»Podiumsgespräch

Literaturfestival Zürich: Margarete Stokowski, Alice Hasters, Barbara Bleisch

Literaturfestival Zürich: Margarete Stokowski, Alice Hasters, Barbara Bleisch

Freitag, 16. Juli 2021, Zürich

Die beiden deutschen Star-Feministinnen Margarete Stokowski und Alice Hasters diskutieren mit Barbara Bleisch (Sternstunde Philosophie) über Geschlechterbilder, Rassismus und systemische Ungleichheit.

Stokowski, Hasters, Bleisch

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»Veranstaltung

Literaturfestival Zürich: Carolin Emcke

Literaturfestival Zürich: Carolin Emcke

Mittwoch, 14. Juli 2021, Zürich

Bestseller-Autorin und Friedenspreis-Trägerin Carolin Emcke über die neue Wirklichkeit der Pandemie.

In ihrem neuen persönlich-politischen Buch «Journal. Tagebuch in Zeiten der Pandemie» denkt Carolin Emcke über den Alltag im Ausnahmezustand nach. Sie notiert nächtliche Albträume oder die unmöglichen Abschiede von geliebten Menschen so wie sie die nationalistischen Reflexe Europas und die autoritäre Verführung des Virus analysiert. Es sind subjektive, philosophische Notizen, die dieser historischen Zäsur nachspüren.

Carolin Emcke

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»Ausstellung

Frauen in Zermatt: gestern und heute

Frauen in Zermatt: gestern und heute

Freitag, 28. Mai 2021 – Mittwoch, 30. Juni 2021, Zermatt

2021 jährt sich die Erstbesteigung des Matterhorns durch Lucy Walker – der ersten Frau auf dem Matterhorn – zum 150sten Mal. Ausserdem ist 2021 das 50-jährige Jubiläum des Frauenstimm- und Wahlrechts in der Schweiz. Das Matterhorn Museum nimmt diese beiden Jubiläen zum Anlass, sich mit der Rolle der Frauen in der Zermatter Geschichte und Gegenwart und damit mit Fragen der Gleichstellung und Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft zu befassen.

Weitere Informationen: www.zermatt.ch

»Hommage 2021

50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht

50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht

Sonntag, 7. Februar – Mittwoch, 30. Juni 2021, Bern

Hommage 2021 ehrt die Tausenden von Schweizerinnen, die sich während 100 Jahren für ihre Selbständigkeit und chancengleichen Möglichkeiten eingesetzt und damit eine freiere Gesellschaft erstrebt haben. Sie taten dies nicht nur fürs Frauenstimm- und Wahlrecht, das 1971 endlich errungen wurde. Die Frauen in der Schweiz engagierten sich variantenreich auf verschiedensten Gebieten, letztlich unverzagt und erstaunlich beharrlich.

Ihnen sind eine Ausstellung in der Altstadt von Bern mit 52 Porträts von Frauen aus allen Kantonen und eine Panorama-Projektion gewidmet.

hommage 2021

Weitere Informationen: https://hommage2021.ch

»Veranstaltung

Rotes Palaver 50: immer wieder anders

Rotes Palaver 50: immer wieder anders

Donnerstag, 24. Juni 2021, 19.00 Uhr, im Roten Raum Zürich

Unser ROTES KUNST PALVER feiert seine 50ste Veranstaltung! Das möchten wir im – coronabedingt – kleinen Kreis feiern und schicken hiermit unsere Einladung in die Runde. 13 Personen sind willkommen. Zoom gibt es diesmal nicht, stattdessen einen feinen Apero. Wir zeigen Highlights, tauschen aus und stellen die Frage nach dem Wie-weiter.

Wir sind gespannt wer sich zuerst anmeldet bei strunk@sunrise.ch Wiederum coronabedingt ist es wichtig zu wissen, dass ihr entweder schon geimpft oder coronagenesen seid oder einen Schnelltest mitbringt. Wenn Ihr nicht kommen könnt oder Eure Anmeldung zu spät ist, freuen wir uns auch über ein Feedback zu unseren Palavern per Mail.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Veranstaltung

Antiqueere Ideologie

Antiqueere Ideologie

Donnerstag, 24. Juni 2021, 18:00–19.30 Uhr, online

Die zweite Frauensession am 29. und 30. Oktober im Bundeshaus

Dass geschlechtliche Vielfalt mehr umfasst als nur Mann und Frau, wird heutzutage immer mehr Menschen bewusst. Während die Ka­tegorie «Ge­schlecht» an Klarheit und Eindeu­tigkeit verliert, geraten allzu starre Identitätskon­strukte ins Wan­ken. Und unserer Gesellschaft kommt mit der kla­ren Unterscheidung zwischen «männlich» und «weiblich» eines ihrer alltäglichen Ordnungsprin­zipien abhanden.

