Frauen-Archiv 2017

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»Ausstellung

Feministische Avantgarde der 1970er Jahre

Feministische Avantgarde der 1970er Jahre

Samstag, 18. November 2017–Samstag, 8. April 2018, Karlsruhe

Das ZKM zeigt mit über 400 Kunstwerken aus der SAMMLUNG VERBUND in Wien, wie Künstlerinnen in den 1970er-Jahren zum ersten Mal ein eigenes Bild der Frau kollektiv neu kreierten.

Die wichtige künstlerische Bewegung »Feministische Avantgarde« fand bisher in der Kunstgeschichte wenig Beachtung. Anspruch der Ausstellung im ZKM ist nicht nur die »Feministische Avantgarde« in den Kanon der Kunstgeschichte aufzunehmen, sondern die Pionierleistung dieser Künstlerinnen hervorzuheben. Erstmals war es den Künstlerinnen, die in den Kriegs- und Nachkriegsjahren geboren sind, möglich, in nennenswerter Zahl an den Akademien Kunst zu studieren und sich damit von der passiven Rolle der Muse und des Modells zu emanzipieren. In ihren Werken stellen sie radikal neue Fragen an die Gesellschaft, an den Kunstbetrieb und die Rollen der Frau. Die Ablehnung tradierter, normativer Vorstellungen verbindet das Engagement der Künstlerinnen dieser Generation. Auch wenn sie sich untereinander nicht alle kannten, entstanden verwandte Werke.

zkm - feministische Avantgarde

© The Estate Ana Mendieta | Courtesy of Galerie Lelong, NY / Sammlung Verbund, Wien

Weitere Informationen: http://zkm.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Oh, Simone! – Der Weihnachts-Talk mit Julia Korbik

Der Lila-Podcast: Oh, Simone! – Der Weihnachts-Talk mit Julia Korbik

Nr. 89, 2017

In diese traditionelle Weihnachtssendung hat Katrin sich die Journalistin und Autorin Julia Korbik eingeladen, die bei Kerzenschein und Keksen über ihr Buch erzählt. Für «Oh, Simone!», das gerade bei Rowohlt erschienen ist, hat sich Julia tief in das Denken und das Vermächtnis der Philosophin Simone de Beauvoir eingegraben. Sie erzählt von der «Tochter aus gutem Hause», die studierte um Lehrerin zu werden, die niemals heiraten (und wie ihre Mutter enden) wollte, die einen berüchtigten «Pakt» mit dem französischen Philosophen Sartre geschlossen hatte und die sich bis in die 70er nicht nehmen ließ, philosophisch und politisch mitzuwirken.

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»Audio

Was Frau tun kann – und was Mann noch tun darf

Was Frau tun kann – und was Mann noch tun darf

entdeckt im Dezember 2017

Die Lehren aus #metoo

Aus einem # ist eine globale Kampagne geworden: Eine Expertin für Gleichstellungsfragen sagt, warum diese wichtig ist – und was übrig bleibt.

Die deutsche Politikwissenschaftlerin Birgit Meyer forscht seit Jahren über Männer und Frauen in hierarchischen Beziehungen, und sie war Gleichstellungsbeauftragte an ihrer Hochschule in Esslingen. Im Tagesgespräch von Radio SRF erklärt sie, warum #metoo so wichtig ist – und welche Langzeitfolgen das Massenphänomen haben könnte.

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Weitere Informationen: www.srf.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Der feministische Mann als Endziel?

Der Lila-Podcast: Der feministische Mann als Endziel?

Nr. 88, 2017

Barbara Streidl und Susanne Klingner schauen auf die Debatte der letzten Monate zwischen Gender Studies und Gleichstellungspraxis und diskutieren eine Frage, die Hörerin Sophie gestellt hat: Wie kann man eine wirklich gleichberechtigte Beziehung leben? Reicht es, dass der Mann «feministisch interessiert» ist?

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»Film

Didi Contractor: Leben im Lehmhaus

Didi Contractor: Leben im Lehmhaus

13.–29. Dezember 2017 in verschiedenen Städten

Am Fusse des Himalayas, im Nordwesten Indiens realisiert Didi Contractor seit zwanzig Jahren mit Leidenschaft ihre architektonischen Visionen, die nicht immer zu den Vorstellungen ihrer Auftraggeber passen wollen. Ihre Häuser verbinden traditionelle und moderne Architektur. Sie gleichen Installationen, Skulpturen, Kunstwerken aus Lehm, Bambus, Schiefer und Flussstein – errichtet in Anerkennung an ihre natürliche Umgebung.

«Didi Contractor – Leben im Lehmhaus» nähert sich mit dokumentarischen Mitteln und poetischer Sprache einer Künstlerin und Architektin. Die von ihr gestalteten Häuser und deren Bewohner, die natürlichen Materialien – Lehm, Bambus, Schiefer und Flusstein, sowie die Landschaft Nordindiens sensibilisieren uns für Ihre Vision und die globalen Fragen über den Umgang mit Mutter Erde.

Weitere Informationen: www.didi-contractor-leben-im-lehmhaus.ch
http://didi-contractor-documentary.com/

»Lesung

Unruhe über Mittag: Auf ein Gespräch mit Ken Bugul

Unruhe über Mittag: Auf ein Gespräch mit Ken Bugul

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 12.15 Uhr, Zürich

Sie hat so viel zu sagen, und man will sie so viel fragen, dass wir sie vor ihrer Abreise noch einmal auf unsere Bühne einladen: Unsere Writer in Residence Ken Bugul zählt zu den herausragenden Stimmen der frankophonen Literatur Westafrikas, sie hat zehn Romane verfasst und als Mitarbeiterin einer NGO in mehr als dreissig afrikanischen Ländern gelebt.

Ken Bugul

Kampagne 2017: Agenda

»Kampagne

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Freitag, 3. November – Samstag, 9. Dezember 2017, ganze Schweiz

2017 findet in der Schweiz zum zehnten Mal die internationale Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» statt. Das Fokusthema der Kampagne 2017 lautet «Sprechen wir darüber – Gewalt an Mädchen und jungen Frauen in der Schweiz». Mädchen zwischen 14 und 19 Jahren sind gemäss aktuellen Forschungsergebnissen und nationalen Statistiken einem erhöhten Risiko ausgesetzt, verschiedenste Formen von Gewalt zu erfahren. Dazu gehören sexuelle Übergriffe durch Gleichaltrige (auch in jugendlichen Paarbeziehungen), häusliche Gewalt durch Eltern oder Gewalterlebnisse im virtuellen Raum, wie Cybermobbing, Sexting oder Cyberstalking. Auch Gewalt im Migrationskontext ist in dieser Altersklasse ausgeprägt (Genitalverstümmelung, Zwangsheirat), ebenso strukturelle Gewaltformen wie Sexismus oder Diskriminierung. Mit einer öffentlichkeitswirksamen Plakatkampagne, zahlreichen Veranstaltungen und interaktiven Angeboten für Jugendliche wird das Thema gesellschaftlich enttabuisiert.

Kampagne 2017: Agenda

»Filmreihe Wybernet

Desert Hearts

Desert Hearts

Donnerstag, 7. Dezember 2017, ab 19.00 Uhr, Zürich

(USA 1985; E/d)

DER Klassiker der Lesbenfilme, da einer der ersten «Mainstream Filme», in welchem die Liebesgeschichte zweier Frauen die Hauptrolle spielte und keine der Frauen starb oder ins Unglück stürzte.
Das Mekka der Spieler und Scheidungswilligen, die Zeit der Straßenkreuzer und der Musik von Elvis. Vivian, Professorin aus New York, kommt nach Reno, um sich nach zwölf Jahren leidenschaftsloser Ehe scheiden zu lassen. Cay arbeitet in einem Spielcasino. Sie hat immer «Eine» fürs Bett, sucht aber die Frau, die ihr wirklich etwas bedeutet. Cay verliebt sich in Vivian und verführt sie mit atemberaubender Selbstverständlichkeit. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine neue Dimension von Liebe, leidenschaftlich und gefährlich… «Lesbische Leidenschaft, neben der Mickey Rourke und Kim Basinger in «9 1/2 Wochen» wie brave Sonntagsschüler aussehen.» (Sunday Times)

Roter Raum
Bremgartnerstr. 18
8003 Zürich

Bar ab 19 h, Filmbeginn 19.30 h Eintritt frei, Kollekte
Weitere Filmabende: 4. Januar / 1. Februar / 1. März

»Veranstaltung

Gefängnisliteratur und Zeugenberichte aus Syrien

Gefängnisliteratur und Zeugenberichte aus Syrien

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Zürich

mit Rosa Yassin Hassan, Autorin, Menschenrechtsaktivistin, Hamburg
Dr. Huda Zein, Soziologin, Orientalisches Seminar, Universität Köln

Der Abend widmet sich der Gefängnisliteratur als eigenständiges Genre und der aktuellen Situation in syrischen Gefängnissen.

Weitere Infos: www.rotefabrik.ch

»Veranstaltung

Cybermobbing gegen Mädchen und junge Frauen

Cybermobbing gegen Mädchen und junge Frauen

Dienstag, 28. November 2017, ab 18.00 Uhr, Basel / Donnerstag, 7. Dezember 2017, ab 18.00 Uhr, Bern

Jede_r vierte Jugendliche in der Schweiz wurde schon Opfer von Cybermobbing. Bei Cybermobbing übers Internet sind Mädchen doppelt so häufig betroffen, über das Mobiltelefon gar dreimal so häufig wie Jungen.
Am Häufigsten findet Cybermobbing in den sozialen Netzwerken statt. Die meisten Attacken finden via gemeine oder verletzende Nachrichten statt, die an das Opfer ge­schickt werden. Ein Teil der Attacken sind direkte Drohungen an das Opfer oder sie beinhalten das in Umlauf bringen von gemeinen Nachrichten und beschämenden Bil­dern über das Opfer. In beinahe zwei Dritteln aller Fälle sind Cybermobbing-Opfer auch Cybermobbing-Täter_innen und umgekehrt. Die meisten Kinder, die Cybermobbing erlebt haben, haben mit jemandem darüber gesprochen. Dabei vertrauen sie sich einem Freund, einer Freundin, den Eltern und/oder den Geschwistern an.

Weitere Informationen: http://lawandwomen.ch

»Konzert

Knuth & Tucek

Knuth & Tucek

Dienstag, 5. Dezember 2017, 20.00 Uhr, Zürich

Sie sind bitterböse, zuckersüss, atemberaubend und Spezialistinnen für Gänsehaut: Das Kabarettistinnenduo Knuth und Tucek spielt ein Benefiz-Konzert zugunsten der FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration.

Knuth & Tucek

Weitere Informationen: www.fiz-info.ch

»Konzert

Ikan Hyu

Ikan Hyu

Montag, 4. Dezember 2017, 20.30 Uhr, Winterthur

Da braut sich etwas zusammen: Das Zürcher Duo Ikan Hyu macht scharfe Gitarrenmusik in minimaler Besetzung – aber mit maximal ausgereiztem Gerätepark.

IKAN HYU ist auf Beutezug. Bewaffnet mit einem Instrumentenarsenal bringt das Duo die Planeten zum Tanzen. Rock und Rap, Pop und Pink Noise, salonfähiger Trash. Kein grosses Blablabla, dafür plastic for free! Dieser Hai beisst nicht. Oder zumindest nur so fest, wie du es magst.

Ikan Hyu

Website Band: www.ikanhyu.ch
Artikel in der WOZ: www.woz.ch

»Veranstaltung

Rotes Palaver 26: Aurelie Nemours

Rotes Palaver 26: Aurelie Nemours

Donnerstag, 30. November 2017, ab 18.30 Uhr, Zürich

Ordnungen der Stille

Wir setzen die Reihe der Künstlerinnen Gespräche im Roten Palaver_aktuelle Ausstellungen_mit der Besprechung der Arbeiten von Aurelie Nemours fort. Aktueller Anlass: Ausstellung im Haus Konstruktiv (bis 14.1.2018)

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Lesen

Interview mit Nina Power

Interview mit Nina Power

entdeckt im November 2017

«Die Linke sieht heute aus wie eine Kriegerin für soziale Gerechtigkeit, die keine Witze versteht»

Ist das noch Politik oder schon Lifestyle? Für die Philosophin Nina Power ist klar: Wo der Feminismus zum Konsumgut geworden ist, muss man ihn radikal neu politisieren. Im Interview spricht sie über falsche Gegensätze, gut gemeinte Hashtags und rechte Vorzeigefrauen.

WOZ: Nina Power, warum bringt es nichts, ein T-Shirt mit dem Aufdruck «I’m a feminist» zu tragen?
Nina Power: Habe ich das gesagt?

Nein. Sie können natürlich auch sagen, es sei gar nicht nutzlos.
Wenn sie nicht mit struktureller Veränderung verknüpft ist, hat diese Art von oberflächlicher Politik nichts zu bedeuten. Schliesslich haben auch schon viele rechte Männer solche T-Shirts getragen. In meinem Buch «Die eindimensionale Frau» ging es mir darum zu zeigen, wie der Mainstreamfeminismus zu einer Marke und zu einem Konsumgut geworden ist. Es überrascht nicht, dass sich diese Tendenz seither noch verstärkt hat. Ein solches T-Shirt ist weder gut noch schlecht, es ist schlicht irrelevant.

Nina Power

Weiterlesen: www.woz.ch

»Kurs

Rosenduft und Märchen

Rosenduft und Märchen

Mittwoch, 29. November 2017, 18:30-21.00 Uhr, Zürich

Die Rose ist DIE Pflanze für die Vagina: schön, sinnlich, duftend, zart und pflegend. Einfach wunderbar gemacht für die Lebenslust der Frauen! - In Kombination mit Märchen.

Zur Entspannung des Beckenraumes und für Ausgeglichenheit.

Weitere Informationen: www.vereinwige.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Rike Drust und die solidarische Normalität

Der Lila-Podcast: Rike Drust und die solidarische Normalität

Nr. 87, 2017

Rike Drust ist freie Werbetexterin und Autorin. Sie lebt in Hamburg – und hat ein neues Buch geschrieben, nach «Muttergefühle. Gesamtausgabe» über Kind Nummer eins – gibt es jetzt «Muttergefühle. Zwei». Na klar, über Kind Nummer zwei.

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»Veranstaltung

Digitale Prekarisierung, Arbeitsrecht und digitaler Gendergraben

Digitale Prekarisierung, Arbeitsrecht und digitaler Gendergraben

Montag, 20. November 2017, 19.00-21.00 Uhr, Basel

Analyse und Kritik eines Hypes

Digitale Revolution und Industrie 4.0 sind Schlagworte, die die politische Debatte über die Zukunft wesentlich bestimmen. In der Regel werden dabei die diagnosti­zierten Technologieschübe als unausweichliche Fakten dargestellt, denen sich die Gesellschaft dringendst anzupassen habe, um ihre Zukunftsfähigkeit nicht zu verspielen.

Das Jahrbuch 2017 des Denknetzesträgt den Titel «Technisierte Gesellschaft: Bestandesaufnahmen und kritische Analyse eines Hypes» und umfasst Beiträge von 25 verschiedenen AutorInnen. Die Jahrbuchredaktion organisiert dazu Vernissagen in fünf Städten. Eine davon findet am 20. November in Basel statt.

Weitere Infos: www.denknetz.ch

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«Bahnbrechendes Urteil» für Karrierefrauen

«Bahnbrechendes Urteil» für Karrierefrauen

entdeckt im November 2017

Die entlassene Ärztin Natalie Urwyler, die nun per Gerichtsentscheid rehabilitiert wurde, würde «sofort wieder für das Inselspital arbeiten». Ihr Fall zeige, wie weit das universitäre Karrieresystem von echter Gleichstellung entfernt sei.

