News – aus dem Netz gefischt

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«Ich halte eine 20-Stunden-Arbeitswoche für realistisch»

«Ich halte eine 20-Stunden-Arbeitswoche für realistisch»

entdeckt im Juni 2020

Die Ökonomin Adelheid Biesecker war Beraterin beim deutschen Bildungsministerium. Für sie legt die Pandemie offen, was am Kapitalismus nicht funktioniert.

Adelheid Biesecker (78) war bis 2004 Professorin an der Universität Bremen und hat bis zu ihrer Emeritierung mit zwei Kollegen das Institut für Institutionelle Ökonomie und Sozialökonomie geleitet. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: ökologische Ökonomie, feministische Ökonomie und Zukunft der Arbeit. Sie ist Mitglied im Netzwerk «Vorsorgendes Wirtschaften» , gehört dem wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland an und hat in verschiedenen Gremien die deutsche Bundesregierung beraten.

Adelheid Biesecker

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch (Abo) oder pdf

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Appell für ein zeitgemässes Sexualstrafrecht

Appell für ein zeitgemässes Sexualstrafrecht

entdeckt im Juni 2020

Sexuelle Selbstbestimmung schützen

Sexuelle Selbstbestimmung ist ein grundlegendes Menschenrecht: Sex braucht die Zustimmung von allen Beteiligten! Das Gesetz muss endlich die sexuelle Selbstbestimmung besser schützen!

Das aktuelle Strafrecht ist veraltet: Es anerkennt eine sexuelle Handlung gegen den Willen der betroffenen Person nur dann als schweres Unrecht, wenn das Opfer dazu genötigt wurde – z.B. durch Gewalt oder Drohung. Vom Opfer wird damit indirekt verlangt, dass es sich zur Wehr setzt und weitere Verletzungen in Kauf nimmt. Ein «Nein» allein genügt nicht und so bleiben massive Eingriffe in die sexuelle Selbstbestimmung in der Schweiz regelmässig straflos.

Weiterlesen: www.stopp-sexuelle-gewalt.ch

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EKdM – Eidgenössische Kommission dini Mueter

EKdM – Eidgenössische Kommission dini Mueter

entdeckt im Juni 2020

Die EKdM ist Teil einer breiten Koalition von Frauenorganisationen, die mehr Teilhabe an Entscheidungsprozessen, bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere soziale Absicherung für Frauen fordert.

Die EKdM setzt sich für gute Bedingungen für gute Kinderbetreuung ein. Sie berät Rätinnen und Räte gerne in Sachen feministische Mütterpolitik. Sie interveniert auf lokaler, kantonaler und eidgenössischer Ebene in die politischen Debatten und legt den Finger auf die inakzeptablen Bedingungen von Mutterschaft und Kinderbetreuung in der Schweiz und anderswo.

edkm

Weiterlesen: https://ekdm.ch

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Bücher von Frauen über Frauen, gestaltet von Frauen

Bücher von Frauen über Frauen, gestaltet von Frauen

entdeckt im Juni 2020

»Frauen und Literatur bleiben, was mich betrifft, ungelöste Probleme«, stellt Virginia Woolf 1929 in ihrem feministischen Essay Ein Zimmer für sich allein fest. Heute, 91 Jahre später, ist diese Aussage immer noch aktuell:
Im letzten Dezember hat ein Artikel auf Spiegel Online für Aufsehen gesorgt. Berit Glanz und Nicole Seifert kamen zu dem Schluss, dass Bücher von Frauen in deutschsprachigen Verlagen immer noch unterrepräsentiert seien. Der Kampa Verlag kam dabei sehr gut weg und war in der Gruppe der Verlage mit überdurchschnittlich hohem Autorinnenanteil. Das wollen wir natürlich beibehalten und freuen uns deshalb ganz besonders, Ihnen unter dem Motto »Was sie sah, sah er nicht«, das wir uns von Virginia Woolf geliehen haben, die ersten acht Kampa Pockets zu präsentieren: ausschließlich Bücher von Frauen über Frauen mit Coverillustrationen von Frauen.

Es erscheinen am 23. Juli als Kampa Pocket: Astrid Rosenfeld, Kathleen Collins, Żanna Słoniowska, Virginia Woolf, Lucia Berlin, Marijke Schermer, Deborah Levy und die Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk.

Kampa Verlag

Weiterlesen: https://kampaverlag.ch

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Hawaii legt feministischen Corona-Recovery-Plan vor

Hawaii legt feministischen Corona-Recovery-Plan vor

entdeckt im Mai 2020

Der Notfall- und Aufbauplan des US-Staates Hawaii stellt Frauen ins Zentrum seiner Überlegungen.

In fast allen Ländern legt Covid-19 gesellschaftliche Ungleichheiten offen, die schon vor der Krise bestanden. Menschen, die schon vorher in prekären Verhältnissen gelebt haben, Minderheiten und Frauen sind am meisten betroffen. Sie verlieren eher ihre Stelle, sind in Folge häufiger von Armut bedroht und schultern die zusätzliche Fürsorgearbeit.

Wer eine nachhaltige Erholung nach der Krise wolle, müsse Frauen ins Zentrum der Überlegungen stellen, sagt Khara Jabola-Carolus, die Vorsitzende der Frauenrechtskommission Hawaiis, die bereits Mitte April einen «feministischen Recovery-Plan» aufgestellt hat.

Weiterlesen: www.infosperber.ch