Frauen-Archiv 2019

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»Filmtipp

Mimi Leder: On the Basis of Sex

Mimi Leder: On the Basis of Sex

ab Donnerstag, 21. Februar 2019 in den Kinos

Der aussergewöhnliche Aufstieg der stillen, aber unnachgiebigen Kämpferin Ruth Bader Ginsburg, gespielt von der Oscar nominierten Felicity Jones. In den 70er Jahren erkämpfte Ruth Bader Ginsburg gegen alle Widerstände bahnbrechende Gerichtsurteile zur Gleichstellung der Geschlechter, die sie zu einer Heldin der Frauenbewegung und zu einer weltbekannten Ikone machten.

Wann & wo: www.cineman.ch

»Buchvernissage

Frauen blicken auf die Stadt

Frauen blicken auf die Stadt

Mittwoch, 13. März 2019, 18.30–21.30, Zürich

Frauen blicken auf die Stadt. Architektinnen. Planerinnen. Reformerinnen.

In dem neuen Band zum Beitrag von Frauen an der Planung von Städten sind Schrift en und Projekte versammelt, die eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Stadt dokumentieren. Die Autorinnen und Autoren stellen städtebauliche Positionen aus Europa, den USA und China vor. In ausgewählten Quellentexten von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart kommen Theoretikerinnen wie Adelheid Poninska, Sibyl Moholy-Nagy und Myra Warhaft ig selbst zu Wort. Mit ihren Überlegungen zum Sozialengagement, zu Fragen des Wohnens, der Regionalplanung oder der Stadtbegrünung wird ein breites Panorama von mitunter auch kritischen Perspektiven zur Gestaltung von Städten eröffnet. So erweitert das Buch die Geschichte der Städtebautheorie um eine wesentliche Facette.

Dialogische Lesung mit Katia Frey, Marie-Anne Lerjen und Eliana Perotti

Frauen blicken auf die Stadt

Weitere Informationen: https://frau.sia.ch

»Lesung

Jeannette Fischer stellt Bücher aus der Bibliothek vor

Jeannette Fischer stellt Bücher aus der Bibliothek vor

Montag, 11. März 2019, 19.00 Uhr, Zürich

Jeannette Fischer ist Psychoanalytikerin. Sie kuratierte Ausstellungen und machte Dokumentarfilme für das Fernsehen SRF. Letztes Jahr sind zwei Bücher von ihr erschienen: «Psychoanalytikerin trifft Marina Abramovic» und «Angst – vor ihr müssen wir uns fürchten».

Weitere Informationen: www.buecherraumf.ch

»8. März

Digitalkarma

Digitalkarma

Freitag, 8. März 2019, 18.40 Uhr, Zürich

Mit Fahrrad und Kamera durch Bangladesch

Der Film taucht ein in das Leben von Rupa, einer jungen Frau aus Bangladesch, die versucht, ihrer von den Traditionen vorgegebenen Bestimmung zu entkommen. Die Tee-Gärten in den nebligen Hügeln im Nordosten Bangladeschs bilden den Hintergrund ihrer Bemühungen. Mit ihrem Fahrrad, einer Kamera und ihren Fachkenntnissen nimmt sie ihr Leben in die Hand und erschliesst sich einen Weg in die Selbstbestimmung. Aber als ein Schicksalsschlag ihre Familie trifft, sieht sie ihre Freiheiten in Gefahr. Kann sie das fragile Gleichgewicht zwischen individuellen Wünschen und gesellschaftlichen Erwartungen aufrechterhalten?

Anschliessend Gespräch mit dem Regie-Duo.

Digitalkarma

Weitere Informationen: www.riffraff.ch, www.digitalkarma-film.ch

»Veranstaltung

#family #friends #fools and more ...

#family #friends #fools and more ...

