Frauen-Archiv 2016

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Der Lila-Podcast: Corinne Luca vom Makellosmag

Der Lila-Podcast: Corinne Luca vom Makellosmag

Nr. 65, 2016

Zu Weihnachten gibt es Lila Spezial mit Corinne Luca, der Macherin vom Makellosmag. Bei Glühwein, Stollen und Spekulatius quatschen sie und Katrin über die Anfänge des mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichneten Blogs…

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Der Lila-Podcast: Abschied von der Featurette

Der Lila-Podcast: Abschied von der Featurette

Nr. 64, 2016

Die Featruette wäre im Jahr 2017 fünf Jahre alt geworden. Sie beherbergt inzwischen 92 Blogs und über 10.000 Artikel. Dennoch wollen wir uns von ihr verabschieden, denn wir finden: Mission Accomplished – und ausserdem fehlt uns mehr und mehr die Zeit…

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Bibiana Beglau liest Zelda Fitzgerald

Bibiana Beglau liest Zelda Fitzgerald

Dienstag, 20. Dezember 2016, 19.30 Uhr, Zürich

Die Lichter des Broadway, Schrankkoffer voller Tüllkleider, Orchideen in onduliertem Haar – Zelda Fitzgeralds Texte (in deutscher Erstübersetzung!), gelesen von Bibiana Beglau, erwecken das Jazz Age zum Leben.

Zelda FitzgeraldBibiana Beglau

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»Uraufführung

Kammermusik: Rabenschnur

Kammermusik: Rabenschnur

30. September–18. Dezember 2016, an verschiedenen Orten

Eine kammermusikalische Auseinandersetzung (Uraufführung) mit Texten der Slowenin Meta Kusar und den beiden Schweizerinnen Ruth Loosli und Wanda Schmid. Mit Eva Nievergelt, Bettina Boller und Margrit Schenker.

Ein Abend mit wehmütigen, geheimnisvollen und witzigen Klängen.

Weitere Informationen: Flyer, www.theater-rigiblick.ch

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Handlungsempfehlungen der UNO

Handlungsempfehlungen der UNO

entdeckt im Dezember 2016

Medienmitteilung des Bundesrats

Die Schweiz soll die institutionelle Gleichstellungsarbeit stärken, die Gleichstellung im Erwerbsleben vermehrt fördern und geschlechtsspezifische Gewalt intensiver bekämpfen. Dies fordert der zuständige UNO-Fachausschuss in seinen heute publizierten Handlungsempfehlungen zur Geschlechtergleichstellung in der Schweiz.

Weiterlesen: www.admin.ch

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Der Lila-Podcast: Unsere coole «Nische»

Der Lila-Podcast: Unsere coole «Nische»

Nr. 63, 2016

2016 neigt sich dem Ende zu, also besinnen wir uns und finden: Um gut in das Neue Jahr zu starten, wollen wir über das Reden reden. Über Feminismus, Ruhe, Nischen und wie wir das Gute Cool machen können. Außerdem: Suzie Grimes Boob Job.

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Wie wird man Frauenhistorikerin?

Wie wird man Frauenhistorikerin?

entdeckt im Dezember 2016

WOZ-Serie: Durch den Monat mit Elisabeth Joris

Die Historikerin Elisabeth Joris stammt aus dem Wallis, lebt jedoch seit 1966 in Zürich. Studieren konnte sie erst mit einer Spezialerlaubnis, und als sie um 1980 promovieren wollte, kam ihr die Frauenbewegung dazwischen.

Elisabeth Joris

Weiterlesen: www.woz.ch

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Der Lila-Podcast: Der Sex-Führerschein

Der Lila-Podcast: Der Sex-Führerschein

Nr. 62, 2016

Wir reden über Jungfräulichkeit. Daneben viele Filmtipps und am Ende Buchtipps.

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»Veranstaltung

Ausstellung Roni Horn

Ausstellung Roni Horn

Mittwoch, 14. Dezmeber 2016, 18.30 Uhr, Riehen / Basel

Die Ausstellung «Roni Horn» wurde von der Kuratorin Theodora Vischer in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin selbst erarbeitet. Sie zeigt Werke und Werkgruppen der letzten zwanzig Jahre. Horn gelingt es in ihren Werken, feste Zuschreibungen subtil auszuloten und Veränderlichkeit und Vielfältigkeit zur Anschauung zu bringen. Wie lotet Roni Horn das Spannungsverhältnis zwischen Identität und Wandelbarkeit in ihren verschiedenen Arbeiten aus? Wie gelingt es ihr, mit verschiedenen Medien Stabilität und Veränderung zugleich zu thematisieren?

Andrea Zimmermann lädt am 14.12. um 18:30 dazu ein, die Installation unter dieser Fragestellung zu betrachten.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.fondationbeyeler.ch

»Veranstaltung

Prostitution und die (Un)Ordnung der Geschlechter

Prostitution und die (Un)Ordnung der Geschlechter

Dienstag, 6. Dezember 2016, 18.00-20.00 Uhr, Zürich

Ist Sexarbeit Arbeit und Prostitution ein Beruf? Ja, sagen die einen; auf keinen Fall, die anderen. Der Blick auf Prostitution ist gemeinhin ein Blick von aussen. In der öffentlichen Debatte über Prostitution werden stereotype Vorstellungen und Mythen einerseits, zunehmende Akzeptanz und Toleranz andererseits sichtbar.

Dr. Renate Ruhne, Privatdozentin am Institut für Soziologie der Technischen Universität Darmstadt diskutiert diese und weitere Fragen mit dem Publikum.

Im Anschluss an den inhaltlichen Teil der Veranstaltung können die Gespräche bei Brot, Wein und Käse vertieft werden

Weitere Informationen & Anmeldung: www.stadt-zuerich.ch

» Petition

Nein zum Angriff auf das Gleichstellungsbüro!

Nein zum Angriff auf das Gleichstellungsbüro!

Dezember 2016, ganze Schweiz

Eine Petition der SP Frauen

In der kommenden Session entscheidet das Parlament über einen Antrag von SVP-Hardliner Thomas Aeschi. Das Ziel des Angriffs: Das Budget des Eidgenössischen Büros für Gleichstellung soll um 1/4 (1 Million Schweizer Franken) gekürzt werden. Dies hätte Entlassungen zur Folge und würde dazu führen, dass das Gleichstellungsbüro seinem Auftrag nur noch in eingeschränktem Mass nachkommen könnte. Der Beitrag, der damit im Bundesbudget eingespart würde, ist lächerlich. Die Folgen für die Gleichstellungarbeit allerdings fatal!

Weitere Informationen: www.change.org

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Die Angst, zu weiblich zu sein

Die Angst, zu weiblich zu sein

entdeckt im Dezember 2016

Dass so viele weiße Frauen für Trump gestimmt haben, erzählt viel über gesellschaftliche Dialektik

Sie containert, um ihre Halbgeschwister zu versorgen, und schließt sich einer Drückerkolonne an, die durch den Mittleren Westen der USA zieht und trickreich Zeitschriften an den Mann oder die Frau bringen soll. Andrea Arnolds aktueller Kinofilm American Honey bebildert subtil die Perspektivlosigkeit jugendlicher Loser, die wie die 18-jährige Star nicht aussteigen, um die große Freiheit zu suchen, sondern für die es erst gar keinen Einstieg gibt.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Theater

Es gibt mich nur im Spiegelbild

Es gibt mich nur im Spiegelbild

Freitag, 2. Dezember 2016, 20.00 Uhr, Zürich

Antisexistisches Forumtheater

Die Theatergruppe herrlich_dämlich präsentiert im Rahmen der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» ein Forumtheaterstück, in dem Rollenklischees aufgerollt, abgerollt und entrollt werden. Als ZuSchauspielerIn kannst auch Du dazu beitragen, Stereotype aufzubrechen und zu hinterfragen.

Weitere Informationen: www.maximtheater.ch

»Filmreihe

Frida

Frida

Donnerstag, 1. Dezember 2016, ab 19.00 Uhr, Zürich

Frida ist eine oscarprämierte Filmbiografie aus dem Jahr 2002 mit Salma Hayek in der Hauptrolle. Der unter der Regie von Julie Taymor entstandene Film zeichnet das Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo nach.

frida

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

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Fachzeitschrift «Frauenfragen»

Fachzeitschrift «Frauenfragen»

entdeckt im Dezember 2016

Die Kommission für Frauenfragen ist Herausgeberin der Zeitschrift «Frauenfragen», die einmal jährlich erscheint. Darin finden sich Grundlagen und Diskussionen zur schweizerischen Gleichstellungspolitik. Jede Nummer ist einem aktuellen Thema gewidmet. In der diesjährigen Ausgabe geht es darum, wie Print- und Onlinemedien im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen 2015 über Kandidatinnen und Kandidaten berichtet haben. Wo die Gleichstellungsarbeit in den Medien steht, wird in Interviews und Porträts mit und über Forschende, Mediengewerkschafterinnen und Medienschaffende ersichtlich.

Weiterlesen & Abonnieren: www.ekf.admin.ch

»Jubiläum

Queer Rap Night

Queer Rap Night

Samstag, 26. November 2016, 21.00 Uhr, Bern

20 Jahre «augenauf Bern»

Anlässlich des Jubiläums steigt im Frauenraum die (vermutlich) erste queere Rap Night. Am Start sind Yansn, leidenschaftlich und authentisch, gefolgt von Msoke, der uns mit deutlichem Afro-Soul und Reggae Einschlag die Herzen öffnet. Schliesslich besteigt Jennifer Gegenläufer die Bühne und fegt uns mit purem, radikalem, politischem Rap vorzügliche Beatz um die Ohren bis die alten Balken beben. Im Anschluss bringt uns Dj grrrl in the garage durch die Nacht bis in die frühen Morgenstunden.

Weitere Informationen: https://frauenraum.ch

»Veranstaltung

Across the Border – Frauen auf der Flucht

Across the Border – Frauen auf der Flucht

Freitag, 25. November 2016, 17.30 Uhr, Zürich

Jubiläumsveranstaltung BIF Beratungsstelle für Frauen

Anlässlich des Jubiläums zum 15-jährigen Bestehen der Beratungsstelle, findet ein Podiumsgespräch statt. Im Anschluss daran präsentieren «Die Vogelfreien» ihr neues Programm und auch für das kulinarische Wohl ist gesorgt.

Weitere Informationen: www.bif-frauenberatung.ch

»16 Tage gegen Gewalt

Aktionen und Veranstaltungen

Aktionen und Veranstaltungen

Freitag, 25. November– Samstag, 10. Dezember 2016, ganze Schweiz

Fokus 2016: Rollenbilder

Geschlechtsspezifische Rollenbilder beeinflussen unserer Selbstwahrnehmung, gestalten den öffentlichen und privaten Raum und wirken auf unsere Beziehungen und soziales Umfeld ein, ohne dass wir uns dessen immer bewusst sind. Wie erkennen wir unsere geschlechtsspezifischen Rollen und können uns gegen stereotype Merkmalzuschreibungen wehren? Der erste Schritt um Geschlechterrollen aufzubrechen geschieht, wenn wir diese erkennen und uns deren bewusst werden. Deshalb ist es wichtig stereotype Eigenschaften und Verhaltensweisen zu kennen, sie in unserem alltäglichen Leben wahrzunehmen und auch für andere sichtbar zu machen. Nur so ist es uns möglich zu erkennen, ob wir uns bewusst für diese Eigenschaften und Handlungen entscheiden wollen oder ob wir lediglich Rollenerwartungen erfüllen, die nicht unseren individuellen Interessen entsprechen.

Rollensichten


Weitere Informationen: www.16tage.ch

»Veranstaltung

Laurie Anderson: Heart of a dog

Laurie Anderson: Heart of a dog

Donnerstag, 24. November 2016, 19.00 Uhr, Zürich

Film und Diskussion

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

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Der Lila-Podcast: Und jetzt?

Der Lila-Podcast: Und jetzt?

Nr. 61, 2016

Lila 061 Und jetzt? Die Wahl in den USA hat uns doch ein wenig kalt erwischt und wir hatten alle drei, Barbara, Susanne und Katrin, das dringende Bedürfnis, miteinander zu reden. Über unsere Gefühle, unsere Ängste, unsere Hoffnungen.

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»Lesung

Carolin Emcke: Gegen den Hass

Carolin Emcke: Gegen den Hass

Dienstag, 22. November 2016, 19.30 Uhr, Zürich

Ein Abend mit einer der wichtigsten deutschen Intellektuellen der Gegenwart, Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2016 - für alle, die überzeugende Argumente und Denkanstösse suchen, um eine humanistische Haltung und eine offene Gesellschaft zu verteidigen.

Carolin Emcke Streeruwitz

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch
Website: www.carolin-emcke.de

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Es ist nicht elitär, dem Faschismus ins Auge zu blicken und ihn zurückzuweisen

Es ist nicht elitär, dem Faschismus ins Auge zu blicken und ihn zurückzuweisen

entdeckt im November 2016

Laurie Penny zur Wahl von Donald Trump

Die «weisse Arbeiterklasse» soll Donald Trump ins Weisse Haus gewählt haben. Wer hat eigentlich entschieden, dass ihre Sorgen mehr zählen als die aller anderen?

Weiterlesen: www.woz.ch

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Antje Schrupp: Was nun?

Antje Schrupp: Was nun?

entdeckt im November 2016

Weitere Gedanken zur Wahl von Donald Trump und deren Bedeutung für den Feminismus

Hillary Clinton ist nicht Präsidentin von Amerika geworden, und was bedeutet das nun für unser Projekt (ich vereinnahme euch jetzt mal ganz dreist), als freie Frauen in der Welt mitzuwirken und sie unseren Vorstellungen vom guten Leben gemäß zu gestalten?

Barbara Streidl hat aufgeschrieben, warum Hillary Clinton auch „als Frau gescheitert ist“ (und nicht nur als „geschlechtsneutrale“ Politikerin). Und das stimmt meiner Meinung nach. Nicht nur, weil die Angriffe gegen sie offensichtlich sexistisch waren. Sondern meiner Ansicht nach ist sie auch mit ihrem Weg gescheitert, bei dem sie die Symbolfigur des Emanzipationsfeminismus der „zweiten Frauenbewegung“ war, nämlich durch Integration und Anpassung an den von Männern erfundenen und eingeübten Weisen des Politikmachens Einfluss zu bekommen.

Weiterlesen: https://antjeschrupp.com

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Der Lila-Podcast: Julian Assange hasst Hillary Clinton

Der Lila-Podcast: Julian Assange hasst Hillary Clinton

Nr. 60, 2016

Susanne ist in den USA und bibbert dort mit allen denkenden Menschen vor der Wahl in dieser Woche. Schlimm. Wir drücken alle Daumen, debattieren natürlich über diese Wahl und was sie über Geschlechterrollen aussagen. Aber auch über Väter & Kinderehen.

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»Veranstaltung

Feministischen Diskussionstage Bern

Feministischen Diskussionstage Bern

Samstag, 19.– Sonntag, 20. November 2016, Bern

Die Feministischen Diskussionstage Bern (kurz FeDiTa) gehen diesen November bereits in die dritte Runde! Diesmal widmen wir uns dem Thema «Feminismus und Medien»: Wir diskutieren, wie Weiblichkeit* zur Ware gemacht und an uns verkauft wird, wir erlernen die Grundlagen der Webseitenerstellung mittels Wordpress und wie politische bzw. aktivistische Inhalte auf einer Webseite publiziert werden können, und wie die Presse mit «aufmüpfigen» Frauen umgeht. Ein Fokus soll wiederum auf die Vernetzung verschiedener feministischer Organisation gerichtet werden. Diesen und anderen Fragen wenden wir uns am 19. und 20. November 2016 zu!

Weitere Informationen: http://fedita.ch/

»Filmabend & Diskussion

Gleichstellen – eine Momentaufnahme

Gleichstellen – eine Momentaufnahme

Dienstag, 15. November 2016, 18.30-20.00 Uhr, Zürich

Wie steht es nach 20 Jahren Gleichstellungsgesetz um die Gleichstellung von Mann und Frau im Arbeitsleben in der Schweiz? Wir begleiten die Sozialforscherin Dr. Lucia M. Lanfranconi durch Schweizer Unternehmen, wo sie Gleich­stellungsprojekte untersucht. Die Stimmen von Angestellten und Führungspersonen zeigen auf, welche Hindernisse be­züglich Lohngleichheit, Karriere und Elternschaft, Frauen- und Männerberufe oder Teilzeitarbeit bestehen. Fachleute äussern sich zu Massnahmen der heutigen Gleichstellungs­politik und decken dabei aktuelle Widersprüche auf.