Die kurze Zeile, mit der An­d­rea Gysi, Gerichtspräsidentin am ­Regionalgericht Bern-Mittelland am Mittwoch ihr Urteil mitteilte, ist möglicherweise geeignet, Gleichstellungsgeschichte zu schreiben. «Betreffend Gleichstellungsgesetz» werde «die Kündigung vom 17. Juni 2014 aufgehoben», entschied die Richterin.

Weiterlesen: www.bernerzeitung.ch

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Frauenfragen 2017

Frauenfragen 2017

entdeckt im November 2017

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen veröffentlich eine neue Ausgabe der Fachzeitschrift «Frauenfragen» zum Thema «Vorbilder»

«Vorbilder machen Frauen Mut, ihren Weg zu gehen, sich von Widerständen nicht beirren zu lassen und sich gegen einengende Konventionen und Geschlechterstereotype zu wehren. In diesem Heft stellen wir Frauen mit solchen Vorbildqualitäten vor. Sie sind Kämpferinnen und Pionierinnen aus der älteren und jüngeren Generation. Allen voran Iris von Roten, die vor 100 Jahren geboren wurde. Sie forderte bereits 1958 sexuelle Selbstbestimmung für die Frauen, gleiche Chancen in Ausbildung und Beruf, Lohngleichheit und volle Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben.»

Cover Frauenfragen 2017

Weitere Informationen & Bestellung: www.ekf.admin.ch

»Lesen

Persönlichkeiten aus der Schweizer Gleichstellungsgeschichte

Persönlichkeiten aus der Schweizer Gleichstellungsgeschichte

entdeckt im November 2017

Das Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann portraitiert auf seiner Website Persönlichkeiten aus der Schweizer Gleichstellungsgeschichte

«Die Gleichstellung von Frau und Mann ist ein Prozess, dessen Anfänge überraschend weit zurückreichen und der sich nur langsam entwickelt. Immer wieder haben einzelne Frauen und Männer mit ihrem herausragenden Engagement diesen Prozess vorangetrieben. Ihre Ideen und Tätigkeiten waren im Kontext ihrer Zeit meistens sehr ungewöhnlich und riefen oft grosse Ablehnung hervor.»

Weiterlesen: www.ebg.admin.ch

»Veranstaltung

Debattierclub: Eine Ausstellung für dich

Debattierclub: Eine Ausstellung für dich

Mittwoch, 15. November 2017, Zürich

Der Debattierclub findet am Mittwoch, 15. November statt. Wir besuchen zusammen die Ausstellung «Eine Ausstellung für dich» im Helmhaus Zürich. Im Rahmen der Ausstellung findet ein Workshop zum Thema: «Unbezahlte und bezahlte Arbeit» statt, mit der feministischen Ökonomin Mascha Madörin, assistiert von Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser von RELAX.

Weitere Informationen: http://wide-switzerland.ch
Website Stadt Zürich: https://www.stadt-zuerich.ch

»Veranstaltung

Nationale Konferenz Stalking: Interventionsmöglichkeiten und Praxismodelle

Nationale Konferenz Stalking: Interventionsmöglichkeiten und Praxismodelle

Dienstag, 14. November 2017, ab 8.45 Uhr, Bern

Die Konferenz informiert über die aktuellsten Erkenntnisse aus Forschung und Praxis, über Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Opfer, zielführende Massnahmen gegen Stalkende sowie die rechtlichen Möglichkeiten in der Schweiz.

Anmeldung
Einladung (pdf, 4 S.)

»Lesung

Writers in Prison Day 2017: Rosa Yassin Hassan

Writers in Prison Day 2017: Rosa Yassin Hassan

Montag, 13. November 2017, 19.30 Uhr, Zürich

Am Writers in Prison Day wird in vielen Ländern alljährlich am 15. November der verfolgten Schriftsteller gedacht. Das DeutschSchweizer PEN Zentrum (DSPZ) widmet diesen Tag der bedeutenden syrischen Schriftstellerin Rosa Yassin Hassan, die seit 2012 in Hamburg lebt. Sie wurde 1974 in Damaskus geboren, begann schon in den 1990er Jahren während ihres Architekturstudiums zu schreiben; daneben engagierte sie sich für Frauenrechte und gründete die Organisation «Frauen für Demokratie». Ihr erstes Buch war eine Erzählsammlung, es folgten vier Romane: «Ebenholz» und «Wächter der Lüfte» liegen in deutscher Übersetzung beim Alawi-Verlag vor.

Rosa Yassin Hassan

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»Lesung & Diskussion

Margarete Stokowski: Untenrum frei

Margarete Stokowski: Untenrum frei

Montag, 13. November 2017, ab 18.00 Uhr, Schaffhausen

«Aber wir können untenrum nicht frei sein, wenn wir obenrum nicht frei sind», so die Worte von Margarete Stokowski. In «Untenrum frei» schreibt die Autorin und Spiegel-Online-Kolumnistin über die kleinen schmutzigen Dinge und über die grossen Machtfragen. Es geht darum, wie die Freiheit im Kleinen mit der Freiheit im Grossen zusammenhängt, und am Ende wird deutlich: Es ist dieselbe. Mit scharfsinnigem Blick auf die Details gelingt ihr ein persönliches, provokantes und befreiendes Buch.

Margarete Stokowski liest am 13. November 2017 in der Fass Beiz aus «Untenrum frei». Wir dürfen gespannt sein auf einen unterhaltsamen Abend, an dem wir zum Wochenstart neuen Gesprächsstoff für den Stammtisch, die Kaffeepause im Büro oder den Sonntagsbrunch mit der Familie bekommen.

Margarete Stokowski

Weitere Informationen: www.facebook.com

»Benefiz

Benefiz für Frauen auf der Flucht

Benefiz für Frauen auf der Flucht

Sonntag, 12. November 2017, 11.00 Uhr, Zürich

mit Anna Känzig, Dead Milly, Sonja Maria

SAO ist eine kleine Schweizer NGO mit Fokus auf geflüchtete Frauen sowie zwei Community- and Empowermentzentren auf Lesbos («Bashira») und in Athen («Amina»). In Form dieser Benefizveranstaltung soll für die SAO-Projekte Geld gesammelt werden. Vor Ort sind SAO-Gründerin Raquel Herzog sowie die beiden Projektleiterinnen an den Standorten in Griechenland, Tereza Lyssiotis und Sonia Andreu Barradas, die aus erster Hand berichten.

Weitere Infos: www.sao.ngo
zum Konzert: www.moods.club

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Freiheit von der Pille

Freiheit von der Pille

entdeckt im November 2017

Jahrelang galt die Anti-Baby-Pille als Inbegriff weiblicher Selbstbestimmung. Heute sehen immer mehr Frauen, was sie auch ist: ein Medikament mit erheblichen Nebenwirkungen. Viele wollen ohne Hormone verhüten. Aber wie geht das eigentlich?

Die Pille mache schöne Haut und große Brüste, erzählten sie sich auf der Mädchentoilette. Das will ich auch, dachte Sabine Kray. Sie war 15 Jahre alt und sie bekam, was sie wollte. Der Frauenarzt verschrieb ihr die Pille wegen Regelbeschwerden. Es vergingen drei Jahre, bis sie zum ersten Mal Sex hatte - mit Kondom im Übrigen, denn über sexuell übertragbare Krankheiten wurde in den Neunzigerjahren sehr gut aufgeklärt. Über die Pille und mögliche Nebenwirkungen weniger.

Weiterlesen: www.sueddeutsche.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Me Too

Der Lila-Podcast: Me Too

Nr. 86, 2017

Der Fall Harvey Weinstein hat nicht nur Hollywood aufgerüttelt, sondern Frauen in der ganzen Welt ermuntert, ihre Geschichte zu erzählen, so auch Barbara. Es ist ein Beitrag dazu, zu «verstehen, das ist nicht in Ordnung gewesen, was mir passiert ist und das ist nicht individuell sondern, das ist strukturell». Was sind das für Strukturen und was muss jetzt geschehen, damit #metoo nicht bloß ein weiterer Hype in den Medien und im Netz gewesen ist, sondern vielleicht irgendetwas ändert? Christian Gesellmann hat es mit seinem sehr offenen Text über verinnerlichte männliche «Normalitäten» schön auf den Punkt gebracht: Es stimmt etwas ganz gewaltig nicht! Ein «weiter so» geht nicht mehr, das Wegsehen muss ein Ende haben.

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»Talk

Vaginale Gesundheit

Vaginale Gesundheit

Donnerstag, 9. November 2017, ab 18.30 Uhr, Zürich

Gesundheit des weiblichen äusseren Genitales ist ein hohes Gut. Beim Ladyplanet Gyni Talk sind die Details der vaginalen Gesundheit zwar allgemein Thema – der Erkenntnisgewinn ist ganz selbstverständlich individuell.

An diesem Abend gibt es die Möglichkeit, von einer ganz erfahrenen und bewussten Gynäkologin vieles über die vaginale Gesundheit zu erfahren. In einer Podiumsdiskussion werden ausgesuchte Fragen auch aus dem Publikum gestellt, welche bis zum 13. Oktober auf stoff at ladyplanet dot ch eingereicht werden können.

Weitere Informationen: http://ladyplanet.ch
In unseren Links stöbern

»Lesen

Kunst zwischen Fun und Politik

Kunst zwischen Fun und Politik

entdeckt im November 2017

Niemand hat mehr Macht im Kunstbetrieb als Hito Steyerl.

Sie ist also der mächtigste Mensch im Kunstbetrieb – und zwar exakt seit gestern, 00.01 Uhr, seit das britische Kunstmagazin «Art Review» wieder mal seine jährliche «Power 100»-Liste online gestellt hat: Hito Steyerl.

Hito wer?, fragt sich seither alles, denn tatsächlich gehört die 51-jährige Münchnerin mit japanischen Wurzeln zu jener Sorte Kreativer, die zwar dem Kunstnerd ein anerkennendes Nicken abringen, beim Laienpublikum aber unterm Radar durchfliegen. Was eigentlich verblüffend ist, wenn man bedenkt, dass die Frau in den letzten Jahren überall ausgestellt hat, wo das Kunstvolk in Scharen hinpilgerte...

Hito Steyerl

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Filmreihe Wybernet

Telearena zum Thema «Homosexualität»

Telearena zum Thema «Homosexualität»

Donnerstag, 2. November 2017, ab 19.00 Uhr, Zürich

(CH 1987)

Im April 1978 wagt sich das Schweizer Fernsehen an das Tabuthema Homosexualität. Zur besten Sendezeit führt es eine abendfüllende «Telearena» zur Homosexualität durch, die schon Tage vor der Ausstrahlung für Nervosität sorgt. Unter der Leitung von Hans Ulrich Indermaur sitzen sich im Fernsehstudio junge Homosexuelle – einige von ihnen tragen eine Maske – und streng blickende Gegner gegenüber. Um das Fernsehpublikum auf die Diskussion einzustimmen, wird ein Theaterspiel über eine Liebesbeziehung zweier Männer gezeigt, die ihren Anfang in einer Schwulenbar nimmt. Bereits diese Szene, in der Schauspieler wie Matthias Gnädinger oder Walter Andreas Müller als Klischee-Schwule auftreten, heizt die Stimmung unter den Teilnehmern gehörig an. Und es zeigt sich bald, dass die zu Beginn der Sendung geäusserte Bitte des Moderators nach einer sachlichen Diskussion ein frommer Wunsch bleiben wird. Die Sendung wird zwar zum Debakel, trägt aber zu einem offeneren Umgang mit Schwulen und Lesben bei.

Roter Raum
Bremgartnerstr. 18
8003 Zürich

Bar ab 19 h, Filmbeginn 19.30 h Eintritt frei, Kollekte
Weitere Filmabende: 7. Dezember / 4. Januar / 1. Februar / 1. März

»Audio

Der Lila-Podcast: Was ist normal, Ninia LaGrande?

Der Lila-Podcast: Was ist normal, Ninia LaGrande?

Nr. 85, 2017

Diesmal spricht Barbara Streidl mit Ninia LaGrande: Poetry Slammerin, Autorin, Moderatorin, Tausensassarin aus Hannover. Es geht ums Normalsein – Ninia ist 140 cm groß und entspricht somit nicht der deutschen Durchschnittsgröße (die beträgt 164 cm).

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»Veranstaltungsreihe

Frauen für Wikipedia

Frauen für Wikipedia

Februar – November 2017, Basel und Zürich

Die Veranstaltungsreihe steht unter dem Motto «Frauen für Wikipedia». Als weibliche Autor_innen tragen wir zur Vielfalt der Inhalte bei, indem wir uns dem Schreiben bzw. Editieren von Artikeln im Themenbereich «Frauen» widmen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam aktiv zu werden, zu lernen und Wissen zu teilen.

Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org / https://media.wix.com (pdf)

»Musikfestival

Les belles de nuit

Les belles de nuit

Freitag, 27. Oktober – Samstag, 28. Oktober 2017, Zürich

Der Verein Les Belles de Nuit setzt sich seit 2013 für die Förderung und Vernetzung von Frauen und anderen Minderheiten in der elektronischen Musik- und Kulturszene ein.

Am kommenden Wochenende steht das diesjährige Festival an. Dinner, Konzert und Party stehen auf dem Programm...

Belles de Nuit 2017

Weitere Informationen: www.lesbellesdenuit.ch

»Veranstaltung

Rotes Palaver 25: Anni Albers

Rotes Palaver 25: Anni Albers

Donnerstag, 26. Oktober 2017, ab 18.30 Uhr, Zürich

Die Reihe Künstlerinnen in aktuellen Ausstellungen setzen wir mit der Besprechung der Arbeiten von Anni Albers fort. Aktueller Anlass: ihre Ausstellung im Kunst Museum Le Locle.

Anni Albers (1899–1994), eine Künstlerin, die sich aktiv an der Moderne des 20. Jahrhunderts beteiligte (jedoch lange – im Gegensatz zu ihrem Mann, Josef Albers – keine Öffentlichkeit fand), hat vor allem das Thema Handwerk und Kunst aufgenommen. In den 20er Jahren hat sie am Bauhaus in Dessau in der Webwerkstatt gearbeitet (das einzige Kunststudium, das für Frauen zugelassen war) und Möglichkeiten des Webens als Abstraktion und Linearität entwickelt: geometrische, farbige Muster.

Anni Albers

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Lesen

Manipulation an Embryonen

Manipulation an Embryonen

entdeckt im Oktober 2017

Entwicklungen der jüngsten Zeit zeigen, dass die Forschung auf dem besonders sensiblen Gebiet der Keimbahnmanipulation rasch voranschreitet. In einigen Staaten werden bereits jetzt Fakten geschaffen, so dass es dringend einer internationalen Regulierung bedarf.

Forschung schafft Fakten

Im April 2015 und 2016 haben chinesische Forschergruppen Versuche publiziert, bei der sie mittels Genome-Editing (Genschere) menschliche Embryonen so verändert haben, dass diese eine genetische Resistenz gegen HIV erzeugen. Ein weiterer Versuch fand zur genetischen Veranlagung der Bluterkrankung Thalassämie statt. Im August 2017 hat eine Forschergruppe aus den USA Forschungsergebnisse zur Keimbahntherapie einer dominanten Erbkrankheit im frühesten Stadium des menschlichen Lebens veröffentlicht. Ziel dieser Experimente ist eine In-vitro-Therapie am frühesten menschlichen Leben. So sollen schon Samen- und Eizellen des Embryos genetisch «korrigiert» werden. Noch befinden sich alle Experimente im Stadium der Grundlagenforschung. Die Embryonen wurden gezielt für die Studien «hergestellt» und nach Erreichen des Forschungsziels wieder vernichtet.

Weiterlesen: www.biorespect.ch

»Kurs

Schönheitsgefühle statt Schönheitswahn

Schönheitsgefühle statt Schönheitswahn

Donnerstag, 26. Oktober 2017, Zürich

Im Workshop werden Themen wie Körperbild, Selbstliebe und Druck durch medial vermittelte Schönheitsideale behandelt.

