Frauen-Archiv 2020

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»Theater-Stream

Urfaust/FaustIn and Out

Urfaust/FaustIn and Out

Donnerstag, 21. Mai 2020, ab 18 Uhr

Bérénice Hebenstreit inszeniert ein Zusammentreffen von Goethes (Ur)Faust-Original und Elfriede Jelineks Sekundärdrama

«Allerhalter, Allumfasser» heißt es in Goethes «Faust» nicht unpathetisch, und es wäre nicht Elfriede Jelinek, hätte sie die Wort- und Gedankenkette nicht fortgesponnen bis «Vorenthalter». Über ihr 2012 uraufgeführtes Stück «FaustIn and out» schrieb sie, sie sehe sich als «kläffender Hund, der die ehernen Blöcke männlichen Schaffens umkreist und ab und zu sein Bein hebt».

Urfaust/FaustIn and out

© Christine Miess / Volkstheater

Weitere Informationen: www.nachtkritik.de
Video-Konferenz im Anschluss: www.ifvjelinek.at

»Veranstaltung

funkelnd ironisch und wohltuend bösartig

funkelnd ironisch und wohltuend bösartig

Montag, 18. Mai 2020, 19 Uhr, Zürich

Madeleine Marti und Natalie Raeber stellen die Schriftstellerin Marlene Stenten vor

Als sie Mitte der 1970er Jahre einen Roman mit lesbischen Hauptfiguren vorlegte, «Puppe Else», lehnte Luchterhand die Veröffentlichung ab. Es brauchte die Frauenbewegung, die politische und literarische Texte von Frauen zugänglich machte und Raum für lesbische Perspektiven und Themen schuf. So erschien «Puppe Else» schliesslich 1978 im kleinen Berliner Sudelbuchverlag.

Weitere Informationen: https://buecherraumf.ch

»Veranstaltungsreihe

Talking Gender, Equality and Diversity

Talking Gender, Equality and Diversity

Dezember 2019 – Mai 2020, Bern

The World Trade Institute (WTI) is a leading academic institution dedicated to studies, teaching and research in international trade and investment regulation, economic globalisation and sustainability. As a centre of excellence at the University of Bern with an international, interdisciplinary focus, we explore the interconnections between the fields of law, economics and political science.

Here at the WTI, we are working to achieve and maintain long-term gender equality by committing to the University of Bern’s Strategy 2021. In line with the University's strategy, we are in the process of finalising our gender action plan (GAP)

In early 2019, the WTI Gender Team established the Know the GAP Lecture Series. This year the title is «Talking Gender, Equality and Diversity».

These lectures are conceived as an innovative venue to bring accomplished scholars, leaders of international organizations, government, and the private sector, to the University of Bern. Throughout the year we will share the stories of inspirational women and the results of original research to make a concrete contribution to the progressive achievement of United Nations' Sustainable Development Goal (SDG) 5 – Gender Equality.

Weitere Informationen: www.wti.org

»Video

Corona geht gerade erst los

Corona geht gerade erst los

entdeckt im April 2020

2015 startete Nguyen-Kim den YouTube-Kanal The Secret Life Of Scientists, um Stereotype zu (Natur-)Wissenschaftlern und Nerds infrage zu stellen und einem jungen Publikum naturwissenschaftliche Themen zu vermitteln

Anfang April 2020 erreichte MaiLab mit folgendem Video zur Corona-Pandemie innerhalb von vier Tagen mehr als 4 Millionen Abrufe und war zeitweise Nummer 1 der YouTube-Trends (Stand 16. April 2020 über 5.630.000 Aufrufe).[21][22] Zum gleichen Thema sprach sie am 7. April 2020 den Tagesthemen-Kommentar.

YouTube-Channel: www.youtube.com
Mehr Infos über Mai Thi Nguyen-Kim

»Lesen

Unser Boss ist eine Frau

Unser Boss ist eine Frau

entdeckt im April 2020

Frauen im Sport

Florence Schelling wird Sportchefin beim SC Bern – und damit zur Pionierin im globalen Eishockey. Die erste Frau, die den Männern auf sportlicher Ebene den Tarif durchgibt, ist sie aber nicht.

Sehen Sie sich das Video an und lesen Sie über weitere Pionierinnen in den Chefetagen des Sports.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Filmreihe

4 Minuten – ABGESAGT

4 Minuten – ABGESAGT

Donnerstag, 2. April 2020, ab 19.00 Uhr, Zürich

WyberNet zeigt Filme zum Thema «Widerständige Frauen, mutig und unerschrocken»
Für Frauen

Spielfilm, D 2006, 112 Minuten; Regie: Chris Kraus.
Hauptrollen: Monica Bleibtreu und Hannah Herzsprung

Seit über 60 Jahren gibt die Pianistin Traude Krüger Klavierunterricht in einem Frauengefängnis. Eine Schülerin wie Jenny hatte sie noch nie. Verschlossen, unberechenbar, zerstörerisch – und früher ein musikalisches Wunderkind. Sie könnte es schaffen, einen bedeutenden Klavierwettbewerb zu gewinnen, an dem sie trotz ihrer Haftstrafe teilnehmen darf. Der Unterricht wird zum Kräftemessen zwischen der aufsässigen Jenny und ihrer preussisch strengen Klavierlehrerin – ein Lebens- und Liebesduell, das an den verborgenen Schmerz beider Frauen rührt. In einem furiosen Finale bleiben Jenny vier Minuten, um etwas zu tun, was niemand, auch Traude nicht, von ihr erwartet.

