News – aus dem Netz gefischt

»Lesen

100 aussergewöhnliche Frauen in der Schweiz

100 aussergewöhnliche Frauen in der Schweiz

entdeckt im April 2018

Geplant sind 100 kurze Porträts und Interviews 
von bemerkenswerten Frauen, die in der Schweiz leben oder einen starken Bezug zur Schweiz haben. Stellungnahmen von heutigen Frauen, die in Politik, Sport, Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft eine wichtige Rolle spielen: junge oder alte, Akademikerin, Handwerkerin, Ausländerin, Schweizerin, Pilotin oder Seefahrerin. Frauen mit besonderen Lebensläufen. Texte, die Mut machen, den eigenen Weg konsequent zu gehen.

Weiterlesen: http://100frauen.ch/

»Audio

Der Lila-Podcast: Die Rückkehr des Körpers und andere heisse Eisen

Der Lila-Podcast: Die Rückkehr des Körpers und andere heisse Eisen

Nr. 96, 2018

In dieser Folge geht es erst um feministische Ideen, die gerade ein mögliches Update erfahren: die Rückkehr des Körpers – vor allem des weiblichen Körpers. War der nicht – wie auch das Geschlecht – eine Konstruktion? Danach diskutieren Susanne Klingner und Barbara Streidl einmal mehr über #metoo, besonders über den Umgang mit Kunstwerken von sogenannten Tätern.

Podcast direkt abspielen

»Audio

Der Lila-Podcast: Wie man sich Freiheiten erkämpft

Der Lila-Podcast: Wie man sich Freiheiten erkämpft

Nr. 95, 2018

mit Margarete Stokowski und Karosh Taha

Zwei Schriftstellerinnen, ein Thema: Freiheit und wie man sie sich erkämpft. Wie geht das ist die zentrale Frage im Buch «Beschreibung einer Krabbenwanderung» von Karosh Taha, ein Roman, in dem die Protagonistin Sanaa manchmal wie gefangen in ihrer Vergangenheit, Rolle und Herkunft (Irak) wirkt und doch darum kämpft, sich frei zu machen. Im Gespräch mit Karosh beleuchten wir die Themen des Buches (Migration, Frausein, Emanzipation), das kürzlich bei Dumont erschienen ist.

Freiheit ist ebenso bestimmend in der Arbeit von Margarete Stokowski. Im Gespräch mit ihr blicken wir auf den Hass im Netz und wie man es schaffen kann, sich davon nicht am Schreiben und schon gar nicht am Wirken hindern zu lassen! Margarete erzählt, warum sie so oft über Sex schreibt, wie ältere Herren ihre Irritation über sie manchmal kaum verbergen können und dabei unverschämt werden, warum die gemeinsame, von vielen Feministinnen anvisierte Zukunft eine Party ist, auf der alle mehr Spaß und vielleicht sogar mehr Sex haben. Und warum es bei all dem Spaß und all den guten Nachrichten wichtig bleibt, den rechten Backlash genau im Auge zu behalten.

Podcast direkt abspielen

»Lesen

Schilling Report 2018

Schilling Report 2018

entdeckt im März 2018

Die Entwicklung der Gender Diversity in den Geschäftsleitungen der grössten Schweizer Arbeitgeber ist ernüchternd: Der Frauenanteil ist nach einem hoffnungsvollen letztjährigen Anstieg 2018 wieder gesunken. Auch die Zahl der Ausländer ist rückläufig. Bezüglich Gender Diversity ist der öffentliche Sektor bedeutend weiter als die Privatwirtschaft.

Die aktuellen Zahlen des schillingreport machen deutlich, dass die Privatwirtschaft der Gender-Diversity-Pipeline weiterhin grosse Aufmerksamkeit beimessen muss. «Im Alltag erlebe ich immer stärker, dass Frauen und Männer die Familienarbeit teilen wollen. Auch die Forderung von Männern nach modernen Arbeitszeitmodellen wird zunehmend spürbar. Es wird selbstverständlich, dass sowohl Frauen als auch Männer Karriere machen. Dies wird sich auf die Gender-Diversity-Pipeline und somit die Entwicklung der Frauenanteile auf allen Stufen auswirken», sagt Guido Schilling. In den Geschäftsleitungen sind aber nicht nur die Frauen, sondern auch die ausländischen Manager rückläufig. Deren Anteil sinkt von 45% auf 44%. Der Ausländeranteil unter den Neuen beträgt 38%, letztes Jahr waren es noch 64%. «Wenn die Babyboomer in zehn Jahren aus dem Arbeitsmarkt austreten und weder genügend Frauen noch ausländische Manager als Talente zur Verfügung stehen, droht uns ein akuter Führungskräftemangel an der Spitze der Unternehmen», sagt Schilling.

Weiterlesen: www.schillingreport.ch (pdf)

»Zürcher Reformationsjubiläum

Frauenbilder

Frauenbilder

entdeckt im März 2018

Im Kontext der europaweiten Reformationsfeierlichkeiten haben Kanton und Stadt Zürich, die Evangelisch-reformierte Landeskirche, der Reformierte Stadtverband Zürich und Zürich Tourismus den Verein 500 Jahre Zürcher Reformation ins Leben gerufen. Barbara Weber, Regisseurin und ehemalige Co-Direktorin des Theater Neumarkt, und Martin Heller, Kurator und Kulturunternehmer, wurden mit der inhaltlich-kuratorischen Gesamtleitung beauftragt. Sie setzen bei der Aktualität der Reformation an und verlegen den Fokus von einem innerkirchlichen Ereignis auf die spürbaren Nachwirkungen und gesellschaftlichen Prägungen des heutigen Zürich. Aus dieser kritisch-neugierigen Haltung heraus entwickeln sie ein facettenreiches Langzeit-Festival, das sich von Mitte 2017 bis Anfang 2019 über verschiedenste Spielstätten in der gesamten Stadt verteilt.

Zwei Themenschwerpunkte sind aus feministischer Sicht besonders interessant: #Frauenbilder und #FrauenDerReformation.

Reformationsfeier Zürich

Weitere Informationen: http://zh-reformation.ch/

»Audio

Der Lila-Podcast: 40 Liter Blut in sechs Jahren

Der Lila-Podcast: 40 Liter Blut in sechs Jahren

Nr. 94, 2018

Knapp 40 Liter Blut, so viel verlieren Frauen durchschnittlich während ihres Menstruationslebens – am Stück geblutet bräuchten sie das sechs Jahre. Das hat die Künstlerin Petra Mattheis schon als Teenager ausgerechnet, seit einigen Jahren beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Menstruation, hat zuletzt eine Ausstellung namens «BAM – Become a menstruator» gemacht.

Podcast direkt abspielen