Freitag, 8. März 2019, ab 12.00 Uhr, Windisch

Dein Netzwerk macht dein Leben

Family, friends and fools – oft spricht man auch einfach von den drei F's.
Der Begriff wird gerne verwendet, wenn es um Unterstützung geht, finanzielle Unterstützung z.B. bei Crowdfunding-Aktionen. Dann seien es – so sagt man, fast etwas despektierlich – vor allem Familienmitglieder und Freunde, die Geld spenden. Ein Vorurteil, das einerseits nicht haltbar ist. Dank des Netzwerkes, das eine innovative Person hat und mobilisiert, gelangt sie mit ihrer Idee durch Crowdfunding an einen viel grösseren Zielgruppenkreis, kann neue Leute für ihr Projekt gewinnen und es dank der Unterstützung aller realisieren.
Andererseits haben Familie und Freunde einen wichtigen Einfluss darauf, wie junge Frauen ihr Leben und ihre Karriere planen. Während für die Wirtschaft viele Konzepte diskutiert werden, wie man zu einem höheren Frauenanteil in den oberen Kaderstufen kommt oder kommen könnte, wird das allernächste Umfeld – wohl als vermeintlich zu banal – kaum in seiner Bedeutung diskutiert. Hier hinkt die Gesellschaft hinterher.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.businessandnetworkday.ch

»Filmreihe Wybernet

Irène Schweizer

Irène Schweizer

Donnerstag, 7. März 2019, ab 19.00 Uhr, Zürich

(Dokumentarfilm von Gitta Gsell, Schweiz 2005, 75min.)

Musik war und ist ihr Leben. Die Zürcherin Gitta Gsell zeichnet in ihrem sensiblen Filmporträt den Lebensweg der berühmten Freejazzpionierin Irène Schweizer nach. Ebene eins zeigt die Musikerin als lebenslustige 60-Jährige, die zwar immer noch konzertiert, aber «am liebsten im eigenen Bett schläft». Ebene zwei zeigt Irène Schweizer als Musik-Virtuosin: während einer Tournee in Südafrika, bei einem Solokonzert in Berlin, bei diversen Auftritten mit anderen Musikern. Ebene drei schildert – ausgehend von Interviews mit Schweizer, Bekannten und Freunden und anhand einer Flut von Archivmaterialien – Karriere und Leben Schweizers, einer der ersten weiblichen Jazzerinnen Europas.

Irene Schweizer

Roter Raum
Bremgartnerstr. 18
8003 Zürich

Bar ab 19 h, Filmbeginn 19.30 h Eintritt frei, Kollekte
Weitere Filmabende: 4. April

»Filmreihe Frauen

Persepolis

Persepolis

Donnerstag, 7. März 2019, 18.00 Uhr, Brugg

Die achtjährige Marjane erlebt 1979 die Folgen der Iranischen Revolution am eigenen Leib. Der Schah wird vertrieben, aber es kommt nicht wie erhofft zur Gründung einer Republik. Stattdessen ergreifen die Mullahs die Macht im Iran. Marjanes Familie, die eben noch auf der Seite der Revolutionäre stand, wird von den neuen Machthabern gnadenlos unterdrückt. Die Islamisierung des Staates schreitet unaufhaltsam voran. Wer sich dem widersetzt, landet im Gefängnis. Vor allem Frauen leiden unter der Revolution, sie dürfen nicht mehr ohne Kopftuch aus dem Haus. Als Jugendliche rebelliert Marjane auf ihre eigene Weise, mit Rockmusik und frechen Sprüchen. Um sie vor Schlimmeren zu bewahren wird Marjane von ihrer Mutter nach Wien geschickt, wo sie in einem katholischen Internat landet. Schon bald taucht sie in die dortige Subkultur ein. Aber ihre iranische Heimat lässt sie nie los. Für Marjanne steht fest, dass sie eines Tages zurückkehrt...

PERSEPOLIS basiert auf dem gleichnamigen, autobiografischen Comicromanen von Marjane Satrapi.

Anschliessend Filmgespräch mit Irène Kälin, Nationalrätin, Islamwissenschaftlerin und Annette Schindler, Direktorin Animationsfilmfestival Fantoche.