Auszeichnungen 2007
Deutscher Filmpreis – bester Spielfilm
Deutscher Filmpreis – beste weibliche Hauptrolle (Monica Bleibtreu)

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Veranstaltung

Kübra Gümüşay: Sprache und Sein – ABGESAGT

Kübra Gümüşay: Sprache und Sein – ABGESAGT

Sonntag, 29. März 2020, 20.00 Uhr, Zürich

In ihrem Buch «Sprache und Sein» folgt die Deutschtürkin Kübra Gümüşay einer Sehnsucht: nach einer Sprache, die Menschen nicht auf Kategorien reduziert. Nach einem Sprechen, das sie in ihrem Facettenreichtum existieren lässt. Nach wirklich gemeinschaftlichem Denken in einer sich polarisierenden Welt. Gümüşay zeigt, wie Menschen als Individuen unsichtbar werden, wenn sie immer als Teil einer Gruppe gesehen werden – und sich nur als solche äußern dürfen. Doch wie können Menschen wirklich als Menschen sprechen? Und wie können wir alle – in einer Zeit der immer härteren, hasserfüllten Diskurse – anders miteinander kommunizieren?

Kübra Gümüşay

Weitere Informationen & Tickets: https://kaufleuten.ch

»Lesen

Frauen stemmen die Krise

Frauen stemmen die Krise

entdeckt im März 2020

Corona: Weibliche Arbeit hält den Laden am Laufen, in Zeiten der Quarantäne mehr denn je

Es war 2011, als Pop-Königin Beyoncé laut die Frage stellte: «Who run the world?», und die Antwort auf dem Fuße lieferte: «Girls!» Was als Empowerment-Hymne geschrieben wurde, ist in Zeiten der Corona-Krise Ausdruck einer simplen und allzu lang verdrängten Erkenntnis: Die von Frauen geleistete Arbeit hält diese Gesellschaft zusammen.

Podcast hören: www.freitag.de

»Wochenende

Sexuelle Differenz – ABGESAGT

Sexuelle Differenz – ABGESAGT

Freitag, 20. – Sonntag, 22. März 2020, Zürich

Anlässlich der Heftausgabe «Braucht der Feminismus das Denken der sexuellen Differenz?» der aep-informationen kommen die Herausgeberinnen Barbara Grubner und Bernadette Grubner sowie die Künstlerin Judith Klemenc aus Wien am Wochenende vom 20.–22. März zu Besuch.

Zusammen mit den Gästinnen gestaltet das Fraum drei Abende, einmal mit Fokus auf Videoarbeiten von Judith Klemenc mit Titeln wie «Im Namen der Mutter» oder «Affidamento», dann zur Rezeption der sexuellen Differenz von Lacan über Irigaray bis Zupancic und last but not least eine Auslegeordnung zu den verschiedenen Denkansätze und Positionen im Differenzfeminismus

Weitere Informationen: www.fraum.ch
Zeitschrift: https://aep.at

»Podcast

Maja Göpel: So wie es ist, kann es nicht bleiben

Maja Göpel: So wie es ist, kann es nicht bleiben

entdeckt im März 2020

Trockenheit, Dürren, Stürme, Katastrophen. Die Klimakrise ist nicht mehr zu leugnen – darauf machen auch seit über einem Jahr Schüler*innen und Student*innen der Fridays for Future aufmerksam – und haben damit das Thema auf die Agenda gesetzt. Und so langsam dürfte es eigentlich jedem klar sein: Wenn wir eine Zukunft wollen, muss sich unser System ändern – und wir unser Verhalten. Doch wie soll das genau gehen?

Darüber diskutiert Pepe Egger, Wirtschafts-Redakteur des Freitag, mit Maja Göpel. Die Politökonomin, Transformationsforscherin und Expertin für Nachhaltigkeitswissenschaft berät die Bundesregierung zu Umweltfragen – und hat ein Buch geschrieben: Unsere Welt neu denken: Eine Einladung

Podcast hören: www.freitag.de
Buch Rezesension

»Lesen

Ich versuche zu zeigen, dass diese Frauen unter uns sind

Ich versuche zu zeigen, dass diese Frauen unter uns sind

entdeckt im März 2020

Die Fotografin Agata Szymanska-Medina porträtiert junge Polinnen aus dem rechten Milieu. Ihr Ziel: Jene abzubilden, die besonders unscheinbar sind – und deshalb besonders unberechenbar.

SZ-Magazin: Wie haben Sie die jungen Frauen gefunden, die Sie porträtiert haben?

Agata Szymanska-Medina: Es war nicht einfach, denn Journalisten sind im rechten Milieu nicht gerne gesehen. Ich habe sehr viel in rechten Online-Foren und Facebook-Gruppen gelesen und anhand von Posts und Fotos herausgefunden, welche Frauen besonders aktiv sind und mit wem sie sich vernetzt haben. Ungefähr 50 von ihnen habe ich private Nachrichten geschrieben, dass ich Fotografin bin und für eine Ausstellung junge polnische Frauen porträtieren möchte, die politisch aktiv sind. Die meisten haben nicht reagiert, nur fünf bis zehn haben sich zurückgemeldet.

