News – aus dem Netz gefischt

»Retrospektive 2019 Berlinale

Selbstbestimmt

Selbstbestimmt

entdeckt im März 2019

Perspektiven von Filmemacherinnen

Das Filmschaffen von Regisseurinnen in der Zeit von 1968 bis 1999 ist Thema der Retrospektive der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Die von der Deutschen Kinemathek kuratierte Auswahl umfasste Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus der BRD vor und nach 1990 sowie aus der DDR.

Selbstbestimmt, Berlinale 2019

Weitere Informationen: https://absolutmedien.de

»Lesen

Feministische Kolumne «Mansplaining»

Feministische Kolumne «Mansplaining»

entdeckt im März 2019

Ja, alle Männer

Männlichkeit bringt Privilegien, die abschaffen muss, wer Gerechtigkeit will. Und nein: Das ist keine Einschränkung von Freiheiten. Es ist das genaue Gegenteil.

Die American Psychological Association (APA), einer der größten Psychologenverbände der Welt, hat kürzlich Richtlinien für die «Psychologische Arbeit mit Jungen und Männern» veröffentlicht. Die Psychologen warnen darin: «Beschränkte Vorstellungen von Männlichkeit, die Aggressivität, Homophobie und Frauenfeindlichkeit betonen, können Jungs dazu veranlassen, einen Großteil ihrer Energie in schädliches Verhalten umzulenken, wie Mobbing, Spott gegenüber Homosexuellen oder sexuelle Belästigung – und nicht in gesunde schulische und außerschulische Aktivitäten.» Männlichkeit sei dann schädlich, so die Psychologen, wenn sie die eigene Stärke überhöht, Frauen und andere Männer, die nicht den Rollenklischees entsprechen, hingegen abwertet.

Weiterlesen: www.sueddeutsche.de

»Audio

Der Lila-Podcast: Support Your Local Activists!

Der Lila-Podcast: Support Your Local Activists!

Nr. 133, 2019

Am 8. März streiken Frauen bundesweit – außer vielleicht in Berlin, da ist eh Feiertag. Und warum das nicht für alle toll, sondern gerade für viele Alleinerziehende auch ein bisschen doof ist, das bespricht Katrin mit Christine Finke, AKA @Mama_arbeitet, Autorin des Buches «Allein, alleiner, alleinerziehend».

Neben #ichstreike und dem Internationalen Frauentag stehen in dieser Sendung aber vor allem viele Menschen weltweit im Mittelpunkt, die tolle Arbeit leisten und die, wie die Pinkstinks und Deine Korrespondentin, dringend Unterstützung brauchen, damit diese Arbeit weitergehen kann.

Podcast direkt abspielen

»Lesen

Altes Frauenbild in neuem Medium

Altes Frauenbild in neuem Medium

entdeckt im März 2019

Erfolgreiche YouTuberinnen propagieren klassische Frauenthemen. Wer sie verlässt, verdient weniger und erhält mehr Hassnachrichten.

Die beliebtesten Frauen auf der Videoplattform YouTube sind jung und schlank und beschäftigen sich in ihren Videos mit Schönheit, Ernährung, Beziehungen, Mode und Haushalt. Dies geht aus einer Studie im Auftrag der MaLisa-Stiftung hervor. Stiftungsgründerinnen sind Schauspielerin Maria Furtwängler und ihre Tochter Elisabeth. Ein Forschungsteam der Universität Rostock und der Filmuniversität Babelsberg hat für die Studie in 1000 beliebtesten YouTube-Kanälen 2000 Videos detailliert analysiert und 14 YouTuberinnen in Interviews vertieft befragt.

Weiterlesen: www.infosperber.ch, https://malisastiftung.org

»Audio

Der Lila-Podcast: Gesetzesänderungen sind immer Teamwork

Der Lila-Podcast: Gesetzesänderungen sind immer Teamwork

Nr. 132, 2019

ein Gespräch mit Maria Wersig

Prof. Dr. Maria Wersig ist Juristin und Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes. Susanne spricht mit ihr darüber, wie es eigentlich aussieht in Sachen Gleichberechtigung im juristischen Sinne. Sind alle Gesetze und Regeln schon so gestaltet, dass Männer und Frauen die gleichen Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten haben?

Podcast direkt abspielen

»Lesen

Hannah Arendt: Der Fixstern am Himmel der politischen Theorie

Hannah Arendt: Der Fixstern am Himmel der politischen Theorie

entdeckt im März 2019

Hannah Arendt inspiriert immer wieder von neuem. Shoshana Zuboffs «Zeitalter des Überwachungskapitalismus» ist der jüngste Beweis.

