News – aus dem Netz gefischt

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Die Kraft der Frauen

Die Kraft der Frauen

entdeckt im September 2019

Die Juso verliert mit dem Rücktritt von Tamara Funiciello als Präsidentin ihr bekanntestes Gesicht. Macht nichts. Die konsequent feministische Haltung unter Funiciello hat die JungsozialistInnen gestärkt und vergrössert.

Die Juso wählt dieses Wochenende ein neues Präsidium. Schon jetzt steht fest, dass nach Tamara Funiciello, die im Herbst den Sprung in den Nationalrat schaffen will, wiederum eine Frau an der Spitze der sozialdemokratischen Jungpartei stehen wird.

Weiterlesen: www.woz.ch

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Der Lila-Podcast: Let’s talk about sex!

Der Lila-Podcast: Let’s talk about sex!

Nr. 159, 2019

Agi Malach ist Sexualpädagogin und Gründerin von Vulvinchen, ein Online-Shop, bei dem ihr Schmuck in Vulvenform bestellen könnt. Mit ihr hat Katrin über eines der vielleicht wichtigsten feministischen Themen gesprochen: sexuelle Bildung.

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Eine Frage der Potenz

Eine Frage der Potenz

entdeckt im September 2019

Schwanger werden zu können, ist eine Fähigkeit, die die Hälfte der Menschheit nicht hat. Antje Schrupp durchdenkt die Konsequenzen

Neulich im Geburtsvorbereitungskurs sinnierten die werdenden Väter, ob es ihnen nicht zukünftig möglich sein könnte, Kinder auszutragen. Eine Gebärmutter könnte man doch transplantieren? „Aber wie kommt das Kind dann raus?“ Nun ja, ein Kaiserschnitt wäre immerhin eine Option. Es brauchte keine Gedankenleser, um die Gesichtsausdrücke der anwesenden Frauen zu deuten: Wollt ihr das tatsächlich? Schwangerwerdenkönnen?

Ein interessantes Gedankenspiel ist es auf jeden Fall: Was, wenn nicht mehr nur 50 Prozent der Menschheit Kinder gebären könnten? Was würde sich dann an der Betrachtung des Phänomens Schwangerschaft ändern? Solche und weitere Fragestellungen wirft auch Antje Schrupp in ihrem Essay Schwangerwerdenkönnen auf.

Weiterlesen: www.freitag.de

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Der Lila-Podcast: 40 Liter Blut in sechs Jahren (Wdh.)

Der Lila-Podcast: 40 Liter Blut in sechs Jahren (Wdh.)

Nr. 158, 2019

Knapp 40 Liter Blut, so viel verlieren Frauen durchschnittlich während ihres Menstruationslebens – am Stück geblutet bräuchten sie dafür sechs Jahre. Das hat die Künstlerin Petra Mattheis schon als Teenager ausgerechnet. Seit einigen Jahren beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Menstruation, hat auch eine Ausstellung namens «BAM – Become a menstruator» gemacht.

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Bitte bedeckt halten

Bitte bedeckt halten

entdeckt im August 2019

Männer sollten im Sommer nicht oben ohne herumlaufen. Das ist eine Frage der Solidarität

Jeden Sommer tauchte sie in den vergangenen Jahren so zuverlässig auf wie Temperaturen über 30 Grad – die «No shirt, no service»-Debatte. Dahinter steckt die vor allem für linksalternative Veranstaltungen und Festivals geltende Ansage: Wer kein T-Shirt trägt, wird auch nicht bedient. Auf dem Fusion Festival sind derartige Schilder schon seit Jahren zu sehen. In vielen linken Jugendzentren sind ebenfalls entsprechende Hinweise angebracht. Oft geht die Regel über die angekündigte Intention («no service») hinaus und kann auch schon mal rigoros durchgesetzt werden: Im Bielefelder ArbeiterInnen- und Jugendzentrum wurde 2013 ein Konzert der Band Feine Sahne Fischfilet unterbrochen, weil der Schlagzeuger auf der Bühne sein Shirt auszog. Nach kurzer Unterbrechung zeigte die Band Einsicht. Die Regel gibt es seither an mehr und mehr Orten – und sie führt zur heißen Jahreszeit jedes Mal zu den gleichen Diskussionen.

