Frauen-Archiv 2020

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»Veranstaltung

Solidarisch wohnen

Solidarisch wohnen

Donnerstag, 15. Oktober 2020, Zürich / Samstag, 17. Oktober 2020, Bern

Alltagspolitische Utopien und gutes Leben für alle

Wie wohnen wir? Wie können wir solidarisch leben, kollektiv wirtschaften, gemeinschaftlich und genossenschaftlich wohnen? Wie verhindern wir, dass Menschen ohne Obdach sind oder «gewohnt werden», zum Beispiel in Lagern für Nothilfebezüger*innen? Neue Wege lassen im Heft 4.20 und an Gesprächsabenden Expert*innen und gemeinschaftlich Wohnende zu Wort kommen.

Weitere Informationen: www.neuewege.ch

»Veranstaltung

Rotes Palaver 43: Sabian Baumann

Rotes Palaver 43: Sabian Baumann

Donnerstag, 24. September 2020, ab 18.30 Uhr, Zürich

Sabian Baumann im Gespräch

Vorankündigung

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch
www.sabianbaumann.ch

»Veranstaltung

Gendermedizin und Gleichstellung – warum brauchen wir das?

Gendermedizin und Gleichstellung – warum brauchen wir das?

Donnerstag, 17. September 2020, 18-19.30 Uhr, Zürich

Die Medizin hat uns im letzten Jahrhundert enorme Fortschritte gebracht – so die Reduktion der Sterblichkeit an Infektionen, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs. Allerdings wurden dabei Unterschiede in Risikofaktoren, Krankheitsmechanismen und Arzneimittelwirkungen zwischen Frauen und Männern oft übersehen. Die Gendermedizin füllt diese Lücke. Sie berücksichtigt biologische Unterschiede, die in der traditionellen Medizin oft unerkannt, vernachlässigt, aber dennoch hoch relevant sind. Prof. Dr. med. Vera Regitz-Zagrosek ist Fachärztin für Kardiologie und Mitbegründerin der Gendermedizin.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch

»TV

Niki de Saint Phalle: Ein Garten voller Fantasie und Farbe

Niki de Saint Phalle: Ein Garten voller Fantasie und Farbe

entdeckt im September 2020

Mit dem Tarot-Garten in der Toskana erfüllte sich Niki de Saint Phalle einen Traum. Wie viel der Skulpturenpark über ihr Sein und Schaffen verrät, zeigt der Film «Der Traum vom fantastischen Garten».

Niki de Saint Phalle

Film schauen: www.srf.ch

»Veranstaltung

Feministische Sondersession 2020

Feministische Sondersession 2020

Freitag, 11. – Sonntag, 13. September 2020, Bern

Parallel zur Eidgenössischen Herbstsession versammeln sich im September FrauenInterTransGenderqueere* Personen aus der ganzen Schweiz in Bern. Warum?

Frauen* und ihre bezahlte und unbezahlte (Care)-Arbeit sind «systemrelevant». Das hat die Corona-Krise deutlich gezeigt. Im Krisenstab des Bundesrates waren sie jedoch nicht vertreten. Damit ihre Anliegen bei der Bewältigung dieser Krise nicht länger ignoriert werden können, braucht es die Feministische Sondersession.

Weitere Informationen: http://sondersession.ch

»Kino

Papicha

Papicha

ab Donnerstag, 10. September 2020, in den deutschschweizer Kinos

Am 10. September kommt PAPICHA von Mounia Meddour in Deutschschweiz in die Kinos. Der Film, eine französisch-algerische Produktion, die in Cannes präsentiert und für einen Oscar nominiert wurde, erzählt die Geschichte der jungen Nedjma und ihre Freundinnen, die in den 1990er Jahren in Algerien in einem zunehmend beklemmenden Klima mit Mode für ihre Meinungsfreiheit kämpften.

Weitere Informationen: https://cineworx.ch

»Lesen

Silicon Mafia

Silicon Mafia

entdeckt im September 2020

Computerindustrie: Apps und Start-ups prägen die Welt. Anna Wiener, Wendy Liu und Jenny Odell finden Auswege

Das ist der Kontext der drei Bücher, um die es gleich gehen wird: Nur einen Tag, nachdem sich die CEOs der vier größten Tech-Unternehmen des Landes vom US-Kongress zu ihrer ungebrochenen Monopolmacht befragen lassen mussten, meldeten eben diese vier Unternehmen, Facebook, Apple, Amazon und Alphabet, also die Firma, deren Herzstück Google ist, ihre Quartalszahlen. Während die Weltwirtschaft unter der Covid-19-Pandemie ächzt, ging die Gewinnkurve von Amazon und Facebook steil nach oben. Der Versandhändler Amazon verdoppelte den Gewinn zum Vorjahr sogar.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Lesen

Auf magische Weise gelingt ihr einfach alles

Auf magische Weise gelingt ihr einfach alles

entdeckt im September 2020

Ein radikales, zärtliches und glänzend geschriebenes Buch: In «Frausein» benutzt die Kolumnistin und Autorin Mely Kiyak ihr Leben, um zu zeigen, was Literatur vermag.

Als Mely Kiyak Ende August für ihr neues Buch «Frausein» im «Spiegel Online»-Format «Spitzentitel» interviewt wurde, geriet das Gespräch schon gleich zu Beginn in eine Sackgasse. Der Interviewer fragte: «Sie sind das Kind kurdischer Einwanderer. In Deutschland waren Sie Kurdin, wenn Sie aber in die Türkei fuhren, sollten Sie Türkin sein. Seit wann sind Sie sich sicher, was Sie sind?» Und Kiyak antwortete: «Ich bin einfach Autorin.»

Mely Kiyak

Weiterlesen: www.woz.ch

»Hommage

50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht

50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht

entdeckt im August 2020

Hommage 2021 ehrt die Tausenden von Schweizerinnen, die sich während 100 Jahren für ihre Selbständigkeit und chancengleichen Möglichkeiten eingesetzt und damit eine freiere Gesellschaft erstrebt haben. Sie taten dies nicht nur fürs Frauenstimm- und Wahlrecht, das 1971 endlich errungen wurde. Die Frauen in der Schweiz engagierten sich variantenreich auf verschiedensten Gebieten, letztlich unverzagt und erstaunlich beharrlich.

Ihnen ist die Panorama-Projektion auf dem Bundesplatz und die Ausstellung in der Altstadt von Bern mit 50 Porträts von Frauen aus allen Kantonen gewidmet.

Hommage 2021

Weiterlesen: https://hommage2021.ch

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Nacht der Rosen

Nacht der Rosen

entdeckt im August 2020

Die 55-jährige kalifornische Senatorin Kamala Harris wird bei den Wahlen im November die Mitstreiterin von Joe Biden sein. Die Erwartungen an die demokratische Vizekandidatin sind unwirklich gross.

Die erste Vizepräsidentin der USA sollte vieles, wenn nicht alles, gleichzeitig sein. Gutaussehend, aber nicht strahlender als ihr Boss. Freundlich lächelnd, aber nicht anbiedernd. Tüchtig, aber nicht allzu ehrgeizig. Frisch, aber nicht unerfahren. Nicht so weiss wie Joe Biden, aber auch nicht allzu weit weg davon. Weltoffen und dabei unverkennbar amerikanisch. Die Frau an der Seite des 77-jährigen moderaten Kandidaten muss den jungen linken Flügel der Demokratischen Partei ansprechen, darf aber das Parteiestablishment nicht verschrecken. Sie muss sich aus Rücksicht auf die Nummer eins zurücknehmen, jedoch bereit sein, das höchste Amt notfalls von einem Tag auf den andern zu übernehmen. Verlangt ist eine Wonder Woman. Die 55-jährige Juristin und Senatorin Kamala Harris aus Kalifornien nimmt die Herausforderung an.

Kamala Harris

Weiterlesen: www.woz.ch

»Konzert

Sommer-Serenade mit Apéro

Sommer-Serenade mit Apéro

Freitag, 21. August, 19 Uhr, Seengen

Dank ihrer mitreissenden Musikalität, ihrem Charme und ihrer Bühnenpräsenz begeistern le donne virtuose ihr Publikum. Sie verbinden das klassisch-romantische Repertoire mit Jazz, Blues, Ragtime, Pop, Walzer und Tango. Damit haben le donne virtuose eine Nische gefunden, in der sie ihre musikalische Abenteuer-lust und stilistische Vielseitigkeit kreativ kombinieren können. So entstehen abwechslungsreiche, unterhaltsame Programme auf hohem musikalischem Niveau.

Le donne virtuose

Weitere Informationen: https://ref-ag.ch (pdf)

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Suheilas Geheimnis

Suheilas Geheimnis

entdeckt im August 2020

Feminismus: Eigentlich sollte die Beduinin Suheila Abu Rkeek Hausfrau sein. Sie kämpfte und hätte alles geopfert, um arbeiten zu können

Die Geschichte von Suheila Abu Rkeek könnte eine Fabel sein. Eine Fabel über Mutterliebe und die Kraft, mit der eine Frau für ihre Kinder kämpfen kann. Gleichzeitig ist Suheilas Geschichte eine Geschichte des Feminismus, über Frauen, die sich nehmen, was ihnen zusteht. Und sie erzählt die Geschichte einer Bevölkerungsminderheit Israels. Suheila ist Beduinin.