Weitere Informationen: www.vereinwige.ch

»Lesen

Es fehlt ein Urteil des Gerichts

Es fehlt ein Urteil des Gerichts

entdeckt im Oktober 2017

Sexuelle Gewalt: Das Verhalten des Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein muss endlich entmystifiziert und als das behandelt werden, was es vermutlich ist: Eine Straftat

Die ersten Urteile im Fall des Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein sind gesprochen: Die Weinstein Company hat ihn gefeuert, die Oscar-Akademie ausgeschlossen und die Producers Guild of America den Rauswurf angekündigt – vorher soll er Gelegenheit erhalten, sich zu den Vorwürfen sexuellen Missbrauchs zu äussern.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Lesen

#metoo: Welche nicht?

#metoo: Welche nicht?

entdeckt im Oktober 2017

Der Hashtag #metoo offenbart das Ausmaß an sexueller Belästigung, Nötigung und Vergewaltigung von Frauen

Harvey Weinstein, in der Vergangenheit stand dieser Name für Erfolg im US-Showgeschäft und für Erfolgmacher - und zwar von( jungen) Talenten weiblichen und männlichen Geschlechts. Wie jetzt bekannt wurde, verlangte er vielen Frauen als Gegenleistung sexuelle Dienste ab; die Männer korrumpierte er, indem er ihre Projekte förderte. So erkaufte er sich ihr Schweigen, wie George Clooney und Quentin Tarantino jetzt durchblicken liessen.

Weiterlesen: www.heise.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Feministische Mädchen grossziehen

Der Lila-Podcast: Feministische Mädchen grossziehen

Nr. 84, 2017

Geschlechterstereotype sind schlechte Stereotype – und was würden wir darum geben, unsere Töchter davor zu beschützen. Studien zeigen, dass schon Kinder im Grundschulalter beginnen, an sie zu glauben. Uff, wie geht man denn bitte damit um?

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»Doku

Chefinnen – Frauen in Weltkonzernen

Chefinnen – Frauen in Weltkonzernen

entdeckt im Oktober 2017

Angelika Gifford, 47, ist Topmanagerin bei Microsoft und im Aufsichtsrat von TUI. «Ich hätte diese Karriere in einem deutschen Unternehmen so nicht machen können. Von uns wird viel verlangt, die Zahlen müssen stimmen, aber US-Unternehmen ist es egal, ob sie einen Rock oder eine Hose tragen.» Angelika Gifford ist viel unterwegs, zuständig für den Mittleren Osten, Afrika und Europa, sie sitzt zu 50 Prozent ihrer Arbeitszeit im Flieger, auf Flughäfen, im Auto oder Zug.

» Festival

Ada Lovelace Festival – Connecting Women in Computing & Technology

Ada Lovelace Festival – Connecting Women in Computing & Technology

Donnerstag, 19.10. – Freitag, 20.10., Berlin

Frauen haben Computer von Anfang an auf ihrem digitalen Siegeszug begleitet – auch unsere Namenspatronin Ada Byron Countess of Lovelace (1815 – 1852). Das Ada Lovelace Festival schafft eine einzigartige Plattform für Professionals und Young Professionals aus der Informatik- und Technologiebranche und thematisiert insbesondere die neuesten Branchentrends, Forschungsergebnisse und Erfolgsgeschichten von Frauen in der IT. Weitere Informationen und Anmeldung

»Audio

Der Lila-Podcast: Erst Elefantenrunde, dann Sexualkunde

Der Lila-Podcast: Erst Elefantenrunde, dann Sexualkunde

Nr. 83, 2017

Kurz nach der Bundestagswahl schauen wir uns an, wer wen gewählt hat, was uns am Wahlabend gefreut / genervt / überrascht hat. Außerdem empfehlen wir den Text eines österreichischen Wirtschaftsjournalisten, sprechen über Sexualkunde-Unterricht und wünschen uns mehr Gedichte von euch.

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»Veranstaltung

Rotes Palaver 24: Jenny Holzer

Rotes Palaver 24: Jenny Holzer

Donnerstag, 28. September 2017, ab 18.30 Uhr, Zürich

Mene mene Tekel! Wände, die sprechen

Wir setzen die Reihe Künstlerinnen Gespräche im Roten Palaver_ aktuelle Ausstellungen_ mit der Besprechung der Arbeiten von Jenny Holzer fort. Aktueller Anlass: Die Ausstellung bei Hauser&Wirth (Juni / Juli 2017) zeigte neue Arbeiten aus der Serie der «Redaction Paintings» und «Domestic Investigations», über WEB allen zugänglichen Geheimdienstdokumente, die sie übermalte. Dazu zeigen wir einen Auszug aus dem Filmportrait: Jenny Holzer, von Claudia Müller, 26’.

Jenny Holzer

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»DVD

Femmes Totales

Femmes Totales

entdeckt im September 2017

Filme von Frauen

«Femmes Totales - Filme von Frauen» wurde ins Leben gerufen, um unter dem Motto «Was Kino sein kann» zeitgenössisches Kino von Frauen auf die Leinwand zu bringen. Nachdem wir beim eksystent Filmverleih bereits Filme mit starken Frauenfiguren in die Kinos gebracht haben, wollten wir nun auch Filme von Frauen stärker in den Fokus rücken.

Denn Kino von Frauen kann spannend, traurig, dramatisch aber auch unterhaltsam sein - es kann eben alles sein, wie Kino von Männern auch.

Leider schaffen es aber immer noch viel zu wenige Filme von Filmemacherinnen ins Kino. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von Förderstrukturen, Vorurteilen bis hin zur Annahme, dass weibliche Regisseure nicht mit Millionenbudgets umgehen könnten. Auch das Klischee, dass Frauen keine Thriller oder Actionfilme machen könnten hält sich hartnäckig.

Dass all diese Vorurteile jedoch Unsinn sind, beweisen nicht nur Hollywoodgrößen wie Kathryn Bigelow, auch wir möchten mit dieser kleinen Auswahl an Filmen zeigen, wie vielfältig das Kino von Frauen ist!

Femmes Totales

Mehr Filme: http://femmes-totales.de

»Abstimmung AV2020

Diese Reform ist schlechter als keine Reform, denn sie verschlimmert die Situation

Diese Reform ist schlechter als keine Reform, denn sie verschlimmert die Situation

Samstag, 24. September 2017

Für Ruth Humbel (CVP) ist die Vorlage zur Altersvorsorge nach 20 Jahren Reformstau besser als keine Reform. Regine Sauter (FDP) sieht sie als Verschlimmbesserung. Zwei Nationalrätinnen im Rededuell.

Die Rentenreform ist aufgegleist worden mit dem Ziel, die AHV und die berufliche Vorsorge finanziell auf eine solide Grundlage zu stellen und das Leistungsniveau der laufenden und künftigen Renten zu erhalten. Ist das gelungen?

Ruth Humbel: Ja, ganz klar. Für die Rentenbezüger kommt es nicht darauf an, ob sie die Altersrenten aus der ersten oder der zweiten Säule bekommen, sondern was sie insgesamt erhalten. In der Gesamtbetrachtung ist die Reform ein Erfolg: Sie bringt das gleiche Rentenalter für Mann und Frau, die Flexibilisierung des Rentenalters zwischen 62 und 70 und die Senkung des Umwandlungssatzes. Und bei der Zusatzfinanzierung sind es effektiv nur 0,3 Mehrwertsteuerprozente im Jahr 2021, was wirtschafts- und konsumentenverträglich ist. Damit erreichen wir eine Sicherung der AHV bis 2030.

Regine Sauter: Die Rentenreform ist misslungen. Es ist keine Reform, sondern ein riesiges Paket mit vielen Unzulänglichkeiten, unbefriedigend gelösten Punkten und einem grossen Pferdefuss. Das Ziel war es, die Altersvorsorge längerfristig finanziell zu sichern, was nicht gelingt. Bei der AHV gibt es gar einen Leistungsausbau zulasten der nächsten Generation, und das ist verantwortungslos.

Weiterlesen: www.nzz.ch

»Abstimmung AV2020

Die Frauen geben ihr Druckmittel auf

Die Frauen geben ihr Druckmittel auf

Samstag, 24. September 2017

Die Lust am Inkorrekten: Etwa sechs Jahre verspätet schaue ich meine erste Folge «Game of Thrones» – Und bin erstaunt, wie viel Misogynie man in einer Stunde unterbringen kann.

Eine Stunde lang stritten sich Petra Gössi und Gerhard Pfister. Engagiert und in allen Details. Was die Senkung des Umwandlungssatzes für ein würdiges Leben im Alter bedeute.

Dass diese Reform nur möglich wird, weil Frauen in Zukunft ein Jahr länger arbeiten, darüber reden wir nicht. Über die Erhöhung des Frauenrentenalters, das 1,4 Milliarden Franken an die AHV beisteuert, geht man hinweg wie über den Wechsel einer Jahreszeit: Ist halt so. Geht gar nicht anders. Warum das ganze Aufheben?

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Abstimmung AV2020

Frauen sagen nein zur AV2020

Frauen sagen nein zur AV2020

Samstag, 24. September 2017

1.3 Milliarden Einsparungen auf dem Rücken der Frauen

Am 18. März hat das Parlament einer Reform zugestimmt, das für die ArbeitnehmerInnen und ihre Renten verheerend ist. Die Reform der Altersvorsorge 2020 ist weit entfernt von einem «annehmbaren» Kompromiss. Sie zwingt einerseits die Frauen dazu, ein Jahr länger zu arbeiten und alle Arbeitnehmenden mehr einzuzahlen, um weniger zu erhalten. Dieses destruktive und ungerechte Vorhaben nützt, auf Kosten der Bevölkerung, den Banken und den Versicherungen. Und Frauen sollen dafür die Rechnung bezahlen.

Weitere Informationen: https://frauen-sagen-nein-zur-av2.jimdo.com

»Konzert

Yael Deckelbaum & Peia: Time for Peace Women Unite

Yael Deckelbaum & Peia: Time for Peace Women Unite

Freitag, 22. September 2017, 19.00 Uhr, Zürich

Die Songwriterin Peia aus den USA begleitet sich selbst mit Charango, Harmonium und Gitarre und öffnet den Zugang zu Schätzen ursprünglicher Musik und alter Traditionen aus der ganzen Welt.

Yael Deckelbaums Song «Prayer of the Mothers» sammelte fast 3.5 Millionen Views auf Youtube und wurde zur Hymne der grossen Bewegung «March of Hope», dessen Botschaft Yael in die ganze Welt trägt, was sie zu einer unermüdlichen Inspirationsquelle verschiedenster Frauenbewegungen macht. Das Projekt «March of Hope» – Also «Marsch der Hoffnung» wurde am 4. Oktober 2016 von jüdischen und arabischen Frauen ins Leben gerufen. Angetrieben von ihrer Forderung nach Frieden marschierten tausende Frauen aus dem Norden Israels bis nach Jerusalem.

Weitere Informationen: http://spiritualmusic.ch

»Lesen

Verlorene Linke

Verlorene Linke

entdeckt im September 2017

Begegnung: In der Bühnenfassung von Didier Eribons «Rückkehr nach Reims» zeigt Nina Hoss ihre politische Seite und fragt: Warum wählen Kommunisten die extreme Rechte?

Als Nina Hoss 2014 beim Glastonbury-Festival gemeinsam mit der walisischen Band Manic Street Preachers den Song Europa Geht Durch Mich performte, da ahnte sie nicht, dass dieses Stück bald schon wie ein Requiem klingen würde. «Damals fühlte es sich so optimistisch an», erinnert sie sich. «Und alle haben noch mitgegröhlt.»

Drei Jahre später, während Unterhändler von London nach Brüssel reisen, mit dem Ziel, die Personenfreizügigkeit zwischen Großbritannien und Europa einzuschränken, ist Hoss in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Mit einem Projekt, das zeigen soll, was europäische Kreuzbestäubung bewirken kann, bevor diese Tür zuschlägt.

Nina Hoss

Weiterlesen: www.freitag.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Menschen statt Autos!

Der Lila-Podcast: Menschen statt Autos!

Nr. 82, 2017

Forderungen zu den Bundestagswahlen 2017

Noch 10 Tage bis zu den Bundestagswahlen! Unser feministischer Blick auf die Wahlprogramme der Parteien soll euch helfen, die Wahl-Entscheidung leichter zu fällen. Hinzu kommen vier Forderungen unserer Hörerinnen an die neue Regierung – sie lassen sich nicht ködern mit den typischen Versprechen wie «Steuern senken», sondern es geht ihnen um mehr, um ein «gutes Leben».

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»Veranstaltung

Jinwar – Frauendorf in Rojava

Jinwar – Frauendorf in Rojava

Dienstag, 12. September 2017, ab 19.00 Uhr, Bern

In mitten des Krieges in Syrien bauen sich Frauen ein neues Leben auf, ein eigenes Dorf. In Jinwar – kurdisch für «Ort der Frauen» – wollen Frauen in Zukunft gemeinsam und selbstbestimmt leben. Frauen, die durch Krieg und Gewalt Leid erfahren haben, ebenso wie Frauen, die sich nach einem kollektiven Leben sehnen und keine klassische Familie gründen wollen. Bericht über die Hintergründe und den Stand des Projekts, mit Ausstellung.

Weitere Informationen: https://frauenraum.ch
Mehr lesen: http://civaka-azad.org

»Kurs

Beckenbodenyoga – Yoga für die achtsame Frau

Beckenbodenyoga – Yoga für die achtsame Frau

Donnerstags, 24./31. August, 7./14./21. September 2017, Zürich

Bei Kinderwunsch, Menstruationsbeschwerden und in der Menopause. Hormonelle Yoga-Therapie - eine natürliche Lösung zur Aktivierung der Eierstöcke, Nebennieren und der Schilddrüse.

Zur Entspannung des Beckenraumes und für Ausgeglichenheit.

Weitere Informationen: www.vereinwige.ch

»Lesung & Gespräch

Taiye Selasi – Ghana Must Go

Taiye Selasi – Ghana Must Go

Mittwoch, 6. September 2017, ab 19.30 Uhr, Zürich

«Woher kommst du?» ist eine oft gestellte Frage, die in einer von Globalisierung und Migration geprägten Welt immer schwerer zu beantworten ist. Wenn die Autorin Taiye Selasi über Herkunft nachdenkt, bezeichnet sie sich, sowie eine neue Generation von Weltbürger*innen mit afrikanischer Herkunft, als «Afropolitan». In ihrem ergreifenden Familienroman «Ghana Must Go», der zwischen Accra, London und Boston pendelt, ringen vier Geschwister mit ihren Zugehörigkeiten und nähren ihr Dasein in der Welt aus verschiedenen Quellen. Selasi entwirft ein differenziertes Bild einer Familie in postkolonialen Zeiten.

Taiye Selasi

Im Anschluss an die Lesung diskutieren Sarah Owens und Rahel El-Maawi mit Taiye Selasi über ihre Erfahrungen als Schwarze Europäer*innen.

