News – aus dem Netz gefischt

»Filmreihe

Femmes Totales

Femmes Totales

entdeckt im Februar 2021

Jung, inspirierend & unabhängig! Die Reihe FEMMES TOTALES präsentiert großes Kino. Von Frauen. Aus aller Welt. Für alle.

Die innovative Filmreihe FEMMES TOTALES vereint zehn preisgekrönte Festivalerfolge aus vier Kontinenten, Dokumentar- wie Spielfilme, die einen anderen Blick auf unsere Welt erlauben und allesamt von Frauen gedreht wurden. 

FEMMES TOTALES macht sichtbar, dass Filme von Frauen gleichermaßen spannend, abwechslungsreich und unterhaltsam sind, zeigt vielfach ausgezeichnete Werke, die für ein junges, rebellisches und internationales Kino stehen. Sie erzählen von »real girl power«, von Menschen, die ihren Platz in der Gesellschaft erkämpfen, Gefühlsextremen, Familiengeheimnissen oder Diskriminierung.

Femmes Totales

Zu den Filmen: vimeo.com

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Alerta, Alerta, Omas sind härter

Alerta, Alerta, Omas sind härter

entdeckt im Februar 2021

Antifaschismus: Alt, weiblich, sichtbar und aktiv: Die «Omas gegen Rechts» reden nicht nur, sie machen auch

Auch an diesem Januartag am Brandenburger Tor in Berlin gilt: Wo eine Demo ist, ist auch eine Oma. Trotz eisiger Temperaturen haben sich mehrere ältere Frauen der Kundgebung einer polnischen Aktivist*innengruppe angeschlossen. Sie selbst gehören zur bundesweiten Bewegung «Omas gegen Rechts», die meist an ihren bunten Strickmützen zu erkennen sind. Gemeinsam wird gegen das verschärfte Abtreibungsgesetz in Polen protestiert. «My body, my choice, raise your voice» schallt es aus den Lautsprechern.

Omas gegen Rechts

Plötzlich hält ein Mann um die 60 auf seinem Fahrrad an, genau dort, wo vier ältere Frauen stehen. Sie tragen weiße Buttons, Schilder mit schwarzer Aufschrift «Omas gegen Rechts». Der Mann, Typ Allwetterjacke, schimpft grimmig: «Schämen Sie sich! Abtreibung ist Mord an einem Menschen!» Sofort kontern die Omas: «Ein Ei ist kein Huhn, eine Kaulquappe ist kein Frosch und eine befruchtete Eizelle ist kein Mensch.» Nach kurzem Schlagabtausch düst der Mann auf seinem Fahrrad ab. Die Frauen bleiben.

Weitere Informationen: www.freitag.de

»Abstimmung 7. März 2021

Abstimmung Initiative Burkaverbot: Feministinnen sind sich uneins

Abstimmung Initiative Burkaverbot: Feministinnen sind sich uneins

entdeckt im Februar 2021

«Die Burka-Initiative erhält Unterstützung von Feministinnen und Frauenrechtlerinnen, aber auch die Gegenseite argumentiert mit feministischen Argumenten.» So der Beitrag in 10 vor 10. Bilden Sie sich selber eine Meinung, Hintergrundinformationen finden Sie hier.

Abstimmung 7.3.2021 Burkaverbot

Weitere Informationen: www.srf.ch

»Abstimmung 7. März 2021

Abstimmung über Burkaverbot appelliert an Islamophobie und Feministinnen

Abstimmung über Burkaverbot appelliert an Islamophobie und Feministinnen

entdeckt im Februar 2021

Islam erneut im Fokus: Mehr als zehn Jahre nach dem Ja zum Minarettverbot in der Schweiz befinden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 7. März über ein Verbot der Gesichtsverhüllung in der Öffentlichkeit, das so genannte Burkaverbot.