Was kennzeichnet anti-queere Ideologie(n)? Welche Rolle spielt diese Ideologie in der heu­tigen politischen und gesellschaftlichen Situa­tion? Über diese und weitere Fragen referiert Han­nah Engelmann, Autorin, Erziehungswissenschaftlerin und freie Referentin.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch

»Kino

Body of Truth

Body of Truth

Donnerstag, 17. Juni 2017, 12.15 Uhr, Filmpremière Zürich

BODY OF TRUTH begleitet die Künstlerinnen Marina Abramović, Sigalit Landau, Shirin Neshat und Katharina Sieverding auf einer emotionalen Reise durch ihre Biographien. Ihre Lebensgeschichten sind geprägt von gesellschaftlichen Konflikten und persönlichen Erfahrungen mit Krieg, Gewalt und Unterdrückung, die sie in unterschiedlichste Kunst verwandeln. Ihr Ausdrucksmittel ist das Persönlichste, was sie haben: ihr eigener Körper.

Weitere Informationen: www.arthouse.ch

»Lesen

Eine Denkfabrik zum Fürchten

Eine Denkfabrik zum Fürchten

entdeckt im Mai 2021

Hinter dem Backlash für Frauen- und LGBTQ-Rechte in Polen steckt der erzkonservative Thinktank «Ordo Iuris». Sein Einfluss wächst

Die aufgebrachte Menge skandiert: «Ordo Iuris, wypierdalać!» (Ordo Iuris, verpisst euch!) Versammelt hat sie sich in der Zielna-Straße 39 in Warschau, vor dem Hauptsitz der ultrakonservativen Juristenvereinigung «Ordo Iuris – Institut für Rechtskultur». Mit dem gotisch-romanischen Turm hebt sich das Gebäude von den benachbarten Neubauten ab. Nach den Protesten prangt am historischen Gemäuer der skandierte Slogan als Graffiti. Weitere Botschaften auf dem Gehsteig, darunter «Ihr habt Blut an den Händen», verbalisieren an diesem Abend Ende Oktober die geballte Wut darüber, dass trotz massiven Widerstands eines der strengsten Abtreibungsgesetze in Europa weiter verschärft wurde. Seit der Verkündung durch das Verfassungsgericht ist die Spaltung der Bevölkerung zwischen liberal-progressiver und katholisch-traditionalistischer Wertegemeinde größer denn je. Und sie wird von den Regierenden stets aufs Neue angeheizt.

Weitere Informationen: www.freitag.de

»Veranstaltung

Rotes Palaver 49: Pia Zanetti

Rotes Palaver 49: Pia Zanetti

Donnerstag, 27. Mai 2021, 19.00 Uhr, Zoom und im Roten Raum Zürich

Wir möchten unsere Reihe ROTES KUNST PALVER mit der Fotografin Pia Zanetti fortsetzen – im Anschluss an ihre Ausstellung in der Fotostiftung Winterthur (noch bis 24.5.2021).

Pia Zanetti wird persönlich anwesend sein.

Als engagierte Reportage-Fotografin hat sie Europa, Afrika, Asien, Südamerika, kurz bereist - im Auftrag der NZZ, von DU oder Das Magazin (TA), Die Woche oder von Hilfswerken und NGO’s.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»50 Jahre Frauenstimmrecht

FrauenStimmen

FrauenStimmen

Dienstag, 25. Mai 2021, 18.00–19.30 Uhr, online

Dank der Initiative von Frauen kam 1996 auch das Gleichstellungsgesetz zustande, das die Gleich­stellung im Erwerbsleben sichert. Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert folgten dann die Mutterschaftsversicherung, schliesslich die zwei Wochen Vaterschaftsurlaub und die Anschubfi­nanzierung von Krippenplätzen. Auch Themen wie häusliche Gewalt, Vergewaltigung in der Ehe, Splitting der AHV und Care-Arbeit wurden dank dem Engagement von Frauen zum Politikum. Und in Sachen «Ehe für Alle» würde die Schweiz ohne die Beteiligung von Frauen nicht stehen, wo sie heute steht. Die abstimmenden Frauen erwiesen sich in der Regel weit progressiver als die abstimmenden Männer.

