News – aus dem Netz gefischt

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Verlorene Linke

Verlorene Linke

entdeckt im September 2017

Begegnung: In der Bühnenfassung von Didier Eribons «Rückkehr nach Reims» zeigt Nina Hoss ihre politische Seite und fragt: Warum wählen Kommunisten die extreme Rechte?

Als Nina Hoss 2014 beim Glastonbury-Festival gemeinsam mit der walisischen Band Manic Street Preachers den Song Europa Geht Durch Mich performte, da ahnte sie nicht, dass dieses Stück bald schon wie ein Requiem klingen würde. «Damals fühlte es sich so optimistisch an», erinnert sie sich. «Und alle haben noch mitgegröhlt.»

Drei Jahre später, während Unterhändler von London nach Brüssel reisen, mit dem Ziel, die Personenfreizügigkeit zwischen Großbritannien und Europa einzuschränken, ist Hoss in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Mit einem Projekt, das zeigen soll, was europäische Kreuzbestäubung bewirken kann, bevor diese Tür zuschlägt.

Nina Hoss

Weiterlesen: www.freitag.de

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Der Lila-Podcast: Menschen statt Autos!

Der Lila-Podcast: Menschen statt Autos!

Nr. 82, 2017

Forderungen zu den Bundestagswahlen 2017

Noch 10 Tage bis zu den Bundestagswahlen! Unser feministischer Blick auf die Wahlprogramme der Parteien soll euch helfen, die Wahl-Entscheidung leichter zu fällen. Hinzu kommen vier Forderungen unserer Hörerinnen an die neue Regierung – sie lassen sich nicht ködern mit den typischen Versprechen wie «Steuern senken», sondern es geht ihnen um mehr, um ein «gutes Leben».

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Frauen auf dem Arbeitsmarkt: Schweiz hinkt hinterher

Frauen auf dem Arbeitsmarkt: Schweiz hinkt hinterher

entdeckt im September 2017

Laut dem «Advance Gender Intelligence Report» des Vereins «Advance – Women in Business» beträgt der Frauenanteil über alle Kaderstufen 28,8%. Je höher die Kaderstufe, desto geringer der Frauenanteil – im Topmanagement sind Frauen mit nur 20% vertreten. Mit dem Mythos, Frauen würden das Unternehmen verlassen, sobald sie Kinder bekommen, räumt die Studie auf: Vielmehr kehren ihr zufolge 88% der Mütter nach dem Mutterschaftsurlaub zurück – meist aber in Teilzeit. Doch Teilzeitarbeit vermindert die Chance auf einen beruflichen Aufstieg. Die suboptimalen Arbeitsbedingungen für Frauen gehen auch aus einer internationalen Vergleichsstudie des Economist hervor. Hier landet die Schweiz auf dem viertletzten Platz und liegt damit unter dem Durchschnitt westlicher Industrienationen. Bessere Arbeitsbedingungen finden Frauen in Island, Schweden, Norwegen und Finnland vor. Bildungs- und Aufstiegschancen, Bezahlung und die Vereinbarkeit von Familie und Berufe sind hier besonders gerecht ausgestaltet.

Zur Studie: www.economist.com

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Mit Männerquote Frauen fördern

Mit Männerquote Frauen fördern

entdeckt im September 2017

In der Schweiz könnte bald nur noch eine Frau in der Regierung sein. Jetzt schlägt ein Politologe eine Höchstquote für Männer vor.

Während der kommenden Herbstsession wählt das Schweizer Parlament einen Nachfolger für Aussenminister Didier Burkhalter (FDP). Im Fokus der Debatten stehen Sprachminderheiten und Frauen. Zurzeit sind noch zwei Frauen in der siebenköpfigen Regierung. Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) hat kürzlich ihren Rücktritt spätestens für 2019 angekündigt. Damit könnte Simonetta Sommaruga (SP) bald die einzige Frau in der Regierung sein.

Weiterlesen: www.frauensicht.ch

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Der Lila-Podcast: Das Zeigen der Vulva rettet die Menschheit

Der Lila-Podcast: Das Zeigen der Vulva rettet die Menschheit

Nr. 81, 2017

Die Vulva wurde lange Zeit einfach mitgemeint: mit Wörtern wie Vagina oder Scheide. Dabei ist es meist sie, über die gesprochen wird, wenn es um das weibliche Geschlechtsteil geht.

Die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal veröffentlichte 2009 das Buch «Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts» eine Kulturgeschichte des weiblichen Genitals und mit ihm die Vulva ins öffentliche Bewusstsein. 2017 scheint die Vulva überall zu sein: als Pussyhat auf Köpfen, als Art Work auf Plakaten, als Handzeichen bei der Kanzlerin und in Musikvideos. Barbara Streidl spricht mit Mithu Sanyal über Momente in der Kulturgeschichte, in denen die Vulva eine Rolle spielte, in denen sich ihre Wahrnehmung komplett änderte – und in denen sie sogar die Menschheit rettet.

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Hört auf Rape Culture zu hypen!

Hört auf Rape Culture zu hypen!

entdeckt im September 2017

Die Lust am Inkorrekten: Etwa sechs Jahre verspätet schaue ich meine erste Folge «Game of Thrones» – Und bin erstaunt, wie viel Misogynie man in einer Stunde unterbringen kann.

