News – aus dem Netz gefischt

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Helvetia rennt

Helvetia rennt

entdeckt im Dezember 2020

Frauen im Sport: Jetzt reden wir mit!

Die erste Olympiasiegerin war eine Schweizerin; 1900 gewann Hélène de Pourtalès Gold im Segeln. Was damals eine Rarität war, ist heute die Regel: Sportlerinnen sind höchst erfolgreich. An den Olympischen Sommerspielen in Rio 2016 gewannen Schweizer Athletinnen mehr Medaillen als die Männer.

In den Stadien und Hallen, auf den Pisten und Rennbahnen haben die Schweizer Frauen zahlen- und erfolgsmässig zu den Männern aufgeschlossen. Und trotzdem sind sie in allen Gremien des Schweizer Sports krass untervertreten. Sie werden weniger gefördert, weniger unterstützt und haben schlechtere Trainings-, Spiel- und Reisebedingungen. Auch in der Medienwelt - vor und hinter der Kamera - fehlt die Balance und die Gleichbehandlung zwischen Mann und Frau.

«Helvetia rennt» will das ändern. Schweizerinnen sollen nicht nur im Wettkampf brillieren, sondern auf allen Stufen im Schweizer Sport mitreden und mitbestimmen.

Weitere Infos / Unterschreiben: www.helvetia-rennt.ch

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Unsichtbare Frauen

Unsichtbare Frauen

entdeckt im Dezember 2020

Wie Frauen von der Mitgestaltung der Welt, in der wir leben, ausgeschlossen werden - und welche Folgen das für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden hat

Unsere Welt ist von Männern für Männer gemacht und tendiert dazu, die Hälfte der Bevölkerung zu ignorieren. Caroline Criado-Perez erklärt, wie dieses System funktioniert. Sie legt die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Erhebung wissenschaftlicher Daten offen. Die so entstandene Wissenslücke liegt der kontinuierlichen und systematischen Diskriminierung von Frauen zugrunde und erzeugt eine unsichtbare Verzerrung, die sich stark auf das Leben von Frauen auswirkt. Kraftvoll und provokant plädiert Criado-Perez für einen Wandel dieses Systems und lässt uns die Welt mit neuen Augen sehen.

Weitere Infos / Bestellen: www.randomhouse.de

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Unser kurzes Leben

Unser kurzes Leben

entdeckt im Dezember 2020

Das Buch war bei Erscheinen in Ost und West eine Sensation, viel diskutiert und überraschend freimütig in seiner Kritik der herrschenden Zustände. Der Stoff wurde vom Bayerischen Rundfunk und RIAS als Hörspiel inszeniert, kam erstmals in Schwerin als Theaterstück auf die Bühne. Für die Verfilmung waren anfangs Frank Beyer oder Rainer Simon vorgesehen, bis Lothar Warnecke - fünf Jahre nach Erscheinen des Buches - seine streitbare Adaption UNSER KURZES LEBEN nach dem Szenarium von Regine Kühn vorlegte.

Die lebenshungrige, junge Architektin Franziska Linkerhand geht in die Provinz, um sich von ihrem bisherigen Professor freizumachen und ihre gescheiterte Ehe hinter sich zu lassen. Sie kommt in ein Kollektiv, dessen Chef vor den Zwängen der Praxis bereits kapituliert hat. Franziska aber will die Trennung von Wohnen, Arbeit und Freizeit, wie sie in der Vorstadt in Beton gegossen wird, aufheben. Auseinandersetzungen bleiben unvermeidlich. Im Kipperfahrer Trojanovicz lernt sie einen neuen Mann kennen und lieben. Aber wie im Beruf macht Franziska auch im Privatleben keine Kompromisse.

Weitere Infos / Bestellen: https://absolutmedien.de

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Die feministische ist auch eine postkapitalistische Stadt

Die feministische ist auch eine postkapitalistische Stadt

entdeckt im Dezember 2020

Raumplanung für alle statt für wenige – wie könnte das gehen? Die Geografin Leslie Kern zeigt in ihrem Buch «Feminist City», wie stark unsere gebaute Umwelt immer noch von patriarchalem Denken geprägt ist. Und was eine wirklich offene Stadt ausmachen würde.

Als ich fünfzehn war, fuhr ich im Winter einmal pro Woche am Abend mit meinen Schulfreundinnen ins Glattzentrum in Wallisellen. Kurz vor Ladenschluss kauften wir uns Chips und Eistee und setzten uns auf eine der vielen Bänke im Atrium. Um uns herum schlossen Angestellte die Läden, und das Reinigungspersonal fuhr mit seinen Putzwagen die leeren Passagenflächen ab. Der Sicherheitsmitarbeiter kannte uns mit der Zeit und duldete uns bis etwa neun oder halb zehn, bevor er uns heimschickte. Wir hatten im Glattzentrum einen sicheren, wettergeschützten Ort mit sauberen Toiletten gefunden, wo wir ohne elterliche Aufsicht und – vielleicht ironischerweise für ein Einkaufszentrum – ohne Konsumpflicht zusammen sein konnten. Etwas, was uns die Stadt nicht bieten konnte.

Weiterlesen: www.woz.ch

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Frauenfragen 4.0: Digitalisierung und Geschlecht

Frauenfragen 4.0: Digitalisierung und Geschlecht

entdeckt im November 2020

Die Digitalisierung baut unsere Gesellschaft um. Sie revolutioniert nicht nur die Art und Weise, wie wir kommunizieren und konsumieren, sondern verändert auch die Arbeitswelt durch Automatisierung, Home-Office, neuen Kompetenzanforderungen und Plattformarbeit. Was bedeutet dieser Wandel aus Geschlechterperspektive? Werden Frauen verstärkt an den Rand gedrängt? Oder kann die Digitalisierung dazu beitragen, Ungleichheiten abzubauen?

Das diesjährige «Frauenfragen» bündelt die aktuellen Debatten zu Digitalisierung und Erwerbsarbeit aus Geschlechterperspektive. Expertinnen aus Wissenschaft, Praxis, Bildung und Politik analysieren aktuelle Entwicklungen und formulieren Handlungsbedarf.

Weiterlesen / Download: www.ekf.admin.ch