Weitere Informationen: www.akademikerinnen.ch

»Zukunftswerkstatt

Egalitäre Gesellschaften

Egalitäre Gesellschaften

Samstag, 12. November 2016, 9.00-18.15 Uhr, Stuttgart

In der Zukunftswerkstatt „Matri-Arche“ präsentieren Referentinnen der Akademie HAGIA Ergebnisse zur egalitären Gesellschaftsforschung. Von der Ökonomie über die Sozialordnung und die Konsenspolitik bis hin zum Weltbild werden die Strukturen von Gesellschaft neu gedacht. Welche konkreten Möglichkeiten können sich daraus für unser Zusammenleben ergeben?

Zukunftswerkstatt

Weitere Informationen: www.matriarchiv.ch (pdf)

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Jenseits der zwei Geschlechter

Jenseits der zwei Geschlechter

entdeckt im November 2016

Wie man feministische Theorie popularisiert, ohne in die Moral- oder Identitätsfalle zu tappen: «Spiegel»-Kolumnistin Margarete Stokowski zeigts mit ihrem Buch «Untenrum frei».

Auf den ersten Blick ist «Untenrum frei» ein Buch über Sex – genauer gesagt über einen Sex, der sich von etablierten Körperbildern, von Machtbeziehungen und einem spezifisch für Frauen gedachten Schamgefühl zu emanzipieren versucht. Dabei formuliert Stokowski einen Ausgangsgedanken, der tiefgründiger ist, als es auf den ersten Blick scheint: «Wir können untenrum nicht frei sein, wenn wir obenrum nicht frei sind. Und andersrum.» Es bedeutet nämlich auch: Jene Trennung von Begierde und Intellekt, von Körperlichkeit und Vernunft, die das Denken der Aufklärung prägte, ist falsch. Die grossen gesellschaftlichen Fragen, die immer auch Machtfragen sind, lassen sich nicht verstehen ohne die «kleinen schmutzigen Dinge, über die man lieber nicht redet, weil sie peinlich werden könnten».

Margarete Stokowski

Weiterlesen: www.woz.ch
Margarete Stokowski auf Twitter

»Filmreihe

Femen – Mit Leib und Seele

Femen – Mit Leib und Seele

Donnerstag, 3. November 2016, ab 19.00 Uhr, Zürich

Der Schweizer Regisseur Alain Margot stellt Oxana Shachkos schillernde, facettenreiche Person ins Zentrum seines Dokumentarfilms. Gleichzeitig erzählt der Westschweizer Regisseur die Geschichte der FEMEN-Bewegung und deren mutigen jungen Frauen, die unbeirrt, gewaltfrei und mit viel Fantasie für Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit kämpfen. «FEMEN – Mit Leib und Seele» wirft einen einmaligen Blick auf ihre Aktionen, macht Motivation und Anliegen der Aktivistinnen nachvollziehbar. Herausragend gemacht, emotional und mitreissend – ein Film voller Power.

femen

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

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Friedenspreis 2016: Dankesrede von Carolin Emcke

Friedenspreis 2016: Dankesrede von Carolin Emcke

entdeckt im November 2016

Wow. So sieht es also aus dieser Perspektive aus... All die ersten Jahre, seit der Auszeichnung an George F. Kennan 1982, schaute ich die Verleihung des Friedenspreises von unten nach oben: Meine Eltern hatten eigenwilligerweise nur zwei Fernseh-Sessel, Kinder mussten sich unterhalb arrangieren und so lag ich auf dem Teppich und hörte gebannt die Reden der Preisträger. Ich sage »Preisträger«, denn die ersten dreizehn Jahre, die ich von unten nach oben blickte, waren es ausschließlich Männer. Auch als ich längst eine eigene Wohnung hatte, behielt ich dieses Ritual bei: Ich betrachtete den Friedenspreis vom Fußboden aus. Irgendwie schien das auch angemessen zu sein. Seit der Preisverleihung an David Grossman saß ich dort, wo Sie jetzt sitzen. Letztes Jahr noch bin ich mit einem Freund am Vorabend der Verleihung nachts in den Festsaal im Frankfurter Hof geschlichen, um die Tischordnung für das Festessen zu manipulieren... (wobei wir peinlicherweise erwischt wurden) und jetzt das hier...

Carolin Emcke

Weiterlesen: www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de
siehe auch in unserer Agenda

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Besondere Umstände: Podcast von Antje Schrupp und Benni Bärmann

Besondere Umstände: Podcast von Antje Schrupp und Benni Bärmann

Nr. 24, 2016

«Besondere Umstände» heisst der Podcast von Antje Schrupp und Benni Bärmann. In unregelmässigen Abständen reden die beiden darin über Politik, Internet, Science Fiction, Psychologie, Anarchismus und Kommunismus, Commons und Feminismus und alles mögliche, was ihnen sonst noch  einfällt...

In dieser Folge geht es um:

  • Donald Trump und die Faszination für ihn. Die Frage, ob das ein  Zeichen für das Ende des Patriarchats ist. Und was das mit der Demokratie zu tun hat. Wie man die retten kann. Nicht.
  • Die Reden von Michelle Obama und Carolin Emcke

>> und noch mehr – einfach mal reinhören

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Weitere Folgen: http://besondereumstaende.podcaster.de/

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Genug ist genug!

Genug ist genug!

entdeckt im November 2016

Die Zeit zum Handeln ist endlich gekommen: Überall auf der Welt demonstrieren Frauen gegen Sexismus und für ihre Rechte.

Er habe langsam genug über dieses Thema gelesen, sagte der Redaktor an der Mittagskonferenz: «Sexismus, Aufschrei, Frauenrechte – gibt es nichts Wichtigeres?» Ich verstehe den Einwand. Wer will schon weitere Befindlichkeitsanalysen von Frauen lesen, denen Komplimente in den falschen Hals geraten? Aber man möge verzeihen: Wie wichtig das Thema ist, zeigte sich diese Woche wieder besonders deutlich. Und zwar auf eine Weise, die Hoffnung macht.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Lesung

Marlene Streeruwitz: Yseut

Marlene Streeruwitz: Yseut

Donnerstag, 29. Oktober 2016, 20.00 Uhr, Zürich

Angstszenarien, Rassismus, Bespitzelung: Unerschrocken und sprachlich hellwach wie immer analysiert Marlene Streeruwitz die Verrohung unserer Zeit. Die feministisch orientierte Streeruwitz gilt als eine der politisch engagiertesten deutschsprachigen Gegenwartsautorinnen. Moderation: Gesa Schneider.

Marlene Streeruwitz

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»Feministische Herbstakademie

Sozialismus oder Barbarei – Feministisch eingreifen, jetzt und allerorts.

Sozialismus oder Barbarei – Feministisch eingreifen, jetzt und allerorts.

Freitag–Sonntag, 28.–30. Oktober 2016, Bielefeld

In diesen Zeiten von Aufbruch und Unruhe, in denen „das Alte stirbt und das Neue noch nicht geboren ist“ (Gramsci), in denen also viel zu gewinnen, aber auch alles zu verlieren ist, ist marxistisch-feministisches Eingreifen nötiger denn je: um die Welt in Heimat umzubauen, um von der Reproduktion und menschlichen Bedürfnissen aus zu denken wie Gesellschaft verfasst sein müsste, um also konkrete Utopien zu entwickeln, „worin die freie Entwicklung eines und einer jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (Marx) – und nicht nur für wenige.

Bitte merken Sie sich das Datum vor. Programm und weitere Informationen folgen.

Weitere Informationen & Anmeldung : https://feministische-herbstakademie.mobi

»Veranstaltung

Roni Horn: The Selected Gifts

Roni Horn: The Selected Gifts

Donnerstag, 27. Oktober 2016, 19.00 Uhr, Zürich

Austausch und Diskussion zur Ausstellung: The Selected Gifts, Fondation Beyeler
Anfang Oktober 2016 – Ende Dezember 2017

Wandlungsfähigkeit und Vielfältigkeit von Identität, das Sammeln von Dingen, das Besonderen der Freundschaft, Möglichkeiten von Materialien, Sprache und Bildern.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Konzert

Thee Dead Clodettes

Thee Dead Clodettes

Samstag, 22. Oktober 2016, 22.00 Uhr, Bern

Direkt von der französischen Riviera aber eher im Einklang mit Garage – oder den Lascaux Höhlen – als mit dem Strand, hat dieses Trio ihren ganz eigenen Sound gefunden. Er ist wild, schnörkellos, eingängig und wird euch bestimmt zum Tanzen bringen.

Dieses Konzert findet im Rahmen das Reitschule-Festes statt.

Komplettes Festprogramm: https://frauenraum.ch

»Theater

Die Fremde - ein Medea Projekt

Die Fremde - ein Medea Projekt

11.-26. Oktober 2016, 20.00 Uhr, Zürich

Wer ist Medea? Die stolze, rachsüchtige und exotische Verführerin? Oder das Opfer von Vorurteilen? Die Fremde – Ein Medea Projekt handelt vom Zusammenleben mit Zugewanderten, von den Problemen des Rechts, von der Stellung der Frau. Drei Schauspielerinnen unterschiedlicher Herkunft spüren im Dialog mit einem Chor den Lebensumständen einer Frau nach, die der Liebe wegen ins Land gekommen ist, zwei Kinder zur Welt gebracht hat und jetzt als Verlassene dasteht.

Weitere Informationen: www.maximtheater.ch

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Gender und Parteiensystem. Links-Rechts – das Problem der falschen Fronten

Gender und Parteiensystem. Links-Rechts – das Problem der falschen Fronten

entdeckt im Oktober 2016

Links und rechts: Seit den Zeiten der Französischen Revolution werden so die politischen Kräfte charakterisiert. Die Linke steht für «Fortschritt», was auch immer das bedeuten mag, die Rechte für «Bewahrung», auch wenn darin etwas ganz anderes als das mit dem Begriff Gemeinte zum Ausdruck kommen kann. In den meisten westlichen Demokratien gab es bis vor kurzem zwei dominierende Volksparteien oder zwei Blöcke, die um die politische Macht kämpften und die sich in zumeist unregelmässigen Abständen in der Regierung abwechselten. Diese dokumentieren eine politische Spaltung in der Bevölkerung – die einen zählen sich eher zur Linken, die anderen eher zur Rechten. Der alte Gegensatz zwischen links und rechts: Könnte das nicht auch eine Metapher auf die Opposition der Gatten in der traditionellen Familie sein? Mit dieser Frage hat der Berliner Politologe und Publizist Michael Jäger eine ganz neue Sicht auf das Parteiensystem in der Bundesrepublik Deutschland eröffnet und den Blick für das geweitet, was jenseits dieser Opposition möglich wäre.

Weiterlesen: www.theoriekritik.ch

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Der Lila-Podcast: Ich hab da einen Martin

Der Lila-Podcast: Ich hab da einen Martin

Nr. 59, 2016

Eine Steuererklärung mit dem Stempel «Hab ich selbst gemacht», ein neues Diaphragma, eine Politikerin im Porträt, eine Anleitung für das Selbsteinnähen von Taschen und eine Autobiografie des Scheiterns.

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Burka verbieten – und das Abendland ist gerettet

Burka verbieten – und das Abendland ist gerettet

entdeckt im Oktober 2016

Wer BurkaNiqab als (patriarchale) Zeichen verbietet, muss auch anderes auf den Index setzen. Fragen zu einer symbolischen Debatte.

«Das söttmer verbüüte!» Der Satz kommt uns leicht über die Lippen. Erstaunlich leicht für Angehörige der «freien Welt». Wenn uns etwas nicht passt. E-Bikes auf Wanderwegen. Wenn uns etwas stört. Kreischende Kinder nach Ladenschluss. Oder wenn uns etwas Angst macht. Wölfe. Zum Beispiel.

Manchmal machen (eigentlich) Liberale ernst mit neuen Verboten. Lancieren Volksinitiativen & sammeln Unterschriften. Damit so ein Verbotswunsch Wirklichkeit werde.

Weiterlesen: www.infosperber.ch (Umfangreiches Dossier)

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Shumona Sinha: Kalkutta

Shumona Sinha: Kalkutta

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 19.30 Uhr, Zürich

Die preisgekrönte Autorin von «Erschlagt die Armen!» erzählt in ihrem neuen Roman «Kalkutta» von einer indischen Kindheit und der brutalen politischen Vergangenheit in Westbengalen. Moderation: Sandrine Charlot-Zinsli, deutsche Stimme: Ariela Sarbacher.

Shumona Sinha

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»Veranstaltung

BRUSTkorb – drunter und drüber

BRUSTkorb – drunter und drüber

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 18.30-21.00 Uhr, Zürich

Zuhören, fragen, nachspüren und verstehen. Bei der Feldenkrais-Lektion erfahren Sie die Beweglichkeit vom Brustkorb und die Zusammenhänge mit Atmung, Schultern, Kopf und Becken. Der Input zur Anatomie dient der Vertiefung des Verständnisses der Brustdrüsen.

Weitere Informationen: www.vereinwige.ch

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#happytobleed – Menstruation ist nichts Ekliges

#happytobleed – Menstruation ist nichts Ekliges

entdeckt im Oktober 2016

Mit der Aktion #happytobleed wollen die Aktivistinnen einen Diskurs über den gesellschaftlichen Umgang mit dem weiblichen Körper anregen.

Während der Aktion #happytobleed wurden Brunnen in der Stadt Zürich mit roter Farbe eingefärbt und mit Transparenten und Flugblättern erklärt. Die Aktion soll die Betrachter*innen dazu anregen, den Umgang mit dem (eigenen) weiblichen Körper zu hinterfragen. Es ist höchste Zeit, die weibliche Sexualität und den weiblichen Körper als Selbstverständlichkeit zu etablieren.

#happytobleed

Website: www.aktivistin.ch
In unseren Links stöbern

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BiografiA – Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen

BiografiA – Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen

entdeckt im Oktober 2016

Das vierbändige Lexikon beinhaltet rund 6.500 Biografien österreichischer Frauen bzw. Hinweise auf frauenbiografische Spuren von der RömerInnenzeit bis zur Gegenwart - einschließlich Geburtsjahr 1938 - und ist auf einen Wirkungsbereich in den geografischen Grenzen des heutigen Österreich bezogen. Es zeigt eindrucksvoll das Wirken von Frauen in Politik, Gesellschaft, Kultur und Geschichte, betritt dadurch in vielen Bereichen biografisches Neuland und eröffnet neue Forschungsperspektiven.

Die Konzeption des Lexikons orientiert sich an den theoretischen Überlegungen einer feministischen Biografieforschung, welche es erlaubt, weibliche Lebensläufe in deren genderspezifischer Bedeutung zu reflektieren und zu würdigen.

Website: www.biografia.at
Verlag: www.boehlau-verlag.com

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Porträt: Cindy Sherman

Porträt: Cindy Sherman

entdeckt im Oktober 2016

Cindy Sherman schlüpft für ihre Fotos in immer neue Rollen. Längst ist sie Gegenstand von Doktorarbeiten. Und auch sie selbst hat einige Fragen an sich

An dem kleinen Tisch in Cindy Shermans New Yorker Atelier sitzen ein Dutzend Perückenköpfe und starren uns an. Es ist verlockend, sich Shermans Gesicht als das 13. unter ihnen vorzustellen. Dünn, blass, ohne Make-up, das blonde Haar zurückgebunden, so sitzt die 62-jährige Künstlerin da. Seit vier Jahrzehnten ist sie ihr eigenes Model, ihre eigene leere Leinwand. Sie war Alfred-Hitchcock-Muse und Marilyn Monroe, Leiche am Tatort, zerstückelte Sexpuppe, Republikaner-Gattin und Clown. Sherman ist in ihrem Werk so dezidiert abwesend und präsent zugleich, wie Andy Warhol es war. Sie ist Gegenstand unzähliger Doktorarbeiten in den Gender Studies, zweimal hat sie die USA bei der Biennale in Venedig vertreten, ausgewählte Originale aus den 80ern wurden für vier Millionen Dollar gehandelt.

