News – aus dem Netz gefischt

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Der Lila-Podcast: Antisemitismus im Feminismus

Der Lila-Podcast: Antisemitismus im Feminismus

Nr. 77, 2017

Seit Judith Butler im Jahr 2012 den Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main entgegen genommen hat, ist das Thema Antisemitismus innerhalb des Feminismus auf dem Tisch. Butler unterstützt die Boykott-Kampagne BDS – und sie ist nicht die einzige…

Vier Jahre später, als 2016 mit #ausnahmlos ein Bündnis gegen Sexismus und Rassismus gebildet wurde, standen neuerlich feministische Vertreterinnen in der Kritik: Linda Sarsour, Laurie Penny und Angela Davis seien kritisch zu sehen, meinte etwa die Amadeu-Antonio-Stiftung, und es sei schade, dass der Antisemitismus im Aufruf keine Rolle spiele.

In dieser Sendung geht es daher um die Fragen: Was ist BDS? Ist der Boykott von Produkten oder Künstler_innen aus Israel antisemitisch? Ist Linda Sarsour auf der sicheren Seite, wenn sie sich Anti-Zionistin nennt? Wie kann man zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus unterscheiden? Und wie sollen feministische Bündnisse in Zukunft mit dem Problem umgehen?

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In einer Bonus-Sendung zu «Antisemitismus im Feminismus» veröffentlicht der Lila-Podcast  Antworten auf die Fragen: Wie zeigt sich moderner Antisemitmus, wie unterscheidet man ihn von Israel-Kritik und was ist der Rat an unsichere Menschen?

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Belästigt?

Belästigt?

entdeckt im Juli 2017

Neues online Beratungsangebot für die Deutschschweiz

Sexuelle und sexistische Belästigung am Arbeitsplatz ist eine oft tabuisierte Realität. Bis heute zögern viele Belästigte, Unterstützung zu holen – trotz klarer gesetzlicher Schutzbestimmungen. Mit belästigt.ch gibt es ab dem 1. Juli 2017 für die Deutschschweiz ein neues, professionelles Online-Erstberatungsangebot. Ratsuchende werden ermutigt, ihre Story zu erzählen und sich zu wehren.

Weiterlesen: https://belaestigt.ch
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»Abstimmung 24.9.17

Kindeswohl statt Kostenstreit

Kindeswohl statt Kostenstreit

entdeckt im Juli 2017

Der Kanton und die Gemeinden müssen gemeinsam dafür sorgen, dass bei der Finanzierung der Kinder- und Jugendheime keine Fehlanreize entstehen, die dem Kindeswohl schaden und die Kosten im Heimwesen in die Höhe treiben. Bildungsdirektorin Silvia Steiner hat an einer Medienkonferenz zusammen mit zwei Gemeindevertretern dazu aufgerufen, keinen politischen Machtkampf zwischen Gemeinden und Kanton auszutragen.

Weiterlesen: www.zh.ch

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Der Lila-Podcast: Ich sehe was, was du nicht siehst

Der Lila-Podcast: Ich sehe was, was du nicht siehst

Nr. 76, 2017

Barbara und Susanne sprechen über die Sichtbarkeit und Teilhabe von Frauen – in der Politik, in Podcasts, im Berufsleben, in der Wikipedia, in gesellschaftlichen Prozessen.

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Queer – der schräge Feminismus

Queer – der schräge Feminismus

entdeckt im Juli 2017

Carola Meier-Seethaler

Seit einiger Zeit geistert die Zauberformel LGBTI durch alle Medien und wird zur Pflichtübung der political correctness, sobald die Gleichstellung von Frauen und Männern angesprochen wird.

Initiantinnen dafür sind Gender-Theoretikerinnen an allen deutschsprachigen und nordeuropäischen Universitäten; die Grundlage dazu die feministische Queer-Theorie, die seit Judith Butlers «Gender Trouble» alle bisherigen feministischen Theorien für überholt erklärt. Die Queer-Theoretikerinnen verdrängen bzw. ignorieren sowohl die Standardwerke von Simone de Beauvoir und Elisabeth Badinter als auch diejenigen von Ökofeministinnen und von Kulturhistorikerinnen, die sich mit egalitären, matrizentrischen Kulturen und deren gewaltsamen Ablösung durch patriarchale Herrschaft befassen.