Agata Szymanska-Medina

Weiterlesen: https://sz-magazin.sueddeutsche.de
Fotografin: http://agataphotography.com/

»Lesen

Das rappende Patriarchat

Das rappende Patriarchat

entdeckt im März 2020

Skandal Fler setzt Kopfgeld auf eine Frau aus. Jemand überrascht? Sexismus und Rassismus blühen in der Szene

Die Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes ruft die Anti-Hatespeech-Initiative #UnHateWomen ins Leben, im Zuge derer sexistische, gewaltverherrlichende Songphrasen von erfolgreichen Rappern vor stummen Frauengesichtern zitiert werden. Eine der Frauen verlinkt die Kampagne mit einigen zitierten Rappern auf Instagram. Darunter ist auch Rapper Fler, der sie daraufhin beleidigt und ihr droht. Danach twittert der Comedian Shahak Shapira ein Bild, auf dem erkennbar ist, wie Fler auf Instagram ein Kopfgeld auf eine Frau aussetzt: «Wer die Nutte ranbringt 2.000 €» Shapira berichtet, dass diese und weitere Frauen sich an ihn gewandt hätten. Die Situation eskaliert, Rap-Journalisten schalten sich ein, ein RTL-Kameramann wird auf dem Berliner Ku’damm von Fler verprügelt, weil dieser ihn mit seinem Team offenbar ungefragt filmen wollte. Obwohl Shapira den Fokus auf die geschädigten Frauen setzen wollte, wird die Anti-Sexismus-Kampagne in den Hintergrund gedrängt. Das Ganze mutiert zu Schwanzvergleich zwischen Männern.

Weiterlesen: www.freitag.de / #UnHateWomen

»politisches Kabarett

Suffragettenblues

Suffragettenblues

Donnerstag / Freitag, 12. / 13. März 2020, 20.00 Uhr, Zürich

Ein poetisch-musikalischer Abend mit Absurditäten und Geschichten aus dem 21. Jahrhundert. Garantiert keine Comedy, sondern politisches Kabarett vom Feinsten. Hier müssen Sie keine Schenkel klopfen, sondern mitdenken. Nicht nur Ihre Lachmuskeln, auch Ihre Synapsen werden aktiviert. Garantiert politisch unkorrekt und pädagogisch lustvoll. Ob Frauenstimmrecht, Europapolitik oder Genderwahnsinn, kein Thema ist dieser Suffragette zu heiss, um nicht thematisiert oder besungen zu werden. Keine Figur des öffentlichen Lebens zu schade, um nicht auf der Schippe des Spotts zu landen.

Bettina Dieterle

Weitere Informationen & Tickets: www.bettinadieterle.ch

»Veranstaltung

8. März 2020: Filmvorführung & Podiumsdiskussion

8. März 2020: Filmvorführung & Podiumsdiskussion

Sonntag, 8. März 2020, ab 11.00 Uhr, Zürich

Film «Die fruchtbaren Jahre sind vorbei», Apéro und Podium Kinderkriegen ist ein Muss, für Frauen über 30 sowieso - oder? Natascha Beller, bekannt aus der SRF-Late-Night-Show «Deville», hat mit «Die fruchtbaren Jahre sind vorbei» eine Komödie geschaffen, die das vermeintliche To-do und die damit verbunden Absurditäten mit Witz und Pointe hinterfragt.

Die Frauenzentrale Zürich zeigt den herrlich schrägen schweizerdeutschen Film am 8. März 2020 im Papiersaal, Sihlcity. Weil der 8. März dieses Jahr auf einen Sonntag fällt, findet die Veranstaltung in Form einer Matinée statt. Beim anschliessenden Podium geben die beiden Schauspielerinnen Sarah Hostettler und Wanda Wylowa Einblick in den Filmdreh von «Die fruchtbaren Jahre sind vorbei» und diskutieren Gleichstellung und Diversität in Film und Theater.

Weitere Informationen: www.frauenzentrale-zh.ch

»Veranstaltung

8. März 2020: Frauen in der Kunst

8. März 2020: Frauen in der Kunst

Sonntag, 8. März 2020, ab 11.00 Uhr, Bern

Zur Ausstellung «Lee Krasner. Living Colour»

Gabrielle Schaad, Kunsthistorikerin, ZHdK/TU München, im Gespräch mit Claudia Amsler, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung

Lee Krasner
©The Pollock-Krasner Foundation

Weitere Informationen: www.zpk.org

»Filmreihe

Annemarie Schwarzenbach – Schweizerin & Rebellin

Annemarie Schwarzenbach – Schweizerin & Rebellin

Donnerstag, 5. März 2020, ab 19.00 Uhr, Zürich

WyberNet zeigt Filme zum Thema «Widerständige Frauen, mutig und unerschrocken»
Für Frauen

Ein Film von Carole Bornstein (CH 2000, 58 Min.)

Aus der Fülle bisher unveröffentlichten Materials ist ein eindrückliches Doku-Porträt der Schriftstellerin, Journalistin und Fotografin entstanden, das Schwarzenbach in ihrer ganzen inneren Zerrissenheit auferstehen lässt. Da ist die frühe und schmerzvolle Abwendung vom nazifreundlichen, reichen Elternhaus. Die langen Reisen, welche sie an der Seite der Photographin Marianne Breslauer und der Genfer Schriftstellerin Ella Maillart in die Pyrenäen und den nahen Orient führen. Da sind ihre Romane «Freunde um Bernhard», «Das glückliche Tal»; ihr Engagement gegen den Faschismus und die Ausbeutung der Arbeiter.

Da sind aber auch Schwarzenbachs dunkle Seiten: die ewig unerfüllte Liebe zu Frauen, ihre beinahe schon obsessive Verbundenheit mit den Geschwistern Mann, ihr Drogenmissbrauch.