Weitere Informationen: www.odeon-brugg.ch

»Veranstaltungsreihe

Gender in der globalen Politik

Gender in der globalen Politik

Dienstag, 5. März 2019, 19.00 Uhr, Liestal

Stärken internationale Abkommen die Gleichstellung der Geschlechter?

Regierungen, NGOs und Unternehmen haben die Aufgabe, ein faires berufliches und persönliches Umfeld für Frauen und Minderheiten zu gewährleisten. Eine Grundlage dafür liefern internationale Konventionen. Doch sind diese wirklich nützlich für den Schutz und die Förderung der Rechte von Frauen und Minderheiten? Können sie ein gesellschaftliches Problem lösen? Im Rahmen der Tour de Suisse «Internationales Genf: die Welt in der Schweiz» wird foraus diese Fragen an einer von ExpertInnen für internationale Konventionen geführten Debatte zu beantworten versuchen.

Weitere Informationen: www.foraus.ch

»Buchvernissage

Rina Nissim: Eine zeitgemässe Hexe

Rina Nissim: Eine zeitgemässe Hexe

Sonntag, 3. März 2019, ab 15.00 Uhr, Zürich

Rina Nissim kommt nach Zürich in die frau*m an der Mattengasse 27 (FZ). Die Frauengesundheitsaktivistin; Mitbegründerin des Dispensaire des Femmes in Genf, dem ersten autonomen Frauengesundheitszentrum der Schweiz; ehemaliges Mitglied des Mouvement de Libération des Femmes Genf, Aktivistin der autonomen Frauen-/Lesbenbewegung der Romandie kommt für eine Buchvernissage nach Zürich.

Rina Nissim wird über ihre politische Arbeit in der Schweiz, in Indien und Zentralamerika berichten und ihr nun auch in Deutsch erschienenes Buch vorstellen. Anschliesssend: Diskussion und Apéro.

WEitere Informationen: www.fraum.ch

»Ausstellung

Miriam Cahn: Ich als Mensch

Miriam Cahn: Ich als Mensch

Eröffnung: Donnerstag, 21. Februar 2019, Bern

In einer umfangreichen Gesamtschau, in der die wichtigsten Werkphasen vertreten sind, zeigt die Schweizer Künstlerin Miriam Cahn expressive Arbeiten auf Papier, farblich betörende Ölgemälde, monumentale Skulpturen, performative Videos und noch nie gezeigte Skizzenhefte in einer einzigartigen Chronologie und Themen überschreitenden Installation, die den klassischen Museumsbau zum sinnlichen Denkgebäude umdeutet sowie ihre inhaltlichen, motivischen und ästhetischen Leitlinien sichtbar macht. Viele Werke sind speziell für die Ausstellung entstanden oder sind Schlüsselwerke aus dem Besitz der Künstlerin.

Miriam Cahn

Miriam Cahn
meredith grey (gestern im TV gesehen)
15.7.15 2015, Öl auf Holz, 26 x 28 cm
Fotograf: Markus Tretter
Copyright: Miriam Cahn

Weitere Informationen: www.kunstmuseumbern.ch

»Lesung

Melinda Nadj Abonji stellt Bücher aus der Bibliothek vor

Melinda Nadj Abonji stellt Bücher aus der Bibliothek vor

Montag, 18. Februar 2019, 19.00 Uhr, Zürich

Melinda Nadj Abonji schreibt Romane und Essays, performt Texte, spielt Geige und singt. Sie ist Trägerin des Deutschen und des Schweizer Buchpreises sowie weiterer Auszeichnungen. Aufgewachsen ist sie im jugoslawischen Bečej in der Vojvodina, heute lebt sie in Zürich.