Wenn das Frauenstimmrecht schon früher ein­geführt worden wäre ­­– wie sähe die Schweiz in Sachen Mutterschutz und Vereinbarkeit von Erwerbs-, Haus- und Familienarbeit aus?

Über diese und weitere Fragen referiert und diskutiert die Historikerin Elisabeth Joris am BiblioTalk.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch

»Politik

Der Bundesrat beschliesst nationale Gleichstellungsstrategie

Der Bundesrat beschliesst nationale Gleichstellungsstrategie

entdeckt im Mai 2021

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. April 2021 die Gleichstellungsstrategie 2030 verabschiedet. Es ist die erste nationale Strategie des Bundes mit dem Ziel, die Gleichstellung der Geschlechter gezielt zu fördern. Sie konzentriert sich auf vier zentrale Themen: die Förderung der Gleichstellung im Erwerbsleben, die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Prävention von Gewalt und die Bekämpfung von Diskriminierung. Die vorrangigen Massnahmen der Strategie werden bis Ende Jahr konkretisiert und sollen bis 2023 verabschiedet oder umgesetzt werden. Ende 2025 wird eine erste Bilanz zur Strategie gezogen.

Weiterlesen: www.ebg.admin.ch

»Politik

Neuenburg: Erstes Kantonsparlament mit Frauenmehrheit von 58 %

Neuenburg: Erstes Kantonsparlament mit Frauenmehrheit von 58 %

entdeckt im Mai 2021

Das Neuenburger Kantonsparlament ist das erste in der Schweiz mit einer weiblichen Mehrheit. 58 Prozent der gestern Neugewählten sind Frauen. Dass die Frauen zulegen konnten in Neuenburg überrascht nicht unbedingt, in dieser Deutlichkeit aber schon.

Wahllokal NE

Radiobeitrag hören: www.srf.ch

»Veranstaltung

Rotes Palaver 48: Annemarie Schwarzenbach

Rotes Palaver 48: Annemarie Schwarzenbach

Donnerstag, 29. April 2021, 19.00 Uhr, Zoom

Was ist es, was mich immer zu neuem Aufbruch treibt?

Wir möchten unsere Reihe ROTES KUNST PALVER mit der Künstlerin Annemarie Schwarzenbach (1908 -1942) fortsetzen – im Anschluss an ihre Ausstellung im Kunstmuseum Paul Klee: (noch bis 9.5.2021) - Corona-bedingt mit 8 Personen im Roten Raum und im Zoom.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Film

Wer war Gertrud Heinzelmann?

Wer war Gertrud Heinzelmann?

entdeckt im April 2021

Zahlreiche Strassen in Zürich sind berühmten Männern gewidmet. Nur wenige Strassen erinnern an Frauen. Deshalb werden 2021 von der Stadt Zürich acht Strassen nachträglich mit Hinweistafeln zu berühmten Frauen versehen.

Im Auftrag der Fachstelle produziert der Frauenstadtrundgang Zürich acht kurze Videoporträts zum Leben und Wirken dieser Frauen.

Den Auftakt macht das Porträt über die Anwältin und Frauenrechtlerin Gertrud Heinzelmann (1914–1999). Sie forderte die Gleichstellung der Geschlechter im Staat und in der katholischen Kirche sowie die Frauenordination.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch

»Film

Die Pazifistin

Die Pazifistin

entdeckt im April 2021

«Die Pazifistin» lässt uns eintauchen in das Universum einer faszinierenden Frau, begabten Forscherin und mutigen Kämpferin für Frauenrechte und Frieden. Als erste Chemieprofessorin der Schweiz engagierte sie sich international für einen verantwortungsvollen Umgang der Wissenschaft und geriet ins Visier einer militärisch motivierten Elite. Ihre Gegner liessen nichts unversucht. Eine spannende, vielschichtige Biographie, atmosphärisch dicht erzählt.

