News – aus dem Netz gefischt

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«Bahnbrechendes Urteil» für Karrierefrauen

«Bahnbrechendes Urteil» für Karrierefrauen

entdeckt im November 2017

Die entlassene Ärztin Natalie Urwyler, die nun per Gerichtsentscheid rehabilitiert wurde, würde «sofort wieder für das Inselspital arbeiten». Ihr Fall zeige, wie weit das universitäre Karrieresystem von echter Gleichstellung entfernt sei.

Die kurze Zeile, mit der An­d­rea Gysi, Gerichtspräsidentin am ­Regionalgericht Bern-Mittelland am Mittwoch ihr Urteil mitteilte, ist möglicherweise geeignet, Gleichstellungsgeschichte zu schreiben. «Betreffend Gleichstellungsgesetz» werde «die Kündigung vom 17. Juni 2014 aufgehoben», entschied die Richterin.

Weiterlesen: www.bernerzeitung.ch

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Frauenfragen 2017

Frauenfragen 2017

entdeckt im November 2017

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen veröffentlich eine neue Ausgabe der Fachzeitschrift «Frauenfragen» zum Thema «Vorbilder»

«Vorbilder machen Frauen Mut, ihren Weg zu gehen, sich von Widerständen nicht beirren zu lassen und sich gegen einengende Konventionen und Geschlechterstereotype zu wehren. In diesem Heft stellen wir Frauen mit solchen Vorbildqualitäten vor. Sie sind Kämpferinnen und Pionierinnen aus der älteren und jüngeren Generation. Allen voran Iris von Roten, die vor 100 Jahren geboren wurde. Sie forderte bereits 1958 sexuelle Selbstbestimmung für die Frauen, gleiche Chancen in Ausbildung und Beruf, Lohngleichheit und volle Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben.»

Cover Frauenfragen 2017

Weitere Informationen & Bestellung: www.ekf.admin.ch

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Persönlichkeiten aus der Schweizer Gleichstellungsgeschichte

Persönlichkeiten aus der Schweizer Gleichstellungsgeschichte

entdeckt im November 2017

Das Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann portraitiert auf seiner Website Persönlichkeiten aus der Schweizer Gleichstellungsgeschichte

«Die Gleichstellung von Frau und Mann ist ein Prozess, dessen Anfänge überraschend weit zurückreichen und der sich nur langsam entwickelt. Immer wieder haben einzelne Frauen und Männer mit ihrem herausragenden Engagement diesen Prozess vorangetrieben. Ihre Ideen und Tätigkeiten waren im Kontext ihrer Zeit meistens sehr ungewöhnlich und riefen oft grosse Ablehnung hervor.»

Weiterlesen: www.ebg.admin.ch

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Der Lila-Podcast: Me Too

Der Lila-Podcast: Me Too

Nr. 86, 2017

Der Fall Harvey Weinstein hat nicht nur Hollywood aufgerüttelt, sondern Frauen in der ganzen Welt ermuntert, ihre Geschichte zu erzählen, so auch Barbara. Es ist ein Beitrag dazu, zu «verstehen, das ist nicht in Ordnung gewesen, was mir passiert ist und das ist nicht individuell sondern, das ist strukturell». Was sind das für Strukturen und was muss jetzt geschehen, damit #metoo nicht bloß ein weiterer Hype in den Medien und im Netz gewesen ist, sondern vielleicht irgendetwas ändert? Christian Gesellmann hat es mit seinem sehr offenen Text über verinnerlichte männliche «Normalitäten» schön auf den Punkt gebracht: Es stimmt etwas ganz gewaltig nicht! Ein «weiter so» geht nicht mehr, das Wegsehen muss ein Ende haben.

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Freiheit von der Pille

Freiheit von der Pille

entdeckt im November 2017

Jahrelang galt die Anti-Baby-Pille als Inbegriff weiblicher Selbstbestimmung. Heute sehen immer mehr Frauen, was sie auch ist: ein Medikament mit erheblichen Nebenwirkungen. Viele wollen ohne Hormone verhüten. Aber wie geht das eigentlich?

Die Pille mache schöne Haut und große Brüste, erzählten sie sich auf der Mädchentoilette. Das will ich auch, dachte Sabine Kray. Sie war 15 Jahre alt und sie bekam, was sie wollte. Der Frauenarzt verschrieb ihr die Pille wegen Regelbeschwerden. Es vergingen drei Jahre, bis sie zum ersten Mal Sex hatte - mit Kondom im Übrigen, denn über sexuell übertragbare Krankheiten wurde in den Neunzigerjahren sehr gut aufgeklärt. Über die Pille und mögliche Nebenwirkungen weniger.

Weiterlesen: www.sueddeutsche.de

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Kunst zwischen Fun und Politik

Kunst zwischen Fun und Politik

entdeckt im November 2017

Niemand hat mehr Macht im Kunstbetrieb als Hito Steyerl.

Sie ist also der mächtigste Mensch im Kunstbetrieb – und zwar exakt seit gestern, 00.01 Uhr, seit das britische Kunstmagazin «Art Review» wieder mal seine jährliche «Power 100»-Liste online gestellt hat: Hito Steyerl.

