News – aus dem Netz gefischt

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Der Lila-Podcast: Frauen in der und gegen die Politik

Der Lila-Podcast: Frauen in der und gegen die Politik

Nr. 151, 2019

Es ist Sommerpause im Parlament und wir schauen auf die letzten Wochen und Monate in der Politik zurück: Was machen unsere Politiker und vor allem Politikerinnen? Geht’s eigentlich noch um Inhalte oder nur noch um Personalien? Und wieso haben wir eigentlich das Gefühl, dass die großen Fragen im Moment außerhalb der Parteienpolitik verhandelt werden, allen voran auf der Straße, von jungen Aktivistinnen?

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Am Limit

Am Limit

entdeckt im Juli 2019

Sexismus: Von der Leyen als Playboy-Bunny – geht's noch, «FAS»?

Erinnern Sie sich noch an die Diskussion über die Beine von Jan Böhmermann in dieser engen Glitzerhose, die er bei der «Ehrenfeld ist überall»-Tour trug? Wissen Sie eigentlich, dass der Sohn von Iris Berben neben seinem Sohn-Status auch Filme produziert? Wie hieß er noch mal? Ach, und sind Ihnen die Berichte über Christian Sewing aufgefallen, über dessen fast schon kokett jungenhaftes Äußeres – dieses Näschen, diese vollen Lippen? Und dabei ist der auch noch Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. Wie seine Kinder das wohl verkraften, dass ihm die Karriere wichtig ist? Die Karikatur von Manfred Weber im Chippendale-Dress war letztens übrigens auch sehr amüsant.

Weiterlesen: www.freitag.de

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Der Lila-Podcast: «Raven» – Regretting Motherhood, Schönheitsnormen und Inklusion im Zirkus

Der Lila-Podcast: «Raven» – Regretting Motherhood, Schönheitsnormen und Inklusion im Zirkus

Nr. 150, 2019

Künstlerinnen-Kollektiv «Still Hungry» setzt sich in seiner Zirkus-Show “Raven” mit den Themen Mutterschaft, Schönheitsnormen und Geschlecht im Show-Biz auseinander – Katrin sprach mit Romy Seibt, Lena Ries und Anke van Engelshoven über Feminismus und Zeitgenössischen Zirkus.

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Der Lila-Podcast: Schwarzer Feminismus mit Natasha A. Kelly

Der Lila-Podcast: Schwarzer Feminismus mit Natasha A. Kelly

Nr. 149, 2019

Schwarzer Feminismus – so heißt der Titel des aktuellen Buches von Natasha A. Kelly. Barbara Streidl spricht mit ihr über Intersektionalität, die stark mit dem schwarzen Feminismus verbunden ist, über Mehrfachfach-Diskriminierung und über mögliche Allianzen zwischen schwarzen und weißen Feministinnen. Am Ende steht die Frage, wer für sie eine «Schwester» sein kann – nur eine schwarze Frau? Oder auch einfach eine Frau?

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Ein halbes Jahr unterwegs mit Tamara Funiciello

Ein halbes Jahr unterwegs mit Tamara Funiciello

entdeckt im Juni 2019

Ihr emotionaler Rücktritt als Juso-Chefin, ihre «Chicks» und dann das Coming-Out: So tickt eine der erfolgreichsten Jungpolitikerinnen der Schweiz.

Als Tamara Funiciello in Aarau eintrifft, um an der Delegiertenversammlung der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten ihren Rücktritt als Präsidentin zu verkünden, sitzen auf der Terrasse des Weiterbildungszentrums, in dem die Veranstaltung gleich beginnt, drei Männer und trinken Kaffee. Der Jüngste spielt mit einem Schlüsselbund, der Mittlere starrt auf seine Hände, und der Älteste versucht, einen Blick durch die Fenster in die Aula zu erhaschen.

«Schaut mal», sagt er, «die Funiciello!» Doch der Jüngste und der Mittlere scheinen mit dem Namen nichts anfangen zu können. «Das ist die Kleine, die von den anderen Parteien immer aufs Dach bekommt», präzisiert er. Und, weil die beiden anderen auf einmal interessiert die Köpfe recken: «Also, ich finde gut, was die macht.»

Tamara Funiciello

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch (pdf)

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Schluss mit dem Patriarkater!