Weitere Informationen: www.firsthandfilms.ch

»50 Jahre Frauenstimmrecht

Teilhabe von Frauen* am digitalen Wandel

Teilhabe von Frauen* am digitalen Wandel

Montag, 29. März 2021, 19.30-21.00 Uhr, öffentliches Webinar

Herausforderungen und Lösungsansätze im Bereich der Informatik

Digitale Technologien bauen unsere Gesellschaft in allen Lebensbereichen um und revolutionieren die Art und Weise, wie wir konsumieren, arbeiten oder kommunizieren. Bei einem Frauenanteil von 15% in digitalen Berufen wird deutlich, dass dieser Wandel weitgehend von Männern bestimmt wird. Welche Konsequenzen hat die mangelnde Diversität in der Informatik? Und was tut die Schweiz, um das Ungleichgewicht zu korrigieren?

Die EKF diskutiert mit Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft über gleichstellungspolitische Herausforderungen, Beispiele guter Praxis und Lösungsansätze.

EKF - digitale Teilhabe

Öffentliches Webinar: www.ekf.admin.ch

»Veranstaltung

Rotes Palaver 47: Abkehr von allem

Rotes Palaver 47: Abkehr von allem

Donnerstag, 25. März 2021, 19.00 Uhr, Zoom

Wir möchten unsere Reihe ROTES KUNSTPALAVER mit der Besprechung der Ausstellung Ottilie W. Roederstein – eine Schweizer Künstlerin wiederentdeckt –im Kunsthaus Zürich (noch bis zum 5.4.2021) fortsetzen und haben dazu die Kunsthistorikerin Ruth Vuilleumier – eingeladen, sie wird uns das Werk der Künstlerin vorstellen.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Streaming-Reihe

Feminismus und Sexarbeit: Widerspruch?

Feminismus und Sexarbeit: Widerspruch?

Do, 25. März  20.00 Uhr, Mi, 21. April, Di, 25. Mai 2021, Online

Streaming-Reihe zum Buch «Ich bin Sexarbeiterin»

In den Online-Veranstaltungen lesen Autorinnen Auszüge aus Porträts von Sexarbeiter*innen. die Moderatorin Helene Aecherli führt Gespräche mit Sexarbeiter*innen und anderen Fachpersonen.

In  der Miniserie gehen die Herausgeber*innen in Zusammenarbeit mit dem Kosmos verschiedenen Aspekten von Sexarbeit nach:

  • 25. März 2021, um 20.00 Uhr Sex und Moral?
  • 21. April 2021 Feminismus und Sexarbeit: ein Widerspruch?
  • 25. Mai 2021 Kunden? Freier? Käufer?

Weitere Informationen: https://kosmos.ch

»Lesen

Der Burka-Entscheid oder die Kunst der Unterscheidung

Der Burka-Entscheid oder die Kunst der Unterscheidung

entdeckt im März 2021

Die Politikphilosophin Katja Gentinetta gehörte zu den Befürworterinnen des Burka-Verbots in der Schweiz. Sie sagt, das knappe Ja an der Urne zeige, dass Feminismus und Liberalismus gerade noch gesichert seien.

Es ist ein denkwürdiger Tag: 8. März, Tag der Frau und der Tag nach dem Ja zum Verhüllungsverbot in der Schweiz. Das knappe Ergebnis macht deutlich: Frauen- und Freiheitsrechte sind in der Schweiz weniger gesichert als man es sich als liberale Feministin wünsche würde. Ein Nein hätte bedeutet, es dem Familienoberhaupt zu überlassen, über die Sichtbarkeit und den Bewegungsradius seiner Frau und Töchter zu bestimmen; und es hätte den Liberalismus als Konzept missverstanden, das alles erlaubt, sogar freiheitseinschränkende Regeln und Regime.

Die Debatte im Vorfeld hat überdeutlich gemacht, wie wenig die Grundwerte Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung überhaupt noch verstanden werden. Ihr Kern liegt nämlich darin, dass sie Unterscheidungen verlangen – und Unterscheidungen treffen: zwischen frei und unfrei, zwischen selbst- und fremdbestimmt, zwischen gleich- und ungleichberechtigt. Genau diese Unterscheidungen wurden von den Gegnern der Initiative nicht nur vernachlässigt und unterschlagen, sondern als lächerlich und falsch hingestellt.

