News – aus dem Netz gefischt

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Der Lila-Podcast: Eure Sendung

Der Lila-Podcast: Eure Sendung

Nr. 116, 2018

Wir bekommen von euch immer viele viele Emails und Tweets mit Themenideen oder Hinweisen auf Artikel, manchmal erzählt ihr aus eurem Leben und stellt uns Fragen dazu. Und meistens haben wir in den Sendungen viel zu wenig Zeit, um all das zu besprechen, beantworten, aufzugreifen. In dieser Sendung ist alles anders! Diese Sendung dreht sich rund um euch, um eure Post, eure Wünsche und Ideen.

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Die Zwischenwahlen in den USA – ein historisches Rennen für Frauen in der U.S.-Politik

Die Zwischenwahlen in den USA – ein historisches Rennen für Frauen in der U.S.-Politik

entdeckt im November 2018

Es ist vollbracht. Am 6. November wurde in den USA gewählt. Eine der wohl spannendsten und meist antizipierten Zwischenwahlen seit Jahren. Und zwar mit einer «weiblichen Welle».

Nach den Midterms: eine weibliche Bilanz

Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus, 35 Sitze im Senat, 36 Gouverneursposten sowie unzählige Sitze in den Parlamenten der Einzelstaaten standen am 6. November 2018 zur Wahl. Zwei der wichtigsten Fragen im Vorhinein: In welchem Ausmaß würden Frauen, motiviert durch zwei Jahre Politik und Rhetorik von Donald Trump und der Republikanischen Partei, die Demokrat*innen an der Wahlurne unterstützen? Und welche Politikerinnen würden im Repräsentantenhaus und im Senat für frischen Wind sorgen?

Weiterlesen: https://editionf.com

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Man gewöhnt sich an Gewalt

Man gewöhnt sich an Gewalt

entdeckt im November 2018

Opfer häuslicher Gewalt sollen eine Anzeige gegen den Täter nicht mehr allein zurückziehen können. Eine Betroffene schildert, weshalb sie dies getan hat.

In der Schweiz hat der Nationalrat kürzlich beschlossen, dass Opfer häuslicher Gewalt nicht mehr allein bestimmen können, ob ein Strafverfahren eingestellt wird. Der Entscheid soll neu bei der Staatsanwaltschaft liegen. Diese muss den Willen des Opfers nur als einen Faktor berücksichtigen. Zurzeit werden je nach Kanton 53 bis 92 Prozent solcher Verfahren eingestellt. Oft setzen Täter Opfer unter Druck, eine Anzeige zurückzuziehen.

Weiterlesen: www.frauensicht.ch

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Der Lila-Podcast: #Female Pleasure – Der Kampf für die weibliche Lust

Der Lila-Podcast: #Female Pleasure – Der Kampf für die weibliche Lust

Nr. 115, 2018

#FEMALE PLEASURE ist ein Film, der schildert, wie universell und alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation der Frau – egal in welcher Gesellschaftsform – bis heute bestimmen.

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Gekaufte Mutterschaft – ein international florierendes Geschäft

Gekaufte Mutterschaft – ein international florierendes Geschäft

entdeckt im Oktober 2018

Wer immer ein Kind haben will – nach Mass, auch mit der richtigen Augenfarbe – kann es bestellen. Aber es gibt dabei auch Opfer.

Sie wird als «Publikums-Event für alternative Familienplanung» und «das Elternwerden» angepriesen: Mitte Oktober findet in Köln zum dritten Mal in Deutschland eine Kinderwunsch-Messe der Fortpflanzungsindustrie statt. Dort stellen reproduktionsmedizinische Anbieter aus dem In- und Ausland alles aus, was technisch möglich ist, um Menschen ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Eine Heerschar von Klapperstörchen und Luftballons in Spermienform verniedlicht allerdings, worum es den Unternehmen dabei geht: ums Geschäft. Und dieses Geschäft mit Wunschkindern floriert, transnational.

Weiterlesen: www.infosperber.ch

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Der Lila-Podcast: Wenn eine Frau ihren Bauch vermietet

Der Lila-Podcast: Wenn eine Frau ihren Bauch vermietet

Nr. 114, 2018

Wir sprechen von «Leihmutterschaft», wenn eine Frau das Kind einer anderen austrägt. Sie «verleiht» sozusagen ihre Gebärmutter für die Dauer einer Schwangerschaft. Ungefähr seit den 1970er Jahren ist das möglich aufgrund von Quantensprüngen in der Reproduktionstechnologie. In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten, andere Länder wie etwa Indien oder die USA handhaben das anders.

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Gruselige Zeiten – für wen?

Gruselige Zeiten – für wen?

entdeckt im Oktober 2018

Männer fühlen sich von Frauen bedroht und jammern über Verunsicherung. Geht's noch? Frauen, die für ihre Rechte eintreten, werden bestraft und müssen um ihr Leben fürchten – auch in Mitteleuropa.

Seiner Worte der «scary time» für junge Männer hat sich «Lynzy Lab», laut Selbstbeschreibung eigentlich Tänzerin und Choreografin, auf ihrem Twitter-Account angenommen: Mit einer Ukulele besingt sie in «Scary Time For Boys» den mitunter tatsächlich sehr gefährlichen Alltag als Frau – um dann ironisch darauf zu verweisen, dass es aber natürlich sehr, sehr viel gefährlicher für Männer sei.

Erinnern sich noch alle daran, was "Zeit"-Redakteur Jens Jessen im Frühling schrieb? "Wir können jederzeit denunziert werden, auch ohne den kleinsten Vorfall." Männer hätten es heute unglaublich schwer, schrieb Jessen in seiner Titelgeschichte "Der bedrohte Mann". Als könnte jederzeit eine twitternde Feministin aus dem Gebüsch springen, die mit ein paar Sätzen und einem Hashtag eine Karriere zerbombt.