Weitere Informationen: www.buecherraumf.ch

»Veranstaltung

Die grosse Runde mit Corinne Mauch

Die grosse Runde mit Corinne Mauch

Donnerstag, 14. Februar 2019, 20.00 Uhr, Zürich

Corine Mauch (Gast) ist seit 2009 die Präsidentin der Stadt Zürich. Sie sagt: «Zürich ist sehr erfolgreich. Wichtig ist, dass alle davon profitieren können.» Darüber spricht sie mit Patti Basler, und auch, wie man es als Aargauerin und erste Frau an die Spitze einer Stadt wie Zürich schafft. Und wie sich das anfühlt. Und wo die Hindernisse liegen. Und ob sie noch zum Bassspielen kommt.

Weitere Informationen: https://kaufleuten.ch

»Theater

Bleu électrique

Bleu électrique

Dienstag, 12. Februar–Donnerstag, 14. Februar 2019, 20.00 Uhr, Zürich

2015 wurden die Beiträge des Bundes ans Gleichstellungsbüro gekürzt – die Mehrheit des Parlaments sieht die Gleichstellung von Mann und Frau in der Schweiz erreicht. In Unternehmen und im Parlament aber stagniert der Frauenanteil bei 30% oder ist rückläufig. Was würden Politikerinnen wie Liliane Uchtenhagen oder Elisabeth Kopp dazu sagen? Für sie war der öffentliche Einsatz für Gleichberechtigung unabdingbar.

Die Schweiz 2035. Eine Alt-Nationalrätin bricht bei ihrer früheren Kontrahentin ein, um sie für eine Protestaktion gegen eine frauenfeindliche Volksinitiative zu gewinnen. Aber die beiden geraten aufgrund ihrer unterschiedlichen politischen Überzeugungen aneinander. Werden die Politpionierinnen für die gemeinsame Sache auf die Barrikaden steigen?

«Bleu électrique» lässt Schweizer Frauengeschichte Revue passieren und wirft Fragen zur Gleichstellung heute auf.

Bleu electrique

Weitere Informationen & Tickets: https://winkelwiese.ch

»Filmreihe Wybernet

Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 bis 1992

Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 bis 1992

Donnerstag, 7. Februar 2019, ab 19.00 Uhr, Zürich

(D 2012, E/D/d/e, 79 Minuten)

Auch zwanzig Jahre nach ihrem Tod ist der Einfluss der Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde auf die afroamerikanischen, feministischen und queeren Bewegungen außerordentlich lebendig. Sie bezeichnete sich selbst als black lesbian feminist mother poet warrior (schwarz, lesbisch, Feministin, Mutter, Dichterin, Kriegerin). Zum ersten Mal erlauben persönliche Video- und Audioaufzeichnungen von Dagmar Schultz einen tiefen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, lassen aber auch Mitstreiter, Studierende und Freunde zu Wort kommen. Das außergewöhnliche Porträt wurde im Panorama der Berlinale 2012 uraufgeführt.

Audre Lorde

Roter Raum
Bremgartnerstr. 18
8003 Zürich

Bar ab 19 h, Filmbeginn 19.30 h Eintritt frei, Kollekte
Weitere Filmabende: 7. März // 4. April

»Audio

Der Lila-Podcast: Sexuell verfügbar? Mit Caroline Rosales

Der Lila-Podcast: Sexuell verfügbar? Mit Caroline Rosales

Nr. 128, 2019

Caroline Rosales hat ein Buch über die sexuelle Verfügbarkeit von Frauen geschrieben – die tatsächliche oder vermeintliche, und der Klappentext ihres Buches bringt es ganz schön auf den Punkt: «Caroline Rosales erzählt nah an ihrer eigenen Geschichte, wie bereits kleine Mädchen darauf konditioniert werden, lieb und höflich zu sein und dem Onkel doch ein Küsschen zu geben. Und wie aus diesen Mädchen Frauen werden, die mehr auf das Gegenüber achten als auf sich selber.»