Den einzig legitimen Ausgangspunkt sieht die Queer-Theorie in der Destruktion des dualen Geschlechtersystems, das heisst in der Leugnung naturgegebener Geschlechtsidentitäten. Stattdessen will sie den Nachweis erbringen, dass Geschlechtsunterschiede kulturell konstruiert seien und von daher auch dekonstruierbar bzw. relativierbar.

Weiterlesen: www.theoriekritik.ch

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Roche gegen Public Eye

Roche gegen Public Eye

entdeckt im Juli 2017

Wie eine Ägypterin gegen Public Eye vor Gericht zog – ohne es zu wollen

Letztes Jahr hat Public Eye aufgezeigt, wie Pharmaunternehmen in Ägypten die Notlage von Patienten und Patientinnen für klinische Versuche ausnützen. Daraufhin nahm der Basler Pharmamulti Roche eine Patientin in die Mangel, um gerichtlich gegen Public Eye vorzugehen. Die Geschichte eines absurden Rechtsstreits.

Weiterlesen: www.publiceye.ch

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Der Lila-Podcast: Frau Baecker von der Bahn

Der Lila-Podcast: Frau Baecker von der Bahn

Nr. 75, 2017

Frau Baecker von der Bahn Anna-Lena Baecker ist einen ungewöhnlichen Weg gegangen: Mit dem abgeschlossenen Wirtschaftsjura-Studium hat sie sich kopfüber in einen Technik-Beruf bei der Bahn gestürzt. Und davon erzählt sie in dieser Folge.

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like2be – Welcher Job passt zu wem?

like2be – Welcher Job passt zu wem?

entdeckt im Juni 2017

Durch das Experimentieren mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Berufsbiographien lernen junge Menschen nicht nur eine Vielzahl neuer Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten kennen, sondern erfahren auch, wie divers (berufs-)biographische Verläufe sein können.

Das am IZFG entwickelte elektronische Lernspiel, welches die Berufswahl mit Fokus auf geschlechterstereotype Vorstellungen thematisiert, ist nun spielbar. Zielpublikum des Games «like2be» sind Jugendliche der 7. und 8. Klasse. Aber lassen Sie sich deshalb nicht vom Spielen abhalten!

Zum Spiel: http://like2be.ch/

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Feminismus ist immer radikal

Feminismus ist immer radikal

entdeckt im Juni 2017

Anne-Sophie Keller hat ein Buch über Iris von Roten geschrieben, die Schweizer Vorkämpferin für Frauenrechte. Sie sagt, was auch heute noch im Argen liegt.

Gleiche Rechte, derselbe Lohn, sexuelle Freiheit: Die Forderungen der Frauenrechtlerin Iris von Roten schockierten vor 60 Jahren die Schweiz. Können Sie das als 27-Jährige nachvollziehen?

«Für mich ist es kaum vorstellbar, die Zeit damals mutet wie ein Horrorfilm an. Spreche ich mit meiner Mutter oder Grossmutter über damals, wird klar, wie progressiv Iris von Roten mit ihren Vorstellungen und ihrem Lebenswandel war: Sie liess etwa ihr Kind fremdbetreuen und kritisierte Jungfräulichkeitswahn und Doppelmoral.»

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

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Libertine Magazin

Libertine Magazin

entdeckt im April 2017

LIBERTINE verabschiedet sich von Schubladen und möchte Frauen – egal ob homo, bi- oder heterosexuell – füreinander begeistern.

So kommen in LIBERTINE spannende und aussergewöhnliche Akteurinnen zu Wort. Manche von ihnen sind prominent, andere agieren im Hintergrund. Sie machen Politik oder Mode, schreiben Bücher oder Unternehmenskonzepte, sie sind in der Kunstwelt zu Hause oder rufen soziale Projekte ins Leben, sie stellen Gegebenheiten infrage und schaffen Platz für neue Gedanken.

Weiterlesen: http://libertine-mag.com/
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»Inserat

Übungsraum zu vermieten

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ab sofort

Wir, Frauen im Zentrum AG, sind eine Gesellschaft, die aktiven Frauen (nur Frauen) und Unternehmerinnen eine gesamtheitliche Infrastruktur für wirtschaftliche, kulturelle und politische erfolgreiche Tätigkeiten anbietet.

Wir suchen ab sofort eine neue Mit-Mieterin für den Musikübungsraum in unserer Liegenschaft.

Interessiert? Dann kontaktieren Sie unsere Verwaltung, Confidas Treuhand AG per E-Mail oder Telefon für einen Besichtigungstermin.

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Weitere Infos, Grundriss als pdf (1 S.)