Weitere Informationen: http://literaturhaus.ch

»Lesen

Frauen auf dem Arbeitsmarkt: Schweiz hinkt hinterher

Frauen auf dem Arbeitsmarkt: Schweiz hinkt hinterher

entdeckt im September 2017

Laut dem «Advance Gender Intelligence Report» des Vereins «Advance – Women in Business» beträgt der Frauenanteil über alle Kaderstufen 28,8%. Je höher die Kaderstufe, desto geringer der Frauenanteil – im Topmanagement sind Frauen mit nur 20% vertreten. Mit dem Mythos, Frauen würden das Unternehmen verlassen, sobald sie Kinder bekommen, räumt die Studie auf: Vielmehr kehren ihr zufolge 88% der Mütter nach dem Mutterschaftsurlaub zurück – meist aber in Teilzeit. Doch Teilzeitarbeit vermindert die Chance auf einen beruflichen Aufstieg. Die suboptimalen Arbeitsbedingungen für Frauen gehen auch aus einer internationalen Vergleichsstudie des Economist hervor. Hier landet die Schweiz auf dem viertletzten Platz und liegt damit unter dem Durchschnitt westlicher Industrienationen. Bessere Arbeitsbedingungen finden Frauen in Island, Schweden, Norwegen und Finnland vor. Bildungs- und Aufstiegschancen, Bezahlung und die Vereinbarkeit von Familie und Berufe sind hier besonders gerecht ausgestaltet.

Zur Studie: www.economist.com

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Mit Männerquote Frauen fördern

Mit Männerquote Frauen fördern

entdeckt im September 2017

In der Schweiz könnte bald nur noch eine Frau in der Regierung sein. Jetzt schlägt ein Politologe eine Höchstquote für Männer vor.

Während der kommenden Herbstsession wählt das Schweizer Parlament einen Nachfolger für Aussenminister Didier Burkhalter (FDP). Im Fokus der Debatten stehen Sprachminderheiten und Frauen. Zurzeit sind noch zwei Frauen in der siebenköpfigen Regierung. Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) hat kürzlich ihren Rücktritt spätestens für 2019 angekündigt. Damit könnte Simonetta Sommaruga (SP) bald die einzige Frau in der Regierung sein.

Weiterlesen: www.frauensicht.ch

»Lesen

Hört auf Rape Culture zu hypen!

Hört auf Rape Culture zu hypen!

entdeckt im September 2017

Die Lust am Inkorrekten: Etwa sechs Jahre verspätet schaue ich meine erste Folge «Game of Thrones» – Und bin erstaunt, wie viel Misogynie man in einer Stunde unterbringen kann.

Zugegeben, ich bin mal wieder etwas spät mit etwas dran. Als die neue HBO-Serie Game of Thrones 2011 herauskam, habe ich sie nicht geschaut, weil ich mich einfach nicht dafür interessierte. Allerdings war es unmöglich, nicht mitzubekommen, wann eine neue Staffel herauskam oder wieder jemand ganz unvorhersehbar gestorben ist, da sich in meinem Bekanntenkreis rege über die unglaublichen Wendungen ausgetauscht und mit Begeisterung von den überraschenden Figurenentwicklungen erzählt wurde. Später habe ich dann ein paar Rezensionen gelesen, in denen der Serie Sexismus, Rassismus oder Gewaltverherrlichung vorgeworfen wurden, das ließ sie auf der Prioritätenliste nicht gerade steigen und so blieb ich weiter in Unwissenheit.

Als diesen Sommer die siebte Staffel erscheint und die Begeisterung einiger Freund*Innen immer noch nicht abgerissen ist, denke ich, dass nun endgültig der Punkt erreicht ist, wo Game of Thrones nicht zu kennen zur peinlichen Bildungslücke geworden ist. Irgendwas muss ja dran sein und man will ja mitreden können.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Das Zeigen der Vulva rettet die Menschheit

Der Lila-Podcast: Das Zeigen der Vulva rettet die Menschheit

Nr. 81, 2017

Die Vulva wurde lange Zeit einfach mitgemeint: mit Wörtern wie Vagina oder Scheide. Dabei ist es meist sie, über die gesprochen wird, wenn es um das weibliche Geschlechtsteil geht.

Die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal veröffentlichte 2009 das Buch «Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts» eine Kulturgeschichte des weiblichen Genitals und mit ihm die Vulva ins öffentliche Bewusstsein. 2017 scheint die Vulva überall zu sein: als Pussyhat auf Köpfen, als Art Work auf Plakaten, als Handzeichen bei der Kanzlerin und in Musikvideos. Barbara Streidl spricht mit Mithu Sanyal über Momente in der Kulturgeschichte, in denen die Vulva eine Rolle spielte, in denen sich ihre Wahrnehmung komplett änderte – und in denen sie sogar die Menschheit rettet.

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»Veranstaltung

Rotes Palaver 23: Von Athen lernen

Rotes Palaver 23: Von Athen lernen

Donnerstag, 31. August 2017, ab 18.30 Uhr, Zürich

Diese DOCUMENTA14 braucht es

Die Reihe Künstlerinnen-Gespräche im Roten Palaver wird aus aktuellem Anlass mit der Besprechung von zehn Künstlerinnen fortgesetzt, deren Arbeiten  an der aktuellen Documenta14 in Kassel (5-Jahres Zyklus) besonders auffielen.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch
Website Documenta14: www.documenta14.de

»Party

Website Launch: Neue Frauenbewegung 2.0

Website Launch: Neue Frauenbewegung 2.0

Donnerstag, 31. August 2017, 19.30 Uhr, Zürich

mit Podiumsdiskussion

Die Lancierung der Website wird am 31. August 2017 um 19.30 Uhr mit einer Launch Party im Theater Stadelhofen in Zürich gefeiert. Im Zentrum steht dabei das Gespräch mit einigen der interviewten Akteurinnen, darunter Zita Küng, Judith Stamm, und dem Publikum, wobei die Themen der Website – von Arbeit und Abtreibung bis Politik und Protest – diskutiert werden. Im Anschluss daran sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen.

«Neue Frauenbewegung 2.0» zeichnet den Kampf der Frauen für Gleichheit und Gerechtigkeit in der Schweiz nach. Auf der Basis von Interviews mit zahleichen Aktivistinnen, unter ihnen Anita Fetz, Elisabeth Joris, Judith Stamm, Zita Küng, Muda Mathis, Rina Nissim uvm., erhalten Interessierte einen Einblick in die zentralen Debatten der Neuen Frauenbewegung seit 1968. Dem Publikum – insbesondere auch Schüler_innen – wird zudem die Möglichkeit geboten, sich mit Lernmaterialien und einem Quiz auf unterhaltsame Weise mit der Thematik zu befassen.

Weitere Informationen: https://neuefrauenbewegung.sozialarchiv.ch/

»Diskutieren

UNO-Sonderbeauftragte für Opfer sexueller Gewalt

UNO-Sonderbeauftragte für Opfer sexueller Gewalt

entdeckt im August 2017

Jane Connors soll Opfer sexueller Ausbeutung im Rahmen von UNO-Missionen unterstützen. Erhält sie die nötigen Kompetenzen?

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat die Australierin Jane Connors auf den von ihm neugeschaffenen Posten einer «Sonderbeauftragten für die Opfer sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs» durch Blauhelmsoldaten und zivile Mitglieder von UN-Missionen berufen. Doch die Kompetenzen der neuen Sonderbeauftragten bleiben unklar. Zudem operiert die UNO mit einer sehr eingeschränkten Definition von «sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch».

Weiterlesen: www.infosperber.ch

»Tanzperformance

Fatoumata Bagayoko: Fatou t'as tout fait

Fatoumata Bagayoko: Fatou t'as tout fait

Mittwoch, 30. August / Donnerstag, 31. August 2017, Zürich

Es gehört zu den schrecklichsten und immer noch viel zu oft schamvoll verschwiegenen Erfahrungen, die einem Mädchen in Mali wiederfahren können: die Beschneidung der Genitalien. Die Tänzerin und Choreografin Fatoumata Bagayoko ist beschnitten. Als Kleinkind musste sie das brutale und sinnlose Ritual über sich ergehen lassen, ihre Eltern wollten es so. Später als Teenager musste sie dabei assistieren, erlebte wie ein Mädchen verblutete. Nun bricht sie ihr Schweigen.

Fatoumata Bagayoko

Weitere Informationen: www.theaterspektakel.ch

»Konzert

Emel Mathlouthi

Emel Mathlouthi

Montag, 28. August 2017, Zürich

Die tunesische Protestsängerin – bekannt als die Stimme der JasminRevolution – hat sich vorübergehend in New York niedergelassen, Und es hat ihrer Musik nicht geschadet. Auf dem Resultat dieses Aufenthalts, dem Album «Ensen» («Menschlich»), ist die für sie typische Mischung aus traditioneller Musik und elektronischen Beats noch kraftvoller, noch kämpferischer geworden. Widerstand und Musik begleiten Emel Mathlouthi seit ihrer Kindheit.

Ob in der arabischen Welt, in Europa oder in den USA, bei ihren Live-Auftritten sucht Emel Mathlouthi den Kontakt mit dem Publikum. «Keine Bühne ist zu klein oder zu eng, um über die Rechte und die Würde der Menschen zu sprechen», sagt sie.

Emel Mathlouthi

Weitere Informationen: www.theaterspektakel.ch

»Lesen

Tödlicher Machismo

Tödlicher Machismo

entdeckt im August 2017

Argentinien: Alle 16 Stunden stirbt eine Frau durch Männerhand. Dagegen erhebt sich die Bewegung «Ni Una Menos» – und findet Spuren im politischen Erbe des Landes

Es muss ein grausiger Anblick gewesen sein, als Beamte im Juni in einer bergigen Gegend der Provinz Córdoba die Leiche einer 43-Jährigen bargen. Es war Ana Barrera, zerstückelt und notdürftig vergraben. Ihr Partner, Marcelo Ferraretto, hatte der Polizei den Fundort des Körpers mitgeteilt. Vier Tage waren vergangen, seit der Mann ihr Verschwinden gemeldet hatte. Er gab an, nichts von ihr zu wissen. Den Ermittlungen zufolge dürfte Ferrareto sie durch Hammerschläge auf den Kopf getötet haben. Er trennte da mutmaßlich ihre Beine ab, damit der Leichnam in den Kofferraum seines Autos passte.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Nenn mich bitte einfach «Frau»

Der Lila-Podcast: Nenn mich bitte einfach «Frau»

Nr. 80, 2017

Jeanette und Michaela sind zwei Frauen, die jeweils einen längeren und nicht gerade einfachen Weg zu ihrem Frausein gegangen sind – und genau von diesem Weg erzählen sie in unserer Sendung. Bitte setzen und gut zuhören.

Eigentlich ein typischer Lila Podcast: Es geht ums Frausein, Gender, Stereotype, Ungerechtigkeiten, Schönheitsideale, Diskriminierung und vieles mehr – aber endlich reden darüber nicht nur Cis-Frauen, sondern wir haben uns zwei Transfrauen eingeladen, die ihre Geschichte erzählen und zeigen, wie echter Respekt funktioniert und wie Cis- und Trans-Menschen in Zukunft besser, zufriedener und schmerzfreier miteinander leben können.

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»Poetry Slam

Mia Ackermann

Mia Ackermann

Donnerstag, 24. August 2017, 19.00 Uhr, St. Gallen

Der Frauenpavillon im Stadtpark St.Gallen ist ein Sommer-Kulturprojekt und bietet seit 1996 eine Plattform für unterschiedliche Frauenprojekte.

In diesem Rahmen tritt am Donnerstag, 24. August 2017, Mia Ackermann auf. Am Final der deutschsprachigen U20-Schweizer-Meisterschaften 2016 belegte die damals 16jährige Newcomerin den zweiten Rang.

Weitere Informationen: www.frauenpavillon.ch

»Lesen

Das ist ein Angriff auf die Schweizer Demokratie

Das ist ein Angriff auf die Schweizer Demokratie

entdeckt im August 2017

Facebook und Twitter: Auf User zugeschnittene Polit-Werbung behindert den politischen Diskurs

Die Politologin und Netzaktivistin Adrienne Fichter über politische Werbung im Netz und digitale Demokratie powered by Facebook.

Weiterlesen: www.infosperber.ch

»Sport

Frauenbad Stadthausquai

Frauenbad Stadthausquai

bis 17. September 2017, Zürich

Das Sommerende naht… darum nochmals das Flussbad nur für Frauen – letzte Tage!
Die gemischte Bar am Donnerstag – der letzte Barabend findet zudem am 14. September statt.
Weitere Informationen: www.barfussbar.ch
Virtuelle Rundschau Frauenbad: http://tour.panotour.ch/0067b16/virtualtour.php

»Audio

Der Lila-Podcast: Von Equalismus geht die gläserne Decke auch nicht weg

Der Lila-Podcast: Von Equalismus geht die gläserne Decke auch nicht weg

Nr. 79, 2017

Hey! Euch erwartet eine Sendung voller kniffliger Fragen, schlauer Frauen, Aufregerthemen und persönlicher Anekdoten – also all dem, was ihr an eurem feministischen Lieblingspodcast liebt.

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»Audio

Der Lila-Podcast: Kaffeetrinken mit einer Partei-Rebellin

Der Lila-Podcast: Kaffeetrinken mit einer Partei-Rebellin

Nr. 78, 2017

Sie sass seit Jahren für die Grünen im Münchner Landtag – doch im Frühjar 2017 fühlte sich das nicht mehr richtig an. Claudia Stamm hat ihre Partei verlassen und eine neue gegründet. Die heißt «mut».

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»Lesen

Der lange Herbst der Patriarchen

Der lange Herbst der Patriarchen

entdeckt im August 2017

Frauen im Bundesrat

Die Delegierten der Tessiner FDP haben entschieden: Sie setzen nur einen Kandidaten auf ihr Bundesratsticket. Einen Mann, Ignazio Cassis. Mit der Waadtländer Staatsrätin Jacqueline de Quattro hat zwar bereits eine Frau ihr Interesse angemeldet – und auch Nationalrätin Isabelle Moret denkt über eine Kandidatur nach. Doch der Wille an der Parteispitze, eine Frau in den Bundesrat zu hieven, ist nicht erkennbar.

Weiterlesen: www.woz.ch

»Kurs

Frauen zwischen Erwerbsarbeit und Sozialstaat, Armut und Prekarität

Frauen zwischen Erwerbsarbeit und Sozialstaat, Armut und Prekarität

Dienstag–Donnerstag, 15.–17. August 2017, Bern

Ausgehend von historischen und soziologischen Untersuchungen fragt dieser Kurs mit Blick auf die Schweiz wie die historische und aktuelle Entwicklung der Erwerbsarbeit und des Sozialstaates die weibliche Lebensgestaltung im 20. und 21. Jahrhundert prägte und immer noch prägt:

  • Wann und unter welchen Bedingungen ist Erwerbsarbeit eine Befreiung, wann ein Joch? Was bedeuten in diesem Zusammenhang Armut und Prekarität?
  • Wie lässt sich das Verhältnis von Frauen zum Sozialstaat in seinen unterschiedlichen Formen beschreiben? Ist der Sozialstaat hilfreich oder hinderlich?
  • Welche Lebensbereiche und Fragen sind ausserdem zu berücksichtigen, wenn es um eine selbstbestimmte Lebensgestaltung für alle in einer Gesellschaft gehen soll?

Weitere Informationen: http://wide-switzerland.ch (pdf)

»Audio

Der Lila-Podcast: Antisemitismus im Feminismus

Der Lila-Podcast: Antisemitismus im Feminismus

Nr. 77, 2017

Seit Judith Butler im Jahr 2012 den Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main entgegen genommen hat, ist das Thema Antisemitismus innerhalb des Feminismus auf dem Tisch. Butler unterstützt die Boykott-Kampagne BDS – und sie ist nicht die einzige…

Vier Jahre später, als 2016 mit #ausnahmlos ein Bündnis gegen Sexismus und Rassismus gebildet wurde, standen neuerlich feministische Vertreterinnen in der Kritik: Linda Sarsour, Laurie Penny und Angela Davis seien kritisch zu sehen, meinte etwa die Amadeu-Antonio-Stiftung, und es sei schade, dass der Antisemitismus im Aufruf keine Rolle spiele.

In dieser Sendung geht es daher um die Fragen: Was ist BDS? Ist der Boykott von Produkten oder Künstler_innen aus Israel antisemitisch? Ist Linda Sarsour auf der sicheren Seite, wenn sie sich Anti-Zionistin nennt? Wie kann man zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus unterscheiden? Und wie sollen feministische Bündnisse in Zukunft mit dem Problem umgehen?