Weiterer Filmabend: 2. April

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Lesen

Gertrud Koch: Demokratische Denkerin

Gertrud Koch: Demokratische Denkerin

entdeckt im März 2020

Gertrud Koch hat die feministische Filmtheorie tief geprägt. Nun erhält sie den Ehrenpreis der Deutschen Filmkritik

Es war in den 1970er-Jahren. Frauen hatten angefangen, ihren Platz vor mit dem hinter der Kamera zu vertauschen. Ihre ersten Filme waren da, sie wurden während der Veranstaltung «Steirischer Herbst» gezeigt und Regisseurinnen, Kritikerinnen und Festivalmacherinnen waren angereist, um zu diskutieren. Dort lernte ich Gertrud Koch kennen. Am Abend erzählte ich von meinem Plan, für ein oder zwei Tage nach Jugoslawien zu fahren, und Gertrud überlegte laut, mitzukommen. Ich war begeistert. Einen Tag später sagte sie mir: «Das geht nicht. Ich habe in dein Auto gesehen. Da ist alles so voll mit Büchern und anderen Gegenständen, für mich ist da kein Platz.» Kein Wort davon, dass man alles, was ich aus Bequemlichkeit über die Sitze verstreut hatte, natürlich in den Kofferraum räumen konnte. Sie hatte erkannt, dass ich, damals meiner selbstgezogenen Grenzen überdrüssig, in einem Aufbruch war und sehr viel Platz brauchte, in den ich hineinwachsen konnte. Dieser diagnostisch genaue, psychoanalytisch geschulte Blick hob sie sofort heraus aus all denen, die mit heißem Herzen für die Sache der Frauen stritten. Das tat sie auch und ihr Herz war nicht weniger heiß, aber sie hatte dazu einen kühlen, klaren Kopf. Sie ist nie dem Strohfeuer eines aufgeregt-euphorischen, aber eher naiven Feminismus verfallen. Sie war kämpferisch durch Intellekt, nicht durch Parolen.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Musik

Taylor Swift wird für ihr neues Musikvideo zum Macho-Mann

Taylor Swift wird für ihr neues Musikvideo zum Macho-Mann

entdeckt im März 2020

In «The Man» prangert die Sängerin die Privilegien von Männern an.

Der cholerische Macho-Manager, der Womanizer, der aggressive Starsportler, ein Mann, der allein fürs Vatersein gefeiert wird – in ihrem neuen Musikvideo zum Song «The Man» kritisiert Talyor Swift Privilegien, die Männer in unserer Gesellschaft ganz einfach haben. Sie wurde für das Video selbst zu «The Man» und zeigt als «Tyler» überspitzt Verhaltensweisen wie Manspreading in der U-Bahn oder Wildpinkeln.

Weiterlesen: www.jetzt.de

»Kongress

Reclaim Democracy

Reclaim Democracy

Donnerstag, 27. – Samstag, 29. Februar 2020,  Zürich

Mit dem bevorstehenden Kongress Reclaim Democracy bringen wir Menschen zusammen, die sich für eine echte und starke Demokratie engagieren. Wir – das sind das Denknetz und 51 Kooperationspartner aus Bewegungen, Wissenschaft, NGOs, kritische Medien, Gewerkschaften und Politik.

Im Zentrum stehen drei grosse Fragen. Es geht um den Klimawandel. Die herrschenden Machtverhältnisse haben uns in eine höchst gefährliche Sackgasse geführt. Wie sieht der nötige Systemwechsel aus, der uns aus der Sackgasse führt, und wie bringen wir ihn zustande? Weiter geht es um Wahr Sagen anstelle von Lügen: Wie können wir die kritische Öffentlichkeit stärken, welche für die Demokratie unabdingbar ist? Und schliesslich geht es um das Verhältnis von Digitalisierung, Demokratie und Arbeitswelt: wie können wir die Digitalisierung für soziale und demokratische Anliegen nutzen?

Weitere Informationen & Anmeldung: https://rotefabrik.ch

»Veranstaltung

Rotes Palaver 42: Empty Garden

Rotes Palaver 42: Empty Garden

Donnerstag, 27. Februar 2020, ab 18.30 Uhr, Zürich

Ursula Palla im Gespräch

Ursula Palla (*1961, Chur) arbeitet mit Video und Installation und entwickelt bewegte Raumbilder von poetischer Dichte, in denen das Wirkliche in den virtuellen Raum übersetzt erscheint. In ihren zentralen Themen greift sie aktuell Brisantes auf: Natur (Pflanzen, Bäume, Wiesen), Klima, Kultur und stellt die Künstlichkeit der Natur – vom Menschen vereinnahmt und manipuliert – dar. Ihre Bildinhalte sind folglich künstliche Naturen, die als Paradies oder Idealzustand erscheinen können, aber sogleich als schöner Schein zerfallen.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Podiumsgespräch

Viola Amherd: Die Frau an der Spitze des VBS

Viola Amherd: Die Frau an der Spitze des VBS

Montag, 24. Februar 2020,  Volketswil

Bundesrätin Viola Amherd wird für ein Podiumsgespräch mit Rosmarie Quadranti in der Bauarena Volketswil zu Besuch sein. Es gibt einen Welcome-Drink und im Anschluss an das Podium einen Apéro.

Weitere Informationen & Anmeldung: http://frauenpodium.ch

»Veranstaltung

Die kühnste Schweizerin

Die kühnste Schweizerin

Freitag, 21. Februar 2020, 19 Uhr, Zürich

Ein Porträt der Weltreisenden Ella Maillart (1903–1997). Sie war Olympiateilnehmerin, durchreiste ganz Asien, zumeist allein, einmal auch mit Annemarie Schwarzenbach, hinterliess einen reichhaltigen Schatz an Büchern und Fotografien. Ein Abend mit Texten, Hör- und Filmdokumenten, zusammengestellt von Monika Saxer und Stefan Howald.

Weitere Informationen: https://buecherraumf.ch

»Veranstaltung

Meccanica Feminale

Meccanica Feminale

Dienstag, 18. – Samstag, 22. Februar 2020, 19 Uhr, Villingen-Schwenningen

Kurse, Workshops und Vorträge für MINT-Frauen zu Softskills und Fachthemen aus dem Bereich Industrie 4.0, KI, Maschinenbau, Elektrotechnik und verwandten Fachgebieten. Organisiert vom Netzwerk Frauen.Innovation.Technik Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Die Themen der Kurse und Workshops reichen von Künstlicher Intelligenz und Smart Home über CAD-Modellierung und Agile Projektentwicklung mit Scrum bis hin zu Aerodynamik, Qualitätsmanagement und weitern.