An Hannah Arendt kommt niemand vorbei, der sich mit dem 20. Jahrhundert beschäftigt. Wenige haben mehr zum Verständnis dieses schrecklichen Säkulums beigetragen als die deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin, Philosophin und Publizistin. Ihr Hauptwerk «Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft» von 1951 gehört zu den Klassikern der politischen Theorie. Eines ihrer bekanntesten Bücher ist das aus Reportagen hervorgegangene Werk über den Prozess gegen den SS-Mann und Holocaust-Logistiker Adolf Eichmann. Das 1963 publizierte Buch mit dem Titel «Eichmann in Jerusalem: ein Bericht von der Banalität des Bösen» löste aus verschiedenen Gründen heftige Kontroversen aus, nicht zuletzt wegen der Kombination des Banalen mit dem Bösen.

Weiterlesen: www.infosperber.ch, www.campus.de

»Lesen

Zur Praxis des Abbruchs im späteren Verlauf der Schwangerschaft

Zur Praxis des Abbruchs im späteren Verlauf der Schwangerschaft

entdeckt im März 2019

NEK empfiehlt Massnahmen zur Sicherstellung einer hochstehenden und einheitlichen Versorgungsqualität

Abbrüche im späteren Verlauf der Schwangerschaft stellen alle Beteiligten vor grosse Herausforderungen, Unsicherheiten und Belastungen. Sie werfen zudem medizini-sche, rechtliche und ethische Fragen auf, die in der Schweiz bislang kaum thematisiert wurden. Die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) äussert sich dazu in ihrer jüngsten Stellungnahme.

Weiterlesen: www.nek-cne.admin.ch (pdf), Stellungnahme: www.nek-cne.admin.ch (pdf)

»Lesen

Emilie Lieberherr

Emilie Lieberherr

entdeckt im Februar 2019

Pionierin der Schweizer Frauenpolitik

50 Jahre nach dem Marsch auf Bern 1969 erscheint die Biografie einer der Pionierinnen der Schweizer Frauenpolitik: Emilie Lieberherr. Die unvergessliche Politikerin war auch eine der wichtigsten Vorkämpferinnen der Alterspolitik und der Drogenpolitik, die bis heute Gültigkeit haben.

Emilie Lieberherr

Weiterlesen: www.nzz-libro.ch

»Lesen

Professor X

Professor X

entdeckt im Februar 2019

Ein Architekturprofessor, der sich fehlverhält. Eine Hochschule, die ihn vom Vorwurf sexueller Belästigung entlastet. Und fassungslose Betroffene, die ein Crowdfunding starten.

«Er ist ein ambivalenter Charakter: hochgradig charismatisch und intelligent, im einen Moment dein charmanter Freund, im nächsten dein cholerischer Boss.» In einem Zürcher Café spricht Martin Meinberg* über Professor X und das, was er «die schlechteste berufliche Erfahrung meines Lebens» nennt. Meinberg gehört zu einer Gruppe ehemaliger Mitarbeitenden, die gegen den Architekturprofessor der ETH aussagten. Im Sommer 2018 wurden Vorwürfe sexueller Belästigung öffentlich. Im Herbst startete die Hochschule eine Disziplinaruntersuchung.

Am 29. Januar 2019 kommuniziert die ETH deren Abschluss: Der Bericht des externen Untersuchungsführers entlastet Professor X vom Vorwurf sexueller Belästigung. Doch sein Verhalten war nicht im Einklang mit dem ‹Compliance Guide› der ETH Zürich. Ein Kündigungsverfahren wird nicht eingeleitet, Professor X kündigt selbst per Ende Juli 2019. Die ETH entbindet ihn auf sein Ersuchen von seiner Lehrtätigkeit, damit er sich bis Ende Semester vollumfänglich dem Abschluss seiner Forschungsprojekte widmen kann.

Weiterlesen: www.hochparterre.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: «Wir müssen nicht lieb sein»

Der Lila-Podcast: «Wir müssen nicht lieb sein»

Nr. 131, 2019

Julia Jäckel über Judith Butler und frauenpolitisches Engagement

Frauenpolitisches Engagement – was ist das eigentlich? Was machen wir in Sachen Vernetzung und Solidarität – und kann eine Frau überhaupt für andere Frauen stellvertretend sprechen? Darüber und über Judith Butler geht es im Gespräch mit Julia Jäckel.