Hito wer?, fragt sich seither alles, denn tatsächlich gehört die 51-jährige Münchnerin mit japanischen Wurzeln zu jener Sorte Kreativer, die zwar dem Kunstnerd ein anerkennendes Nicken abringen, beim Laienpublikum aber unterm Radar durchfliegen. Was eigentlich verblüffend ist, wenn man bedenkt, dass die Frau in den letzten Jahren überall ausgestellt hat, wo das Kunstvolk in Scharen hinpilgerte...

Hito Steyerl

Weiterlesen: www.tagesanzeiger.ch

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Der Lila-Podcast: Was ist normal, Ninia LaGrande?

Der Lila-Podcast: Was ist normal, Ninia LaGrande?

Nr. 85, 2017

Diesmal spricht Barbara Streidl mit Ninia LaGrande: Poetry Slammerin, Autorin, Moderatorin, Tausensassarin aus Hannover. Es geht ums Normalsein – Ninia ist 140 cm groß und entspricht somit nicht der deutschen Durchschnittsgröße (die beträgt 164 cm).

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Manipulation an Embryonen

Manipulation an Embryonen

entdeckt im Oktober 2017

Entwicklungen der jüngsten Zeit zeigen, dass die Forschung auf dem besonders sensiblen Gebiet der Keimbahnmanipulation rasch voranschreitet. In einigen Staaten werden bereits jetzt Fakten geschaffen, so dass es dringend einer internationalen Regulierung bedarf.

Forschung schafft Fakten

Im April 2015 und 2016 haben chinesische Forschergruppen Versuche publiziert, bei der sie mittels Genome-Editing (Genschere) menschliche Embryonen so verändert haben, dass diese eine genetische Resistenz gegen HIV erzeugen. Ein weiterer Versuch fand zur genetischen Veranlagung der Bluterkrankung Thalassämie statt. Im August 2017 hat eine Forschergruppe aus den USA Forschungsergebnisse zur Keimbahntherapie einer dominanten Erbkrankheit im frühesten Stadium des menschlichen Lebens veröffentlicht. Ziel dieser Experimente ist eine In-vitro-Therapie am frühesten menschlichen Leben. So sollen schon Samen- und Eizellen des Embryos genetisch «korrigiert» werden. Noch befinden sich alle Experimente im Stadium der Grundlagenforschung. Die Embryonen wurden gezielt für die Studien «hergestellt» und nach Erreichen des Forschungsziels wieder vernichtet.

Weiterlesen: www.biorespect.ch

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Es fehlt ein Urteil des Gerichts

Es fehlt ein Urteil des Gerichts

entdeckt im Oktober 2017

Sexuelle Gewalt: Das Verhalten des Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein muss endlich entmystifiziert und als das behandelt werden, was es vermutlich ist: Eine Straftat

Die ersten Urteile im Fall des Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein sind gesprochen: Die Weinstein Company hat ihn gefeuert, die Oscar-Akademie ausgeschlossen und die Producers Guild of America den Rauswurf angekündigt – vorher soll er Gelegenheit erhalten, sich zu den Vorwürfen sexuellen Missbrauchs zu äussern.

Weiterlesen: www.freitag.de

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#metoo: Welche nicht?

#metoo: Welche nicht?

entdeckt im Oktober 2017

Der Hashtag #metoo offenbart das Ausmaß an sexueller Belästigung, Nötigung und Vergewaltigung von Frauen

Harvey Weinstein, in der Vergangenheit stand dieser Name für Erfolg im US-Showgeschäft und für Erfolgmacher - und zwar von( jungen) Talenten weiblichen und männlichen Geschlechts. Wie jetzt bekannt wurde, verlangte er vielen Frauen als Gegenleistung sexuelle Dienste ab; die Männer korrumpierte er, indem er ihre Projekte förderte. So erkaufte er sich ihr Schweigen, wie George Clooney und Quentin Tarantino jetzt durchblicken liessen.

Weiterlesen: www.heise.de

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Der Lila-Podcast: Feministische Mädchen grossziehen

Der Lila-Podcast: Feministische Mädchen grossziehen

Nr. 84, 2017

Geschlechterstereotype sind schlechte Stereotype – und was würden wir darum geben, unsere Töchter davor zu beschützen. Studien zeigen, dass schon Kinder im Grundschulalter beginnen, an sie zu glauben. Uff, wie geht man denn bitte damit um?

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Chefinnen – Frauen in Weltkonzernen

Chefinnen – Frauen in Weltkonzernen

entdeckt im Oktober 2017

Angelika Gifford, 47, ist Topmanagerin bei Microsoft und im Aufsichtsrat von TUI. «Ich hätte diese Karriere in einem deutschen Unternehmen so nicht machen können. Von uns wird viel verlangt, die Zahlen müssen stimmen, aber US-Unternehmen ist es egal, ob sie einen Rock oder eine Hose tragen.» Angelika Gifford ist viel unterwegs, zuständig für den Mittleren Osten, Afrika und Europa, sie sitzt zu 50 Prozent ihrer Arbeitszeit im Flieger, auf Flughäfen, im Auto oder Zug.

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Der Lila-Podcast: Erst Elefantenrunde, dann Sexualkunde

Der Lila-Podcast: Erst Elefantenrunde, dann Sexualkunde

Nr. 83, 2017

Kurz nach der Bundestagswahl schauen wir uns an, wer wen gewählt hat, was uns am Wahlabend gefreut / genervt / überrascht hat. Außerdem empfehlen wir den Text eines österreichischen Wirtschaftsjournalisten, sprechen über Sexualkunde-Unterricht und wünschen uns mehr Gedichte von euch.

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