Cindy Sherman

Weiterlesen: www.freitag.de

»Kino

Looking like my Mother

Looking like my Mother

Donnerstag, 29. September 2016, Kinostart, verschiedene Schweizer Städte

«Ein Film über verschiedene Frauengenerationen in verschiedenen gesellschaftlichen Umfeldern, mit ihren jeweiligen Träumen und Sehnsüchten, konfrontiert mit der Realität des Lebens. Und seiner Endlichkeit.» So beschreibt die Schweizer Regisseurin Dominique Margot ihren Kinodokumentarfilm «Looking like my Mother». Sie schaut zurück in ihre eigene Biographie und stellt sich ihrer Angst, krank zu werden wie ihre Mutter. Sie erzählt von ihrer Ohnmacht als Kind, ihrer Wut als Teenager und ihrem späten Verstehen.

Film-Website: www.lookinglikemymother.com

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Helen Dahm: Figuration und Abstraktion

Helen Dahm: Figuration und Abstraktion

Donnerstag, 29. September 2016, 19.00 Uhr, Zürich

Figuration und Abstraktion

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

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Das ist Vaginaneid

Das ist Vaginaneid

entdeckt im September 2016

Die Autorin Stefanie Sargnagel sieht sich ständig mit männlichem Sexismus konfrontiert. Als Gegenmittel empfiehlt sie eine 90-Prozent-Frauenquote.

Man liebt sie oder man hasst sie. Dazwischen gibt es nichts. Stefanie Sargnagel hat sich mit der Veröffentlichung von zwei Büchern und unzähligen Facebook-Posts eine riesige Fangemeinde geschaffen – aber auch viele Feinde.

Stephanie Sargnagel

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch
Stephanie Sargnagel: Website

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Das Bedingungslose Grundeinkommen

Das Bedingungslose Grundeinkommen

entdeckt im September 2016

Feministische und postpatriarchale Perspektiven

Es ist allerhöchste Zeit, die öffentliche Diskussion über das Thema «Arbeit» voranzutreiben. Arbeit ist dabei mehr als Erwerbsarbeit, Wirtschaft mehr als Zahlen und Bilanzen. Feministische Ökonomiekritik führt diese Debatte seit langem – auch vor dem Hintergrund, dass Menschen in Abhängigkeit voneinander leben und für ein gutes Leben die soziale Garantie einer ausreichenden Absicherung der Existenz und Ermöglichung der gesellschaftlichen Teilhabe brauchen. Das Bedingungslose Grundeinkommen kann ein Schritt in die richtige Richtung sein – allerdings nur, wenn feministische und postpatriarchale Perspektiven mitgedacht werden: Das Grundeinkommen muss eingebettet sein in ein auf Care zentriertes ökonomisches Konzept.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Buch kaufen: www.ulrike-helmer-verlag.de
Antje Schrupp: Website
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Der Weg nach oben fängt am Küchentisch an

Der Weg nach oben fängt am Küchentisch an

entdeckt im September 2016

Frauen in Führungspositionen wurden häufig von ihrem Vater und ihrer Familie gefördert. Strategisch gingen sie nicht vor.

Man zählt heute weltweit etwa 20 weibliche Staatsoberhäupter. «Gibt es abseits aller kulturellen und politischen Unterschiede etwas, das diese Frauen gemeinsam haben?» Dieser Frage ist die Journalistin Sharmilla Ganesan im «Atlantic» nachgegangen.

Weiterlesen: www.infosperber.ch
Sharmilla Ganesan: Website

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Der Lila-Podcast: Die Medien, das Netz, das Wissen und das Private

Der Lila-Podcast: Die Medien, das Netz, das Wissen und das Private

Nr. 58, 2016

In dieser Folge sprechen Barbara und Katrin über die Zukunft der Qualitätsmedien im Umbruch des Digitalen und wie man aus der Clickbait-Falle kommen könnte, über Bezahlmodelle, Nischeninhalte und Schutz des Privaten.

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»Manifesta

Georgia Sagri

Georgia Sagri

11. Juni–18. September 2016, Zürich

Zwei identische Ausfertigungen der Installation von Georgia Sagri werden im Löwenbräukunst und in der Bank Julius Bär gezeigt.

Die Beschäftigung mit der Konstruktion von Identität ist für Sagri zentral. «Stelle ich berufliche Stereotypen nicht infrage», so die Künstlerin, «stimme ich stillschweigend der Annahme zu, dass jede soziale Position auf Überleben, Macht, Geld und Kontrolle basiert.» Für die Künstlerin dagegen liegen unsere eigentlichen «Währungen» in Verhaltensweisen und Gesten, und so beschreibt sie ihre eigene künstlerische Praxis als ein «Abenteuer des Verhaltens».

Weitere Informationen: http://m11.manifesta.org

»Symposium

70. Geburtstag von Elisabeth Joris

70. Geburtstag von Elisabeth Joris

Mittwoch, 14. September 2016, Bern

Symposium zum 70. Geburtstag von Elisabeth Joris und zum dreissigjährigen Erscheinen des Buches «Frauengeschichte(n)» statt. Der Anlass wird von Caroline Arni und Patricia Purtschert organisiert.

Bitte merken Sie sich das Datum vor. Programm und weitere Informationen folgen.

Weitere Informationen: www.izfg.unibe.ch

»Demo

Rentenabbau stoppen – AHV stärken!

Rentenabbau stoppen – AHV stärken!

Samstag, 10. September 2017, 13.30 Uhr, Bern

Demo mit Frauenblock

Die Pensionskassen-Renten sinken. Und auch die AHV hinkt immer mehr den Löhnen hinterher. Auf der anderen Seite steigen Mieten und Krankenkassenprämien. Heute gehen zwei Drittel einer AHV-Maximalrente für die Miete drauf. Vor 40 Jahren war es nur die Hälfte. AHV und Pensionskasse reichen vielen nicht mehr für ein anständiges Leben. Darum braucht es eine Verbesserung der AHV-Renten. Am 10. September fordern wir in Bern: 10 Prozent höhere AHV-Renten für alle!

AHV Demo 2016

Weitere Informationen: www.sgb.ch

»Buchvernissage

Mascha Madörin: Quer denken

Mascha Madörin: Quer denken

Dienstag, 30. August 2016, 19.00 Uhr, Zürich

Der Neoliberalismus ist vor etlichen Jahren totgesagt worden. Aber er lebt und wirkt weiter. Verheerender denn je. Was sind die Alternativen? Wie können linke, feministische Wirtschaftspolitiken in Umbruchzeiten aussehen? Darüber diskutieren die Ökonomin Mascha Madörin mit Annette Hug (freie Autorin und Ex-Gewerkschaftssekretärin) und Res Strehle (Ökonom und Publizist).

An der Veranstaltung wird auch das neue Buch Quer denken: Mascha Madörin vorgestellt. Ein Lesebuch mit und über die herausragende Wissenschaftlerin und Aktivistin.

Mascha Madörin

Weitere Informationen: www.spheres.cc
Website Mascha Madörin: www.maschamadoerin.ch
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»Lesen

Für Bank-Überfälle ist der Niqab ziemlich unpraktisch

Für Bank-Überfälle ist der Niqab ziemlich unpraktisch

entdeckt im August 2016

Frauenrechtlerin, Ex-Bezirksbürgermeister, migrationspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Verkehrsstaatssekretärin, Wolfgang Bosbach, Promi-Luder, Terror-Experte, Vorsitzender der Senioren-Union, Bundespräsident, Chef der Polizeigewerkschaft… In der Debatte um ein Verbot islamischer Gesichtsschleier hat sich in den letzten Wochen so ziemlich jeder mit Meinung zum Thema zu Wort gemeldet. Nur eine Gruppe wird in der Debatte um Musliminnen mit Gesichtsschleier kaum gehört: Musliminnen mit Gesichtsschleier. Wir haben mit der 25-jährigen Leyla Aysha Yildiz aus Frankfurt am Main gesprochen.

Weitere Informationen: www.heise.de

»Lesen

Die Welt ist im Dorf

Die Welt ist im Dorf

entdeckt im August 2016

Indien: Wie die digitale Revolution einer Frauenzeitung hilft, Geschlechterverhältnisse zu ändern

Meera musste sich einiges von den Familienmitgliedern anhören, als sie am ersten Tag in ihrem neuen Job nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause kam. «Was für eine Arbeit ist das denn, bei der du so lange unterwegs bist? Du kannst da nicht arbeiten! Sag ihnen, dass du morgen nicht mehr kommst. Was sollen die Leute im Dorf denken, wenn sie mitkriegen, dass du so spät noch alleine draußen bist?»

Weiterlesen: www.freitag.de

»Theater

Clean City

Clean City

25.-27. August 2016, Zürich

Die rechtsextreme Partei Goldene Morgenröte will Griechenland von den Migranten «säubern». Im Gegenzug zu dieser Rhetorik fragen die beiden griechischen Regisseure Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris: «Wer putzt eigentlich in diesem Land?» In ihrem Dok­-Theater kommen fünf Frauen unterschiedlichen Alters zu Wort, die es als Migrantinnen aus Südafrika, Bulgarien, Russland, den Philippinen und Albanien nach Griechenland verschlagen hat und die dort als Putzfrau ihr Glück versuchen. Mit Witz und Chuzpe berichten die fünf, was es heisst, in Griechenland sauber zu machen.

Clear City

Weitere Informationen: www.theaterspektakel.ch

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Eine feministische Ökonomie geht über die Gleichheit zwischen Frauen und Männern hinaus

Eine feministische Ökonomie geht über die Gleichheit zwischen Frauen und Männern hinaus

entdeckt im August 2016

Die chilenisch-katalanische Feministin und Ökonomin Cristina Carrasco Bengoa ist der Ansicht, dass die Ökonomie diejenige Disziplin ist, die sich am hartnäckigsten gegen Veränderungen wehrt. Ihre Arbeit an der Fakultät für Wirtschaftstheorie an der Universität in Barcelona hat wichtige Beiträge zur feministischen Ökonomie hervorgebracht. Ihre Fakultät ist Teil eines Masterstudiengangs zur Geschlechterforschung und hat vor kurzem ein Doktorat erhalten. Derzeit werden verschiedene Studiengänge überarbeitet, um künftig auch Alternativen zum Kapitalismus in Lehre und Forschung miteinzubeziehen.

Cristina Carrasco

Weiterlesen: http://sozialismus.ch

»Theater

La même

La même

25.-27. August 2016, Zürich

Was passiert mit mir, wenn ich den Schleier trage? Bin ich eine andere? Wie werde ich wahrgenommen? Diesen Fragen gehen die beiden Tänzerinnen in ihrem Duo nach. Wichtige Inspiration war eine Bildserie über verschleierte Frauen der Fotografin Boushra Almutawakel. Ihre Porträts zeigen die Verschleierung in ihrer ganzen Bandbreite: vom selbstbewussten Ausdruck einer religiösen Identität bis zur Auslöschung der Frau als Individuum. Innerhalb dieser Spannweite bewegt sich auch die Performance «La même».

Clear City

Weitere Informationen: www.theaterspektakel.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Kulturelle Aneignung – Alien-DNA in Hillary Clintons Genom gefunden!!

Der Lila-Podcast: Kulturelle Aneignung – Alien-DNA in Hillary Clintons Genom gefunden!!

Nr. 57, 2016

Was ist kulturelle Aneignung (und was nicht)? Wie kann feministische Arbeit funktionieren (und wie nicht)? Wie funktioniert das “System Trump” (und wie nicht)? Und warum wir an eine bessere Welt glauben.

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»Theater

Züri hornt

Züri hornt

Samstag, 20. August 2016, 15.20-00.30 Uhr, Zürich

Konzertstafette mit Zürcher Frauenbands

Sechs Zürcher Frauenbands treten an zu einer Konzertstaffette auf dem Festivalgelände. Während sechs Stunden gibts sechs Konzerte à sechzig Minuten. Mit von der Partie sind:

Steiner & Madlaina Fatima Dunn Anna Kaenzig Steiner & Madlaina anaheim Nadja Zela Marena Whitcher

Weitere Informationen: www.theaterspektakel.ch

»Lesen

Serie «Hass im Netz»: Mediale Gegenstimmen sind wichtig

Serie «Hass im Netz»: Mediale Gegenstimmen sind wichtig

entdeckt im August 2016

Sibel Arslan begegnet Hass und Häme im Netz mit Gelassenheit. Ihre Energie steckt sie lieber in ihre politische Arbeit.

Als Sibel Arslan Anfang März am Rednerpult im Nationalratssaal steht, ist sie nervös. Es ist die zweite Session der grünen Nationalrätin aus Basel. Die Abläufe, die 199 KollegInnen, die nationale Politbühne – all das ist immer noch ziemlich neu für Arslan. Sie gerät nach einer Zwischenfrage ins Stocken, hat plötzlich einen Zahlensalat im Kopf und verliert den Faden. Es ist ein unglücklicher Auftritt, das weiss sie selbst. Als Tage später im Netz ein Videoclip ihres Votums auftaucht und bald auch diverse Medien nachziehen, quellen die Kommentarspalten rasch über vor Häme, oft verbunden mit Rassismus.

Weiterlesen: www.woz.ch

»Freilichttheater

Es gibt mich nur im Spiegelbild

Es gibt mich nur im Spiegelbild

19. August–10.September 2016, Schöftland

Der Gemeinnützige Frauenverein Schöftland feiert im Jahr 2016 seinen 111. Geburtstag. Deshalb gedenken wir Frauen mit wegweisenden Ideen. Dazu gehört auch Julie von May von Rued. Sie hat vor mehr als 111 Jahren im Ruedertal und in Schöftland gelebt und forderte 1871 in einem Schreiben an den damaligen Bundesrat die Gleichstellung der Frauen in rechtlichen Belangen.

Julie von May von Rued

Weitere Informationen:

»Audio

Der Lila-Podcast: Zwischen Killerspielen und Care

Der Lila-Podcast: Zwischen Killerspielen und Care

Nr. 56, 2016

München. Amok. Terror. – Barbara lebt in München und die Ereignisse kommen ihr nah und gehen ihr nach. Wir denken über die Medienberichterstattung nach, über Männlichkeitskonzepte, Killerspiele, Sexismus und Care.

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»neuer Link

Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch

Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch

entdeckt im Juli 2016

Das Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch (MUVS) in Wien wurde im Jahr 2003 von Dr. Christian Fiala, Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Berufserfahrung in Frankreich, Asien (Thailand), Afrika (Uganda, Tansania, Malawi) und Österreich gegründet. Über seine Beweggründe meint er: «Als Arzt kann ich nur eine begrenzte Anzahl von Menschen über ihre Fruchtbarkeit aufklären und wie sie damit bestmöglich umgehen. Als Wissenschaftler und Vortragender sind es schon mehr Menschen. Aber erst mit einem Museum gelingt es, das Wissen über verlässliche Verhütung und über einen medizinisch sicheren Schwangerschaftsabbruch in die ganze Welt hinauszutragen.»

Weiterlesen: http://de.muvs.org
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»Lesen

Machen Medikamente, welche die Blutfette senken, sog. Statine, Frauen aggressiv?

Machen Medikamente, welche die Blutfette senken, sog. Statine, Frauen aggressiv?

Hinweis vom Juli 2016

Eine Studie mit 1000 Menschen, welche sich bei knapp 700 Männern und etwas mehr als 300 Frauen neben den gewünschten direkten Auswirkungen der Substanzen auf den Fettstoffwechsel auch für Nebenwirkungen interessierte, brachte Erstaunliches zu Tage. Während Statine die Aggression bei Männern tendenziell senkten, erhöhten diese Substanzen die Aggression bei Frauen, die sich in der Menopause befanden. Der Effekt war am deutlichsten bei Männern und Frauen mit einem niedrigen Ausmass an aggressivem Verhalten zu Beginn der Studie. Die Studie ist sicher mit Vorsicht zu geniessen. Es ist immer wieder verblüffend, wie lange es dauert, bis Hinweise, Beobachtungen und Eindrücke von Personen die verschreiben und solchen Personen, die die Medikamente einnehmen, naturwissenschaftlich bewiesen werden. Eintrag im Blog von Prof. H. Schatz am 8. Juli 2015.