Weiterlesen: www.spiegel.de

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Der Lila-Podcast: Feministische Jungs grossziehen

Der Lila-Podcast: Feministische Jungs grossziehen

Nr. 113, 2018

Neue Männer braucht das Land? Aber wie werden aus kleinen Jungs erwachsene, feministische Männer? Ein Jahr nach unser Sendung zur Frage, wie man feministische Mädchen erzieht, machen sich Katrin Rönicke und Susanne Klingner Gedanken zu den Jungen.

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Scary Time For Boys

Scary Time For Boys

entdeckt im Oktober 2018

Junge Männer schweben laut Donald Trump heutzutage in größter Gefahr: «It is a very scary time for young men in America, where you can be guilty of something you may not be guilty of», sagte der US-Präsident vor einer Woche in Bezug auf die Anschuldigungen gegenüber dem Supreme-Court-Richter Brett Kavanaugh. Dieser war am Montag vereidigt worden, obwohl ihm mehrere Frauen sexuelle Übergriffe vorgeworfen hatten.

Seiner Worte der «scary time» für junge Männer hat sich «Lynzy Lab», laut Selbstbeschreibung eigentlich Tänzerin und Choreografin, auf ihrem Twitter-Account angenommen: Mit einer Ukulele besingt sie in «Scary Time For Boys» den mitunter tatsächlich sehr gefährlichen Alltag als Frau – um dann ironisch darauf zu verweisen, dass es aber natürlich sehr, sehr viel gefährlicher für Männer sei.

Lynzy Lab

Weiterlesen: www.jetzt.de
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Der Lila-Podcast: Feministische Aussenpolitik: Schluss mit den weltweiten Männerclubs!

Der Lila-Podcast: Feministische Aussenpolitik: Schluss mit den weltweiten Männerclubs!

Nr. 112, 2018

Die Gründerin des Centre for Feminist Foreign Policy, Kristina Lunz, ist zu Gast im Lila Podcast und erzählt, wie in der Aussenpolitik nach jahrzehntelangem Männer-Überschuss so langsam Frauen- und Gender-Perspektiven Einzug halten. Und das ist längst überfällig.

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Helvetia ruft!

Helvetia ruft!

bis Sonntag, 20. Oktober 2019, Schweiz

Eine Regierung und ein Parlament, der nur oder grossmehrheitlich Männer angehören, repräsentiert unsere Bevölkerung nicht. Aber gerade das ist der Anspruch unseres Konkordanzsystems - die Bevölkerung soll sich in den Parlamenten und Regierungen wiedererkennen. Das finden wir richtig, davon wollen wir mehr!

Helvetia ruft!

Weitere Informationen: www.helvetia-ruft.ch

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Der Lila-Podcast: Woche der Debatten: Sophie Power, Brett Kavanaugh und Christine Blasey Ford

Der Lila-Podcast: Woche der Debatten: Sophie Power, Brett Kavanaugh und Christine Blasey Ford

Nr. 111, 2018

In dieser Folge des Lila Podcasts sprechen Barbara Streidl und Susanne Klingner über zwei wichtige Debatten, in denen es äußerlich um Sport und Politik gibt. Innerlich geht es um den Platz von Frauen in unserer Kultur: Darf eine Sportlerin auch Mutter sein in der Öffentlichkeit? Darf sie ihr Baby «während der Arbeit», also in den Pausen eines Marathonlaufs, stillen? Und muss eine Frau ertragen, dass derjenige, der zu einem der höchsten Richter der Vereinigten Staaten ernannt wird, ihr Beinahe-Vergewaltiger ist? Daneben gibt es Hinweise auf zwei neue Online-Archive, das «Digitale Deutsche Frauenarchiv» und die neue Sammlung an Nachrufen über Frauen der New York Times.

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Der Lila-Podcast: Wir brauchen keine Frauenquote, wir brauchen eine Feministinnenquote

Der Lila-Podcast: Wir brauchen keine Frauenquote, wir brauchen eine Feministinnenquote

Nr. 110, 2018

Im Juni saßen beim Kongress der Frauenstudien München drei ganz unterschiedliche Frauen zusammen, um über Frauen und Wirtschaft zu sprechen: Die Publizistin Dr. Antje Schrupp, die Politikwissenschaftlerin Dr. Astrid Séville und die Panda-Gründerin Isabelle Hoyer. Ihre Gedanken dazu, wie feministische Ideen und alternative (weibliche?) Herangehensweise Einzug in die Ökonomie finden könnten, haben wir für den Lila Podcast mitgeschnitten, um mit euch darüber diskutieren zu können.

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Wir haben schon entschieden: Der Streik wird stattfinden

Wir haben schon entschieden: Der Streik wird stattfinden

entdeckt im September 2018

1991 streikten in der Schweiz die Frauen. 2019 werden sie es wieder tun. Hunderte von Frauen sind bereits enthusiastisch am Vorbereiten – auch wenn sie sich nicht in allem einig sind.

«Der Tag muss magisch gewesen sein»: 1991 streikten 500 000 Frauen. Jetzt scheint die Zeit reif für eine Neuauflage. Léa Burger erinnert sich nicht an den Frauenstreik von 1991 – sie war damals vier Jahre alt. Doch die Bilder und Berichte von dem Tag, als fast eine halbe Million Frauen in der ganzen Schweiz ihre Arbeit niederlegten und sich auf den Strassen versammelten, faszinieren sie. «Ich habe Sehnsucht nach einem Frauenstreik», sagt die 31-jährige SRF-Redaktorin. «Ich möchte an dieser kollektiven Erfahrung teilhaben.»

Weiterlesen: www.woz.ch