Podcast direkt abspielen

»Audio

Der Lila-Podcast: Kohle, Programmiererinnen, Geburten, #dieseFrau und schwierige Mitbewohner

Der Lila-Podcast: Kohle, Programmiererinnen, Geburten, #dieseFrau und schwierige Mitbewohner

Nr. 130, 2019

Wir haben wieder einige eurer Mails, Tweets und Kommentare aufgegriffen, um über all die Dinge zu sprechen, die euch im Moment beschäftigen.

Podcast direkt abspielen

»Lesen

Der Kanton Zürich geht konsequent gegen Gewalt an Frauen vor

Der Kanton Zürich geht konsequent gegen Gewalt an Frauen vor

entdeckt im Februar 2019

Der Regierungsrat hat gegenüber der Gewalt an Frauen eine ganz klare Haltung: Nulltoleranz. Entsprechend konsequent bekämpfen Polizei, Strafverfolgung und zivilgesellschaftliche Organisationen seit Jahren intensiv die Gewalt an Frauen im Kanton Zürich. Zusätzliche Massnahmen sollen die Situation weiter verbessern.

Gewalt an Frauen ist im Kanton Zürich auch im Jahr 2019 eine traurige Tatsache. Durchschnittlich 13 Mal pro Tag rücken die Polizeikräfte wegen Fällen von häuslicher Gewalt aus. Sicherheitsdirektor Mario Fehr und Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, präsentierten am Donnerstag zusammen mit Fachfrauen aus den Bereichen Menschenhandel und Opferberatung das bereits bestehende enge Netz von Massnahmen gegen Gewalt an Frauen im Kanton.

Weiterlesen: www.zh.ch

»Audio

Der Lila-Podcast: Männer, Frauen, Rollenbilder?

Der Lila-Podcast: Männer, Frauen, Rollenbilder?

Nr. 129, 2019

Wann ist ein Mann ein Mann? Muss eine Frau glänzendes Haar haben? Können Männer mehr als Erzeuger sein, auf dem Pavianfelsen sitzen und Frauen finden, die ihnen zujubeln? Barbara Streidl spricht mit Hajo Schumacher und Karin Heisecke über Rollenbilder.

Podcast direkt abspielen

»Lesen

Der zweite Tod der Rosa Luxemburg

Der zweite Tod der Rosa Luxemburg

entdeckt im Februar 2019

Bis heute wird verschwiegen: Waffenbauer Emil G. Bührle hat als junger Offizier 1919 in Berlin die Ermordung indirekt ermöglicht.

Am 15. Januar 1919 wurde die Linkssozialistin, Antimilitaristin und Vordenkerin Rosa Luxemburg durch Offiziere unter dem Kommando des Freikorpsführers Waldemar Pabst ermordet. Ihre Leiche wurde in den Berliner Landwehrkanal geworfen.

Hundert Jahre später wurden im Zusammenhang mit diesem Ereignis auch in der Schweiz Artikel veröffentlicht. Im «Tagesanzeiger» wurde etwa beschrieben, wie sie hier den gebürtigen Deutschen Gustav Lübeck kennenlernte, den sie aus Zweckmässigkeit heiratete um die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten. Die «NZZ» wiederum widmete unter dem Titel «Asyl für einen Nazi-Verbrecher» Waldemar Pabst einen Text. Pabst hat sich, als sich die Niederlage des Dritten Reiches abzeichnete, in die Schweiz abgesetzt und konnte sich dank der Protektion einflussreicher schweizerischer Figuren der drohenden Festnahme durch die Allierten entziehen.

Weiterlesen: www.infosperber.ch

»TV

Laura Liswood: Frauen an die Macht!

Laura Liswood: Frauen an die Macht!

entdeckt im Februar 2019

Laura Liswood ist Gründerin und Generalsekretärin des «Council of Women World Leaders». Sie kennt die mächtigsten Frauen der Welt persönlich, etwa Angela Merkel oder Theresa May. Yves Bossart spricht mit ihr über Frauen in Führungspositionen und fragt, warum es nur so wenige gibt.

Sternstunde Philosophie

Sendung schauen: www.srf.ch

»Kampagne

Helvetia ruft!

Helvetia ruft!

bis Sonntag, 20. Oktober 2019, Schweiz

Eine Regierung und ein Parlament, der nur oder grossmehrheitlich Männer angehören, repräsentiert unsere Bevölkerung nicht. Aber gerade das ist der Anspruch unseres Konkordanzsystems - die Bevölkerung soll sich in den Parlamenten und Regierungen wiedererkennen. Das finden wir richtig, davon wollen wir mehr!

Helvetia ruft!

Weitere Informationen: www.helvetia-ruft.ch