Zugegeben, ich bin mal wieder etwas spät mit etwas dran. Als die neue HBO-Serie Game of Thrones 2011 herauskam, habe ich sie nicht geschaut, weil ich mich einfach nicht dafür interessierte. Allerdings war es unmöglich, nicht mitzubekommen, wann eine neue Staffel herauskam oder wieder jemand ganz unvorhersehbar gestorben ist, da sich in meinem Bekanntenkreis rege über die unglaublichen Wendungen ausgetauscht und mit Begeisterung von den überraschenden Figurenentwicklungen erzählt wurde. Später habe ich dann ein paar Rezensionen gelesen, in denen der Serie Sexismus, Rassismus oder Gewaltverherrlichung vorgeworfen wurden, das ließ sie auf der Prioritätenliste nicht gerade steigen und so blieb ich weiter in Unwissenheit.

Als diesen Sommer die siebte Staffel erscheint und die Begeisterung einiger Freund*Innen immer noch nicht abgerissen ist, denke ich, dass nun endgültig der Punkt erreicht ist, wo Game of Thrones nicht zu kennen zur peinlichen Bildungslücke geworden ist. Irgendwas muss ja dran sein und man will ja mitreden können.

Weiterlesen: www.freitag.de

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UNO-Sonderbeauftragte für Opfer sexueller Gewalt

UNO-Sonderbeauftragte für Opfer sexueller Gewalt

entdeckt im August 2017

Jane Connors soll Opfer sexueller Ausbeutung im Rahmen von UNO-Missionen unterstützen. Erhält sie die nötigen Kompetenzen?

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat die Australierin Jane Connors auf den von ihm neugeschaffenen Posten einer «Sonderbeauftragten für die Opfer sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs» durch Blauhelmsoldaten und zivile Mitglieder von UN-Missionen berufen. Doch die Kompetenzen der neuen Sonderbeauftragten bleiben unklar. Zudem operiert die UNO mit einer sehr eingeschränkten Definition von «sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch».

Weiterlesen: www.infosperber.ch

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Tödlicher Machismo

Tödlicher Machismo

entdeckt im August 2017

Argentinien: Alle 16 Stunden stirbt eine Frau durch Männerhand. Dagegen erhebt sich die Bewegung «Ni Una Menos» – und findet Spuren im politischen Erbe des Landes

Es muss ein grausiger Anblick gewesen sein, als Beamte im Juni in einer bergigen Gegend der Provinz Córdoba die Leiche einer 43-Jährigen bargen. Es war Ana Barrera, zerstückelt und notdürftig vergraben. Ihr Partner, Marcelo Ferraretto, hatte der Polizei den Fundort des Körpers mitgeteilt. Vier Tage waren vergangen, seit der Mann ihr Verschwinden gemeldet hatte. Er gab an, nichts von ihr zu wissen. Den Ermittlungen zufolge dürfte Ferrareto sie durch Hammerschläge auf den Kopf getötet haben. Er trennte da mutmaßlich ihre Beine ab, damit der Leichnam in den Kofferraum seines Autos passte.

Weiterlesen: www.freitag.de

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Der Lila-Podcast: Nenn mich bitte einfach «Frau»

Der Lila-Podcast: Nenn mich bitte einfach «Frau»

Nr. 80, 2017

Jeanette und Michaela sind zwei Frauen, die jeweils einen längeren und nicht gerade einfachen Weg zu ihrem Frausein gegangen sind – und genau von diesem Weg erzählen sie in unserer Sendung. Bitte setzen und gut zuhören.

Eigentlich ein typischer Lila Podcast: Es geht ums Frausein, Gender, Stereotype, Ungerechtigkeiten, Schönheitsideale, Diskriminierung und vieles mehr – aber endlich reden darüber nicht nur Cis-Frauen, sondern wir haben uns zwei Transfrauen eingeladen, die ihre Geschichte erzählen und zeigen, wie echter Respekt funktioniert und wie Cis- und Trans-Menschen in Zukunft besser, zufriedener und schmerzfreier miteinander leben können.

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Das ist ein Angriff auf die Schweizer Demokratie

Das ist ein Angriff auf die Schweizer Demokratie

entdeckt im August 2017

Facebook und Twitter: Auf User zugeschnittene Polit-Werbung behindert den politischen Diskurs

Die Politologin und Netzaktivistin Adrienne Fichter über politische Werbung im Netz und digitale Demokratie powered by Facebook.

Weiterlesen: www.infosperber.ch

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Der Lila-Podcast: Von Equalismus geht die gläserne Decke auch nicht weg

Der Lila-Podcast: Von Equalismus geht die gläserne Decke auch nicht weg

Nr. 79, 2017

Hey! Euch erwartet eine Sendung voller kniffliger Fragen, schlauer Frauen, Aufregerthemen und persönlicher Anekdoten – also all dem, was ihr an eurem feministischen Lieblingspodcast liebt.

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Libertine Magazin

Libertine Magazin

entdeckt im April 2017

LIBERTINE verabschiedet sich von Schubladen und möchte Frauen – egal ob homo, bi- oder heterosexuell – füreinander begeistern.

So kommen in LIBERTINE spannende und aussergewöhnliche Akteurinnen zu Wort. Manche von ihnen sind prominent, andere agieren im Hintergrund. Sie machen Politik oder Mode, schreiben Bücher oder Unternehmenskonzepte, sie sind in der Kunstwelt zu Hause oder rufen soziale Projekte ins Leben, sie stellen Gegebenheiten infrage und schaffen Platz für neue Gedanken.

Weiterlesen: http://libertine-mag.com/
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