News – aus dem Netz gefischt

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Jesus und Buddha waren Feministen

Jesus und Buddha waren Feministen

entdeckt im Mai 2019

Kamla Bhasin ist Indiens Frauenrechtlerin der ersten Stunde. Sie fordert die Abwahl der Hindunationalisten und das Ende des Patriarchats.

«In Indien gelten 63 Millionen Frauen und Mädchen als vermisst, das heisst, sie sind tot», sagt Kamla Bhasin.

Kamla Bhasin

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Weibliche Ökonomen sind lauter geworden

Weibliche Ökonomen sind lauter geworden

entdeckt im Mai 2019

Sie besetzen Top-Posten in der Wirtschaft und heimsen Preise ein – diese Frauen widerlegen ein tief sitzendes Vorurteil.

«Haben Sie alle etwas bemerkt?», fragte jüngst an einer Tagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) dessen Chefin Christine Lagarde in die Runde. Ohne dass sie es sagen musste, wussten alle, auf welche Besonderheit sie anspielte. Auf einem Podium der Tagung sassen die drei «Chefökonomen» der internationalen Wirtschaftsorganisationen IWF, Weltbank und OECD.

Aber zum ersten Mal in der Geschichte sind alle drei Posten von Frauen besetzt. Seit Jahresbeginn ist die amerikanisch-indische Doppelbürgerin Gita Gopinath Chefökonomin beim IWF, seit letztem Herbst hat die Griechin Pinelopi Goldberg diesen Posten bei der Weltbank inne und seit dem vergangenen Sommer die Französin Laurence ­Boone jenen bei der OECD. Und erst vor wenigen Wochen war es mit der 38-jährigen Kanadierin Emi Nakamura wiederum eine Frau, die die wichtigste Auszeichnung der Ökonomen nach dem Nobelpreis gewann: die John Bates Clark Medal der US-Ökonomenvereinigung American Economic Association.

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Der Lila-Podcast: Antisemitismus im Feminismus (Wdh.)

Der Lila-Podcast: Antisemitismus im Feminismus (Wdh.)

Nr. 142, 2019

Das Frauen*streik-Bündnis hatte im Vorfeld des 8. März 2019 mit dem Vorwurf des Antisemitismus zu kämpfen, Anlass war der Auftritt der anti-zionistischen US-Autorin Selma James. Sie unterstützt die Boykott-Kampagne BDS – und sie ist nicht die einzige…

In dieser Sendung, einer Wiederholung der Originalsendung von 2017, geht es daher um die Fragen: Was ist BDS? Ist der Boykott von Produkten oder Künstler_innen aus Israel antisemitisch? Ist Linda Sarsour auf der sicheren Seite, wenn sie sich Anti-Zionistin nennt? Wie kann man zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus unterscheiden? Und wie sollen feministische Bündnisse in Zukunft mit dem Problem umgehen?

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Die DFB-Frauen in 90 Sekunden

Die DFB-Frauen in 90 Sekunden

entdeckt im Mai 2019

Im Spot begegnen die Fussballerinnen mit Selbstbewusstsein und einem Lächeln vielen Vorurteilen, denen sie oft ausgesetzt sind. Sie machen deutlich, dass sie sich nicht sagen lassen, welchen Platz sie einnehmen sollen. Im Gegenteil: Sie erkämpfen sich diesen Platz selbst. Auf dem Rasen. Und daneben.

Weitere Informationen: www.dfb.de

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Der Lila-Podcast: Misogyne Horrorbräuche

Der Lila-Podcast: Misogyne Horrorbräuche

Nr. 141, 2019

In dieser Folge schauen wir, welche anscheinend harmlosen Bräuche eigentlich zutiefst patriarchal und frauenfeindlich sind.

In der Slowakei werden junge Frauen zu Ostern mit eiskaltem Wasser überschüttet, auf Borkum werden sie zu Nikolaus gejagt und verhauen, in Indien werden sie zwangsverheiratet, um nach einer Vergewaltigung ihre «Ehre» wiederherzustellen, in Australien wird jungen Studentinnen in die Shampoo-Flasche onaniert, und die Tradition der Brautraubs hat eine Geschichte, die nicht nur Katrin die Sprache verschlägt.

