Frauen – Veranstaltungen & mehr

Unser feministischer Frauenveranstaltungskalender wird von den fembit-Frauenprojekten zusammengestellt. Weitere feministische Inhalte finden Sie in der Liste «News – aus dem Netz gefischt» Und auch wenn sich das Zeitrad dreht, bleiben vergangene Artikel bei uns im Frauenarchiv weiterhin zugänglich.

»Abstimmung AV2020

Die Frauen geben ihr Druckmittel auf

Die Frauen geben ihr Druckmittel auf

Samstag, 24. September 2017

Die Lust am Inkorrekten: Etwa sechs Jahre verspätet schaue ich meine erste Folge «Game of Thrones» – Und bin erstaunt, wie viel Misogynie man in einer Stunde unterbringen kann.

Eine Stunde lang stritten sich Petra Gössi und Gerhard Pfister. Engagiert und in allen Details. Was die Senkung des Umwandlungssatzes für ein würdiges Leben im Alter bedeute.

Dass diese Reform nur möglich wird, weil Frauen in Zukunft ein Jahr länger arbeiten, darüber reden wir nicht. Über die Erhöhung des Frauenrentenalters, das 1,4 Milliarden Franken an die AHV beisteuert, geht man hinweg wie über den Wechsel einer Jahreszeit: Ist halt so. Geht gar nicht anders. Warum das ganze Aufheben?

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

»Abstimmung AV2020

Diese Reform ist schlechter als keine Reform, denn sie verschlimmert die Situation

Diese Reform ist schlechter als keine Reform, denn sie verschlimmert die Situation

Samstag, 24. September 2017

Für Ruth Humbel (CVP) ist die Vorlage zur Altersvorsorge nach 20 Jahren Reformstau besser als keine Reform. Regine Sauter (FDP) sieht sie als Verschlimmbesserung. Zwei Nationalrätinnen im Rededuell.

Die Rentenreform ist aufgegleist worden mit dem Ziel, die AHV und die berufliche Vorsorge finanziell auf eine solide Grundlage zu stellen und das Leistungsniveau der laufenden und künftigen Renten zu erhalten. Ist das gelungen?

Ruth Humbel: Ja, ganz klar. Für die Rentenbezüger kommt es nicht darauf an, ob sie die Altersrenten aus der ersten oder der zweiten Säule bekommen, sondern was sie insgesamt erhalten. In der Gesamtbetrachtung ist die Reform ein Erfolg: Sie bringt das gleiche Rentenalter für Mann und Frau, die Flexibilisierung des Rentenalters zwischen 62 und 70 und die Senkung des Umwandlungssatzes. Und bei der Zusatzfinanzierung sind es effektiv nur 0,3 Mehrwertsteuerprozente im Jahr 2021, was wirtschafts- und konsumentenverträglich ist. Damit erreichen wir eine Sicherung der AHV bis 2030.

Regine Sauter: Die Rentenreform ist misslungen. Es ist keine Reform, sondern ein riesiges Paket mit vielen Unzulänglichkeiten, unbefriedigend gelösten Punkten und einem grossen Pferdefuss. Das Ziel war es, die Altersvorsorge längerfristig finanziell zu sichern, was nicht gelingt. Bei der AHV gibt es gar einen Leistungsausbau zulasten der nächsten Generation, und das ist verantwortungslos.

Weiterlesen: www.nzz.ch

»Veranstaltung

Rotes Palaver 24: Jenny Holzer

Rotes Palaver 24: Jenny Holzer

Donnerstag, 28. September 2017, ab 18.30 Uhr, Zürich

Mene mene Tekel! Wände, die sprechen

Wir setzen die Reihe Künstlerinnen Gespräche im Roten Palaver_ aktuelle Ausstellungen_ mit der Besprechung der Arbeiten von Jenny Holzer fort. Aktueller Anlass: Die Ausstellung bei Hauser&Wirth (Juni / Juli 2017) zeigte neue Arbeiten aus der Serie der «Redaction Paintings» und «Domestic Investigations», über WEB allen zugänglichen Geheimdienstdokumente, die sie übermalte. Dazu zeigen wir einen Auszug aus dem Filmportrait: Jenny Holzer, von Claudia Müller, 26’.

Jenny Holzer

Weitere Informationen: www.frauenimzentrum.ch

»Kurs

Schönheitsgefühle statt Schönheitswahn

Schönheitsgefühle statt Schönheitswahn

Mittwoch, 4. Oktober / Donnerstag, 26. Oktober 2017, Zürich

Im Workshop werden Themen wie Körperbild, Selbstliebe und Druck durch medial vermittelte Schönheitsideale behandelt.