Weiterlesen: www.swissinfo.ch

»Lesen

Betty Bossi: Die unsterbliche Influencerin

Betty Bossi: Die unsterbliche Influencerin

entdeckt im März 2021

Betty Bossi, die fiktive Köchin der Schweiz, lief im Corona-Lockdown zu Hochform auf.

Dieses Jahr fühlte sich Betty Bossi schon fast ein bisschen wie Helvetia. In der Corona-Pandemie wollte sie da sein für die Menschen in diesem Land. AIs diese nicht mehr in die Restaurants durften und zurückgedrängt wurden an den eigenen Herd, schlug Betty Bossis Stunde.

Sie schaltete ihre sonst kostenpflichtigen digitalen Rezepte aus 120 Koch- und Backbüchern frei und zeigte den Bürgerinnen und ­Bürgern, wie man Burger brät und Bananenbrote bäckt. Wie immer mit Gelinggarantie. Und es funktionierte. Einmal mehr. Die Schweizerinnen und Schweizer haben ihre Webseite über zehn Millionen Mal besucht. In einem Monat.

Weiterlesen: www.swissinfo.ch

»Lesen

Damenwahl

Damenwahl

entdeckt im März 2021

Die männliche Zivilisation geht zu Ende. Ein langer Weg – und höchste Zeit, damit klarzukommen, Geschlechtsgenossen!

Wer die Zukunft der Geschlechterverhältnisse kennenlernen will, kann nach Norwegen blicken: Paritätisch geteilte Erziehungsarbeit ist dort ebenso Realität wie gute Kinderbetreuung, einer der niedrigsten Gender Pay Gaps und eine der höchsten Geburtenraten in Europa. Jetzt aber kommt’s: Die Zahl kinderloser Männer ist dort in knapp drei Jahrzehnten von 14 auf 23 Prozent gestiegen, die kinderloser Frauen von 10 auf 12 Prozent. Zugleich ist der Anteil von Vätern, die mehrere Kinder mit verschiedenen Frauen haben, gewachsen.

Weitere Informationen: www.freitag.de
Buchtipp: Female Choice

»Lesen

Female choice

Female choice

entdeckt im März 2021

Evolutionsbiologin: Viele Männer werden keine Sexualpartnerin mehr finden

Die männliche Zivilisation widerspricht der Natur: Das ist die These der Biologin Meike Stoverock. Sie hat ein Buch über das evolutionäre Prinzip der «female Choice» geschrieben, wonach die Weibchen den Zugang zu Sex kontrollieren. Was heißt das für das künftige Verhältnis von Männern und Frauen?

Weitere Informationen: www.deutschlandfunk.de

»50 Jahre Frauenstimmrecht

Ebenso neu als kühn

Ebenso neu als kühn

Dienstag, 9. März–Dienstag, 18. Mai 2021, 18.15 Uhr, Zoom-Webinar

Ringvorlesung der Kommission UZH Interdisziplinär (UZH-i)

Im Jahr 2021 können die Schweizerinnen auf 50 Jahre politische Rechte zurück­blicken. Die interfakultäre Vorlesungsreihe nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, das Thema Frauenrechte und Demokratie aus unterschiedlichen disziplinären Per­spek­tiven zu beleuchten. Ausgehend von der Einführung des Frauen­stimmrechts im Jahr 1971 werden aktuelle Fragen zur Bedeutung von Demokratie, Menschen­rechten und Gleich­stellung in Wissenschaft, Politik und Kunst behandelt. Die Formate der Veranstaltung variieren. Den Auftakt bildet die Theateraufführung zur Juristin Emilie Kempin-Spyri (1853−1901), deren Bedeutung für die Gleichstellung und die Universität Zürich bis heute herausragend ist. Der Anspruch von Kempin-Spyri auf politische Gleichberechtigung der Schweizer Frauen galt dem Bundesgericht im Jahr 1887 als «ebenso neu als kühn». Die Vorlesung nimmt diese Einschätzung zum Anlass, Geschichte und Gegenwart der Frauenrechte in einen Dialog zu bringen und wissenschaftlich zu würdigen. Die öffentliche Ringvorlesung in Zürich ist in Koo­pera­tion mit den Ringvorlesungen der Universitäten Basel und Bern zum Jubiläum des Schweizer Frauenstimmrechts konzipiert worden.