Schluss mit dem Patriarkater!

entdeckt im Juni 2019

Die Frauenstreik-Bewegung entwickelte eine Wucht, die man(n) nicht mehr ignorieren kann.

Der Satz klingt verrückt, doch in meinem Kopf drehte er an diesem Tag Kreise: «Ich wusste nicht, dass es in der Schweiz so viele Frauen gibt.» Natürlich weiss ich, dass auch hierzulande, so wie fast überall auf der Welt, gut fünfzig Prozent der Bevölkerung Frauen sind. Nur kriegt man das nicht wirklich mit, nicht im öffentlichen Raum, nicht wenn man die Zeitung aufschlägt oder den Fernseher anschaltet, wenn man ins Parlament hineinschaut, in die Teppichetagen, die Literaturfestivals, überall dort, wo jemand die Klappe aufmacht und etwas vermeintlich Wichtiges zu sagen hat. Seit letztem Freitag, dem Frauenstreik vom 14. Juni 2019, wissen wir, dass es mehrere Hunderttausend Frauen gibt, die wirklich etwas zu sagen haben, die wütend sind, die genug haben von Lohnungleichheit und Sexismus, von prekären Arbeitsbedingungen, der Geringschätzung von unbezahlter Arbeit, von Diskriminierung und sexualisierter Gewalt. Hunderttausende Frauen, die auch solidarisch sind.

Weiterlesen: www.woz.ch

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Verunsicherung, Kampfgeist und Solidarität

Verunsicherung, Kampfgeist und Solidarität

entdeckt im Juni 2019

Ein Kommentar zum Frauenstreik vom 14. Juni aus persönlicher und politischer Sicht.

Ja, der 14. Juni war grossartig, unüberblickbar und elektrisierend. In den offiziellen Meldungen sprach man zuerst vorsichtig von Zehntausenden, musste aber bald korrigieren: Es waren Hunderttausende. Was ist passiert? Wenn fast alle nationalen und auch internationale Medien den Frauenstreik der Schweiz zum Hauptthema machten, wenn in allen Zeitungen von einem 'gigantischen' Erfolg für die Gleichstellungsanliegen berichtet wird (und sogar Patrik Müller in seinem Samstagseditorial der Schweiz am Wochenende den «linken» feministischen Anliegen Reverenz erweist, dann scheint es, als seien unendlich viele Türen aufgegangen für die Anliegen der Frauen. Was heisst das nun?

Weiterlesen: www.infosperber.ch

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Der Lila-Podcast: §219a-Verurteilung, Frauen-Fußball-WM und die Petition von Nina Fuchs

Der Lila-Podcast: §219a-Verurteilung, Frauen-Fußball-WM und die Petition von Nina Fuchs

Nr. 148, 2019

In dieser Sendung sprechen Katrin Rönicke und Barbara Streidl über die Verurteilung der Gynäkologinnen Bettina Gaber und Verena Weyer: Wegen Verstoßes gegen §219a sind die beiden Ärztinnen in Berlin verurteilt worden.

Trotz des Bekenntnisses, dass Deutschland als Fußball-Nation gilt, ist in Sachen Frauen-Fußball noch keine Gleichberechtigung eingekehrt (weder national noch international). Das zeigt sich auch an der Frauen-Fußball-WM 2019 in Frankreich.

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Der Lila-Podcast: Sexuelle Selbstbestimmung auf dem Rückmarsch?

Der Lila-Podcast: Sexuelle Selbstbestimmung auf dem Rückmarsch?

Nr. 147, 2019

219a und die weltweite Lage zur Abtreibung

Alabama, Polen, Argentinien – auch im Jahr 2019 lassen Frauen weltweit ihr Leben, weil sie illegal abtreiben, müssen sie Kinder nach einer Vergewaltigung zur Welt bringen und ihre Gesundheit wird gefährdet, weil sie mit veralteten Methoden behandelt werden, wenn überhaupt. Von sexueller Selbstbestimmung keine Spur. Und wer denkt, in Deutschland sei alles besser, der irrt. In Deutschland ist Abtreibung verboten und Frauen sind in der Pflicht, ihr Kind auszutragen. Von dieser gesetzlichen Regelung gibt es zwar Ausnahmen, doch die Lage ist für viele Frauen schlecht. Ärzt*innen scheuen den Eingriff, dürfen auf ihren Webseiten nicht informieren, was sie tun und Medizinstudent*innen lernen nicht einmal, wie man Frauen am besten dabei hilft, eine ungewollte Schwangerschaft zu beenden.