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»Lesen

Wir haben einen Systemfehler

Wir haben einen Systemfehler

entdeckt im Februar 2019

SRF-Ökonomin Patrizia Laeri will mehr Frauen in der Spitzenwirtschaft, im Bundeshaus, auf Wikipedia. Interview des Tages-Anzeigers

Warum braucht es «Frauen für Wikipedia»?
Ungefähr 85 Prozent der Biografien auf Wikipedia sind Männern gewidmet, 90 Prozent aller Einträge wurden von Männern verfasst. Nun ist Wikipedia aber nicht irgendeine Website, sondern die wichtigste Informationsseite der Welt. Wenn man jemanden googelt, erscheint zuerst der Wikipedia-Eintrag – oder eben nicht. Es geht mir darum, Frauen besser sichtbar zu machen. Ich will nicht jammern, sondern Einfluss nehmen.

Männer dominierten die Geschichte. Logisch, dass es mehr Männer-Einträge auf Wikipedia gibt.
Die Bedeutung der Frauen wurde und wird konsequent geschmälert. Wie sich dieser männliche Blick zeigt? Vor kurzem gabs auf Wikipedia mehr Einträge zu Pornodarstellerinnen als zu Schriftstellerinnen. Die Einträge zu den Frauen sind durchschnittlich kürzer, drehen sich öfters ums Private, ums Mutter- oder Ehefrau-Dasein. Da werden uralte Rollenbilder tradiert. Dazu kommt das Phänomen des elitären Hackens. So wollten männliche Wikipedia-Mitarbeiter Donna Strickland einen Eintrag verwehren. Ihre wissenschaftliche Arbeit sei zu wenig relevant. Donna Strickland ist, muss man wissen, Nobelpreisträgerin für Physik.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Kabarett

Hazel Brugger: Première neues Soloprogramm

Hazel Brugger: Première neues Soloprogramm

Freitag, 1. Februar 2019, 20.00 Uhr, Luzern

Hazel Brugger brüskiert und berührt virtuos und stets bescheiden. Sie kreiert wilde Geschichten aus dem Nichts und findet schöne Worte für das Hässliche. Mit ihrem verspielten Charme penetriert sie kompromisslos die Psyche jedes Zuschauers – und der hat auch noch Spaß daran. Schonungslos, detailverliebt und mit viel Herz zerlegt Hazel Brugger die Welt in Einzelteile. Und führt ihr Publikum dabei stets über einen schmalen Grat, mal still, mal wild, aber immer sehr komisch.

Hazel Brugger

Weitere Informationen & Tickets: hazelbrugger.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Haare auf den Zähnen haben ist gut – Women's Marches und die Shine Theory

Der Lila-Podcast: Haare auf den Zähnen haben ist gut – Women's Marches und die Shine Theory

Nr. 127, 2019

Auf den weltweiten Women’s Marches gab es dieses Jahr jede Menge kalte Füße – und Probleme aufgrund der Neigungen einiger US-Organisatorinnen zur afro-amerikanischen Religionsbewegung «Nation of Islam».

In den USA wird derzeit viel über zwei demokratische Politikerinnen diskutiert, einmal Alexandria Ocasio-Cortez, jüngste Frau des Repräsentantenhauses, und dann Nancy Pelosi, neue demokratische Sprecherin des Hauses. Sie zeigt Donald Trump ihre «Haare auf den Zähnen»! Pelosi ist 78 – eine ältere Frau, «who roar», etwas, das auch Jane Fonda und Lily Tomlin in der Serie «Grace and Frankie» auf ganz sehenswerte Art und Weise machen.

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»Audio

Der Lila-Podcast: Medizinische Absonderlichkeiten und vermeintlich gute Verbrechen

Der Lila-Podcast: Medizinische Absonderlichkeiten und vermeintlich gute Verbrechen

Nr. 126, 2019

Alisa Tretau und Magdalena Jagelke über Mutterschaft

«Ich bin schwanger» – diesen Satz erwarten wir in der Regel von einer Frau, die Mutter wird. Dass es diesen Satz aus dem Mund von Transmenschen auch gibt, und dass es sogar seine Umkehrung gibt, «ich bin unschwanger», darüber spricht Alisa Tretau mit Barbara Streidl. Tretau ist Herausgeberin des Buches «Nicht nur Mütter waren schwanger».