Auf eure Anregung hin haben wir mal in der Welt umgeschaut, welche Traditionen und Bräuche es bis heute gibt, die eigentlich schlicht sexistisch sind.

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Der Lila-Podcast: Sophie Passmann, die witzige Feministin

Der Lila-Podcast: Sophie Passmann, die witzige Feministin

Nr. 140, 2019

Sophie Passmann hat ein Buch geschrieben, «Alte Weiße Männer» heißt es, sie ist Radiomoderatorin, arbeitet beim «Neo Magazin Royal» und ist eine der neuen witzig-aber-politischen Stimmen auf Twitter und Instagram. Im Lila Podcast spricht sie über ihr Buch, Kritik an ihrem Buch, über Feministinnen mit und ohne Humor, über Feuilletonboys in schmalen Anzügen und ihre weiblichen Vorbilder.

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Kontertext: Wer ist des Feminismus' würdig?

Kontertext: Wer ist des Feminismus' würdig?

entdeckt im April 2019

Am 8. März wurden im «Tages-Anzeiger» den Frauen zünftig die Leviten gelesen und neue ideologische Grenzen gezogen.

Faule Ausreden lassen die beiden Journalistinnen Michèle Binswanger und Bettina Weber jetzt einfach nicht mehr gelten. "Wir räumen mit dem Feminismus auf» war der Titel ihrer Gardinenpredigt zum Weltfrauentag 2019 (Tages-Anzeiger 8. März). Darin orteten sie die Wurzel allen Übels: Die Frauen sollten endlich mal die «Ärmel hochkrempeln» und aufhören, ihr Fernbleiben vom Arbeitsmarkt mit den Strukturen oder einer unglücklichen Verkettung von Umständen zu erklären. Gerade was den ‘anderen’ unter den Umständen betrifft, ist den beiden Autorinnen eine Gattung Frau besonders ein Dorn im Auge: «Die Tatsache, dass sich eine fortgepflanzt hat, wird vor sich hergetragen wie ein Schild: Die Mutterschaft nicht als eine Facette des weiblichen Daseins, sondern als Definitionsmerkmal, als USP, als Auszeichnung und letztlich als Erlaubnis und Entschuldigung dafür, allenthalben Sonderbehandlungen einzufordern, erinnert nicht nur angenehm an das Mutterkreuz, das die Nazis an besonders gebärfreudige Frauen verliehen haben. Und ist ein Affront gegenüber all jenen Frauen, die dafür kämpften, dass unsereins nicht auf den Uterus reduziert oder aufgrund der Reproduktionsfähigkeit bemessen wird. Aufhören, bitte.»

Weiterlesen: www.infosperber.ch

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Der Lila-Podcast: Frauenbewegung – Vergangenheit und Zukunft mit Annett Gröschner und Erica Fischer

Der Lila-Podcast: Frauenbewegung – Vergangenheit und Zukunft mit Annett Gröschner und Erica Fischer

Nr. 139, 2019

Frauenbewegung – die wird in Deutschland in drei Wellen eingeteilt. Die erste begann Mitte des 19. Jahrhunderts, noch vor der Einführung des Frauenwahlrechts. Die zweite Welle wird mit dem berühmten Tomatenwurf von Sigrid Rüger verbunden: Ihr Zorn auf die Delegiertenkonferenz des SDS, die nicht auf die Wutrede von Helke Sander reagieren wollte, ließ sie Tomaten werfen. Die dritte Welle startet im 21. Jahrhundert, zu ihr zählen auch Netzfeministinnen wie wir hier beim Lila Podcast.

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Der Lila-Podcast: Streik! Wieso der 8. März wieder zum Kampftag werden muss

Der Lila-Podcast: Streik! Wieso der 8. März wieder zum Kampftag werden muss

Nr. 138, 2019

Am 8. März 2019 wurde deutschlandweit zum Frauenstreik aufgerufen. Eine der Organisatorinnen in München war und ist Penelope Kemekenidou. Susanne spricht einen Monat danach mit ihr über die Arbeit, die dem Frauenstreik vorausging und vor allem über die Arbeit, die nun diesem Anfang folgt.