Weiterlesen: www.freitag.de

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Der Lila-Podcast: Porno, Por-No und PorYes

Der Lila-Podcast: Porno, Por-No und PorYes

Nr. 157, 2019

Wenn ihr denkt, die PorNo-Kampagne, die 1987 startete, sei ein alter Hut und hätte mit unserem heutigen, sex-positiven Feminismus überhaupt nichts mehr zu tun, dann lasst euch in diesem Podcast mitnehmen auf eine kleine Zeitreise: Katrin erzählt von ihrer Recherche zum Thema PorNo, die sie im Rahmen ihres aktuellen Buchprojektes von der Sexwelle zur Pornowelle gebracht hat und wie sie dabei einen Streit erkundete, der unsere Gesellschaft gespalten hat. Vor allem: Männer und Frauen gespalten hat. Denn während in einer Umfrage der «Für Sie» aus dem Jahr 1972 noch 71 Prozent aller Frauen gegen eine Freigabe von Pornografie waren, konsumierten vor allem Männer ab der Legalisierung 1975 ungehemmt die Filme, die es nun legal in Pornokinos und später auf Videokassette gab.

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Der Lila-Podcast: Nenn mich bitte einfach «Frau» (Wdh.)

Der Lila-Podcast: Nenn mich bitte einfach «Frau» (Wdh.)

Nr. 156, 2019

eanette und Michaela sind zwei Frauen, die jeweils einen längeren und nicht gerade einfachen Weg zu ihrem Frausein gegangen sind – und genau von diesem Weg erzählen sie in unserer Sendung. Bitte setzen und gut zuhören.

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Girlpower

Girlpower

entdeckt im August 2019

Weibliche Jugendliche haben heute unzählige Möglichkeiten und Rechte ihr Leben unabhängig und frei zu gestalten – laut Frauenforscherin Ute Gerhard eine wichtige Errungenschaft der Neuen Frauenbewegung. Jene Möglichkeiten sind aber mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Viele Mädchen haben das Gefühl, in Zukunft alles (Berufs- sowie Familienleben) unter einen Hut bekommen zu müssen. Marc Calmbach und Gudrun Debus, die eine Jugendstudie zu gleichstellungspolitischen Themen (2013) durchgeführt haben, erklären, dass hieraus ein «aus umfassenden Geschlechterbildern erwachsener Leistungsdruck» entstehen kann, der aber allzu oft mit Selbstverwirklichung verwechselt werde. Darüber hinaus bestehen traditionalistische Rollenzuschreibungen weiter.

Weiterlesen: https://wirfrauen.de/

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Jung, weiblich, widerständig

Jung, weiblich, widerständig

entdeckt im August 2019

Warum es gerade junge Frauen sind, die sich heute für einen Wandel der Klimapolitik stark machen.

Laut einer aktuellen Studie der TU Chemnitz, die die Beteiligung am ersten weltweiten Klimastreik am 15. März diesen Jahres in neun Ländern ausgewertet hat, waren fast 70 Prozent der 1,6 Millionen Protestierenden weiblich gelesen. Es sind also mehrheitlich Frauen*, die sich zurzeit in der Klimabewegung engagieren. Ist der Feminismus die treibende Kraft hinter der erstarkenden Ökobewegung?

Weiterlesen: https://missy-magazine.de

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Der Lila-Podcast: Feministische Klassiker entdecken mit Laura Freisberg

Der Lila-Podcast: Feministische Klassiker entdecken mit Laura Freisberg

Nr. 155, 2019

«Feministische Klassiker wiederentdecken» – das ist die Idee hinter dem «Leseclub» von Frauenstudien München. Die Frau vor dem Leseclub ist die Journalistin und Literaturexpertin Laura Freisberg.

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Wer ist eine Mutter?