Weiterlesen: http://blog.endokrinologie.net/

»Openair Literatur Festival

Ayelet Gundar-Goshen: Löwen wecken

Ayelet Gundar-Goshen: Löwen wecken

Dienstag, 7. Juli 2016, 20.00 Uhr, Zürich

Ein Neurochirurg überfährt einen illegalen Einwanderer. Es gibt keine Zeugen, und der Mann wird ohnehin sterben - warum also die Karriere gefährden und den Unfall melden? Doch tags darauf steht die Frau des Opfers vor der Haustür des Arztes und macht ihm einen Vorschlag, der sein geordnetes Leben komplett aus der Bahn wirft. Wie hätte man selbst in einer solchen Situation gehandelt? Diese Frage schwebt über dem Roman, der die Grenzen zwischen Liebe und Hass, Schuld und Vergebung und Gut und Böse meisterhaft auslotet.

Tickets Festival: www.kaufleuten.ch
Buch kaufen: https://keinundaber.ch

»Openair Literatur Festival

Lesung - Shumona Sinha: Erschlagt die Armen!

Lesung - Shumona Sinha: Erschlagt die Armen!

Dienstag, 12. Juli 2016, 21.30 Uhr, Zürich

«Der verstörendste Roman des Jahres: Shumona Sinha schildert in «Erschlagt die Armen!» auf drastische Art und Weise die Unaushaltbarkeit des europäischen Asylsystems. Für die Autorin hatte das Buch ernste Konsequenzen.»

Die Lesung findet im Rahmen des Openair Festivals statt.

Tickets Festival: http://literaturhaus.ch
Buch kaufen: www.edition-nautilus.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Ich will es so

Der Lila-Podcast: Ich will es so

Nr. 55, 2016

Der Freitagmorgen beginnt mit der Nachricht: Brexit! Susanne und Katrin beleuchten die Nachricht, sprechen über Politik und Visionen, über Vereinbarkeit und Arbeitsteilung und am Ende über Malcolm Gladwell, der wieder mehr «richtig» und «falsch» will.

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»Unterschreiben

Offener Brief an Bundesrat Berset

Offener Brief an Bundesrat Berset

entdeckt im Juli 2016

Sehr geehrter Herr Bundesrat Berset
Sehr geehrte Damen und Herren BundesrätInnen

Am 16.03.2016 haben Sie informiert, dass der Bundesrat entschieden hat, die Prioritätenordnung für die Vergabe von Finanzhilfen an Beratungsstellen nach Art. 15 des Gleichstellungsgesetzes zu ändern.

Die Änderung besteht darin, die Finanzhilfen für die Beratungsstellen ab 2019 zu streichen, wobei für das nächste Jahr eine Kürzung von 25% und für das Jahr 2018 eine Kürzung von 50% vorgesehen ist. Von dieser Änderung betroffen sind elf regionale Beratungsstellen in allen Landesteilen.

Wir sind empört über diesen Entscheid und über das Vorgehen.

Weiterlesen: https://art15.plusplus.ch

»In eigener Sache

Neues Mitglied: IG Frau und Museum

Neues Mitglied: IG Frau und Museum

Juli 2016

Wir freuen uns, ein neues Mitglied in unserem Verein begrüssen zu dürfen! Mit der «IG Frau und Museum» stösst eine weitere engagierte Frauengruppe zu uns, die feministische Anliegen unterstützt und das vielfältige Wirken von Frauen und Frauengruppen in der Schweiz widerspiegelt.

Die IG Frau und Musem hat zum Ziel, weibliche Lebensentwürfe sichtbar zu machen und damit der Geschichte aus der Perspektive der Frau zu mehr Beachtung und Anerkennung zu verhelfen. Sie will die Wahrnehmung für das Genderverhältnis in Politik und Gesellschaft schärfen und stellt es öffentlich zur Diskussion.

Weiterlesen: www.ig-frauenmuseum.ch

Wir, der Verein femit.ch ist überzeugt, dass es nach wie vor eine feministische Bewegung braucht. Sind Sie auch dieser Meinung? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

»Inserat

Büro zu mieten

Büro zu mieten

ab Juli 2016

Wir suchen ab dem 1. Juli 2016 eine neue Mieterin für ein 19.1 m2 (genügend Platz für ca. 3 Arbeitsplätze) grosses Büro in unserer Liegenschaft an der Bremgartnerstrasse 18 in 8003 Zürich.

Weitere Informationen, Grundriss: Inserat (pdf, 1 S.)

»Nachruf

Anne-Marie Rey 1937-2016, Frauenrechtlerin

Anne-Marie Rey 1937-2016, Frauenrechtlerin

3. Juli 2016

Erst im Jahr 2002 wurde in der Schweiz die Fristenlösung eingeführt – rund 25 Jahre später als in Österreich und Deutschland. Im Gegensatz zu Österreich wird der Schwangerschaftsabbruch allerdings von der Krankenkasse bezahlt. Dass die Fristenlösung überhaupt in der Schweiz eingeführt wurde, ist maßgeblich Anne-Marie Rey zu verdanken: Ihr Vater war selbst Frauenarzt, der wegen illegaler Abtreibungen zweimal verurteilt wurde. Er nahm auch bei ihr einen Schwangerschaftsabbruch vor, als sie viel zu früh ungewollt schwanger wurde. Ihre Verzweiflung, Ohnmacht, Wut über die ungewollte Schwangerschaft und das Ringen um die Freigabe des Schwangerschaftsabbruches beschrieb sie 2007 in ihrem Buch «Die Erzengelmacherin». Dieser Titel war ursprünglich der geringschätzige Kommentar eines konservativen Nationalrat-Abgeordneten über Reys Arbeit. Rey studierte an der Dolmetscherschule der Universität Genf und absolvierte eine Tanzausbildung. 1971 gründete sie das Komitee, das die Eidgenössische Volksinitiative «für Straflosigkeit der Schwangerschaftsunterbrechung» lancierte, 1973 war sie Mitbegründerin der Schweizerischen Vereinigung für Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs (SVSS). Es dauerte drei Jahrzehnte und vier Abstimmungskämpfe, bis der Abbruch bis zur zwölften Woche straffrei wurde. Doch bei Frauenfragen, erkannte Rey, könne man nie davon ausgehen, dass einmal errungene Rechte für immer gelten. Im Jahr 2014 wollte die Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» den Schwangerschaftsabbruch aus der Grundversicherung der Krankenkassen streichen: Wer abtreibt, sollte die Kosten selber tragen. Die Initiative wurde deutlich abgelehnt. Anne-Marie Rey sah die Möglichkeit zum Schwangerschaftsabbruch als wichtigen Schritt zur Gleichberechtigung der Frauen an: «Solange Frauen nicht frei über die Mutterschaft entscheiden können, so lange bleibt die Gleichberechtigung der Geschlechter ein Traum.» Dank der Arbeit von Anne-Marie Rey und ihren MitkämpferInnen gehört die Schweiz heute zu den Ländern mit den niedrigsten Abtreibungsraten: Nur 1 von 10 Schwangerschaften wird abgebrochen; in den 60er-Jahren war es noch jede dritte, pro Jahr insgesamt rund 50.000. Ihre jahrzehntelange intensive Lobbyarbeit erledigte sie neben ihrem Beruf als Übersetzerin, Haushalt und drei Kindern.

Anne-Marie Rey

Quelle: Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch

Weiterlesen: Nachruf in der NZZ am Sonntag (pdf)

»Kino & Diskussion

La belle Saison

La belle Saison

Sonntag, 3. Juli 2016, 18.30 Uhr, Zürich

Sexismus und Homophobie sind vorbei! Wofür kämpfen wir noch?

Frankreich, 70er Jahre, Carole und Delphine kämpfen für Frauenrechte und müssen ihre Liebe verbergen. Ein wunderschöner Film über Rechte, Pflichten und Freiheit.

Wie sieht die Situation von lesbischen Frauen heute in der Schweiz aus? Wie setzen sich heutige Feministinnen und LGBT-Organisationen für Gleichstellung ein?

Weitere Informationen: www.facebook.com

»Audio

Der Lila-Podcast: Gina-Lisa, Brock und Dolly

Der Lila-Podcast: Gina-Lisa, Brock und Dolly

Nr. 54, 2016

In dieser Folge mussten wir mit einigen Unwegsamkeiten kämpfen, weswegen sie einerseits zusammengeschnipselt wirken könnte (denn das ist sie) und andererseits etwas veraltet (denn es lag eine volle Arbeitswoche dazwischen). Aber es ist brisant! Wichtige Themen! Viel Wut!

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»Veranstaltung

Ein Ort zum Arbeiten – Fondazione Casa Atelier Bedigliora

Ein Ort zum Arbeiten – Fondazione Casa Atelier Bedigliora

Donnerstag, 30. Juni 2016, ab 18.30 Uhr, Zürich

Gespräch mit Anna Barbara Züst

Website: «Die Fondazione Casa Atelier Bedigliora stellt kulturschaffenden Frauen über 50 für eine bestimmte Zeit einen Raum zum Arbeiten und Wohnen zur Verfügung, in einem Haus in Bedigliora im Tessin (Nähe Lugano). Die Stiftung wurde 2001 von der Künstlerin Anna-Maria Bauer und der Psychoanalytikerin Anna Barbara Züst gegründet. Ihre Stiftungsidee basiert auf der Überzeugung, dass Kulturschaffende zur Entwicklung ihrer Arbeit manchmal Räume brauchen, die ausserhalb ihrer alltäglich Umgebung und sozialen Einbindung liegen.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch
Stiftung: www.fcab.ch

»Informieren

Gentest

Gentest

entdeckt im Juli 2016

Sind Sie schwanger und haben Fragen zur genetischen Untersuchung Ihres ungeborenen Kindes? Oder wurden Sie bereits mit Testresultaten konfrontiert, die Sie unsicher machen? Wenden Sie sich an eine der unabhängigen Beratungsstellen!

Das Angebot an genetischen Untersuchungen wird immer unüberschaubarer. Neu sind auch in Schweizer Apotheken, Drogerien, Fitnesszentren und weiteren Einrichtungen Gentests käuflich zu erwerben. Für die Käuferin oder den Käufer sind kaum neutrale Informationen zu den verschiedenen Tests erhältlich, die notwendige Beratung fehlt.

Aus diesem Grund hat der Verein biorespect eine Informationsplattform lanciert. Sie bietet einen Überblick über die verschiedenen Testbereiche und zeigt die kritischen Punkte auf. Die Webseite soll interessierte Menschen dabei unterstützen, sich im Wirrwarr der Gentestangebote zurechtzufinden sowie Sinn und Nutzen kritisch zu hinterfragen.

Weiterlesen: www.gen-test.info

»Lesen

Jo Cox: Worüber niemand spricht

Jo Cox: Worüber niemand spricht

entdeckt im Juni 2016

Die ermordete britische Parlamentarierin war Feministin; die Person, die ihr das Leben nahm, ein Mann

Helen Joanne Cox, geborene Leadbeater, war Ehefrau, Mutter von zwei Kindern (3 und 5), Sozialistin und Feministin, setzte sich aktiv für Flüchtlinge, für eine multikulturelle Gesellschaft und den Verbleib Großbritanniens in der EU ein. Sie war Tochter einer Schulsekretärin und eines Fabrikarbeiters, die erste ihrer Familie, die einen Uniabschluss machte. Neben ihrer Abgeordnetentätigkeit war sie die Vorsitzende des Frauennetzwerks der Labour-Party.

Weiterlesen: www.heise.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Transmissionen

Der Lila-Podcast: Transmissionen

Nr. 53, 2016

Susanne und Katrin sprechen über geschlechtergerechte Sprache, Transgender, «männliche» und «weibliche» Kompetenzzuschreibungen, Testosteron und tolle Literatinnen.

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»Empowerment Day

Gleichstellung im Schweizer Musikbusiness

Gleichstellung im Schweizer Musikbusiness

Samstag–Sonntag, 18.–19. Juni 2016, Bern

Warum stellen Frauen in der populären Musik immer noch eine deutliche Minderheit dar?

Jährlich setzen sich im Juni professionelle Berufsschaffende aus dem Schweizer Musikbusiness – auch Vertretungen aus Veranstaltungstechnik, Wirtschaft, Politik und Bildung – mit der Präsenz, dem Status und dem Anteil der Frauen und Männer in der Schweizer Jazz und Pop-Musikszene auseinander.

Weitere Informationen: www.empowermentday.ch
«Helvetia rockt» neu in unserer Sammlung > in unseren Links stöbern

»Internationale Tagung

50 Jahre Frauenstimmrecht Basel-Stadt

50 Jahre Frauenstimmrecht Basel-Stadt

Freitag–Samstag, 17.–18. Juni 2016, Basel

Das Zentrum Gender Studies und das Departement Geschichte der Universität Basel organisieren zusammen mit der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung SGGF anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Einführung des Frauenstimmrechts im Kanton Basel-Stadt eine internationale wissenschaftliche Tagung unter der Leitung von Prof. Dr. Caroline Arni und Prof. Dr. Andrea Maihofer. Ausgehend von der Einführung des Frauenstimmrechts in Basel und der Schweiz werden Fragen zu Frauenrechten, Menschenrechten und Demokratie diskutiert.

Weitere Informationen: https://genderstudies.unibas.ch

»Veranstaltung

Hanna Gagel: So viel Energie

Hanna Gagel: So viel Energie

Donnerstag, 16. Juni 2016, ab 18.30 Uhr, Zürich

Georgia O'Keefe malt mit fast 80 Jahren ihr grösstes Gemälde, Käthe Kollwitz entwirft ihre berühmte «Pietà» mit 70 Jahren und Louise Bourgeois ist bereits 88 Jahre, als ihre gigantische Installation «Maman» in der Londoner Tate Modern für Furore sorgt.

Die Kunstwissenschaftlerin Hanna Gagel beleuchtet das Phänomen der späten Schaffenskraft von Frauen. Ihr Buch, das bereits in der 4. Auflage erschien, ist ein inspirierendes Gegenmittel zum aktuellen Jugendwahn. «Ein Plädoyer für die Kraft des Alters, ein beeindruckendes Buch über die ungeheure Vitalität dieser Frauen, die nach Lebenskrisen... zu sich selbst und zu ihrer Kunst finden.»(art)

Vortrag mit Lichtbildern und Diskussion am 16. Juni ab 18.30 Uhr im RotenRaum von Frauen im Zentrum AG, an der B18.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Aktionstag

Wir wollen den ganzen Kuchen – Lohnkontrollen jetzt!

Wir wollen den ganzen Kuchen – Lohnkontrollen jetzt!

Dienstag, 14. Juni 2016, in der ganzen Schweiz

Immer noch verdienen Frauen 15 Prozent weniger als Männer. Fast die Hälfte dieses Lohnunterschieds ist diskriminierend. Jetzt gibt es endlich einen Gesetzesentwurf, der die Arbeitgeber zur Überprüfung ihrer Löhne verpflichtet. Aber die Politik zaudert und die Arbeitgeber laufen dagegen Sturm.

Weitere Informationen: www.sgb.ch

»Multimedia

gleichstellen.ch

gleichstellen.ch

entdeckt im Juni 2016

Bei der Gleichstellung von Frau und Mann in der Schweizer Wirtschaft besteht noch immer grosser Handlungsbedarf. Neue Visionen von verschiedenen AkteurInnen sind gefragt! Das Wissenschaftskommunikationsprojekt gleichstellen.ch regt basierend auf sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen dazu an. Wir zeigen Mechanismen auf, wie geschlechtsspezifische Ungleichheiten reproduziert werden und fördern durch verschiedene Kommunikationsmittel einen interaktiven Dialog mit der Öffentlichkeit. Ein Film, Workshops und eine E-Learning Box stehen hier kostenlos einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Weiterlesen: www.gleichstellen.ch
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»Lesen

Endlich eine Frau an der Spitze der USA

Endlich eine Frau an der Spitze der USA

entdeckt im Juni 2016

Unkritische Reaktionen auf Hillary Clinton als demokratische Präsidentschaftskandidatin

In den USA gab es bisher nur einmal eine Kandidatin für die Präsidentschaft. Der Ruf nach mehr Frauen in Spitzenpositionen, auch in der Politik, in den USA wird seit Jahren lauter, eine Buddy-Mentalität der gut situierten weißen Männer wird kritisiert. Eine Frau im Oval Office wird daher schon in Bezug auf seine Symbolkraft von vielen Medien befürwortet.