Podcast direkt abspielen

In einer Bonus-Sendung zu «Antisemitismus im Feminismus» veröffentlicht der Lila-Podcast  Antworten auf die Fragen: Wie zeigt sich moderner Antisemitmus, wie unterscheidet man ihn von Israel-Kritik und was ist der Rat an unsichere Menschen?

Bonus-Podcast direkt abspielen

»Kampagne

Belästigt?

Belästigt?

entdeckt im Juli 2017

Neues online Beratungsangebot für die Deutschschweiz

Sexuelle und sexistische Belästigung am Arbeitsplatz ist eine oft tabuisierte Realität. Bis heute zögern viele Belästigte, Unterstützung zu holen – trotz klarer gesetzlicher Schutzbestimmungen. Mit belästigt.ch gibt es ab dem 1. Juli 2017 für die Deutschschweiz ein neues, professionelles Online-Erstberatungsangebot. Ratsuchende werden ermutigt, ihre Story zu erzählen und sich zu wehren.

Weiterlesen: https://belaestigt.ch
In unseren Links stöbern

»Abstimmung 24.9.17

Kindeswohl statt Kostenstreit

Kindeswohl statt Kostenstreit

entdeckt im Juli 2017

Der Kanton und die Gemeinden müssen gemeinsam dafür sorgen, dass bei der Finanzierung der Kinder- und Jugendheime keine Fehlanreize entstehen, die dem Kindeswohl schaden und die Kosten im Heimwesen in die Höhe treiben. Bildungsdirektorin Silvia Steiner hat an einer Medienkonferenz zusammen mit zwei Gemeindevertretern dazu aufgerufen, keinen politischen Machtkampf zwischen Gemeinden und Kanton auszutragen.

Weiterlesen: www.zh.ch

»Buchpremiere

SVP und AfD – Die Schweiz als Vorbild der neuen Rechten

SVP und AfD – Die Schweiz als Vorbild der neuen Rechten

Dienstag, 11. Juli 2017, 19.30 Uhr, Zürich

Wie verändert eine starke rechtspopulistische Partei ein Land? Dieser Frage geht Charlotte Theile, Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung, am Beispiel der Schweiz nach, um von hier aus Schlüsse zur Lage in Deutschland zu ziehen. Basierend auf Gesprächen mit Vertretern aus Politik und Medien – u. a. Christoph Blocher, Roger Köppel, Alexander Gauland, Thilo Sarrazin, Alice Weidel, Armin Laschet – arbeitet sie die Verbindungen zwischen der schweizerischen und der deutschen Rechten heraus.

Charlotte Theile

Weitere Informationen: https://rotpunktverlag.ch und www.karldergrosse.ch

»Sommerfest

Der Vibe des Weibs

Der Vibe des Weibs

Samstag, 8. Juli 2017, ab 12.00 Uhr, Zürich

Für alle Frauen*, alt, jung, mit Kindern, mit Müttern, mit Freundinnen, nur kurz oder ohne Aufzuhören und alles dazwischen

12-16h: Eiscafé, Flohmarkt, Fraum-Soli-Jass, Werkstatt: Liebespost(karten) für Frauen, Sommerdesserts und ...

18h: Sprung in die Limmat und ...

Ab 20h: Bar, Masken, Dîner Dansant, Porträtmalerin, Jammerecke auf dem Dach, Kopfbedeckungen, Fotostudio, offene Bühne (bring dein Lied, Gedicht, Zaubertrick), scher mich über deinen Kamm, Feuerwerk, djane maruja estressada, Dachterrassen-Kino, Lila Lisi sings - when it's dark, Konzert: die besoffenen Weiber und ...

Bringt Rotes zu essen! bringt eure Frauen!

Fraum Sommerfest 2017

Weitere Informationen: www.fraum.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Ich sehe was, was du nicht siehst

Der Lila-Podcast: Ich sehe was, was du nicht siehst

Nr. 76, 2017

Barbara und Susanne sprechen über die Sichtbarkeit und Teilhabe von Frauen – in der Politik, in Podcasts, im Berufsleben, in der Wikipedia, in gesellschaftlichen Prozessen.

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»Lesen

Queer – der schräge Feminismus

Queer – der schräge Feminismus

entdeckt im Juli 2017

Carola Meier-Seethaler

Seit einiger Zeit geistert die Zauberformel LGBTI durch alle Medien und wird zur Pflichtübung der political correctness, sobald die Gleichstellung von Frauen und Männern angesprochen wird.

Initiantinnen dafür sind Gender-Theoretikerinnen an allen deutschsprachigen und nordeuropäischen Universitäten; die Grundlage dazu die feministische Queer-Theorie, die seit Judith Butlers «Gender Trouble» alle bisherigen feministischen Theorien für überholt erklärt. Die Queer-Theoretikerinnen verdrängen bzw. ignorieren sowohl die Standardwerke von Simone de Beauvoir und Elisabeth Badinter als auch diejenigen von Ökofeministinnen und von Kulturhistorikerinnen, die sich mit egalitären, matrizentrischen Kulturen und deren gewaltsamen Ablösung durch patriarchale Herrschaft befassen.

Den einzig legitimen Ausgangspunkt sieht die Queer-Theorie in der Destruktion des dualen Geschlechtersystems, das heisst in der Leugnung naturgegebener Geschlechtsidentitäten. Stattdessen will sie den Nachweis erbringen, dass Geschlechtsunterschiede kulturell konstruiert seien und von daher auch dekonstruierbar bzw. relativierbar.

Weiterlesen: www.theoriekritik.ch

»Lesen

Roche gegen Public Eye

Roche gegen Public Eye

entdeckt im Juli 2017

Wie eine Ägypterin gegen Public Eye vor Gericht zog – ohne es zu wollen

Letztes Jahr hat Public Eye aufgezeigt, wie Pharmaunternehmen in Ägypten die Notlage von Patienten und Patientinnen für klinische Versuche ausnützen. Daraufhin nahm der Basler Pharmamulti Roche eine Patientin in die Mangel, um gerichtlich gegen Public Eye vorzugehen. Die Geschichte eines absurden Rechtsstreits.

Weiterlesen: www.publiceye.ch

»Veranstaltung

Rotes Palaver 22: Marlow Moss

Rotes Palaver 22: Marlow Moss

Donnerstag, 29. Juni 2017, ab 18.30 Uhr, Zürich

Marlow Moss (1889–1958) ist eine konstruktivistische Künstlerin, deren Arbeiten zur Zeit im Haus Konstruktiv vorgestellt werden (9. Februar bis 7. Mai 2017). Ihre Arbeiten zeigen eine sehr eigenständige Position – obwohl sie in den Kontext von Mondrian gestellt wurden, die sowohl für die Malerei als auch für die Skulptur der konstruktivistischen Kunst bedeutend sind.

Marlow Moss

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch
Ausstellung im Haus Konstruktiv: http://hauskonstruktiv.ch

»Veranstaltung

Empathies: Denise Riley, Say Something Back

Empathies: Denise Riley, Say Something Back

Donnerstag, 22. Juni 2017, 19.30 Uhr, Basel

Moderation: Franziska Gygax (Englisches Seminar Universität Basel)
Veranstaltung auf Englisch

Denise Riley, die nicht nur als Lyrikerin, sondern auch als feministische Philosophin grosse Anerkennung geniesst, präsentiert Gedichte, die sie nach dem plötzlichen Tod ihres Sohnes schrieb. Sie versucht, in einen (unmöglichen) Dialog mit dem Verstorbenen zu treten und beschäftigt sich mit einer seltsamen Verzerrung der Zeit: «Die eigene Zeit bewegt sich nicht mehr.» Ihre Texte zeigen die Kraft, die poetische Sprache in der Trauerarbeit entwickeln kann und finden gleichzeitig Wege, wie der Tod ohne Traurigkeit Teil des eigenen, fortdauernden Lebens sein kann. Denise Riley liest aus der Gedichtsammlung «Say Something Back» (2016) und aus dem Prosawerk «Time Lived, Without Its Flow» (2012).

Denise Riley

Weitere Informationen: www.literaturhaus-basel.ch

»Veranstaltungen

Gespräch zur Reform Altervorsorge 2020

Gespräch zur Reform Altervorsorge 2020

Montag, 19. Juni 2017, 19.00-20.30 Uhr

Warum eine linke Frau Nein sagt

Im September findet die Abstimmung zur Reform der Altersvorsorge 2020 statt. Was bedeutet es, dass die Erhöhung des Frauenrentenalters Teil des Reformpakets ist? Wie gehen wir damit um? Müssen wir nun in den sauren Apfel beissen, von dem oft die Rede ist, weil Schlimmeres verhindert wurde? Welche wohlüberlegten Argumente gibt es aus linker Frauenperspektive für ein Nein?

Ein Gespräch mit Brigitte Gügler, Vertreterin des Frauenforums VPOD Zürich. Sie wird in einem Input erläutern, was das Reformpaket beinhaltet und aus Sicht einer linken Frau ihre Argumente für ein Nein darlegen. Danach ist das Gespräch für Rückfragen und den gemeinsamen Austausch geöffnet.


Weitere Informationen: www.fraum.ch

»Stadtrundgang

«Fräulein, zahlen bitte!» – Benefizrundgang

«Fräulein, zahlen bitte!» – Benefizrundgang

Samstag, 17. Juni 2017,  16.15 Uhr, Zürich

100 Jahre Zürcher Beizengeschichte

Die vielfältige Präsenz von Frauen im städtischen Alltag zeigt sich im Mikrokosmos der Beizen, Speisewirtschaften, Bierhallen, Confiserien, noblen Tanzlokale und anrüchigen Variétés. Es ist eine halböffentliche Welt, in der die Geschlechterrollen verwischen, eine Welt zwischen Abstinenz und feuchtfröhlichem Alkoholgenuss, zwischen Birchermüesli und Schwartenmagen, zwischen verrauchten Spelunken und edlen Etablissements.

Diesen Rundgang führen wir als Benefizrundgang durch. Der Erlös geht an das Mädchenhaus Zürich, das gewaltbetroffenen Mädchen und jungen Frauen Wohnraum, Schutz und Beratung bietet.

Weitere Informationen: http://frauenstadtrundgangzuerich.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Frau Baecker von der Bahn

Der Lila-Podcast: Frau Baecker von der Bahn

Nr. 75, 2017

Frau Baecker von der Bahn Anna-Lena Baecker ist einen ungewöhnlichen Weg gegangen: Mit dem abgeschlossenen Wirtschaftsjura-Studium hat sie sich kopfüber in einen Technik-Beruf bei der Bahn gestürzt. Und davon erzählt sie in dieser Folge.

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»Game

like2be – Welcher Job passt zu wem?

like2be – Welcher Job passt zu wem?

entdeckt im Juni 2017

Durch das Experimentieren mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Berufsbiographien lernen junge Menschen nicht nur eine Vielzahl neuer Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten kennen, sondern erfahren auch, wie divers (berufs-)biographische Verläufe sein können.

Das am IZFG entwickelte elektronische Lernspiel, welches die Berufswahl mit Fokus auf geschlechterstereotype Vorstellungen thematisiert, ist nun spielbar. Zielpublikum des Games «like2be» sind Jugendliche der 7. und 8. Klasse. Aber lassen Sie sich deshalb nicht vom Spielen abhalten!

Zum Spiel: http://like2be.ch/

»Buchpremiere

Iris von Roten und ihre Bedeutung heute

Iris von Roten und ihre Bedeutung heute

Donnerstag, 15. Juni 2017, ab 19.30 Uhr, Zürich

Iris von Roten (1917-1990) setzte sich Zeit ihres Lebens für Frauenrechte in der Schweiz ein. 1992 veröffentlichte die Verlegerin Yvonne-Denise Köchli unter dem Titel «Eine Frau kommt zu früh» eine erste Biographie der Journalistin und Frauenrechtlerin. Anlässlich des hundertsten Geburtstages von Iris von Roten ist es heute Zeit, sich zu fragen: Sind die Forderungen eingelöst worden, die die Autorin damals stellte? Oder ist es immer noch zu früh?

Iris von Roten

Weitere Informationen: http://literaturhaus.ch

»Veranstaltung

Tanzperformance mit Jyoti Dogra

Tanzperformance mit Jyoti Dogra

Donnerstag–Freitag, 15.–16. Juni 2017,  19.30 Uhr, Zürich

15. Juni (nur für Frauen) und 16. Juni, 19.30 Tanzperformance mit Jyoti Dogra, Theaterkünstlerin aus Mumbai

Notes on Chai is a collection of snippets of everyday conversations interwoven with abstract sound explorations.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Kurs

Rosenduft

Rosenduft

Mittwoch, 14. Juni 2017, Zürich

Die Rose ist DIE Pflanze für die Vagina: schön, sinnlich, duftend, zart und pflegend. Einfach wunderbar gemacht für die Lebenslust der Frauen!

Es besteht auch die Möglichkeit, an laufenden Yogakursen zum Thema Beckenboden oder Hormone, teilzunehmen. Weitere Infos dazu finden sich auf der Website.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.vereinwige.ch

»Lesen

Feminismus ist immer radikal

Feminismus ist immer radikal

entdeckt im Juni 2017

Anne-Sophie Keller hat ein Buch über Iris von Roten geschrieben, die Schweizer Vorkämpferin für Frauenrechte. Sie sagt, was auch heute noch im Argen liegt.

Gleiche Rechte, derselbe Lohn, sexuelle Freiheit: Die Forderungen der Frauenrechtlerin Iris von Roten schockierten vor 60 Jahren die Schweiz. Können Sie das als 27-Jährige nachvollziehen?

«Für mich ist es kaum vorstellbar, die Zeit damals mutet wie ein Horrorfilm an. Spreche ich mit meiner Mutter oder Grossmutter über damals, wird klar, wie progressiv Iris von Roten mit ihren Vorstellungen und ihrem Lebenswandel war: Sie liess etwa ihr Kind fremdbetreuen und kritisierte Jungfräulichkeitswahn und Doppelmoral.»

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Veranstaltungen

«Voix des femmes» mit Yanar Mohammed

«Voix des femmes» mit Yanar Mohammed

Donnerstag, 8. – Dienstag, 13. Juni 2017

Vom 8. – 13. Juni 2017 spricht die irakische Feministin in verschiedenen Schweizer Städten über ihren harten alltäglichen Kampf für die Rechte und den Schutz der Frauen im Irak. Yanar Mohammed engagiert sich im Irak seit über 15 Jahren für Frauenrechte. In dieser Zeit schuf sie unter anderem die ersten irakischen Schutzhäuser für gewaltbetroffene Frauen.


Weitere Informationen: www.terre-des-femmes.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Der Dieter Bohlen des Feminismus

Der Lila-Podcast: Der Dieter Bohlen des Feminismus

Nr. 74, 2017

Aufgepasst! Diesmal spricht Barbara mit Nils Pickert, dem kürzlich kritisch zum «Dieter Bohlen des Feminismus» gekürten Journalisten, Aktivisten und äh, ersten Mann im Lila Podcast.

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»Filmreihe

100 Jahre Gemeinnütziger Frauenverein Baden

100 Jahre Gemeinnütziger Frauenverein Baden

1. Dienstag im Monat, Oktober 2016 – Juni 2017, 20.30 Uhr, Wettingen

Ab Oktober 2016 bis Juni 2016 wird jeden 1. Dienstag im Monat eine Filmperle zum Thema «Frauen» präsentiert. Die Filme widmen sich Frauen aus verschiedenen Generationen, Herkunftsländern und mit den unterschiedlichsten Geschichten.