Programm & Anmeldung: www.uzh.ch

»Filmreihe

Femmes Totales

Femmes Totales

entdeckt im Februar 2021

Jung, inspirierend & unabhängig! Die Reihe FEMMES TOTALES präsentiert großes Kino. Von Frauen. Aus aller Welt. Für alle.

Die innovative Filmreihe FEMMES TOTALES vereint zehn preisgekrönte Festivalerfolge aus vier Kontinenten, Dokumentar- wie Spielfilme, die einen anderen Blick auf unsere Welt erlauben und allesamt von Frauen gedreht wurden. 

FEMMES TOTALES macht sichtbar, dass Filme von Frauen gleichermaßen spannend, abwechslungsreich und unterhaltsam sind, zeigt vielfach ausgezeichnete Werke, die für ein junges, rebellisches und internationales Kino stehen. Sie erzählen von »real girl power«, von Menschen, die ihren Platz in der Gesellschaft erkämpfen, Gefühlsextremen, Familiengeheimnissen oder Diskriminierung.

Femmes Totales

Zu den Filmen: vimeo.com

»Veranstaltung

Rotes Palaver 46: Isa Genzken

Rotes Palaver 46: Isa Genzken

Dienstag, 25. Februar 2021, 19.00 Uhr, Zoom

Wir möchten unsere Reihe ROTES KUNST PALAVER mit einem Gespräch über die Ausstellung Isa Genzken (*1948 in Bad Oldesloe, D) im Kunstmuseum Basel (bis Januar 2021) fortsetzen – Corona-bedingt im Zoom

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Lesen

Alerta, Alerta, Omas sind härter

Alerta, Alerta, Omas sind härter

entdeckt im Februar 2021

Antifaschismus: Alt, weiblich, sichtbar und aktiv: Die «Omas gegen Rechts» reden nicht nur, sie machen auch

Auch an diesem Januartag am Brandenburger Tor in Berlin gilt: Wo eine Demo ist, ist auch eine Oma. Trotz eisiger Temperaturen haben sich mehrere ältere Frauen der Kundgebung einer polnischen Aktivist*innengruppe angeschlossen. Sie selbst gehören zur bundesweiten Bewegung «Omas gegen Rechts», die meist an ihren bunten Strickmützen zu erkennen sind. Gemeinsam wird gegen das verschärfte Abtreibungsgesetz in Polen protestiert. «My body, my choice, raise your voice» schallt es aus den Lautsprechern.

Omas gegen Rechts

Plötzlich hält ein Mann um die 60 auf seinem Fahrrad an, genau dort, wo vier ältere Frauen stehen. Sie tragen weiße Buttons, Schilder mit schwarzer Aufschrift «Omas gegen Rechts». Der Mann, Typ Allwetterjacke, schimpft grimmig: «Schämen Sie sich! Abtreibung ist Mord an einem Menschen!» Sofort kontern die Omas: «Ein Ei ist kein Huhn, eine Kaulquappe ist kein Frosch und eine befruchtete Eizelle ist kein Mensch.» Nach kurzem Schlagabtausch düst der Mann auf seinem Fahrrad ab. Die Frauen bleiben.

Weitere Informationen: www.freitag.de

»Abstimmung 7. März 2021

Abstimmung Initiative Burkaverbot: Feministinnen sind sich uneins

Abstimmung Initiative Burkaverbot: Feministinnen sind sich uneins

entdeckt im Februar 2021

«Die Burka-Initiative erhält Unterstützung von Feministinnen und Frauenrechtlerinnen, aber auch die Gegenseite argumentiert mit feministischen Argumenten.» So der Beitrag in 10 vor 10. Bilden Sie sich selber eine Meinung, Hintergrundinformationen finden Sie hier.

Abstimmung 7.3.2021 Burkaverbot

Weitere Informationen: www.srf.ch

»Abstimmung 7. März 2021

Abstimmung über Burkaverbot appelliert an Islamophobie und Feministinnen

Abstimmung über Burkaverbot appelliert an Islamophobie und Feministinnen

entdeckt im Februar 2021

Islam erneut im Fokus: Mehr als zehn Jahre nach dem Ja zum Minarettverbot in der Schweiz befinden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 7. März über ein Verbot der Gesichtsverhüllung in der Öffentlichkeit, das so genannte Burkaverbot.

