News – aus dem Netz gefischt

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Frauenfragen 4.0: Digitalisierung und Geschlecht

Frauenfragen 4.0: Digitalisierung und Geschlecht

entdeckt im November 2020

Die Digitalisierung baut unsere Gesellschaft um. Sie revolutioniert nicht nur die Art und Weise, wie wir kommunizieren und konsumieren, sondern verändert auch die Arbeitswelt durch Automatisierung, Home-Office, neuen Kompetenzanforderungen und Plattformarbeit. Was bedeutet dieser Wandel aus Geschlechterperspektive? Werden Frauen verstärkt an den Rand gedrängt? Oder kann die Digitalisierung dazu beitragen, Ungleichheiten abzubauen?

Das diesjährige «Frauenfragen» bündelt die aktuellen Debatten zu Digitalisierung und Erwerbsarbeit aus Geschlechterperspektive. Expertinnen aus Wissenschaft, Praxis, Bildung und Politik analysieren aktuelle Entwicklungen und formulieren Handlungsbedarf.

Weiterlesen / Download: www.ekf.admin.ch

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Die Kategorie Frau ist viel fliessender, als wir wahrhaben wollen

Die Kategorie Frau ist viel fliessender, als wir wahrhaben wollen

entdeckt im November 2020

Crashkurs Feminismus
Ein Gespräch mit der Philosophin Carol Hay.

Carol Hay ist ausserordentliche Professorin für Philosophie an der University of Massachusetts Lowell und bekannt für ihre erfrischenden Ideen zum gegenwärtigen Feminismus – über die sie auch in der «New York Times» und im «Boston Globe» schreibt. Eben erschien ihr neuestes Buch: «Think Like A Feminist». Ich erreiche sie via Zoom in San Francisco, um mit ihr darüber zu sprechen. Sie bleibt gut gelaunt, selbst als der Ton für den Videocall zuerst ewig lange nicht funktioniert.

Das Magazin: Carol Hay, Ihr neustes Werk heisst «Think Like A Feminist», ein Crashkurs in feministischer Theorie. Wie kam es dazu?

Carol Hay: Ich unterrichte seit vielen Jahren an einer öffentlichen Universität, und da merke ich immer wieder, wie wichtig diese Theorien sind. Nach jedem Semester kommen Studierende – die sich noch nie mit diesem Thema beschäftigt haben – zu mir und sagen: Diese Lektüre hat mein Leben verändert! Vielleicht ist das Narzissmus (lacht), aber so entstand der Wunsch, dieses Wissen mehr Leuten zugänglich zu machen.

Carol Hay

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch (pdf)

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Meine Herren, mir ist heiss!

Meine Herren, mir ist heiss!

entdeckt im November 2020

Von wegen alt – die Menopause trifft Frauen heute mitten im Leben. In Grossbritannien wird das von fortschrittlichen Firmen sogar am Arbeitsplatz berücksichtigt.

Auf einmal ist etwas anders. Die eine Freundin klagt darüber, dass sie alle Termine mindestens doppelt und mit Weckerfunktion im Kalender eintragen muss, dass sie sich nicht mehr erinnern kann, was man ihr vor ein paar Minuten gesagt hat. Eine andere fühlt sich dauermüde, immer öfter ausser Stande, wichtige Meetings zu leiten, Fehler passieren ihr plötzlich so oft, dass sie fürchtet, als Chefin bald zu versagen.

Beide Frauen sind Anfang 40, und es wäre ihnen nicht im Traum in den Sinn gekommen, dass ihre Ausfälle etwas mit den Wechseljahren tun haben könnten. Wie auch? Schliesslich kommt die Periode noch regelmässig, von Hitzewallungen keine Spur, ausserdem fühlen sich beide viel zu jung, um überhaupt an die Menopause zu denken

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch (pdf)

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Dänemark und der MeToo-Tsunami

Dänemark und der MeToo-Tsunami

entdeckt im Oktober 2020

Der Rücktritt von Kopenhagens Oberbürgermeister Frank Jensen ist der prominenteste Fall in Dänemarks MeToo-Welle. Weitere Enthüllungen folgen, gleichzeitig regt sich auch Kritik

Erst wollte er dazu beitragen die «Kultur zu ändern», dann bekannte er: «Ich bin ein Täter.» Frank Jensen, einer der prominentesten Sozialdemokraten Dänemarks, ist Anfang dieser Woche von seinem Amt als Oberbürgermeister der Hauptstadt zurück getreten, auch legte er den stellvertretenden Vorsitz seiner Partei nieder.

Ihm werden über einen langen Zeitraum mehrfache sexuelle Belästigungen vorgeworfen. Der 59-Jährige soll eine jungen Parteigenossin auf die Toilette gefolgt sein, Frauen gegrabscht und sexistisch beleidigt haben.

Weiterlesen: www.heise.de