Frances Ha Frances Ha
Frances Ha Frances Ha


Weitere Informationen: http://sgf-baden.ch (pdf)

»Lesen

Wie Algorithmen Rassismus lernen

Wie Algorithmen Rassismus lernen

entdeckt im Mai 2017

Programme, die Sprache interpretieren, sind sexistisch und rassistisch, sagen Wissenschaftler. Weil sie uns aufs Maul schauen.

Während Maschinen immer besser darin werden, die menschliche Sprache zu interpretieren, lernen sie auch die Vorurteile, die tief in unserer Sprache verwurzelt sind, schreibt der «Guardian» und verweist auf eine Studie, die im April 2017 im Wissenschaftsmagazin «Science» veröffentlicht wurde.

Eine der erfolgreichsten Methoden, mit denen Computer Alltagssprache interpretieren, zeigt eine auffallende rassistische und geschlechtsspezifische Befangenheit, wiesen die Autoren nach. Weil ein immer grösserer Anteil unserer täglichen Entscheidungen von Algorithmen abhängt, zementieren sie so soziale Ungleichheiten und Vorurteile.

Weiterlesen: www.infosperber.ch

»DVD

Im Damenstift

Im Damenstift

entdeckt im Mai 2017

Auf Schloss Ehreshoven - eine halbe Stunde von Köln entfernt – leben 16 Gräfinnen, Baroninnen und Freifrauen im Alter von 76 bis 88 Jahren. Das Wasserschloss mit seinem alten Park wurde 1920 von der letzten Erbin als Stiftung vermacht. Unbemittelte, unverheiratete, adlige Damen katholischen Glaubens wird dort ein ruhiger, standesgemässer Lebensabend ermöglicht, sofern ihre Familien im Gotha verzeichnet sind.

Damenstift

Weitere Informationen: https://absolutmedien.de

»Veranstaltung

23. offene Frauentagung

23. offene Frauentagung

Samstag, 20. Mai 2017, Aarau

«Weck die Feministin in dir! – Because it's 2017»
mit Anne Wizorek, Ursula Mauch und Jovita dos Santos Pinto

Weitere Informationen & Anmeldung: www.frauenaargau.ch

»Kurzfilmnacht

This Girl is on Fire – Sex bleibt Nebensache

This Girl is on Fire – Sex bleibt Nebensache

24. März–19. Mai 2017 in diversen Schweizer Städten

In der Nocturne «THIS GIRL IS ON FIRE – Sex bleibt Nebensache» werfen drei junge Regisseurinnen einen frischen Blick auf die weibliche Sexualität und stellen dabei Geschlechterrollen auf den Kopf. Der englische Film «Dreamlands», ist eine fiebrige Geschichte über Jugend, Freiheit, Liebe und Sexualität. Der polnische Animationsfilm «Pussy» ist erotisch, ein wenig schlüpfrig und witzig zugleich. Diese gelungene Kombination hat ihm weltweit bereits über 40 Einladungen an Kurz- und Animationsfilmfestivals weltweit beschert. Den Abschluss macht die schwedische Highschool-Komödie «Girls & Boys». In einer Welt mit umgekehrten Geschlechterrollen erleben die Zuschauer die pubertären Verstrickungen der ersten Liebe aus einer ganz neuen Perspektive – ein Schlusspunkt, der erheitert und zugleich zum Nachdenken über festgefahrene Klischees einlädt.

Pussy - Kurzfilmnacht 2017


Weitere Informationen: www.kurzfilmnacht.ch

»Ringvorlesung

Doing Feminism

Doing Feminism

Mittwoch, 18.15-19.45 Uhr, 1. März–17. Mai 2017, Bern

Das Thema «Feminismus» gibt derzeit viel zu reden. Beyoncé lässt den Schriftzug in Grossbuchstaben auf der Bühne leuchten, Dior kreiert eine T-Shirt-Kollektion mit der Aufschrift «We should all be feminists» und prominente Männer wie der britische Schauspieler Benedict Cumberbatch lassen sich in einem Shirt mit dem Aufdruck «This is what a feminist looks like» portraitieren. Gleichzeitig wird Feminismus von einigen als Schimpfwort verwendet und die Gender Studies als «genderistische» Ideologie diffamiert. Aber was ist Feminismus? Gibt es DEN Feminismus? Ist Feminismus nun hip geworden, im Mainstream angelangt? Erleben wir derzeit einen Paradigmenwechsel? Wie sind diese Entwicklungen einzuordnen? Die diesjährige Ringvorlesung des IZFG geht diesen Fragen nach.

Genderstudies


Weitere Informationen: www.izfg.unibe.ch (pdf)

»Veranstaltung

Jahresversammlung, Film & Diskussion

Jahresversammlung, Film & Diskussion

Donnerstag, 11. Mai 2017, ab 18.00 Uhr, Bern

18.00 Uhr Jahresversammlung
20.00 Uhr Filmvorführung & Diskussion «Where to, Miss?»

Der Film ist ein bewegendes Porträt einer jungen Inderin, die mutig in einer männerdominierten Gesellschaft für ihre Rechte kämpft. Der Film besticht auch mit poetischen Bildern und dem hervorragenden Soundtrack.

Weitere Informationen: http://wide-switzerland.ch / www.cinematte.ch

»Theater

Es gibt mich nur im Spiegelbild

Es gibt mich nur im Spiegelbild

11.–14. Mai 2017, Zürich

Hommage zum 90. Geburtstag von Ingeborg Bachmann mit exklusiven Texten der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek

Ausgehend von Ingeborg Bachmanns autobiografischem Roman «Malina» und Elfriede Jelineks «Prinzessinnendramen (Die Wand)» verhandelt das szenische Doppelportrait Parallelen im Werk beider Autorinnen, wie das Bild der Frau in unserer Gesellschaft sowie Motive wie Abhängigkeiten, Machtverhältnisse, Mode, Sexualität, und das Verschwinden. Anlässlich Bachmanns 90. Geburtstages hat die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ihre eigenen Texte über Ingeborg Bachmann für das Theatersolo exklusiv zur Verfügung gestellt. Die musikalisch-theatrale Inszenierung von Martina Gredler, mit Kompositionen von Simon Raab, will diese Parallelen aufzeigen und das doppelte Aussenseitertum einer Frau als Schriftstellerin thematisieren. Die Texte beider Ausnahmeautorinnen wurden für Maxi Blahas Theatersolo, dramaturgisch betreut von Verena Humer, zu einem aussergewöhnlichen Monolog verschmolzen.

Es gibt mich nur im Spiegelbild

Weitere Informationen:

»Audio

Der Lila-Podcast: Medienlese zum 1. Mai

Der Lila-Podcast: Medienlese zum 1. Mai

Nr. 73, 2017

Lila073 Medienlese zum 1. Mai Wir sind ja belesene Menschen und deswegen blättern wir in dieser Sendung durch Zeitungsartikel, die von Barbara sogar auf toten Holz raschelnd vorgestellt werden. Es geht um rechte Frauen, wütende Frauen, Dior-Feminismus und #EveryDaySexism… am Schluss je ein Comic- und ein Podcast-Tipp für den Mai

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»feministische Fakultät

Lehrgang

Lehrgang

Di, 11. April – Do, 4. Mai 2017, in verschiedenen Städten

Info-Veranstaltungen

«Sie möchten mehr über den neuen Lehrgang der feministischen fakultät erfahren? Testen Sie, ob das etwas für Sie, Ihre Tochter, Mutter oder Freundin ist! Alles über die Inhalte, Referentinnen und Konditionen der fem! erfahren Sie bei den Info-Veranstaltungen.

Es ist uns ernst. Wir nehmen uns wichtig. Fakultät hat Bedeutung. Fakultät, lateinisch facultas, heisst: Fähigkeit, Vermögen, Vollmacht. Üblicherweise ist eine Fakultät eine Lehreinheit einer Hochschule, hier werden Fähigkeiten erworben und die eigene Macht bewusst gesteigert. Wir schaffen die feministische fakultät im Herzen der Gesellschaft und aus unserer eigenen Kraft.»

Weitere Informationen: https://feministische-fakultaet.org/

»Lesen

Männliche Feministen wollen die Frauen unterstützen – das gefällt nicht allen

Männliche Feministen wollen die Frauen unterstützen – das gefällt nicht allen

entdeckt im Mai 2017
Am Frauenmarsch in Zürich nahmen auffallend viele Männer teil. Männliche Feministen wollen die Frauen unterstützen. Doch das gefällt nicht allen.

Mit pinken Pussyhats und regenbogenfarbigen Fahnen marschierten über 10'000 Menschen durch die Strassen. Nach New York, Washington und Paris hat der «Women’s March» am vergangenen Wochenende auch in Zürich stattgefunden. Doch trotz Schlagzeilen wie «Tausende Frauen trotzen dem Regenwetter» waren es nicht nur Frauen, die Schilder hochhielten mit Aufschriften wie «Women’s Rights Are Human Rights» oder «Never Be Quiet». Auch Männer marschierten, sangen und protestierten.

Weiterlesen: www.aargauerzeitung.ch

»Lesen

Muss Feminismus immer links sein?

Muss Feminismus immer links sein?

entdeckt im Mai 2017

Eliten bringen uns jedenfalls nicht weiter

Feminismus muss strukturell denken und ist kein Karrierecoaching für Frauen – denn nur ein bisschen Veränderung hat den meisten Frauen bisher wenig gebracht

Warum denn immer links, fragte sich Claudia Gamon, Nationalratsabgeordnete der Neos, angesichts eines Pressetermins zum neuen Frauenvolksbegehren, in dem unter anderem Forderungen wie Arbeitszeitverkürzung gestellt wurden. Auch die «NZZ am Sonntag» fragte kürzlich die mittlerweile zur Star-Feministin avancierte Laurie Penny: «Muss denn eine Feministin immer links sein?». Diese Frage wird der – explizit linken – Feministin in vielen Interviews gestellt, und sie beantwortete sie zuletzt so: «Es gibt natürlich auch Feministinnen rechter Parteien. Ich halte sie einfach nicht für besonders nützlich.»

Weiterlesen: https://derstandard.at
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»Jubiläum

Filmabend zum Frauenraum Jubiläum

Filmabend zum Frauenraum Jubiläum

Donnerstag, 27. April 2017, Bern
Programm:
  • «Bar jeder Frau»
    Kurzfilm von Katrin Barben
    Über den spielerischen Umgang mit Codes und Rollenbildern
  • «Katzenball»
    Film von Veronika Minder
    Der Film wirft einen einfühlsamen und humorvollen Blick auf die lesbische Seite der Schweizer Geschichte.

Ein Filmabend mit anschliessender Diskussionsmöglichkeit zum Film «Katzenball» in Anwesenheit von
Veronika Minder (Regisseurin)
Samira Zingaro (Porträtierte)
Tina Kohler (Filmmusik)

Weitere Informationen: https://frauenraum.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Schwierige Konversationen, Männer und Schach

Der Lila-Podcast: Schwierige Konversationen, Männer und Schach

Nr. 72, 2017

Wie geht man damit um, wenn ein Gegenüber absolut unzugänglich für Argumente ist? Warum hören Mädchen mit dem Schachspielen auf? Droht der Untergang der Männer? Dürfen Feminist_innen sich zu Neurobiologie äußern? Und Margaret Atwoods «Report der Magd».

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»Biografie

Nettie Stevens

Nettie Stevens

entdeckt im April 2017

US-amerikanische Molekularbiologin und Genetikerin

Nettie Stevens kommt nicht vor. Ob in biographischen Nachschlagewerken oder Porträtsammlungen – selbst wenn sie sich auf Frauen oder speziell (Natur-)Wissenschaftlerinnen beschränken – in der deutschsprachigen Literatur findet sich kein Hinweis auf die Genetikerin Nettie Stevens und ihre Anfang des 20. Jahrhunderts bahnbrechenden Forschungen zur Vererbung des Geschlechts. Dabei war Nettie Stevens mit ihren Erkenntnissen auf der Höhe der damaligen Forschungen. Nein, sie ging ihr sogar voraus, und das war letztlich die Crux...

Weiterlesen: www.fembio.org

»Zeitschrift

Libertine Magazin

Libertine Magazin

entdeckt im April 2017

LIBERTINE verabschiedet sich von Schubladen und möchte Frauen – egal ob homo, bi- oder heterosexuell – füreinander begeistern.

So kommen in LIBERTINE spannende und aussergewöhnliche Akteurinnen zu Wort. Manche von ihnen sind prominent, andere agieren im Hintergrund. Sie machen Politik oder Mode, schreiben Bücher oder Unternehmenskonzepte, sie sind in der Kunstwelt zu Hause oder rufen soziale Projekte ins Leben, sie stellen Gegebenheiten infrage und schaffen Platz für neue Gedanken.

Weiterlesen: http://libertine-mag.com/
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»Video

Vagina Dispatches

Vagina Dispatches

entdeckt im April 2017

Weil in Großbritannien die Hälfte der Frauen ihre Geschlechtsorgane nicht richtig benennen kann, schickte der «Guardian» die Reporterinnen Mona und Mae los, um in viertelstündigen Dokus über Anatomie und Mythen aufzuklären. Die poppigen Videos von «Vagina Dispatches» machen Spaß und hinterfragen Körpernormen.

»Veranstaltung

Internationales Frauenfilmfestival Dortmund / Köln

Internationales Frauenfilmfestival Dortmund / Köln

Dienstag, 4. April-Sonntag, 9. April 2017, Dortmund

Der Fokus des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln 2017 knüpft an die Themenbereiche der Niki de Saint Phalle-Ausstellung des Museums Ostwall im Dortmunder U an. Radikale Kritik an ästhetischen Positionen und an der Rolle der Frau in der Gesellschaft, sowie der Wunsch, Kontrolle über das eigene Bild zu erlangen, waren treibende Kräfte in der Arbeit von Niki de Saint Phalle. Das Festival greift Aspekte ihres Schaffens auf, beleuchtet ihre aktuellen Bezüge und diskutiert unser Verhältnis zur Welt. Dabei präsentiert das Festival neben aktuellen Arbeiten eine Auswahl historischer Filme und setzt diese in einen Dialog miteinander.

Frauenfilmvestival 2017

Weitere Informationen: www.frauenfilmfestival.eu

»Audio

Der Lila-Podcast: Libertine, Aretha, Judith und Jack: ein Kessel Buntes

Der Lila-Podcast: Libertine, Aretha, Judith und Jack: ein Kessel Buntes

Nr. 71, 2017

Katrin hat Barbara in München besucht, am Küchentisch haben wir über lauter Kulturthemen gesprochen: Das relativ neue Libertine-Magazin, das Buch von Jack Urwin, «Boys don’t cry» und das Buch von Liv Strömquist, «Der Ursprung der Welt».

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»Vortrag

Black Feminism – eine kolumbianische Perspektive

Black Feminism – eine kolumbianische Perspektive

Dienstag, 4. April 2017, 19.00 Uhr, Bern

Francia Marquez wird über ihre Erfahrungen als afrokolumbianische Aktivistin in Kolumbien reden und von den Kämpfen und Strategien der (schwarzen) Frauenbewegung berichten – auch im Zusammenhang mit dem aktuellen Friedensprozess.

Francia Marquez


Weitere Informationen: https://frauenraum.ch

»Veranstaltung

Rotes Palaver 20: Eva Hesse

Rotes Palaver 20: Eva Hesse

Donnerstag, 30. März 2017, ab 18.30 Uhr, Zürich

Eva Hesse: One More than One

Mit Eva Hesse (1936 Hamburg–1970 New York) thematisieren die Veranstalterinnen das Textile (Polyester, Glasfaser und Latex etc.) in der Kunst. Arbeiten und Leben von Eva Hesse werden  anhand des Films von Marcie Begleiter diskutiert.