Weiterlesen: www.freitag.de

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Schlimmer als der Kommunismus!1!11

Schlimmer als der Kommunismus!1!11

entdeckt im August 2020

Frauenrechte: Die Türkei und Polen wollen aus dem Abkommen zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen austreten. Die Gründe dafür sind so durchsichtig wie hanebüchen

Während einer globalen Pandemie sollen Menschen möglichst zu Hause bleiben. Aber nicht für alle ist das ein sicherer Ort. Weltweit passiert die allermeiste Gewalt gegen Frauen in ihrem eigenen Zuhause. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt also für Staaten, ihre Verpflichtung gegenüber dem Schutz von Frauenrechten über Bord zu werfen. 2011 unterschrieben alle Mitgliedsstaaten des Europarates bis auf Russland und Aserbaidschan die sogenannte Istanbul-Konvention. Mit ihr verpflichten die Staaten sich, Frauenrechte gesetzlich zu schützen und präventive Maßnahmen zu ergreifen, um geschlechterbasierte Gewalt im öffentlichen und im privaten Raum zu vermeiden, und zwar völkerrechtlich bindend. Ratifiziert, also rechtskräftig umgesetzt, haben sie über 30 von 47 Staaten.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Audio

Elisabeth Joris: Der Frauenstreik hatte eine ungeheure Power

Elisabeth Joris: Der Frauenstreik hatte eine ungeheure Power

entdeckt im Juli 2020

Bedeutet die Corona-Krise ein Rückschlag für die Gleichberechtigung von Frauen? Im «Tagesgespräch» stellen wir diese Frage der Historikerin und Geschlechterforscherin Elisabeth Joris, die eben mit dem Ehrendoktortitel der Universität Zürich ausgezeichnet worden ist.

Elisabeth Joris

Ein Jahr ist es her, dass eine halbe Million Frauen in der Schweiz auf die Strasse gegangen sind und für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung protestiert haben. Am Sonntag jährt sich der Frauenstreik. Was bleibt davon, was hat sich seither für die Frauen in der Schweiz verändert? Und wie steht es heute, in der Corona-Krise, um die Anliegen der Frauen? Manche befürchten, dass diese Krise auch ein Rückschlag für die Gleichberechtigung bedeute, weil die zusätzliche Kinderbetreuung und der Haushalt oft an den Frauen hängen bleibe.

Gespräch hören
Weitere Informationen: www.srf.ch

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Diese Frau hat die Corona-App konzipiert

Diese Frau hat die Corona-App konzipiert

entdeckt im Juli 2020

Die Corona-Warn-App ist lanciert. Das Konzept für eine App mit Datenschutz stammt von einer Frau. Das ist wohl kein Zufall.

Die IT-Spezialistin Carmela Troncoso hat in Rekordzeit eine Corona-Tracing-App konzipiert, mit der niemand heikle Daten sammeln kann. Der Datenschutz soll mehr Leute motivieren, eine solche App zu nutzen. Denn nur wenn möglichst viele Personen die App auf ihr Smartphone laden, kann sie möglichst viele Menschen warnen, die in der Nähe einer infizierten Person waren.

Carmela Troncoso

Weiterlesen: www.frauensicht.ch

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Wie es ist, die Quotenfrau zu sein

Wie es ist, die Quotenfrau zu sein

entdeckt im Juli 2020

Unsere Autorin arbeitet in einem «Männerberuf» und hat gelernt: Eine Frauenquote alleine ändert nicht das Arbeitsumfeld eines Unternehmens.

Ich bin jetzt im zweiten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Verfahrensmechanikerin. Dass mein Beruf kein typischer «Frauenberuf» ist, wurde mir ziemlich schnell klar. In meinem Betrieb bin ich die einzige Frau unter den Auszubildenden, eine von wenigen generell in der Fertigung. Diesen «Männerberuf» habe ich bewusst gewählt: Ich habe zwölf Jahre meines Lebens eine christliche Mädchenschule besucht. Sexistische Stereotype wie zum Beispiel, dass alle Mädchen schlecht in Mathe seien, gab es bei uns nicht, weil viele meiner Klassenkameradinnen gut oder sogar sehr gut in Mathe waren. Wenn wir uns für sogenannte MINT-Fächer, also Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, interessierten, wurden wir ermutigt, diese Richtung weiter zu verfolgen: «Da bekommst Du auf jeden Fall einen Job. Da werden immer Frauen gesucht.» Uns wurde beigebracht, wie wichtig es sei, «den Männern» zu zeigen, dass wir das alles mindestens genauso gut könnten wie sie.

Weiterlesen: www.jetzt.de

»Wissen

50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz

50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz

entdeckt im Juli 2020

2021 jährt sich die Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen in der Schweiz zum fünfzigsten Mal. Zuvor haben Frauen jahrzehntelang für ihre politischen Rechte gekämpft. Warum hat die Einführung des Frauenstimmrechts so lange gedauert? Was waren die Argumente dafür und dagegen? Wer waren die Frauen, die sich fürs Frauenstimmrecht eingesetzt haben? Und was hat das mit heute zu tun?

Im vorliegenden Lernmodul finden Sie Antworten und Möglichkeiten, die Meilensteine der Gleichstellung in der Schweiz zu erkunden, Ihr Wissen zu testen und Pionierinnen des Frauenstimmrechts kennen zu lernen.

Hier geht's weiter: https://lerneinheit-gleichstellung.ch

»Video

Karolin Kebekus feat. Thelma Buabeng: Im Namen der Mutter

Karolin Kebekus feat. Thelma Buabeng: Im Namen der Mutter

entdeckt im Juli 2020

Eine neue Hymne für die katholische Kirche? Halleluja! «Alle Ladys in Gottes Gemeinden, es ist Zeit, unsre Stimmen zu vereinen, Maria ... Ave Mariaa, alle Girls steht auf und macht Lärm, gezählt sind die Tage der Herren ...»

Die Carolin Kebekus Show in der ARD Mediathek: www.ardmediathek.de

»Veranstaltung

Diffamierung – Aktuelle Situation, Hintergründe und Maßnahmen

Diffamierung – Aktuelle Situation, Hintergründe und Maßnahmen

Vortrag und Workshop, Freitag–Samstag, 10.-11. Juli 2020, Zürich

Die fem! versteht sich als eine Plattform, die einen Wissens-, Denk- und Sprachraum für feministische Themen und aktuelle Fragestellungen eröffnet. Das Phänomen zunehmender Diffamierung von Frauen und Organisationen, die im feministischem Kontext in die Öffentlichkeit treten, hat uns dazu veranlasst, diesem Thema eine eigenes Veranstaltungsformat zu widmen.

Weitere Informationen: https://feministische-fakultaet.org

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«Ich halte eine 20-Stunden-Arbeitswoche für realistisch»

«Ich halte eine 20-Stunden-Arbeitswoche für realistisch»

entdeckt im Juni 2020

Die Ökonomin Adelheid Biesecker war Beraterin beim deutschen Bildungsministerium. Für sie legt die Pandemie offen, was am Kapitalismus nicht funktioniert.

Adelheid Biesecker (78) war bis 2004 Professorin an der Universität Bremen und hat bis zu ihrer Emeritierung mit zwei Kollegen das Institut für Institutionelle Ökonomie und Sozialökonomie geleitet. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: ökologische Ökonomie, feministische Ökonomie und Zukunft der Arbeit. Sie ist Mitglied im Netzwerk «Vorsorgendes Wirtschaften» , gehört dem wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland an und hat in verschiedenen Gremien die deutsche Bundesregierung beraten.

Adelheid Biesecker

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch (Abo) oder pdf

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Appell für ein zeitgemässes Sexualstrafrecht

Appell für ein zeitgemässes Sexualstrafrecht

entdeckt im Juni 2020

Sexuelle Selbstbestimmung schützen

Sexuelle Selbstbestimmung ist ein grundlegendes Menschenrecht: Sex braucht die Zustimmung von allen Beteiligten! Das Gesetz muss endlich die sexuelle Selbstbestimmung besser schützen!

Das aktuelle Strafrecht ist veraltet: Es anerkennt eine sexuelle Handlung gegen den Willen der betroffenen Person nur dann als schweres Unrecht, wenn das Opfer dazu genötigt wurde – z.B. durch Gewalt oder Drohung. Vom Opfer wird damit indirekt verlangt, dass es sich zur Wehr setzt und weitere Verletzungen in Kauf nimmt. Ein «Nein» allein genügt nicht und so bleiben massive Eingriffe in die sexuelle Selbstbestimmung in der Schweiz regelmässig straflos.

Weiterlesen: www.stopp-sexuelle-gewalt.ch

»Aktion

Frauen* zählen

Frauen* zählen

Sonntag, 14. Juni 2020, 14.00 Uhr, Zürich

Der Frauen*streiktag 2019 ist sicher vielen noch in Erinnerung. 2020 fällt er in die Corona-Situation und auf einen Sonntag. Der feministische 3Zahlen-Club hat sich deshalb eine passende Aktion ausgedacht, zu der wir euch herzlich einladen: FRAUEN* ZÄHLEN.

Weitere Informationen: https://feministische-fakultaet.org

»Kino

Woman

Woman

Donnerstag, 11. Juni 2020, Kinostart

WOMAN ist ein globales Projekt, das 2000 Frauen in 50 Ländern eine Stimme gibt. Trotz des sehr grossen Massstabs schafft der Film es, uns ein wirklich sehr persönliches, intimes Porträt derer zu zeichnen, die die Hälfte der Menschheit repräsentieren.

woman

Weitere Informationen: www.woman-themovie.org

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EKdM – Eidgenössische Kommission dini Mueter

EKdM – Eidgenössische Kommission dini Mueter

entdeckt im Juni 2020

Die EKdM ist Teil einer breiten Koalition von Frauenorganisationen, die mehr Teilhabe an Entscheidungsprozessen, bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere soziale Absicherung für Frauen fordert.

Die EKdM setzt sich für gute Bedingungen für gute Kinderbetreuung ein. Sie berät Rätinnen und Räte gerne in Sachen feministische Mütterpolitik. Sie interveniert auf lokaler, kantonaler und eidgenössischer Ebene in die politischen Debatten und legt den Finger auf die inakzeptablen Bedingungen von Mutterschaft und Kinderbetreuung in der Schweiz und anderswo.

edkm

Weiterlesen: https://ekdm.ch

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Bücher von Frauen über Frauen, gestaltet von Frauen

Bücher von Frauen über Frauen, gestaltet von Frauen

entdeckt im Juni 2020

»Frauen und Literatur bleiben, was mich betrifft, ungelöste Probleme«, stellt Virginia Woolf 1929 in ihrem feministischen Essay Ein Zimmer für sich allein fest. Heute, 91 Jahre später, ist diese Aussage immer noch aktuell:
Im letzten Dezember hat ein Artikel auf Spiegel Online für Aufsehen gesorgt. Berit Glanz und Nicole Seifert kamen zu dem Schluss, dass Bücher von Frauen in deutschsprachigen Verlagen immer noch unterrepräsentiert seien. Der Kampa Verlag kam dabei sehr gut weg und war in der Gruppe der Verlage mit überdurchschnittlich hohem Autorinnenanteil. Das wollen wir natürlich beibehalten und freuen uns deshalb ganz besonders, Ihnen unter dem Motto »Was sie sah, sah er nicht«, das wir uns von Virginia Woolf geliehen haben, die ersten acht Kampa Pockets zu präsentieren: ausschließlich Bücher von Frauen über Frauen mit Coverillustrationen von Frauen.

Es erscheinen am 23. Juli als Kampa Pocket: Astrid Rosenfeld, Kathleen Collins, Żanna Słoniowska, Virginia Woolf, Lucia Berlin, Marijke Schermer, Deborah Levy und die Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk.

Kampa Verlag

Weiterlesen: https://kampaverlag.ch

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Hawaii legt feministischen Corona-Recovery-Plan vor

Hawaii legt feministischen Corona-Recovery-Plan vor

entdeckt im Mai 2020

Der Notfall- und Aufbauplan des US-Staates Hawaii stellt Frauen ins Zentrum seiner Überlegungen.

In fast allen Ländern legt Covid-19 gesellschaftliche Ungleichheiten offen, die schon vor der Krise bestanden. Menschen, die schon vorher in prekären Verhältnissen gelebt haben, Minderheiten und Frauen sind am meisten betroffen. Sie verlieren eher ihre Stelle, sind in Folge häufiger von Armut bedroht und schultern die zusätzliche Fürsorgearbeit.

Wer eine nachhaltige Erholung nach der Krise wolle, müsse Frauen ins Zentrum der Überlegungen stellen, sagt Khara Jabola-Carolus, die Vorsitzende der Frauenrechtskommission Hawaiis, die bereits Mitte April einen «feministischen Recovery-Plan» aufgestellt hat.

Weiterlesen: www.infosperber.ch

»Theater-Stream

Urfaust/FaustIn and Out

Urfaust/FaustIn and Out

Donnerstag, 21. Mai 2020, ab 18 Uhr

Bérénice Hebenstreit inszeniert ein Zusammentreffen von Goethes (Ur)Faust-Original und Elfriede Jelineks Sekundärdrama

«Allerhalter, Allumfasser» heißt es in Goethes «Faust» nicht unpathetisch, und es wäre nicht Elfriede Jelinek, hätte sie die Wort- und Gedankenkette nicht fortgesponnen bis «Vorenthalter». Über ihr 2012 uraufgeführtes Stück «FaustIn and out» schrieb sie, sie sehe sich als «kläffender Hund, der die ehernen Blöcke männlichen Schaffens umkreist und ab und zu sein Bein hebt».

Urfaust/FaustIn and out

© Christine Miess / Volkstheater

Weitere Informationen: www.nachtkritik.de
Video-Konferenz im Anschluss: www.ifvjelinek.at

»Veranstaltung

funkelnd ironisch und wohltuend bösartig

funkelnd ironisch und wohltuend bösartig

Montag, 18. Mai 2020, 19 Uhr, Zürich

Madeleine Marti und Natalie Raeber stellen die Schriftstellerin Marlene Stenten vor

Als sie Mitte der 1970er Jahre einen Roman mit lesbischen Hauptfiguren vorlegte, «Puppe Else», lehnte Luchterhand die Veröffentlichung ab. Es brauchte die Frauenbewegung, die politische und literarische Texte von Frauen zugänglich machte und Raum für lesbische Perspektiven und Themen schuf. So erschien «Puppe Else» schliesslich 1978 im kleinen Berliner Sudelbuchverlag.

Weitere Informationen: https://buecherraumf.ch

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Salome gegen Goliath

Salome gegen Goliath

entdeckt im Mai 2020

Der pazifische Inselstaat Vanuatu ist von Extremwettern bedroht wie kein anderes Land. Nun beginnen sich die Frauen zu wehren. Ein Besuch bei Salome Kalo, der Beauftragten für Nahrungsmittelsicherheit.

Salome gegen Goliath

Salome Kalo weiss, wie es sich anfühlt, nicht genug zu essen zu haben – spätestens seit der Tropensturm Pam über ihr Dorf fegte. 2015 traf der Zyklon Vanuatu mit 300 Kilometern pro Stunde. Kalos Haus am Ende des Ortes blieb zwar stehen, viele andere fielen aber wie Kartenhäuschen in sich zusammen. Als sie nach dem Sturm nach draussen ging, hatten die Bäume kein einziges Blatt mehr, und die Felder waren verwüstet. «Die ganze Ernte war vernichtet», erzählt Kalo fünf Jahre später.

Weiterlesen: www.woz.ch

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Die Wellenreiterin

Die Wellenreiterin

entdeckt im Mai 2020

Porträt: Mette Frederiksen geht als dänische Premierministerin bei der Corona-Bekämpfung ihren eigenen Weg

Seit drei Wochen sind in Dänemark Kindergärten und Schulen bis zur Klassenstufe fünf wieder geöffnet, allerdings unter strengen Auflagen und mit der Ankündigung, alles werde widerrufen, sobald die Infektionszahlen bedenklich stiegen. Von Anfang an hat sich die sozialdemokratische Premierministerin Mette Frederiksen Respekt für ihren Umgang mit der Pandemie erworben. Sie verordnete frühzeitig strikte Maßnahmen, ließ sich dann aber von der Schulbehörde überzeugen, wie man wieder in den Unterricht einsteigen könne: durch garantierte vier Quadratmeter Fläche für jeden Schüler, reduzierte Klassenstärken, den Verzicht auf Schulessen und mindestens zweimal pro Tag desinfizierte Toiletten.

Der Wechsel ihres Krisenmanagements zwischen Konsequenz und kontrollierter Rückkehr zu Gewohntem verhalf der 42-jährigen Frederiksen zu bis dato unbekannter Popularität. Der Anteil der Dänen, die ihr kompetente Arbeit bescheinigen, stieg im April von 39 auf 79 Prozent. Auch als Partei können die Sozialdemokraten davon profitierten, nimmt man das eher bescheidene Wahlergebnis von knapp 26 Prozent der Stimmen vom Juni 2019 als Maßstab. Würde jetzt abgestimmt, sei von einem Zuspruch um die 35 Prozent auszugehen, prophezeien die Demoskopen – der beste Wert seit dreißig Jahren. Frederiksen surft derzeit auf einer Welle des Erfolgs, und das hat sicher auch damit zu tun, dass ihre Regierung umgerechnet mehr als 50 Milliarden Euro bereitstellt, um Dänemarks Wirtschaft aus der Corona-Krise zu führen.

Mette Frederiksen

Weiterlesen: www.freitag.de

»Veranstaltungsreihe

Talking Gender, Equality and Diversity

Talking Gender, Equality and Diversity

Dezember 2019 – Mai 2020, Bern

The World Trade Institute (WTI) is a leading academic institution dedicated to studies, teaching and research in international trade and investment regulation, economic globalisation and sustainability. As a centre of excellence at the University of Bern with an international, interdisciplinary focus, we explore the interconnections between the fields of law, economics and political science.

Here at the WTI, we are working to achieve and maintain long-term gender equality by committing to the University of Bern’s Strategy 2021. In line with the University's strategy, we are in the process of finalising our gender action plan (GAP)

In early 2019, the WTI Gender Team established the Know the GAP Lecture Series. This year the title is «Talking Gender, Equality and Diversity».

These lectures are conceived as an innovative venue to bring accomplished scholars, leaders of international organizations, government, and the private sector, to the University of Bern. Throughout the year we will share the stories of inspirational women and the results of original research to make a concrete contribution to the progressive achievement of United Nations' Sustainable Development Goal (SDG) 5 – Gender Equality.

Weitere Informationen: www.wti.org

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Mama macht das schon

Mama macht das schon

entdeckt im Mai 2020

Haushalt: In der Krise fallen viele Paare in althergebrachte Geschlechterrollen zurück

Vor der Krise haben wir uns zu Hause die Klinke in die Hand gegeben (ein pendelnder Lehrer, eine selbstständige Moderatorin, ein Krippenkind). Fünfzig-fünfzig, Familienkalender auf dem Smartphone, du heute das Kind, ich den Einkauf – so machen die modernen Paare das doch. Inzwischen sind alle meine Auftritte abgesagt. Der Lehrer sitzt in Online-Konferenzen und versucht, seine Schüler*innen zu unterrichten. Ich repariere Trecker, schiebe Züge, lese vor, schneide Birnen und wische das Bad. Keine Zeit, um Aufträge von zu Hause aus zu erledigen. Stattdessen denke ich beim Spielen darüber nach, ob mir einer dieser Haushaltskittel meiner Oma stehen würde und was man außer Nudeln sonst so für ein Kind kochen kann.

Podcast hören: www.freitag.de

»Podcast

Argentinien: Schluss mit den Frauenmorden

Argentinien: Schluss mit den Frauenmorden

entdeckt im Mai 2020

Die Gefahr, dass eine Frau ermordet wird, ist in Argentinien mehr als doppelt so gross wie in der Schweiz. Täter ist zumeist der Partner oder der Ex. Aus Protest gehen Argentiniens Frauen regelmässig in Massen auf die Strasse. Aber die Zahl der Morde nimmt nicht ab, gerade jetzt nicht im Lockdown.

ni una menos

«Ni una menos – nicht eine weniger», unter diesem Motto gehen seit ein paar Jahren die Frauen in Argentinien auf die Strasse und verlangen ein Ende der frauenfeindlichen Gewalt. An den Grossdemonstrationen in Buenos Aires nahmen immer wieder Hunderttausende teil.

Podcast hören: www.srf.ch

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Im Corona-Beirat ist nur eine einzige Frau

Im Corona-Beirat ist nur eine einzige Frau

entdeckt im Mai 2020

In der Corona-Krise dominieren in der Öffentlichkeit Männer, die sich von Männern beraten lassen. Frauen droht ein Rückfall in alte Zeiten.

Die Corona-Krise offenbart ein Bild, das Frauen Angst und Bange machen müsste. Im Fokus der Öffentlichkeit stehen Politiker, Ärzte, Virologen, Ökonomen und andere Fachmänner, die verordnen, einordnen und erklären. Auch Zivilschutz und Militär, die jetzt zum Einsatz kommen, sind männlich geprägt. In der Politik gibt es zwar auch Frauen, doch die Wortführer sind mehrheitlich Männer.

Podcast hören: www.frauensicht.ch

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Diagnose: Frau

Diagnose: Frau

entdeckt im April 2020

Medizin: Geschlechter-Stereotype entscheiden oft über Diagnose und Behandlung

Stellen Sie sich Folgendes vor: Ihnen ist übel, Sie fühlen sich irgendwie unwohl und Ihnen wird schwindelig. Sie gehen ins Krankenhaus und beschreiben dort Ihre Symptome. Der behandelnde Arzt hört Ihnen zu, sagt, er könne nichts dagegen machen, verordnet Bettruhe und schickt Sie mit einem Beruhigungsmittel nach Hause. Am nächsten Tag kommen Sie wieder, weil die Beschwerden schlimmer geworden sind. Jetzt hat eine Ärztin Dienst, sie zieht sofort die richtigen Schlüsse: Herzinfarkt. Der Fall hat sich so ähnlich für Tausende Frauen zugetragen. Die Symptome eines Herzinfarkts sind für Patienten und Ärzte meistens: Stechen in der Brust, gelähmter Arm. Doch bei Frauen zeigen sich vielmals ganz andere Symptome – und ein Herzinfarkt wird oft nicht oder zu spät diagnostiziert. Frauen sterben auch deswegen häufiger an dieser Krankheit als Männer.

Podcast hören: www.freitag.de

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Wir machen uns zu viele Gedanken über die Belästiger

Wir machen uns zu viele Gedanken über die Belästiger

entdeckt im April 2020

Die Netzaktivistin Caroline Sinders versucht, Algorithmen den Sexismus auszutreiben. Wegen ihrer kritischen Forschung, etwa zum Hass gegen Frauen in der Gamercommunity, wird sie immer wieder angegriffen – einmal hat ein Internettroll ihrer Mutter eine Spezialeinheit auf den Hals gehetzt.

Caroline Sinders

WOZ: Caroline Sinders, wann sind Sie das letzte Mal online ausgeflippt?

Caroline Sinders: Ich flippe online nie aus, hier beherrsche ich mich – auch weil ich selbst Belästigung im Netz erforsche und keine Informationen über mich preisgeben möchte.

Weiterlesen: www.woz.ch

»Video

Corona geht gerade erst los

Corona geht gerade erst los

entdeckt im April 2020

2015 startete Nguyen-Kim den YouTube-Kanal The Secret Life Of Scientists, um Stereotype zu (Natur-)Wissenschaftlern und Nerds infrage zu stellen und einem jungen Publikum naturwissenschaftliche Themen zu vermitteln

Anfang April 2020 erreichte MaiLab mit folgendem Video zur Corona-Pandemie innerhalb von vier Tagen mehr als 4 Millionen Abrufe und war zeitweise Nummer 1 der YouTube-Trends (Stand 16. April 2020 über 5.630.000 Aufrufe).[21][22] Zum gleichen Thema sprach sie am 7. April 2020 den Tagesthemen-Kommentar.

YouTube-Channel: www.youtube.com
Mehr Infos über Mai Thi Nguyen-Kim

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Unser Boss ist eine Frau

Unser Boss ist eine Frau

entdeckt im April 2020

Frauen im Sport

Florence Schelling wird Sportchefin beim SC Bern – und damit zur Pionierin im globalen Eishockey. Die erste Frau, die den Männern auf sportlicher Ebene den Tarif durchgibt, ist sie aber nicht.

Sehen Sie sich das Video an und lesen Sie über weitere Pionierinnen in den Chefetagen des Sports.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Filmreihe

4 Minuten – ABGESAGT

4 Minuten – ABGESAGT

Donnerstag, 2. April 2020, ab 19.00 Uhr, Zürich

WyberNet zeigt Filme zum Thema «Widerständige Frauen, mutig und unerschrocken»
Für Frauen

Spielfilm, D 2006, 112 Minuten; Regie: Chris Kraus.
Hauptrollen: Monica Bleibtreu und Hannah Herzsprung

Seit über 60 Jahren gibt die Pianistin Traude Krüger Klavierunterricht in einem Frauengefängnis. Eine Schülerin wie Jenny hatte sie noch nie. Verschlossen, unberechenbar, zerstörerisch – und früher ein musikalisches Wunderkind. Sie könnte es schaffen, einen bedeutenden Klavierwettbewerb zu gewinnen, an dem sie trotz ihrer Haftstrafe teilnehmen darf. Der Unterricht wird zum Kräftemessen zwischen der aufsässigen Jenny und ihrer preussisch strengen Klavierlehrerin – ein Lebens- und Liebesduell, das an den verborgenen Schmerz beider Frauen rührt. In einem furiosen Finale bleiben Jenny vier Minuten, um etwas zu tun, was niemand, auch Traude nicht, von ihr erwartet.

Auszeichnungen 2007
Deutscher Filmpreis – bester Spielfilm
Deutscher Filmpreis – beste weibliche Hauptrolle (Monica Bleibtreu)

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Veranstaltung

Kübra Gümüşay: Sprache und Sein – ABGESAGT

Kübra Gümüşay: Sprache und Sein – ABGESAGT

Sonntag, 29. März 2020, 20.00 Uhr, Zürich

In ihrem Buch «Sprache und Sein» folgt die Deutschtürkin Kübra Gümüşay einer Sehnsucht: nach einer Sprache, die Menschen nicht auf Kategorien reduziert. Nach einem Sprechen, das sie in ihrem Facettenreichtum existieren lässt. Nach wirklich gemeinschaftlichem Denken in einer sich polarisierenden Welt. Gümüşay zeigt, wie Menschen als Individuen unsichtbar werden, wenn sie immer als Teil einer Gruppe gesehen werden – und sich nur als solche äußern dürfen. Doch wie können Menschen wirklich als Menschen sprechen? Und wie können wir alle – in einer Zeit der immer härteren, hasserfüllten Diskurse – anders miteinander kommunizieren?

Kübra Gümüşay

Weitere Informationen & Tickets: https://kaufleuten.ch

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Frauen stemmen die Krise

Frauen stemmen die Krise

entdeckt im März 2020

Corona: Weibliche Arbeit hält den Laden am Laufen, in Zeiten der Quarantäne mehr denn je

Es war 2011, als Pop-Königin Beyoncé laut die Frage stellte: «Who run the world?», und die Antwort auf dem Fuße lieferte: «Girls!» Was als Empowerment-Hymne geschrieben wurde, ist in Zeiten der Corona-Krise Ausdruck einer simplen und allzu lang verdrängten Erkenntnis: Die von Frauen geleistete Arbeit hält diese Gesellschaft zusammen.

Podcast hören: www.freitag.de

»Wochenende

Sexuelle Differenz – ABGESAGT

Sexuelle Differenz – ABGESAGT

Freitag, 20. – Sonntag, 22. März 2020, Zürich

Anlässlich der Heftausgabe «Braucht der Feminismus das Denken der sexuellen Differenz?» der aep-informationen kommen die Herausgeberinnen Barbara Grubner und Bernadette Grubner sowie die Künstlerin Judith Klemenc aus Wien am Wochenende vom 20.–22. März zu Besuch.

Zusammen mit den Gästinnen gestaltet das Fraum drei Abende, einmal mit Fokus auf Videoarbeiten von Judith Klemenc mit Titeln wie «Im Namen der Mutter» oder «Affidamento», dann zur Rezeption der sexuellen Differenz von Lacan über Irigaray bis Zupancic und last but not least eine Auslegeordnung zu den verschiedenen Denkansätze und Positionen im Differenzfeminismus

Weitere Informationen: www.fraum.ch
Zeitschrift: https://aep.at

»Podcast

Maja Göpel: So wie es ist, kann es nicht bleiben

Maja Göpel: So wie es ist, kann es nicht bleiben

entdeckt im März 2020

Trockenheit, Dürren, Stürme, Katastrophen. Die Klimakrise ist nicht mehr zu leugnen – darauf machen auch seit über einem Jahr Schüler*innen und Student*innen der Fridays for Future aufmerksam – und haben damit das Thema auf die Agenda gesetzt. Und so langsam dürfte es eigentlich jedem klar sein: Wenn wir eine Zukunft wollen, muss sich unser System ändern – und wir unser Verhalten. Doch wie soll das genau gehen?

Darüber diskutiert Pepe Egger, Wirtschafts-Redakteur des Freitag, mit Maja Göpel. Die Politökonomin, Transformationsforscherin und Expertin für Nachhaltigkeitswissenschaft berät die Bundesregierung zu Umweltfragen – und hat ein Buch geschrieben: Unsere Welt neu denken: Eine Einladung

Podcast hören: www.freitag.de
Buch Rezesension

»Lesen

Ich versuche zu zeigen, dass diese Frauen unter uns sind

Ich versuche zu zeigen, dass diese Frauen unter uns sind

entdeckt im März 2020

Die Fotografin Agata Szymanska-Medina porträtiert junge Polinnen aus dem rechten Milieu. Ihr Ziel: Jene abzubilden, die besonders unscheinbar sind – und deshalb besonders unberechenbar.

SZ-Magazin: Wie haben Sie die jungen Frauen gefunden, die Sie porträtiert haben?

Agata Szymanska-Medina: Es war nicht einfach, denn Journalisten sind im rechten Milieu nicht gerne gesehen. Ich habe sehr viel in rechten Online-Foren und Facebook-Gruppen gelesen und anhand von Posts und Fotos herausgefunden, welche Frauen besonders aktiv sind und mit wem sie sich vernetzt haben. Ungefähr 50 von ihnen habe ich private Nachrichten geschrieben, dass ich Fotografin bin und für eine Ausstellung junge polnische Frauen porträtieren möchte, die politisch aktiv sind. Die meisten haben nicht reagiert, nur fünf bis zehn haben sich zurückgemeldet.

Agata Szymanska-Medina

Weiterlesen: https://sz-magazin.sueddeutsche.de
Fotografin: http://agataphotography.com/

»Lesen

Das rappende Patriarchat

Das rappende Patriarchat

entdeckt im März 2020

Skandal Fler setzt Kopfgeld auf eine Frau aus. Jemand überrascht? Sexismus und Rassismus blühen in der Szene

Die Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes ruft die Anti-Hatespeech-Initiative #UnHateWomen ins Leben, im Zuge derer sexistische, gewaltverherrlichende Songphrasen von erfolgreichen Rappern vor stummen Frauengesichtern zitiert werden. Eine der Frauen verlinkt die Kampagne mit einigen zitierten Rappern auf Instagram. Darunter ist auch Rapper Fler, der sie daraufhin beleidigt und ihr droht. Danach twittert der Comedian Shahak Shapira ein Bild, auf dem erkennbar ist, wie Fler auf Instagram ein Kopfgeld auf eine Frau aussetzt: «Wer die Nutte ranbringt 2.000 €» Shapira berichtet, dass diese und weitere Frauen sich an ihn gewandt hätten. Die Situation eskaliert, Rap-Journalisten schalten sich ein, ein RTL-Kameramann wird auf dem Berliner Ku’damm von Fler verprügelt, weil dieser ihn mit seinem Team offenbar ungefragt filmen wollte. Obwohl Shapira den Fokus auf die geschädigten Frauen setzen wollte, wird die Anti-Sexismus-Kampagne in den Hintergrund gedrängt. Das Ganze mutiert zu Schwanzvergleich zwischen Männern.

Weiterlesen: www.freitag.de / #UnHateWomen

»politisches Kabarett

Suffragettenblues

Suffragettenblues

Donnerstag / Freitag, 12. / 13. März 2020, 20.00 Uhr, Zürich

Ein poetisch-musikalischer Abend mit Absurditäten und Geschichten aus dem 21. Jahrhundert. Garantiert keine Comedy, sondern politisches Kabarett vom Feinsten. Hier müssen Sie keine Schenkel klopfen, sondern mitdenken. Nicht nur Ihre Lachmuskeln, auch Ihre Synapsen werden aktiviert. Garantiert politisch unkorrekt und pädagogisch lustvoll. Ob Frauenstimmrecht, Europapolitik oder Genderwahnsinn, kein Thema ist dieser Suffragette zu heiss, um nicht thematisiert oder besungen zu werden. Keine Figur des öffentlichen Lebens zu schade, um nicht auf der Schippe des Spotts zu landen.

Bettina Dieterle

Weitere Informationen & Tickets: www.bettinadieterle.ch

»Veranstaltung

8. März 2020: Filmvorführung & Podiumsdiskussion

8. März 2020: Filmvorführung & Podiumsdiskussion

Sonntag, 8. März 2020, ab 11.00 Uhr, Zürich

Film «Die fruchtbaren Jahre sind vorbei», Apéro und Podium Kinderkriegen ist ein Muss, für Frauen über 30 sowieso - oder? Natascha Beller, bekannt aus der SRF-Late-Night-Show «Deville», hat mit «Die fruchtbaren Jahre sind vorbei» eine Komödie geschaffen, die das vermeintliche To-do und die damit verbunden Absurditäten mit Witz und Pointe hinterfragt.

Die Frauenzentrale Zürich zeigt den herrlich schrägen schweizerdeutschen Film am 8. März 2020 im Papiersaal, Sihlcity. Weil der 8. März dieses Jahr auf einen Sonntag fällt, findet die Veranstaltung in Form einer Matinée statt. Beim anschliessenden Podium geben die beiden Schauspielerinnen Sarah Hostettler und Wanda Wylowa Einblick in den Filmdreh von «Die fruchtbaren Jahre sind vorbei» und diskutieren Gleichstellung und Diversität in Film und Theater.

Weitere Informationen: www.frauenzentrale-zh.ch

»Veranstaltung

8. März 2020: Frauen in der Kunst

8. März 2020: Frauen in der Kunst

Sonntag, 8. März 2020, ab 11.00 Uhr, Bern

Zur Ausstellung «Lee Krasner. Living Colour»

Gabrielle Schaad, Kunsthistorikerin, ZHdK/TU München, im Gespräch mit Claudia Amsler, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung

Lee Krasner
©The Pollock-Krasner Foundation

Weitere Informationen: www.zpk.org

»Filmreihe

Annemarie Schwarzenbach – Schweizerin & Rebellin

Annemarie Schwarzenbach – Schweizerin & Rebellin

Donnerstag, 5. März 2020, ab 19.00 Uhr, Zürich

WyberNet zeigt Filme zum Thema «Widerständige Frauen, mutig und unerschrocken»
Für Frauen

Ein Film von Carole Bornstein (CH 2000, 58 Min.)

Aus der Fülle bisher unveröffentlichten Materials ist ein eindrückliches Doku-Porträt der Schriftstellerin, Journalistin und Fotografin entstanden, das Schwarzenbach in ihrer ganzen inneren Zerrissenheit auferstehen lässt. Da ist die frühe und schmerzvolle Abwendung vom nazifreundlichen, reichen Elternhaus. Die langen Reisen, welche sie an der Seite der Photographin Marianne Breslauer und der Genfer Schriftstellerin Ella Maillart in die Pyrenäen und den nahen Orient führen. Da sind ihre Romane «Freunde um Bernhard», «Das glückliche Tal»; ihr Engagement gegen den Faschismus und die Ausbeutung der Arbeiter.

Da sind aber auch Schwarzenbachs dunkle Seiten: die ewig unerfüllte Liebe zu Frauen, ihre beinahe schon obsessive Verbundenheit mit den Geschwistern Mann, ihr Drogenmissbrauch.

Weiterer Filmabend: 2. April

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Lesen

Gertrud Koch: Demokratische Denkerin

Gertrud Koch: Demokratische Denkerin

entdeckt im März 2020

Gertrud Koch hat die feministische Filmtheorie tief geprägt. Nun erhält sie den Ehrenpreis der Deutschen Filmkritik

Es war in den 1970er-Jahren. Frauen hatten angefangen, ihren Platz vor mit dem hinter der Kamera zu vertauschen. Ihre ersten Filme waren da, sie wurden während der Veranstaltung «Steirischer Herbst» gezeigt und Regisseurinnen, Kritikerinnen und Festivalmacherinnen waren angereist, um zu diskutieren. Dort lernte ich Gertrud Koch kennen. Am Abend erzählte ich von meinem Plan, für ein oder zwei Tage nach Jugoslawien zu fahren, und Gertrud überlegte laut, mitzukommen. Ich war begeistert. Einen Tag später sagte sie mir: «Das geht nicht. Ich habe in dein Auto gesehen. Da ist alles so voll mit Büchern und anderen Gegenständen, für mich ist da kein Platz.» Kein Wort davon, dass man alles, was ich aus Bequemlichkeit über die Sitze verstreut hatte, natürlich in den Kofferraum räumen konnte. Sie hatte erkannt, dass ich, damals meiner selbstgezogenen Grenzen überdrüssig, in einem Aufbruch war und sehr viel Platz brauchte, in den ich hineinwachsen konnte. Dieser diagnostisch genaue, psychoanalytisch geschulte Blick hob sie sofort heraus aus all denen, die mit heißem Herzen für die Sache der Frauen stritten. Das tat sie auch und ihr Herz war nicht weniger heiß, aber sie hatte dazu einen kühlen, klaren Kopf. Sie ist nie dem Strohfeuer eines aufgeregt-euphorischen, aber eher naiven Feminismus verfallen. Sie war kämpferisch durch Intellekt, nicht durch Parolen.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Musik

Taylor Swift wird für ihr neues Musikvideo zum Macho-Mann

Taylor Swift wird für ihr neues Musikvideo zum Macho-Mann

entdeckt im März 2020

In «The Man» prangert die Sängerin die Privilegien von Männern an.

Der cholerische Macho-Manager, der Womanizer, der aggressive Starsportler, ein Mann, der allein fürs Vatersein gefeiert wird – in ihrem neuen Musikvideo zum Song «The Man» kritisiert Talyor Swift Privilegien, die Männer in unserer Gesellschaft ganz einfach haben. Sie wurde für das Video selbst zu «The Man» und zeigt als «Tyler» überspitzt Verhaltensweisen wie Manspreading in der U-Bahn oder Wildpinkeln.

Weiterlesen: www.jetzt.de

»Veranstaltung

Rotes Palaver 42: Empty Garden

Rotes Palaver 42: Empty Garden

Donnerstag, 27. Februar 2020, ab 18.30 Uhr, Zürich

Ursula Palla im Gespräch

Ursula Palla (*1961, Chur) arbeitet mit Video und Installation und entwickelt bewegte Raumbilder von poetischer Dichte, in denen das Wirkliche in den virtuellen Raum übersetzt erscheint. In ihren zentralen Themen greift sie aktuell Brisantes auf: Natur (Pflanzen, Bäume, Wiesen), Klima, Kultur und stellt die Künstlichkeit der Natur – vom Menschen vereinnahmt und manipuliert – dar. Ihre Bildinhalte sind folglich künstliche Naturen, die als Paradies oder Idealzustand erscheinen können, aber sogleich als schöner Schein zerfallen.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Kongress

Reclaim Democracy

Reclaim Democracy

Donnerstag, 27. – Samstag, 29. Februar 2020,  Zürich

Mit dem bevorstehenden Kongress Reclaim Democracy bringen wir Menschen zusammen, die sich für eine echte und starke Demokratie engagieren. Wir – das sind das Denknetz und 51 Kooperationspartner aus Bewegungen, Wissenschaft, NGOs, kritische Medien, Gewerkschaften und Politik.

Im Zentrum stehen drei grosse Fragen. Es geht um den Klimawandel. Die herrschenden Machtverhältnisse haben uns in eine höchst gefährliche Sackgasse geführt. Wie sieht der nötige Systemwechsel aus, der uns aus der Sackgasse führt, und wie bringen wir ihn zustande? Weiter geht es um Wahr Sagen anstelle von Lügen: Wie können wir die kritische Öffentlichkeit stärken, welche für die Demokratie unabdingbar ist? Und schliesslich geht es um das Verhältnis von Digitalisierung, Demokratie und Arbeitswelt: wie können wir die Digitalisierung für soziale und demokratische Anliegen nutzen?

Weitere Informationen & Anmeldung: https://rotefabrik.ch

»Podiumsgespräch

Viola Amherd: Die Frau an der Spitze des VBS

Viola Amherd: Die Frau an der Spitze des VBS

Montag, 24. Februar 2020,  Volketswil

Bundesrätin Viola Amherd wird für ein Podiumsgespräch mit Rosmarie Quadranti in der Bauarena Volketswil zu Besuch sein. Es gibt einen Welcome-Drink und im Anschluss an das Podium einen Apéro.

Weitere Informationen & Anmeldung: http://frauenpodium.ch

»Veranstaltung

Die kühnste Schweizerin

Die kühnste Schweizerin

Freitag, 21. Februar 2020, 19 Uhr, Zürich

Ein Porträt der Weltreisenden Ella Maillart (1903–1997). Sie war Olympiateilnehmerin, durchreiste ganz Asien, zumeist allein, einmal auch mit Annemarie Schwarzenbach, hinterliess einen reichhaltigen Schatz an Büchern und Fotografien. Ein Abend mit Texten, Hör- und Filmdokumenten, zusammengestellt von Monika Saxer und Stefan Howald.

Weitere Informationen: https://buecherraumf.ch

»Veranstaltung

Meccanica Feminale

Meccanica Feminale

Dienstag, 18. – Samstag, 22. Februar 2020, 19 Uhr, Villingen-Schwenningen

Kurse, Workshops und Vorträge für MINT-Frauen zu Softskills und Fachthemen aus dem Bereich Industrie 4.0, KI, Maschinenbau, Elektrotechnik und verwandten Fachgebieten. Organisiert vom Netzwerk Frauen.Innovation.Technik Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Die Themen der Kurse und Workshops reichen von Künstlicher Intelligenz und Smart Home über CAD-Modellierung und Agile Projektentwicklung mit Scrum bis hin zu Aerodynamik, Qualitätsmanagement und weitern.

Tipps für Verhandlungsführung sowie ein Workshop für Bewerbungsgespräche ergänzen das Angebot. Im Rahmenprogramm werden Exkursionen, Yoga und weitere Möglichkeiten zum Netzwerken angeboten. Die Teilnahmegebühr (inklusive Verpflegung in der Veranstaltungscafeteria) beträgt für Studentinnen nur 40 Euro pro Halbwochenkurs - für Berufstätige 240 Euro.

Weitere Informationen: https://scientifica.de

»Lesen

Schadet dieses Bild den Frauen, dem Feminismus, dieser Zeitung?

Schadet dieses Bild den Frauen, dem Feminismus, dieser Zeitung?

entdeckt im Februar 2020

Ob dieses Foto sexistisch ist, entscheidet der Kontext. Ob die Frau auf dem Bild Feministin ist, entscheidet allein sie. Das sehen aber nicht alle so.

Finden Sie dieses Bild sexistisch, das in der Mitte mit dem rosa Hintergrund? Ich habe es jüngst für ein Interview über das Videogirl Alyssa in der Onlineausgabe dieser Zeitung verwendet. Alyssa, 26, aus Berlin, tanzt in Deutschrap-Videos.

Das Bild sorgte für verständnislose, entrüstete Kommentare auf der Redaktion, gerade von Frauen, die eine Generation älter sind als ich – ich bin 32. Das brachte eine Debatte in Gang, die weiter ging als die Frage, ob eine solche Darstellung sexistisch ist oder nicht.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Lesen & mehr

The Vulva Gallery & You're Welcome Club

The Vulva Gallery & You're Welcome Club

entdeckt im Februar 2020

The Vulva Gallery ist ein Projekt, welches die Vielfalt von Vulven auf der ganzen Welt zelebriert, indem illustrierte Vulva-Porträts wie auch persönliche Geschichten geteilt werden. Das Projekt will Bewusstsein für Vulva-Diversität schaffen aber auch über Anatomie und sexuelle Gesundheit informieren. The Vulva Gallery wurde 2016 von Hilde Atalanta aus Amsterdam gegründet. In Hilde Atalantas zweitem Projekt, You're Welcome Club, werden alle Körper und Identitäten in ihrer Diversität gefeiert. The future is inclusive!

Weiterstöbern: www.queerbooks.ch

»Protest

Women in South America sing against gender violence

Women in South America sing against gender violence

entdeckt im Februar 2020

Women in Chile, Mexico and Argentina performed a song in massive numbers against gender violence. The song and performance originate from Chile's protests, as a way of standing up against gendered violence enacted particularly by security forces against female protesters and bystanders.

Weiterlesen: www.trtworld.com

»Lesen

Abwesenheit des Vaters ist ein Artefakt der Moderne

Abwesenheit des Vaters ist ein Artefakt der Moderne

entdeckt im Februar 2020

Über toxische Männlichkeit und das Leben im Sekundären

Dass toxische Männlichkeit eines der drängendsten Probleme ist, sieht man derzeit auf großer und auf vermeintlich kleiner Bühne. Auf der großen Bühne gibt der amerikanische Präsident die Tötung eines einzelnen Gegners bekannt und ist dabei von seinem Glauben an einen persönlichen Erfolg so geblendet, dass er jegliches Empfinden für die völkerrechtliche Illegalität und die moralische Verheerung der Tat vermissen lässt.

Um das Potential für folgende Racheakte zu senken, hätte man das ja ganz anders machen können. Ein großes Bedauern, dass die Aktion so hätte durchgeführt werden müssen, wäre die minimale Referenz an eine moderne Haltung gewesen, wenn man schon keine politischere Lösung der militarisierten Probleme anbieten kann. Stattdessen wurden Schutzbehauptungen aufgestellt, deren Beleg gar nicht erst versucht wird. Als lebten wir noch immer im 20. Jahrhundert will man bloß sagen: Nur Stärke zählt, meine. Jetzt sind wir in einer nervöseren Welt mit erhöhter Terrorgefahr.

Schlechte Nachricht vor allem für Metropolenbewohner. Wobei, man konnte zuletzt auf den verwegen wirkenden Gedanken kommen, diese hätten sich an den Zug zum Risiko bei mangelndem Überblick auf kleiner Bühne längst gewöhnt. Denn als seien wir bereits im Krieg, schicken sie ihre Kinder immer öfter in Warnwesten auf die Straße. Jedes Anreden gegen die Aufrüstung wie die einfache Forderung nach Tempo 30 wird als Verbotstümelei verunglimpft oder unter den Verdacht des grünen Totalitarismus gestellt.

Weiterlesen: www.heise.de

»Lesen

«Sie war die erste Kommunistin im Nationalrat»

«Sie war die erste Kommunistin im Nationalrat»

entdeckt im Februar 2020

Nelly Wicky war eine der ersten zwölf Frauen im Bundesparlament. Jetzt ist sie im Alter von 96 Jahren verstorben. Ein Nachruf.

Am Pult 21 im Nationalratssaal ist für alle Zeiten ihr Namen eingraviert. Eine Ehre, die normalen Parlamentsmitgliedern nicht widerfährt. An diesem Pult hat Nelly Wicky Geschichte geschrieben. Sie war eine der ersten zwölf Frauen, die am 31. Oktober 1971 in das eidgenössische Parlament gewählt wurden.

Doch selbst in diesem exklusiven Club war Nelly Wicky eine Aussenseiterin. Die anderen elf Pionierinnen gehörten etablierten Bundesratsparteien an: vier der FDP, vier der SP und drei der CVP. Wicky hingegen war Vertreterin der Partei der Arbeit (PDA). Sie war damit im Nationalrat nicht nur eine der allerersten Frauen und die erste Genferin der Geschichte – sondern obendrauf die erste Kommunistin. Jetzt ist sie im Alter von 96 Jahren «friedlich eingeschlafen», wie ihre Familie in einer schlichten Todesanzeige in der «Tribune de Genève» mitteilt – ohne die historische Rolle der Verstorbenen zu erwähnen.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Initialveranstaltung

CH2021 – 50 Jahre Frauenstimmrecht

CH2021 – 50 Jahre Frauenstimmrecht

Freitag, 7. Februar 2020, 17.15–19.00 Uhr, Bern

Am 7. Februar 2021 feiern wir den 50. Jahrestag des Schweizer Stimm- und Wahlrechts für Frauen mit einer Veranstaltung namens Lebendige Geschichte. Dies entspricht 366 Tage nach dem 7. Februar 2020. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, ein Jahr lang als Akteur*in dieser Veranstaltung aufzutreten. Deshalb starten wir am 7. Februar 2020 mit dem Akt 1: COUNTDOWN. Wir erwarten Sie um 17:15 Uhr in Bern im GenerationenHaus, Spittelsaal, 3.OG, Bahnhofplatz 2 welches sich am Ausgang des Bahnhofs befindet. Bei dieser ersten Veranstaltung werden wir verschiedene Generationen zusammenbringen, die gestern und heute für das Stimmrecht aktiv waren/sind.

Weitere Informationen: https://lawandwomen.ch (pdf)

»Filmreihe

Hopp Schweizerin

Hopp Schweizerin

Donnerstag, 6. Februar 2020, ab 19.00 Uhr, Zürich

WyberNet zeigt Filme zum Thema «Widerständige Frauen, mutig und unerschrocken»
Für Frauen

Hopp Schweizerin (CH 2011, 66 Minuten)

Ein Film von Helen Hürlimann, Musik Ruth Bieri

Das Schweizer Fussball-Nationalteam der Frauen existiert schon seit 1972 - nahm aber bis 2010 weder an einer Europa- noch an einer Weltmeisterschaft teil. Der Debütfilm von Helen Hürlimann erzählt die Geschichte des aktuellen Teams, das sich für die WM 2011 in Deutschland qualifizieren möchte. Im eigenen Land sind die Nati-Spielerinnen nicht sehr bekannt - im Ausland schon: Captain Lara Dickenmann, Rekordtorschützin und damals aktiv bei Olympique Lyon, jetzt VfL Wolfsburg, lud das Filmteam zu sich nach Frankreich ein und gewährte Einblick in ihren Alltag, ebenso kommt Ramona Bachmann als noch sehr junge Stürmerin zu Wort.

Weitere Filmabende: 5. März / 2. April

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Veranstaltung

Fackelzug und Frauenstadtrundgang

Fackelzug und Frauenstadtrundgang

Montag, 3. Februar 2020, 18.30 Uhr, Zürich

Ab 1959 zogen die Zürcher Frauen jedes Jahr Anfang Februar mit Fackeln durch die dunkle Innenstadt, um an ihre politische Rechtlosigkeit zu erinnern. Sie begründeten damit eine Tradition, die in Zürich bis zur Einführung des Frauenstimmrechts Bestand haben sollte. 1970 war es für die Zürcherinnen endlich soweit: Sie erhielten das Stimm- und Wahlrecht!

50 Jahre später erinnert die Frauenzentrale Zürich mit einem erneuten Fackelzug durch die Stadt an den zermürbenden und langwierigen Kampf unserer Vorgängerinnen.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.frauenzentrale-zh.ch

»Veranstaltung

Rotes Palaver 41: Renée Levi

Rotes Palaver 41: Renée Levi

Donnerstag, 30. Januar 2020, ab 18.30 Uhr, Zürich

Die Künstlerin Renée Levi (*1960 in Istanbul, lebt in Basel) stellte ihre neuen raumgreifenden Installationen neben kleinen Formaten in einer Einzelausstellung im Museum Langmatt in Baden aus («Rhabarber», 8. September bis 8. Dezember 2019). Serien von Wirbeln und farbigen Flächen, die wie in einem Bilderlager frei präsentiert, auf den Boden gestellt, an die Wand gelehnt werden, bzw. auf dem Sims des Täfers der Galerie stehen, sprengen die statischen Räumlichkeiten der historischen Villa Langmatt auf und treten in einen provozierenden Dialog mit den französischen Impressionisten der Sammlung. Das Licht der gläsernen Lüster tanzt mit dem spiegelnden Porzellan in den Vitrinen, den runden Ornamenten der Tapete und den dynamischen Kringeln in Leuchtfarben von Renée Levi. Ein grossformatiges Werk, das sie dem Museum geschenkt hat, ist im Park Wind und Wetter ausgesetzt.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Lesen

«Warum geht eine Frau mit einem Mann mit, obwohl sie nicht will?»

«Warum geht eine Frau mit einem Mann mit, obwohl sie nicht will?»

entdeckt im Januar 2020

Philosophin Svenja Flasspöhler hinterfragt #MeToo. Sie empfiehlt den Frauen mehr Selbstkritik – und mehr Selbstbewusstsein.

Wie gehts dem Feminismus?

Der Feminismus ist so präsent wie nie, #MeToo sei Dank. Die Qualität der Debatte ist allerdings zweifelhaft. Mir ist sie derzeit zu unterkomplex.

Wie meinen Sie das?

Es geht bei #MeToo zentral darum, was diese Frau erfahren, was jene Frau empfunden hat. Das hat eine Berechtigung, aber Gefühle allein reichen nicht, um den Feminismus, das Geschlechterverhältnis voranzubringen. Was fehlt, ist die Reflexion: Was meint denn «Me too», «Ich auch»? Was sind das für Situationen, die beschrieben werden? Hatte ich als Frau Handlungsmöglichkeiten, die ich nicht genutzt habe? Was hat die eigentümliche Passivität mit alten Weiblichkeitsbildern zu tun, die wir immer noch in uns tragen? Hier sieht man schnell: Dem gegenwärtigen Feminismus fehlt es an Theorie. Er ist geschichtsvergessen. Simone de Beauvoir, Hélène Cixous, Judith Butler: Auf ihren Werken kann man doch aufbauen.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Lesen

Obama irrt: Frauen sind nicht die besseren Politikerinnen

Obama irrt: Frauen sind nicht die besseren Politikerinnen

entdeckt im Januar 2020

Barack Obama hält Frauen für die besseren Führungskräfte, weil sie Frauen sind. Diese pauschale Behauptung ist Unsinn.

Der ehemalige US-Präsident sagte kürzlich an einem privaten Anlass zum Thema «Leadership»: «Frauen, ich will, dass ihr wisst, ihr seid nicht perfekt, aber ich kann unbestreitbar sagen, dass ihr besser als wir (Männer) seid.» Für die meisten Probleme auf der Welt seien «alte Männer» verantwortlich, die zu lange an ihren Machtpositionen festhalten. «Wenn in allen Staaten die Machtpositionen von Frauen belegt wären, dann würden wir signifikante Verbesserungen in ziemlich allen Bereichen sehen. Davon bin ich überzeugt», zitierte die BBC Obama.