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»Lesung

Monika Stocker: «Zürich von unten, Geschichte und Geschichten»

Monika Stocker: «Zürich von unten, Geschichte und Geschichten»

Montag, 28. Januar 2019, 19.00 Uhr, Zürich

Vorschau. Weitere Infos folgen

Weitere Informationen: www.buecherraumf.ch

»Veranstaltung

Paradigmenwechsel im Sexualstrafrecht

Paradigmenwechsel im Sexualstrafrecht

Donnerstag, 24. Januar 2019, 18.00 Uhr, Zürich

In kaum einem anderen Bereich halten sich alt­hergebrachte Vorstellungen über Geschlech­ter­verhältnisse so hartnäckig wie im Bereich der sexuellen Gewalt. Auch das Sexualstraf­recht spiegelt diese Vorstellungen teilweise noch deutlich wieder. Dies trifft insbesondere auf die Definition des Tatbestands der Vergewaltigung zu. Die lau­fende Strafrechtsrevi­sion will das ändern.

Diese Reform geht der Juristin Nora Scheidegger jedoch zu wenig weit, wie sie in ihrer kürzlich erschienenen Dissertation darlegt.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.stadt-zuerich.ch

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Frauen zertrümmern Rollenklischees

Frauen zertrümmern Rollenklischees

entdeckt im Januar 2019

Gespaltene Reaktionen: Die Werbung zeigt Frauen ohne die alten Rollenbilder. Models tragen Kleider mit feministischen Botschaften.

Im Herbst sorgte ein Werbespot des US-Sportartikelherstellers Nike über die Landesgrenzen von Mexiko hinaus für Aufsehen. Er zeigt, wie eine junge Frau zusammen mit anderen jungen Frauen unter dem Slogan «Juntas Imparables» (Zusammen unaufhaltsam) Rollenklischees, sexistische Männer und frauenfeindliche Schönheitsideale überrennt. In Brasilien hat der Getränkehersteller Schweppes ein Kleid mit Sensoren versehen und damit gemessen, wie oft drei Frauen in einem Club ungewollt angefasst werden.

Weiterlesen: www.infosperber.ch

»Veranstaltung

Women's March 2019

Women's March 2019

Samstag, 19. Januar 2019, 18.00 Uhr, Zürich
«The Women's Wave is coming»
zum Thema «Ende der Gewalt an Frauen*»

Wir versammeln uns in Zürich am Helvetiaplatz. Polizeilich bewilligt.

Beleuchten wir die dunklen Strassen mit Lampions und Fackeln!

Weitere Informationen: https://womensmarchglobal.org

»Audio

Der Lila-Podcast: An dem Wort «Quote» arbeiten sich ganz viele ab

Der Lila-Podcast: An dem Wort «Quote» arbeiten sich ganz viele ab

Nr. 125, 2019

Gespräch mit FidAR-Präsidentin Monika Schulz-Strelow

Seit über zehn Jahren setzt sich FidAR (das ist kurz für «Frauen in die Aufsichtsräte») für mehr Frauen in Führung ein und Präsidentin Monika Schulz-Strelow war von Anfang an mit dabei. Zusammen mit Katrin blickt sie zurück auf die Anfänge: Zuerst wollte man mit den Männern gemeinsam ohne Quote einen Weg finden, dann lernte man, dass es mit freiwilligen Selbstverpflichtungen allein nicht getan ist. Sie knüpften viele Netze, arbeiteten über alle Parteien hinweg nah am Parlament und halten enge Kontakte mit den Unternehmen – und so ist es gelungen, breite Bündnisse zu formieren, die Quote für Aufsichtsräte zu erkämpfen und mehr und mehr für Frauen – und auch Männer! – in Führung zu tun.

