News – aus dem Netz gefischt

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EKdM – Eidgenössische Kommission dini Mueter

EKdM – Eidgenössische Kommission dini Mueter

entdeckt im Juni 2020

Die EKdM ist Teil einer breiten Koalition von Frauenorganisationen, die mehr Teilhabe an Entscheidungsprozessen, bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere soziale Absicherung für Frauen fordert.

Die EKdM setzt sich für gute Bedingungen für gute Kinderbetreuung ein. Sie berät Rätinnen und Räte gerne in Sachen feministische Mütterpolitik. Sie interveniert auf lokaler, kantonaler und eidgenössischer Ebene in die politischen Debatten und legt den Finger auf die inakzeptablen Bedingungen von Mutterschaft und Kinderbetreuung in der Schweiz und anderswo.

edkm

Weiterlesen: https://ekdm.ch

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Bücher von Frauen über Frauen, gestaltet von Frauen

Bücher von Frauen über Frauen, gestaltet von Frauen

entdeckt im Juni 2020

»Frauen und Literatur bleiben, was mich betrifft, ungelöste Probleme«, stellt Virginia Woolf 1929 in ihrem feministischen Essay Ein Zimmer für sich allein fest. Heute, 91 Jahre später, ist diese Aussage immer noch aktuell:
Im letzten Dezember hat ein Artikel auf Spiegel Online für Aufsehen gesorgt. Berit Glanz und Nicole Seifert kamen zu dem Schluss, dass Bücher von Frauen in deutschsprachigen Verlagen immer noch unterrepräsentiert seien. Der Kampa Verlag kam dabei sehr gut weg und war in der Gruppe der Verlage mit überdurchschnittlich hohem Autorinnenanteil. Das wollen wir natürlich beibehalten und freuen uns deshalb ganz besonders, Ihnen unter dem Motto »Was sie sah, sah er nicht«, das wir uns von Virginia Woolf geliehen haben, die ersten acht Kampa Pockets zu präsentieren: ausschließlich Bücher von Frauen über Frauen mit Coverillustrationen von Frauen.

Es erscheinen am 23. Juli als Kampa Pocket: Astrid Rosenfeld, Kathleen Collins, Żanna Słoniowska, Virginia Woolf, Lucia Berlin, Marijke Schermer, Deborah Levy und die Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk.

Kampa Verlag

Weiterlesen: https://kampaverlag.ch

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Hawaii legt feministischen Corona-Recovery-Plan vor

Hawaii legt feministischen Corona-Recovery-Plan vor

entdeckt im Mai 2020

Der Notfall- und Aufbauplan des US-Staates Hawaii stellt Frauen ins Zentrum seiner Überlegungen.

In fast allen Ländern legt Covid-19 gesellschaftliche Ungleichheiten offen, die schon vor der Krise bestanden. Menschen, die schon vorher in prekären Verhältnissen gelebt haben, Minderheiten und Frauen sind am meisten betroffen. Sie verlieren eher ihre Stelle, sind in Folge häufiger von Armut bedroht und schultern die zusätzliche Fürsorgearbeit.

Wer eine nachhaltige Erholung nach der Krise wolle, müsse Frauen ins Zentrum der Überlegungen stellen, sagt Khara Jabola-Carolus, die Vorsitzende der Frauenrechtskommission Hawaiis, die bereits Mitte April einen «feministischen Recovery-Plan» aufgestellt hat.

Weiterlesen: www.infosperber.ch

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Salome gegen Goliath

Salome gegen Goliath

entdeckt im Mai 2020

Der pazifische Inselstaat Vanuatu ist von Extremwettern bedroht wie kein anderes Land. Nun beginnen sich die Frauen zu wehren. Ein Besuch bei Salome Kalo, der Beauftragten für Nahrungsmittelsicherheit.

Salome gegen Goliath

Salome Kalo weiss, wie es sich anfühlt, nicht genug zu essen zu haben – spätestens seit der Tropensturm Pam über ihr Dorf fegte. 2015 traf der Zyklon Vanuatu mit 300 Kilometern pro Stunde. Kalos Haus am Ende des Ortes blieb zwar stehen, viele andere fielen aber wie Kartenhäuschen in sich zusammen. Als sie nach dem Sturm nach draussen ging, hatten die Bäume kein einziges Blatt mehr, und die Felder waren verwüstet. «Die ganze Ernte war vernichtet», erzählt Kalo fünf Jahre später.

Weiterlesen: www.woz.ch

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Die Wellenreiterin

Die Wellenreiterin

entdeckt im Mai 2020

Porträt: Mette Frederiksen geht als dänische Premierministerin bei der Corona-Bekämpfung ihren eigenen Weg

Seit drei Wochen sind in Dänemark Kindergärten und Schulen bis zur Klassenstufe fünf wieder geöffnet, allerdings unter strengen Auflagen und mit der Ankündigung, alles werde widerrufen, sobald die Infektionszahlen bedenklich stiegen. Von Anfang an hat sich die sozialdemokratische Premierministerin Mette Frederiksen Respekt für ihren Umgang mit der Pandemie erworben. Sie verordnete frühzeitig strikte Maßnahmen, ließ sich dann aber von der Schulbehörde überzeugen, wie man wieder in den Unterricht einsteigen könne: durch garantierte vier Quadratmeter Fläche für jeden Schüler, reduzierte Klassenstärken, den Verzicht auf Schulessen und mindestens zweimal pro Tag desinfizierte Toiletten.

