen gegen eine vorschnelle Kürzung! Die Finanzmärkte erholen sich nach dem Krisenjahr 2008 wieder, während seit Beginn des Pensionskassenobligatoriums 1985 eine durchschnittliche Rente von 6,25 Prozent erreicht wurde. Die geforderte Garantie von 4 Prozent ist problemlos machbar.

Niedrige Renten trifft es speziell hart!

Arbeitnehmerinnen haben durch die wieder leicht zunehmende Lohnungleichheit und durch die verbreitete Teilzeitarbeit tiefere Löhne und somit auch tiefere Renten: Frauen trifft diese Revision also härter, trotz der kleineren Einkommen. Zudem leisten Frauen den grössten Teil der Gratisarbeit in der Gesellschaft. Im Namen der Solidarität sollen sie nun auf 10 % ihrer kleinen Renten verzichten, obwohl kein Handlungsbedarf besteht.  

Deshalb engagiert sich das Frauenkomitee für ein klares NEIN zum Rentenklau am 7. März 2010!


Wieder Mut schöpfen - eine Aktion des Frauen Nottelefons Winterthur

10000 Schüsseln nach Winterthur

Zeigen Sie sich solidarisch mit 10000 von Gewalt betroffenen Frauen und spenden Sie eine Schüssel - Am 14. April werden an der Steinberggasse in Winterthur 10000 Schüsseln in einer gemeinsamen Aktion aufgestellt. Bringen Sie Ihre Schüsseln in eine der Abgabestellen – so unterstützen Sie die Aktion und die Arbeit des Frauen Nottelefons Winterthur!

An folgenden Adressen können Sie Ihre Schüsseln abgeben

Winterthur

Le Cadre, Steinberggasse 61 / Chez Matos Jeans Boutique, Steinberggasse 57 / Claro Weltladen, Steinberggasse 18 / Obergass Bücher GmbH, Obergasse 2a / Steinberg Apotheke, Steiggasse 4 / Buch am Platz, Kirchplatz 2 / Stadtbibliothek am Kirchplatz, Obere Kirchgasse 6 / Copy Print, Steinberggasse 52

Zürich

Betulius & Hauri Lebensmittel GmbH, Gertrudstrasse 68 / Kati Pérriard, Klingenstrasse 21 / Lilli Tullipan, Josefstrasse 18

Mehr Infos: www.frauennottelefon.ch