Abstimmung 7.3.2021 Burkaverbot

Oft als «Burkaverbot» bezeichnet, beinhaltet die Volksinitiative eines Komitees aus dem rechtskonservativen Lager auch ein Verbot des Niqabs sowie anderer, nicht-religiöser Formen der Gesichtsverhüllung. Es geht auch – und das geht fast ein bisschen unter – um die Durchsetzung eines landesweiten Verhüllungsverbots für Teilnehmende an politischen Demonstrationen sowie für Hooligans, die an gewalttätigen Ausschreitungen beteiligt sind.

Weiterlesen: www.swissinfo.ch

»TV

50 Jahre Frauenwahlrecht – Demokratie für (fast) alle

50 Jahre Frauenwahlrecht – Demokratie für (fast) alle

entdeckt im Februar 2021

Vor 50 Jahren gestanden die Schweizer auch ihren weiblichen Mitbürgerinnen das Stimm- und Wahlrecht zu. Einer der krassesten Ausschlüsse aus der Schweizer Demokratie kam zu einem Ende. Doch auch heute dürfen nicht alle mitbestimmen. Warum eigentlich?

SRF Sternstunde Philosophie Frauenwahlrecht

Die Schweiz zelebriert sich gern als «Wiege der Demokratie». Die Hälfte der Bevölkerung schloss sie jedoch bis 1971 vom Mitbestimmungsrecht aus. Die Schweiz war damit eines der letzten Länder der Welt, das auch seinen weiblichen Mitbürgerinnen demokratische Rechte zugestand. Der Blick ins Ausland zeigt, dass in vielen Ländern die Frauen anfänglich von der Mitbestimmung ausgeschlossen blieben. Oft erteilte man vor den Frauen den Sklaven, dem Arbeitervolk und den Randständigen das Wahlrecht.

Demokratie wurde dabei gern als männliches Unterfangen inklusive Saufgelage inszeniert, weiss die bekannte deutsche Historikerin Hedwig Richter. Patriarchale Ausschlussmechanismen griffen aber weiter, auch nachdem die Frauen das Wahlrecht erhalten hatten, so die Historikerin Fabienne Amlinger.

Heute sind es nicht mehr die Frauen, sondern andere Gruppen, die im Vorzimmer der Macht auf Einlass warten, sagt die Politologin Silja Häusermann.

Wer darf mitreden in einer Demokratie und wie verschaffen sich Ausgeschlossene Gehör? Barbara Bleisch diskutiert die Fragen mit den drei Expertinnen.

Sendung schauen: www.srf.ch

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Economiefeministe: Plattform für feministische Ökonomie

Economiefeministe: Plattform für feministische Ökonomie

entdeckt im Februar 2021

Plattform für feministische Ökonomie

Economiefeministe ist ein Ort für Zusammenarbeit und Wissensaustausch. Alle, die wichtige Fragen für volkswirtschaftliche Zusammenhänge aus feministischer Perspektive aufwerfen, sind eingeladen sich zu beteiligen. Wir vermitteln dir deshalb mit grosser Freude einen ersten Eindruck unserer zukünftigen Arbeit und möglicher Formen der Zusammenarbeit.

Economiefeministe ist als Verein organisiert und befindet sich sowohl organisatorisch wie auch inhaltlich im Aufbau. Gerne halten wir dich auf dem Laufenden.

Weitere Informationen: https://economiefeministe.ch

»Bundesversammlung

50 Jahre Frauenstimm- und –wahlrecht: Das Parlamentsgebäude im Zentrum des Jubiläumsjahres

50 Jahre Frauenstimm- und –wahlrecht: Das Parlamentsgebäude im Zentrum des Jubiläumsjahres

entdeckt im Februar 2021

Im Jahr 2021 wird das Parlamentsgebäude Schauplatz von vier wichtigen Veranstaltungen zum 50-Jahr-Jubiläum des Frauenstimm- und -wahlrechts sein.

