Frauen – Veranstaltungen & mehr

Unser feministischer Frauenveranstaltungskalender wird von den fembit-Frauenprojekten zusammengestellt. Weitere feministische Inhalte finden Sie in der Liste «News – aus dem Netz gefischt» Und auch wenn sich das Zeitrad dreht, bleiben vergangene Artikel bei uns im Frauenarchiv weiterhin zugänglich.

»Freilichttheater

Es gibt mich nur im Spiegelbild

Es gibt mich nur im Spiegelbild

19. August–10.September 2016, Schöftland

Der Gemeinnützige Frauenverein Schöftland feiert im Jahr 2016 seinen 111. Geburtstag. Deshalb gedenken wir Frauen mit wegweisenden Ideen. Dazu gehört auch Julie von May von Rued. Sie hat vor mehr als 111 Jahren im Ruedertal und in Schöftland gelebt und forderte 1871 in einem Schreiben an den damaligen Bundesrat die Gleichstellung der Frauen in rechtlichen Belangen.

Julie von May von Rued

Weitere Informationen:

»Theater

Clean City

Clean City

25.-27. August 2016, Zürich

Die rechtsextreme Partei Goldene Morgenröte will Griechenland von den Migranten «säubern». Im Gegenzug zu dieser Rhetorik fragen die beiden griechischen Regisseure Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris: «Wer putzt eigentlich in diesem Land?» In ihrem Dok­-Theater kommen fünf Frauen unterschiedlichen Alters zu Wort, die es als Migrantinnen aus Südafrika, Bulgarien, Russland, den Philippinen und Albanien nach Griechenland verschlagen hat und die dort als Putzfrau ihr Glück versuchen. Mit Witz und Chuzpe berichten die fünf, was es heisst, in Griechenland sauber zu machen.

Clear City

Weitere Informationen: www.theaterspektakel.ch

»Theater

La même

La même

25.-27. August 2016, Zürich

Was passiert mit mir, wenn ich den Schleier trage? Bin ich eine andere? Wie werde ich wahrgenommen? Diesen Fragen gehen die beiden Tänzerinnen in ihrem Duo nach. Wichtige Inspiration war eine Bildserie über verschleierte Frauen der Fotografin Boushra Almutawakel. Ihre Porträts zeigen die Verschleierung in ihrer ganzen Bandbreite: vom selbstbewussten Ausdruck einer religiösen Identität bis zur Auslöschung der Frau als Individuum. Innerhalb dieser Spannweite bewegt sich auch die Performance «La même».

Clear City

Weitere Informationen: www.theaterspektakel.ch

»Symposium

70. Geburtstag von Elisabeth Joris

70. Geburtstag von Elisabeth Joris

Dienstag, 13. September 2016, Bern

Symposium zum 70. Geburtstag von Elisabeth Joris und zum dreissigjährigen Erscheinen des Buches «Frauengeschichte(n)» statt. Der Anlass wird von Caroline Arni und Patricia Purtschert organisiert.

Bitte merken Sie sich das Datum vor. Programm und weitere Informationen folgen.

Weitere Informationen: www.izfg.unibe.ch

»Manifesta

Georgia Sagri

Georgia Sagri

11. Juni–18. September 2016, Zürich

Zwei identische Ausfertigungen der Installation von Georgia Sagri werden im Löwenbräukunst und in der Bank Julius Bär gezeigt.

Die Beschäftigung mit der Konstruktion von Identität ist für Sagri zentral. «Stelle ich berufliche Stereotypen nicht infrage», so die Künstlerin, «stimme ich stillschweigend der Annahme zu, dass jede soziale Position auf Überleben, Macht, Geld und Kontrolle basiert.» Für die Künstlerin dagegen liegen unsere eigentlichen «Währungen» in Verhaltensweisen und Gesten, und so beschreibt sie ihre eigene künstlerische Praxis als ein «Abenteuer des Verhaltens».

Weitere Informationen: http://m11.manifesta.org

»Lesung

Shumona Sinha: Kalkutta

Shumona Sinha: Kalkutta

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 19.30 Uhr, Zürich

Die preisgekrönte Autorin von «Erschlagt die Armen!» erzählt in ihrem neuen Roman «Kalkutta» von einer indischen Kindheit und der brutalen politischen Vergangenheit in Westbengalen. Moderation: Sandrine Charlot-Zinsli, deutsche Stimme: Ariela Sarbacher.

Shumona Sinha

Weitere Informationen: www.literaturhaus.ch

»Theater

Es gibt mich nur im Spiegelbild

Es gibt mich nur im Spiegelbild

11.–14. Mai 2017, Zürich

Hommage zum 90. Geburtstag von Ingeborg Bachmann mit exklusiven Texten der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek

Ausgehend von Ingeborg Bachmanns autobiografischem Roman «Malina» und Elfriede Jelineks «Prinzessinnendramen (Die Wand)» verhandelt das szenische Doppelportrait Parallelen im Werk beider Autorinnen, wie das Bild der Frau in unserer Gesellschaft sowie Motive wie Abhängigkeiten, Machtverhältnisse, Mode, Sexualität, und das Verschwinden. Anlässlich Bachmanns 90. Geburtstages hat die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ihre eigenen Texte über Ingeborg Bachmann für das Theatersolo exklusiv zur Verfügung gestellt. Die musikalisch-theatrale Inszenierung von Martina Gredler, mit Kompositionen von Simon Raab, will diese Parallelen aufzeigen und das doppelte Aussenseitertum einer Frau als Schriftstellerin thematisieren. Die Texte beider Ausnahmeautorinnen wurden für Maxi Blahas Theatersolo, dramaturgisch betreut von Verena Humer, zu einem aussergewöhnlichen Monolog verschmolzen.

Es gibt mich nur im Spiegelbild

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