Weiterlesen: www.heise.de

»Jahrestagung

NGO-Koordination post Beijing Schweiz

NGO-Koordination post Beijing Schweiz

Samstag, 11. Juni 2016, 12.15–16.45 Uhr, Bern

Ans Licht mit dem Schattenbericht der Schweiz!

In Bern wird am 11. Juni 2016 darüber diskutiert, wie die Empfehlungen des CEDAW-Ausschuss zur Umsetzung der UNO-Frauenkonvention durch die verschiedene Akteure in der Schweiz wahrgenommen werden.

Weitere Informationen: www.postbeijing.ch

»Lesen

«Unrealistisches» Körperbild – London verbietet Werbeplakat

«Unrealistisches» Körperbild – London verbietet Werbeplakat

entdeckt im Juni 2016

«Ist dein Körper bereit für den Strand?», fragt das knallgelbe Werbeplakat von Protein World. Dazu posiert eine schlanke, durchtrainierte Frau im Bikini. Für Londons Bürgermeister Sadiq Khan ist klar: Diese Werbung vermittelt ein «ungesundes» und «unrealistisches Körperbild». Ab nächstem Monat sind die Plakate deshalb in den meisten öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt verboten.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Film

Nu Guo – Im Namen der Mutter

Nu Guo – Im Namen der Mutter

Donnerstag, 9. Juni 2016, 19.00 Uhr, St. Gallen

Die Mosuo, eine ethnische Minderheit von etwa 40.000 Menschen, leben in verschiedenen Dörfern rund um den Lugusee in der chinesischen Provinz Yunnan. Es ist eine egalitäre Gesellschaft. Die matrilineare Familie wird von der Dabu geführt und alle ihre Nachkommen tragen ihren Namen. Francesca Rosati Freeman hat diese Form des Zusammenlebens dokumentiert. Für die Präsentation im Frauenpavillon wurde eigens eine deutsche Fassung erstellt.

Justine Mbabazi

Weitere Informationen: www.matriarchiv.ch

»Abstimmung 5. Juni 2016

NEIN zu einem Fortpflanzungsmedizingesetz ohne Schranken!

NEIN zu einem Fortpflanzungsmedizingesetz ohne Schranken!

Sonntag, 5. Juni 2016

Vielfalt statt Selektion

Das revidierte Fortpflanzungsmedizingesetz lässt eine fast schrankenlose Anwendung der Präimplantationsdiagnostik zu. Die genetische Untersuchung von Embryonen soll dann ohne weitere Voraussetzungen möglich sein. Wir weisen das Gesetz zurück und fordern eine klare Begrenzung für diese ethisch fragwürdige Anwendung.

Weitere Informationen: www.vielfalt-statt-selektion.ch

»Veranstaltung

Feministische Diskussionstage

Feministische Diskussionstage

Samstag–Sonntag, 4.-5. Juni 2016, Bern

Die Feministische Diskussionstage Bern gehen in die zweite Runde! Nach dem letztjährigen Erfolg widmen wir uns dieses Mal der Diskussion rund um die Arbeit: Was genau ist (Care) Arbeit? Wie ist diese Arbeit aufgeteilt? Und wieso? Welche Probleme gibt es in diesem Zusammenhang und wie können wir die angehen?

Weitere Informationen: http://fedita.ch/

»Veranstaltung

Prekarität, geschlechtsspezifisch: Beispiel Detailhandel

Prekarität, geschlechtsspezifisch: Beispiel Detailhandel

Dienstag, 31. Mai 2016, 18-20 Uhr, Zürich

Eine Begleitveranstaltung zum Lohnmobil auf dem Hechtplatz organisiert von der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich

Michèle Amacker beleuchtet Lohnfragen am Beispiel von armen oder armutsnahen Haushalten in der urbanen Schweiz. Konkret untersucht sie den Detailhandel. Fast 70% der hier Beschäftigten sind Frauen.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch
Wohnmobil: www.stadt-zuerich.ch

»Lesen

Der grosse Unterschied

Der grosse Unterschied

entdeckt im Mai 2016

Sieben Frauen von verschiedenen Kontinenten erklären, warum Feminismus kein westliches Projekt ist

Faheema Eissar, 26, arbeitet für ein Projekt der Vereinten Nationen in Kabul

Faheema Eissar

Das Leben hier ist für Frauen sehr gefährlich und oft erniedrigend. Viele haben sich daran gewöhnt – ich nicht. Ich habe mich entschieden, hier zu leben und dafür zu kämpfen, dass Frauen ihre eigenen Entscheidungen treffen können. Schon dass ich hier bin und ein anderes Bild zeige als die Frauen, die von Kopf bis Fuß in einer blauen Burka stecken, macht einen Unterschied. Je mehr wir andere Bilder sehen, umso normaler werden sie sein.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Lesen

Gleichstellungsgesetz

Gleichstellungsgesetz

entdeckt im Mai 2016

Das Gleichstellungsgesetz ist am 1. Juli 1996 in Kraft getreten. Seit 15 Jahren werden unter www.gleichstellungsgesetz.ch Entscheide zu Diskriminie­rungen im Erwerbsleben veröffentlicht. Die vom Europarat als good practice ausgezeich­nete Datenbank enthält mittlerweile über 700 Fälle der Schlichtungsstellen und Gerichte der deutschsprachigen Schweiz.

Weiterlesen: www.gleichstellungsgesetz.ch/
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»Audio

Der Lila-Podcast: Die besten Pornos laufen in unserem Kopfkino

Der Lila-Podcast: Die besten Pornos laufen in unserem Kopfkino

Nr. 52, 2016

Alles beginnt, damit, dass Katrin von der re:publica erzählen will und von Theresa Lachner, die nicht nur ihr Blog «Lvstprinzip» dort in einem Talk vorstellte, sondern auch Einblicke in das zarte Pflänzchen der deutschen Sexblogger-Szene gab.

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»Somazzi-Preis 2016

Tove Soiland

Tove Soiland

Samstag, 28. Mai 2016, 12.15 Uhr, Bern

Tove Soiland gehört zu den bedeutenden feministischen Wissenschafterinnen in der Schweiz. Beharrlich und konsequent treibt sie die theoretische Fundierung des Feminismus weiter. Schwerpunkte sind die Auseinandersetzung mit dem Neoliberalismus, dem Marxismus und der Psychoanalyse.

Tove Soiland

Weitere Informationen: www.gendercampus.ch (pdf)

»Veranstaltung

Pippilotti Rist

Pippilotti Rist

Donnerstag, 26. Mai 2016, ab 18.30 Uhr, Zürich

Verzauberung auf Zeit

zur Arbeit von Pippilotti Rist

Die Ausstellung von Pippilotti Rist im Kunsthaus ist  am 8.5.16 zu Ende gegangen. Im Rahmen des Roten Palavers bieten «Frauen im Zentrum» die Möglichkeit zu einem nach_denklichen Austausch.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Feministische Dialoge 2016

Geburtshilfe weg

Geburtshilfe weg

Dienstag, 24. Mai 2016, 19.15 Uhr, Bern

Unsinnige Regeln behindern neue, zweckdienliche Lösungen

Vor einem Jahr haben wir vom Debattierclub mit Spitalkämpferinnen der Talschaften Simmental-Saanenland über Auswirkungen der «wettbewerbs- und marktorientierten» Gesundheitspolitik am Beispiel der geburtshilflichen Grundversorgung diskutiert. Gegen den Widerstand der Bevölkerung wurde am Regionalspital in Zweisimmen die Abteilung für Geburtshilfe geschlossen.

Weitere Informationen: www.wide-network.ch (pdf)

»Voix des Femmes

Zawadi Nyong'o

Zawadi Nyong'o

23.–28. Mai 2016, in verschiedenen Schweizer Städten

Vom 23. – 28. Mai 2016 spricht die kenianische Feministin Zawadi Nyong'o in verschiedenen Schweizer Städten zu Sexualität, Selbstbestimmung und Gewalt. Die 35-Jährige engagiert sich seit 15 Jahren für sexuelle Rechte und Gesundheit. Als «afropolitan feminist digital native», wie sie sich selbst bezeichnet, weiss die Twitterkönigin mit über 18‘000 Followern das Potential der Social Media für ihre Ziele zu nutzen.

Zawadi Nyong'o

Während der VOIX DES FEMMES 2016 wird Terre des femmes mit ihrer diesjährigen Gastfrau, der Ikone des ostafrikanischen Feminismus, verschiedene Aspekte von Sexualität und Rechten diskutieren. Der weibliche Körper ist nach wie vor ein Politikum, denn darüber, wie er zu sein hat, entscheidet die Gesellschaft. Ist sexuelle Selbstbetimmung von Frauen in der Schweiz Realität?

Weitere Informationen: www.terre-des-femmes.ch

»Veranstaltungswoche

Ruanda – Land der Frauen

Ruanda – Land der Frauen

23.–27. Mai 2016, in verschiedenen Schweizer Städten

Während des 100 Tage dauernden Genozids stand Ruanda 1994 im traurigen Licht der Weltöffentlichkeit. Zwei Jahrzehnte später gilt das Land als Musterbeispiel für Versöhnung und wird international für die hohe Beteiligung der Frauen in Politik und öffentlichem Leben bewundert. Die Frauenrechts- und Konfliktexpertin Justine Mbabazi hat entscheidend zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. In der Veranstaltungswoche wird sie über ihre Arbeit und ihr Leben berichten.

Justine Mbabazi

Weitere Informationen: www.1000peacewomen.org (pdf)

»Tagung

Zwischen Not, Gesetz und Sehnsucht – Integration im Aargau

Zwischen Not, Gesetz und Sehnsucht – Integration im Aargau

Samstag, 21. Mai 2016, 8.30–17.00 Uhr, Aarau

Die Flüchtlingswelle und der Umgang mit den Menschen, die zu uns kommen, hat die Gemüter und Herzen der Schweiz erhitzt. Solidarität gegen «das-Boot-ist-voll»-Mentalität. Wer sind diese Flüchtlinge, welche Notlagen führen sie zu uns, was für Sehnsüchte bringen sie mit und wie sieht es mit der gesetzlichen Grundlage aus? Dies und noch viel mehr zu wie Integration bei uns funktioniert und was jede Einzelne dazu beitragen kann, diskutieren wir an dieser Tagung.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.frauenaargau.ch

»Lesen

Menstrupedia

Menstrupedia

entdeckt im Mai 2016

Ein Comic – von Frauen für Mädchen aus aller Welt

Mit vielen weiteren Beiträgen und Informationen.

Menstrupedia

Weiterlesen: www.menstrupedia.com

Lesung & Gespräch

Juli Zeh - Unterleuten

Juli Zeh - Unterleuten

Dienstag, 17. Mai 2016, 20.00 Uhr, Zürich

Manchmal kann die Idylle auch die Hölle sein - wie das Dorf "Unterleuten". Wer nur einen flüchtigen Blick auf den Ort wirft, ist bezaubert. Doch hinter den Fassaden der kleinen Häuser brechen alte Streitigkeiten wieder auf. Und obwohl niemand etwas Böses will, geschieht Schreckliches. Juli Zeh hat mit "Unterleuten" (Luchterhand 2016) einen grossen Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit geschrieben: Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? Woran glauben wir? Und wie kommt es, dass immer alle nur das Beste wollen, und am Ende trotzdem Schreckliches passiert?

Weitere Informationen & Tickets: www.literaturhaus.ch

»Lesen

Nicht immer nur von Umverteilung

Nicht immer nur von Umverteilung

entdeckt im Mai 2016

Interview: Mariana Mazzucato ist ein neuer Popstar in der Ökonomenwelt und berät die Labour Party in Großbritannien

Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung hat die Ökonomin in diesem Jahr für ihren Wirtschaftspublizistik-Preis ausgewählt, dessen Motto lautet: Wirtschaft weiter denken. Als Heil fertig ist, sehen viele im Publikum aus, als seien sie längst gelangweilt weggedämmert. Dann aber entert die Italo-Amerikanerin Mazzucato die Bühne – und weckt in furioser, kurzer Rede alle wieder auf: mit ihrem Plädoyer für einen starken Staat, ohne den all die technischen Gimmicks im iPhone nie möglich gewesen wären. Mazzucato lehrt in Großbritannien und berät dort mit Thomas Piketty und Joseph Stiglitz Jeremy Corbyns Labour-Partei.

Mariana Mazzucato

Weiterlesen: www.freitag.de
Buch kaufen: «Das Kapital des Staates»

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Ewige Männertreue

Ewige Männertreue

entdeckt im Mai 2016

Beurteilt der «Schweizer Journalist» Karrieren, so fällt das Urteil bei Männern und Frauen reichlich unterschiedlich aus.

Wer die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins «Schweizer Journalist» studiert, kommt so leicht aus dem Grübeln nicht heraus. Da amtet Kolumnist Kurt W. Zimmermann seit wenigen Monaten als Chefredaktor mit gewohnt spitzer Feder. Ein erfahrener Journalist, sagt man. Seine Stimme werde gehört, heisst es.

Weiterlesen: www.woz.ch

»Kino

Cloudburst

Cloudburst

Dienstag, 10. Mai 2016, 20.00 Uhr, Basel

Stella (Olympia Dukakis) und Dottie (Brenda Fricker) sind ein Paar, seit 31 Jahren. Dottie weiß, dass hinter Stellas rauer Fassade eine tolle Frau steckt. Nicht nur, weil Stella der blinden Dottie jeden Abend beschreibt, wie die Wolken am Himmel aussehen. Jetzt, am Ende ihres langen gemeinsamen Lebens, sind Stella und Dottie auf der Flucht, vor dem Pflegeheim, in das Dotties ahnungslose Enkelin sie abschieben will, auf dem Weg nach Kanada, um zu heiraten und für immer zusammen zu bleiben.

Weitere Informationen: http://warmermai.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Wir müssen uns mit Wirtschaft auseinandersetzen!

Der Lila-Podcast: Wir müssen uns mit Wirtschaft auseinandersetzen!

Nr. 51, 2016

Am Tag der Arbeit gehört sich folgende Mischung: Kapitalismus-Kritik mit einer guten Portion Feierei und Remmidemmi! – Wir haben unsere Sendung deswegen diesmal aufgeteilt: Erst wird gefeiert, dann wird das System gestürzt. Viel Spass!

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Mit harten Bandagen

Mit harten Bandagen

entdeckt im Mai 2016

Türkei: Eine feministische Gruppe kämpft gegen männliche Gewalt – und langt dafür auch selbst zu

Ein Video geht um die Welt: Es zeigt eine aufgebrachte Gruppe Frauen auf dem Campus der Universität Ankara, die auf einen Mann einschlägt. Die wütenden Frauen sind kaum zu halten. Der anwesende Sicherheitsdienst scheint ratlos, er traut sich kaum einzugreifen.

Die ungewöhnlichen Bilder finden auf Facebook schnell Verbreitung. Nationale und internationale Medien berichten über das Video. Der Mann, der die Prügel bekommt, ist ein Student der Universität Ankara. Als sich seine Ex-Freundin von ihm trennen wollte, soll er versucht haben, sie zu vergewaltigen. Nach diversen sexistischen und beleidigenden Posts von ihm auf Twitter sucht die Frau Hilfe bei Frauenorganisationen auf dem Campus.