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Der Lila-Podcast: Feministinnen beim Kaffeeklatsch

Der Lila-Podcast: Feministinnen beim Kaffeeklatsch

Nr. 124, 2019

Je unübersichtlicher die Welt da draußen ist, desto mehr ziehen sich die Menschen ins Private zurück.

Und weil es gerade jetzt zu Weihnachten und Silvester wahrscheinlich bei den meisten von euch sehr gemütlich und privat zuging, sprechen Katrin und Susanne (noch mal) über die neue Häuslichkeit. (Wiederholung von 2015)

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Schon 36'000 Unterschriften gegen die «weibliche Scham»

Schon 36'000 Unterschriften gegen die «weibliche Scham»

entdeckt im Januar 2019

Sprache schaffe Wirklichkeit: Statt «Schamlippen» soll der Duden für den lustvollen Körperteil den Begriff «Vulvalippen» aufnehmen.

Den Initiantinnen einer öffentlichen Petition geht es um den Begriff «Schamlippen», für den es im Duden keine Alternative gibt. Mit «Schamlippen» bezeichnet man die Hautfalten der Vulva. Diese umfasst die äusseren weiblichen Geschlechtsorgane. Die Journalistin Gunda Windmüller und die Autorin Mithu Sanyal schlagen «Vulvalippen» als neue Bezeichnung vor. Mit einer Petition rufen sie dazu auf, diesen Begriff zu verbreiten. Bis Anfang Januar kamen bereits fast 36'000 Unterschriften zusammen.

Weiterlesen: www.infosperber.ch

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Der Lila-Podcast: Zwei Kinder, drei Mütter – Familie 2.0 mit Jochen König

Der Lila-Podcast: Zwei Kinder, drei Mütter – Familie 2.0 mit Jochen König

Nr. 123, 2018

Hinter uns liegt Weihnachten, das christliche Fest, das oft mit Worten wie «Liebe», «Besinnlichkeit» oder auch «Familie» in Zusammenhang gebracht wird. Und um letzteres soll es in dieser Folge gehen – aber nicht um die klassische Kernfamilie aus Vati, Mutti und Nachwuchs, sondern um neue Modelle. Getreu dem Motto «Familie ist, wenn alle zusammen halten» hat Jochen König eine Familie, zu der neben ihm zwei Töchter und drei Mütter gehören. Darüber hat er Bücher geschrieben. «Fritzi und ich» war sein erstes Buch und «Mama, Papa, Kind?» das zweite. Jochen schreibt in seinem Blog über dieses Familienleben 2.0. Übers Vatersein und über Beziehungen. Über Sex und Sexismus.

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»Filmreihe Wybernet

Die geheimen Tagebücher der Anne Lister

Die geheimen Tagebücher der Anne Lister

Donnerstag, 10. Januar 2019, ab 19.00 Uhr, Zürich

(GB 2010, E/D/d, 90 Minuten)

TV-Drama über die 1791 geborene und 1840 gestorbene Anne Lister - eine Großgrundbesitzerin, Industrielle und Reisende aus Yorkshire. Anne Lister gilt aufgrund ihres Selbstbewusstseins und ihres Lebensstils als «erste moderne lesbische Frau». Ihre Freundin nannte sie «Fred»; die Bewohner ihres Wohnorts Halifax sprachen von ihr als «Gentleman Jack». 
Vor der Öffentlichkeit musste sie ihre Lebensweise verbergen - anvertrauen konnte sie sich nur ihrem Tagebuch, das sie mit einem Geheimcode verschlüsselte. Fast zwei Jahrhunderte dauerte es, ehe der Code geknackt und ihre gut geschützten Aufzeichnungen veröffentlicht werden konnten.

Anne Lister

Roter Raum
Bremgartnerstr. 18
8003 Zürich

Bar ab 19 h, Filmbeginn 19.30 h Eintritt frei, Kollekte
Weitere Filmabende: 24. Januar // 7. Februar // 7. März // 4. April