Tipps für Verhandlungsführung sowie ein Workshop für Bewerbungsgespräche ergänzen das Angebot. Im Rahmenprogramm werden Exkursionen, Yoga und weitere Möglichkeiten zum Netzwerken angeboten. Die Teilnahmegebühr (inklusive Verpflegung in der Veranstaltungscafeteria) beträgt für Studentinnen nur 40 Euro pro Halbwochenkurs - für Berufstätige 240 Euro.

Weitere Informationen: https://scientifica.de

»Lesen

Schadet dieses Bild den Frauen, dem Feminismus, dieser Zeitung?

Schadet dieses Bild den Frauen, dem Feminismus, dieser Zeitung?

entdeckt im Februar 2020

Ob dieses Foto sexistisch ist, entscheidet der Kontext. Ob die Frau auf dem Bild Feministin ist, entscheidet allein sie. Das sehen aber nicht alle so.

Finden Sie dieses Bild sexistisch, das in der Mitte mit dem rosa Hintergrund? Ich habe es jüngst für ein Interview über das Videogirl Alyssa in der Onlineausgabe dieser Zeitung verwendet. Alyssa, 26, aus Berlin, tanzt in Deutschrap-Videos.

Das Bild sorgte für verständnislose, entrüstete Kommentare auf der Redaktion, gerade von Frauen, die eine Generation älter sind als ich – ich bin 32. Das brachte eine Debatte in Gang, die weiter ging als die Frage, ob eine solche Darstellung sexistisch ist oder nicht.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Lesen & mehr

The Vulva Gallery & You're Welcome Club

The Vulva Gallery & You're Welcome Club

entdeckt im Februar 2020

The Vulva Gallery ist ein Projekt, welches die Vielfalt von Vulven auf der ganzen Welt zelebriert, indem illustrierte Vulva-Porträts wie auch persönliche Geschichten geteilt werden. Das Projekt will Bewusstsein für Vulva-Diversität schaffen aber auch über Anatomie und sexuelle Gesundheit informieren. The Vulva Gallery wurde 2016 von Hilde Atalanta aus Amsterdam gegründet. In Hilde Atalantas zweitem Projekt, You're Welcome Club, werden alle Körper und Identitäten in ihrer Diversität gefeiert. The future is inclusive!

Weiterstöbern: www.queerbooks.ch

»Protest

Women in South America sing against gender violence

Women in South America sing against gender violence

entdeckt im Februar 2020

Women in Chile, Mexico and Argentina performed a song in massive numbers against gender violence. The song and performance originate from Chile's protests, as a way of standing up against gendered violence enacted particularly by security forces against female protesters and bystanders.

Weiterlesen: www.trtworld.com

»Lesen

Abwesenheit des Vaters ist ein Artefakt der Moderne

Abwesenheit des Vaters ist ein Artefakt der Moderne

entdeckt im Februar 2020

Über toxische Männlichkeit und das Leben im Sekundären

Dass toxische Männlichkeit eines der drängendsten Probleme ist, sieht man derzeit auf großer und auf vermeintlich kleiner Bühne. Auf der großen Bühne gibt der amerikanische Präsident die Tötung eines einzelnen Gegners bekannt und ist dabei von seinem Glauben an einen persönlichen Erfolg so geblendet, dass er jegliches Empfinden für die völkerrechtliche Illegalität und die moralische Verheerung der Tat vermissen lässt.

Um das Potential für folgende Racheakte zu senken, hätte man das ja ganz anders machen können. Ein großes Bedauern, dass die Aktion so hätte durchgeführt werden müssen, wäre die minimale Referenz an eine moderne Haltung gewesen, wenn man schon keine politischere Lösung der militarisierten Probleme anbieten kann. Stattdessen wurden Schutzbehauptungen aufgestellt, deren Beleg gar nicht erst versucht wird. Als lebten wir noch immer im 20. Jahrhundert will man bloß sagen: Nur Stärke zählt, meine. Jetzt sind wir in einer nervöseren Welt mit erhöhter Terrorgefahr.

Schlechte Nachricht vor allem für Metropolenbewohner. Wobei, man konnte zuletzt auf den verwegen wirkenden Gedanken kommen, diese hätten sich an den Zug zum Risiko bei mangelndem Überblick auf kleiner Bühne längst gewöhnt. Denn als seien wir bereits im Krieg, schicken sie ihre Kinder immer öfter in Warnwesten auf die Straße. Jedes Anreden gegen die Aufrüstung wie die einfache Forderung nach Tempo 30 wird als Verbotstümelei verunglimpft oder unter den Verdacht des grünen Totalitarismus gestellt.

Weiterlesen: www.heise.de

»Lesen

«Sie war die erste Kommunistin im Nationalrat»

«Sie war die erste Kommunistin im Nationalrat»

entdeckt im Februar 2020

Nelly Wicky war eine der ersten zwölf Frauen im Bundesparlament. Jetzt ist sie im Alter von 96 Jahren verstorben. Ein Nachruf.

Am Pult 21 im Nationalratssaal ist für alle Zeiten ihr Namen eingraviert. Eine Ehre, die normalen Parlamentsmitgliedern nicht widerfährt. An diesem Pult hat Nelly Wicky Geschichte geschrieben. Sie war eine der ersten zwölf Frauen, die am 31. Oktober 1971 in das eidgenössische Parlament gewählt wurden.