Von März bis November wird im Parlamentsgebäude eine Führung zum Thema «Frauen unter der Bundeshauskuppel» angeboten. Voraussichtlich in der 2. Hälfte 2021 wird an die Nordfassade des Parlamentsgebäudes die Ton- und Lichtshow «Hommage 2021» projiziert. Die genauen Daten folgen. Vom 26. Oktober bis zum 17. Dezember werden Dutzende von Frauenfiguren aus Holz, die von den Mitgliedern der Schweizerischen Gesellschaft Bildender Künstlerinnen angefertigt wurden, das Gebäude bevölkern, um zu verdeutlichen, dass Frauen ihren Platz im Bundeshaus haben und dort angemessen vertreten sein sollten. Diese Ausstellung soll auch Unterstützung für die zweite Frauensession sein, die am 29. und 30. Oktober im Nationalratssaal stattfindet und von Alliance F, dem Dachverband der Frauenorganisationen, organisiert wird.

frauenstimmrecht

Weitere Informationen: www.parlament.ch

»Archivperlen SRF

Kampf der Frauen

Kampf der Frauen

entdeckt im Februar 2021

Über das Ziel, das Frauenstimmrecht und die Gleichberechtigung mit den Männern zu erlangen, sind sich die Frauen der 60er-Jahre einig. Wie dies erreicht werden kann, darüber gehen die Meinungen zwischen den verschiedenen Frauenorganisationen weit auseinander. («Tips für Sie» vom 15.03.1969)

SRF Archivperle

Weitere Informationen: www.srf.ch

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Berühmte Frauen in den Strassen Zürichs

Berühmte Frauen in den Strassen Zürichs

entdeckt im Januar 2021

Zahlreiche Strassen in Zürich sind berühmten Männern gewidmet. Nur wenige Strassen erinnern an Frauen. Anlässlich des Frauen*streiktags am 14. Juni 2019 hat deshalb eine Gruppe mehr Strassenbenennungen nach bekannten Frauen gefordert.

Bertastrasse

Die Fachstelle hat die Idee aufgenommen und der Strassenbenennungskommission konkrete Vorschläge für das Anbringen von Tafeln mit Verweis auf historische Persönlichkeiten eingereicht. Der Stadtrat hat folgende acht Frauen ausgewählt: ETH-Architektin Berta Rahm, Ökonomin Elsa Gasser, Ökonomin Erika Rikli, Anwältin Gertrud Heinzelmann, Historikerin Hedwig Strehler, Dichterin Margarete Susmann, Schulgründerin Marta von Meyenburg und Autorin Olga Meyer.

Weitere Informationen: www.stadt-zuerich.ch

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Sie verbindet Ökonomie mit Feminismus

Sie verbindet Ökonomie mit Feminismus

entdeckt im Januar 2021

Das neue Buch der emeritierten Oxford-Professorin Linda Scott heisst «Das weibliche Kapital». Es provoziert.

Die Ökonomie ist weltweit das am stärksten von Männern beherrschte Fach an den Universitäten – noch mehr als Natur- oder Ingenieurwissenschaften. Es gibt jedoch Ökonominnen, die das aufwiegen. Linda Scott ist eine von ihnen: Die inzwischen emeritierte Oxford-Professorin hat den Begriff XX-Ökonomie eingeführt. Es gibt kaum Forscherinnen und Forscher, die die spezielle Art der weiblichen Wirtschaftskraft wie auch ihre Benachteiligung weltweit so eingehend und mit so viel überraschenden Studien analysiert haben.

Linda Scott

Das «XX» steht für die weibliche DNA, für Frauen sowie die noch unentdeckte Grösse des weiblichen Wirtschaftskapitals. Frauen stellen nicht nur die Hälfte der Menschheit, sie seien auch für die Hälfte des Weltbruttoinlandproduktes und der Nahrungsmittelversorgung verantwortlich. Aber sie werden nicht nur von der Wirtschaftswissenschaft, sondern oft auch von der Wirtschaft ausgeschlossen.

Weitere Informationen: www.tagesanzeiger.ch