Wer ist eine Mutter?

entdeckt im August 2019

Nicht jede Gebärende will ein Kind erziehen. Andere wünschen sich Kinder, können aber keine zeugen. Der Umgang mit Leihmutterschaft muss juristisch neu bewertet werden.

Die Meldung ist einigermaßen schockierend: Frau bringt die «falschen» Babys zur Welt. In dem Artikel ist von einer «traumatischen» Entdeckung die Rede, die die Frau und ihr Mann nach der Geburt gemacht hätten. Die Zwillinge, die die Frau geboren hatte, sahen den beiden gar nicht ähnlich. Sie waren «eindeutig nicht asiatischer Herkunft» wie die Mutter.

Offenbar waren der Frau im Rahmen ihrer Kinderwunschbehandlung andere Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt worden als diejenigen, die aus ihren Eizellen und dem Sperma ihres Mannes gezeugt worden waren.

Weiterlesen: www.zeit.de

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Der Lila-Podcast: Der beste Feminismus, den wir jemals hatten

Der Lila-Podcast: Der beste Feminismus, den wir jemals hatten

Nr. 154, 2019

Weiß, öko, Mittelschicht – das war einst «typisch» für den Feminismus. Aber ist es längst nicht mehr, sondern der Feminismus ist bunter, breiter, besser denn je. Er ist inklusiv, divers, multireligiös, gender-queer und noch vieles, vieles mehr. Und warum reden wir darüber? – Weil mal wieder die Frage im Raum steht, ob die jungen Feministinnen Alice Schwarzer vom Thron stoßen wollen (Spoiler: Wollen sie nicht!).

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30 Jahre Intersektionalität: Echte Kritik oder getarnter Widerstand?

30 Jahre Intersektionalität: Echte Kritik oder getarnter Widerstand?

entdeckt im Juli 2019

«Oppression Olympics», spaltend, ungenau, nicht anwendbar - Intersektionalität trifft auf vielfältige Kritik. Welche davon ist konstruktiv, was sind Mythen bar jeder Grundlage? Emilia Roig gibt Antworten.

30 Jahre nach der Erfindung des Begriffs «Intersektionalität» durch US-Amerikanische Juraprofessorin Kimberlé Williams Crenshaw wird das Konzept vornehmlich gelobt, mit Begeisterung aufgenommen und weiterentwickelt. Dennoch trifft Intersektionalität auch auf Kritik und Widerstand. Was davon ist konstruktive Kritik, was sind Mythen bar jeder Grundlage?

Doch beginnen wir am Anfang: Was heißt Intersektionalität eigentlich?

Intersektionalität beschreibt die Erfahrung von Menschen, geprägt von mehreren Identitätsachsen. Damit wird die sogenannte und immer noch vorherrschende «Einachsanalyse», die sich ausschließlich auf eine Dimension der Identität konzentriert herausgefordert. Denn diese Eindimensionalität maskiert implizit dominante Identitäten, wie zum Beispiel das weißsein bei weißen LGBTQI* Menschen oder die Männlichkeit bei männlichen Migranten. Besondere Erfahrungen derjenigen, geprägt durch mehr als eine marginale Identitätsachse, zum Beispiel von muslimischen LGBTQI* Menschen, werden so verzerrt. Um es klarzustellen, es geht bei Intersektionalität nicht nur darum, wie mehrere Achsen manche Menschen «mehrfach belasten» können (z.B. Schwarze Frauen* mit Behinderung), und in der Folge auch andere Menschen «relativ privilegieren» (z.B. weißer Mann* mit Behinderung).

Weiterlesen: www.gwi-boell.de

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Helvetia ruft!

Helvetia ruft!

bis Sonntag, 20. Oktober 2019, Schweiz

Eine Regierung und ein Parlament, der nur oder grossmehrheitlich Männer angehören, repräsentiert unsere Bevölkerung nicht. Aber gerade das ist der Anspruch unseres Konkordanzsystems - die Bevölkerung soll sich in den Parlamenten und Regierungen wiedererkennen. Das finden wir richtig, davon wollen wir mehr!

Helvetia ruft!

Weitere Informationen: www.helvetia-ruft.ch