Doch selbst in diesem exklusiven Club war Nelly Wicky eine Aussenseiterin. Die anderen elf Pionierinnen gehörten etablierten Bundesratsparteien an: vier der FDP, vier der SP und drei der CVP. Wicky hingegen war Vertreterin der Partei der Arbeit (PDA). Sie war damit im Nationalrat nicht nur eine der allerersten Frauen und die erste Genferin der Geschichte – sondern obendrauf die erste Kommunistin. Jetzt ist sie im Alter von 96 Jahren «friedlich eingeschlafen», wie ihre Familie in einer schlichten Todesanzeige in der «Tribune de Genève» mitteilt – ohne die historische Rolle der Verstorbenen zu erwähnen.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Initialveranstaltung

CH2021 – 50 Jahre Frauenstimmrecht

CH2021 – 50 Jahre Frauenstimmrecht

Freitag, 7. Februar 2020, 17.15–19.00 Uhr, Bern

Am 7. Februar 2021 feiern wir den 50. Jahrestag des Schweizer Stimm- und Wahlrechts für Frauen mit einer Veranstaltung namens Lebendige Geschichte. Dies entspricht 366 Tage nach dem 7. Februar 2020. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, ein Jahr lang als Akteur*in dieser Veranstaltung aufzutreten. Deshalb starten wir am 7. Februar 2020 mit dem Akt 1: COUNTDOWN. Wir erwarten Sie um 17:15 Uhr in Bern im GenerationenHaus, Spittelsaal, 3.OG, Bahnhofplatz 2 welches sich am Ausgang des Bahnhofs befindet. Bei dieser ersten Veranstaltung werden wir verschiedene Generationen zusammenbringen, die gestern und heute für das Stimmrecht aktiv waren/sind.

Weitere Informationen: https://lawandwomen.ch (pdf)

»Filmreihe

Hopp Schweizerin

Hopp Schweizerin

Donnerstag, 6. Februar 2020, ab 19.00 Uhr, Zürich

WyberNet zeigt Filme zum Thema «Widerständige Frauen, mutig und unerschrocken»
Für Frauen

Hopp Schweizerin (CH 2011, 66 Minuten)

Ein Film von Helen Hürlimann, Musik Ruth Bieri

Das Schweizer Fussball-Nationalteam der Frauen existiert schon seit 1972 - nahm aber bis 2010 weder an einer Europa- noch an einer Weltmeisterschaft teil. Der Debütfilm von Helen Hürlimann erzählt die Geschichte des aktuellen Teams, das sich für die WM 2011 in Deutschland qualifizieren möchte. Im eigenen Land sind die Nati-Spielerinnen nicht sehr bekannt - im Ausland schon: Captain Lara Dickenmann, Rekordtorschützin und damals aktiv bei Olympique Lyon, jetzt VfL Wolfsburg, lud das Filmteam zu sich nach Frankreich ein und gewährte Einblick in ihren Alltag, ebenso kommt Ramona Bachmann als noch sehr junge Stürmerin zu Wort.

Weitere Filmabende: 5. März / 2. April

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Veranstaltung

Fackelzug und Frauenstadtrundgang

Fackelzug und Frauenstadtrundgang

Montag, 3. Februar 2020, 18.30 Uhr, Zürich

Ab 1959 zogen die Zürcher Frauen jedes Jahr Anfang Februar mit Fackeln durch die dunkle Innenstadt, um an ihre politische Rechtlosigkeit zu erinnern. Sie begründeten damit eine Tradition, die in Zürich bis zur Einführung des Frauenstimmrechts Bestand haben sollte. 1970 war es für die Zürcherinnen endlich soweit: Sie erhielten das Stimm- und Wahlrecht!

50 Jahre später erinnert die Frauenzentrale Zürich mit einem erneuten Fackelzug durch die Stadt an den zermürbenden und langwierigen Kampf unserer Vorgängerinnen.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.frauenzentrale-zh.ch

»Veranstaltung

Rotes Palaver 41: Renée Levi

Rotes Palaver 41: Renée Levi

Donnerstag, 30. Januar 2020, ab 18.30 Uhr, Zürich

Die Künstlerin Renée Levi (*1960 in Istanbul, lebt in Basel) stellte ihre neuen raumgreifenden Installationen neben kleinen Formaten in einer Einzelausstellung im Museum Langmatt in Baden aus («Rhabarber», 8. September bis 8. Dezember 2019). Serien von Wirbeln und farbigen Flächen, die wie in einem Bilderlager frei präsentiert, auf den Boden gestellt, an die Wand gelehnt werden, bzw. auf dem Sims des Täfers der Galerie stehen, sprengen die statischen Räumlichkeiten der historischen Villa Langmatt auf und treten in einen provozierenden Dialog mit den französischen Impressionisten der Sammlung. Das Licht der gläsernen Lüster tanzt mit dem spiegelnden Porzellan in den Vitrinen, den runden Ornamenten der Tapete und den dynamischen Kringeln in Leuchtfarben von Renée Levi. Ein grossformatiges Werk, das sie dem Museum geschenkt hat, ist im Park Wind und Wetter ausgesetzt.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Lesen

«Warum geht eine Frau mit einem Mann mit, obwohl sie nicht will?»

«Warum geht eine Frau mit einem Mann mit, obwohl sie nicht will?»

entdeckt im Januar 2020

Philosophin Svenja Flasspöhler hinterfragt #MeToo. Sie empfiehlt den Frauen mehr Selbstkritik – und mehr Selbstbewusstsein.

Wie gehts dem Feminismus?

Der Feminismus ist so präsent wie nie, #MeToo sei Dank. Die Qualität der Debatte ist allerdings zweifelhaft. Mir ist sie derzeit zu unterkomplex.

Wie meinen Sie das?