Eva Hesse

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Zeitschrift

In Zukunft ohne Frauenbilder

In Zukunft ohne Frauenbilder

entdeckt im März 2017

Zeitschrift genderstudies: Aktuelle Ausgabe «Feminismen»

«Zugegeben, ein Plädoyer für Wut mag ein ungewöhnlicher Einstiegstext für die genderstudies sein. Gerade im Kontext von Feminismus ist Wut aber wichtig und nötig. Denn sie ist Antrieb, jene Verhältnisse zu verändern, durch die sie ausgelöst wird...»

Feminismen

Weiterlesen: www.izfg.unibe.ch

»TV

Die nächste Revolution ist feministisch

Die nächste Revolution ist feministisch

entdeckt im März 2017

Sternstunde Philosophie

Laurie Penny ist die zurzeit wichtigste junge Feministin. Mit ihrer zugleich wütenden wie witzigen Art schaffte sie es, dem Feminismus neues Leben einzuhauchen. Im Gespräch mit Barbara Bleisch spricht sie über den Zusammenhang von Körper und Kapitalismus und von Fantasie und Revolution.

Wem es jedoch möglich ist, individuell oder in Gruppen die Arbeit niederzulegen und sich so der internationalen Streikbewegung anzuschliessen: Do it!

Mehr von Laurie Penny: laurie-penny.com
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»Jahrestagung

Verweigerung von Frauenrechten aufgrund sogenannt christlicher Werte

Verweigerung von Frauenrechten aufgrund sogenannt christlicher Werte

Samstag, 25. März 2017, 12.15-15.45 Uhr, Bern

Nach einem gemeinsamen Netzwerk-Imbiss und einem einführenden Referat diskutieren unter der Leitung von Helen Issler, freie Journalistin, Dr. des. Fabienne Amlinger, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Martine Matthey, pensionierte Pfarrerin, Anzère, Susanne Rohner, Sexuelle Gesundheit Schweiz, und Dr. theol. Doris Strahm, selbständige feministische Theologin und Publizistin, Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft Feministische Theologinnen.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.postbeijing.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Wenn Menschen Menschen treffen

Der Lila-Podcast: Wenn Menschen Menschen treffen

Nr. 70, 2017

Der Internationale Frauentag liegt hinter uns – was war, was wird? Susanne berichtet aus den USA und Katrin aus Deutschland und auch vom Barcamp Frauen. Was immer wieder hilft: Sich überlegen, wie man gut diskutiert – ein TED-Talk könnte da helfen…

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»Demo

Women's March Zürich

Women's March Zürich

Samstag, 18. März 2017, 13.30 Uhr, Zürich

Der Women's March Zürich ist ein «Sister March» zum Women's March in Washington vom 21. Januar und hat somit das gleiche Engagement für eine globale Frauen* und Menschenrechtsbewegung zum Ziel. Wir gehen auf die Strasse, um unsere Kämpfe gegen den aktuellen Rechtsrutsch in der Schweiz, Europa, den Trumpismus in den USA und die damit verbundenen Auswirkungen für Menschen und die Umwelt sichtbar zu machen. Diese Politik verstärkt sexistische, rassistische, trans*- und homosexualitätsfeindliche Praktiken und sozioökonomische Ungleichheit und befördert die Diskriminierung von Menschen aufgrund von Alter und Behinderungen. Wir marschieren gemeinsam für die Rechte, Würde und Freiheit von allen, nicht von wenigen. Der Women’s March Zürich stellt sich in Solidarität mit den Frauen*bewegungen und Frauen*protesten weltweit.

Weitere Informationen: http://womensmarch.ch

»Lesen

Warum es so verdammt lange dauerte, bis Frauen in der Schweiz abstimmen durften

Warum es so verdammt lange dauerte, bis Frauen in der Schweiz abstimmen durften

entdeckt im März 2017

In keinem Land dieser Erde besteht das Stimm- und Wahlrecht für Frauen seit Staatsgründung. Die Legitimität dieses Menschenrechts wird in einigen Regionen bis heute angezweifelt. Diesem Missstand konnte sich auch die Schweiz lange nicht entziehen. Als drittletzte Nation in Europa, nach Portugal 1976 und Liechtenstein 1984, wurden den Schweizerinnen am 07. Februar 1971 ihre vollen Bürgerrechte zugestanden, wobei sich die effektive Einführung bekanntlich erst 1991 auch im letzten Kanton Appenzell Innerrhoden durchsetzen konnte. Die Gründe sind vielfältig. Ein träges politisches System, gepaart mit traditioneller Bürgerlichkeit zog wie eine Handbremse am Fortschritt. Noch heute scheinen die gleichen Faktoren, ökonomische und soziale Nachteile für Frauen zu begünstigen.

Weiterlesen: www.vice.com

»Lesen

Wehret den Anfängen – #Achtungsexismus

Wehret den Anfängen – #Achtungsexismus

entdeckt im März 2017

Gegen plumpe Geschlechterstereotypen bei Spielsachen und Kinderkleidern

Die Gruppe Aktivistin.ch brachte heute am internationalen Frauen*tag Warnetiketten an Spielzeug an, um zu zeigen, wie früh Kindern geschlechtsspezifische Rollenbilder eingepflanzt werden. Starre Ideen davon, wie «richtige Frauen» oder «richtige Männer» zu sein haben, werden bereits im Kinderzimmer eingeübt. Darum: Wehret den Anfängen!

Weiterlesen: www.aktivistin.ch

»Lesen

In Zukunft ohne Frauenbilder

In Zukunft ohne Frauenbilder

entdeckt im März 2017

Der moderne Feminismus will nicht die Lage von einigen Frauen verbessern, sondern die ganze Gesellschaft.

Die Demokratie wird feministisch sein. Oder sie wird sterben. Die radikaleren Strömungen des Feminismus haben immer darauf bestanden, dass das Ziel nicht sein kann, für Frauen ein größeres Stück vom Kuchen zu erobern. Sondern dass es darum geht, einen anderen Kuchen zu backen.

Weiterlesen: www.fr.de

»Maskenball

Genderhacking Festival – Maskenball

Genderhacking Festival – Maskenball

Samstag, 11. März 2017, ab 23.00 Uhr, Bern

Mit Masken werden die Zeichen mit welchen wir unsere Identität nach aussen hin kommunizieren verändert. Die Maske ermöglicht ihrer Trägerin ihre Identität bewusst zu manipulieren oder verbergen. Die Bedeutung der Maske oder was sie repräsentiert wird von nun an der Träger_in zu gewiesen.

Das Gender Masking Fest möchte sich dieser Freiheiten bedienen. Die Teilnehmer_innen können durch die Maske mit ihrer Gender Identität spielen, sie transformieren und auch weiterreichen.

Weitere Informationen: https://frauenraum.ch

»8. März

Fest II

Fest II

Mittwoch, 8. März 2017, Zürich

Bewegendens und Heiteres von Frauen aus verschiedenen Kulturbereichen, die Frauen in den Fokus ihrer Arbeit stellen. Anschliessend Party - mit Apéro und Musik.

Weitere Informationen: www.frauenzentrale-zh.ch

»Veranstaltung

Girl's don't fly

Girl's don't fly

Donnerstag, 9. März 2017, 8-10 Uhr, Bern

WIDE Switzerland präsentiert: GIRLS DON’T FLY – TRÄUME VOM FLIEGEN

Anschliessend Diskussion mit Annemarie Sancar WIDE (Women in Development Europe), ehemalige Genderbeauftragte DEZA. Moderation: Ursula Hirt. Die Vorstellung findet anlässlich des Internationalen Frauentags vom 8. März statt.

Filmbeschrieb: In Ghana eröffnet die erste und einzige Flugschule für Mädchen. Die Schülerinnen kommen vom Land und hatten bisher keine grossen Chancen im Leben. Jetzt steht ihnen scheinbar der Himmel offen. Doch schon bald laufen ihre Träume Gefahr, an alten Strukturen zu zerbrechen, denn ihr Ausbilder arbeitet mit ganz besonderen Methoden. Die jungen Frauen müssen lernen, nicht nur für ihre Zukunft, sondern auch für sich selbst zu kämpfen.

Weitere Informationen: http://wide-switzerland.ch

»8. März

Unruhe über Mittag: Internationaler Frauentag, mit Amina Abdulkadir, Franziska Schutzbach und Ruth Schweikert

Unruhe über Mittag: Internationaler Frauentag, mit Amina Abdulkadir, Franziska Schutzbach und Ruth Schweikert

Mittwoch, 8. März 2017, Zürich, 12.15 Uhr
Handlungsaufforderungen für die Zukunft: Im Rahmen des Internationalen Frauentages  wollen wir fragen, was zu tun ist, um strukturelle Ungleichheiten, die auch im Literaturmarkt bestehen, zu überwinden. Dabei gilt es, erst einmal eine kurze Bestandesaufnahme des status quo zu versuchen, bevor wir uns daran machen, Vorschläge zu formulieren für eine bessere Welt, in der sich Beruf und Familie vereinen lassen, in der Zeit für das Schreiben möglich ist, in der das Schreiben als Beruf wahrgenommen wird und finanzielle Abhängigkeiten nicht als in Kauf zu nehmendes Übel hingenommen werden.

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»8. März

Fest

Fest

Mittwoch, 8. März 2017, Zürich

Dieses Jahr mit *Konzert von Clara Moreau*
Bring deine Freundin, Nachbarin, Mutter, Enkelin, Lehrerin, Schätzchen... es gibt eine Suppe + Buffet, für das alle mitbringen. Bitte zum Abendessen anmelden und sagen, was du mitbringen wirst.

Weitere Informationen: www.fraum.ch

»8. März

Kino: Die göttliche Ordnung

Kino: Die göttliche Ordnung

Mittwoch, 8. März 2017, Zürich

LunchKino Special in Anwesenheit der Regisseurin Petra Volpe und der Schauspielerinnen Marie Leuenberger und Rachel Braunschweig.

Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Der Dorf- und Familienfrieden kommt jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenstimmrecht einzusetzen...

Die göttliche Ordnung

Weitere Informationen: www.lunchkino.ch

»8. März

Podium: Laurie Penny

Podium: Laurie Penny

Mittwoch, 8. März 2017, Zürich

«Wenn man wissen will, wie feministischer Aktivismus heute geht, muss man Laurie Penny fragen» (Die Zeit)

Das Gespräch zum Frauentag mit der Feministin und Aktivistin Natascha Wey findet auf englisch statt.

Weitere Informationen: www.kaufleuten.ch

»Veranstaltung

Sexuelle Gewalt und Diskriminierung als Problem der «Anderen»

Sexuelle Gewalt und Diskriminierung als Problem der «Anderen»

Dienstag, 7. März 2017, 18-20 Uhr, Zürich

Die Ereignisse während der Silvesternacht 2016 in Köln haben sich in der öffentlichen Wahrneh­mung zu einem Mythos etabliert: «Nordafrika­nische Männer sind eine Ge­fahr für weisse Frau­en». Die Debatten über die Her­kunft der Täter machten ras­sis­tische Konstruktio­nen und Ressen­timents sichtbar.

Sexualisierte Gewalt, so die gängige Meinung, sei ein Problem der «fremden Männer» und nicht der eigenen Gesellschaft. Auch bei anderen Themen werden Geschlechter­fragen kulturalisiert. Terroristische Angriffe wie die in Nizza oder Berlin beflügelten die Diskussionen über das Verbot von Burkas und Burkinis. Reale oder vermeintl­iche Gefahren werden an Gesch­lech­­­ter­fragen festge­macht.

Über diese und weitere Fragen spricht die Politik­wis­senschaftlerin Dr. Meltem Kulaçatan, die zu Ge­schlechterdiskursen in transnatio­na­len Öffent­­lichkeiten und zu Gender und Feminis­mus im Is­lam forscht.

Prof. Dr. Bettina Dennerlein, Professorin für Gen­­der Studies und Islamwissenschaft an der Universität Zürich, führt in die Veranstaltung ein.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.stadt-zuerich.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Gespräch mit Zonenkind

Der Lila-Podcast: Gespräch mit Zonenkind

Nr. 69, 2017

Heute senden Barbara und Susanne mal miteinander! Denn Barbara, geboren in der bayrischen Vorstadt, hat «Zonenkinder» von Jana Hensel nach 15 Jahren noch mal neu gelesen und hat plötzlich ganz viele Fragen an Susanne, die in Ost-Berlin geboren ist.

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»Filmreihe

Winter adé

Winter adé

Donnerstag, 2. März 2017, ab 19.00 Uhr, Zürich

1988, ein Jahr vor dem Mauerfall, reist Regisseurin Helke Misselwitz per Bahn von Süd nach Nord durch die DDR. Unterwegs trifft sie unterschiedlichste Frauen, von der Punkerin bis zur Intellektuellen. Alle sprechen über ihre Sorgen im «realsozialistischen» Alltag, dennoch schwingt Optimismus mit… Eine der besten DDR-Dokus: sensibel, humorvoll und nah am Leben.

Winter ade

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Engagieren

We can't keep quiet

We can't keep quiet

entdeckt im Februar 2017

In der Schweiz hat sich ein breites Aktionsbündnis aus Frauen*organisationen/gruppen, Migrant_innen- und LGBTQ-Organisationen und Gewerkschaften zusammen getan, das sich mit den internationalen Streikbewegungen solidarisiert: Wir rufen auf zu Aktionen und Protesten. Angesichts der Kurzfristigkeit organisiert das Bündnis keine Streikaktivitäten.

We can't keep quiet

Wem es jedoch möglich ist, individuell oder in Gruppen die Arbeit niederzulegen und sich so der internationalen Streikbewegung anzuschliessen: Do it!

Weiterlesen: www.cantkeepquiet.ch
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»Audio

Podcast mit Juli Zeh

Podcast mit Juli Zeh

entdeckt im Februar 2017

Juli Zeh ist «die Schriftstellerin, die sich im Grunde alle wünschen» (FAZ). Sie schreibt schlau, unterhaltsam und spannend über gegenwärtige Menschen und Zustände, ihre Romane thematisieren Gesundheitswahn und Energiewende, werden regelmäßig Bestseller, kriegen Preise und sind inzwischen in 35 Sprachen verfügbar. Die 42jährige, geboren in Bonn und promovierte Juristin, mischt sich politisch gern ein, unter anderem gegen allgegenwärtige Überwachung. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, und als sie es in der Stadt nicht mehr aushielt, zog sie mit ihrem Mann in ein Haus in ein 300-Einwohner-Dorf in Brandenburg. Ihr aktueller Roman «Unterleuten» handelt vom Leben in so einem Dorf, von Windrädern, Pferden, neuen Nachbarn und alten Feindschaften. Mit Christian Möller hat sie einen Spaziergang durch den märkischen Sand gemacht. Ein Gespräch über die große Freiheit beim Schreiben und warum sie es trotzdem beinahe aufgegeben hätte.

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»Audio

Der Lila-Podcast: Teilzeit-Solidarität?

Der Lila-Podcast: Teilzeit-Solidarität?

Nr. 68, 2017

Linda Sarsour, eine Ikone und ein Kopf der Womens' March-Bewegung, ist klug, unterstützte Bernie Sanders aber auch: BDS – eine anti-semitische Boycott-Kampagne. Und nu? In dieser Folge geht es um Wege, wie Aktivist_innen damit umgehen könnten.