Abstimmung 7.3.2021 Burkaverbot

Oft als «Burkaverbot» bezeichnet, beinhaltet die Volksinitiative eines Komitees aus dem rechtskonservativen Lager auch ein Verbot des Niqabs sowie anderer, nicht-religiöser Formen der Gesichtsverhüllung. Es geht auch – und das geht fast ein bisschen unter – um die Durchsetzung eines landesweiten Verhüllungsverbots für Teilnehmende an politischen Demonstrationen sowie für Hooligans, die an gewalttätigen Ausschreitungen beteiligt sind.

Weiterlesen: www.swissinfo.ch

»TV

50 Jahre Frauenwahlrecht – Demokratie für (fast) alle

50 Jahre Frauenwahlrecht – Demokratie für (fast) alle

entdeckt im Februar 2021

Vor 50 Jahren gestanden die Schweizer auch ihren weiblichen Mitbürgerinnen das Stimm- und Wahlrecht zu. Einer der krassesten Ausschlüsse aus der Schweizer Demokratie kam zu einem Ende. Doch auch heute dürfen nicht alle mitbestimmen. Warum eigentlich?

SRF Sternstunde Philosophie Frauenwahlrecht

Die Schweiz zelebriert sich gern als «Wiege der Demokratie». Die Hälfte der Bevölkerung schloss sie jedoch bis 1971 vom Mitbestimmungsrecht aus. Die Schweiz war damit eines der letzten Länder der Welt, das auch seinen weiblichen Mitbürgerinnen demokratische Rechte zugestand. Der Blick ins Ausland zeigt, dass in vielen Ländern die Frauen anfänglich von der Mitbestimmung ausgeschlossen blieben. Oft erteilte man vor den Frauen den Sklaven, dem Arbeitervolk und den Randständigen das Wahlrecht.

Demokratie wurde dabei gern als männliches Unterfangen inklusive Saufgelage inszeniert, weiss die bekannte deutsche Historikerin Hedwig Richter. Patriarchale Ausschlussmechanismen griffen aber weiter, auch nachdem die Frauen das Wahlrecht erhalten hatten, so die Historikerin Fabienne Amlinger.

Heute sind es nicht mehr die Frauen, sondern andere Gruppen, die im Vorzimmer der Macht auf Einlass warten, sagt die Politologin Silja Häusermann.

Wer darf mitreden in einer Demokratie und wie verschaffen sich Ausgeschlossene Gehör? Barbara Bleisch diskutiert die Fragen mit den drei Expertinnen.

Sendung schauen: www.srf.ch

»Mitmachen

Economiefeministe: Plattform für feministische Ökonomie

Economiefeministe: Plattform für feministische Ökonomie

entdeckt im Februar 2021

Plattform für feministische Ökonomie

Economiefeministe ist ein Ort für Zusammenarbeit und Wissensaustausch. Alle, die wichtige Fragen für volkswirtschaftliche Zusammenhänge aus feministischer Perspektive aufwerfen, sind eingeladen sich zu beteiligen. Wir vermitteln dir deshalb mit grosser Freude einen ersten Eindruck unserer zukünftigen Arbeit und möglicher Formen der Zusammenarbeit.

Economiefeministe ist als Verein organisiert und befindet sich sowohl organisatorisch wie auch inhaltlich im Aufbau. Gerne halten wir dich auf dem Laufenden.

Weitere Informationen: https://economiefeministe.ch

»Kino

De la cuisine au parlement

De la cuisine au parlement

ab Donnerstag, 4. Februar 2021 in den Kinos

Die Schweiz war eines der letzten Länder der Welt, das den Frauen Stimm- und Wahlrecht gewährte. Dieser Film bietet einen Überblick über ein Jahrhundert Schweizer Geschichte. Im Blickpunkt stehen die Frauen, die dafür gekämpft haben, ihre Küche zu verlassen – und diejenigen, die sich dorthin zurück zu verbannen suchten – bis hin zum Erreichen der Gleichstellung, wobei diese in Wirklichkeit bisweilen noch auf recht schwachen Füssen zu stehen scheint.
Der Film wird als 90′, aktualisierte Version mit aktuellen Politikerinnen wie Sarah Akanji, Tamara Funicello und Marina Carobbio Guscetti zur Verfügung stehen.

