News – aus dem Netz gefischt

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#remember refushes

#remember refushes

entdeckt im Dezember 2018

«Geflüchtete Frauen werden in der Schweiz vergessen.» Diese Aussage ist der Ausgangspunkt der Kampagne «Remember RefuShes» von Terre des femmes Schweiz: In Videobotschaften erklären Geflüchtete und Expertinnen, wo es im Asylsystem hapert. So seien die nicht geschlechtergetrennten Aufenthaltsräume und Toiletten in Unterkünften vielfach ein Problem. Frauen würden dort oft belästigt. Ausserdem beobachtet die Menschenrechtsorganisation, dass Behörden häufig unzureichend für geschlechtsspezifische Gewalt sensibilisiert sind. Manche Frau erhalte daher kein Asyl, obwohl es ihr zustünde. Auch verweist die Kampagne auf eine Lücke im Opferhilfegesetz: Hat eine geflüchtete Person im Herkunftsland oder auf der Flucht Gewalt erlitten, hat sie keinen Anspruch auf Opferhilfe.

Weiterlesen: www.rememberrefushes.ch

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The Europe we want?

The Europe we want?

entdeckt im November 2018

Feminist approaches to gender, migration, and democracy

«Feminist approaches to gender, migration, and democracy» was the sub-title of our Erasmus+ project, which brought partners from five countries together in 2017 and 2018.

The main title and guiding question throughout the project was: Is this the Europe we want? A Europe that winds up fences, builds visible and invisible walls, cultivates exclusionary and racist discourses, implements more and more restrictive refugee policies, violates women’s rights and undermines fundamental European values?

Weiterlesen: www.wide-netzwerk.at (pdf)

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Der Lila-Podcast: Reden wir über Geld – und zwar ehrlich

Der Lila-Podcast: Reden wir über Geld – und zwar ehrlich

Nr. 119, 2018

Katrin und Susanne sprechen über ihre Finanzen. Vor allem überprüfen sie Jutta Allmendingers Aussage «Frauen werden vom Rentensystem immer noch mehr belohnt als vom Arbeitsmarkt» an ihrer eigenen Lebens- und Geldrealität.

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Patriarchale Strukturen schaden auch Männern

Patriarchale Strukturen schaden auch Männern

entdeckt im November 2018

Vor 25 Jahren gründete Monika Hauser die Frauenrechtsorganisation Medica Mondiale. Ein Gespräch über Vergewaltigungen im Krieg, traumasensible Therapien und den Kampf gegen patriarchale Strukturen.

WOZ: Monika Hauser, vor 25 Jahren haben Sie die Frauenrechtsorganisation Medica Mondiale gegründet. Haben Frauen heute mehr Rechte als damals?
Monika Hauser: Auf dem Papier definitiv. Aber ihre Selbstbestimmungsrechte können Frauen noch immer viel zu wenig durchsetzen: In Deutschland etwa wurde der Paragraf 177 zur sexuellen Nötigung und Vergewaltigung erst 2016 reformiert. Davor enthielt er frappierende juristische Lücken, etwa ein geringeres Strafmass, wenn es sich bei der Vergewaltigten um eine Frau mit Behinderung handelte. Der politische Rechtsruck bedeutet für Frauenrechte zudem einen heftigen Rückschlag. Aussagen wie jene von US-Präsident Donald Trump, dass Frauen einfach verfügbar seien, haben für junge Frauen wie Männer dramatische Folgen. Sie propagieren ein Geschlechterbild, das wir längst hinter uns wähnten. Wenn sich aber der kanadische Premierminister Justin Trudeau öffentlich als Feminist bezeichnet, hilft das der feministischen Bewegung enorm.

Weiterlesen: www.woz.ch

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Der Lila-Podcast: Wie man die Pubertät übersteht – für Mädchen und Mitleidende

Der Lila-Podcast: Wie man die Pubertät übersteht – für Mädchen und Mitleidende

Nr. 118, 2018

Heute geht’s um Teenager, vor allem um Mädchen, die in der Pubertät stecken – mit allen ihren Tücken und Herausforderungen. Viele Frauen haben bis ins hohe Erwachsenenalter Erinnerungen an diese Zeit, schleppen vielleicht Glaubenssätze oder Verletzungen von damals mit sich rum. Pubertät ist, wenn Geschlechterstereotype oftmals richtig zuschlagen. Wenn Körper- und Schönheitsnormen überpräsent werden, Sexualität eine Rolle zu spielen beginnt und Freunde wichtiger werden, als Eltern. Vielleicht auch deswegen erreicht uns häufig Post von euch, dass ihr euch Büchertipps für diese Zeit wünscht – für eure Kinder, Nichten oder Bonuskinder.

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Frauenfragen 2018

Frauenfragen 2018

entdeckt im November 2018

Das Private ist politisch

Vom Landesstreik 1918 bis zum Marsch nach Bern 1969, von der Neuen Frauenbewegung ab 1968 über den Frauenstreik 1991 bis zur Demonstration für Lohngleichheit 2018: Frauen machen seit jeher Politik und kämpfen für ihre Rechte. Um Veränderungen voranzubringen, braucht es mutige Frauen, die sich lautstark zu Wort melden. Die neue Nummer der Fachzeitschrift der Eidg. Kommission für Frauenfragen EKF fragt nach den Motiven von Aktivistinnen, ihren Aktionsformen und Zielen. Fachartikel, Porträts, Interviews und viele historische Bilder zeigen: Das Private ist politisch!