Weiterlesen: www.freitag.de

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Fifty Shades of Merkel

Fifty Shades of Merkel

entdeckt im Mai 2016

Angela Merkel scheint im Berliner Politikbetrieb vor allem eines zu sein: alternativlos. Die größte Stärke der «Mutti der Nation» und mächtigsten Frau der Welt ist das Arrangieren und Aushalten von Widersprüchen. Darum muss ein Buch, das ihr gerecht wird, all diese Widersprüche annehmen. In «Fifty Shades of Merkel» porträtiert Julia Schramm die Bundeskanzlerin mit allen Untiefen und Zwischentönen. Was macht für Angela Merkel Freiheit aus, was Kontrolle? Welche epochemachenden Stunden verbrachte sie in der Sauna? Welche Rolle spielen Richard Wagner und der Fußball? Und: Wie virtuos kann man eigentlich schweigen? - In 50 pointierten Betrachtungen gelingt Julia Schramm eine grandiose Annäherung an die Unnahbare und an den bundesdeutschen Zeitgeist - analytisch und humoristisch, klug und anekdotisch.

Weiterlesen:

»DVD

Valie Export – Ikone und Rebellin

Valie Export – Ikone und Rebellin

entdeckt im Mai 2016

Godmother der Performancekunst

Mit ihren schockierenden öffentlichen Aktionen wie dem «Tapp- und Tastkino» oder der «Aktionshose Genitalpanik» hat sie Ende der 60er Jahre Bilder geschaffen, die sich bis heute in das allgemeine visuelle Gedächtnis eingebrannt haben. Leben und Werk der österreichischen Künstlerin Valie Export stehen exemplarisch für eine Entwicklung in der Kunstgeschichte, in der Frauen neue Wege und Ausdrucksmöglichkeiten suchten und fanden.

Valie Export

Ihr Werk liefert einen feministischen Gegenentwurf zum Wiener Aktionismus ihrer Zeit, der zahlreiche Künstlerinnen nachfolgender Generationen geprägt hat. Die innovative Vielfalt ihrer künstlerischen Ansätze macht Valie Export zu einer Ikone der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Dieses Filmportrait von Claudia Müller macht das facettenreiche Werk der Ausnahmekünstlerin erfahrbar.

Weitere Informationen & Kauf: https://absolutmedien.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Untypisch!

Der Lila-Podcast: Untypisch!

Nr. 50, 2016

Landhauskrimis und Pixar-Filme – in den Osterferien haben Barbara und Katrin einiges konsumiert und quatschen über mögliche Schwächen und Vorteile verschiedener Buch- und Film-Genres. Dazu jede Menge Konsumtipps und Fortpflanzungsmanagement.

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»Podiumsdiskussion

Frauen bewegen

Frauen bewegen

Samstag, 30. April 2016, 14.15 Uhr, Zürich

Die neue – autonome – Frauenbewegung entstand im Gefolge der 68er-Jahre. Das «Fräulein» war damals noch geläufig, das Frauenstimmrecht in der Schweiz inexistent. «Gleichberechtigung», «feministische Gesellschaftsanalyse», «Gender Studies»: alles Begriffe aus einer utopischen Zukunft. Hand in Hand mit dem Kampf für die Emanzipation der Frauen ging auch die Befreiungsbewegung der Lesben. Sie engagierten sich klar für die Belange der Frauen – nebst ihrem Einsatz für die Akzeptanz homosexueller Lebensweisen. Viel wurde erreicht – in Bezug auf feministische, aber auch lesbische Anliegen. Ein generationenübergreifendes Podium zieht Bilanz.

Weitere Informationen: www.pinkapple.ch

»Konzert

Me and Jane Doe / King's Queer

Me and Jane Doe / King's Queer

Freitag, 29. April 2016, 22.00 Uhr, Bern

Me and Jane Doe: Die vier Protagonistinnen laden Sie ein zu einem ziemlich heftigen Rausch. Irgendwo zwischen New Wave und hypnotisch-tanzbaren Beats sowie queerfeministischen Textmelodien finden Sie sich wieder auf einer fetten langen Welle von mitreißenden Klängen und fesselndem Gesang.

«Liebe und Revolte» ist das Motto von King's Queer. Die politische, zweiköpfige Party- Band ist auf konstanter Tour um die Welt und stoppt in Bern. Performance-Kunst, queere Politik und experimentelle Popmusik, das alles trifft sich in einer fantastischen Show.

Weitere Informationen & Anmeldung: http://frauenraum.ch

»Lesen

Hausarbeit ist notwendige Arbeit, Punkt, Amen

Hausarbeit ist notwendige Arbeit, Punkt, Amen

entdeckt im April 2016

Sie hat in Moçambique gelehrt und die Antiapartheidbewegung mitgeprägt, den Bankensektor durchleuchtet und das Thema Care-Ökonomie in die Schweiz gebracht. Ein Gespräch mit Mascha Madörin zum 70. Geburtstag.

«Sorge- und Pflegearbeit hat eine andere Logik als die Industrieproduktion: Man kann immer billiger Smartphones herstellen, aber nicht immer billiger pflegen», sagt Ökonomin Mascha Madörin.

Weiterlesen: www.woz.ch

»Konzert

Emily Wells

Emily Wells

Samstag, 16. April 2016, 22.00 Uhr, Bern

Support: Lila Lisi und DJ Grrrl in The Garage

Emily Wells ist zurück im Frauenraum mit dem wunderbaren neuen Album «Promise», das sie soeben unter ihrem frisch gegründeten Label «Thesis & Instinct» veröffentlicht hat. Dieses «Versprechen» kommt von einer wahrlich unabhängigen, radikalen und erfahrenen Künstlerin, die produziert, komponiert, performt, singt und jeden Song, der einmal aufgenommen wurde, für die Bühne wieder auseinandernimmt und neu zusammensetzt.

Weitere Informationen & Anmeldung: http://frauenraum.ch

»Lesen

So stehen die Karrierechancen von Frauen im Detailhandel

So stehen die Karrierechancen von Frauen im Detailhandel

entdeckt im April 2016

Leiten Frauen oder Männer die Filialen von Coop, Migros, Aldi, Lidl und Co.? Die grosse TA-Auswertung liefert erstaunliche Ergebnisse.

«Wir pflegen eine Kultur von Respekt, Wertschätzung und Chancengleichheit.» So steht es im Nachhaltigkeitsbericht von Coop, der gestern erschienen ist. In den Filialen ist von Chancengleichheit wenig zu sehen. Das zeigt eine TA-Auswertung aller Standorte, die im Internet die Namen der Filialleiter ausweisen.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch
Weiterer Artikel: «Die gläserne Decke der Gesellschaft»

»Audio

Der Lila-Podcast: Feminist Boreout? Zwischen Frauentag und Equal Pay Day

Der Lila-Podcast: Feminist Boreout? Zwischen Frauentag und Equal Pay Day

Nr. 49, 2016

Wir hängen zwischen Frauentag und Equal Pay Day und fragen uns: Was ändert sich denn? Aber immerhin gibt es zum Frauen(kampf)Tag auch immer ein paar schmissige Texte und Debatten. Und 2013 auch endlich wieder eine Zeitbudgetstudie der Bundesregierung.

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»Workshop

Wechseljahre: Transformation und Selbstfürsorge

Wechseljahre: Transformation und Selbstfürsorge

Startdatum auf Anfrage

Dieser Workshop vermittelt Unterstützung und Inspirationen aus den Bereichen Yoga, der Yogatherapie, der chinesischen Medizin und des Qi Gong

Die Wechseljahre sind ein natürlicher Vorgang der oft einhergeht mit dem Bedürfnis nach Selbstreflektion und Auseinandersetzung mit einer weiteren Transformation im Frau sein. Die physischen und mentalen Begleiterscheinungen fordern uns heraus mehr auf uns selber zu achten und die Selbstfürsorge noch wichtiger zu nehmen.

4 x Freitag Abend von 18.00 - 20.00 Uhr im Yogastudio yotree am Schaffhauserplatz in Zürich.

Weitere Infos & Anmeldung: http://yotree.ch

Wechseljahre

»Messe

Women's Expo Switzerland

Women's Expo Switzerland

Sonntag, 10. April 2016, 11.00-18.00 Uhr, Zürich

Die Women’s Expo Switzerland ist die einzige ausdrücklich auf Businessfrauen und Geschäftsinhaberinnen ausgerichtete Messe in der Schweiz. Hier können sie neue Produkte und professionelle Dienstleistungen für den geschäftlichen wie auch für den privaten Bedarf unter einem Dach entdecken und im Detail kennenlernen.

Weitere Informationen: www.womenexpo.ch

»Kino

Sonita

Sonita

ab Donnerstag, 7. April 2016, in den Kinos

Dokumentarfilm von Rokhsareh Ghaem Maghami

Sonita ist 18 Jahre alt. Ihr Traum ist es, Rapperin zu werden und so bekannt zu sein wie Rihanna und Michael Jackson zusammen. Sonita ist aber auch eine illegale Immigrantin im Iran, wo es Frauen verboten ist, Musik zu machen. Und auch zuhause in Afghanistan wartet ihre Familie auf ihre Rückkehr. Sie planen, Sonita für 9'000 Dollar an einen unbekannten Ehemann zu verkaufen. Doch Sonita wehrt sich und steckt alles in ihre Musik und sorgt mit ihrem ersten, selbstgedrehten Musikvideo in der ganzen Welt für Furore.

Filmseite: www.sonita.ch
Weitere Informationen: www.xenixfilm.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Männer!

Der Lila-Podcast: Männer!

Nr. 48, 2016

Sie sind abwesend, aber wir reden trotzdem über sie: Männer – diese schrecklichen, haarigen Biester, die alles antatschen müssen!

Wir versuchen es zumindest, denn eigentlich fehlt uns doch schlicht die Erfahrung, wie das ist, mit einem Penis durch die Gegend zu gehen. Deswegen wundern wir uns viel, grübeln über Strukturen, hegemoniale Männlichkeit und Macht.

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»Lesen

Non, je ne regrette rien – Abgesehen von der Mutterschaft

Non, je ne regrette rien – Abgesehen von der Mutterschaft

entdeckt im April 2016

Seit sich Mütter dazu bekennen, die Mutterschaft zu bereuen, zeigt sich, wie stark der Mutterkult noch gepflegt wird. Der Druck auf die Mütter wächst

Der Moment der Geburt ist, so heißt es von vielen, die dies erlebt haben, sei der schönste, der beglückendste, der wunderbarste Moment im Leben einer Frau. Er schafft ein untrennbares Band zwischen Mutter und Kind, stattet selbst die bisher zweifelnde Mutter mit einer quasi gottgegebenen Mutterliebe aus, die Fürsorge, Liebe und Zärtlichkeit dem Kind gegenüber manifestiert. Die Mutterliebe setzt sich dann in den folgenden Jahren automatisch fort. Mütter sind per se dadurch, dass sie Mütter sind, glücklich.

Weiterlesen: www.heise.de

»Lesen

Schweizer Frauenbewegung

Schweizer Frauenbewegung

entdeckt im April 2016
Die Frauenbewegung wird umfangreich beschrieben und es macht Spass, darin zu schmökern... Allerdings endet die Zusammenfassung in den 90er Jahren – mehr als 20 Jahre fehlen! Dies muss dringend geändert werden. Vielleicht fühlt sich eine fembit-Leserin angesprochen?

Zum Artikel: https://de.wikipedia.org

»Lesung & Gespräch

Karen Duve – Macht

Karen Duve – Macht

Mittwoch, 30. März 2016, 19.30 Uhr, Zürich

Karen Duves neuer Roman «Macht» (Galiani 2016) übertrifft an schwarzem Humor und Abgründigkeit sogar seine Vorgänger, erbarmungslos sticht die Autorin in die wunden Punkte unserer Wirklichkeit – egal ob Politik, Klima oder Wirtschaft – und zeigt auf, in welche Sackgasse sich Männer und Frauen in einem diffizilen Machtgewebe manövrieren können.

Weitere Informationen & Tickets: www.literaturhaus.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Sportlich ist das neue dünn

Der Lila-Podcast: Sportlich ist das neue dünn

Nr. 47, 2016

Susanne findet sportlich toll und wünscht sich für ihre Kinder, sportlich zu sein. Damit aber nicht genug: Weil wir in der letzten Sendung zu wenig auf den Aspekt eingegangen sind, dass sportlich auch ganz neue, übertriebene Dimensionen annimmt, muss mehr darüber gesprochen werden.

Deswegen packen wir das Thema noch einmal ganz ausführlich auf den Tisch und nähern uns dem Problem in Gravitationskreisen. Zwischen Personal Trainer, Quantified Self und Psychomotorik seinen Platz zu finden ist ganz schön kompliziert. Diskutiert mit uns – auch darüber, wie sich Körper auf das Berufsleben von Frauen und Männern auswirken können.

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»100 Jahre Frauenrechte Basel

Suffragette

Suffragette

Sonntag, 13. März 2016, 11.00 Uhr, Basel

Filmmatinée

Eine Veranstaltung des Vereins «50 Jahre Frauenstimmrecht im Kanton Basel-Stadt». Das ganze Programm, Hintergrundinformationen und mehr finden Sie hier

Weitere Informationen: www.frauenrechtebeiderbasel.ch

»Tagung

Von Marie Heim-Vögtlin bis heute

Von Marie Heim-Vögtlin bis heute

Samstag, 12. März 2016, 9.30 Uhr, Aarau

Tagung zu 100 Jahre Ärztinnen in der Schweiz

Referentinnen (u.a.): Verena E. Müller: Marie Heim-Vögtlin – eine Biographie. Zum 100. Todestag der ersten Ärztin erscheint eine Sondermarke.

Weitere Informationen: www.hierundjetzt.ch
Buch: www.hierundjetzt.ch

»Network Day

Swonet: Yes Women Can

Swonet: Yes Women Can

Freitag, 11. März 2016, Windisch

Die Welt hat sich verändert. Zum Glück auch für Frauen. Im Vergleich zu früher haben Frauen in unseren Breitengraden heute Stimm- und Wahlrecht, die beste Ausbildung seit je in der Geschichte und realistische Chancen auf Karriere und höchste Positionen in der Wirtschaftswelt.

Warum sind Frauen dennoch so selten im obersten Kader anzutreffen? Wer oder was hält sie zurück? Gibt es sie noch, die einengenden Grenzen für Frauen? Oder bieten vermeintliche Grenzen einen schützenden Hort, den man nicht gern aufgibt?

Weitere Informationen: www.businessandnetworkday.ch

»Jubiläum

50 Jahre Frauenstimmrecht Basel-Stadt

50 Jahre Frauenstimmrecht Basel-Stadt

entdeckt im März 2016

Basel-Stadt führte 1966 als erster Kanton in der Deutschschweiz das Frauenstimmrecht auf kantonaler Ebene ein. Unter dem Motto «Gleichberechtigung – gestern, heute und morgen» wird diese gesellschaftliche Errungenschaft zwischen Anfang März und Ende Juni 2016 mit einem vielfältigen politischen, kulturellen und informativen Programm gewürdigt und gefeiert.

Weiterlesen: www.frauenstimmrecht.ch

»Lesen

Wem nutzt die Frauenquote

Wem nutzt die Frauenquote

entdeckt im März 2016

Wie uns Arbeitspolitik als Feminismus verkauft wird

Vor rund einem Jahr feierten Politikerinnen die Verabschiedung einer Frauenquote, allen voran Familienministerin Manuela Schwesig. Während diese Maßnahme so gut wie niemandem nutzt, auch nicht der Mehrheit der Frauen, äußert sich in der Begründung deutliche Männerfeindlichkeit. Zudem wird die Unterdrückung von Frauen kollektiviert, die von Männern individualisiert. Der Feminismus begann früher als Emanzipationsbewegung, ist heute aber in großen Teilen Arbeitspolitik geworden. Mit Blick auf Trends der Demografie und Wohlstandsverteilung ist das nur logisch.

Weiterlesen: www.heise.de

»Lesen

Ein typischer Frauenberuf

Ein typischer Frauenberuf

entdeckt im März 2016

Weiß, männlich, zahlenaffin, Einzelgänger. Das ist das vorherrschende Stereotyp des Programmierers. Linda Liukas will das ändern. Sie ist auf dem besten Weg

Der Aufstieg der Tech-Industrie im Silicon Valley ist gleichzeitig der Aufstieg einer ausgewählten Gruppe Programmierer. Zwar gelten letztere oft als Antipode zum draufgängerischen Banker der Wallstreet, ihre demografischen Daten sind sich dennoch verblüffend ähnlich. Die Finnin Linda Liukas hat das früh erkannt – und nicht akzeptiert. Nach ihrem Auslandssemester in Stanford gründete sie 2010 zusammen mit Karri Saarinen Rails Girls, eine Bewegung, die es Frauen auf der ganzen Welt ermöglichen soll, Programmieren zu lernen.