Weiterlesen: www.frauensicht.ch

»Kino

Girlies Werk und Teufels Beitrag

Girlies Werk und Teufels Beitrag

entdeckt im Januar 2020

Charlies Angels - Heldinnen der Erlebnisgesellschaft: Das furiose Kino-Remake der TV-Serie «Drei Engel für Charlie»

«Women can do anything», damit verkündet Sabina, die von Kristen Stewart (in ihrem ersten Mainstream-Blockbuster seit «Snow White and the Huntsman») gespielte erste der drei «Engel für Charlie», gleich im ersten Dialogsatz die wesentliche Botschaft dieses Films. Man muss sie offenbar trotzdem immer noch eigens betonen.

Auch über die Zielgruppe soll schnell Klarheit herrschen: Zum Auftakt zeigen dokumentarische Bilder junge Mädchen im Grundschul- und Teenageralter, die alle möglichen mehr oder weniger coolen, glamourösen, aber auch «typisch männlichen"» Dinge - ob Skateboardfahren oder Arbeit im chemischen Labor - tun und so weibliches «Empowerment» ganz konkret verkörpern.

Weiterlesen: www.heise.de
Jetzt im Kino

»Buchvernissage

Alice Grünfelder: Wird unser MUT langen?

Alice Grünfelder: Wird unser MUT langen?

Donnerstag, 23. Januar 2020, 19 Uhr, Zürich

Was braucht es zum zivilen Ungehorsam? Alice Grünfelder erörtert die Frage am Kampf in Mutlangen gegen die Pershing-II-Raketen. In einem soeben erscheinenden Buch erzählt sie von einer Zeit im Umbruch, in der sich eine starke Gegenbewegung für den Frieden nicht nur in Deutschland bildete.

Weitere Informationen: https://buecherraumf.ch

»Benefizkonzert

Chor Die Vogelfreien

Chor Die Vogelfreien

Freitag, 24. Januar 2020, 19.30 Uhr, Zürich

Der Chor die vogelfreien singt in seinem neuen Programm INLAND Lieder von Sophie Hunger, Corin Curschellas, Sina, Steff la Cheffe und vielen anderen und gibt einen überraschend vielfältigen und spannenden Einblick in das Schweizer Musikerinnenschaffen.

Chor Vogelfreien

Weitere Informationen: https://konzern-initiative.ch

»Veranstaltung

Was Migration zur Gleichstellung beiträgt

Was Migration zur Gleichstellung beiträgt

Donnerstag, 23. Januar 2020, 18–20 Uhr, Zürich

Migration wird oft als Gefahr für die Gleichberechtigung gesehen. Ein Blick in die Schweizer Geschichte zeigt allerdings, dass Migration viel dazu beigetragen hat, die Verhältnisse in der Arbeitswelt, Bildung und Politik zugunsten von Frauen zu verändern. So haben zum Beispiel immigrierte Italienerinnen in den 1960er-Jahren den Ausbau der Krippeninfrastruktur vorantrieben. Aufgrund ihrer Erwerbsarbeit und fehlender familiärer Netze waren die Migrantinnen auf Krippenplätze angewiesen.

Die Historikerin Francesca Falk hat diese Zusammenhänge in ihrem Buch «Gender Innovation and Migration in Switzerland» zum ersten Mal in einer Gesamtschau beleuchtet. Sie stellt am BiblioTalk ihre Forschung vor und spricht darüber, wie sich ein verändertes Bild der Geschichte auf die Gegenwart auswirkt.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.stadt-zuerich.ch

»Literaturperformance

Christina Thürmer-Rohr: Fremdheiten und Freundschaften

Christina Thürmer-Rohr: Fremdheiten und Freundschaften

Freitag, 17. Januar 2020, 19.30 Uhr, Zürich

Christina Thürmer-Rohr ist eine der einflussreichsten feministischen Denkerinnen. Das zeigt eindrücklich auch ihre neueste Essaysammlung, um die es an diesem Abend in Lesung und Gespräch gehen wird.

1976 gründete Christina Thürmer-Rohr an der Technischen Universität Berlin den ersten Studienschwerpunkt «Frauenforschung». Mit ihrer These von der Mittäterschaft von Frauen und mit der Einbeziehung des politischen Denkens von Hannah Arendt in die feministische Debatte hat sie eine ganze Generation geprägt. Ihre neue Essaysammlung «Fremdheiten und Freundschaften» (transcript 2019) zeichnet sich durch die Verweigerung einfacher Antworten aus – und durch streitbaren Optimismus: «Es braucht einen Gegenwarts- und Zukunftselan, der vom menschlichen Handeln noch Neuanfänge erwartet», schreibt sie in ihrer Einleitung. Christina Thürmer-Rohr liest aus ihrem Buch und unterhält sich mit Natascha Wey über Feminismus, Pluralität, politisches Handeln und über das Anfreunden mit einer Welt, die sich immer wieder der Anfreundung entzieht.

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»Podcast

Nach #MeToo – wo steht der Feminismus heute?

Nach #MeToo – wo steht der Feminismus heute?

entdeckt im Januar 2020

Jakob Augstein diskutiert mit Svenja Flaßpöhler über den Stand des feministischen Diskurses, weibliche Selbstermächtigung, Geschlechtergleichheit und den Gender Pay Gap

Die Philosophin Svenja Flaßpöhler nimmt in der Diskussion eine umstrittene Position ein, sie sagt: «Abgesehen davon, dass die Auswüchse von #MeToo mit Rechtsstaatlichkeit nichts mehr zu tun haben, hat sich Feminismus in eine Opferrolle hineingetwittert, die so schlicht nicht mehr vorliegt.» Mit ihrer 2018 veröffentlichten Streitschrift «Die potente Frau» möchte sie Frauen zur Aktivität ermutigen, «nicht nur im Sexuellen, sondern aus dem Sexuellen auch ins Existenzielle, ins Berufliche hineinwirkend».

Podcast hören: www.freitag.de

»Literaturperformance

Carolin Emcke: Ja heisst ja und …

Carolin Emcke: Ja heisst ja und …

Sonntag, 12. Januar 2020, 20 Uhr, Zürich

In «Ja heisst ja, und ...» denkt Carolin Emcke über Fragen, die zuletzt durch die «#MeToo-Debatte» aufgeworfen wurden.

Was sind die Bilder und Begriffe, welche Musik und welche Praktiken prägen unsere Vorstellungen von Lust und Unlust? Wie bilden sich die Strukturen, die Muster, die Normen, in die hinein Männer und Frauen und alle dazwischen sich einpassen? Welche Hautfarben, welche Körper werden besonders in Zonen der Ohnmacht und des Schweigens verwiesen? Wie lässt sich Gewalt entlarven und verhindern, wie lassen sich Begehren und Lust ermöglichen? Welche Sprachen braucht es dafür, welche Räume, welche Allianzen? Mit heiteren, zornigen, poetischen, melancholischen Miniaturen versucht Carolin Emcke sich den vielschichtigen Facetten der Fragen von Sexualität und Wahrheit zu nähern.

Weitere Informationen: https://kaufleuten.ch

»Lenzburger Frauentagung

Die Kraft der Macht

Die Kraft der Macht

Samstag, 11. Januar 2020, ab 8.15 Uhr, Lenzburg

Unser nationales Parlament wurde soeben neu gewählt und eine wichtige Ersatzwahl in den Regierungsrat haben wir auch hinter uns. Im Herbst 2020 sind wir aufgefordert unser kantonales Parlament zu wählen. Wir sind alle aufgerufen, uns am öffent-lichen Leben zu beteiligen, sei es als Wählerin oder als aktive Politikerin. Demokratie ist ein kostbares Gut und viele Menschen in der Schweiz übernehmen Verantwortung in unserem Milizsystem. Das Wort Macht hat aber oft einen eher negativen Beige-schmack, vor allem bei uns Frauen. Wenn wir es mit Verantwortung gleichsetzen, dann klingt es schon sympathischer!

Weitere Informationen: www.frauenzentrale-ag.ch

»Filmreihe

Suffragette

Suffragette

Donnerstag, 9. Januar 2020, ab 19.00 Uhr, Zürich

WyberNet zeigt Filme zum Thema «Widerständige Frauen, mutig und unerschrocken»
Für Frauen

Suffragettee (UK 2015, 106 Minuten)

Es ist ein emotional mächtiges Stück Kino, das Regisseurin Sarah Gavron hier abgeliefert hat. Die Kraft der Erzählung rührt dabei nicht nur aus den Schicksalen, die hier gezeigt werden, sondern auch aus dem Umstand, dass es eine wahre Geschichte ist, die nicht nur spannend ist wie ein Thriller, sondern auch Licht auf eine Zeit wirft, in der Frauen Menschen zweiter Klasse waren.

London zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seit Jahrzehnten versuchen Frauen, das Wahlrecht zu erlangen, doch sie sind keinen Schritt weitergekommen. Nun werden die so genannten Suffragetten von ihrer Anführerin aufgerufen, mit zivilem Ungehorsam zurückzuschlagen. Eine dieser Frauen ist Maud Watts, glücklich verheiratet und Mutter eines kleinen Jungen. Sie arbeitet in einer Wäscherei und hat sich mit ihrem Leben abgefunden, aber träumt dann doch davon, dass das nicht alles gewesen sein kann. Doch indem sie sich den Suffragetten anschließt, läuft sie Gefahr, alles zu verlieren, was sie je geliebt hat.

Weitere Filmabende: 6. Februar / 5. März / 2. April

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

Frauen-Archiv 2020