Der Wechsel ihres Krisenmanagements zwischen Konsequenz und kontrollierter Rückkehr zu Gewohntem verhalf der 42-jährigen Frederiksen zu bis dato unbekannter Popularität. Der Anteil der Dänen, die ihr kompetente Arbeit bescheinigen, stieg im April von 39 auf 79 Prozent. Auch als Partei können die Sozialdemokraten davon profitierten, nimmt man das eher bescheidene Wahlergebnis von knapp 26 Prozent der Stimmen vom Juni 2019 als Maßstab. Würde jetzt abgestimmt, sei von einem Zuspruch um die 35 Prozent auszugehen, prophezeien die Demoskopen – der beste Wert seit dreißig Jahren. Frederiksen surft derzeit auf einer Welle des Erfolgs, und das hat sicher auch damit zu tun, dass ihre Regierung umgerechnet mehr als 50 Milliarden Euro bereitstellt, um Dänemarks Wirtschaft aus der Corona-Krise zu führen.

Mette Frederiksen

Weiterlesen: www.freitag.de

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Mama macht das schon

Mama macht das schon

entdeckt im Mai 2020

Haushalt: In der Krise fallen viele Paare in althergebrachte Geschlechterrollen zurück

Vor der Krise haben wir uns zu Hause die Klinke in die Hand gegeben (ein pendelnder Lehrer, eine selbstständige Moderatorin, ein Krippenkind). Fünfzig-fünfzig, Familienkalender auf dem Smartphone, du heute das Kind, ich den Einkauf – so machen die modernen Paare das doch. Inzwischen sind alle meine Auftritte abgesagt. Der Lehrer sitzt in Online-Konferenzen und versucht, seine Schüler*innen zu unterrichten. Ich repariere Trecker, schiebe Züge, lese vor, schneide Birnen und wische das Bad. Keine Zeit, um Aufträge von zu Hause aus zu erledigen. Stattdessen denke ich beim Spielen darüber nach, ob mir einer dieser Haushaltskittel meiner Oma stehen würde und was man außer Nudeln sonst so für ein Kind kochen kann.

Podcast hören: www.freitag.de

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Argentinien: Schluss mit den Frauenmorden

Argentinien: Schluss mit den Frauenmorden

entdeckt im Mai 2020

Die Gefahr, dass eine Frau ermordet wird, ist in Argentinien mehr als doppelt so gross wie in der Schweiz. Täter ist zumeist der Partner oder der Ex. Aus Protest gehen Argentiniens Frauen regelmässig in Massen auf die Strasse. Aber die Zahl der Morde nimmt nicht ab, gerade jetzt nicht im Lockdown.

ni una menos

«Ni una menos – nicht eine weniger», unter diesem Motto gehen seit ein paar Jahren die Frauen in Argentinien auf die Strasse und verlangen ein Ende der frauenfeindlichen Gewalt. An den Grossdemonstrationen in Buenos Aires nahmen immer wieder Hunderttausende teil.

Podcast hören: www.srf.ch

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Im Corona-Beirat ist nur eine einzige Frau

Im Corona-Beirat ist nur eine einzige Frau

entdeckt im Mai 2020

In der Corona-Krise dominieren in der Öffentlichkeit Männer, die sich von Männern beraten lassen. Frauen droht ein Rückfall in alte Zeiten.

Die Corona-Krise offenbart ein Bild, das Frauen Angst und Bange machen müsste. Im Fokus der Öffentlichkeit stehen Politiker, Ärzte, Virologen, Ökonomen und andere Fachmänner, die verordnen, einordnen und erklären. Auch Zivilschutz und Militär, die jetzt zum Einsatz kommen, sind männlich geprägt. In der Politik gibt es zwar auch Frauen, doch die Wortführer sind mehrheitlich Männer.

Podcast hören: www.frauensicht.ch

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Diagnose: Frau

Diagnose: Frau

entdeckt im April 2020

Medizin: Geschlechter-Stereotype entscheiden oft über Diagnose und Behandlung

Stellen Sie sich Folgendes vor: Ihnen ist übel, Sie fühlen sich irgendwie unwohl und Ihnen wird schwindelig. Sie gehen ins Krankenhaus und beschreiben dort Ihre Symptome. Der behandelnde Arzt hört Ihnen zu, sagt, er könne nichts dagegen machen, verordnet Bettruhe und schickt Sie mit einem Beruhigungsmittel nach Hause. Am nächsten Tag kommen Sie wieder, weil die Beschwerden schlimmer geworden sind. Jetzt hat eine Ärztin Dienst, sie zieht sofort die richtigen Schlüsse: Herzinfarkt. Der Fall hat sich so ähnlich für Tausende Frauen zugetragen. Die Symptome eines Herzinfarkts sind für Patienten und Ärzte meistens: Stechen in der Brust, gelähmter Arm. Doch bei Frauen zeigen sich vielmals ganz andere Symptome – und ein Herzinfarkt wird oft nicht oder zu spät diagnostiziert. Frauen sterben auch deswegen häufiger an dieser Krankheit als Männer.

Podcast hören: www.freitag.de

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Wir machen uns zu viele Gedanken über die Belästiger

Wir machen uns zu viele Gedanken über die Belästiger

entdeckt im April 2020

Die Netzaktivistin Caroline Sinders versucht, Algorithmen den Sexismus auszutreiben. Wegen ihrer kritischen Forschung, etwa zum Hass gegen Frauen in der Gamercommunity, wird sie immer wieder angegriffen – einmal hat ein Internettroll ihrer Mutter eine Spezialeinheit auf den Hals gehetzt.

Caroline Sinders

WOZ: Caroline Sinders, wann sind Sie das letzte Mal online ausgeflippt?

Caroline Sinders: Ich flippe online nie aus, hier beherrsche ich mich – auch weil ich selbst Belästigung im Netz erforsche und keine Informationen über mich preisgeben möchte.

Weiterlesen: www.woz.ch