De la Cuisine au parlement

Weitere Informationen: www.firsthandfilms.ch

»Online-Veranstaltung

Endlich! – 50 Jahre Frauenstimmrecht

Endlich! – 50 Jahre Frauenstimmrecht

Montag, 1. Februar 2021, 19.00–20.00 Uhr

Am 7. Februar 1971 wurde endlich Realität, was Frauen während gut hundert Jahren einforderten: Die Mehrheit der abstimmenden Schweizer Männer (65,7 Prozent) gestand ihnen im zweiten Anlauf nach 1959 das eidgenössische Wahl- und Stimmrecht zu. Fortan durften sich auch Frauen am schweizerischen politischen Geschehen beteiligen. Doch dieses Ja bedeutete noch lange nicht, dass damit alle Wahlberechtigten die gleichen Rechte erhielten. Dazu mehr an der Online-Diskussion von queerAltern, an der sich folgende Zeitzeug*innen beteiligen: Elisabeth Joris, Historikerin und Ehrendoktorin der philosophischen Fakultät Zürich, Therese Blöchlinger, Ärztin sowie die queerAltern Mitglieder Bruno Hofer, ehemaliger Kaufmann und Karl Scheuber, Gründer des schwulen Männerchors Zürich (schmaz). Moderation: Barbara Bosshard, Präsidentin queerAltern. Produktion: Stefanie Hetjens.

Weitere Informationen: https://youtu.be

»Archivperlen SRF

Kampf der Frauen

Kampf der Frauen

entdeckt im Februar 2021

Über das Ziel, das Frauenstimmrecht und die Gleichberechtigung mit den Männern zu erlangen, sind sich die Frauen der 60er-Jahre einig. Wie dies erreicht werden kann, darüber gehen die Meinungen zwischen den verschiedenen Frauenorganisationen weit auseinander. («Tips für Sie» vom 15.03.1969)

SRF Archivperle

Weitere Informationen: www.srf.ch

»Lesen

Berühmte Frauen in den Strassen Zürichs

Berühmte Frauen in den Strassen Zürichs

entdeckt im Januar 2021

Zahlreiche Strassen in Zürich sind berühmten Männern gewidmet. Nur wenige Strassen erinnern an Frauen. Anlässlich des Frauen*streiktags am 14. Juni 2019 hat deshalb eine Gruppe mehr Strassenbenennungen nach bekannten Frauen gefordert.

Bertastrasse

Die Fachstelle hat die Idee aufgenommen und der Strassenbenennungskommission konkrete Vorschläge für das Anbringen von Tafeln mit Verweis auf historische Persönlichkeiten eingereicht. Der Stadtrat hat folgende acht Frauen ausgewählt: ETH-Architektin Berta Rahm, Ökonomin Elsa Gasser, Ökonomin Erika Rikli, Anwältin Gertrud Heinzelmann, Historikerin Hedwig Strehler, Dichterin Margarete Susmann, Schulgründerin Marta von Meyenburg und Autorin Olga Meyer.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch

»Lesen

Sie verbindet Ökonomie mit Feminismus

Sie verbindet Ökonomie mit Feminismus

entdeckt im Januar 2021

Das neue Buch der emeritierten Oxford-Professorin Linda Scott heisst «Das weibliche Kapital». Es provoziert.

Die Ökonomie ist weltweit das am stärksten von Männern beherrschte Fach an den Universitäten – noch mehr als Natur- oder Ingenieurwissenschaften. Es gibt jedoch Ökonominnen, die das aufwiegen. Linda Scott ist eine von ihnen: Die inzwischen emeritierte Oxford-Professorin hat den Begriff XX-Ökonomie eingeführt. Es gibt kaum Forscherinnen und Forscher, die die spezielle Art der weiblichen Wirtschaftskraft wie auch ihre Benachteiligung weltweit so eingehend und mit so viel überraschenden Studien analysiert haben.

Linda Scott

Das «XX» steht für die weibliche DNA, für Frauen sowie die noch unentdeckte Grösse des weiblichen Wirtschaftskapitals. Frauen stellen nicht nur die Hälfte der Menschheit, sie seien auch für die Hälfte des Weltbruttoinlandproduktes und der Nahrungsmittelversorgung verantwortlich. Aber sie werden nicht nur von der Wirtschaftswissenschaft, sondern oft auch von der Wirtschaft ausgeschlossen.

Weitere Informationen: www.tagesanzeiger.ch