Weiterlesen: www.ekf.admin.ch

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Der Lila-Podcast: Zu Besuch bei Drag Queen Vivienne Villain

Der Lila-Podcast: Zu Besuch bei Drag Queen Vivienne Villain

Nr. 117, 2018

Ich habe in München die Drag Queen Vivienne Villain bei ihr zu Hause besucht, als sie sich gerade auf einen Auftritt vorbereitete. Und dabei konnte ich ihr nicht nur zusehen, wie sie ihr Gesicht in ein Kunstwerk verwandelte, sondern wir unterhielten uns nebenbei auch über Geschlechterrollen, über das Ignorieren ebenjener, darüber, was man von Drag Queens lernen kann und ob wir nicht eigentlich alle jeden Tag ein bisschen Drag machen – im Berufsleben, in der Familie, im Freundeskreis…

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Der Lila-Podcast: Eure Sendung

Der Lila-Podcast: Eure Sendung

Nr. 116, 2018

Wir bekommen von euch immer viele viele Emails und Tweets mit Themenideen oder Hinweisen auf Artikel, manchmal erzählt ihr aus eurem Leben und stellt uns Fragen dazu. Und meistens haben wir in den Sendungen viel zu wenig Zeit, um all das zu besprechen, beantworten, aufzugreifen. In dieser Sendung ist alles anders! Diese Sendung dreht sich rund um euch, um eure Post, eure Wünsche und Ideen.

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Die Zwischenwahlen in den USA – ein historisches Rennen für Frauen in der U.S.-Politik

Die Zwischenwahlen in den USA – ein historisches Rennen für Frauen in der U.S.-Politik

entdeckt im November 2018

Es ist vollbracht. Am 6. November wurde in den USA gewählt. Eine der wohl spannendsten und meist antizipierten Zwischenwahlen seit Jahren. Und zwar mit einer «weiblichen Welle».

Nach den Midterms: eine weibliche Bilanz

Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus, 35 Sitze im Senat, 36 Gouverneursposten sowie unzählige Sitze in den Parlamenten der Einzelstaaten standen am 6. November 2018 zur Wahl. Zwei der wichtigsten Fragen im Vorhinein: In welchem Ausmaß würden Frauen, motiviert durch zwei Jahre Politik und Rhetorik von Donald Trump und der Republikanischen Partei, die Demokrat*innen an der Wahlurne unterstützen? Und welche Politikerinnen würden im Repräsentantenhaus und im Senat für frischen Wind sorgen?

Weiterlesen: https://editionf.com

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Man gewöhnt sich an Gewalt

Man gewöhnt sich an Gewalt

entdeckt im November 2018

Opfer häuslicher Gewalt sollen eine Anzeige gegen den Täter nicht mehr allein zurückziehen können. Eine Betroffene schildert, weshalb sie dies getan hat.

In der Schweiz hat der Nationalrat kürzlich beschlossen, dass Opfer häuslicher Gewalt nicht mehr allein bestimmen können, ob ein Strafverfahren eingestellt wird. Der Entscheid soll neu bei der Staatsanwaltschaft liegen. Diese muss den Willen des Opfers nur als einen Faktor berücksichtigen. Zurzeit werden je nach Kanton 53 bis 92 Prozent solcher Verfahren eingestellt. Oft setzen Täter Opfer unter Druck, eine Anzeige zurückzuziehen.

Weiterlesen: www.frauensicht.ch

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Der Lila-Podcast: #Female Pleasure – Der Kampf für die weibliche Lust

Der Lila-Podcast: #Female Pleasure – Der Kampf für die weibliche Lust

Nr. 115, 2018

#FEMALE PLEASURE ist ein Film, der schildert, wie universell und alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation der Frau – egal in welcher Gesellschaftsform – bis heute bestimmen.

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Der Lila-Podcast: Wenn eine Frau ihren Bauch vermietet

Der Lila-Podcast: Wenn eine Frau ihren Bauch vermietet

Nr. 114, 2018

Wir sprechen von «Leihmutterschaft», wenn eine Frau das Kind einer anderen austrägt. Sie «verleiht» sozusagen ihre Gebärmutter für die Dauer einer Schwangerschaft. Ungefähr seit den 1970er Jahren ist das möglich aufgrund von Quantensprüngen in der Reproduktionstechnologie. In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten, andere Länder wie etwa Indien oder die USA handhaben das anders.

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Helvetia ruft!

Helvetia ruft!

bis Sonntag, 20. Oktober 2019, Schweiz

Eine Regierung und ein Parlament, der nur oder grossmehrheitlich Männer angehören, repräsentiert unsere Bevölkerung nicht. Aber gerade das ist der Anspruch unseres Konkordanzsystems - die Bevölkerung soll sich in den Parlamenten und Regierungen wiedererkennen. Das finden wir richtig, davon wollen wir mehr!

Helvetia ruft!

Weitere Informationen: www.helvetia-ruft.ch