Es geht bei #MeToo zentral darum, was diese Frau erfahren, was jene Frau empfunden hat. Das hat eine Berechtigung, aber Gefühle allein reichen nicht, um den Feminismus, das Geschlechterverhältnis voranzubringen. Was fehlt, ist die Reflexion: Was meint denn «Me too», «Ich auch»? Was sind das für Situationen, die beschrieben werden? Hatte ich als Frau Handlungsmöglichkeiten, die ich nicht genutzt habe? Was hat die eigentümliche Passivität mit alten Weiblichkeitsbildern zu tun, die wir immer noch in uns tragen? Hier sieht man schnell: Dem gegenwärtigen Feminismus fehlt es an Theorie. Er ist geschichtsvergessen. Simone de Beauvoir, Hélène Cixous, Judith Butler: Auf ihren Werken kann man doch aufbauen.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Lesen

Obama irrt: Frauen sind nicht die besseren Politikerinnen

Obama irrt: Frauen sind nicht die besseren Politikerinnen

entdeckt im Januar 2020

Barack Obama hält Frauen für die besseren Führungskräfte, weil sie Frauen sind. Diese pauschale Behauptung ist Unsinn.

Der ehemalige US-Präsident sagte kürzlich an einem privaten Anlass zum Thema «Leadership»: «Frauen, ich will, dass ihr wisst, ihr seid nicht perfekt, aber ich kann unbestreitbar sagen, dass ihr besser als wir (Männer) seid.» Für die meisten Probleme auf der Welt seien «alte Männer» verantwortlich, die zu lange an ihren Machtpositionen festhalten. «Wenn in allen Staaten die Machtpositionen von Frauen belegt wären, dann würden wir signifikante Verbesserungen in ziemlich allen Bereichen sehen. Davon bin ich überzeugt», zitierte die BBC Obama.

Weiterlesen: www.frauensicht.ch

»Kino

Girlies Werk und Teufels Beitrag

Girlies Werk und Teufels Beitrag

entdeckt im Januar 2020

Charlies Angels - Heldinnen der Erlebnisgesellschaft: Das furiose Kino-Remake der TV-Serie «Drei Engel für Charlie»

«Women can do anything», damit verkündet Sabina, die von Kristen Stewart (in ihrem ersten Mainstream-Blockbuster seit «Snow White and the Huntsman») gespielte erste der drei «Engel für Charlie», gleich im ersten Dialogsatz die wesentliche Botschaft dieses Films. Man muss sie offenbar trotzdem immer noch eigens betonen.

Auch über die Zielgruppe soll schnell Klarheit herrschen: Zum Auftakt zeigen dokumentarische Bilder junge Mädchen im Grundschul- und Teenageralter, die alle möglichen mehr oder weniger coolen, glamourösen, aber auch «typisch männlichen"» Dinge - ob Skateboardfahren oder Arbeit im chemischen Labor - tun und so weibliches «Empowerment» ganz konkret verkörpern.

Weiterlesen: www.heise.de
Jetzt im Kino

»Buchvernissage

Alice Grünfelder: Wird unser MUT langen?

Alice Grünfelder: Wird unser MUT langen?

Donnerstag, 23. Januar 2020, 19 Uhr, Zürich

Was braucht es zum zivilen Ungehorsam? Alice Grünfelder erörtert die Frage am Kampf in Mutlangen gegen die Pershing-II-Raketen. In einem soeben erscheinenden Buch erzählt sie von einer Zeit im Umbruch, in der sich eine starke Gegenbewegung für den Frieden nicht nur in Deutschland bildete.

Weitere Informationen: https://buecherraumf.ch

»Benefizkonzert

Chor Die Vogelfreien

Chor Die Vogelfreien

Freitag, 24. Januar 2020, 19.30 Uhr, Zürich

Der Chor die vogelfreien singt in seinem neuen Programm INLAND Lieder von Sophie Hunger, Corin Curschellas, Sina, Steff la Cheffe und vielen anderen und gibt einen überraschend vielfältigen und spannenden Einblick in das Schweizer Musikerinnenschaffen.

Chor Vogelfreien

Weitere Informationen: https://konzern-initiative.ch

»Veranstaltung

Was Migration zur Gleichstellung beiträgt

Was Migration zur Gleichstellung beiträgt

Donnerstag, 23. Januar 2020, 18–20 Uhr, Zürich

Migration wird oft als Gefahr für die Gleichberechtigung gesehen. Ein Blick in die Schweizer Geschichte zeigt allerdings, dass Migration viel dazu beigetragen hat, die Verhältnisse in der Arbeitswelt, Bildung und Politik zugunsten von Frauen zu verändern. So haben zum Beispiel immigrierte Italienerinnen in den 1960er-Jahren den Ausbau der Krippeninfrastruktur vorantrieben. Aufgrund ihrer Erwerbsarbeit und fehlender familiärer Netze waren die Migrantinnen auf Krippenplätze angewiesen.

Die Historikerin Francesca Falk hat diese Zusammenhänge in ihrem Buch «Gender Innovation and Migration in Switzerland» zum ersten Mal in einer Gesamtschau beleuchtet. Sie stellt am BiblioTalk ihre Forschung vor und spricht darüber, wie sich ein verändertes Bild der Geschichte auf die Gegenwart auswirkt.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.stadt-zuerich.ch

»Literaturperformance

Christina Thürmer-Rohr: Fremdheiten und Freundschaften

Christina Thürmer-Rohr: Fremdheiten und Freundschaften

Freitag, 17. Januar 2020, 19.30 Uhr, Zürich

Christina Thürmer-Rohr ist eine der einflussreichsten feministischen Denkerinnen. Das zeigt eindrücklich auch ihre neueste Essaysammlung, um die es an diesem Abend in Lesung und Gespräch gehen wird.