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Wie die Frauen um 100 Milliarden betrogen werden

Wie die Frauen um 100 Milliarden betrogen werden

entdeckt im Juni 2019

Interview mit Mascha Madörin, WOZ

Neue Zahlen zeigen, wie krass ungleich die Bezahlung von Arbeit in der Schweiz ist. Die feministische Ökonomin Mascha Madörin analysiert die Gründe und erklärt, wieso Roboter das Problem noch verschärfen. Und sie stellt radikale Lösungsansätze zur Debatte.

WOZ: Mascha Madörin, Sie haben berechnet, dass Frauen in der Schweiz jährlich 110 Milliarden Franken weniger verdienen als Männer. Wie kommt dieser riesige Einkommensunterschied zustande?

Mascha Madörin: Die Zahl beruht auf den neusten Daten des Statistischen Amts der Europäischen Union, das seit kurzem für die einzelnen Länder einen sogenannten Gender Overall Earnings Gap – auf Deutsch geschlechtsspezifischer Gesamteinkommensunterschied – eruiert. In der Schweiz beträgt dieser Unterschied 44,5 Prozent, was gemäss meinen Berechnungen für das Jahr 2014 rund 110 Milliarden Franken entspricht – ohne GrenzgängerInnen rechne ich mit 100 Milliarden Franken. Von den 110 Milliarden ist ein Viertel die eigentliche Lohnlücke, der sogenannte Gender Pay Gap, also das, was Frauen, wenn sie Lohnarbeit leisten, pro Stunde weniger verdienen als Männer. Rund vierzig Prozent davon gehen auf statistisch unerklärliche Lohnunterschiede zurück, die nichts mit Ausbildung, Qualifikation oder Lohnniveau zu tun haben; sie dienen der Schätzung von Lohndiskriminierung.

Weiterlesen: www.woz.ch

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Der Lila-Podcast: Für Feministen und Männer, die es werden wollen

Der Lila-Podcast: Für Feministen und Männer, die es werden wollen

Nr. 146, 2019

Robert Franken berät Unternehmen in Sachen Vielfalt und ist einer von vier deutschen Botschaftern für die UN Women-Kampagne «He For She».

Susanne hat ihn in Köln getroffen und spricht mit ihm sowohl über seine Arbeit, aber vor allem auch darüber, was sich zwischen Männern und Frauen noch tun muss, damit sie gleichberechtigter werden und wie Männer den Kampf um Gleichstellung unterstützen können.

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Sie kaufen deinen Ekel

Sie kaufen deinen Ekel

entdeckt im Juni 2019

Der «Hurentag» am 2. Juni erinnert an die Diskriminierung von Prostituierten. Eine Aussteigerin erzählt

Neulich wurde ich gefragt, woran man einen Freier erkennt, und da musste ich zugeben: Wenn er nicht gerade im Puff vor dir steht und mit einem Hunni wedelt, gar nicht. Nein, auch ich erkenne Freier in der freien Wildbahn nicht, auch nach zehn Jahren Prostitution nicht. Das liegt daran, dass es, wie man so häufig hört, wirklich «ganz normale Männer» sind, was jetzt und hier aber nicht als Beruhigung gemeint ist. Fragt man Männer, ob sie schon mal im Puff waren, lügen sie einen meist an («Würde ich nie tun») oder erzählen einem das Märchen «Ich war nur ein einziges Mal, und es war so schlimm». Und ja, ich sage «Freier» – das kommt von «jemanden freien», wie «auf Freiersfüßen wandeln» – und ist damit ein Euphemismus für sexuellen Missbrauch, den die Freier in der Prostitution ja betreiben, und eines von vielen Beispielen dafür, dass wir in einer Gesellschaft leben, die sexuelle Gewalt gegen Frauen akzeptiert, normalisiert und kleinredet.