Denn dass Menschen, allen voran die Frauen, wieder auf die Straße gehen, streiken, für einen radikalen gesellschaftlichen Wandel einstehen, ist recht neu bzw. erlebt ein Revival. Viele Jahre, Jahrzehnte waren Demos Folklore, die an bestimmten Feiertagen durchgezogen wurde. Kann das Streiken, können Demos denn aber in Zukunft etwas an den Verhältnissen ändern?

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Fetisch Mutterschaft

Fetisch Mutterschaft

entdeckt im April 2019

Nichts wird Frauen so übel genommen, wie wenn sie sich der Fortpflanzung verweigern. Dabei zeigt die Forschung: Es ist vollkommen natürlich, keine Kinder zu wollen.

Verena Brunschweiger ist derzeit vermutlich die meistgehasste Frau Deutschlands. Die Gymnasiallehrerin schrieb ein Buch, das «Kinderfrei statt kinderlos» heisst, ein Pamphlet, in dem sie erklärt, sich gegen Nachwuchs entschieden zu haben. Als Feministin. Und der Umwelt zuliebe. Die Wogen gingen hoch.

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch (pdf)

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Verbündet euch!

Verbündet euch!

entdeckt im April 2019

Interview: Wie muss ein Feminismus aussehen, der mehr als den Kampf um Identitäten im Blick hat?

Seit Simone de Beauvoir hat sich viel getan in der Theoriebildung um den Feminismus. Statt Klassenpolitik und Kapitalismuskritik spielt derzeit mehr denn je die Identitätsfrage eine Rolle. Profeministisch – das scheint aktuell eher etwas, das man ist und weniger etwas, wonach man handelt. Die Herausgeberinnen des Bandes „Materializing Feminism“ wollen dem etwas entgegensetzen. Im Gespräch erörtern sie die Wirksamkeit von Frauenstreiks, betonen die Notwendigkeit von Beziehungen und rechnen ab mit der Idee, dass Frauen im Kapitalismus lediglich mit männlichen Privilegien ausgestattet werden müssen – anstatt diese gänzlich abzuschaffen.

Weiterlesen: www.freitag.de

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Speak up

Speak up

entdeckt im April 2019

Ein Film von Amandine Gay

Durch SPEAK UP erheben europäische schwarze Frauen ihre Stimme: Der Film konzentriert sich dabei auf die kollektiv erlebte Diskriminierung schwarzer Frauen und den Kampf, sich das allgemein geltende Narrativ anzueignen: Also selbst zu definieren, was eine schwarze weibliche Perspektive ausmacht!

Weitere Informationen: https://absolutmedien.de

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Der Lila-Podcast: Kampfgeist! Julia Fritzsche über eine neue linke Bewegung

Der Lila-Podcast: Kampfgeist! Julia Fritzsche über eine neue linke Bewegung

Nr. 137, 2019

Um Kampfgeist geht es in dieser Folge: Barbara Streidl hat mit Julia Fritzsche über eine neue linke Erzählung gesprochen, die «tiefrot» und «radikal bunt» sein kann: So heißt Julias Buch, das im März als Nautilus Flugschrift erschienen ist und Denkanstöße hinsichtlich Care-Arbeit, Frauenstreik, dem Umgang mit Flüchtenden aber auch der Frage nach einer angemessenen Sprache rund um diese Themen gibt. Müssen wir wirklich von «Post-Wachstum» sprechen (und dabei das «Wachstum» erwähnen) und nicht von einem «maßvollen Wirtschaften», einem «Wirtschaften der Genügsamkeit»?

Kampfgeist zeigt auch Antje Schrupp bei der «David gegen Goliath»-Geschichte des satirischen feministischen Magazins «Aspirina» gegen den Konzern Bayer: «Aspirina» heißt heute Erbacce, das Magazin hat seinen früheren Namen zwar verloren, moralisch aber gegen Bayer gewonnen, erklärt Antje.

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Helvetia ruft!

Helvetia ruft!

bis Sonntag, 20. Oktober 2019, Schweiz

Eine Regierung und ein Parlament, der nur oder grossmehrheitlich Männer angehören, repräsentiert unsere Bevölkerung nicht. Aber gerade das ist der Anspruch unseres Konkordanzsystems - die Bevölkerung soll sich in den Parlamenten und Regierungen wiedererkennen. Das finden wir richtig, davon wollen wir mehr!

Helvetia ruft!

Weitere Informationen: www.helvetia-ruft.ch