1976 gründete Christina Thürmer-Rohr an der Technischen Universität Berlin den ersten Studienschwerpunkt «Frauenforschung». Mit ihrer These von der Mittäterschaft von Frauen und mit der Einbeziehung des politischen Denkens von Hannah Arendt in die feministische Debatte hat sie eine ganze Generation geprägt. Ihre neue Essaysammlung «Fremdheiten und Freundschaften» (transcript 2019) zeichnet sich durch die Verweigerung einfacher Antworten aus – und durch streitbaren Optimismus: «Es braucht einen Gegenwarts- und Zukunftselan, der vom menschlichen Handeln noch Neuanfänge erwartet», schreibt sie in ihrer Einleitung. Christina Thürmer-Rohr liest aus ihrem Buch und unterhält sich mit Natascha Wey über Feminismus, Pluralität, politisches Handeln und über das Anfreunden mit einer Welt, die sich immer wieder der Anfreundung entzieht.

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»Podcast

Nach #MeToo – wo steht der Feminismus heute?

Nach #MeToo – wo steht der Feminismus heute?

entdeckt im Januar 2020

Jakob Augstein diskutiert mit Svenja Flaßpöhler über den Stand des feministischen Diskurses, weibliche Selbstermächtigung, Geschlechtergleichheit und den Gender Pay Gap

Die Philosophin Svenja Flaßpöhler nimmt in der Diskussion eine umstrittene Position ein, sie sagt: «Abgesehen davon, dass die Auswüchse von #MeToo mit Rechtsstaatlichkeit nichts mehr zu tun haben, hat sich Feminismus in eine Opferrolle hineingetwittert, die so schlicht nicht mehr vorliegt.» Mit ihrer 2018 veröffentlichten Streitschrift «Die potente Frau» möchte sie Frauen zur Aktivität ermutigen, «nicht nur im Sexuellen, sondern aus dem Sexuellen auch ins Existenzielle, ins Berufliche hineinwirkend».

Podcast hören: www.freitag.de

»Literaturperformance

Carolin Emcke: Ja heisst ja und …

Carolin Emcke: Ja heisst ja und …

Sonntag, 12. Januar 2020, 20 Uhr, Zürich

In «Ja heisst ja, und ...» denkt Carolin Emcke über Fragen, die zuletzt durch die «#MeToo-Debatte» aufgeworfen wurden.

Was sind die Bilder und Begriffe, welche Musik und welche Praktiken prägen unsere Vorstellungen von Lust und Unlust? Wie bilden sich die Strukturen, die Muster, die Normen, in die hinein Männer und Frauen und alle dazwischen sich einpassen? Welche Hautfarben, welche Körper werden besonders in Zonen der Ohnmacht und des Schweigens verwiesen? Wie lässt sich Gewalt entlarven und verhindern, wie lassen sich Begehren und Lust ermöglichen? Welche Sprachen braucht es dafür, welche Räume, welche Allianzen? Mit heiteren, zornigen, poetischen, melancholischen Miniaturen versucht Carolin Emcke sich den vielschichtigen Facetten der Fragen von Sexualität und Wahrheit zu nähern.

Weitere Informationen: https://kaufleuten.ch

»Lenzburger Frauentagung

Die Kraft der Macht

Die Kraft der Macht

Samstag, 11. Januar 2020, ab 8.15 Uhr, Lenzburg

Unser nationales Parlament wurde soeben neu gewählt und eine wichtige Ersatzwahl in den Regierungsrat haben wir auch hinter uns. Im Herbst 2020 sind wir aufgefordert unser kantonales Parlament zu wählen. Wir sind alle aufgerufen, uns am öffent-lichen Leben zu beteiligen, sei es als Wählerin oder als aktive Politikerin. Demokratie ist ein kostbares Gut und viele Menschen in der Schweiz übernehmen Verantwortung in unserem Milizsystem. Das Wort Macht hat aber oft einen eher negativen Beige-schmack, vor allem bei uns Frauen. Wenn wir es mit Verantwortung gleichsetzen, dann klingt es schon sympathischer!

Weitere Informationen: www.frauenzentrale-ag.ch

»Filmreihe

Suffragette

Suffragette

Donnerstag, 9. Januar 2020, ab 19.00 Uhr, Zürich

WyberNet zeigt Filme zum Thema «Widerständige Frauen, mutig und unerschrocken»
Für Frauen

Suffragettee (UK 2015, 106 Minuten)

Es ist ein emotional mächtiges Stück Kino, das Regisseurin Sarah Gavron hier abgeliefert hat. Die Kraft der Erzählung rührt dabei nicht nur aus den Schicksalen, die hier gezeigt werden, sondern auch aus dem Umstand, dass es eine wahre Geschichte ist, die nicht nur spannend ist wie ein Thriller, sondern auch Licht auf eine Zeit wirft, in der Frauen Menschen zweiter Klasse waren.

London zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seit Jahrzehnten versuchen Frauen, das Wahlrecht zu erlangen, doch sie sind keinen Schritt weitergekommen. Nun werden die so genannten Suffragetten von ihrer Anführerin aufgerufen, mit zivilem Ungehorsam zurückzuschlagen. Eine dieser Frauen ist Maud Watts, glücklich verheiratet und Mutter eines kleinen Jungen. Sie arbeitet in einer Wäscherei und hat sich mit ihrem Leben abgefunden, aber träumt dann doch davon, dass das nicht alles gewesen sein kann. Doch indem sie sich den Suffragetten anschließt, läuft sie Gefahr, alles zu verlieren, was sie je geliebt hat.

Weitere Filmabende: 6. Februar / 5. März / 2. April

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

Frauen-Archiv 2020