Weiterlesen: www.freitag.de

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Wenn Frauen zählen

Wenn Frauen zählen

entdeckt im Mai 2019

Die feministische Fakultät lanciert eine Kampagne mit drei Zahlen, die jede Frau kennen sollte. Wide arbeitet seit mehreren Jahren zur Care-Ökonomie und plant eigene Aktivitäten zu diesen drei Zahlen unter dem Titel «Wenn Frauen zählen». Wir wollen damit makroökonomische Zusammenhänge, die Frauen besonders betreffen, bekannt machen. Die Zahlen machen deutlich: die immensen Leistungen, die Frauen für unsere Gesellschaft erbringen sind in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatte völlig unsichtbar.

Weiterlesen: http://wide-switzerland.ch

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Das akademische Manifest für den Frauen*streik

Das akademische Manifest für den Frauen*streik

entdeckt im Mai 2019

Wir sind Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen und werden am 14. Juni 2019 streiken. Frauen* sind an Schweizer Hochschulen systematisch massiv unterrepräsentiert. Dies hat grundsätzliche Implikationen auf die Produktion und die Vermittlung von Wissen. In Bezug auf unser eigenes Berufsumfeld fordern wir Folgendes:

  1. Bis 50 Prozent aller Professuren jeder Disziplin mit Frauen* besetzt sind, hat jede Hochschule der Schweiz bei Neubesetzungen mindestens 50 Prozent der Professuren mit Frauen* zu besetzen. Frauen* dürfen dabei nicht auf schlechter ausgestattete Stellen abgeschoben werden. Der gleiche Grundsatz soll auch bei Hochschulleitungsgremien und akademischen Stellen gelten.
  2. Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit, unabhängig vom Geschlecht. Um das zu ermöglichen, müssen individuelle Gehaltseinstufungen und Lohnklassentrends transparent gestaltet werden.
  3. ...

Weiterlesen & Unterstützen: www.feminist-academic-manifesto.org

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Der Lila-Podcast: Hermione Granger & Co. – die Frauen neben Harry Potter

Der Lila-Podcast: Hermione Granger & Co. – die Frauen neben Harry Potter

Nr. 145, 2019

Wer sind die Frauen neben Harry Potter? Sieben Bücher, die die Geschichte von Harry Potter erzählen, ein Theaterstück, jede Menge Fanartikel, zusätzliche Bände zum Thema und natürlich auch mindestens zehn Filme: Das Harry-Potter-Universum ist riesig!

Und in diesem Universum bewegen sich neben der Hauptperson Harry Potter auch jede Menge Mädchen und Frauen, Hexen und andere weibliche Wesen. Wie sie «gezeichnet» sind, für was sie stehen und in wie weit sie als Vorbild taugen, darum geht es in diesem Lila Podcast: Barbara Streidl spricht mit Lena Wiesler, Medienpädagogin und Harry-Potter-Kennerin.

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Der Lila-Podcast: Barcamp

Der Lila-Podcast: Barcamp

18. Mai 2019

Am Samstag den 18. Mai 2019 war in Berlin das Barcamp Frauen, das gibt es bereits seit 2010 – ursprünglich gegründet von drei feministischen Sozialdemokratinnen, Nancy Böhning, Elisa Gutsche und Jennifer Mansey, mittlerweile tatkräftig unterstützt von der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Dieses Jahr ist der Lila Podcast offizielle Medienpartnerin! Für euch bedeutet das, dass wir neben all der Vernetzung und Planung der feministischen Weltherrschaft, auch mit dem Aufnahmegerät in den Sessions waren und hinterher mit den Expert*innen über ihre Themen gesprochen haben. Da sehr viele verschiedene Sessions und Themen parallel liefen, konnten wir natürlich nicht alle für euch aufbereiten, aber wir haben euch fünf sehr spannende Kurzfolgen mitgebracht.

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Helvetia ruft!

Helvetia ruft!

bis Sonntag, 20. Oktober 2019, Schweiz

Eine Regierung und ein Parlament, der nur oder grossmehrheitlich Männer angehören, repräsentiert unsere Bevölkerung nicht. Aber gerade das ist der Anspruch unseres Konkordanzsystems - die Bevölkerung soll sich in den Parlamenten und Regierungen wiedererkennen. Das finden wir richtig, davon wollen wir mehr!

Helvetia ruft!

Weitere Informationen: www.helvetia-ruft.ch