Weiterlesen: www.freitag.de

»8. März 2016

«Gleichstellen ̶  eine Momentaufnahme»

«Gleichstellen ̶  eine Momentaufnahme»

Dienstag, 8. März 2016, 18.00–20.00 Uhr, Zürich

Film & Diskussion

Der Dokumentarfilm «Gleichstellen - eine Momentaufnahme» von Romana Lanfranconi ist aus der Dissertation ihrer Schwester Lucia M. Lanfranconi entstanden. Die Sozialforscherin hat untersucht, wie Gleichstellungsprojekte in Unternehmen umgesetzt werden. Der Film begleitet sie bei ihren Besuchen in Schweizer Firmen.

Nach einer kurzen Einführung durch Dr. Lucia M. Lanfranconi und der Filmvisionierung stehen Lucia und Romana Lanfranconi für Fragen und Diskussionen dem Plenum zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch/

»8. März 2016

Emilie Kempin-Spyri – die erste Juristin Europas

Emilie Kempin-Spyri – die erste Juristin Europas

Dienstag, 8. März 2016, 19.00 Uhr, Zürich

Filmabend mit Podium & Apéro

Emilie Kempin-Spyri (1853-1901), die Hauptfigur in Eveline Haslers Buch «Die Wachsflügelfrau», 
war eine kluge und mutige Frau, die ihrer Zeit voraus war – beruflich und privat.

Weitere Informationen: www.frauenzentrale-zh.ch

»8. März 2016

Wir Mitbürgerinnen

Wir Mitbürgerinnen

Dienstag, 8. März 2016, 19.00 Uhr, Basel

Film & Diskussion

Was ist eine Bürgerin? Was ist ein Schweizer? Was ist eine Migrantin? Wer entscheidet in der Demokratie? Im Dokumentarfilm «Wir Mitbürgerinnen», der im Rahmen des cfd-Projekts «Mitgestalten festgehalten» entstanden ist, gehen zugewanderte Frauen diesen Fragen auf den Grund.

Weitere Informationen: www.union-basel.ch oder www.cfd-ch.org

»Buchtipp

Reichtum ohne Gier

Reichtum ohne Gier

entdeckt im März 2016

Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten

«Es ist Zeit, sich vom Kapitalismus abzuwenden», sagt Sahra Wagenknecht. Wir leben in einem Wirtschaftsfeudalismus, der mit freier oder sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun hat. Und die Innovationen, die uns bei der Lösung wirklich wichtiger Probleme weiterbringen, bleiben aus. Wie kann es sein, dass vom Steuerzahler finanzierte technologische Entwicklung private Unternehmen reich macht, selbst wenn diese gegen das Gemeinwohl arbeiten?

Sahra Wagenknecht

Weitere Informationen & Bestellung: www.campus.de

»8. März 2016

Vulva 3.0 – Zwischen Tabu und Tuning

Vulva 3.0 – Zwischen Tabu und Tuning

Dienstag, 8. März 2016, 18.00 Uhr, Bern

Film & Podiumsgespräch

Zum Internationalen Frauentag zeigen TERRE DES FEMMES Schweiz, SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz und das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) mit Vulva 3.0 einen unaufgeregten Dokumentarfilm, in dem es um die Repräsentation und die Modellierung des weiblichen Genitales geht. Anschliessend Podiumsgespräch.

Weitere Informationen: www.terre-des-femmes.ch

»Lesen

Es ist kompliziert

Es ist kompliziert

entdeckt im März 2016

Fatima Al Qadiri erlebte als Kind in Kuwait die Invasion des Irak, mit elf stand sie auf Gangster-Rap. Eine dunkle Stimmung prägt ihre elektronischen Tracks bis heute

Fatima Al Qadiri ist hipper – aber auch kapitalismuskritischer –, als die Polizei erlaubt: Als bildende Künstlerin gehört sie zum Umfeld des New Yorker Kollektivs DIS, den Kuratoren der diesjährigen Berlin Biennale. Als Musikerin veröffentlicht die 35-Jährige auf dem Londoner Label Hyperdub, wo am 4. März ihr zweites Album Brute erscheint.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Kurs

Schmerzen im Kreuz, Rücken verspannt? Entdecke Bewegung neu!

Schmerzen im Kreuz, Rücken verspannt? Entdecke Bewegung neu!

Donnerstags, im März und 7. April 2016, 19.30-20.30, Zürich

Entdecke Bewegung neu!

Befreie Dich von alten Bewegungsmustern, entdecke Möglichkeiten um nachhaltig etwas zu verändern.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.vereinwige.ch

»Video

Lady Gaga: Till it Happens to You

Lady Gaga: Till it Happens to You

entdeckt im März 2016

Lady Gaga hat die Bühne der Oscars 2016 für ein wichtiges Thema genutzt. Ihr Song „Till it happens to you“ thematisiert, wie Opfer von sexualisierter Gewalt sich fühlten und betont, dass die Beseitigung dieser Gewalt die ganze Gesellschaft betrifft.

Artikel & weitere Informationen: https://editionf.com

Öffentliche Ringvorlesung & Filmreihe

Sexualität_en

Sexualität_en

Mittwoch, 2. März 2016, 18.15-19.45 Uhr, Bern

Aktuelle theoretische und ästhetische Perspektiven auf Begehren

Eine Kooperation zwischen dem Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern (IZFG) und TERRE DES FEMMES Schweiz.

Diese Vortrags- und Filmreihe befasst sich mit aktuellen theoretischen und ästhetischen Perspektiven auf Begehren und Sexualität_en, die sich kritisch mit Normierungen, Privilegierungen und Diskriminierungen auseinandersetzen. Begehren erscheint dabei einerseits als unfügsame und transformative Kraft, während gleichzeitig aufgezeigt wird, wie Gefühle, Emotionen und Begehren etwa durch koloniale, neoliberale und nationalistische Diskurse kanalisiert und diszipliniert und für die (Re)produktion von Machtverhältnissen instrumentalisiert werden.

Weitere Informationen: www.izfg.unibe.ch (pdf)
Ganzes Programm: www.terre-des-femmes.ch

»Lesen

Feministischer als ihr war Mohammed allemal

Feministischer als ihr war Mohammed allemal

entdeckt im März 2016

Was Sexisten aus dem Koran über Gleichberechtigung lernen können

Jetzt sind sie wieder da, die männlichen Reaktionäre, die in Talkshows und auf Podien erklären, was Sexismus ist. Ihr Interesse für Diskriminierte entdecken sie stets dann, wenn sich damit eine andere Gruppe diskriminieren lässt: ­in diesem Fall die Muslime. Dabei könnten die Horst Seehofers und Andreas Scheuers, mithin die Führungsriege der CSU, in Sachen Frauenrechte viel vom bekanntesten aller Muslime lernen: Ja genau, von Mohammed, diesem gewalttätigen, unzivilisierten Barbaren aus dem siebten Jahrhundert. So zumindest lautet das Klischee, das spätestens seit der Silvesternacht auf alle anderen männlichen Muslime projiziert wird. Dabei war der islamische Prophet emanzipierter als viele seiner heutigen Kritiker.

Weiterlesen: www.gwi-boell.de

»Video

If My Period Was A Person

If My Period Was A Person

entdeckt im März 2015

Wie wäre es, wenn deine Menstruation ein Mensch wäre?... Ein Video von Lilly Singh, Komikerin und Video Blogerin

Mittlerweile ist sie ein You Tube-Star mit 7.8 Abonnent/-innen. Ursprünglich begann sie mit dem Dreh der Videos, um ihre Depression zu bekämpfen.

Weitere Videos von Lilly Singh aka Superwoman: www.youtube.com
Website: www.unicornisland.ca
Eintrag bei Wikipedia: https://en.wikipedia.org

»Vortrag

Die Mutterfalle

Die Mutterfalle

Dienstag, 1. März 2016, 19.00 Uhr, St. Gallen

Mariam Tazi-Preve lebt und lehrt an Universitäten in den USA und in Österreich. In Ihrem Vortrag wird sie die soziale Institution der Mutterschaft beschreiben: Das Mutterbild, das „mother blaming“, die Isolation der Mutter, ihre tägliche Überforderung, die Gehaltsschere aufgrund der Mutter-Arbeit. In diesem System sind Frauen mit Kindern zum Scheitern verurteilt. Umso dringlicher benötigen wir Modelle, an denen sich Mutterschaft neu orientieren kann. Diese existieren als matrilineare Gesellschaften, deren Eigenarten die Referentin erörtern wird.

Weitere Informationen: www.matriarchiv.ch

»Lesung

Tage Arabischer Literatur – die Stimme der Frauen

Tage Arabischer Literatur – die Stimme der Frauen

Sonntag, 28. Februar 2016, 11.00 Uhr, Zürich

Im Zuge des arabischen Frühlings fordern auch die Frauen mehr Rechte ein. Das Literaturhaus unterhält sich mit zwei Autorinnen über ihr Schreiben und über gesellschaftliche Prozesse: Die libanesische Autorin Alawiyya Sobh beschreibt in ihren Romanen oft Frauenschicksale. Ihr bekanntester Roman «Marjams Geschichten» (auf Deutsch 2010 im Suhrkamp Verlag erschienen) erzählt vom Schicksal dreier Frauengenerationen im Libanon und erregte grosses Aufsehen in der arabischen Welt, da er sozialpolitisch brisante Themen beleuchtete und viele Tabus aufdeckte.

Najet Adouani, *1956 in Tunesien, ist Dichterin, Schriftstellerin und Journalistin. Sie schrieb für verschiedene oppositionelle Zeitungen, auch nach der tunesischen Revolution kämpfte sie weiter für Meinungsfreiheit und die Rechte von Frauen. Sie wurde gezwungen, all ihre publizistischen und schriftstellerischen Tätigkeiten aufgeben.

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»Öffentliche Führung

Pipilotti Rist

Pipilotti Rist

Freitag, 26. Februar 2016, 15.00-16.00 Uhr, Zürich

Rist beschäftigt sich in ihrer Kunst unter anderem mit Sexualität, Geschlechterdifferenz und Körperbild des Menschen, vor allem der Frau

Im Gegensatz zu vielen anderen Konzeptkünstler/-innen zeichnen sich ihre Werke durch Freude an optischer, akustischer und haptischer Sinnlichkeit, fröhliche, intensive Buntheit und scheinbare Naivität aus. Besonders von der feministischen Kunstkritik empfing Rist früh Aufmerksamkeit. Mittlerweile sind ihre Arbeiten weltweit in den wichtigsten Sammlungen der Gegenwartskunst vertreten.

Pippilotti Rist

Weitere Informationen & Daten: www.kunsthaus.ch

»Kurs

Welche Verhütung will ich?

Welche Verhütung will ich?

Donnerstag, 25. Februar / 10. März 2016

Wir reden über die biologischen Basics des weiblichen Zyklus und gehen die verschiedenen Möglichkeiten zur Verhütung von Schwangerschaft und sexuell übertragbaren Krankheiten durch, damit du mit diesem Wissen die für dich passende Verhütung findest. Vorkenntnisse braucht es keine, Fragen sind willkommen.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.vereinwige.ch

»Lesen

Frau soll Uno-Generalsekretärin werden

Frau soll Uno-Generalsekretärin werden

entdeckt im Februar 2016

Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon tritt Ende 2016 ab. Nachfolgerin soll erstmals eine Frau werden.

An der Spitze der 1945 gegründeten Uno waren bisher nur Männer. Jeder vierte Mitgliedstaat der Uno wünscht nun erstmals eine Frau an der Spitze der Weltgemeinschaft. In einer Resolution, die letztes Jahr 42 Mitgliedstaaten unterzeichnet haben, heisst es, seit der Gründung der Uno sei «eine Kandidatin niemals offen in Erwägung gezogen worden». Die Zeit für eine Frau auf der höchsten Position sei nun gekommen.

Weiterlesen: www.frauensicht.ch

»Audio

Besondere Umstände: Podcast von Antje Schrupp und Benni Bärmann

Besondere Umstände: Podcast von Antje Schrupp und Benni Bärmann

Nr. 20, 2016

«Besondere Umstände» heisst der Podcast von Antje Schrupp und Benni Bärmann. In unregelmässigen Abständen reden die beiden darin über Politik, Internet, Science Fiction, Psychologie, Anarchismus und Kommunismus, Commons und Feminismus und alles mögliche, was ihnen sonst noch  einfällt...

In dieser Folge geht es um
- Angela Merkel und Flüchtlinge und Krisen weltweit
- ab 38:19: Wissenschaft und Wahrheit / Relativismus und Postmoderne

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Weitere Folgen: http://besondereumstaende.podcaster.de/

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Der Lila-Podcast: Die dicke Barbie

Der Lila-Podcast: Die dicke Barbie

Nr. 46, 2016

Ja, ja, ja: ES GIBT NEUE BARBIES! Wir haben viele Zuschriften von euch erhalten und haben uns die neuen Barbies angeschaut. Außerdem: Gewalt gegen Frauen – wir sprechen über die Mörderin, die vom französischen Präsidenten Hollande begnadigt wurde.

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Wer hat Angst vor einem Stück Stoff?

Wer hat Angst vor einem Stück Stoff?

entdeckt im Februar 2016

Crossdressing Eine Mutter näht ihrem fünfjährigen Sohn ein Kleid und muss sich viele Fragen anhören

Mehrere Wochen lang bettelte der kleine Sohn, ich möge ihm bitte ein Kleid nähen. Der Wunsch hielt sich hartnäckig. Ausgesucht hat er sich dann ein Trägerkleid mit einem Stoff mit Einhörnern. Dass die Knöpfe in ungleichmäßigem Abstand angenäht sind, stört ihn überhaupt nicht. Er liebt sein Kleidchen jetzt heiß und innig. Er tanzt und tobt darin durch die Wohnung und fragt jeden Tag, wie lange es noch dauert, bis es endlich warm genug ist, um es im Kindergarten tragen zu können. Ein voller Erfolg! Eigentlich gäbe es dazu nicht viel mehr zu sagen: Wenn mein Sohn sich ein Kleid wünscht, dann bekommt er eins. So einfach ist das.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Buchtipp

Wie ein exotisches Tier

Wie ein exotisches Tier

entdeckt im Februar 2016

Buchtipp von Antje Schrupp: Jean Lessenich, Die transzendierte Frau

«Wie die meisten Transsexuellen hatte ich mein Leben, das vor der OP lag, ausgelöscht. Heute denke ich mir, dass es diese Leere war, die mich so unglücklich werden ließ. Mir fehlte meine Kindheit. Ich hatte sie weggeworfen.»

Die Autorin erforscht nicht die Ursachen von Transsexualität, um diese dann in den Griff zu bekommen, sondern erzählt von einem komplexen Phänomen, wobei sie genau nach jener Art und Weise vorgeht, die feministische Erkenntnis ausmacht: Von sich selbst ausgehend die Welt verstehen und den Ereignissen eine freie, eigene Bedeutung geben, die Sinn vermittelt. Nebenbei ist das Buch auch historisch sehr interessant, ein Stückchen deutsche Kulturgeschichte seit den 50er Jahren.

Interview mit Jean Lessenich: www.ksta.de
Artikel von Antje Schrupp: Ciswissenschaft und Transpolitik
Buch bestellen: www.psychosozial-verlag.de

»Kolloquium

Die Gleichstellung von Frau und Mann in der Arbeitswelt

Die Gleichstellung von Frau und Mann in der Arbeitswelt

Donnerstag, 11. Februar 2016, 8.45 Uhr, Neuenburg

Nationales zweisprachiges (französisch-deutsch) Kolloquium mit Simultanübersetzung

1996-2016: 20 Jahre Gleichstellungsgesetz

Das Kolloquium soll Antworten zu den wichtigsten juristischen Fragen bei der Anwendung des GlG, insbesondere im Bereich der Lohndiskriminierung, geben.

Weitere Informationen & Anmeldung: Programm (pdf)

»Mahnwache

Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung

Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung

Samstag, 6. Februar 2016, 17.30-18.30 Uhr, Bern

Allein in der Schweiz geht man von 15'000 Frauen und Mädchen aus, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind oder in Gefahr leben, beschnitten zu werden. Am 6. Februar, dem «Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung», organisiert TERRE DES FEMMES Schweiz gemeinsam mit Caritas Schweiz eine Mahnwache in Gedenken an die Betroffenen.

Weitere Informationen: www.terre-des-femmes.ch

»Theater

Flex

Flex

jeweils mittwochs, donnerstags, freitags bis 5. Februar 2016, 20 Uhr, Basel

Eine Stückentwicklung für das junge theater basel auf der Grundlage von Interviews und Texten von Laurie Penny u.v.a.

Sechs jugendlichen Frauen auf der Bühne nehmen kein Blatt vor den Mund. Im Theaterstück «Flex» präsentieren sie lautstark die Erfahrungen junger Frauen in einer Gesellschaft, in der Sexismus und Gewalt gegen Frauen alltäglich sind. Mitten in der Debatte über sexuelle Übergriffe gibt das Stück einen ganz anderen Einblick in das Leben junger Frauen: frech und nachdenklich, witzig und ernst – unterbrochen durch Tanzszenen mit vollem körperlichem Einsatz.

flex

Weitere Informationen & Tickets: www.jungestheaterbasel.ch

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Islamisches Frauenbild und Sexismuskritik – Autoritätsanalyse statt Wertediskurs

Islamisches Frauenbild und Sexismuskritik – Autoritätsanalyse statt Wertediskurs

entdeckt im Februar 2016

Als Reaktion auf die Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof wird wieder einmal verstärkt das Gewalt repräsentierende Frauenbild des Islam diskutiert, wie es sich aus hierarchisierenden Geschlechteraussagen des Korans herauslesen lässt, zum Beispiel „Die Männer stehen über ihnen.“ Die Bedeutung des islamischen Frauenbildes wird zugleich sehr unterschiedlich eingeschätzt. Der wesentliche Unterschied liegt darin, ob das Frauenbild als Ursache für das Verhalten gegenüber Frauen verstanden wird oder aber als Symptom für etwas anderes. Diesen Unterschied festzuhalten, ihn zu entwickeln, kann neue Perspektiven für einen gerechteren Umgang im Geschlechterverhältnis eröffnen.

Weiterlesen: www.bzw-weiterdenken.de

»Filmreihe

The Gymnast – Bande der Liebe (USA 2006)

The Gymnast – Bande der Liebe (USA 2006)

Donnerstag, 4. Februar 2016, ab 19.00 Uhr, Zürich

Einst turnte Jane bei Olympischen Spielen, bis ein Unfall ihre Sportkarriere beendete. Jetzt massiert sie fremde Menschen und fühlt sich gefangen in einer zur Routine erstarrten, kinderlosen Ehe mit einem Mann, der vor der Glotze hockt. Eine neue Perspektive tut sich auf, als sie im örtlichen Fitnessclub die junge Koreanerin Serena trifft. Serena übt eine Tanzchoreografie für eine Bühnenaufführung und könnte eine Mitstreiterin gut gebrauchen. Bald entdecken die Frauen, dass sie mehr als nur der Sport verbindet.

Neben spektakulären Luftakrobatik-Aufnahmen zeigt der mehrfach ausgezeichnete Film (inkl. 22x Bester Film) die beeindruckende Verbindung zweier Frauen zwischen Schönheit und Kraft, zwischen der Kälte des Alltags und intensiv empfundenen, erotischen Augenblicken.«GYMNAST - Bande der Liebe» ist exzellentes Schauspielkino aus einer außergewöhnlichen Perspektive.

The Gymnast

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

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Der Mann als Wille und Vorstellung

Der Mann als Wille und Vorstellung

entdeckt im Februar 2016
Der Kampf gegen den Sexismus ist auch ein Kampf gegen die Männerfeindlichkeit

Beginnen wir mit einem kleinen Rätsel.

Wer sind die? Sie sind laut, grobschlächtig, plump, dumpf, aggressiv und gewalttätig, ihr Wortschatz armselig, die Muskelkraft alles, was sie definiert, ihr Alltag mündet im Feierabendsuff, ihre Wochenenden in grölender Sportekstase, das Einzige, was sie interessiert, ist animalische Triebbefriedigung, sie sind jedem Kunstgenuss abhold, von jeder Komplexität überfordert.

Und wer sind die? Kultiviert, verfeinert, sensibel und kunstsinnig, rhetorisch versiert, kreativ, mit viel Sinn für das Schöne, die Mode, gutes Essen, Indie-Filme, «aufregende» Künstler. Sie finden alles prinzipiell «spannend», geben sich weltoffen, interessiert, freundlich, besitzen ein hohes Einfühlungsvermögen, leben gerne «bewusst», «achtsam» und «jenseits vom Mainstream».

Weiterlesen: www.heise.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Bitte nicht durchdrehen!

Der Lila-Podcast: Bitte nicht durchdrehen!

Nr. 45, 2016

Natürlich müssen wir noch einmal über die Silvesternacht in Köln, die Debatten und beinahe Meinungskriege seitdem reden. Aber es ist auch wichtig, dass Star Wars-Expertin Barbara und -Fan Katrin über Episode 7 reden – und die Geschlechterrollen der Saga.

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Portrait Louise Stebler

Portrait Louise Stebler

entdeckt im Februar 2016

Sand im Getriebe

Sie bekämpfte als junge Frau den Nationalsozialismus und ist bis heute in der Friedensbewegung aktiv: die Basler Kommunistin Louise Stebler.

Weiterlesen: www.woz.ch

»neuer Link

Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos

Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos

entdeckt im Februar 2016

In der Silvesternacht auf 2016 waren in Köln und anderen deutschen Städten viele Frauen sexualisierter Gewalt an öffentlichen Plätzen ausgesetzt. Diese Taten müssen zügig und umfassend aufgeklärt werden. Die Schutzlücken im Straftatbestand der sexuellen Nötigung/Vergewaltigung müssen endlich geschlossen werden.

Wir fordern, dass den Betroffenen jetzt alle Unterstützung und Hilfe zukommt, die sie benötigen. Wir stehen solidarisch mit all denjenigen, die sexualisierte Gewalt und Belästigung erfahren und erfahren haben.

Weiterlesen: http://ausnahmslos.org/
In unseren Links stöbern

»Veranstaltung

Kunstinitiativen mit Gästinnen

Kunstinitiativen mit Gästinnen

Donnerstag, 28. Januar 2016, ab 19.00 Uhr, Zürich

Vorschau: Kunstinitiativen mit Gästinnen

Weitere Informationen folgen: www.frauenimzentrum.ch

»Tagung

Gender Affairs. Politik und Praxis der Gleichstellung in der Schweiz

Gender Affairs. Politik und Praxis der Gleichstellung in der Schweiz

Freitag, 22. Januar 2016, Basel

Die Tagung stellt aktuelle Forschungsresultate zu Gleichstellungsfragen in der Schweiz und im Ausland in den Mittelpunkt und geht dabei auf die Rolle von Frauen wie von Männern ein. Aktuelle und insbesondere auch künftige gleichstellungspolitische Herausforderungen werden aus verschiedener Perspektive beleuchtet. Es werden Themen aufgegriffen, die an den Erkenntnissen aus dem Synthesebericht und den Special Issues des NFP 60 anknüpfen sowie diese weiterentwickeln und ergänzen.

Weitere Informationen & Anmeldung: https://genderstudies.unibas.ch

»Theater

Hazel Brugger

Hazel Brugger

Donnerstag, 21. Januar 2016, 20.00 Uhr, Bern

In ihrem ersten abendfüllenden Programm zieht die gerade mal 22-jährige Hazel Brugger aus, die Welt zu verbessern. Immerhin für einen Abend. Virtuos und stets bescheiden brüskiert und berührt sie, kreiert wilde Geschichten aus dem Nichts und findet schöne Worte für das Hässliche.

Weitere Informationen & Termine: http://hazelbrugger.ch

»Veranstaltung

Filmporträt Christina Thürmer-Rohr: «anfangen»

Filmporträt Christina Thürmer-Rohr: «anfangen»

Dienstag, 19. Januar 2016, 18–20 Uhr, Zürich

In Gesprächen spürt der Filmemacher Gerd Conradt ihrem Leben nach und befragt die Musikerin und feministische Theoretikerin über Positionen, Entwicklungen und Konzepte der Frauenbewegung seit den 1970er Jahren.

Nach der gemeinsamen Visionierung berichten die Historikerinnen Elisabeth Joris (*1946) und Bettina Stehli (*1980) über ihre Eindrücke und stellen Fragen zur Diskussion im Plenum.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch
Im Archiv von fembit.ch stöbern

»Veranstaltung

Frauen machen Geschichte(n) – jetzt!

Frauen machen Geschichte(n) – jetzt!

Sonntag, 17. Januar 2016, ab 16.00 Uhr, Zürich

Am kommenden Sonntag, 17. Januar um 16h startet eine Gesprächsreihe mit älteren und jüngeren engagierten Frauen über alles, was sie bewegt(e).

«Wir haben Fragen, die wir unseren Vorkämpferinnen schon lange stellen wollten. Und sie haben Fragen an uns junge Frauen, die zu lange unbeantwortet geblieben sind. Einmal im Monat gibt es einen Raum, um diese Fragen zu stellen.»

Weitere Informationen: www.fraum.ch

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Das geht #ausnahmslos alle etwas an

Das geht #ausnahmslos alle etwas an

entdeckt im Januar 2016

Wir müssen Sexismus in allen Bereichen bekämpfen, fordert die Co-Initiatorin von #ausnahmslos. Die Debatte darf nicht nach rechts abdriften

Wenn man 100 Feministinnen befragte, welches Unrecht sie als Erstes bekämpfen würden, würde Gewalt gegen Frauen mit weitem Vorsprung auf Platz 1 landen. Und zwar egal, wo auf der Welt man fragen würde. Auch in Deutschland, das doch die meisten von uns als aufgeklärtes, weitgehend gleichberechtigtes Land verstehen, ist Gewalt gegen Frauen nicht die Ausnahme, sondern Normalität. Etwa 8.000 Vergewaltigungen werden hier pro Jahr angezeigt, etwa 20 pro Tag.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Konzert

Les Reines Prochaines: Fremde Torten im falschen Paradies

Les Reines Prochaines: Fremde Torten im falschen Paradies

Samstag, 16. Januar 2015, 20.30 Uhr, Bern

Mit einem Vorprogramm und anschliessendem Tanz mit Sister Knister

Sie sind wieder da: Les Reines Prochaines als starke Säulen der Gesellschaft suchen und nutzen Handlungsspielräume in ihrer Umgebung um einen Weg in eine zukunftsfähige Moderne zu finden. Mit kreativer Unklarheit suchen sie Wege wie sie sich vom Überfluss befreien können. Mit Mut, Aberwitz und Poesie experimentieren sie mit Tieren, mit der Liebe und Utopien.

Weitere Informationen: http://frauenraum.ch

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Knallhart zwischen die Beine

Knallhart zwischen die Beine

entdeckt im Januar 2016

Auf der Strasse, auf der Tanzfläche – sexuelle Übergriffe im Ausgang sind auch in der Schweiz gang und gäbe.

Die Hände sind immer gleich da. «Man kann nicht auf die Tanzfläche, ohne dass einem sofort jemand von hinten zwischen die Beine greift», sagt Ronja Kocher (Name geändert). «Ein reines Abtasten, immer von hinten, und knallhart zwischen die Beine.»

Weiterlesen: www.woz.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Das ist Privatfernsehen hier!

Der Lila-Podcast: Das ist Privatfernsehen hier!

Nr. 44, 2016

Ein alter feministischer Slogan lautet: Das Private ist politisch! Susanne und Katrin debattieren über Soziale Medien und psychische Gesundheit und warum das auch mit der Trennung von Privatem und Politischem zusammenhängt. Außerdem geht es um “Choice Feminism” und die Ereignisse in Köln, Hamburg und Stuttgart zur Silvesternacht.

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»Film

Another Way - Egymásra nézve

Another Way - Egymásra nézve

Donnerstag, 7. Januar 2016, ab 19.00 Uhr, Zürich

Zwei Journalistinnen leben ihre verbotene Liebe im von den Sowjets besetzten Ungarn der Fünfzigerjahre. 1959 erschiessen Soldaten eine unbefugte Grenzgängerin an der ungarisch-jugoslawischen Grenze, die Journalistin Eva Szalanczky. Sie war für ihre schonungslosen Reportagen und Enthüllungsgeschichten bekannt und berüchtigt. Erdos, ein Chefredaktor, der auf Grund seiner Artikel untere dem Rakosi-Regime selber im Gefängnis gesessen hatte, gab ihr einen Job bei der Zeitung "Igazsag" (Wahrheit). Mittels Artikeln in dieser Zeitung führt Eva ihren Kampf, nicht nur für Wahrheit, sondern auch für das Recht auf Individualität und Andersartigkeit. Ihr Artikel über ihre Liebe zu Livia, einer Berufskollegin, verursacht diverse Konflikte, welche in einer Tragödie enden.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Du musst alles todernst nehmen und dich gleichzeitig kaputtlachen

Der Lila-Podcast: Du musst alles todernst nehmen und dich gleichzeitig kaputtlachen

Nr. 43, 2016

Zum dritten Mal setzten sich Fiona und Katrin zu einem Lila Spezial zusammen, dieses Mal auf dem 32. Chaos Communication Congress auf der Bühne des Sendezentrums. Es geht um den Online Feminist Summit, Call-Out Culture, Badass Women 2015, Afghanistan, #ILookLikeAnEngineer, Luft und Liebe, Jugend hackt, den Congress, Fatuma Musa Afrah, Instagram und Psyche…

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»Konzert

Erika Stucki : Soulfood feat. Brandy Butler

Erika Stucki : Soulfood feat. Brandy Butler

Sonntag, 3. Januar 2016, 19.00 Uhr, Zürich

Erika Stucky richtet in ihrem neuen Programm mit grosser Kelle an: Ein gesunder Körper braucht einen gesunden Geist. Was soll Healthy-Food, Brain-Food, Organic-Food oder Whole-Food? Soul-Food ist es, was wir brauchen!

Weitere Informationen: www.moods.ch

»Petition

Lohngleichheit - Keine halben Sachen!

Lohngleichheit - Keine halben Sachen!

entdeckt im Dezember 2015

Aufruf an den Bundesrat

Endlich anerkennt der Bundesrat, dass es gegen die Lohndiskriminierung der Frauen gesetzliche Massnahmen braucht. Doch sein Vorschlag ist zu zahnlos. Insbesondere sieht er keine Pflicht vor, festgestellte Lohndiskriminierung zu beheben und fehlbare Unternehmen zu bestrafen.

Unterschreiben: www.unia.ch

»Aktion

Gemeinsam gegen häusliche Gewalt!

Gemeinsam gegen häusliche Gewalt!

entdeckt im Dezember 2015

Jede zweite Woche stirbt schweizweit eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt. Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen lancierte die Frauenzentrale Zürich deshalb eine Aktion unter dem Motto «Erhebe deine Stimme gegen häusliche Gewalt».

Weitere Informationen: www.frauenzentrale-zh.ch

»Theater

HerStories: Frauen schreiben Geschichte

HerStories: Frauen schreiben Geschichte

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 20.00 Uhr, Zürich

Wie prägen Frauen die Welt im Grossen und im Kleinen? An diesem Abend entstehen Theaterstücke unter Mitwirkung des Publikums. Stichworte, Gedanken, Erzählungen und Visionen rund um das Thema Frauengeschichte werden vom Publikum formuliert und vom kreativen Team aus Schauspielerinnen und einer Musikerin spontan als Theaterszene gespielt.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Video

KünsterInnen-Performance gegen BP

KünsterInnen-Performance gegen BP

entdeckt im Dezember 2015

Zwei Tage vor dem Weltklimagipfel in Paris fand diese Performance statt. Ein KünsterInnen-Kollektiv, das sich seit fünf Jahren gegen das Sponsoring von BP für die Tate Galerie engagiert, realisierte das Projekt «Birthmark».

Weitere Informationen: www.theguardian.com