Weitere Informationen: www.vereinwige.ch

» Festival

Ada Lovelace Festival – Connecting Women in Computing & Technology

Ada Lovelace Festival – Connecting Women in Computing & Technology

Donnerstag, 19.10. – Freitag, 20.10., Berlin

Frauen haben Computer von Anfang an auf ihrem digitalen Siegeszug begleitet – auch unsere Namenspatronin Ada Byron Countess of Lovelace (1815 – 1852). Das Ada Lovelace Festival schafft eine einzigartige Plattform für Professionals und Young Professionals aus der Informatik- und Technologiebranche und thematisiert insbesondere die neuesten Branchentrends, Forschungsergebnisse und Erfolgsgeschichten von Frauen in der IT. Weitere Informationen und Anmeldung

»Veranstaltungsreihe

Frauen für Wikipedia

Frauen für Wikipedia

Februar – November 2017, Basel und Zürich

Die Veranstaltungsreihe steht unter dem Motto «Frauen für Wikipedia». Als weibliche Autor_innen tragen wir zur Vielfalt der Inhalte bei, indem wir uns dem Schreiben bzw. Editieren von Artikeln im Themenbereich «Frauen» widmen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam aktiv zu werden, zu lernen und Wissen zu teilen.

Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org / https://media.wix.com (pdf)

»Veranstaltungsreihe

Grundeinkommen

Grundeinkommen

Donnerstag 12.10./ 9.11. / 14.12.2017, Bern

Drei aufeinander folgende Debattierclubs befassen sich mit dem Thema «Grundeinkommen». Das Thema ist schon seit einiger Zeit in aller Munde. Letztes Jahr haben die Schweizer Stimmberechtigten darüber abgestimmt. Nun greift es der WIDE Debattiert-Club wieder auf.

12. Oktober 2017: Grundeinkommen – aktuelle Debatte und Gegenentwürfe
9. November 2017: Grundeinkommen vs. Lohn für Hausarbeit – neue Kampagne Lohn für Hausarbeit
14. Dezember 2017: Grundeinkommen

Weitere Informationen: http://wide-switzerland.ch

Veranstaltung

Nationale Konferenz Stalking: Interventionsmöglichkeiten und Praxismodelle

Nationale Konferenz Stalking: Interventionsmöglichkeiten und Praxismodelle

Dienstag, 14. November 2017, ab 8.45 Uhr, Bern

Die Konferenz informiert über die aktuellsten Erkenntnisse aus Forschung und Praxis, über Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Opfer, zielführende Massnahmen gegen Stalkende sowie die rechtlichen Möglichkeiten in der Schweiz.

Anmeldung
Einladung (pdf, 4 S.)

»Ausstellung

Feministische Avantgarde der 1970er Jahre

Feministische Avantgarde der 1970er Jahre

Samstag, 18. November 2017–Samstag, 8. April 2018, Karlsruhe

Das ZKM zeigt mit über 400 Kunstwerken aus der SAMMLUNG VERBUND in Wien, wie Künstlerinnen in den 1970er-Jahren zum ersten Mal ein eigenes Bild der Frau kollektiv neu kreierten.

Die wichtige künstlerische Bewegung »Feministische Avantgarde« fand bisher in der Kunstgeschichte wenig Beachtung. Anspruch der Ausstellung im ZKM ist nicht nur die »Feministische Avantgarde« in den Kanon der Kunstgeschichte aufzunehmen, sondern die Pionierleistung dieser Künstlerinnen hervorzuheben. Erstmals war es den Künstlerinnen, die in den Kriegs- und Nachkriegsjahren geboren sind, möglich, in nennenswerter Zahl an den Akademien Kunst zu studieren und sich damit von der passiven Rolle der Muse und des Modells zu emanzipieren. In ihren Werken stellen sie radikal neue Fragen an die Gesellschaft, an den Kunstbetrieb und die Rollen der Frau. Die Ablehnung tradierter, normativer Vorstellungen verbindet das Engagement der Künstlerinnen dieser Generation. Auch wenn sie sich untereinander nicht alle kannten, entstanden verwandte Werke.

zkm - feministische Avantgarde

© The Estate Ana Mendieta | Courtesy of Galerie Lelong, NY / Sammlung Verbund, Wien

Weitere Informationen: http://zkm.de

»Kurs

Rosenduft und Märchen

Rosenduft und Märchen

Mittwoch, 29. November 2017, 18:30-21.00 Uhr, Zürich

Die Rose ist DIE Pflanze für die Vagina: schön, sinnlich, duftend, zart und pflegend. Einfach wunderbar gemacht für die Lebenslust der Frauen! - In Kombination mit Märchen.

Zur Entspannung des Beckenraumes und für Ausgeglichenheit.

Weitere Informationen: www.vereinwige.ch