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»Veranstaltung

Roni + Hélène_III

Roni + Hélène_III

Donnerstag, 23. Februar 2017, ab 18.30 Uhr, Zürich

narzissmus_différance_dekonstruktion

Der Text von Hélène Cixous «Das Lachen der Medusa» (1975/dt.2013) hat uns ermöglicht, Basisthemen, die Roni Horn in ihre Arbeit aufnimmt und übersetzt - Portrait, Identität, Zeit und die unbekannte Frau - genauer zu fassen und das Bedürfnis geweckt, Ronis Fährte ein drittes Mal aufzunehmen.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Veranstaltung

Präsentation der syrischen Künstlerin Sulafa Hijazi

Präsentation der syrischen Künstlerin Sulafa Hijazi

Donnerstag, 16. Februar 2017, 19.30 Uhr, Zürich

Syrien - Soziales Engagement und künstlerisches Schaffen zwischen persönlichen Veränderungen und grösseren Themen

In ihrer Präsentation spricht Sulafa Hijazi über ihre Erfahrungen, die sie seit dem Jahr 2000 im Bereich animierter Bildungsprogramme für Kinder am ersten arabischen Satellitenfernsehen gemacht hat. Sulafa’s digitale Zeichnungen wurden Teil der«Sozialen medialen Bewegung», als die friedlichen Demonstrationen im März 2011 Syrien begannen. Sie wird auf die verschiedenen Bedeutungen und Möglichkeiten von Kunst eingehen, die Erwartungen des Westens, sowie die Neufindung in der Diaspora und die Mehrdeutigkeit von Bildern.

Sulafa Hijazi

Weitere Informationen: www.rotefabrik.ch

»Kampagne

Aufstehen gegen Gewalt an Frauen

Aufstehen gegen Gewalt an Frauen

entdeckt im Februar 2017

One Billion Rising Auch in diesem Jahr gehen am 14. Februar Menschen weltweit auf die Straße, um gegen Gewalt an Frauen zu demonstrieren. Noch immer mit gutem Grund

Einer von drei Frauen auf der Welt wird in ihrem Leben statistisch gesehen Gewalt angetan – durch Schläge vom Partner, Beschneidung, staatliche Repressionen oder anderweitige Misshandlungen. Eine von fünf Frauen wird wahrscheinlich Opfer einer Vergewaltigung oder eines Vergewaltigungsversuches werden – davon geht zumindest eine Schätzung der Vereinten Nationen aus. Weltweiter Menschenhandel, Ehren-, Mitgift- und Mädchenmorde sowie sexuelle Belästigung sind weitere Formen der Gewalt, unter denen primär Frauen zu leiden haben.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Theater

Vagina Monologues Basel 2017

Vagina Monologues Basel 2017

Samstag, 11. Februar-Montag, 13. Februar 2017, Basel

The Vagina Monologues is a powerful play that looks at what it means to identify as a female in our modern world. It sheds light upon different aspects of the feminine experience, including orgasm, rape, menstruation, female genital mutilation and birth, as well as women’s relationship with their own bodies and their sexuality.

Am 11., 12. und 13. Februar 2017 wird in Basel zum ersten Mal Eve Ensler's «Vagina Monologues» in Englisch aufgeführt.

Weitere Informationen: www.vdaybasel.com

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Verweigerung von Frauenrechten aufgrund sogenannt christlicher Werte

Verweigerung von Frauenrechten aufgrund sogenannt christlicher Werte

Donnerstag, 9. Februar 2017, 18.00-20.00 Uhr, Zürich

Eine Eheschliessung ohne das freie und volle Einverständnis der Ehegatten verletzt das Menschenrecht auf die freie PartnerInnenwahl. In den politischen Debatten rund um die Kriminalisierung von Zwangsheirat kommt es auch zu ungewohnten Allianzen und widersprüchlichen Haltungen.

Ungeachtet der politischen Gesinnung stellt sich die Frage, ob es beim Thema Zwangsheirat wirklich um die Einforderung der allgemeinen Menschenrechte geht. Mit im Spiel sind auf jeden Fall verunglimpfende Stigmatisierungen von Minderheiten und die Verharmlosung von menschenrechtsverletzenden Praktiken.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.stadt-zuerich.ch

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Die wahre Problemzone der Frau ist das Geld

Die wahre Problemzone der Frau ist das Geld

entdeckt im Februar 2017

Mütter arbeiten mehrheitlich in tiefen Pensen oder gar nicht, weil sie auf den Mann als Versorger vertrauen. Das rächt sich im Alter – und belastet die Beziehung.

Anna Hinz* starrte ungläubig auf die Tabelle. Auf die vielen Zahlen. Und vor allem auf die eine kleine Zahl, die grosses Unheil bedeutete: 1200 Franken. So hoch würde ihre Rente aus der zweiten Säule, also der Pensionskasse, einst sein. Sie überschlug im Kopf die Rechnung: Zusammen mit der AHV von geschätzten 1800 Franken ergäbe das einen Betrag von insgesamt 3000 Franken, der ihr im Alter monatlich zur Verfügung steht. Die Anwältin sagte etwas von Existenzminimum und Ergänzungsleistungen. Anna Hinz sagt: «Da hörte ich schon nicht mehr zu.»

Weiterlesen: http://www.tagesanzeiger.ch

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Der Lila-Podcast: Webscheide

Der Lila-Podcast: Webscheide

Nr. 67, 2017

Susanne & Katrin unterhalten sich über das Feindbild «Gender» im Grundsatzprogramm zur AfD (das Katrin komplett gelesen hat) und über die tatsächlichen Strategien der Partei. Außerdem: Transsexualität im Kindes- und Jugendalter und viele Bücher.

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»Podiumsgespräch

«Die Gleichstellung der Frau ist in der Schweiz erreicht» – Wirklich?

«Die Gleichstellung der Frau ist in der Schweiz erreicht» – Wirklich?

Sonntag, 5. Februar 2017, 18.30 Uhr, Zürich

Rückblick, Einblick, Ausblick auf die vergangene sowie aktuelle Situation der Frauen. Der Versuch einer Standortbestimmung.

Mit Shelley Berlowitz (Stv. Co-Leiterin, Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich), Jovita dos Santos Pinto (Kulturwissenschaftlerin), Natascha Wey (Co-Präsidentin der SP Frauen / Zentralsekretärin VPOD), Elisabeth Joris (Historikerin).

Weitere Informationen: www.maximtheater.ch

»Filmreihe

She's beautiful when she's angry

She's beautiful when she's angry

Donnerstag, 2. Februar 2017, ab 19.00 Uhr, Zürich

Der Film lief 2016 höchst erfolgreich bei PinkApple! Er lässt die Geschichte der Frauenbewegung in den USA von ihrer Geburtsstunde Ende der 60er-Jahre an aufleben. Mit Interviews von Mitstreiterinnen, lesbischen Aktivistinnen (Rita May Brown), dem Bostoner Autorinnenkollektiv von «Unser Körper. Unser Leben» über die Gründung der nationalen Frauenorganisation (NOW) tauchen wir in jene geschichtsträchtige Epoche ein. Musik und bislang nie gezeigtes Archivmaterial fügen sich zu einem facettenreichen Bild der modernen Emanzipation.

She’s beautiful when she’s angry

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

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Roni Horn: A Kind of You

Roni Horn: A Kind of You

Donnerstag, 26. Januar 2017, 19.00 Uhr, Zürich

Die erste Jahreshälfte 2017 startet mit einer Wiederaufnahme der Begegnung  mitRoni Horn, deren Ausstellung im Museum Beyeler in Basel eben zu Ende gegangen ist. Anhand eines Textes von Hélène Cixous über Arbeiten von Roni Horn werden ihre Themen Portrait, Identität, Zeit und die unbekannte Frau vertieft.

Roni Horn

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Film

Hungerjahre - in einem reichen Land

Hungerjahre - in einem reichen Land

entdeckt im Januar 2017

Ein Mädchen soll erwachsen werden und weiß nicht wie. Der Film legt die Zurichtung offen, die selbst zugerichtete Mütter ihren Töchtern angedeihen lassen.

«Hungerjahre» gilt als einer der ersten deutschen Filmklassiker, der sich offensiv mit der weiblichen Lebensrealität auseinandersetzt und damit ein ganzes Genre begründete.

Hungerjahre

Weiterlesen, Bestellen: https://absolutmedien.de

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Klima-Seniorinnen heizen am WEF ein – mit Guetzli

Klima-Seniorinnen heizen am WEF ein – mit Guetzli

entdeckt im Januar 2017

Eine Gruppe Schweizer Seniorinnen macht sich am World Economic Forum (WEF) für wirksamen Klimaschutz stark – mit selbstgebackenen Guetzli in Form der Erde. Damit wollen sie die Staats- und Wirtschaftsführer an ihre wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel erinnern.

KlimaSeniorinnen am WEF

Weiterlesen: www.watson.ch
Website: http://klimaseniorinnen.ch

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«Frauen first»: Der Women's-March-Protest gewinnt das Popularitätsbattle

«Frauen first»: Der Women's-March-Protest gewinnt das Popularitätsbattle

entdeckt im Januar 2017

Die Massenproteste in US-Städten mobilisieren die große Parallelwelt zu Trumps Vision

Der Stachel sitzt, der neue Präsident ärgert sich. Die Bilder vom Marsch der Frauen gingen gestern um die Welt. Auch in Ländern, die sonst wenig für protestierende Frauen übrig haben, war die Mobilisierung Top-News - mit Ausnahme von Saudi-Arabien: Der regierungstreuen Arab News war der Women's March keine Erwähnung wert.

Weiterlesen: www.heise.de
Mehr zum Thema: «Auf alles vorbereitet», Der Freitag

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schillingreport 2016 - gender diversity

schillingreport 2016 - gender diversity

entdeckt im Januar 2017

Der schillingreport verfolgt seit 11 Jahren, wie sich die Top-Führungsgremien der grössten Schweizer Unternehmen entwickeln. Immer stärker wird dabei die Gender Diversity in den Fokus gerückt – seitens der Wirtschaft, der Medien und der Öffentlichkeit. Denn sie alle haben erkannt: Ohne Frauen an der Spitze geht es in Zukunft nicht mehr. Da der schillingreport insbesondere in den Geschäftsleitungen eine zögerliche Entwicklung des Frauenanteils aufzeigt und dieser bei 6% verharrt, will der «schillingreport gender diversity» Transparenz in der Geschlechterdurchmischung auf den für die zukünftige Entwicklung relevanten Stufen herstellen. Politik, Medien sowie Frauenorganisationen und die fortschrittlichen Unternehmen selber stellen sich die Frage: Weshalb geht es nicht schneller voran?

Weiterlesen: schillingreport 2016 – gender diversity (pdf, 24 S.)
Website: www.schillingreport.ch

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AfroSchweizerinnen im Gespräch

AfroSchweizerinnen im Gespräch

Donnerstag, 19. Januar 2017, 18.00-20.00 Uhr, Zürich

Vier Aktivistinnen, vier Altersgruppen, vier Geschichten

Am BiblioTalk diskutieren vier Schwarze Frauen übers Aufwachsen und Älterwerden in der Schweiz, über Rassismus in der Verschränkung mit Sexismus, über Familienmodelle und Familienbeziehungen, über Gesundheit und Krankheit, über die Herausforderungen in der Öffentlichkeit zu stehen, über die frühe Motivation sich politisch, kulturell und sozial zu engagieren. Sie erzählen eine mehrstimmige Schweizer Geschichte aus dem Selbstverständnis von AfroSchweizerinnen.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.stadt-zuerich.ch

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Der Lila-Podcast: Der Staat auf Brigitte-Diät

Der Lila-Podcast: Der Staat auf Brigitte-Diät

Nr. 66, 2017

2017 – in dieser Jahresanfangssendung sprechen Barbara und Katrin über Gerechtigkeit, die Zukunft, Dialoge, Respekt, das Zuhören, die AfD, die Wahl, die Quote, ein Buch und vieles mehr.

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» Kurs

Gleichstellung von Frauen und Männern – alles erreicht?

Gleichstellung von Frauen und Männern – alles erreicht?

Montags, 16.1./23.1./30.1.2017, 18.15-20.00, Basel

In der Öffentlichkeit werden Geschlechterthemen in Wellen diskutiert. Mal schlagen sie hoch (wie nach den sexuellen Übergriffen in Köln), mal hält sich der Aufschrei in Grenzen (Lohnungleichheit). Ob Schönheitsideale, sexualisierte Gewalt, Vaterschaftsurlaub, Terrorismus und Extremismus, Lohnungleichheit, Gesundheit und Alter, Migration oder sexuelle Orientierung: Geschlecht und Sexualität sind Kernelemente der gesellschaftlichen Ordnung und ein Feld kontinuierlicher Aushandlung und Veränderung. Die Frage, wie Geschlecht und Sexualität gelebt werden können und sollen, stellt sich immer wieder neu. In der Schweiz zum Beispiel sind Frauen und Männer gesetzlich gleichgestellt. Aber reicht das? Kann alles Weitere den Individuen überlassen werden? Im Kurs wird ein Überblick über die aktuellen Fragen zum Thema Geschlecht und Sexualität erarbeitet.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.vhsbb.ch

»Inserat

Übungsraum zu vermieten

Übungsraum zu vermieten

ab sofort

Wir, Frauen im Zentrum AG, sind eine Gesellschaft, die aktiven Frauen (nur Frauen) und Unternehmerinnen eine gesamtheitliche Infrastruktur für wirtschaftliche, kulturelle und politische erfolgreiche Tätigkeiten anbietet.

Wir suchen ab sofort eine neue Mit-Mieterin für den Musikübungsraum in unserer Liegenschaft.

Interessiert? Dann kontaktieren Sie unsere Verwaltung, Confidas Treuhand AG per E-Mail oder Telefon für einen Besichtigungstermin.

Tel.: 043 311 72 80
Mail: info at confidas dot ch

Weitere Infos, Grundriss als pdf (1 S.)

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Frauen mit Kopftuch machen Erfahrungen wie Frauen in den 70er Jahren

Frauen mit Kopftuch machen Erfahrungen wie Frauen in den 70er Jahren

entdeckt im Januar 2017

Die CSU tagt ab heute im Kloster Seeon. Sie will Richterinnen und Staatsanwältinnen das Kopftuch verbieten. Rechtsprofessorin Nora Markard erklärt, warum das nicht zu Geist und Buchstaben des Grundgesetzes passt.

Das Bundesverfassungsgericht hat in mehreren Urteilen der letzten Jahre festgestellt, dass man Lehrerinnen und Erzieherinnen das Kopftuch nicht so einfach verbieten kann. Ginge es für Juristinnen mit Kopftuch? Grundsätzlich würde ich sagen: Nein. Für sie müsste wohl Gleiches gelten. In der Schule wie vor Gericht geht es nicht darum, dass der Staat sich mit Symbolen identifiziert, sondern dass er die individuelle Äußerung einer konkreten Person akzeptiert.

Weiterlesen: www.tagesspiegel.de

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Warum die Linken und Feministinnen am Rechtspopulismus (nicht) schuld sind

Warum die Linken und Feministinnen am Rechtspopulismus (nicht) schuld sind

entdeckt im Januar 2017

Seit all den Debatten darüber, dass der Aufstieg der Rechtspopulist_innen in Europa und USA möglicherweise auch eine Schuld derer ist, die auf der „linken“ (und vor allem der feministischen) Seite zu überzogene und politisch korrekte Forderungen aufgestellt haben, trage ich ein Unbehagen mit mir herum, das daher rührt, dass diese Einwände einerseits stimmen und andererseits nicht. Dass einerseits was dran ist, sie aber andererseits auch völlig falsch sind.

Weiterlesen: https://antjeschrupp.com

»Filmreihe

De la cuisine au Parlement / Kinder, Küche, Politik

De la cuisine au Parlement / Kinder, Küche, Politik

Donnerstag, 5. Januar 2017, ab 19.00 Uhr, Zürich

Die Schweiz war eines der letzten Länder der Welt, die das Frauenstimm- und Wahlrecht eingeführt hat. Der Film führt durch ein Jahrhundert Schweizer Geschichte, auf den Spuren von Frauen, die dafür gekämpft haben, den Herd verlassen zu können – und von Männern, die alles versucht haben, um sie dorthin zurückzuschicken – bis zur Erreichung einer gesetzlichen Gleichstellung, deren Umsetzung auch heute noch oft fraglich erscheint.

De la cuisine au parlament

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch