Frauen-Archiv 2015

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»Workshop

Chancengleichheit in Anstellungsverfahren

Chancengleichheit in Anstellungsverfahren

Montag, 20. April 2015, Bern

Die Universität Bern betrachtet die Umsetzung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern als eines ihrer zentralen Anliegen. in der Strategie 2021 setzt sie sich unter anderem das Ziel eines angemessenen Anteils beider Geschlechter auf allen Stufen.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.gleichstellung.unibe.ch

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Die Königin der Teilchen

Die Königin der Teilchen

entdeckt im Dezember 2015

Fabiola Gianotti hat viele Talente. Sie hat zur Entdeckung des Higgs-­Teilchens beigetragen, will junge Frauen für die Physik gewinnen und spielt leidenschaftlich gern Piano.

Mit einem Kartonbecher Kaffee in der Hand betritt Fabiola Gianotti den kleinen Konferenzraum an der Europäischen Organisation für Kernforschung, dem Cern bei Genf. Sie setzt sich, knöpft die Ärmel ihrer Bluse auf und krempelt sie ein paar Schläge hoch. Es kann losgehen, will die zierliche, klassisch elegant gekleidete Frau wohl signalisieren. Tatsächlich packt sie bald etwas an, für das sie die Ärmel durchaus hochkrempeln muss: Im Januar übernimmt sie das Direktorium des Cern, des weltgrössten Forschungslabors für Teilchenphysik.

Fabiola Gianotti

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Film

Nacht der Angst

Nacht der Angst

entdeckt im Dezember 2015

Sesha (Friederike Becht) hat schon zwei Geburten hinter sich: die erste im Krankenhaus, traumatisch und mit wechselnden Hebammen; die zweite, wunderschön, im Geburtshaus bei der Hebamme Emma (Nina Kunzendorf). Als sie wieder schwanger wird, diesmal mit Zwillingen, steht für sie fest: sie will nur bei Emma im Geburtshaus entbinden.

Gabriela Zerhau (Buch und Regie) hat mit «Nacht der Angst» einen klassischen Gerichtsfilm entworfen, der in chronologischer Abfolge mit längeren Rückblenden ein Thema verhandelt, das die ZuschauerInnen auffordert, ihren eigenen Standpunkt zu finden. Der Fall der Hebamme Emma ist zwar fiktiv, könnte sich so oder so ähnlich aber durchaus ereignet haben.

Produktion: www.bavaria-film.de
Weiterführende Informationen: www.faz.net

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Geldregen für die Frauen

Geldregen für die Frauen

entdeckt im Dezember 2015

Die Gruppierung Aktivistin.ch hat sich heute Abend auf dem Paradeplatz für Frauenthemen eingesetzt. Dafür stärkt ihr die Unia den Rücken.

Für einmal ist der Paradeplatz heute Abend nicht nur symbolisch für viel Geld gestanden, sondern es hat auch wahrhaftig farbige Scheine vom Himmel geregnet, genauer Papiergeldscheine aus dem Hotel Savoy. Passanten blieben verblüfft stehen, staunten und warfen mit dem Geld um sich.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch
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»Information

Themendossier Gleichstellung von Frau und Mann

Themendossier Gleichstellung von Frau und Mann

entdeckt im Dezember 2015

Stöbern Sie oder informieren Sie sich auf der Informationsplattform humanrights.ch. Das Themendossier «Gleichstellung von Frau und Mann» umfasst vielseitige und umfangreiche Beiträge – ein wahrer Fundus!

Weiterlesen: www.humanrights.ch

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Jody Williams: Nichts, worüber Menschen entscheiden, ist unvermeidlich

Jody Williams: Nichts, worüber Menschen entscheiden, ist unvermeidlich

entdeckt im Dezember 2015

Jody Williams über Friedenskampagnen, Killerroboter und Terroristen

Nachdem sie elf Jahre lang Kampagnen gegen die Interventionen der USA in Lateinamerika geführt hatte, wurde Jody Williams im Jahr 1991 von der Vietnam Veterans of America Foundation gefragt, ob sie sich an einer Kampagne gegen Landminen beteiligen wolle. Die Protestbewegung führte zu einem internationalen Bann dieser Waffengattung, für den Williams 1997 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Gegenwärtig leitet sie die Nobel Women's Initiative und organisiert Kampagnen gegen Vergewaltigungen in Kriegsgebieten und gegen Killerroboter.

Weiterlesen: www.heise.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Unser Bücherbasar

Der Lila-Podcast: Unser Bücherbasar

Nr. 42, 2015

Es weihnachtet sehr und weil wir an Weihnachten immer so viele neue Bücher verschenken und auch geschenkt bekommen, haben wir ausgemistet. Deswegen gibt es in dieser Folge Bücher zu ergattern. Feministische Bücher! Kommen Sie, greifen Sie zu!

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»Film

Köpek

Köpek

Donnerstag, 10. Dezember 2015, Deutschschweiz

Ein aufwühlender Film über drei Menschen, die alles daran setzen, ihre Sehnsucht nach Liebe zu erfüllen. Authentisch und mit einem aufmerksamen Blick für die Poesie des Alltags erzählt KÖPEK (türkisch für Hund) so zärtliche wie erschütternde Geschichten über Liebe, Tod und die türkische Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts. KÖPEK ist das Langfilmdebüt der türkischstämmigen Regisseurin Esen Işik, die schon zweimal mit Kurzfilmen den Schweizer Filmpreis gewonnen hat.

Vorpremièren im Rahmen der Amnesty-Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» (pdf, 1 S.)

Weitere Informationen: http://cineworx.ch

»Veranstaltung

Rape Culture

Rape Culture

Dienstag, 8. Dezember 2015, 19.30 Uhr, Bern

Sexualisierte Gewalt ist weit verbreitet, in medialen Darstellungen, der Rechtsprechung und anderen Bereichen wird sie jedoch oft normalisiert und bagatellisiert und aus Opfer werden Täter_innen gemacht. In der öffentlichen Debatte kursieren Mythen über die hohe Anzahl an Falschanschuldigungen sexualisierter Gewalt und die Vorstellung «Mit Nein meint sie eigentlich Ja» scheint weit verbreitet. Solche Mechanismen werden v.a. in den USA, mittlerweile aber auch im deutschsprachigen Raum unter dem Begriff «Rape culture» debattiert. Wir wollen unter anderem den Fragen nachgehen, inwiefern sich der Begriff für eine differenzierte Debatte eignet und wo und wie sich in unserer Gesellschaft diese Kultur widerspiegelt.

Weitere Informationen: www.frauenraum.ch

»Filmreihe

Who is afraid of Vagina Wolf?

Who is afraid of Vagina Wolf?

Donnerstag, 3. Dezember 2015, 19.30 Uhr, Zürich

WyberNet zeigt «warme Filme in der kalten Jahreszeit».

Anna ist irgendwo im Leben von Los Angeles hängen geblieben. Einen Tag nach ihrem 40. Geburtstag beschliesst sie, dass ab sofort alles anders werden muss: Sie wohnt in einer Art Garage, hat gerade einen Eingabetermin für ihren neuen Film verpasst, hat immer noch keine Freundin, dafür nach wie vor ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften. So nimmt Anna eine lesbische Adaption von «Wer hat Angst vor Virginia Woolf?» in Angriff.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: «Biased» sind immer die anderen

Der Lila-Podcast: «Biased» sind immer die anderen

Nr. 41, 2015

Was ist das eigentlich: Eine Frau? Ist das eine “weiblich sozialisierte Person”? Oder mehr? Macht uns unser Gehirn zur Frau? Die Hormone? Das Schwangerwerdenkönnen? Oder ist, wie jüngste Studien nahelegen, unser Gehirn gar nicht so anders?

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»Audio

Frauenbilder in den Netzmedien

Frauenbilder in den Netzmedien

entdeckt im Dezember 2015

Talk an der Frankfurter Buchmesse 2015

Die oft sexistische Darstellung von Frauenkörpern in der Werbung und die klischeehaften Frauenbilder in vielen Filmen und Serien ist schon oft beklagt worden. Doch heute stellt sich das nicht mehr so einfach dar, wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Journalistin und Politikwissenschaftlerin Antje Schrupp diskutiert mit Orbanism-Mitgründerin Christiane Frohmann anhand von Beispielen über die komplexer werdenden öffentlichen Frauenbilder, wie sie sich gewandelt haben, welche Aspekte dabei zu berücksichtigen sind, und sie gehen der Frage nach, was sich dagegen unternehmen lässt.

Mehr Talks: https://voicerepublic.com

»TV-Serie

Jessica Jones

Jessica Jones

entdeckt im Dezember 2015

Eine ehemalige und jetzt in New York als Privatschnüfflerin arbeitende Superheldin mit posttraumatischem Stresssyndrom wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Nachdem ihr kurzes Dasein als Superheldin ein tragisches Ende nimmt, versucht Jessica Jones einen Neuanfang als Privatdetektivin in New York, wo sie stets in neue Fälle verwickelt wird. Es wird Zeit, dass die Welt ihren Namen kennt...

Weiterschauen: www.netflix.com

»Podium & Symposium

Women Peace Security – reloaded

Women Peace Security – reloaded

Freitag–Samstag, 27.–28. November 2015, Bern

Sicherheitspolitik und Friedensförderung aus der Genderperspektive

Im Jahr 2000 hat der Sicherheitsrat der UNO mit der Verabschiedung der Resolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit ein wichtiges Zeichen gesetzt: Frauen sollen in Konflikten vor geschlechtsspezifischer Gewalt geschützt, ihre Partizipation in der Friedensförderung soll verstärkt und eine gender-sensitive Perspektive soll in allen Projekten der Friedensförderung einbezogen werden. Was haben nun fünfzehn Jahre Umsetzung der UNO Sicherheitsratsresolution 1325 und des Programms Frauen, Frieden, Sicherheit mittels Sensibilisierung, Ausbildung und Kampagnen bewirkt?

Weitere Informationen: www.izfg.unibe.ch

»Veranstaltung

Vera Molnar: (Un)Ordnung

Vera Molnar: (Un)Ordnung

Donnerstag, 26. November 2015, 18.30 Uhr, Zürich

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe RotesPalaver findet am kommenden Donnerstag eine Diskussion über Vera Molnar statt. Anlass ist die Ausstellung im Haus Konstruktiv von Februar bis Mai 2015.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Kampagne

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

25. November–10. Dezember 2015

Weltweit finden jedes Jahr zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November und dem Internationalen Menschenrechtstag am 10. Dezember Aktionen gegen Gewalt an Frauen statt.

Im Fokus der diesjährigen Kampagne steht Häusliche Gewalt, die am meisten verbreitete Form von Gewalt gegen Frauen. Auch in der Schweiz gibt es häusliche Gewalt. Und sie kommt in allen sozialen Schichten vor. Jede zweite Woche stirbt in der Schweiz eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt.

Weitere Informationen / Veranstaltungskalender: www.cfd-ch.org

»Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Blurred Lines: The New Battle of the Sexes

Blurred Lines: The New Battle of the Sexes

Mittwoch, 25. November 2015, 19.00 Uhr, Bern

TERRE DES FEMMES Schweiz zeigt mit zwei Filmen die Wechselwirkung sexistischer Strukturen zwischen digitaler und analoger Welt und beleuchtet deren Tragweite.

In der BBC-Dokumentation «Blurred Lines: The New Battle of the Sexes» führt die britische Journalistin Kirsty Wark die Zuschauer_innen durch verschiedene Aspekte von Sexismus der heutigen Zeit: von salonfähigem Vergewaltigungshumor über neue Arten von Machismo hin zu realen Auswirkungen von Online-Hassreden gegen Frauen*. (GB, 53 min, Englisch ohne Untertitel)

Anschliessend vertieft die amerikanische Regisseurin Shannon Sun-Higginson in ihrem Dokumentarfilm «GTFO: Get the F&#% Out» die Problematik des Online-Sexismus anhand der Gaming-Szene. Enthüllt wird eine von weissen Männern dominierte 20-Milliarden-Industrie, die mit Frauen*hass und -diskriminierung durchsetzt ist. (US, 76 min, Englisch ohne Untertitel) *Triggerwarnung: Beschreibung sexualisierter Gewalt und Gewaltdrohungen*

Weitere Informationen: www.terre-des-femmes.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Irgendwann schicken alle nur noch Katzenbilder

Der Lila-Podcast: Irgendwann schicken alle nur noch Katzenbilder

Nr. 40, 2015

Susanne und Katrin packen in dieser Sendung ein heißes Eisen an: Den Diskurs über «Opfer». Dabei geht es um Opfer als Schimpfwort, Postfeminismus, Selbst- und Fremdviktimisierung, Debatten im Netz, Opfersein als Identität und vieles mehr.

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»Lesen

Verbündete von nebenan

Verbündete von nebenan

entdeckt im November 2015

Die Künstlerin Marina Naprushkina hat für ihr sozialpolitisches Engagement kürzlich den Sussman-Preis erhalten. Ihre Initiative bringt in Berlin Alteingesessene und Refugees zusammen.

Weiterlesen: http://anschlaege.at
Projekt-Website: neuenachbarschaft.de

»Lesen

Nettigkeit gilt vielen Frauen in Russland als Schwäche

Nettigkeit gilt vielen Frauen in Russland als Schwäche

entdeckt im November 2015

Marina Pisklakowa-Parker engagiert sich in Russland dafür, dass häusliche Gewalt als Offizialdelikt behandelt wird. Zurzeit wird im Parlament darüber debattiert. Die Frauenrechtlerin über westliche Stereotype und die Renaissance konservativer Geschlechterbilder.

Weiterlesen: www.woz.ch

»Theater

Ein Garten wie kein anderer

Ein Garten wie kein anderer

Samstag, 21. November 2015, 19.30 Uhr, Bern

Zwei Frauen in einem Trödelladen voller Objekte, in denen verborgene Geschichten schlummern. In dieser farbigen und stimmungsvollen Welt nehmen Sekhmet und Sofia uns mit auf eine philosophische Reise. Es geht um die Verantwortung des Menschen für eine gerechtere Welt.

Weitere Informationen: http://frauenraum.ch

»Lesen

Nicht nur junge Männer

Nicht nur junge Männer

entdeckt im November 2015

Nach UN-Angaben sind im Oktober 218.000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa gekommen. So viele wie im gesamten Jahr 2014. Die meisten Flüchtlinge auf den Booten sind Männer. Die Frauen, die sich auf die Reise begeben, tun das meist in Begleitung ihrer Männer. Aber es gibt auch Frauen wie Yasmin, die die Fahrt allein mit ihren Kindern auf sich nimmt.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Lesen

Bedauern Sie Widmer-Schlumpfs Rücktritt?

Bedauern Sie Widmer-Schlumpfs Rücktritt?

entdeckt im November 2015

Die ehemalige Baselbieter SP-Nationalrätin Angeline Fankhauser will nicht von Rechtsrutsch sprechen, erinnert sich an Erfolge in der Asylpolitik – und an einen kritischen Satz, der aus dem Nationalratsprotokoll verschwand.

Weiterlesen: www.woz.ch

»Veranstaltung

Feministische Dialoge 2 / 2015

Feministische Dialoge 2 / 2015

Dienstag, 17. November 2015, 19.15 Uhr, Bern

Diskussion über die weltweite Lohn-für-Hausarbeit-Bewegung der 1970er Jahre, über das Potential und die Aktualität der Theorien und Analysen von Maria Rosa Dalla Costa und anderen Autorinnen.

Hat uns die Forderung nach einem Lohn für Hausarbeit auch im heutigen veränderten Kontext noch etwas zu sagen? Welche Perspektiven ermöglicht die Forderung sowohl auf die schlecht bezahlte Arbeit von Hausangestellten, wie auch auf die unbezahlte Arbeit von Frauen in ihren eigenen Haushalten?

Diesen Fragen und anderen wollen wir gemeinsam nachgehen.

Weitere Informationen: www.wide-network.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Ich hatte eine Spardose für die Schönheits-OP

Der Lila-Podcast: Ich hatte eine Spardose für die Schönheits-OP

Nr. 39, 2015

Alexandra Tobor ist Autorin und Podcasterin und am liebsten nimmt sie in bester sozialwissenschaftlicher Manier gesellschaftliche Phänomene unter die Lupe. Gemeinsam betrachten wir «Schönheit» und ihre Antipode: «Hässlichkeit«.

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»Lesen / Video

Kanada: Hälfte der neuen Regierung sind Frauen

Kanada: Hälfte der neuen Regierung sind Frauen

entdeckt im November 2015

Kanada hat nun auch offiziell einen neuen Regierungschef. Zwei Wochen nach der Parlamentswahl mit einem überraschend deutlichen Sieg der Liberalen wurde am Mittwoch Justin Trudeau zum neuen Premierminister des zweitgrößten Landes der Erde vereidigt. Trudeau stellte zugleich sein neues Kabinett vor, das aus vielen Neulingen besteht. Von den insgesamt 30 Regierungsmitgliedern sind 15 Frauen. Auf die Frage, warum ihm ein gender-ausgeglichenes Kabinett so wichtig ist, sagte Trudeau: «Weil es 2015 ist.»

Weiterlesen: http://derstandard.at

»Zeitschrift

iz3w: Sexarbeit – Zwischen Akzeptanz und Stigma

iz3w: Sexarbeit – Zwischen Akzeptanz und Stigma

entdeckt im November 2015

Seit einigen Jahren tobt international eine heftige Debatte um Sexarbeit. die sich zwischen den Polen von Verbot und Ächtung versus Entkriminalisierung und Entstigmatisierung bewegt. In unserem Themenschwerpunkt werfen wir einen Blick nicht nur auf die Situation von SexarbeiterInnen in Ländern des Südens, sondern auch von MigrantInnen in Europa. Welche Auswirkungen haben restriktive Gesetze auf deren Lebensumstände? Welche Forderungen erheben SexarbeiterInnen und ihre Selbstorganisationen an Politik und Gesellschaft?

Weiterlesen: www.iz3w.org

»TV

Ladies Night

Ladies Night

Sendung vom 24. Oktober 2015

Frauen-Power im Kölner Gloria Theater, denn hier präsentiert Gastgeberin Gerburg Jahnke wieder eine neue Ausgabe der «Ladies Night». Mit ihrem Kabarettprogramm hat sich Gastgeberin Gerburg Jahnke längst eine feste Fangemeinde erobert, die übrigens fast zur Hälfte aus Männern besteht.

Weitere Informationen: www.daserste.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Küchensexualpsychologie

Der Lila-Podcast: Küchensexualpsychologie

Nr. 38, 2015

In dieser Folge sprechen Barbara und Katrin über die Nebenfolgen von erlaubter oder verbotener Sexarbeit, über die stereotypen Annahmen über Sexhabenmüssen, über Kim Kardashians Bauch, Abtreibungen, die Fashion Week uvm…

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»Talk

Erfolgreiche Frauen in der Gastronomie

Erfolgreiche Frauen in der Gastronomie

Dienstag, 11. November 2015, 18.45 Uhr, Zürich

Die Gastronomie ist nach wie vor eine Männerdomäne, auch wenn es prominente weibliche Küchenchefinnen gibt, erfolgreiche Gastgeberinnen und in den Betrieben viele weibliche Angestellte auf allen Stufen. Wie finden Frauen ihren Platz in der Küche? Welche Rezepte funktionieren, wenn Frauen in der Gastronomie Erfolg haben wollen? Und nicht zuletzt: Wie lassen sich familien-unfreundliche Arbeitszeiten, Kind und Karriere vereinbaren? Eine gastronomische Innensicht mit zwei Frauen, die ihren Weg gefunden haben und Perspektiven aufzeigen.

Weitere Informationen: www.marmite-events.ch

»LGBTI-Filmfestival

Queersicht

Queersicht

5.–11. Novermber 2015, Bern

Das Filmfestival Queersicht geht heuer in die 19. Runde. Wie jedes Jahr stehen zahlreiche nationale und internationale Produktionen auf dem Programm: Wir zeigen Kurzfilme, Dokumentationen und Spielfilme. Zusätzlich haben wir ein reizvolles Rahmenprogramm organisiert, das für jeden Geschmack etwas bietet.

Weitere Informationen: http://queersicht.ch/

»Veranstaltung

Finanz- und Werkplatz Schweiz: Was ist wichtig für die Generation von morgen?

Finanz- und Werkplatz Schweiz: Was ist wichtig für die Generation von morgen?

Mittwoch, 4. November 2015, 19–21 Uhr, Aarau

Welche Strategie ist gefragt, damit die Schweiz auch in Zukunft Sicherheit und Stabilität gewährleisten kann? Kann Wirtschaftswachstum auch ohne Bilaterale Verträge erreicht werden und welche Vorteile bringt eine Unternehmenssteuerreform?

Referat von Anita Fetz, anschliessend Podium

Weitere Informationen & Anmeldung: http://fraueninfo.ch

»Zeitschrift

Brustgesundheit

Brustgesundheit

ab 2. November 2015

clio – Die Zeitschrift für Frauengesundheit

Das Thema Brustgesundheit beinhaltet viele Aspekte, die in diesem Heft beleuchtet werden.

  • Brustgesundheit Was jede Frau für sich tun kann
  • Brustkrebs-Prävention heute
  • Umgang mit gutartigen Beschwerden
  • Mammografie-Screening
  • Umgang mit der Diagnose Brustkrebs
Weitere Informationen: www.ffgz.de
In unseren Links stöbern

»Mentoring 2016

Politikerinnen von morgen

Politikerinnen von morgen

1. November 2015 Anmeldeschluss

Frauen sind in der Politik noch immer untervertreten. Um das zu ändern, lancierte die Frauenzentrale Zürich 2005 ein Mentoring-Programm. Das Ziel: junge Frauen motivieren, sich aktiv ins gesellschaftspolitische Geschehen einzubringen. Zwischen 2006 und 2012 durchliefen insgesamt 48 Mentees, junge Frauen zwischen 18 und 30 Jahren, das Mentoring-Programm. Dabei liessen sich mehrere Mentees für eine Funktion in der Öffentlichkeit begeistern und bringen sich heute aktiv ins politische Geschehen ein.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.frauenzentrale-zh.ch

»Veranstaltung

Marlene Dumas: What you can't see you paint

Marlene Dumas: What you can't see you paint

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 19.00 Uhr, Zürich

Im Zentrum des Oktober-Palavers steht die südafrikanische Malerin Marlene Dumas.

Weitere Infos: www.frauenimzentrum.ch

»Benefizveranstaltung

Yvette Théraulaz – «Les années»

Yvette Théraulaz – «Les années»

Mittwoch, 28. Oktober 2025, ab 19.00 Uhr, Nidau

Benefizveranstaltung für das MädchenHouse desFilles Biel

«Les années» heisst der Chansonabend, in dem Yvette Théraulaz ihre Zeit Revue passieren lässt, die sie als Künstlerin und als politisch engagierte Bürgerin durchlebt hat. Im Wechsel von Chansons und Kommentaren zeigt sich die besondere Qualität von Yvette Théraulaz. Sie versteht es stets eine Haltung zu vertreten, ein Engagement für die Sache zu vermitteln, immer präzise, unnachgibig und charmant. Begleitet wird sie vom Pianisten Lee Maddeford.

Weitere Informationen: www.maedchenhousedesfilles.ch

»E-Publikation

Economic literacy across Europe - tools to empower women

Economic literacy across Europe - tools to empower women

entdeckt im Oktober 2015

WIDE Switzerland nahm teil am internationalen Grundtvig Partnerschaft Projekt «Economic Literacy Across Europe». Das Projekt wird von fünf Partner-Netzwerken getragen: WIDE Österreich, WIDE Schweiz, KULU (Dänemark), CEIM (Spanien) und Le Monde selon les Femmes (Belgien). Mittels Austausch und Kooperation im Bereich von EL Themen wurde eine praxistaugliche Sammlung von inhaltlich und methodisch differenzierten Werkzeugen (EL Tools) erarbeitet, welche in der Erwachsenenbildung im Bereich Ökonomie besonders von und für Frauen eingesetzt werden können.

Weitere Informationen: www.wide-network.ch

»Frauenfest

Reitschulefest

Reitschulefest

Freitag–Samstag, 23.–24. Oktober 2015, ab 22.00 Uhr, Bern

Freitag, 23. Oktober 2015

23:00 I Made You a Tape
01:00 Helluvah

Samstag, 24. Oktober 2015

23:00 Jua
01:00 First Fatal Kiss

Hier die Links zu den Bands:

www.imadeyouatape.be/
www.helluvah.com/
https://mx3.ch/jua
http://firstfatalkiss.net

»Vortrag

Von Elektrikerinnen und Pflegefachmännern

Von Elektrikerinnen und Pflegefachmännern

Freitag, 23. Oktober 2015, 16–17 Uhr, Bern

Kontinuität und Wandel von Geschlechterungleichheiten in Ausbildungs- und Berufsverläufen junger Erwachsener in der Schweiz

Öffentliche Vorträge im Rahmen des Seminars «Gleichstellung der Geschlechter in der Schweiz – Mythos oder Realität?»

Weitere Informationen: www.izfg.unibe.ch

»Jubiläum

10 Jahre FriedensFrauen Weltweit

10 Jahre FriedensFrauen Weltweit

Donnerstag–Freitag, 22.–23. Oktober 2015

Fachveranstaltung und Jubiläumsfeier

Warum sind Frauen immer noch so wenig vertreten in Friedensverhandlungen? Welche Aufgaben hat die Zivilgesellschaft bei der Umsetzung der UN-Resolution 1325? An der Fachveranstaltung am Nachmittag erfahren Sie mehr. Am Abend findet ein Benefizdinner statt, an dem das Jubiläum gefeiert wird – ein Nachtessen mit kulturellem Rahmenprogramm.

Weitere Informationen: www.1000peacewomen.org

»Filme

Kunsthalle Zürich: Loretta Fahrenholz

Kunsthalle Zürich: Loretta Fahrenholz

Dienstag, 20. Oktober 2015, 18.30 Uhr, Zürich

Das bewegte Bild ist das zentrale Medium der beiden Einzelausstellungen von Loretta Fahrenholz sowie Pauline Boudry/Renate Lorenz. In beiden Fällen leben diese Bilder von der starken inhaltlichen und visuellen Beteiligung der Mitwirkenden. Unser Theorie- und Vermittlungsprogramm möchte diese Bewegungen von der Wand zurück in den Raum bringen und gemeinsame inhaltliche Fragen der unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen herausfinden: Welche Ideen und Praktiken des Feminismus haben im gegenwärtigen gesellschaftlichen Gefüge Bestand? Welche Neuformulierungen sind notwendig? Welche Kunstformen werden dabei wirksam und wie? Und welche politischen Positionen und Aktivitäten müssen entstehen, bestehen, behauptet werden?

Weitere Informationen: http://kunsthallezurich.ch

»Lesen

Saskia Sassen: Es wird für alle enger

Saskia Sassen: Es wird für alle enger

entdeckt im Oktober 2015

Interview mit Saskia Sassen

Kaum jemand seziert den Kapitalismus so hellsichtig wie die US-amerikanische Wirtschaftssoziologin Saskia Sassen. Dabei schlägt die 66-Jährige in ihren Schriften meist den ganz großen Bogen: Lange bevor der Begriff der «Globalisierung» zu einer Standardvokabel in der Ökonomie und den Nachrichten wurde, dachte Sassen schon in weltweitem Maßstab. Im Jahr 2000 prägte sie den Begriff der «global city», der heute aus den Gentrifzierungsdebatten, sei es in New York, London, Berlin, Stockholm oder Schanghai, nicht mehr wegzudenken ist. Auch in ihrem neuen Buch Ausgrenzungen. Brutalität und Komplexität in der globalen Wirtschaft geht Sassen der Frage nach, wie der neoliberal gespielte Kapitalismus die Lebensräume der Menschen verändert. Ihre Kernthese: Es wird noch viel enger werden. Überall. Und für alle.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Wahlen 2015

Clever Frauen wählen

Clever Frauen wählen

bis 18. Oktober 2015

Am 18. Oktober werden die Vertreterinnen und Vertreter für den Stände- und Nationalrat gewählt. Mit einem Anteil von 19,6% respektive 31% sind Frauen bisher in beiden Räten untervertreten. Neben dem Projekt «Frauen wählen» hat die Alliance F – der Bund Schweizerischer Frauenorganisationen – einen strategischen Wahlkampf lanciert: «clever wählen». Dabei werden diejenigen Politikerinnen zur Wahl empfohlen, die sowohl mit ihrer Politik Gleichstellungsanliegen mittragen als auch aufgrund ihres Listenplatzes eine veritable Chance haben, gewählt zu werden.

Wahlempfehlung: www.alliancef.ch

»Konzert

MEGA Ω MEGA – Konzert

MEGA Ω MEGA – Konzert

Samstag, 17. Oktober 2015, 22.00 Uhr, Bern

- MEGA Ω MEGA (Hollie Records, Intergalactic Hiphop, London/Paris)
- Always Ultra Violet (Synthtrashpunk, Bern)
- ShyAnne (BadTaste-Trash-Clash, Wien/Bern)

Direkt vom Planeten Mono Ceros gekommen, bilden Gaff E und Ylva Falk gemeinsam MEGA Ω MEGA. Die kosmischen Prinzessinen aus dem Weltall performen auf der ganzen Erde und nehmen euch auf eine Reise durch Zeit und Raum mit.

Unterstützt werden sie bei ihrer Mission von Always Ultra Violet, welche den Bindenpunk durch die Verstärker zerren!

Mit an Bord ist zudem unser Wien-Export ShyAnne, welche ihre trash-clashigen Platten drehen lässt.

Weitere Informationen: http://frauenraum.ch
Hörprobe: https://soundcloud.com

»Konzert

Soak

Soak

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19.30 Uhr, Zürich

Die 19 jährige irische Sängerin, Gitarristin und Multi-Instrumentalistin Bridie Monds-Watson alias Soak kämpft mit intimen, lo-fi Sounds und tiefschürfenden Gedichten für Queer-Rights in Nordirland.

Weitere Informationen: www.papiersaal.ch
YouTube-Channel von Soak

»Audio

Der Lila-Podcast: Camel Toe und Nippel Show

Der Lila-Podcast: Camel Toe und Nippel Show

Nr. 37, 2015

Es hat sich so ergeben: Eine Sendung über Körper. Susanne und Katrin sprechen über Camel Toe, Nippel Show, die Geschichte der Vulva und die Geschichte der Frauen, über Matriarchate und Patriarchate, die löchrige Angelegenheit «Jungerfernhäutchen», Purity uvm…

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»Film & Lesen

A Journey of a Thousand Miles: Peacekeepers

A Journey of a Thousand Miles: Peacekeepers

entdeckt im Oktober 2015

Auf dem internationalen Filmfestival in Toronto stellten die Regisseurinnen Sharmeen Obaid-Chinoy und Geeta Gandbhir Anfang September ihr neuestes Werk vor: «A Journey of a Thousand Miles: Peacekeepers». Der Film ist die Dokumentation des Einsatzes einer UN-Friedenstruppe aus Bangladesch in Haiti, die nur aus Frauen besteht. Mit dem Film will Gandbhir die stereotypen Vorstellungen durchbrechen, mit denen asiatische Frauen – und gerade Muslimas – oft konfrontiert werden. Zudem will sie auf die Notwendigkeit der Präsenz von Frauen in Konfliktgebieten aufmerksam machen. In Haiti war es zuvor zu sexuellen Übergriffen durch die Blauhelmsoldaten gekommen.

Weiterlesen: www.freitag.de
Weitere Informationen: https://tribecafilminstitute.org

»Lesen

Laurie Penny: Die Menschheit hatte ihre Chance

Laurie Penny: Die Menschheit hatte ihre Chance

entdeckt im Oktober 2015

Laurie Penny, geboren 1986 in London, ist zurzeit wohl die prominenteste Stimme eines jungen Feminismus. Anfang des Jahres ist ihr aktuelles Buch Unsagbare Dinge. Sex, Lügen und Revolution (Nautilus) erschienen. Penny lebt und arbeitet gerade in Boston.

Laurie Penny liebt Science-Fiction und glaubt, dass Technik die Genderdebatte beflügeln kann...

Weiterlesen: www.freitag.de

»Lesen

Nina Power: Das kollektive politische Subjekt

Nina Power: Das kollektive politische Subjekt

entdeckt im Oktober 2015

In welchem Verhältnis steht die Vernunft zur Revolte? Lässt sich Widerstand bloß noch als isolierter Akt der Verweigerung denken wie bei Melvilles Bartleby? Oder kann ein neues Kollektiv-Subjekt begründet werden – das am Ende gar kommunistisch wäre? Wie können die politisch Handelnden einander als Gleiche erkennen? Und welche Initialzündungen erschaffen ein Kollektiv, dessen Subjekte sich in einer universellen Fragestellung wiederfinden?

Nina Power auf Facebook
Einleitungstext & Bestellung: www.laika-verlag.de
Rezension: www.freitag.de

»Lesen

Elisabeth Joris über Carla Lonzi: Die Lust Frau zu sein

Elisabeth Joris über Carla Lonzi: Die Lust Frau zu sein

entdeckt im Oktober 2015

Im Jahr 1975, in dem Alice Schwarzer mit dem Buch Der kleine Unterschied und seine grossen Folgen über den Zwang der Frauen zur normierten Heterosexualität ein grosses mediales Echo auslöste, veröffentlichte der Merve Verlag Berlin die von der Öffentlichkeit kaum beachtete Broschüre Die Lust Frau zu sein von Carla Lonzi. In der Reihe «Internationale Marxistische Diskussion» war bereits mit Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft von Mariarosa Dalla Costa und Selma James eine scharfe Kritik des italienischen Feminismus an der Klassenkampftheorie der Linken erschienen (vgl. dazu http://kritisch-lesen.de/rezension/startschuss-fur-die-hausarbeitsdebatte). Kritisierten Dalla Costa und James vor allem, dass die marxistische Theorie die Bedeutung der Hausarbeit für den Kapitalismus vernachlässige, so fokussierte Lonzi auf die sexuellen Beziehungen zwischen Mann und Frau als Grundpfeiler der Unterdrückung des weiblichen Geschlechts. Sputiamo su Hegel (Wir pfeifen auf Hegel) war erstmals 1970, La donna clitoridea e la donna vaginale (Die klitorische Frau und die vaginale Frau) 1971 veröffentlicht worden. Beide Beiträge erschienen 1974 als Teil eines Sammelbands mit Schriften von Lonzi in dem von ihr mitbegründeten Mailänder Verlag Scritti di Rivolta Femminile, 1975 dann in deutscher Übersetzung im Merve Verlag. Die von Lonzi vertretenen Thesen wurden für mich als Feministin und Linke zu einem zentralen Ausgangspunkt der Reflexion und trugen zu meinem – auch sexuellen – Selbstverständnis entscheidend bei, so dass ich den kleinen Band mit dem unverkennbaren Design des Berliner Verlags bis heute in meinem Büchergestell aufbewahrt habe.

Weiterlesen: www.theoriekritik.ch

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Der Lila-Podcast: Wenn die Gebärmutter das Gehirn absaugt

Der Lila-Podcast: Wenn die Gebärmutter das Gehirn absaugt

Nr. 36, 2015

Barbara und Katrin über fünf Leute, die gemeinsam ein Kind bekommen. Über Kinder, die Sterben und Mütter, die ihrer Rolle nicht gerecht werden. Über SEX, SEX und nochmal SEX (in Büchern). Über militarisierte Männlichkeit und weltweite Schönheitsideale.

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»Veranstaltung

Waste-Dinner mit Elena Marti

Waste-Dinner mit Elena Marti

Donnerstag, 1. Oktober 2015, 20.00 Uhr, Zürich

Elena Marti ist die Spitzenkandidatin der Grünen Zürich für die Nationalratswahlen. Im Roten Raum lädt sie zu einem Waste-Dinner ein – diesmal auf Stühlen! Aufgetischt wird, was sonst im Container der Grossverteiler landet oder Essen, dass sie selber bei kleineren Quartierläden abholt. Daher können nebst Fragen rund um ihre Nationalratskandidatur und Politik auch solche zum Thema Fairfood und Foodwaste gestellt werden.

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Veranstaltung

Umdenken öffnet Horizonte

Umdenken öffnet Horizonte

Donnerstag, 1. Oktober 2015, 19.00 Uhr, Zürich

1989 sagten ganze zwei Drittel der Zürcher Stimmbevölkerung JA zur Schaffung der kommunalen Amtsstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann. Am 1. Oktober 2015 feiert die Stadtzürcher Fachstelle ihr 25-jähriges Jubiläum. Grund genug, das Augenmerk auf die Gleichstellungsarbeit im Wandel der Zeit zu richten.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch

»Lesen

Ihr könnt uns nicht helfen

Ihr könnt uns nicht helfen

entdeckt im September 2015

Interview mit der ägyptischen Feministin Mona Eltahawy. Sie fordert eine gesellschaftliche Revolution in der islamischen Welt.

Weiterlesen: www.freitag.de

»eBook

Neuer Kampf der Geschlechter

Neuer Kampf der Geschlechter

entdeckt im September 2015

Das vom stern im Januar 2013 dargestellte Altherrengebaren von Rainer Brüderle, der gerade nach der verlorenen Niedersachenwahl von den Liberalen zum Hoffnungsträger gekürt worden war, wurde zum medialen Aufreger. Schnell war man bei einer Sexismus-Debatte und tobte anscheinend ein neuer Kampf der Geschlechter, als ob nicht schon länger die Geschlechtsidentitäten zerfallen und sich von LGBT (lesbisch, schwul, bisexuell, trans) etwa zu LGBTQIA (zusätzlich queer oder questionable, intersex und asexuell) vervielfältigt hätten. Auf den ersten Blick haben sich Positionen kaum verändert. Im Unterschied zu früher wurden allerdings die Stimmen lauter, dass nicht alleine die Frauen von den Männern unterdrückt würden, sondern dass sich vermehrt die Männer vom angeblich siegreichen Feminismus diskriminiert sehen und sich als das neue schwache Geschlecht empfinden.

Weiterlesen: www.heise.de

»Veranstaltung

Joan Mitchell: Retrospektive im Kunsthaus Bregenz

Joan Mitchell: Retrospektive im Kunsthaus Bregenz

Donnerstag, 24. September 2015, 19.00 Uhr, Zürich

Zusammen mit dem Museum Ludwig in Köln und in enger Kooperation mit der Joan Mitchell Foundation in New York präsentiert das Kunsthaus Bregenz eine große Überblicksausstellung der legendären Künstlerin Joan Mitchell (1925—1992). Der Fokus der Schau liegt auf ihrer Malerei, die kunsthistorisch in der Folge des Abstrakten Expressionismus beziehungsweise im Umfeld der New York School verortet wird. Angefangen mit den frühen Werken aus den 1950er Jahren bis hin zum Spätwerk aus ihrer letzten Lebensphase stellt die Ausstellung mit annähernd dreißig teilweise sehr großformatigen, mehrteiligen Bildern eindrücklich eine der bedeutendsten Protagonistinnen der Kunst des 20. Jahrhunderts vor.

Veranstaltung frauenimzentrum.ch
Kunsthaus Bregenz: www.kunsthaus-bregenz.at

»Crowdfunding

«Heimat im Kochtopf»

«Heimat im Kochtopf»

bis 22. September 2015

Wie schmeckt Heimat? Menschen, die gezwungen sind, aus ihrer Heimat zu fliehen, müssen meist so gut wie alles Materielle zurücklassen. Dafür bringen sie ein reiches kulturelles Gepäck mit – etwa ihre kulinarischen Traditionen. In der Schweiz lebende Flüchtlinge laden in diesem aussergewöhnlichen Kochbuch zu Tisch, teilen ihre Rezepte und erzählen ihre Geschichte: aus Afghanistan, Eritrea, Guinea, Honduras, Irak, Iran, Jemen, Libanon, Mongolei, Peru, Senegal, Sri Lanka, Südossetien, Syrien, Tibet und der Ukraine.

Autorin: Séverine Vitali
Fotografin: Ursula Markus

Ein Projekt von Rotpunktverlag und Solinetz, Publikation, Küche und Gesellschaft, Zürich.

Unterstützen: https://wemakeit.com
Weitere Informationen: http://solinetz-zh.ch
Verlag: www.rotpunktverlag.ch

»Filmpremière

Wild Women – Gentle Beasts

Wild Women – Gentle Beasts

Donnerstag, 17. September 2015

Dompteurinnen brillieren im Rampenlicht mit Raubtiernummern und kämpfen hinter den Kulissen um ihre Existenz: Namayca, Carmen, Nadezhda, Aliya und Anosa sind fünf charismatische Tierbändigerinnen aus vier verschiedenen Ländern. Sie arbeiten im Zirkus und dressieren Tiger, Löwen und Bären. Zwischen Schuften und Lächeln enthüllen die Artistinnen ihre Leidenschaft für ihre «wilden» Tiere und den aussergewöhnlichen Beruf. Als Domina und Schmusekatze spielen sie in der Manege mit dem Kontrast zwischen schwacher Frau und wilder Bestie. Dabei überwinden sie stets ihre eigenen Grenzen und begeben sich in Todesgefahr: eine gefährliche Show voller Hingabe, absoluter Präsenz und körperlicher Perfektion. Die hautnahe Beziehung zu ihren Tieren ist sinnlich – und ungemein strapaziös.

Die Regisseurin Anka Schmid (Mit dem Bauch durch die Wand) durchleuchtet die harsche Realität hinter den funkelnden Bildern und ermöglicht eine respektvolle Sicht auf das exotische Leben der Artistinnen.

Weitere Informationen: www.wildwomen-film.com

»Veranstaltung

Care-Migration: Neueste Forschungsergebnisse

Care-Migration: Neueste Forschungsergebnisse

Donnerstag, 17. September 2015, 18–20 Uhr, Zürich

In den letzten Jahren hat sich auch in der Schweiz ein prekärer Arbeitsmarkt für Betreuungsdienstleistungen in Privathaushalten herausgebildet. Diese bezahlte Pflege- und Betreuungsarbeit wird vorwiegend von Migrantinnen ausgeführt. Wie gehen Beschäftigte mit den Forderungen von Pflegebedürftigen und von Agenturen um? Wird die Schweiz ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen in diesem Bereich gerecht?

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch

»Lesen

Sahar Khalifa: Ich war die fünfte Enttäuschung

Sahar Khalifa: Ich war die fünfte Enttäuschung

entdeckt im September 2015

Wie wir alle wissen, gelten Frauen in der arabischen Kultur wie in vielen anderen Kulturen auch als das schwache Geschlecht, das andere Geschlecht, das ungleiche Geschlecht; das Geschlecht, das weder erbt noch den Namen der Familie weitergibt, das Geschlecht, das sowohl Kinder gebären als auch entsetzliche Schande über die Familie bringen kann.

Ich wurde von der Familie, in die ich hineingeboren wurde, mit einer Enttäuschung empfangen, die so groß war, dass alle in Schluchzen und Wehklagen ausbrachen. Sie hatten auf einen Knaben gehofft, aber zu ihrem Leidwesen war ich das fünfte Mädchen in Folge und daher die fünfte Enttäuschung oder, so empfand es meine Mutter, ihre fünfte Niederlage. Im Vergleich mit der Frau meines Onkels, die erfolgreich zehn kostbare Knaben zur Welt gebracht hatte, war meine Mutter eine Versagerin, eine Frau, der der göttliche Segen fehlte. Meine Mutter war schöner und intelligenter als meine Tante und alle anderen Frauen der Familie, dennoch galt sie bei allen als am wenigsten produktiv: Ihre Früchte hatten keinen Wert.

Weiterlesen: http://monde-diplomatique.de
Bücher von Sahar Kahlifa: www.unionsverlag.com

»Bericht Bundesrat

Prostitution und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung

Prostitution und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung

entdeckt im September 2015

Der Bericht, der im Auftrag des Parlaments erarbeitet wurde, beleuchtet neben den rechtlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz auch die Regelungssysteme ausgewählter Länder in Bezug auf die Prostitution. Er zeigt beispielsweise die Erfahrungen mit dem Sex-Kaufverbot in Schweden auf. Im Ergebnis zeigt sich, dass jedes Land einen am jeweiligen Menschenbild und Gesellschaftsideal angepassten Lösungsansatz verfolgt, welcher für die Schweiz nicht uneingeschränkt übertragbar ist. Die Internationalität der beiden Phänomene Prostitution und Menschenhandel sowie deren gesamtschweizerische Wirkung erfordern ein koordiniertes und strategisch einheitlich ausgerichtetes Vorgehen der beteiligten Behörden.

Medienmitteilung EJPD: www.ejpd.admin.ch
Bericht: www.ejpd.admin.ch (pdf, 141 S.) 

»Politworkshop & Podium

Café Secondas nach Bern

Café Secondas nach Bern

Samstag, 12. September 2015, Bern

Tagesprogramm

Das Café Secondas reist nach Bern und wird zum Parlament: Im Politspiel «mein Standpunkt» erarbeiten wir Frauen unter uns Lösungsvorschläge zu aktuellen Fragestellungen und debattieren im nachgebauten Nationalraatssaal. Begleitet werden wir von drei Nationalratskandidatinen Sibel Arslan (Bündnis Grüne BastA), Caroline Mall (SVP) und Heidi Mück (Bündnis Grüne BastA).

Abendprogramm

Um 17.30 lädt das Café Secondas zum öffentlichen Podiumsgespräch mit spannenden Gästen zum Thema «Secondas nach Bern» im Käfigturm Bern ein.

Weitere Informationen & Anmeldung: http://cafesecondas.weebly.com

»Lesen

Vergewaltigte erhält Entschädigung

Vergewaltigte erhält Entschädigung

entdeckt im September 2015

Erstmals hat eine im Bosnien-Krieg vergewaltigte Frau finanzielle Entschädigung erhalten. Ein Urteil mit Folgen für alle Opfer.

Die schweizerische NGO Trial hat mit finanzieller Unterstützung von Grossbritannien die Fälle der beiden Opfer vor Gericht gebracht. Trial sprach von einem «historischen» Urteil, das für die fast 50’000 Opfer wegweisend sein könne. Die NGO ermutigte Opfer, ihre Fälle anzuzeigen. Allerdings ist unklar, wer Entschädigungen finanzieren soll, wenn die Täter dies nicht können oder nicht wollen. Der Staat ist laut dem «Guardian» dazu nicht in der Lage.

Weiterlesen: www.infosperber.ch

Der Artikel ist ursprünglich auf www.frauensicht.ch erschienen.

»Kabarett & TV

Carolin Kebekus

Carolin Kebekus

entdeckt im September 2015

Carolin Kebekus ist der neue Star der Comedy-Branche. Beim WDR hat sie nun – zum zweiten Mal – eine eigene Sendung: «Pussy Terror TV».

Manchmal ganz schön derb, aber immer feministisch! Reinschauen lohnt sich...

Website: www.carolinkebekus.de
Pussy Terror-Channel auf YouTube

»Lesen

Das Vorurteil vom krassen Hacker ist passé

Das Vorurteil vom krassen Hacker ist passé

entdeckt im September 2015

Noch vor wenigen Jahren kannte Fiona Krakenbürger den Unterschied zwischen Bits und Bytes nicht. Heute eröffnet sie das Sommerfestival der Hackerszene – und kennt die Gründe für den Mangel an Frauen in der Tech-Branche.

Weiterlesen: www.faz.net

»Audio

Der Lila-Podcast: Vom CCCamp2015 mit Fiona

Der Lila-Podcast: Vom CCCamp2015 mit Fiona

Nr. 35, 2015

Fiona und Katrin trafen sich auf der Bühne des BER-Villages um über das Programmieren, Frauen in der IT, Digitales DIY, Vielfalt in der Hacker-Community, die Ada-Initiative, das Hochstapler-Syndrom, Jugend hackt, Hass & Creeper-Cards zu reden.

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»DVD

«Bande de Filles» von Céline Sciamma

«Bande de Filles» von Céline Sciamma

entdeckt im August 2015

Marieme lebt mit ihrer Familie in der Pariser Banlieue. Die Mutter sorgt fürs Einkommen, der große Bruder kommandiert alle herum und sie versorgt die jüngeren Schwestern. Außerfamiliär ist es nicht besser. In der Nachbarschaft geben Jungs den Ton an und die Schule ist eine Sackgasse. Doch dann gerät sie ins Blickfeld einer coolen dreiköpfigen Mädchengang, die sich Freiheiten nimmt, von denen Marieme bislang nur träumte.

Weitere Informationen: https://absolutmedien.de
Filmwebsite: http://peripherfilm.de

»neuer Link

theoriekritik.ch

theoriekritik.ch

entdeckt im August 2015

Theoriekritik.ch ist ein Web-Forum, das zum Ziel hat, auf Debatten und Publikationen im linken Kontext hinzuweisen und deren politische Relevanz zu vermitteln. Das Portal wird verantwortlich betreut durch eine Redaktion mit Sitz in Zürich. Eine Arbeitsgruppe steht der Redaktion planend, schreibend und beratend zur Seite.

Unter dem Stichwort «Feminismus» gibt es immer wieder spannende Beiträge.

Selber lesen: www.theoriekritik.ch
In uneren Links stöbern

»Musik & Lesen

Sofia Ashraf rappt gegen Unilever

Sofia Ashraf rappt gegen Unilever

entdeckt im August 2015

Sofia Ashraf läuft entschlossenen Schrittes über einen Steg, umhüllt von einem roten Sari, der Ausdruck forsch, sie hebt den Arm im Takt und singt «Unilever came and left devastation», Unilever kam und hinterließ Verwüstung. Der Beat, mit dem der Song hinterlegt ist, mag dem einen oder anderen bekannt vorkommen, er stammt von einem Rapsong, der in Klubs rauf und runter läuft. Ashraf, kurze schwarze Haare, zarte Statur, hat sich bei ihrem sozialkritischen Lied «Kodaikanal Won't» von dem Hit «Anaconda» der US-amerikanischen Sängerin Nicki Minaj inspirieren lassen - zumindest musikalisch.

Weiterlesen: www.sueddeutsche.de
Sofia Ashraf auf Facebook

»Audio

Der Lila-Podcast: Wahnsinnige Umdrehungszahlen

Der Lila-Podcast: Wahnsinnige Umdrehungszahlen

Nr. 34, 2015

Über Ministrantinnen, Mädchenbilder in Oberbayern, die CSU und ihr Betreuungsgeld, Teilzeitmütter, abwesende Mütter, Kinderkacke, skandinavische Vorbilder, Falten beim Film, True Fruits und andere Grüne Smoothies, Realitäten und Leichen spielen…

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»Nachtessen & Lesung

Sommer-Frauen-Fest

Sommer-Frauen-Fest

Donnerstag, 13. August 2015, ab 18.00 Uhr, Zürich

Ein Abend für Frauen* aller Generationen. Jung-Lesbe meets Alt-Feministin. Emanze plaudert mit Politbanausin. Fussballerin jongliert mit Künstlerin. Lesung aus dem Buch«Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert. Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen.» Diskussion mit lesbischen Frauen verschiedener Generationen rund um Öffentlichkeit, Coming Out heute und gestern, Generationenzwist und das Älterwerden.

Weitere Informationen: http://lesbengeschichte.ch

»Sachbuch

Katrin Rönicke: Wie geht Emanzipation?

Katrin Rönicke: Wie geht Emanzipation?

entdeckt im Juli 2015

Geschlechterrollen sind allgegenwärtig. Sie geben vor, wie wir auszusehen und zu sprechen haben, sie legen fest, wo wir uns einmischen dürfen und wo nicht – und wer sich daran nicht hält, gilt bald nicht mehr als richtiger Mann oder richtige Frau. In »Bitte freimachen« zeigt Katrin Rönicke, wie wir alle noch von Stereotypen bestimmt werden und was genau sie mit uns machen. Indem sie von sich und ihrem Körperbild, von ihren Erfahrungen als Mutter und in der Arbeitswelt, dem Internet und der Politik erzählt, erzählt sie auch von uns und unserer Gesellschaft – und von den Möglichkeiten, diesen Festlegungen zu entkommen.

Leseprobe: http://metrolit.de (pdf)
Buch kaufen: http://metrolit.de
Katrin Rönicke: Blog

»Audio

Der Lila-Podcast: Tschüssikowski Betreuungsgeld

Der Lila-Podcast: Tschüssikowski Betreuungsgeld

Nr. 33, 2015

Lasst die Korken fliegen: das Bundesverfassungsgericht hat gesprochen: Betreuungsgeld – nee nee! – Das statistische Bundesamt hat endlich wieder neue Zeitbudget-Zahlen. – Die Junge Freiheit hat Schiss vorm Gendern. – #Merkelstreichelt & Bücher, Bücher, Bücher!

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»US-Komikerin

Stand-up-Feminismus

Stand-up-Feminismus

entdeckt im Juli 2015

Die US-Komikerin Amy Schumer nutzt ihren Erfolg auch für feministische Botschaften

Seit drei Jahren läuft Inside Amy Schumer auf dem US-amerikanischen Sender Comedy Central. Lange war die Show ein Geheimtipp unter Nachtschwärmern, die ihren Suff mit der prolligen Blondine ausnüchtern konnten, während sie ihr Publikum mit anzüglichen Witzen durch die Nacht rülpste. Nun hat Inside Amy Schumer den Mainstream erreicht. Und Amy Schumer gilt nicht nur als neuer Star am US-Comedy-Himmel, sondern als feministische Jeanne d’Arc des derben Humors mit tiefer Note. In ihren Clips mimt die 32-jährige New Yorkerin das narzisstische Partydummchen, das für Karriere, Mann und Hollywood keine Demütigung ausschlägt, solange diese zum Erfolg führt.

Weiterlesen: www.freitag.de
Website: www.amyschumer.com

»Petition

Amnesty Kampagne Abtreibung Irland

Amnesty Kampagne Abtreibung Irland

entdeckt im Juli 2015

In Irland haben nur Frauen, die in Lebensgefahr sind, das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch. Alle anderen riskieren bis zu 14 Jahre Haft, auch wenn sie Opfer einer Vergewaltigung geworden sind oder ihre Gesundheit gefährdet ist.

Irland muss den Schwangerschaftsabbruch endlich entkriminalisieren!

Weitere Informationen: http://mybodymyrights.amnesty.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Zwei prüde Feministinnen reden über Hotpants

Der Lila-Podcast: Zwei prüde Feministinnen reden über Hotpants

Nr. 32, 2015

Seit unserer Serien-Sendung guckt Barbara «Hit & Miss» und ist irritiert über ihre eigenen Reaktionen auf den Transgender-Penis. Wie können wir unsere Bilderwelt im Kopf um Transgender erweitern? Peter schrieb uns eine Mail, mit der wir uns schwer tun…

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»Lesung

Das grüne Seidentuch

Das grüne Seidentuch

Donnerstag, 25. Juni 2015, 19.00 Uhr, Gossau

Die heute über 90-jährige Marcella Maier beschreibt in dieser Familiensaga über ihre Vorfahren auf eindrückliche Weise das Leben von vier Frauen und vier Generationen im Engadin und Bergell der letzten 200 Jahre: Armut, Hunger, Krieg aber auch bewegende Momente des Glücks. Die Schauspielerin Sarah Magdalena Huisman leiht den vier Frauen ihre Stimme und lässt sie wieder lebendig werden.

Weitere Informationen: www.gutbuch.ch

»Veranstaltung

Ist BIO besser?

Ist BIO besser?

Donnerstag, 25. Juni 2015, 18.30 Uhr, Zürich

Referat, Degustation

Ist Bio besser? Biolebensmittel sollen gesünder, besser und erst noch sicherer sein als herkömmliche Lebensmittel, dies die Meinung vieler Konsumentinnen. Anhand von verschiedenen Beispielen in Theorie und Praxis werden die Unterschiede aufgezeigt.

Weitere Informationen: http://frauenimzentrum.ch (pdf)

»Forum

So viel Energie* – Akademie für Frauen ab 55

So viel Energie* – Akademie für Frauen ab 55

Mittwoch–Freitag, 24.–26. Juni 2015, Innsbruck

Die AltweiberSommerAkademie ist ein Forum für frauenpolitisch interessierte Frauen, die sich im Übergang oder schon jenseits der Erwerbsarbeitsphase befinden. Wir wollen diese Lebensphase gemeinsam reflektieren und überlegen, wie wir den Transfer unserer Erfahrungen und unseres Wissens sichern und gestalten können. Besonders interessant ist, wie wir den (geschlechter-) politischen Diskus weiter entwickeln und mit den jüngeren Akteurinnen im Austausch und im Kontakt bleiben.

Weitere Informationen: www.equality-consulting.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Dominik Brunner ist ein Held, Tuğçe Albayrak eine Diva

Der Lila-Podcast: Dominik Brunner ist ein Held, Tuğçe Albayrak eine Diva

Nr. 31, 2015

Susanne erzählt vom neuen Frauen-Wirtschaftsmagazin der SZ: Plan W. Wir lachen über die FIFA. Was die #EheFürAlle bringt und warum in Irland trotzdem feministisches Mittelalter herrscht. Gewalt gegen Frauen. Und die Frage: Hitler töten – yay or nay?

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»5. Praxisforum

Meine Stereotypen und ich oder warum Gleichstellung Widerstand auslöst

Meine Stereotypen und ich oder warum Gleichstellung Widerstand auslöst

Dienstag, 23. Juni, 17.15-21.15 Uhr, Bern

Das Praxisforum lädt ein, sich im Dialog der Geschlechter mit aktuellen Gender- und Gleichstellungsthemen auseinanderzusetzen, die eigene Praxis zu reflektieren und sich zu vernetzen. Der Anlass richtet sich an Frauen und Männer, die sich beruflich oder in freiwilliger Arbeit für Gleichstellungs- und Genderfragen engagieren. 

Weitere Informationen: www.sta.be.ch (pdf)

»Aufruf

RosaRoten Seiten – Verzeichnis der Zürcher Frauenräume

RosaRoten Seiten – Verzeichnis der Zürcher Frauenräume

Anmeldeschluss: Montag, 22. Juni 2015

Zwanzig Jahre ist es her, dass zuletzt ein Verzeichnis der Zürcher Frauenräume veröffentlicht wurde. Eine Gruppe von acht jungen Frauen, wollen mit den RosaRoten Seiten im Herbst eine aktuelles Verzeichnis herausgeben.

Ob Kunst, Politik, Soziales oder Medien – alle Gruppen, Projekte und Aktionen werden aufgenommen, die sich selbst als (physischen, virtuellen, emotionalen) Raum von und für Frauen verstehen oder verstanden haben! Vergangene und in Vergessenheit geratene Frauenaktivitäten sollen ebenso dokumentiert werden wie langjährige Institutionen oder im Entstehen begriffene Initiativen.

Weitere Informationen: 

»Lesen

Gegenüber neoliberalen Tussis

Gegenüber neoliberalen Tussis

entdeckt im Juni 2015

Interview mit Regula Stämpfli, indem sie streitlustig über die Politologengilde, linke Politiker und der Finanzwirtschaft herzieht.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch
In unseren Links stöbern 

»Empowerment Day

Helvetiarockt – Gleichstellungstag der Schweizer Musikbranche

Helvetiarockt – Gleichstellungstag der Schweizer Musikbranche

Sonntag, 21. Juni 2015, 16.00 Uhr, Bern

HELVETIAROCKT, die Musikschaffenden Schweiz und weitere Partnerinnen lancieren gemeinsam den Empowerment Day – den Gleichstellungstag der Schweizer Musikbranche. An diesem Tag setzen sich professionelle Berufsschaffende aus dem Schweizer Musikbusiness, aber auch Vertreter_innen aus Veranstaltungstechnik, Wirtschaft, Politik und Bildung, mit der Präsenz, dem Status und dem Anteil der Frauen und Männer in der Schweizer Musikszene auseinander.

Weitere Informationen: http://frauenraum.ch

»Theater

Denise Wintsch: Für immer

Denise Wintsch: Für immer

Sa+So, 20.+21. Juni 2015, 20.00 Uhr, Zürich

Die Figuren in Denise Wintschs zweitem Solostück sind Makroobjektive für das Unspektakuläre und Flugbegleiter zum Vergessenen. «Für immer» ist eine lustvolle Sinn- und Unsinnsuche im menschlich Abgründigen unserer Zeit.

Denise Wintsch

Weitere Informationen: www.rotefabrik.ch

»Lesung & Gespräch

«Schreibtisch» mit Elise Wilk

«Schreibtisch» mit Elise Wilk

Mittwoch, 17. Juni 2015, 19.00 Uhr, Zürich

Zu Gast ist die junge rumänische Autorin Elise Wilk, deren Stück «Die grüne Katze» (Regie Enrico Beeler) am 5. Juni im Schiffbau Premiere feiert. 

Die junge Theaterautorin Elise Wilk (*1981) studierte Journalismus, Literatur und Kommunikation und Kreatives Schreiben. Sie arbeitete als Redaktorin für verschiedene Tageszeitungen und war Kulturreferentin im Kronstädter Deutschen Kulturzentrum. Für ihr erstes Stück «Es geschah an einem Donnerstag» erhielt sie 2008 den rumänischen Dramatikerpreis. 2013 wurde sie für «Die grüne Katze» mit dem Preis der irischen Botschaft Bukarest für Nachwuchsdramatiker ausgezeichnet.

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»Film & Diskussion

Something Necessary

Something Necessary

Sonntag, 14. Juni 2015, 17–19.30 Uhr, Bern

Rose Wawuda ist die regionale Koordinatorin von FriedensFrauen Weltweit in Kenia. Sie arbeitet als Genderexpertin für die Netzwerkorganisation COPA (Coalition for Peace in Africa). Mit ihren Frauenprojekten verfolgt sie ihr Lebensziel: Eine Gesellschaft, in der Frauen und Männer friedlich und in Sicherheit zusammenleben und Verständnis füreinander aufbringen können.

Weitere Informationen: www.1000peacewomen.org
Film-Link: www.trigon-film.org

»Tagung

FrauenNetzwerkTagung

FrauenNetzwerkTagung

Samstag, 13. Juni 2015, St. Gallen

Programm der Tagung – offen für alle interessierten Frauen

Prominente Gäste sind Nationalrätin Maya Graf, Co-Präsidentin der nationalen Dachorganisation alliance F und Regierungsrätin Heidi Hanselmann, Kanton St. Gallen. Referate von Vera Class, Kommunikationsexpertin und Dr. Regula Stämpfli, Politologin, bereichern die Tagung. In einem moderierten Talk tauschen sich Netzwerkerinnen aus über die Fragen: Wo stehen wir? Was haben wir erreicht? Was ist zu tun?

Zudem können sich National- und Ständeratskandidatinnen aller Parteien für die eidg. Wahlen 2015 präsentieren und mit den Tagungsteilnehmerinnen in Austausch treten.

Weitere Informationen: http://frauennetzwerktagung.ch

»Tagung

Wirksame Lohnkontrollen – jetzt!

Wirksame Lohnkontrollen – jetzt!

Freitag, 12. Juni 2015, 9.30-16.30 Uhr, Bern

Jedes Jahr entgehen den Frauen aufgrund der Lohndiskriminierung 7,7 Milliarden Schweizer Franken. Frauenorganisationen und Gewerkschaften setzen sich seit Jahrzehnten ein, um diesen Missstand zu beseitigen. Freiwillige Massnahmen führen nicht zum Erfolg, wie der Lohngleichheitsdialog zeigt, der aufgrund mangelnder Beteiligung von Unternehmen beendet wurde. Jetzt ist der Bundesrat in der Pflicht. Die Landesregierung hat staatliche Massnahmen angekündigt: Was plant der Bundesrat? Wie sehen diese Massnahmen aus? Und wie kann die Lohngleichstellung endlich durchgesetzt werden? Die Tagung des SGB gibt Antworten auf diese Fragen.

Weitere Informationen: www.sgb.ch (pdf)

»Konzert

Miriam Schweizer

Miriam Schweizer

Sonntag, 31. Mai 2015, 20.00 Uhr, Bern

Sprechen wir über Miriam Schweizers Musik, sprechen wir darüber, wie aus Vielfältigkeit Klang entsteht. Sie arbeitet mit ihrer Gitarre, einer Loopstation und ihrer Stimme. Ihre Stücke sind Collagen dessen, was sie für uns zusammengesammelt und neu komponiert hat. Sie nehmen unerwartete Wendungen, füllen den Raum, bauschen sich auf, fallen ineinander zusammen ohne zu zerfallen und fordern unsere Aufmerksamkeit. Ebenso kann ein Abend kurz um vom herzerfüllenden, zum ernsthaften und nachdenklichen Moment hüpfen. Die Sinne werden gefordert, geformt und geschliffen, gleichwohl aber auch erquickt, wenn man sich auf die Musik von Miriam Schweizer einlässt.

Weitere Informationen: http://warmermai.ch

»Nachtleben

Die Nachteule

Die Nachteule

Freitag, 29. Mai 2015, ab 19.00 Uhr, Zürich

Solianlass für das Frauen*Zentrum

Nachteule reloaded! Kommt alle und seid dort und lasst euch überraschen von der unwiderstehlichen Magie dieser geschichtsträchtigen Lokalität.

Weitere Informationen: www.fraum.ch

»Kabarett

Kordula Völker: Adrenalin – lesbisch unplugged

Kordula Völker: Adrenalin – lesbisch unplugged

Freitag, 29. Mai, Basel / Samstag, 30. Mai, Zürich

Endlich kommt sie wieder einmal in die Schweiz, die bekannte deutsche Kabarettistin und Liedermacherin Kordula Völker!

Die ersten Kabarettlieder schrieb sie mit 16 Jahren. Zehn Jahre später hatte sie ihre ersten Auftritte als Liedermacherin in der Frauen- und Lesbenbewegung. Ihre Texte sind ehrlich und direkt, manchmal zärtlich, traurig oder erotisch. Ihre Stimme geht unter die Haut, sie berührt und hinterlässt Spuren. Ebenso die Musik.

Weitere Informationen: http://warmermai.ch

»Veranstaltung

Voix des Femmes

Voix des Femmes

28. Mai–4. Juni 2015, verschiedene Orte

In verschiedenen Veranstaltungen vom 28. Mai bis 4. Juni wollen wir mit ihr im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der Weltfrauenkonferenz Erreichtes feiern, aber auch der Diskussion über Menschenrechte, Frauenrechte und gesellschaftliche Gerechtigkeit in der Schweiz neue Impulse geben.

Weitere Informationen: www.terre-des-femmes.ch

»International

Internationaler Aktionstag für Frauengesundheit

Internationaler Aktionstag für Frauengesundheit

Mittwoch, 28. Mai 2015

Am Mittwoch, den 28. Mai 2015 findet der jährliche Aktionstag für Frauengesundheit statt. Der Aktionstag wurde zum ersten Mal im Jahr 1987 in Costa Rica ausgerufen um ein Zeichen für eine gute Gesundheitsversorgung für Frauen und Mütter zu setzen, unabhängig von ihrem Alter, sozialer Herkunft und ethnischer Zugehörigkeit.

Auch dieses Jahr finden auf der ganzen Welt Aktionen statt.

Weitere Informationen: www.may28.org

»Gesangscollage

Minimalereien – eine Gesangscollage aus Motiven der Alten Musik

Minimalereien – eine Gesangscollage aus Motiven der Alten Musik

Donnerstag, 28. Mai 2015, 19.00 Uhr, Zürich

Ausgehend von Motiven der Lieder von der Gregorianik bis zum Frühmittelalter erforschen die Sängerinnen mit minimalen mikrotonalen, rhythmischen, lautmalerischen und textlichen Veränderungen die so entstehenden Zwischentöne dieser Motive und kreieren mit improvisatorischen Elementen eine aktuelle Auseinandersetzung mit der Alten Vokalmusik. Auch inhaltlich transformieren sie diese mehrheitlich religiösen Gesänge und lassen sie in neutralen modalen Ausformulierungen zu undogmatischen, emanzipierten Gesängen und Klanglandschaften werden. So spannt sich ein musikalischer und inhaltlich 1500-jähriger Bogen von der gregorianischen und frühmittelalterlichen Vokalmusik zu heute mit Anlehnungen an Komponistinnen der Neuen Musik.

Weitere Informationen: http://frauenimzentrum.ch (pdf)

»Audio

Der Lila-Podcast: Mehr Botschaften auf Männerärsche, bitte!

Der Lila-Podcast: Mehr Botschaften auf Männerärsche, bitte!

Nr. 28, 2015

Hat Gerhard Schröder mehr für die Geschlechterpolitik getan, als sie «Gedöns» zu nennen? Wird Margarete Stokowski noch einmal mit Jan Fleischhauer battlen? Wie kommen wir zurück in die Steinzeit? Und wie kämpft man mit Sexismus gegen Sexismus?

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»Schlussveranstaltung

Marche mondial des femmes 2015

Marche mondial des femmes 2015

Samstag–Montag, 23.-25. Mai 2015

«Solange nicht alle Frauen frei sind, solange werden wir marschieren!»

Zwischen dem 8. März und dem 17. Oktober 2015 werden auf allen fünf Kontinenten dieses Plane­ten Frauen unterwegs sein für Freiheit, Selbstbestimmung und Solidarität. Die europäische Karawane des Marche Mondiale des Femmes startet in Kobane, wo Freiheit und Selbstbestimmung durch die Angriffe der IS von der Vernichtung bedroht sind. Die Buskarawane führt weiter über den Balkan nach Mitteleuropa, Nordeuropa und wird am 17. Oktober mit einer grossen Abschlussmanifestation in Lissabon enden.

Weitere Informationen: www.marchemondiale.ch

»Kino

Hedi Schneider steckt fest

Hedi Schneider steckt fest

ab Mittwoch, 20. Mai 2015, Basel

20. Mai um 20h: kult.kino Basel
21. Mai um 20h30: Bern, Kellerkino
22. Mai um 12h15: Zürich, Arthouse le Paris

In den Tagen vor dem Filmstart werden Sonja Heiss sowie die Hauptdarstellerin Laura Tonke zu Gast in der Schweiz sein, und dem Publikum bei den Vorpremieren in Basel, Bern und Zürich Rede und Antwort stehen.

HEDI SCHNEIDER STECKT FEST handelt von der titelgebenden Hedi, ihrem Mann Uli und ihrem Sohn Finn. Die Familie gerät in Turbulenzen, als Hedi plötzlich und scheinbar ohne erkennbaren Grund unter Angstzuständen zu leiden beginnt.

Nach dem Überraschungserfolg HOTEL VERY WELCOME beweist die Regisseurin Sonja Heiss mit diesem Film erneut ihr besonderes Gespür für den schmalen Grat zwischen tragischen Momenten und grosser Komödie.

Weitere Informationen: http://cineworx.ch

»Lesung

Brigitte Bialojahn: Artemis

Brigitte Bialojahn: Artemis

Mittwoch, 20. Mai Winterthur / Donnerstag, 21. Mai Zürich 2015

Fotografin Lucca Bork hat schlechte Laune, denn ihre Lebensgefährtin wandelt auf eigenen Pfaden. Kurzerhand beschliesst Lucca, nicht länger Trübsal zu blasen, sondern zu verreisen – auf die griechische Insel Lykra, wo Wellness pur sie ins Artemis lockt, ein angesagtes Frauenhotel. Es ist eine folgenreiche Griechenlandreise, denn Lucca wäre nicht Lucca, wenn sie nicht umgehend in turbulente Ereignisse verwickelt würde. Zunächst sieht es ganz nach einem amüsanten Urlaub mit reichlich Gelegenheit zum Flirten aus, denn das Hotel Artemis zieht eine bunte Mischung interessanter Frauen an. Doch dann geschieht ein schreckliches Unglück und einige der Damen haben offenbar so manches zu verbergen …

Weitere Informationen: http://warmermai.ch oder http://frauenimzentrum.ch

»Veranstaltung

Muslimische Perspektiven – Selbstverständnis und Erneuerungen

Muslimische Perspektiven – Selbstverständnis und Erneuerungen

Samstag, 16. Mai 2015, 14.00 Uhr, Zürich

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema «Gesellschaften im Wandel – da, hier und dort.»

Eine breite Öffentlichkeit geht gerne davon aus, dass Angehörige einer Kultur- und Religionsgemeinschaft diese vermeintlich geschlossenen Gruppen authentisch repräsentiert. Doch nicht nur in der Schweiz, wo ca. 400'000 Menschen mit muslimischer Religionszugehörigkeit verschiedener islamischer Schulen leben, praktizieren alle ihren Glauben anders.

Ausgewiesenen Expertinnen thematisieren in Kurzreferaten Aspekte interner Kritik an religiösen Praktiken und Auslegung und wie sich Bilder des Fremden und Selbstbilder gegenüber stehen. Das anschliessende moderierte Gespräch vertieft diese Ansätze. 

Weitere Informationen: www.rotefabrik.ch

»Video

Die Anstalt: Beerdigung des Feminismus

Die Anstalt: Beerdigung des Feminismus

entdeckt im Mai 2015

«Die Anstalt» – Polit-Satire – mit Max Uthoff und Claus von Wagner vom 28. April – sowie diesmal mit Carolin Kebekus, Christoph Sieber und Lisa Politt. Eine äusserst sehenswerte Kabarett-Sendung!

Weitere Sendungen: www.zdf.de

»Audioinstallation & Theater-Happening

Love / No Love

Love / No Love

19. Mai–28. Juni 2015, Zürich

Audioinstallation im Schiffbaufoyer des Schauspielhaus Zürich

Anlässlich der Premiere von René Polleschs Stück «Love / No Love» am 09. Mai 2015 präsentiert der Graduate Campus fünf Forschungsarbeiten von Nachwuchsforscherinnen der UZH. Polleschs Stücke kreisen um die Themen Liebe, Arbeit und um das Subjekt in Zeiten des Kapitalismus. Die fünf Hörstücke bewegen sich in diesen Themenfeldern.

Weitere Informationen: www.grc.uzh.ch
Theater-Happening: http://schauspielhaus.ch

»neuer Link

Broschüren und vieles mehr

Broschüren und vieles mehr

Neuerscheinung: Myome

Die Broschüren des FrauenGesundheitszentrums München sind empfehlenswert. Sie vermitteln einen guten Überblick über das jeweilige Thema. Langjähriges Erfahrungswissen aus der FGZ-Arbeit bis hin zu wissenschaftlichen Ergebnissen aus Studien bilden die Grundlage der Texte. Meist sind auch Erfahrungsberichte von Frauen enthalten.

Weitere Informationen: www.fgz-muc.de
In unseren Links stöbern

»Ausstellung

Aufmüpfig und lustvoll – Frauenbefreiungsbewegung Bern

Aufmüpfig und lustvoll – Frauenbefreiungsbewegung Bern

Dienstag, 12. Mai 2015, 19.00 Uhr, Bern

Wie war es, in den 70er- und 80er-Jahren in Bern für den straflosen Schwangerschaftsabbruch, Zugang zu Verhütung und für Frauentreffpunkte zu kämpfen? Gleiche Rechte, Mutterschaftsversicherung und Lohngleichheit zu erreichen? Eine autonome Frauenkultur zu leben? Mit Fotos, Texten und Originaldokumenten haben drei Aktivistinnen von damals eine Wanderausstellung konzipiert.

Weitere Informationen: http://frauenraum.ch

»Reisen

Die Frauen von Paris – Paris für Frauen

Die Frauen von Paris – Paris für Frauen

Dienstag, 12. Mai–Samstag, 16. Mai 2015

Paris - Die Stadt der Chansons, der Liebe und für viele: Das Herz Europas. Auf unserer fünftägigen Gruppenreise für Frauen werden sie mit Ihrer Reiseführerin Conny Steigleder (die selbst zwei Jahre in Paris gelebt hat) auf den Spuren großer Französinnen (lust-)wandeln.

Weitere Informationen: www.frida-frauenreisen.de

»Buchvernissage

Judith Le Soldat: Grund zur Homosexualität

Judith Le Soldat: Grund zur Homosexualität

Montag, 11. Mai 2015, 19.30 Uhr, Zürich

Aus der Veranstaltungsreihe «Psychoanalytische Literatur im Gespräch» 

Monika Gsell im Gespräch mit Johannes Binotto über Judith Le Soldat: Grund zur Homosexualität 

Judith Le Soldats Buch «Grund zur Homosexualität» basiert auf der gleichnamigen, im WS 2006/07 an der Universität Zürich gehaltenen Vorlesung. Le Soldat eröffnet darin ein radikal neues Verständnis nicht nur der psychischen Genese von sexueller Orientierung, sondern auch der unbewussten psychischen Verfasstheit unserer Vorstellungen davon, was Männlichkeit und Weiblichkeit bedeuten. Es handelt sich damit um einen der bedeutendsten Beiträge zur Weiterentwicklung der klassischen Freudschen Analyse, die in den letzten Jahren erschienen sind. 

Weitere Informationen: www.volkshausbuch.ch

»Spezialhinweis Re:publica 2015

Working in the on-demand economy

Working in the on-demand economy

Beitrag 4

Moderne Technologien haben unseren Arbeitsalltag bereits signifikant verändert. Ein spannender Vortrag zum kontroversen Thema «Working on the on-demand economy» von Evernote Managerin Linda Kozlowski. 

Informativer und kritischer Spiegelartikel «Arbeiten im Silicon Valley» (pdf, 4 Seiten)

»Spezialhinweis Re:publica 2015

Lightning Talks mit den Digital Media Women

Lightning Talks mit den Digital Media Women

Beitrag 3

Die Digital Media Women (#DMW) sind ein landesweiter Kristallisationspunkt von und für Frauen aus digitalen Branchen. In Hamburg gegründet, arbeitet das Netzwerk inzwischen als gemeinnütziger Verein mit Quartieren in Berlin, Köln, München und der Region Rhein-Main bundesweit daran, dass dieser Satz gesellschaftliche Realität wird:

«Frauen aus digitalen Branchen sind selbstverständlich überall sichtbar und präsent.»

Zur Session: https://re-publica.de
Link zur Re:publica 2015
Link zu den Digital Media Women: www.digitalmediawomen.de

»Spezialhinweis Re:publica 2015

Female Leadership: Weibliche Führung für Europa definieren und etablieren

Female Leadership: Weibliche Führung für Europa definieren und etablieren

Beitrag 2

Auch heute noch machen Frauen nur einen kleinen Anteil der Führungsriegen aus – nach der Teamleiterebene sind die Reihen allenfalls dünn oder gar nicht mit Frauen besetzt. Im krassen Gegensatz dazu steht die gesellschaftliche Nachfrage danach: Frauen sollen führen. Quoten werden eingeführt. Spezielle Programme geschaffen. Und doch bleiben die Plätze in der Geschäftsführung und im Aufsichtsrat oft männlich besetzt – doch warum?

Der Panel beleuchtet diese und andere Fragen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Was Unternehmen tun können, welche Rolle Männer bei der Frauenführungsfrage spielen, welche Probleme Führungsfrauen tatsächlich begegnen und wie sich Frauen heute selbst organisieren kann man hier erfahren und zusätzlich Antworten auf die eigenen Fragen von den vier Expertinnen bekommen.

Zur Session: https://re-publica.de
Link zur Re:publica 2015 

»Spezialhinweis Re:publica 2015

Frauenstimmen im Netz

Frauenstimmen im Netz

5.–7. Mai 2015 & laufende Ergänzung der nachträglich publizierten Videos

Die diesjährige Re:publica hat begonnen! Wir berichten über die weiblichen Mistreiterinnen und weisen als Erstes auf die Sendung «Stimmen im Netz» hin. Darin diskutieren vier Podcasterinnen über die Verwendung des Mediums Podcast zur Verbreitung von Informationen. 

Zur Session: Stimmen im Netz – Die Podcast Session
Link zur Re:publica 2015 

»Lesen

Sportlich gesehen: jetzt erst recht!

Sportlich gesehen: jetzt erst recht!

entdeckt im Mai 2015

Während an den deutschen Bühnen Krisenstimmung herrscht, fallen diese vier Regisseurinnen durch mutige Inszenierungen auf. Glauben sie, wir brauchen ein neues Theater?

Weiblich ist die Zukunft: Katrin Plötner, Anna Bergmann, Bernadette Sonnenbichler und Judith Kuhnert sind vier junge Regisseurinnen, die kritisch und erfolgreich inszenieren.

Weiterlesen: www.freitag.de

»Lesen

Gleichstellungs-Elend in a Nutshell

Gleichstellungs-Elend in a Nutshell

entdeckt im Mai 2015

Isa Sonnenfeld von Twitter Deutschland hat in einem Interview mit EditionF in einem Satz exemplarisch anschaulich gemacht, warum das Konzept «Gleichstellung» meiner Ansicht nach einen falschen symbolischen Ansatz fährt. Sie antwortet auf die Frage, warum Twitter in seiner Führungsspitze kaum Frauen hat...

Weiterlesen: http://antjeschrupp.com

»Veranstaltung

Feministische Dialoge: Grundversorgung in Randregionen

Feministische Dialoge: Grundversorgung in Randregionen

Dienstag, 5. Mai 2015, 19.15 Uhr, Bern

Das Gesundheitswesen wird gegenwärtig umgebaut. Die Auswirkungen der «wettbewerbs- und marktorientierten» Gesundheitspolitik zeigen sich am Beispiel der geburtshilflichen Grundversorgung deutlich.

Seit 1999 sind im Kanton Bern 13 Spitäler und damit Geburtshilfeabteilungen geschlossen worden. Jede Schliessung wurde mit Qualitäts-, Kosten- und Sparargumenten begründet. Die Einwände von denjenigen, die in Spitälern und in Privathaushalten Sorge- und Versorgungsarbeit leisten – meist Frauen – finden dabei kein Gehör. Das jüngste Beispiel in Zweisimmen zeigt, dass die Interessen der Bevölkerung bezüglich der Grundversorgung und der Versorgungssicherheit ignoriert werden und die Bedürfnisse beispielsweise von werdenden Müttern, die in ländlichen Gebieten leben, zu kurz kommen.

Weitere Informationen: www.wide-network.ch (pdf)

»Audio

Der Lila-Podcast: George Clooneys Abdominae maenuae

Der Lila-Podcast: George Clooneys Abdominae maenuae

Nr. 27, 2015

Was wir alles am Frauentag gemacht haben? Fifty Shades of Grey lesen und für die Familie kochen. So ähnlich zumindest. Diese Folge sprüht: Power-Frauen, Power-Poses, Karate, Fechten, Schwitzen, Lernen, Bratzen abschminken!

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»Warm up

Frauen_+?! zu Asyl

Frauen_+?! zu Asyl

Sonntag, 26. April 2015, 14.00-15.00 Uhr, Zürich

Im Rahmen des 1. Mai-Programms 2015 ist am Sonntag 3. Mai 2015 von 16:00-17:30 Uhr die Veranstaltung «Frauen_+?! zu Asyl» anbefraumt. Sie findet im Zeughaus 5 auf dem Kasernenareal in Zürich statt. Die Idee ist ein Wissensaustausch unter Frauen_+?! zu Asylrecht.

Weitere Informationen: www.fraum.ch
Weiterführende Informationen: Programm 1. Mai

»Veranstaltung

Frauen für Wikipedia

Frauen für Wikipedia

Samstag, 25. April 2015, 10.00-16.00 Uhr, Bern

«Es ist nicht egal, wer unser Wissen schreibt.»

Nur ca. 10% der Personen, die zur online Enzyklopädie Wikipedia beitragen, sind weiblich. Um nicht tatenlos zuzusehen, haben wir beschlossen, etwas dafür zu unternehmen und aktiv zu werden: Die beiden Vereine FemWiss und Wikimedia CH laden deshalb gemeinsam zum zweiten Wikipedia-Schreibatelier ein.

Weitere Informationen: www.femwiss.ch

»neuer Link

Ich. Heute. 10 vor 8. – Frauenblog

Ich. Heute. 10 vor 8. – Frauenblog

entdeckt im April 2015

«Ich. Heute. 10 vor 8.» ist das erste kollektive Frauenblog auf den Seiten eines überregionalen deutschen Mediums.

Wir finden, dass unsere Gesellschaft mehr weibliche Stimmen in der Öffentlichkeit braucht. Wir denken, dass diese Stimmen divers sein sollten. Wir vertreten keine Ideologie und sind nicht einer Meinung. Aber wir halten Feminismus für wichtig, weil Gerechtigkeit in der Gesellschaft uns alle angeht. Wir möchten uns mit unseren LeserInnen austauschen. Und mit unseren Gastautorinnen.

Zum Blog: http://blogs.faz.net
In unseren Links stöbern

»Audio

Der Lila-Podcast: Damenkränzchen

Der Lila-Podcast: Damenkränzchen

Nr. 26, 2015

Der Tisch ist gedeckt: Es gibt Käffchen, Kuchen und viel Gesprächsstoff beim Damenkränzchen mit Susanne und Katrin. Schluss mit der Kontaktarmut – her mit dem Likörchen! Eine Sendung voller Nebenschauplätze und Schnack.

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Interdisziplinäres Symposium

Kapital Macht Geschlecht

Kapital Macht Geschlecht

Donnerstag–Sonntag, 23.–26. April 2015, Wien

Künstlerische Auseinandersetzungen mit Ökonomie & Gender

Ausgehend von Elfriede Jelineks Werken widmet sich das Symposium dem Spannungsfeld von Ökonomie und Gender und untersucht, wie es in aktuellen künstlerischen Arbeiten gestaltet wird. Internationale ExpertInnen diskutieren, in welcher Form KünstlerInnen ökonomische Prozesse und genderspezifische Aspekte miteinander verschränken und auf welche Weise sie die Auswirkungen von neoliberalen Entwicklungen auf das Geschlechterverhältnis thematisieren. Dramaturgien der Krise werden ebenso analysiert wie Auseinandersetzungen mit der Ökonomisierung des Körpers und mit dem Zusammenhang von Sprache, Macht und Markt. Den unterschiedlichen künstlerischen Strategien der Subversion gilt das besondere Interesse.

Weitere Informationen: http://fpjelinek.univie.ac.at

»Audio

Der Lila-Podcast: Überschreitet die Grenzen!

Der Lila-Podcast: Überschreitet die Grenzen!

Nr. 25, 2015

In dieser Folge sprechen Barbara und Katrin über den EMMA-Absturz in Sachen Germanwings, über staatliche Prostitution in der Schweiz, über islamischen Feminismus und eine coole Moderatorin, über die Frauen, die gegen den IS kämpfen und Frauen bei Uber.

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»Lesen

Clintons Ziel ist das Weisse Haus

Clintons Ziel ist das Weisse Haus

entdeckt im April 2015

Hillary Clinton hat offiziell ihre Kandidatur für das US-Präsidentenamt erklärt. Sie versprach, sich für die Mittelschicht und deren Alltagssorgen einzusetzen. Die Republikaner starteten bereits eine Kampagne «Stop Hillary».

 

Weitere Informationen: www.tagesschau.de

»Film

Internationales Frauenfilmfestival Dortmund / Köln

Internationales Frauenfilmfestival Dortmund / Köln

Dienstag–Sonntag, 14.–19. April 2015, Dortmund

Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln ist eines der größten und bedeutendsten Frauenfilmfestivals weltweit. Einzigartig in Deutschland bietet es die optimale Plattform für aktuelle Entwicklungen und Trends in den Arbeiten von Frauen in allen Teilen der Filmproduktion. Hier erhalten nicht nur Regisseurinnen, sondern auch Kamerafrauen, Filmmusikerinnen und andere Filmschaffende Gelegenheit, ihre aktuellen Arbeiten zu präsentieren.

Weitere Informationen & Programm: www.frauenfilmfestival.eu

»Lesen

Auf der Couch mit der First Lady

Auf der Couch mit der First Lady

entdeckt im April 2015

Hillary Clinton: Ein Blick hinter die rätselhafte Fassade einer Frau, die erste Präsidentin der USA werden will

Am Thanksgiving Day 1996 führte Hillary Clinton, damals First Lady der USA, ein langes Gespräch mit Diane Blair, ihrer engsten Vertrauten. Seit den 70er Jahren, als beide an der University of Arkansas in Fayetteville unterrichteten, waren sie beste Freundinnen und blieben es, bis Diane Blair an Krebs starb. In jenem Gespräch ging Blair unverblümt Clintons Hauptproblem an: ihren ruppigen Umgang mit der Presse. Könnte sie sich nicht viel Kummer ersparen, würden die Medienleute wenigstens zum Schein etwas freundlicher behandelt? Und wie wäre es, nicht ganz so oft die Frisur zu wechseln?

Weiterlesen: www.freitag.de

»Lesen

Vielleicht wollen die Männer nicht mit uns die Macht teilen

Vielleicht wollen die Männer nicht mit uns die Macht teilen

entdeckt im April 2015

Interview: Die «Grande Dame» der Schweizer Politik, Judith Stamm, sorgt sich wegen des sinkenden Frauenanteils.

1971 wurde auf Bundesebene das Frauenstimmrecht eingeführt. Nachdem der Frauenanteil in allen politischen Gremien jahrzehntelang anstieg, stagniert er heute oder ist gar rückläufig. Im National- und Ständerat sank die Frauenvertretung nach den Wahlen von 2011 erstmals. Im Kanton Luzern könnte es am 10. Mai gar zur einzigen reinen männlichen Regierung der Schweiz kommen …

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Fussball ist doof, den versteh ich nicht – abschaffen!

Der Lila-Podcast: Fussball ist doof, den versteh ich nicht – abschaffen!

Nr. 24, 2015

In der Welt wurde eine Debatte über den Feminismus losgetreten, die endlich mal nicht so langweilig sein wollte. Heraus kam teilweise Krawall um des Krawalls Willen. Was das mit Butter zu tun hat und warum wie so oft Antje Schrupp hilft.

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»Lesen

Anke Domscheit-Berg: Gehaltstransparenz ist sinnvoll und nötig

Anke Domscheit-Berg: Gehaltstransparenz ist sinnvoll und nötig

entdeckt im April 2015

Die Unternehmerin Anke Domscheit-Berg über benachteiligte Frauen, zögerndes Management und persönliche Angriffe

Anke Domscheit-Berg arbeitete in verschiedenen Positionen bei der IT-Beratung Accenture, als Projektleiterin für IT-Strategieprojekte im Business Technology Office von McKinsey - und als Direktorin bei Microsoft Deutschland. Mittlerweile hat sie zwei eigene Unternehmen gegründet: fempower.me und opengov.me. Die Netzaktivistin engagiert sich beruflich und politisch für mehr Transparenz in der Politik und Geschlechtergerechtigkeit. Mit ihrem Ehemann Daniel Domscheit-Berg und ihrem Sohn lebt sie in Fürstenberg/Havel im Norden von Brandenburg. Kürzlich erschien ihr Buch «Ein bisschen gleich ist nicht genug!».

Weiterlesen: www.heise.de
Über das Buch: Ein bisschen gleich ist nicht genug!
Website: www.fempower.me
Website: http://opengov.me

»Neuer Themenschwerpunkt

8. März – neuer Webauftritt «frauen wählen»

8. März – neuer Webauftritt «frauen wählen»

Sonntag, 18. Oktober 2015 – Eidgenössische Wahlen

Unser Themenschwerpunkt richtet das Augenmerk auf die noch immer untervertretenen Frauen im Parlament und listet die Statements der Politikerinnen auf, die auf der soeben veröffentlichten Website «Frauen wählen» portraitiert werden. Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF sowie namhafte Frauenorganisationen wollen die Bevölkerung mobilisieren, am 18. Oktober 2015 Frauen zu wählen.

»Lesen

Frigga Haug – Marxismus-Feminismus

Frigga Haug – Marxismus-Feminismus

entdeckt im April 2015

Frigga Haug wollte schon früh Marxismus und Feminismus versöhnen. Nun legt sie Rechenschaft ab

Radikales Fragen, das manchmal nur zu Zwischenergebnissen führt, war Frigga Haug stets wichtiger als das geschwinde Herausstellen scheinbar fertiger Erkenntnisse. Ihr Buch dokumentiert das Schicksal einer Fragenden. Die bekannte marxistische Feministin hat nicht nur Texte aus mehr als vier Jahrzehnten zusammengestellt. Sie legt auch den schwierigen, überraschungs- und enttäuschungsreichen Lebensweg dar, dem die Texte abgerungen sind. Am Ende steht eine große Einsicht.

Weiterlesen: www.freitag.de
Buch bestellen: www.argument.de

»Kampagne

Weiblich darf nicht weniger wert sein!

Weiblich darf nicht weniger wert sein!

entdeckt im April 2015

Der Grundsatz der Lohngleichheit für Frau und Mann ist in der Bundesverfassung und im Gleichstellungsgesetz verankert. Trotzdem verdienen Frauen gemäss der letzten Schweizer Lohnstrukturerhebung für gleichwertige Arbeit 18,9 Prozent weniger als Männer. Ein Teil der Lohnungleichheit ist erklärbar, etwa durch Dienstjahre, Stellung im Betrieb oder Ausbildungsniveau. Doch es bleibt ein gewisser Teil an Lohnungleichheit, der nicht erklärbar ist. Auf diesen Missstand will die Frauenzentrale, mit Unterstützung der Werbeagentur Publicis, aufmerksam machen.

Weitere Informationen: www.frauenzentrale-zh.ch

»Job

Liegenschaftsverwalterin im Mandat

Liegenschaftsverwalterin im Mandat

per 1. April 2015, Zürich

Wir, die Verwaltungsrätinnen der Frauen im Zentrum AG suchen per 1.4.2015 für die Liegenschaft Bremgartnerstrasse 18, 8003 Zürich, eine Liegenschaftsverwalterin im Mandat

Zu deinen Aufgaben gehören:

  • die administrative Verwaltung der Liegenschaft (Mieterinnen, Mietverträge etc.)
  • die technische Verwaltung der Liegenschaft (inkl. Organisation von Reparaturaufträgen an Handwerkerinnen)
  • das Rechnungswesen (Führen der Liegenschaftsbuchhaltung, Nebenkostenabrechnung etc.)
  •  Finanzbuchhaltung der AG

Idealerweise wünschen wir uns eine engagierte, kommunikative Frau, welche in der Frauenszene gut vernetzt ist und sich gerne in einem feministischen Umfeld bewegt.

Wir freuen uns schon auf deine Bewerbung. Bitte richte sie an: info at frauenimzentrum dot ch. Für Fragen kannst du dich gerne an unser Sekretariat wenden: Tel 044 291 31 61 (Brigitt Thambiah) 

»Audio

Der Lila-Podcast: Eltern bildet Banden!

Der Lila-Podcast: Eltern bildet Banden!

Nr. 23, 2015

Lindy West konfrontierte ihren fiesesten Hater. Frauen in Hollywood sind – oh Wunder – starkem Sexismus ausgesetzt. Germany’s Next Topmodel ist in der zehnten Staffel. Gewalt gegen Frauen in der Türkei, Genitalverstümmelung in Ägypten uvm.

Podcast direkt abspielen

»Buchvernissage

Corinne Rufli: Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert

Corinne Rufli: Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert

Dienstag, 31. März 2015, 19.30 Uhr, Zürich

Erstmals blicken in diesem Band elf Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der 1940er bis 1960er-Jahre gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten, wie sie von der Frauenbewegung angezogen oder abgestossen waren, und wie sie heute leben.

Buchpräsentation mit Corinne Rufli und den porträtierten Frauen. Anschliessend Apéro und Musik mit Madame Léa von den 50ern bis heute. Eintritt frei.

Weitere Informationen & Veranstaltungen: www.hierundjetzt.ch

»Buchpremière

Michèle Minelli: Die Verlorene

Michèle Minelli: Die Verlorene

Freitag, 27. März 2015, 19.30 Uhr, St. Gallen

Buchpremiere und szenische Lesung zur Eröffnung der St. Galler Literaturtage

In ihrem neuen Roman "Die Verlorene" erzählt Michèle Minelli die authentische Geschichte der Frieda Keller, die 1904 in St. Gallen Opfer eines Justizskandals wurde.

Weitere Informationen: www.wortlaut.ch

»Veranstaltung

Germaine Richier: Die lebendige Skulptur

Germaine Richier: Die lebendige Skulptur

Donnerstag, 26. März 2015, 18.30 Uhr, Zürich

«Ein verdorrter Baumstumpf spricht mich mehr an als ein blühender Apfelbaum», so begründet die französisch-schweizerische Bildhauerin Germaine Richier (1902-1959) ihre Hinwendung zu existentiellen Fragestellungen. Für die feministische Bewegung war Germaine Richier wegen der besonderen Gestaltung der Frauenfiguren wichtig, die sie aus ihren kulturellen Konventionen ins definitiv Nicht-mehr-Schöne führte. Aktueller Anlass über die Arbeit zu sprechen, war ihre Retrospektive im Kunstmuseum Bern von 2014.

Germaine Richier

Weitere Informationen: http://frauenimzentrum.ch

»Veranstaltung

Alle Hirne sind intersex

Alle Hirne sind intersex

Donnerstag, 26. März 2015, 18.00–20.00 Uhr, Zürich

Worin liegt der Unterschied zwischen einem weiblichen und männlichen Gehirn? Darüber scheint es einen breiten Konsens zu geben: Frauen würden mehr Emotionen empfinden und besser Sprachen lernen, Männer dagegen begeisterten sich für T echnisches und liebten kompetitives Verhalten. Wo, wenn nicht im Gehirn, finden viele, sollen die Gründe für dieses unterschiedliche Verhalten liegen?

Dr. Anelis Kaiser forscht am Institut für Sozial- psychologie und Soziale Neurowissenschaft der Universität Bern. Ausgehend von ihren eigenen Experimentalstudien stellt sie konkrete Arbeiten über Geschlechterdifferenzen im Gehirn vor und beantwortet die Frage, warum es kein weibliches oder männliches Gehirn gibt.

Weitere Informationen & Anmeldung: www.stadt-zuerich.ch

»Gespräch

Christa de Carouge – Biografie

Christa de Carouge – Biografie

Montag, 23. März 2015, 19.30 Uhr, Kerns

«Meine Kleider sind keine Mode. Sie sind Wohnraum für den Menschen, schenken Wohlbefinden, Geborgenheit und Schutz, werden oft auch zu Sammel- und Ausstellungsstücken – zeitlos und wertvoll.»

Die bekannte Schweizer Modedeignerin Christa de Carouge erzählt aus ihrem sapnnenden Leben und Schaffen.

Weitere Informationen: www.roemerhof-verlag.ch

»Filmabend

Werkschau: Lucienne Lanaz

Werkschau: Lucienne Lanaz

Sonntag, 22. März 2015, 17.00 Uhr, Zürich

und Montag, 23. März 2015

In Anwesenheit der Regisseurin & Nachtessen
Filmprogramm:

  • Spätes Glück (1974)
  • Ich habe ein Recht auf meinen Körper (1980)
  • Queen of Elastic – «Schlangenmensch» (1987)

Weitere Informationen: www.fraum.ch (pdf)


»Solidarität

Solikarte

Solikarte

Aufruf, März 2015

Die Solikarte unterstützt mit den Cumulus-Bons Flüchtlinge in der Schweiz, vor allem Nothilfebezüger_innen und Sans-Papiers. Die Cumulus-Bons werden an verschiedene Projekte und Organisationen verteilt. Diese geben die Bons entweder direkt an die Personen oder indirekt via verschiedenen Angeboten wie Mittagstische oder Deutschkurse weiter.

Es gibt eine neue Form der Solikarte. Dazu gilt es für jeden Haushalt eine eigene Cumulus-Karte auszustellen, wobei anzugeben ist, dass die Punkte der Solikarte gespendet werden. Da die Karte eine Haushaltskarte ist, muss sich nach wie vor nicht jede Person registrieren und es kann in kleinen Gruppen auf eine Karte gesammelt werden.

Neue Solikarte bestellen: http://solikarte.ch

»Lesen

Social Freezing – neue Freiheit für Frauen?

Social Freezing – neue Freiheit für Frauen?

entdeckt im März 2015

«Unternehmen wie Facebook präsentieren sich innovativ, indem sie ihren Angestellten Social Freezing als Maßnahme der Frauenförderung anbieten. Bei Social Freezing werden jungen Frauen Eizellen entnommen und eingefroren, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu verwenden. Als ältere Frauen können sie mittels dieser Eizellen und einer Befruchtung im Reagenzglas schwanger werden, so die Idee. Was daherkommt als neue Freiheit für Frauen, als moderne Option, ihr Leben selbstgestimmt zu gestalten, kann schnell das Gegenteil bewirken.»

Weiterlesen: www.ffgz.de

»Lesen

Prostitution – Kein Gewerbe wie jedes

Prostitution – Kein Gewerbe wie jedes

entdeckt im März 2015

Red. Aufgrund mehrerer Postulate hat der Bundesrat den Auftrag erhalten, einen Bericht zum Spannungsfeld Prostitution, Sexarbeit, sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel auszuarbeiten. Sein Erscheinen ist für März beziehungsweise April dieses Jahres angekündigt. Infosperber veröffentlicht im Vorfeld eine Reihe von grundlegenden Beiträgen zu diesem Thema.

«Die übliche Rede von der Prostitution als dem ältesten Gewerbe der Welt ist schlicht falsch, weil historisch unhaltbar. Das Feilbieten des weiblichen Körpers zur sexuellen Dienstleistung lässt sich erstmals für die jüngere Periode der mesopotamischen Hochkulturen nachweisen. Dazu hat die bekannte Historikerin Gerda Lerner durch umfassende Quellenstudien aufgezeigt: Im Zuge erster Eroberungskriege im Laufe des 3. vorchristlichen Jahrtausends begann die Errichtung einer patriarchalen, hierarchisch strukturierten Gesellschaft, in der die eroberten Völker unterjocht und die Kriegsgefangenen versklavt wurden. Darunter waren besonders viele Frauen, welche die Sieger nicht nur zu niedrigen Arbeiten, sondern auch zur sexuellen Verfügbarkeit zwangen…»

Weiterlesen: www.infosperber.ch

»Veranstaltung

Frauenstimmrechts-Risotto

Frauenstimmrechts-Risotto

Montag, 16. März 2015, 12.00 Uhr, Bern

«Am 16. März vor 44 Jahren wurde in der Schweiz das Frauenstimmrecht eingeführt. Wir wollen den Feministinnen, die das für uns alle erkämpft haben für ihr unermüdliches Engagement danken. Dafür, dass es uns jungen Frauen und Feministinnen heute möglich ist, aktiv am politischen, sozialen und wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Deshalb laden wir euch herzlich zu einem Frauenstimmrechts-Risotto auf dem Waisenhausplatz ein.»

Grünes Bündnis Bern

Wann: Montag, 16. März 2015, 12h mittags
Wo: Waisenhausplatz, neben dem Meret-Oppenheimer-Brunnen
Kosten: keine, Spendenkässeli für Unkostenbeitrag steht bereit

»Lesen

Geschlechtergleichstellung durch Wirtschaftsnutzendiskurs?

Geschlechtergleichstellung durch Wirtschaftsnutzendiskurs?

entdeckt im März 2015

Lucia M. Lanfranconi

Eine qualitative Untersuchung (un-)gleichheitsgenerierender Mechanismen in der Umsetzung des Schweizerischen Gleichstellungsgesetzes aus diskursiver und geschlechtersensibler Perspektive

Das Schweizerische Gleichstellungsgesetz (GlG) ist seit 1996 in Kraft und zielt darauf ab, Ungleich- heiten zwischen Frauen und Männern im Erwerbsleben zu reduzieren. Dennoch bleiben geschlechtsspezifische Ungleichheiten im Erwerbsleben in der Schweiz bestehen. Die vorliegende Studie umfasst fünf wissenschaftliche Beiträge, die zum Verständnis dieser Diskrepanz beitragen. Die Studie wird auf der Grundlage der Genderregime-Perspektive sowie der Perspektive der wissenssoziologischen Diskursanalyse erarbeitet. Diese beiden Perspektiven erlauben es, die in Gesetzen oder Reglementen sowie routinierten Handlungen von Institutionen eingelagerten Deutungen (sogenannte Diskurse) zu untersuchen. Ebenfalls ermöglichen diese Perspektiven einen Fokus auf die AkteurInnen, die diese Diskurse hervorbringen oder umdeuten, sowie die damit verbundenen Folgen, insbesondere in Bezug auf soziale Ungleichheiten. In der Studie werden einerseits (sich wandelnde) Diskurse auf den unterschiedlichen involvierten Ebenen (Gleichstellungspolitik, -programm, Unternehmen) nachgezeichnet und andererseits deren Chancen und Risiken für die betriebliche Gleichstellung aufgezeigt. 

Weiterlesen: http://d-nb.info

»Konzert

Julia Biel

Julia Biel

Sonntag, 15. März 2015, Zürich

Die britische Singer / Songwriterin Julia Biel verfügt über eine der elektrisierendsten Stimmen, die in den letzten Jahren auf der internationalen Bühne zu vernehmen waren. Als Einflüsse nennt sie Cassandra Wilson, Billie Holiday und Nina Simone.

Website: http://juliabiel.com
Tickets: www.kaufleuten.ch

 

»Business Network Day

Leuchttürme in der Wirtschaft – Wo finden wir sie heute?

Leuchttürme in der Wirtschaft – Wo finden wir sie heute?

Freitag, 13. März 2015, Brugg Windisch

Eindrückliche Monumente sind sie, die Leuchttürme. Kraftvoll stehen sie da, ragen über alles hinaus und sind weit herum sichtbar. Sie bestimmen Standpunkte und helfen bei der Orientierung. Insbesondere in stürmischen Zeiten beweisen sie, wie unerschütterlich sie sind. Sie leuchten den Weg und haben, wenn's darauf ankommt, gar lebensrettende Funktion. Wer ist heute ein Vorbild? Und warum? Was macht die Person zum Vorbild? Wen leiten die heutigen Leuchttürme an? Welche Wege weisen sie? Wovor warnen sie?

Weitere Informationen: www.businessandnetworkday.ch

»Konzert

Die Vogelfreien: Stand up and sing

Die Vogelfreien: Stand up and sing

Freitag, 13. März 2015, 19.30 Uhr, Zürich & weitere Daten

Der Chor die vogelfreien singt sein neues Programm stand up and sing, eine Auswahl revolutionärer, von Frauen komponierter Lieder von den 60er Jahren bis heute. Lieder gegen Krieg, Gewalt, Diskriminierung, Ausbeutung, soziale Ungerechtigkeit, für Hoffnung und Freiheit. Der Chor nimmt die Anliegen der Suffragetten auf und singt wider das Vergessen.

Weitere Informationen: http://dievogelfreien.ch

»neuer Link

e*vibes – für eine emanzipatorische praxis

e*vibes – für eine emanzipatorische praxis

entdeckt im März 2015

e*vibes ist eine Gruppe von Menschen, die sich im Herbst 2011 in Dresden gegründet hat. Schwerpunktmäßig setzen wir uns mit Feminismus und Sexismus auseinander. Diese Auseinandersetzung findet einerseits (erzwungenermaßen) ständig im Alltag, andererseits auf unseren wöchentlichen Treffen statt. Dort tauschen wir uns aus, bilden uns gegenseitig weiter, planen Veranstaltungen oder (Re-)Aktionen.

Weiterlesen: http://evibes.blogsport.de
In unseren Links stöbern

»Film

Difret – Das Mädchen Hirut

Difret – Das Mädchen Hirut

Sonntag, 8. März 2015, 11.00 Uhr, Bern

In Zusammenarbeit mit Terre des Femmes organisiert Amnesty die Vorpremiere des mehrfach ausgezeichneten äthiopischen Spielfilms «Difret» (Mut). Im Anschluss folgt ein Gespräch mit ExpertInnen aus Äthiopien und ein Apéro.

Der von Angelina Jolie koproduzierte Film basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt die Geschichte einer 14-jährigen Äthiopierin namens Hirut, die auf dem Schulweg von einem älteren Mann, der sie heiraten wollte, entführt und vergewaltigt wird. Hirut gelingt die Flucht, erschiesst dabei aber in Notwehr ihren Peiniger. Sie wird wegen Mordes angeklagt und ihr droht die Todesstrafe.

Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.amnesty.ch/
Weitere Informationen zum Film: www.alamodefilm.de

»Film

Dokumentarfilm: Appassionata

Dokumentarfilm: Appassionata

Sonntag, 8. März 2015, 17.00 Uhr, Zürich

Der eindrückliche Film erzählt aus dem Leben der Konzertpianistin Alena Cherny, die nach dem Unglück von Tschernobyl in die Schweiz emigriert ist. Eine Reise zurück in die Vergangenheit bis zum Katastrophenort.

Anschliessend Gespräch mit der Hauptdarstellerin Alena Cherny und Apero.

Weitere Informationen: www.frauenzentrale-zh.ch

»Konzert

frauenkomponiert

frauenkomponiert

Sonntag, 8. März 2015, 15.00 Uhr, Basel

Am Internationalen Frauentag 2015 veranstaltet das Basler Stadt-Casino ein Orchesterkonzert unter dem Titel «frauenkomponiert». Bei dem Anlass werden Musiker und Musikerinnen der führenden Basler Orchester und freischaffende Musiker aus Basel und Umgebung zusammenkommen, um Kompositionen des 19. und 20. Jahrhunderts von Frauen aus verschiedenen Ländern zum Klingen zu bringen. In früheren Zeiten war das Orchester vorwiegend eine Männerdomäne, gleichwohl gibt es ausgezeichnete Stücke von Komponistinnen, die im Stammorchesterrepertoire von heute nicht vorkommen. Diese «unerhörten Klänge» sollen durch das Konzert einer breiten Öffentlichkeit und der Musikerwelt bekannt gemacht werden.

Weitere Informationen: www.frauenkomponiert.ch

»Theater

Vagina-Monologe

Vagina-Monologe

Sonntag, 8. März 2015, 17.00 Uhr, Bern

Die «Vagina-Monologe» von Eve Ensler ist ein Theaterstück, welches auf über 200 Interviews mit den verschiedensten Frauen basiert. Singles, Ehefrauen, Lesben, Professorinnen, Arbeiterinnen, Schauspielerinnen und Prostituierte haben ihrer Vagina eine Stimme gegeben. Das Stück feiert mit Humor und Anmut die Sexualität und die Stärke der Frauen. Durch die Befreiung dieses Tabu-Wortes haben sich Frauen rund um die Welt die Kontrolle über ihre Körper und ihre Leben angeeignet.

In einem gemütlichen Rahmen liest das feministische Kollektiv «Sie kam und blieb» aus Bern das Stück in deutscher Sprache.

Weitere Informationen demnächst auf: www.frauenraum.ch

»Frauendemo

Nationale Frauendemo für Lohngleichheit

Nationale Frauendemo für Lohngleichheit

Samstag, 7. März 2015, 13.30 Uhr, Bern

«Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit» – seit 33 Jahren (!) steht dieser Grundsatz in der Bundesverfassung, seit 17 Jahren ist das Gleichstellungsgesetz in Kraft. Tatsache ist aber: Bei gleicher Arbeit verdienen Frauen jeden Monat 677 Franken weniger als ihre Kollegen. Das sind über 8000 Franken, die Jahr für Jahr in der Haushaltskasse und später für die Berechnung der Rente fehlen!

Zum internationalen Frauentag organisiert ein breites Frauenbündnis eine nationale Demonstration.

Weitere Informationen: http://7märz2015.ch

»Film & Diskussion

Miss Representation

Miss Representation

Samstag, 7. März 2015, 19.15 Uhr, Zürich

Written and directed by Jennifer Siebel Newsom, Miss Representation exposes how mainstream media contribute to the under-representation of women in positions of power and influence in America. The film challenges the media's limited and often disparaging portrayals of women and girls, which make it difficult for women to achieve leadership positions and for the average woman to feel powerful.

The screening will be followed by a panel discussion with Kate Kinninmont MBE (Chief Executive, Women in Film and Television UK - wftv.org.uk), Morgane A. Ghilardi (Film Critic, Ensuite Magazine and gender studies scholar) Rahel Aschwanden (Social Impact Program Manager, Impact Hub Zurich) and Sophie Dres (Senior Consultant, Farner) broadening the perspective to situation of female professionals and leaders in Switzerland as well as throughout Europe.

Both the screening and panel will be in English.

Weitere Informationen: www.eventbrite.com
Trailer: http://therepresentationproject.org

»Podiumsdiskussion

Altbundesrätin Ruth Dreifuss zum Thema Gleichstellung

Altbundesrätin Ruth Dreifuss zum Thema Gleichstellung

Freitag, 6. März 2015, 16.00–17.30 Uhr, Bern

Das EDA und die DEZA organisieren anlässlich des Internationalen Frauentags vom 08. März 2015 ein Podiumsgespräch zum Thema Gleichstellung.

Vor 20 Jahren, an der Weltfrauenkonferenz von 1995 in Beijing, wurde die Aktionsplattform für die Gleichstellung der Geschlechter verabschiedet. 2015 ist auch das Jahr, in dem die Weltgemeinschaft im September die neue Agenda für eine nachhaltige Entwicklung verabschieden wird.

Das EDA und die DEZA organisieren anlässlich des Internationalen Frauentags vom 08. März 2015 ein Podiumsgespräch zum Thema Gleichstellung im Berner GenerationenHaus im alten Burgerspital in Bern.

Weitere Informationen: www.eda.admin.ch

»Showroom

Gender ver/handeln

Gender ver/handeln

Mittwoch, 4.–Samstag, 7. März 2015, Zürich

Wer sind die neuen Heldinnen der Videogames? Wie werden postkoloniale Machtdiskurse im Ausstellungsraum verhandelt und was hat der Cyborg mit dem Durcheinanderbringen von Geschlechterzuordnungen zu tun? – Im Feld der Künste können Konstruktionen von Körper und Geschlecht durchquert, verschiedene Diskriminierungsformen stehen zur Debatte.

Weitere Informationen: www.zhdk.ch

»Lesen

Sozialpartnerschaft: Engagement Lohngleichheit

Sozialpartnerschaft: Engagement Lohngleichheit

entdeckt im März 2015

Die Sozialpartner (SAV, SGB, Travail.Suisse) und der Bund unterstützen den partnerschaftlichen Weg bei der Durchsetzung der verfassungsrechtlich garantierten Lohngleichheit weiter.

Attraktive Arbeitgeber zahlen faire Löhne. Mit dem Engagement Lohngleichheit wird Transparenz und Vertrauen geschaffen! Bereits über 50 Unternehmen und Verwaltungen haben ihre Lohnpraxis auf Lohngleichheit in sozialpartnerschaftlicher Zusammenarbeit überprüft und allfällige Lohndiskriminierungen beseitigt.

Weitere Informationen: www.ebg.admin.ch

»Vorpremière

Refugiado (Auf der Flucht)

Refugiado (Auf der Flucht)

Samstag, 28. Februar 2015, 20.30 Uhr, Bern

Sonntag, 1. März 2015, 11.00 Uhr, Brugg
Montag, 2. März 2015, 18.30 Uhr, Zürich

Ausgehend von einem Fall häuslicher Gewalt, inszeniert der argentinische Filmemacher Diego Lerman einen atemlosen Thriller um eine Mutter, die mit ihrem Jungen auf der Flucht ist und zur Gejagten in der eigenen Stadt wird. In seiner dichten filmischen Umsetzung lenkt der ebenso engagierte wie talentierte Regisseur das Augenmerk nicht auf die physische Gewalt, sondern auf die Angst davor.

In Zusammenarbeit mit Amnesty Schweiz veranstalten wir drei Vorpremieren, bei denen Diego Lerman zum Gespräch anwesend sein wird.

Weitere Informationen: www.trigon-film.org

»Lesen

Basel-Stadt: Ein Jahr nach Einführung der Frauenquote ist sie praktisch schon umgesetzt

Basel-Stadt: Ein Jahr nach Einführung der Frauenquote ist sie praktisch schon umgesetzt

entdeckt im Februar 2015

«Exakt ein Jahr ist es her, seit Basel-Stadt als erster Kanton der Schweiz eine Frauenquote für die Verwaltungsräte kantonsnaher Betriebe eingeführt hat. Entgegen den Befürchtungen waren die neuen Verwaltungsrätinnen ratzfatz gefunden. Die 33-Prozent-Quote ist so gut wie umgesetzt.»

Weiterlesen: www.watson.ch

»Lesen

Pensionskassen umdribbeln das Gesetz – völlig legal

Pensionskassen umdribbeln das Gesetz – völlig legal

entdeckt im Februar 2015

Gemäss Gesetz gilt für Frauen das Rentenalter 64. Doch bei etlichen Pensionskassen erhalten Frauen die volle Rente erst mit 65. Hört dann eine Frau trotzdem mit 64 auf, wird ihre Rente gekürzt.

«Die 60-jährige Spitalsekretärin aus dem Kanton St. Gallen war erstaunt über die Unterlagen von ihrer Pensionskasse. Darin stand, bei der St. Galler Pensionskasse fürs Staatspersonal gelte für Frauen und Männer das gleiche ordentliche Rentenalter – nämlich 65…»

Weiterlesen: www.frauenaargau.ch (pdf)

»Exkursion

Besuch des CEDAW-Ausschusses und der NGO WILPF

Besuch des CEDAW-Ausschusses und der NGO WILPF

Dienstag, 24. Februar 2015, 7-19 Uhr, Genf

Das interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung organisiert eine Exkursion für Studierende und weitere Interessierte nach Genf. Ein Besuch der Session des CEDAW-Ausschusses (Convention on the Elimination of all Forms of Discrimination against Women) und ein Treffen mit dem Ausschussmitglied Patricia Schulz ermöglicht einen Einblick in die Arbeit dieser UNO-Institution, welche die Einhaltung von CEDAW überwacht. Der zweite Teil der Exkursion besteht aus einem Besuch der Nichtregierungsorganisation Women’s International League for Peace and Freedom WILPF.

Weitere Inforamtionen & Anmeldung: www.izfg.unibe.ch

»Kino

Frida – kulinarisch interpretiert von Maria Dolores

Frida – kulinarisch interpretiert von Maria Dolores

Sonntag, 22. Februar 2015, 20.00 Uhr, Zürich

«Frida» ist das kunstvolle und mitreissende Biopic über das Leben und Lieben der legendären mexikanischen Malerin Frida Kahlo mit einer temperamentvollen Salma Hayek in der Titelrolle.

Frida Kahlos Leben wurde schon mit der mexikanischen «Nationalsauce» Mole verglichen. In der Pause offeriert Maria Dolores eine kleine Kostprobe ihrer Mole. Ein ganzheitliches, genüssliches Erlebnis für Auge, Nase und Gaumen!

Weitere Informationen: http://ewz.stattkino.com

»Ausstellung

Hannah Weiner (1928 – 1997)

Hannah Weiner (1928 – 1997)

Freitag, 20. Februar 2015, Zürich

Ausstellung: 21. Februar–17. Mai 2015

Die von der jungen Basler Kuratorin Franziska Glozer kuratierte Ausstellung zeigt die in jeder Hinsicht aussergewöhnliche Poesie der amerikanischen Dichterin Hannah Weiner (1928 – 1997). Es ist eine Dichtung, welche das Wort in all seinen Variationen in den Mittelpunkt stellt: Dieses beschreibt, lacht, unterbricht, gibt Befehle und will ohne Punkt und Komma wiedergeben werden. Weiner, die New Yorks künstlerischer Avantgarde und den Language Poets nahestand, entwickelte ab den 1970er Jahren ein Werk, das buchstäblich exzentrisch war: mittendrin und fernab vom Zentrum.

Weitere Informationen: http://kunsthallezurich.ch

»Film / Lesen

Parvaneh

Parvaneh

entdeckt im Februar 2015

Die Aargauer Regisseurin Talkhon Hamzavi könnte am Sonntag, 2. Februar 2015, mit dem Kurzfilm «Parvaneh» einen Oscar gewinnen. Es ist eine Geschichte von Fremdheit, die in der Schweiz auf wenig Liebe stiess.

Weitere Informationen: www.swissfilms.ch
Noch mehr Informationen: http://sfv.zhdk.ch
Artikel im Tages-Anzeiger 

»Lesen

Suppenkochbuch

Suppenkochbuch

entdeckt im Februar 2015

Suppe wärmt. Suppe macht satt. Suppe macht glücklich. Tine Giacobbo und Katharina Sinniger, die Wirtinnen der legendären «Alpenrose» in Zürich, wissen das besonders gut: Vor ihrer Suppenküche im «Limmatlädeli» bildet sich täglich zur Essenszeit eine lange Schlange. Dieses Buch versammelt rund 200 Rezepte aus mehr als zehn Jahren und bringt das Glück aus dem Suppenladen direkt zu Ihnen nach Hause. Reich bebildert mit Fotografien von Nadja Athanasiou und einem Portrait der beiden Wirtinnen, geschrieben von Christian Seiler.

Bestellen: www.echtzeit.ch
Tages Anzeiger: Interview

»Film & Suppe

Playing a part

Playing a part

Sonntag, 15. Februar 2015, ab 18.30 Uhr, Zürich

The story of Claude Cahun (1894 – 1954), Photograf_in, Schrifsteller_in und Surrealist_in
A film by Lizzie Thynne, 45 min, engl., 2005 UK

Evt. mit Simultanübersetzung, oder wir finden gemeinsam eine andere Möglichkeit, diesen bemerkenswerten biografischen Kunstfilm, für alle Anwesenden verständlich zu machen.

Claude Cahun

Weitere Informationen: www.fraum.ch
Wikipedia: Claude Cahun
Website Lizzie Thynne

»TV & Lesen

Brustkrebs-Überdiagnose schadet Patientinnen

Brustkrebs-Überdiagnose schadet Patientinnen

entdeckt im Februar 2015

Die Brustkrebs-Früherkennung «sollte gestoppt werden, weil der Schaden überwiegt», sagt Präventivmediziner Professor Peter Jüni.

Der TV-Sender 3-SAT strahlte einen Bericht aus über die Früherkennung von Brustkrebs mit Screenings. Einmal mehr wurde kritisiert, dass die meisten Frauen über die Risiken zu wenig informiert werden. Der 3-SAT-Bericht geht zurück auf einen Bericht der Sendung Monitor des WDR.

Weiterlesen & weiterführende Informationen: www.infosperber.ch

»Lesen

Schweizer Mäzeninnen – Bewegte Frauen

Schweizer Mäzeninnen – Bewegte Frauen

entdeckt im Februar 2015

In ihrem Buch «Mäzeninnen: Denken ‒ Handeln ‒ Bewegen» beleuchten Elisa Bortoluzzi Dubach und Hansrudolf Frey das Leben und Wirken von 20 engagierten Geldgeberinnen. Eine Auswahl.

Weiterlesen: www.migrosmagazin.ch

»Lesen

«Die Stimme der Frauen aus Algerien»

«Die Stimme der Frauen aus Algerien»

entdeckt im Februar 2015

Nachruf 

Assia Djebar hat sich selbst nie als explizit politische Autorin gesehen, sie sei «kein Sprachrohr» weiblicher Emanzipation. Doch als politische Figur hat Djebar schon deshalb gewirkt, weil es sich bei ihr um einen der ganz seltenen Fälle handelt, in dem das Werk im vor- und nachkolonialen Algerien verortet ist. Mehrmals wurde sie für den Literaturnobelpreis gehandelt und wäre damit die erste indigene Preisträgerin aus Afrika gewesen. Nun ist sie vergangene Woche in Paris gestorben.

Assia Djebar

 

Weiterlesen: www.freitag.de

»Lesen

«Protestform oder Körperkult?»

«Protestform oder Körperkult?»

entdeckt im Februar 2015

Nacktheit – Jede dritte Frau wird sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Um das zu ändern, ziehen Femen-Aktivistinnen blank. Die entblößte Brust als Widerstand gegen das Patriarchat?

Nacktheit ist überall. Eine entblößte Männerbrust fällt schon lange nicht mehr als außergewöhnlich oder erotisch auf und spätestens durch die Nacktszene des Skandalfilms «Die Sünderin» (mit Hildegard Knef, 1951) wurde das christlich-konservative Adenauer-Deutschland langsam aber sicher (wieder!) an nackte Frauenkörper in den Medien gewöhnt. Bei der Onlinespielerei «Fashion or Porn» werden Bildausschnitte gezeigt, die man einer der beiden Branchen zuordnen muss. Es ist ein ganz schön kniffliges Unterfangen, die lasziv geschminkten Lippen (waagerecht) und kindlich glattrasierten Lippen (senkrecht) richtig einzuschätzen. Das überrascht allerdings nur noch diejenigen, die auch an einen Zusammenhang von Sehkraft und Onanie glauben.

Weiterlesen: www.freitag.de
Online-Ratespiel: Fashion or Porn

»Audio

Der Lila-Podcast: Eltern bildet Banden!

Der Lila-Podcast: Eltern bildet Banden!

Nr. 22, 2015

Es spricht vieles dagegen, in Deutschland Kinder zu bekommen. Das hat der Autor Malte Welding in seinem Buch festgehalten, er spricht dabei von der «Kein-Kind-Politik». Wer es dennoch wagt, sollte «Papa kann auch stillen» lesen. Und dieser Folge lauschen.

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»Lesen

«Darf’s ein bisschen mehr sein?»

«Darf’s ein bisschen mehr sein?»

entdeckt im Februar 2015

Idealgewicht – Nur wer schlank ist, kann auch attraktiv sein. Die neue Fat-Empowerment-Bewegung kämpft gegen eine alte Norm

«Manchmal steht Magda Albrecht vor dem Spiegel und ist unglücklich mit ihrem Körper. Aber das kommt ziemlich selten vor. Meistens fühlt sie sich wohl in ihrem dicken oder, wie sie sagt, „fetten Körper“. Ein paar Kilo zugenommen? Wunderbar, dann schwabbeln die Beine noch ein bisschen mehr.»

Weiterlesen: www.freitag.de

»Buchtipp

Loretta Napoleoni: Die Rückkehr des Kalifats

Loretta Napoleoni: Die Rückkehr des Kalifats

entdeckt im Februar 2015

In diesem hochaktuellen Buch Die Rückkehr des Kalifats beleuchtet die Terrorismusexpertin Loretta Napoleoni den Aufstieg des Islamischen Staates. Was unterscheidet den IS heute grundlegend von anderen terroristischen Organisationen, allen voran al-Qaida? Klar und präzise zeigt die Autorin, welche Ereignisse insbesondere ab 2003, nach der US-Invasion im Irak, Wendepunkte markierten und welche Rolle der seit 2011 anhaltende Bürgerkrieg in Syrien spielt. Ihre markante These: Der IS verfügt mehr als jede andere bewaffnete Gruppe in der Vergangenheit über die Ressourcen und die Strategien zur dauerhaften Staatenbildung.

Loretta Napoleoni im Gespräch mit dem früheren Nahost-Chefkorrespondenten der New York Times,  Chris Hedges, anlässlich des Erscheinens der amerikanischen Ausgabe.

Weitere Informationen: www.rotpunktverlag.ch

»Lesung

Tamta Melaschwili: «Abzählen»

Tamta Melaschwili: «Abzählen»

Donnerstag, 5. Februar 2015, 19.30 Uhr, Zürich

In ihrem preisgekrönten Roman «Abzählen» (Unionsverlag 2012, aus dem Georgischen von Natia Mikeladse-Bachsoliani) erzählt Tamta Melaschwili, die derzeitige Writer in Residence des Literaturhauses Zürich, drei Tage im Leben von Ninzo und Ketewan; zwei 13-jährige Freundinnen, die in einer Konfliktzone am Rande der Welt leben.

In ihrem preisgekrönten Roman «Abzählen» (Unionsverlag 2012, aus dem Georgischen von Natia Mikeladse-Bachsoliani) erzählt Tamta Melaschwili, die derzeitige Writer in Residence des Literaturhauses Zürich, drei Tage im Leben von Ninzo und Ketewan; zwei 13-jährige Freundinnen, die in einer Konfliktzone am Rande der Welt leben.

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»Podium

Welche Prostitution wollen wir?

Welche Prostitution wollen wir?

Donnerstag, 5. Februar 2015, 20.00 Uhr, Zürich

Die Frage, ob Prostitution verboten oder legalisiert werden soll, entzweit Europas Feminist_innen. Ist ein Prostitutionsverbot ein Problemlöser oder vielmehr eine populistische Forderung, die Sexarbeiter_innen schadet...? Das Podium findet im Rahmen der Vortragsreihe der Autonomen Schule und der WOZ statt. Es diskutiert Rebecca Angelini von der FIZ sowie Brigitte Obrist, die sich für die Rechte der Sexarbeiter_innen engagiert.

Weitere Informationen: www.woz.ch (pdf)

»Lesen

Vulvina – lustvolle und sinnliche Bezeichnung für das gesamte weibliche Genital

Vulvina – lustvolle und sinnliche Bezeichnung für das gesamte weibliche Genital

entdeckt im Februar 2015

«Vulvina ist politisch und anatomisch korrekt. Das Wort wurde zusammengesetzt aus Vulva (äußeres weibliches Genital) und Vagina (inneres weibliches Genital), und verzichtet auf die diskriminierenden Aspekte des Wortes Vagina.

Vulvina eröffnet die Möglichkeit für ein neues, selbstbestimmtes Körpergefühl und unterstützt Frauen und Mädchen dabei, aktiv für sich und ihre Lust einzustehen.

Weiterlesen: www.ellaberlin.de

»Lesen

«Wie eine Schneiderin seit zwei Jahren um 1200 Franken kämpft»

«Wie eine Schneiderin seit zwei Jahren um 1200 Franken kämpft»

entdeckt im Januar 2015

Frauen, die wegen Lohndiskriminierung klagen, brauchen Mut und Ausdauer. Das zeigt das Beispiel einer Schneiderin.

Lohnklagen sind aus Sicht der Gewerkschaft Unia ein wichtiges Mittel, um Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern zu bekämpfen. Wer klage, brauche aber Mut und stehe vor einem hürdenreichen Weg. Die Unia fordert deshalb systematische Kontrollen.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Veranstaltung

Er beschützt sie, sie umsorgt ihn. Geht’s auch anders?

Er beschützt sie, sie umsorgt ihn. Geht’s auch anders?

Donnerstag, 29. Januar 2015, 19.00 Uhr, Zürich

Sind Frauen einfühlsam? Männer technisch versiert? Lieben Mädchen rosarot? Stereotype Erwartungen an Frauen und Männer, Mädchen und Jungen prägen den Alltag in unserer Gesellschaft. Ein Podiumsgespräch, das zum Nachdenken anregt.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch

»neuer Link

FrauenSicht

FrauenSicht

entdeckt im Januar 2015

FrauenSicht ist die führende Informationsquelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern. FrauenSicht wertet internationale und nationale Informationsquellen aus und ergänzt diese mit eigenen Recherchen. FrauenSicht bringt Fakten, Zahlen, Zitate und nützliche Quellenhinweise. Kurze und präzise Informationen aus aller Welt, nach Sachgebieten geordnet.

Zum Portal: www.frauensicht.ch
In unseren Links stöbern

»Audio

Der Lila-Podcast: Redet auch mit Katholiken!

Der Lila-Podcast: Redet auch mit Katholiken!

Nr. 21, 2015

Barbara und Katrin wagen sich an ein heißes Eisen: Der Islam und die Rolle der Frauen im Islam sind Thema dieser Folge. Was wissen wir denn wirklich über diese Religion? Wir hinterfragen die typische Medienberichterstattung und unsere eigene Unwissenheit, sprechen über unsere ersten Auseinandersetzungen mit verschiedenen Geschichten über die Rolle der Frauen im Islam. Diskutieren über das Kopftuch, das Kopftuchverbot an manchen Schulen und was eine Vollverschleierung und die Burka vom Kopftuch unterscheidet. Barbara berichtet außerdem von ihren Recherchen zu jungen Frauen, die sich dem IS andienen. Im Großen und Ganzen kann man sagen: Wir versuchen uns daran, den Blick zu verrücken.

Podcast direkt abspielen

»Lesen

Über Fernseh-Islam, Kalifat und die Geschlechtermoderne

Über Fernseh-Islam, Kalifat und die Geschlechtermoderne

entdeckt im Januar 2015

Ein Essay von Charlotte Wiedemann

Es ist höchste Zeit, über die Frauen zu reden, über junge Musliminnen in Deutschland. Ich mache sie hier zum Werkzeug meiner Absichten - so wie andere, mit anderen Absichten, sich das ihre herausgreifen.

Weiterlesen: http://de.qantara.de
Website von Charlotte Wiedemann: www.charlottewiedemann.de

»Lesen

Diskussionspapier Sexarbeit

Diskussionspapier Sexarbeit

entdeckt im Januar 2015

Fakten, Positionen und Visionen aus feministischer Perspektive 

Aktuell beschäftigen acht Vorstösse zur Sexarbeit1 die eidgenössischen Räte, die Diskussionen um Verbot oder rechtliche Anerkennung von «Prostitution» machen Medienschlagzeilen. Wer spricht in der laufenden Debatte zur Sexarbeit über welche Themen, mit welchen Interessen, Überzeugungen und Absichten? Eine Arbeitsgruppe von NGO-Vertreterinnen und Expertinnen hat diese Frage aus feministischer Sicht diskutiert, die eigenen Ansätze im Umgang mit Sexarbeit reflektiert und Visionen erörtert.2 Das vorliegende Papier ist das Resultat der Diskussion in der Arbeitsgruppe. Ziel ist, Möglichkeiten aufzuzeigen, Sexismus zu kritisieren und gleichzeitig die rechtliche Situation der Sexarbeiter_innen zu verbessern.

Weiterlesen: http://fiz-info.ch (pdf)

»Lesen

Frauen und Politik

Frauen und Politik

entdeckt im Januar 2015

Statistikportal zum Wahljahr 2015

Im Hinblick auf die nationalen Wahlen vom 18. Oktober 2015 stellt das Bundesamt für Statistik ein E-Dossier mit allen wichtigen Informationen zusammen. Mit dem Themenbereich Frauen und Politik wird der Geschlechterdimension bei Schweizer Wahlen Rechnung getragen. Interaktive Karten zeigen unter anderem, dass der Frauenanteil im Nationalrat seit den ersten Wahlen nach der Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen (1971) von 5 Prozent bis ins Jahr 2007 kontinuierlich angestiegen ist. 2011 stagnierte der Anteil der gewählten Frauen erstmals bei 29,5 Prozent und war in verschiedenen Kantonen rückläufig.

Weitere Informationen: www.portal-stat.admin.ch

»neue Studienrichtung

Digital Connected Society

Digital Connected Society

entdeckt im Januar 2015

Fernfachhochschule will mehr Frauen

Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) hat den Studiengang Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik (BSc) um das Kompetenzprofil «Digital Connected Society» erweitert. Mit diesem neuen Schwerpunkt sollen Spezialisten für digitale Medien und das Agieren im Web ausgebildet werden, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit will die FFHS die Attraktivität der Wirtschaftsinformatik auch «für weniger technikorientierte Personen und insbesondere weibliche Studierende erhöhen».

Weitere Informationen zur Studienrichtung: www.ffhs.ch
Pressemitteilung der FFHS: www.ffhs.ch

»Film

Tatjana Turanskyj: «Top Girl oder la déformation professionnelle»

Tatjana Turanskyj: «Top Girl oder la déformation professionnelle»

entdeckt im Januar 2015

Top Girl von Tatjana Turanskyj ist der zweite Teil einer Trilogie zum Thema Frauen und Arbeit. Wie im ersten Film Eine flexible Frau von 2010 geht es um die Sichtbarmachung prekärer Jobs in Zeiten totaler Dienstleistungskultur und um die Frage, was Feminismus heute noch kann, will, soll.

Top Girl

 

Weiterlesen: www.freitag.de
Filmwebsite: http://topgirl-the-movie.com

»Trunk, Spiel & Spass

Feministisches Bingo

Feministisches Bingo

Sonntag, 18. Januar 2015, ab 14.30 Uhr, Bern

Der Weihnachtstrubel ist vorbei. Der Silvester-Kater ausgeschlafen. Für alle, welche nun ihr Glück im Spiel versuchen wollen: Ihr seid eingeladen zu unserem ersten feministischen Bingo!!! Kommt vorbei und versucht einen unserer feministischen Preise abzustauben!

Neben Trunk, Spiel und Spass haben wir zudem um 17.30 Uhr die wunderbare Lila Lisi zu Gast, welche uns mit ihren Songs verzaubern wird.

Weitere Informationen: http://frauenraum.ch
Website Lila Lisi

»Podiumsdiskussion

Muss der Vater ein Mann sein?

Muss der Vater ein Mann sein?

Freitag, 16. Januar 2015, 19.30 Uhr, Zürich

Im Rahmen des Zyklus «Aktuelle psychoanalytische Entwicklungstheorien»

Leiden unsere Kinder an einem Mangel an männlich-väterlichen Bezugspersonen in Familie, Krippe, Schule und Therapien?
Können sich Kinder in Familien ohne Vater – mit alleinerziehender Mutter oder einem homosexuellen Elternpaar gut entwickeln?

Weitere Informationen: www.psychoanalyse-zuerich.ch

»Lesen

Antje Schrupp: «Elf Thesen zu feministischem Aktivismus heute»

Antje Schrupp: «Elf Thesen zu feministischem Aktivismus heute»

entdeckt im Januar 2015

Im Januar will ich mit Politikstudent_innen über feministischen Aktivismus heute diskutieren. Ich hab dazu als Vorbereitung mal elf Thesen formuliert. Ergänzungen? Einwände? Thoughts?

Weiterlesen: http://antjeschrupp.com

»neuer Link

Antje Schrupp im Netz

Antje Schrupp im Netz

entdeckt im Januar 2015

Auf «Antje Schrupp im Netz» findet man Texte von der renommierten Feministin zu Themen wie «Frauenbewegung», «Die Politik der Frauen», «Nach der Gleichstellung», usw.

Weiterlesen: www.antjeschrupp.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Gamergate, Pickup-Schrott und Nutteriche

Der Lila-Podcast: Gamergate, Pickup-Schrott und Nutteriche

Nr. 20, 2015

Susanne und Katrin über Schnee, den 31C3, das Gamergate und wie man Hater an ihre Mütter verpetzt, Hokuspokus Koitus, Sexarbeit und Sexstreik als politisches Machtmittel…

Podcast direkt abspielen

»Lesen

«Es geht um mehr als Markt und Staat»

«Es geht um mehr als Markt und Staat»

entdeckt im Januar 2015

Interview mit Mascha Madörin

Trugschluss: Care-Ökonomie wird meistens nur als soziale Frage, nicht als ökonomische diskutiert

«Wir müssen die politische Ökonomie feministisch drehen» 

Weiterlesen: www.freitag.de